Märklinbahn 1950er Jahre

#1 von kohlenjuke , 25.10.2023 17:39

Hallo zusammen,
bin zwar kein Anfänger mehr,weil H0-Gleichstromer.Ich habe von einem Bekannten eine alte Märklin Bahn (Dreischienengleis,1950er Jahre)mit 2 Lokomotiven (TM800+FM800)geschenkt bekommen.Beide Loks laufen nach einer Reinigung.Nun meine Frage:Beim Umschalten der Fahrtrichtung machen beide Loks "Bocksprünge",d.h.sie fahren ein paar cm in eine Richtung,woran liegt das und wie kann man das ändern?
Vielen Dank für eure Tipps im Voraus.
Gruß Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#2 von X2000 , 25.10.2023 18:18

Das ist der Stand der Technik von damals. Kann man ändern durch wechseln des Relais. Ob man in eine Lok noch investiert, muss man selbst entscheiden. Mit einem 60906 Decoder bekäme man modernste digitale Umschaltfunktion ohne Bocksprung hin.


Gruß

Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#3 von Baumbauer 007 , 25.10.2023 18:26

Moin,

... manchmal reicht es aber auch, wenn man nur die kleine Feder am Relais gegen eine Neue tauscht.


Grüße aus Seelze

Frank-Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#4 von 8erberg , 25.10.2023 18:27

Hallo,

der Richtungswechsel wird durch Umschaltung der Wicklung erreicht.
Man kann die Motoren auch mit Gleichstrom betreiben, dann wechselt man das Relais durch 2 Dioden und zum Richtungswechsel braucht es keinen Umschaltimpuls.

Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#5 von md95129 , 25.10.2023 18:52

Zitat von 8erberg im Beitrag #4
Hallo,

der Richtungswechsel wird durch Umschaltung der Wicklung erreicht.
Man kann die Motoren auch mit Gleichstrom betreiben, dann wechselt man das Relais durch 2 Dioden und zum Richtungswechsel braucht es keinen Umschaltimpuls.

Peter

Au weia, jetzt wirst Du von den Anhängern des Märktführers endgültig gelyncht!
Gruss


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#6 von olyfan60 , 25.10.2023 18:55

Hallo Peter,

gehe mal davon aus daß Dir bekannt ist daß die Loks normalerweise mit Wechselstrom betrieben werden .
Für eine ordentliche Dignose müsste man eigentlich mal unter's Gehäuse schauen und sehen welches Relais eingebaut ist.
Es gibt solche mit Walze welche keine Motorstromunterbrechung haben, solche mit Walze und
Schaltrhytmus Vorwärts - nur Licht - Rückwärts - nur Licht ( die haben aber auch keine Motorstromunterbrechung )
Es gibt welche mit Schaltwippe. Letztere haben eine Motorstromunterbrechung und bei denen könnte eine neue
Feder, wie Frank-Martin es schrieb, helfen bzw. die Federspannung der vorhandenen justieren.
Also: mal einen Blick "unter die Haube" werfen.
Weißt Du wie die TM 800 geöffnet wird ? Bei der FM 800 ist das selbsterklärend.

Gruß Gottfried


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#7 von X2000 , 25.10.2023 19:04

Zitat von Baumbauer 007 im Beitrag #3
Moin,

... manchmal reicht es aber auch, wenn man nur die kleine Feder am Relais gegen eine Neue tauscht.


Grüße aus Seelze

Frank-Martin


Nein, es reicht bei dem Originalrelais eben nicht die Feder zu entspannen. Man muss zweimal Umschalten. Nach dem ersten Schalten steht die Lok mit Licht, nach dem nächsten Schaltimpuls kann sie wieder fahren, und an der Stelle kommt der sog. Bocksprung. Entlastet man diese Feder, dann könnte man durch Erhöhen der Spannung die Lok auch zum Fahren bekommen, aber eben mit voller Pulle.


Gruß

Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#8 von kohlenjuke , 25.10.2023 19:24

Erstmal vielen Dank für eure Antworten,
es ist so wie Martin beschrieben hat:1.Umschalten Licht leuchtet,2.Umschalten Lok macht einen Satz und fährt in die andere Richtung.
Ich habe noch eine andere Frage.Ich habe das M-Gleis mit 3 durchgehenden Schienen und bei jedem Überfahren einer Weiche oder einer Kreuzungsweiche gibt es einen Kurzschluß oder bei geringer Geschwindigkeit bleibt die Lok stehen und verursacht einen Kurzschluß,ist das normal oder der alten Technik geschuldet?
Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#9 von X2000 , 25.10.2023 19:41

Nein, das ist nicht normal. Wenn Schleifer und Kupplungen, aber auch der Mittelleiter, richtig justiert sind, dann fahren die Loks auch über alle Weichen.


Gruß

Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#10 von 8erberg , 25.10.2023 19:48

Hallo,

Jo, meist ist es der Schleifer.

http://maerklin-sammler-infos.de/maerkli...bsanleitung.pdf

http://maerklin-sammler-infos.de

Die Site ist fast schon Pflicht

Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#11 von vikr , 25.10.2023 22:20

Hallo Peter,

Zitat von kohlenjuke im Beitrag #8
es ist so wie Martin beschrieben hat:1.Umschalten Licht leuchtet,2.Umschalten Lok macht einen Satz und fährt in die andere Richtung.
Ich habe noch eine andere Frage.Ich habe das M-Gleis mit 3 durchgehenden Schienen und bei jedem Überfahren einer Weiche oder einer Kreuzungsweiche gibt es einen Kurzschluß oder bei geringer Geschwindigkeit bleibt die Lok stehen und verursacht einen Kurzschluß,ist das normal oder der alten Technik geschuldet?
Peter
die TT800 ist eine vergleichsweise seltene und deshalb auch wertvolle Lok. Man kann sie (ggf. komplett reversibel) mit einem sogenannten Hochleistungsmotor ausrüsten, mit einem aktuellen Decoder ausrüsten und wenn man will analog fahren.
Die Lok hat vielleicht noch einen Walzenumschalter, bei der es zwischen Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt noch jeweils eine Haltposition gibt?
Also:
Vorwärts
Umschalten
Halt
Umschalten
Rückwärts
Umschalten
Halt
Umschalten
Vorwärts
usw.

Wenn die Feder ausgeleiert ist, funktioniert das nicht korrekt.

Kurzschlüsse sind in diese alten Weichen-Konstruktionen aus den vierziger und den fünfziger Jahren tolerant hineinkonstruiert, dürfen aber bei der Mindestfahrspannung von 6V nicht regelmäßig zum Stehenbleiben der Lok oder zur Kurzschlussabschaltung des Trafos führen.

MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#12 von X2000 , 25.10.2023 22:59

Zitat von vikr im Beitrag #11
Hallo Peter,
Zitat von kohlenjuke im Beitrag #8
es ist so wie Martin beschrieben hat:1.Umschalten Licht leuchtet,2.Umschalten Lok macht einen Satz und fährt in die andere Richtung.
Ich habe noch eine andere Frage.Ich habe das M-Gleis mit 3 durchgehenden Schienen und bei jedem Überfahren einer Weiche oder einer Kreuzungsweiche gibt es einen Kurzschluß oder bei geringer Geschwindigkeit bleibt die Lok stehen und verursacht einen Kurzschluß,ist das normal oder der alten Technik geschuldet?
Peter
die TT800 ist eine vergleichsweise seltene und deshalb auch wertvolle Lok. Man kann sie (ggf. komplett reversibel) mit einem sogenannten Hochleistungsmotor ausrüsten, mit einem aktuellen Decoder ausrüsten und wenn man will analog fahren.
Die Lok hat vielleicht noch einen Walzenumschalter, bei der es zwischen Vorwärtsfahrt und Rückwärtsfahrt noch jeweils eine Haltposition gibt?
Also:
Vorwärts
Umschalten
Halt
Umschalten
Rückwärts
Umschalten
Halt
Umschalten
Vorwärts
usw.

Wenn die Feder ausgeleiert ist, funktioniert das nicht korrekt.

Kurzschlüsse sind in diese alten Weichen-Konstruktionen aus den vierziger und den fünfziger Jahren tolerant hineinkonstruiert, dürfen aber bei der Mindestfahrspannung von 6V nicht regelmäßig zum Stehenbleiben der Lok oder zur Kurzschlussabschaltung des Trafos führen.

MfG

vik


Von einer TT800 war bisher nicht die Rede. Auch die ist heutzutage nicht mehr so teuer wie einst. TM und FM sind nun wirklich nicht die raren Stücke.


Gruß

Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#13 von olyfan60 , 27.10.2023 09:17

Zitat von kohlenjuke im Beitrag #8
Erstmal vielen Dank für eure Antworten,
es ist so wie Martin beschrieben hat:1.Umschalten Licht leuchtet,2.Umschalten Lok macht einen Satz und fährt in die andere Richtung.
Ich habe noch eine andere Frage.Ich habe das M-Gleis mit 3 durchgehenden Schienen und bei jedem Überfahren einer Weiche oder einer Kreuzungsweiche gibt es einen Kurzschluß oder bei geringer Geschwindigkeit bleibt die Lok stehen und verursacht einen Kurzschluß,ist das normal oder der alten Technik geschuldet?
Peter


Hallo Peter,
die durchgehenden Mittelleiter waren für die Löffelschleifer damals ideal. Die wurden durch die Skischleifer, welche auch heute noch üblich sind, abgelöst.
Soweit ich weiß hatte die FM800 von Anfang an einen Skischleifer, die TM800 erst später.
Bei den Skischleifern kann das so, wie Du es beschrieben hast, durchaus vorkommen. Mit einer guten Justierung (Schleifer und Mittelleiter) kann man das
minimieren, aber kpl. abstellen ist schwierig.

Gruß Gottfried


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#14 von kohlenjuke , 27.10.2023 13:07

Update zu den Kurzschlüssen an den Weichen und DKW´s:da waren teilweise die Mittelleiter eingedrückt.Zu den Loks:beide haben so wie ich das sehe einen Walzenumschalter(siehe Bilder)?Vielleicht liegts ja auch an dem Trafo (Nr.280)?Ich lasse mir mal von einem Freund einen neueren geben.
PeterBild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#15 von Stahlblauberlin , 27.10.2023 14:18

Die Walzenumschalter haben den Unterbrecher beim Umschalten nicht, da geht's nicht ohne Bocksprung. Gehört da einfach dazu. Hier mal was Geschichtliches dazu.


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#16 von kohlenjuke , 27.10.2023 15:51

Kann man das alte Umschaltrelais durch ein anderes Art.-Nr.20524 bzw.208240 ersetzen?
Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#17 von 8erberg , 27.10.2023 16:39

Hallo,

warum willst Du nicht einfach mit Gleichstrom fahren wie von mir vorgeschlagen?

Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#18 von X2000 , 27.10.2023 16:49

Zitat von 8erberg im Beitrag #17
Hallo,

warum willst Du nicht einfach mit Gleichstrom fahren wie von mir vorgeschlagen?

Peter


Ich würde das nicht tun, weil ich die Fahrrichtung in der Lok und nicht auf der gesamten Anlage schalten wollte. Märklin System eben. Märklin decoder 60906 einbauen und der Spaß geht los. Altes Fahrgefühl mit sauberer Umschaltung der Fahrtrichtung.


Gruß

Martin


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#19 von olyfan60 , 27.10.2023 17:34

Zitat von kohlenjuke im Beitrag #16
Kann man das alte Umschaltrelais durch ein anderes Art.-Nr.20524 bzw.208240 ersetzen?
Peter


Hallo Peter,
das ist überhaupt kein Problem. Rauslöten-Reinlöten, fertig
Hast Du welche ? (mit 20524 meinst Du vmtl. 20824 ?)
Martin's Vorschlag mit dem 60906 (wenn Du die Loks auch digital fahren willst) geht ebenfalls problemlos, die Löterei ist halt etwas fummeliger.
Ich hab den 60906 schon mehrmals verbaut.

Gruß Gottfried


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#20 von kohlenjuke , 27.10.2023 18:35

Hallo Gottfried,
ich hatte mal bei ebay nach Märklin Umschaltrelais gesucht und da fand ich welche mit der Nummer 20524/208240,vielleicht ein Schreibfehler?Da ich kein "Märklinist" bin, muß ich mich erstmal schlau machen wegen dem Umbau wie schwer oder leicht der ist.
Peter


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#21 von kohlenjuke , 27.10.2023 19:11

Das sind die Walzen der Relais.Bild entfernt (keine Rechte)Bild entfernt (keine Rechte)


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#22 von olyfan60 , 27.10.2023 20:21

Bei meiner TM800 ist das Walzenrelais vom Vorbesitzer auch durch ein 20824 ersetzt worden.
Sieht dann so aus:

Die beiden roten Kabel kommen von der Doppelspule
Bild entfernt (keine Rechte)

Das Kabel mit der Drossel kommt vom Schleifer und geht zur Hauptlötstelle am Motorschild.
An dieses werden auch die Spule des Relais und die Beleuchtung angelötet.
Bild entfernt (keine Rechte)

Gruß Gottfried


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#23 von Railwolf , 30.10.2023 18:06

Hallo,

man kann, mit etwas Geduld, die Relais so einstellen, daß der Bocksprung möglichst klein wird. Speziell bei der TM 800 auf den Bildern ist das besonders einfach, weil der Haken für die Feder mit einer Schraube auf den Schieber geschraubt ist und daran die Federspannung eingestellt werden kann.
Bei der FM 800 ist das schwieriger; da müßte der Haken am Schieber leicht verbogen werden. Vorsicht!

Es gilt dabei, das Gleichgewicht zu finden, daß die Lok nicht bei voll aufgedrehtem Trafo umschaltet, aber auch bei gewolltem Umschalten möglichst wenig springt. Das geht!

Das Relais auswechseln wird am Bocksprung an sich auch nichts ändern; was sich dabei ändert, ist der Wegfall der "Parkstellung" zwischen beiden Fahrtrichtungen.


Mit vielen Grüßen

Wolf 🐺


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#24 von olyfan60 , 30.10.2023 18:23

Zitat von Railwolf im Beitrag #25
Hallo,

man kann, mit etwas Geduld, die Relais so einstellen, daß der Bocksprung möglichst klein wird. Speziell bei der TM 800 auf den Bildern ist das besonders einfach, weil der Haken für die Feder mit einer Schraube auf den Schieber geschraubt ist und daran die Federspannung eingestellt werden kann.
Bei der FM 800 ist das schwieriger; da müßte der Haken am Schieber leicht verbogen werden. Vorsicht!

Es gilt dabei, das Gleichgewicht zu finden, daß die Lok nicht bei voll aufgedrehtem Trafo umschaltet, aber auch bei gewolltem Umschalten möglichst wenig springt. Das geht!

Das Relais auswechseln wird am Bocksprung an sich auch nichts ändern; was sich dabei ändert, ist der Wegfall der "Parkstellung" zwischen beiden Fahrtrichtungen.





Einspruch Euer Ehren,

"Das Relais auswechseln wird am Bocksprung an sich auch nichts ändern; was sich dabei ändert, ist der Wegfall der "Parkstellung" zwischen beiden Fahrtrichtungen".

Bei einem sauber eingestellten 20824 gibt es keinen Bocksprung.
Die Schaltwippe unterbricht den Motorstrom also geht da nix.
Für das "sauber eingestellt" braucht es allerdings etwas Übung und Geduld.

Gruß Gottfried


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RE: Märklinbahn 1950er Jahre

#25 von X2000 , 30.10.2023 19:54

Zitat von olyfan60 im Beitrag #26
Zitat von Railwolf im Beitrag #25
Hallo,

man kann, mit etwas Geduld, die Relais so einstellen, daß der Bocksprung möglichst klein wird. Speziell bei der TM 800 auf den Bildern ist das besonders einfach, weil der Haken für die Feder mit einer Schraube auf den Schieber geschraubt ist und daran die Federspannung eingestellt werden kann.
Bei der FM 800 ist das schwieriger; da müßte der Haken am Schieber leicht verbogen werden. Vorsicht!

Es gilt dabei, das Gleichgewicht zu finden, daß die Lok nicht bei voll aufgedrehtem Trafo umschaltet, aber auch bei gewolltem Umschalten möglichst wenig springt. Das geht!

Das Relais auswechseln wird am Bocksprung an sich auch nichts ändern; was sich dabei ändert, ist der Wegfall der "Parkstellung" zwischen beiden Fahrtrichtungen.





Einspruch Euer Ehren,

"Das Relais auswechseln wird am Bocksprung an sich auch nichts ändern; was sich dabei ändert, ist der Wegfall der "Parkstellung" zwischen beiden Fahrtrichtungen".

Bei einem sauber eingestellten 20824 gibt es keinen Bocksprung.
Die Schaltwippe unterbricht den Motorstrom also geht da nix.
Für das "sauber eingestellt" braucht es allerdings etwas Übung und Geduld.

Gruß Gottfried


Man braucht vor allem einen guten 24-26V Umschaltimpuls. Ein 16 VA Trafo mit angeschlossener Beleuchtung/ Verbraucher für ein paar Häuser oder viel Wagenbeleuchtung fördert den Bocksprung. Je schneller die motorstromversorgung unterbrochen wird, je besser bzw. je weniger das Springen.


Gruß

Martin


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