Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV (14) das Ruhrgebiet um 1960

#1 von semisweet , 30.10.2023 22:12

Hallo im Forum,

Schon sehr lange reizt mich das Flair des Ruhrpotts der 50er Jahre.
Nun möchte ich Euch hier Mal vorstellen, wie ich mir das Ganze in der Spurgröße HO vorstelle und auch umsetzen möchte.

Kleiner Anlagensteckbrief (Abweichend von den üblichen Vorstellungen Mal ohne die Struktur!)


EDITH 08.11.2023
Auf mehrfachen Wunsch habe ich den Fragebogen ausgefüllt, dieser befindet sich unten im Post#29:
Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre (2)

- Räumlichkeit + Maßstab
Auf 26 m² in einem verwinkelten Sous-Terrain Appartment in 1:87 = H0
(Das Layout hat bei der Planung bisher sehr viel Nerven gekostet, siehe Gleisplan)

- Thema:
Vorortbahnhof, Zechenzubringer und Modell einer fiktiven Zeche Zollverein Schacht XIV im fiktiven Essener Stadtteil Hanielsberg
(Franz Haniel fand 1833 bei Probebohrungen in Essen ein ergiebiges Kokskohlenflöz und benannte es nach dem 1833 gegründeten Deutschen Zollverein.
Er gilt als Gründer des Zechenverbundes Zollverein) . Im Gleisplan PINK

- Zeitraum der Darstellung:
Epoche 3 a + b, überwiegend Dampftraktion, Altbauelektrolokomotiven, V80,90,100,200 , E103, TEE usw.

- Weichen- und Signaltechnik:
Alle Weichen mit Servos gestellt und beleuchteter drehender Weichenlaterne, überwiegend Flügelsignale mit Servoantrieb.

- Steuerung:
Digital mit IB2 NEO plus Train Controller 9 Silber, Ansteuerung Weichen und Signale per Arduino (teils I²C)
Reisezugverkehr als Computerfahrplan, Kohlenzüge und Zechenversorgung als "Handeinstreuung"

- Schattenbahnhof
An beiden Enden der Hauptstrecke befinden sich sequenzielle Schattenbahnhöfe, die jeweils bis zu 14 Zuggarnituren aufnehmen können.

Weitere Details werden nach und nach folgen, da antworte ich auch lieber gerne auf Eure Fragen, als mir nun einen Wolf zu schreiben.

Bilder des geplanten Gleisplans (1 Kästchen entspricht jeweils 10 x 10 cm) große gelbe Bereiche sind Durchstiegsluken:















Freue mich über Eure Meinungen und konstruktive Kritik!


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

Mutta, hol mich vonne Zeche, ich kann dat Schwatte nich mehr sehen ......
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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#2 von ET 65 , 31.10.2023 15:54

Hallo Klaus-Peter,

von den Bildern ist für mich keines sichtbar. Daher kann ich nur sagen: Herzlich willkommen im Planungsforum.

Gruß, Heinz


Tried to reduce to the max Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#3 von semisweet , 31.10.2023 19:06

Zitat von ET 65 im Beitrag #2
Hallo Klaus-Peter,

von den Bildern ist für mich keines sichtbar. Daher kann ich nur sagen: Herzlich willkommen im Planungsforum.

Gruß, Heinz


Hallo Heinz,
komisch hatte es vorhin von einem IT Dienstleister (Bei mir auf Maloche) verifizieren lassen, alle Bilder da.
War POSTIMG.cc wahrscheinlich down, oder hast Du einen entsprechenden Firewall-Eintrag?


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#4 von ET 65 , 31.10.2023 19:17

Zitat von semisweet im Beitrag #3
... War POSTIMG.cc wahrscheinlich down, oder hast Du einen entsprechenden Firewall-Eintrag?
Hallo Klaus-Peter,

dann habe ich hier ein lokales Problem und kann dir leider nicht weiterhelfen.

Gruß, Heinz


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#5 von semisweet , 31.10.2023 20:20

Wäre ja interessant, ob auch andere Stummis die Bilder nicht sehen können.
Falls es so wäre, gerne her mit dieser Information, dann müsste ich den Upload-Host wechseln!
Schließlich sagen Bilder ja 1000 Mal mehr als Worte ....


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#6 von robert991122 , 31.10.2023 20:46

Zitat von semisweet im Beitrag #5
Wäre ja interessant, ob auch andere Stummis die Bilder nicht sehen können.
Falls es so wäre, gerne her mit dieser Information, dann müsste ich den Upload-Host wechseln!
Schließlich sagen Bilder ja 1000 Mal mehr als Worte ....

Hallo,
hier zuhause kann ich die Bilder sehen. Allerdings nicht in der Firma.
Viele dieser Bilderhoster werden in Firmen von der IT als Sicherheitsrisiko klassifiziert und von den Firewalls blockiert.
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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#7 von trapper.hardy , 31.10.2023 20:53

Hallo zusammen,
ich kann die Bilder sehen und auch vergrößern. Thema ähnlich meinem, nur daß ich etwas später dran bin, eher Epoche IV...
Tolles Thema insbeosndere für MoBahner, die das Gebiet vor Augen haben und hatten.
Ich habe direkt neben der Hütte (heute Landschaftspark Duisburg Nord) gewohnt, wenn da die 50er im Doppel nach Ruhrort vorbeigekachelt sind, war das einfach toll.

Gruß aus Pott
Hardy


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#8 von semisweet , 31.10.2023 21:07

Zitat von robert991122 im Beitrag #6
Zitat von semisweet im Beitrag #5
Wäre ja interessant, ob auch andere Stummis die Bilder nicht sehen können.
Falls es so wäre, gerne her mit dieser Information, dann müsste ich den Upload-Host wechseln!
Schließlich sagen Bilder ja 1000 Mal mehr als Worte ....

Hallo,
hier zuhause kann ich die Bilder sehen. Allerdings nicht in der Firma.
Viele dieser Bilderhoster werden in Firmen von der IT als Sicherheitsrisiko klassifiziert und von den Firewalls blockiert.
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HiHi, in der Firma werde ich mit Geld bestochen, damit ich mir nicht Modellbahnen anschaue, aber schön, das die Bilder sichtbar sind!

Zitat von trapper.hardy im Beitrag #7
Hallo zusammen,
ich kann die Bilder sehen und auch vergrößern. Thema ähnlich meinem, nur daß ich etwas später dran bin, eher Epoche IV...
Tolles Thema insbeosndere für MoBahner, die das Gebiet vor Augen haben und hatten.
Ich habe direkt neben der Hütte (heute Landschaftspark Duisburg Nord) gewohnt, wenn da die 50er im Doppel nach Ruhrort vorbeigekachelt sind, war das einfach toll.

Gruß aus Pott
Hardy




Ja, das mit den qualmenden rauchenden fauchenden schwarzen Ungetümen kenne ich aus meiner Kindheit.
BR43 und 44 in Doppeltraktion an der Strecke Witten - Hagen via Wengern/Volmarstein, ich wohnte einen Steinwurf entfernt von der Strecke in Volmarstein und war immer fasziniert davon, wie sie Kohleganzzüge am Bahnübergang Bachstraße vorbei gen Werdohl-Ütterlingsen schleppten ...

... Landschaftspark Duisburg Nord, 700 m nördlich von dort habe ich 1993 - 1997 am Robert Bosch Berufskolleg in Abendschule meinen Werkstofftechniker gemacht ...

Falls Du mit Karl-Heinz mich gemeint hattest, ich komme aus Schwelm.
(Sorry, ich war zu schnell )


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#9 von semisweet , 31.10.2023 21:14

... und NaJa, mein Entwurf scheint ja wirklich so Kacka zu sein, das sich keiner traut, etwas zum Thema zu schreiben ...


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#10 von trapper.hardy , 31.10.2023 21:51

Hallo Klaus-Peter,

ich finde den Entwurf prima. Viele Gleise, kaum Landschaft. Das war halt so im Pott.
Oberhausen VOR dem Centro (HOAG) oder Schalker Verein Gelsenkirchen, oder Essen oder Krupp Rheinhausen oder......
Überall viele Gleisanlagen und alles dicht beisammen. da war für "heile Welt" eben nicht viel Platz, aber viiieeel Dreck.
Wenn Du irgendwann die Industrie eingebaut hast, wird das sicher stimmig, im Moment ist da noch viel grün
LG
Hardy


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#11 von Eifel-Knacki , 31.10.2023 22:21

Hallo,

ich mag den Pott und besonders seine Leute. Große Industrieanlagen faszinieren und erschrecken mich zugleich, aber beim Modell geht der Schrecken verloren und es bleibt die Faszination. Ich bin gespannt wie es hier weiter geht.

Gruß Knacki


Bei "Alterung" halte ich es mit den Japanern. Patina ist dort kein positiv besetzter Begriff.


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#12 von iwii , 31.10.2023 22:27

Zitat von semisweet im Beitrag #9
und NaJa, mein Entwurf scheint ja wirklich so Kacka zu sein, das sich keiner traut


Nunja, erst mal ist es viel - in jeder Hinsicht. Einiges davon würde ich selbst nicht so machen - insbesondere die dicht übereinander gestapelten Gleise - z.B. der grüne Abschnitt. Da ich selber ein Bergwerk baue, würde ich empfehlen, erst die Gebäude der Zeche auszusuchen und nach diesen den pinken Bereich zu planen. Den Bereich zwischen Güterbahnhof und Personenbahnhof würde ich wie folgt optimieren: Parallelausfahrten vom Personenbahnhof sollten möglich sein. Die Übergabe von Hand- auf Automatiksteuerung würde ich auf Gleis 5+6 des Personenbahnhofs legen und eine eigenständige Verbindung zwischen diesen und dem Güterbahnhof einfügen, sowie Zugkreuzungen zur Hauptstrecke vermeiden (wie z.B. das Lokwartegleis zwischen 3+4 im Personenbahnhof).

Gruss, iwii



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Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#13 von semisweet , 01.11.2023 00:05

Zitat von iwii im Beitrag #12


Nunja, erst mal ist es viel - in jeder Hinsicht. Einiges davon würde ich selbst nicht so machen - insbesondere die dicht übereinander gestapelten Gleise - z.B. der grüne Abschnitt. Da ich selber ein Bergwerk baue, würde ich empfehlen, erst die Gebäude der Zeche auszusuchen und nach diesen den pinken Bereich zu planen. Den Bereich zwischen Güterbahnhof und Personenbahnhof würde ich wie folgt optimieren: Parallelausfahrten vom Personenbahnhof sollten möglich sein. Die Übergabe von Hand- auf Automatiksteuerung würde ich auf Gleis 5+6 des Personenbahnhofs legen und eine eigenständige Verbindung zwischen diesen und dem Güterbahnhof einfügen, sowie Zugkreuzungen zur Hauptstrecke vermeiden (wie z.B. das Lokwartegleis zwischen 3+4 im Personenbahnhof).

Gruss, iwii


Danke iwii, das ist Verbesserungspotenzial, das ich suchte.
"Grüne Strecke mit Stapelcharakter":
Das ist gewollt!

Kreuzungsfreies Fahren im Fahrplan, das nicht mit dem Güterbahnhof kollidiert, inklusive Lokwartegleis, hatte ich derzeit nicht auf dem Schirm!

Gleisnummerierung im Bahnhof von unten nach oben 1 - 6 somit erstmal schlüssig und akzeptiert.

Richtig erkannt: Gleis 5 + 6 sind für den Handverkehr aus Fahrplan in den Güterbahnhof und retour gedacht, gutes Auge!

Das werde ich planerisch Mal morgen umsetzen, die Kohlenbahn (grüne Strecke) und das BW werden wohl auch angepasst werden müssen,
macht aber nichts, deshalb frage ich ja nach Eurer Meinung hier, um es halbwegs authentisch zu gestalten.

Thema Zeche
Pink (eigentlich ist das Lila, meine Schuld) ist schon den vorhandenen Gebäuden angepasst ...
Die links abknickenden Gleise sollen einem Holzlager (Abstützmaterial für Stollen) entsprechen, das ist allerdings noch gar nicht spruchreif, werde ich beim Bau entscheiden.
(Ich weiss, das die Gebäude noch sehr desolat ausschauen, da bin ich aber schon am Ball)









NaJa, wer glaubt, ich bin schon nicht mehr in "Anlagenplanung" schon eher im "Anlagenbau" soll sein Recht bekommen.
Das Projekt ist schon sehr konkret, aber noch änderbar, also her mit weiteren Vorschlägen!

Die Einarbeitung von iwii's seinen (das ist Ruhrgebiets-Idiom!!) werde ich mir vornehmen und hier vorstellen.


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#14 von TomE , 01.11.2023 01:48

Ich finde das super was Du vor hast! Respekt und schönen Abend

Thomas


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#15 von Instandsetzung , 01.11.2023 04:08

Hallo Klaus-Peter,
auch ich kann Deine Fotos sehen.

Und da ich sie sehen kann, kommen jetzt auch ein paar Ratschläge. Ja, und ich weiß, auch Ratschläge sind Schläge

Vorab würde ich Dich noch bitten, die einzelnen Ebenen in verschiedene Bildern aufzudröseln. Auf dem Bild, auf dem man alle Ebenen gleichzeitig sehen kann, erkenne ich schon fast gar nichts mehr, da auf diesem Bild einfach viel zu viel zu sehen ist.

Und als ich diesen Anlagenplan gesehen habe, wusste ich sofort: Dieser Typ ist jung, schlank sportlich / gelenkig und wird bis ins hohe Alter für immer total fit sein. Ääh, und falls eine dieser Zuschreibungen irgendwie nicht zutreffen sollte, dann baue diese Anlage nicht so.

Aus Erfahrung weiß ich, dass z.B. an einer Drehscheibe immer viel los ist. Nur meine ich das nicht positiv, denn sehr oft muss man nachhelfen, da eine Lok meistens nicht so will, was man selber möchte. Und wenn man dann immer dahin krabbeln muss, na denn viel Spaß.
Ich persönlich würde eine Drehscheibe und ein Bahnbetriebswerk immer an den vorderen Anlagenrand legen, maximal einen Schritt vom Hauptbedienpult entfernt.
Dann liegen Deine wichtigsten Rangiergleise immer ungefähr in der Mitte einer relativ breiten Anlage. Und Murphys Gesetz besagt: Züge entgleisen immer da wo man am schlechtesten dran kommt.

Ich persönlich würde die Anlage ganz anders bauen und den Raum auch ganz anders nutzen, denn ich bin nicht mehr jung, nicht mehr schlank, nicht mehr sportlich, nicht mehr gelenkig und auch nicht mehr fit für mein Alter.
Aber ich bin nicht du. Ich muss diese Anlage nicht bauen und hinterher auch nicht mit den ganzen Unzulänglichkeiten klar kommen.
Apropos bauen: Es sieht so aus, als ob diese Anlage später sehr viele Ebenen haben würde. Auch so ein Bau ist, sagen wir es mal so, "sportlich".
Ein Bekannter, der eine viel kleinere Anlage gebaut hat, sprach immer von Demut. Demut dahingehend, dass er auch mal fertig werden wollte.

Entschuldige bitte, wenn meine Antwort nicht allzu positiv geworden ist. Aber du hast gefragt, . . . . . und ich habe geantwortet.

Und eigentlich wollte ich noch viel mehr schreiben. Aber ich kann ganz schlecht tippen und brauche immer sehr lange für solche Beiträge.

Ach übrigens, wenn ich schon mal dabei bin:
Im Ruhrpott gab es in der Epoche 3 m.W. keine V80 und keine Altbau E-Loks. Mit der Elektrifizierung, die ungefähr 1958 anfing, und ca. bis in bis in die Mitte der 60er ging, kamen eigentlich hauptsächlich nur damalige Neubau E-Loks. Die Baureihen 104 und 191 kamen erst später in der Epoche 4.

Mfg Oliver


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#16 von LagoMaggioreExpress , 01.11.2023 21:33

Glück Auf Klaus-Peter,

mein lieba Kokoschinsky, dat is gez abba ganz schön viel und ganz schön groß. Das war mein erster Gedanke, als ich mich durch deinen Thread geklickt habe. Ein spannendes Projekt hast du dir da ausgesucht.

Die Größe und Komplexität wird dir aber einiges abverlangen, damit da später eine fahrbereite funktionsfähige Anlage bei rauskommt. Ich bin ehrlich gesagt bei solchen großartigen Planungen immer etwas kritisch, ob denn das Ziel der Fertigstellung in absehbarer Zeit wirklich erreichbar ist. Grundsätzlich würde ich persönlich, der selber rund 20 Quadratmeter Raum mit einer zu 95% fertig gestellten Anlage gefüllt hat, bei einem solchen Projekt nach Möglichkeit in Segmenten bauen. Man kann schon etwas fertigstellen und mit einem Fiddleyard ein bisschen Betrieb machen, ohne jahrelang zu bauen, bevor der erste Zug fährt. Es ist zudem einfacher die Fehler, die man zwangsweise bei einem solchen Projekt macht, auszubessern bzw. Teilbereiche der Anlage zu relaunchen.

Zu deiner konkreten Planung: Ich würde mir auf jeden Fall nochmal über die Eingrifftiefen Gedanken machen. Wo kommt man auch in 15 Jahren noch gut dran, ohne Fahrleitungen, Signale, Laternen o.ä. mit dem Ärmel umzureißen, wenn an der hintersten Stelle ein Fahrzeug entgleist oder eine Weiche erneuert werden muss. Kann man die Wege, die die von Hand gesteuerten Züge zurücklegen, gut mitlaufen oder muss man erst um die Anlage herum sprinten, um den Zug auf der anderen Anlagenzunge wieder in Empfang zu nehmen? Bei der doch recht komplexen Gleisführung würde ich auch alle Rangiermanöver einmal im Kopf und notfalls auf Papier durchgehen, um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Die Erreichbarkeit des BW wurde schon angesprochen. Eine über längere Zeit im Schuppen abgestellte Lok braucht oftmals einen kleinen Anschubser, damit sie wieder in Fahrt kommt. Beim Gleisplan ist mir aufgefallen, dass die Gleislängen der orangefarbenen Gütergleise kürzer als die grauen Bahnsteiggleise sind. Das ist beim Vorbild definitiv umgekehrt. Passen da 20 Selbstentladewagen samt ein bis zwei Loks drauf? Ein schönes Beispiel für eine Planung einer Anlage mit den Themen Groß- bzw. Schwerindustrie unter besonderer Berücksichtigung einer vorbildlichen Gleisentwicklung und -länge ist die Planung Hohenrheinberg von Daniel.

Das Zechenensemble (von Trix, oder?) ist auf jeden Fall gigantisch . Der pinke Gleisbereich passt aber noch nicht zur Gleisentwicklung unter einer Kohlenwäsche (Gleislängen, Umsetzmöglichkeit).

Ich wünsche dir noch weiterhin eine glückliche Hand bei der Planung und freue mich natürlich auch über weitere Bilder und Berichte.

Beste Grüße aus Bochum
Dominik


Lago Maggiore Express findest Du unter:

Website vom LagoMaggioreExpress
LMEx auf Instagram
LagoMaggioreExpress im Stummiforum
Anlagenvorstellung im Anlagen Design Journal ADJ


 
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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#17 von semisweet , 01.11.2023 22:29

Hallo Stummis,

lieben Dank für alle Antworten, da steckt viel Motivation drin und vor allen Dingen sehr gute Tipps von Leutz, die schon länger
Anlagen größerer Ausdehnung bauen.

In der Kernaussage von Oliver / Instandsetzung steckt die eine Wahrheit, die immer wieder bei mir erscheint, die ich dann aber
(warum?) immer wieder vor dem Rechner ignoriere.
"Erreichbarkeit und Gelenkigkeit" schämt euch was und geht in die Ecke .....

Danke Oliver, Du hast mir den Kopf zwischen den Ohren wieder bisserl zurecht gerückt, manchmal packt mich halt der Größenwahn!
Gut, Erreichbarkeit sollte ein Gebot sein und das kritische Betriebsstellen wie z.B.: Drehscheibe dazugehören, habe ich
mir nun hinter die Ohren geschrieben!

Zitat von Instandsetzung im Beitrag #15

... Und als ich diesen Anlagenplan gesehen habe, wusste ich sofort: Dieser Typ ist jung, schlank sportlich / gelenkig und wird bis ins hohe Alter für immer total fit sein. Ääh, und falls eine dieser Zuschreibungen irgendwie nicht zutreffen sollte, dann baue diese Anlage nicht so.
Ich persönlich würde die Anlage ganz anders bauen und den Raum auch ganz anders nutzen, denn ich bin nicht mehr jung, nicht mehr schlank, nicht mehr sportlich, nicht mehr gelenkig und auch nicht mehr fit für mein Alter ...
Mfg Oliver

SoSo, stellen wir das Mal richtig:

Dieser Typ ist jung, schlank sportlich / gelenkig und wird bis ins hohe Alter für immer total fit Modellbahner sein ..

JaJa, erwischt, schreibe ich so antiquiert?
Nee, Oliver hast Recht, gut schaut sie aus, aber Seniorengerecht ist wohl anders.

Zitat von iwii im Beitrag #12

Den Bereich zwischen Güterbahnhof und Personenbahnhof würde ich wie folgt optimieren: Parallelausfahrten vom Personenbahnhof sollten möglich sein. Die Übergabe von Hand- auf Automatiksteuerung würde ich auf Gleis 5+6 des Personenbahnhofs legen und eine eigenständige Verbindung zwischen diesen und dem Güterbahnhof einfügen, sowie Zugkreuzungen zur Hauptstrecke vermeiden (wie z.B. das Lokwartegleis zwischen 3+4 im Personenbahnhof).

Gruss, iwii


Yop, iwii, das habe ich mir angeschaut und musste feststellen, das Du da durchaus Recht hast.

Zitat von LagoMaggioreExpress im Beitrag #16
Glück Auf Klaus-Peter,

Das Zechenensemble (von Trix, oder?) ist auf jeden Fall gigantisch . Der pinke Gleisbereich passt aber noch nicht zur Gleisentwicklung unter einer Kohlenwäsche (Gleislängen, Umsetzmöglichkeit).

Ich wünsche dir noch weiterhin eine glückliche Hand bei der Planung und freue mich natürlich auch über weitere Bilder und Berichte.

Beste Grüße aus Bochum
Dominik




Ja, ist von Trix, bezüglich Gleisentwicklung werde ich aber irgendeinen Tod sterben müssen, der Raum ist Top verwinkelt und sehr
anspruchsvoll in der Planung.

@ALL
Eure Meinungen nehme ich ernst und werde Mal einen anderen Ansatz zur Planung der Anlage wählen.
Dafür muss ertmal ein Untergerüst her, bei dem ich Altersgerecht drum herum komme, auch wenn gleich jemand schreibt
40 cm wären wenig, ich schrieb oben, ich bin schlank!

Ich habe heute mittag Mal angefangen mit vorhanden Unterbau-Modulen ein wenig Tetris im Moba-Appartment zu spielen, sieht
eigentlich gut aus. Ausgehend von diesem Ergebnis werde ich die Anlage bezüglich BW und Güterbahnhof komplett anders
gestalten, Stichwort Ebenen ...
Mehr dazu und dann auch Bilder, wenn es Formen annimmt.


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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#18 von E-Lok-Muffel , 02.11.2023 13:45

Hallo Klaus-Peter,

Tolles Thema

ich bin der Ansicht, die Mahner, die sich bisher gemeldet haben, haben recht: zu groß, zu viel...
vor allem ZU BREIT!

Die Zugänglichkeit zu den Gleisbereichen an der Wand oder im hinteren Teil der Schattenbahnhöfe ist nicht gegeben, da gibt es Weichen, die weiter als 120 cm von einer Anlagenkante weg liegen... Wenn die gelben Kästchen so etwas wie Wartungsluken sein sollen, sind sie mit 40 cm Breite nur etwas für Schlangenmenschen vom Cirq du Soleil aber für keinen Modellbahner mit Tendenz zum Bauchansatz (das ist jetzt von mir und meinem Umfeld auf andere bezogen, no offence ment!).

Ich sehe aber auch ein betriebliches Problem:
Wie schon angesprochen, finde ich auch die Gütergleise, sowohl im Verschiebebahnhof als auch parallel zu den Personengleisen viel zu kurz. Die Loks in Deinem BW wollen doch auch etwas zu tun haben! Die fünf, sechs Wagen (OOT, bei reinen O-Wagen vielleicht auch sieben), die unter die Kohlenwäsche passen müssen doch im Verschiebebahnhof zu Kohle-Ganzzügen zusammengestellt werden, damit dann die von Dir geliebten 44-iger auch was zu tun bekommen, das sollten also schon mal 20-25 Wagen sein.
Würde also bedeuten, dass Personenbahnhof und Güterbahnhof hintereinander nicht funktioniert, sondern eher parallel - hier könnte die schon genannte Planung von "Hohenrheinberg" als Beispiel dienen.
Oder Du verzichtest auf einen expliziten Personenbahnhof und beschränkst Dich nur auf einen Verschiebe-Bahnhof und eine (oder zwei) Paradestrecke, auf der buchstäblich alles fahren kann.
Dann wäre bei Deinem Platz auch ein schöner Bahnhof z.B. in Anlehnung an Essen-Rüttenscheid möglich, künstlerische Freiheit, wie ein Bahnsteig für das Zechenpersonal und das BW natürlich inclusive...

Es kommt darauf an, was Dir wirklich wichtig ist...

Gruß
uLi


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#19 von semisweet , 04.11.2023 00:28

Hallo @All

vielen Dank für Eure umfangreiche Analysen und aufmunternde Kommentare!
Ja, die Brille der Betriebsblindheit oder in diesem Falle der mangelhaften Planungsübersicht habt Ihr mir erfolgreich entwendet!

Widmen wir uns doch Mal allen von Euch hervorgehobenen Schwächen, UND wie ich damit umgehen werde.

Bahnhof:
- Gütergleise zu wenig und zu kurz >wird berücksichtigt<
- Zu viele Personengleise >werde ich versuche beizubehalten<
- Fahrstraßen im Bahnhof kollidieren mit sich selber durch kreuzende Wege >wird berücksichtigt<

Güterbahnhof:
- fehlende Ziehgleise, da Zeche niemals ausreichend lang dargestellt werden kann, Zufahrt nur mit 1/3 der Wagen >wird berücksichtigt<
- Ausgewogene Gleislängen >wird berücksichtigt<
- Trennbarkeit der Ganzzüge in Kurven nicht realisierbar >wird berücksichtigt<

BW:
- Zugänglichkeit kaum gegeben, siehe Punkt "Demut" >wird berücksichtigt<

Zeche von Trix:
- Vorhandener Bausatz ist gigantisch, Gleisverlauf für lange Züge kann nicht realisiert werden >Das ist halt Schicksal<

Anlagenlayout/-Konzept / Zugänglichkeit:
- viele wichtige Betriebsstellen nicht von "Außen" erreichbar, Murphys Law bezüglich Entgleisungen >wird berücksichtigt<
- Demut haben, um in Luken unter die Anlage zu kriechen >wird berücksichtigt<
- V80 und Altbau-Elloks gabs es in der Zeit nicht, >das ist künstlerische Freiheit!<
- Hinweis auf Essen-Rüttenscheid >Danke, war Lehrreich<

VIA PN:
- Schattenbahnhofskonzept veraltet, heute baut man sequentielle Zugspeicher >kannste gerne machen!<
- Sehr detailierte Analyse der Schwachstellen und Vorschlag Betriebskonzept >Danke an Mr. X<

NaJa, vernichtendes Ergebnis sollte man meinen, ich sehe das allerdings nicht so.
Um einen gewissen Grad der Umplanung oder sogar Neuplanung werde ich nicht rumkommen.
Ich bin sehr dankbar, aus Erfahrung und Planungsfehlern anderer zu lernen.
Ich will in meinem restlichen Leben nur einmal eine adäquate Modellbahn bauen, die stimmig ist und einfach "passt"
und nicht an Planungsfehlern scheitern. Deshalb jetzt die "Demut" möglichst perfekt zu planen.

Vielen Dank so weit an alle Beteiligten für ihren Input, ich habe mich schon in Klausur begeben, um die angesprochenen
Schwachpunkte in einer Umplanung, mag sie so weit gehen, wie sie will, zu berücksichtigen.
Das, was ich jetzt schon in WINTRACK sehen kann, sieht um Längen besser aus, dazu dann zu einem späteren Zeitpunkt mehr!


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#20 von LagoMaggioreExpress , 04.11.2023 22:44

Hey Klaus-Peter,
ich bin vor ein paar Tagen schon über die Thematik Altbau-Elloks gestolpert:

Zitat von semisweet im Beitrag #19
- V80 und Altbau-Elloks gabs es in der Zeit nicht, >das ist künstlerische Freiheit!<


Jetzt habe ich die Zeit mal genutzt und tatsächlich die Seite wiedergefunden, die über Altbau-Elloks im Ruhrgebiet und viele weitere interessante Themen aus der Bundesbahnzeit berichtet: Die Bundesbahnzeit.

Neben der künstlerischen Freiheit, die wir uns als Modellbahner ja immer gerne nehmen sollten, gibt es dadurch vielleicht auch noch ein bisschen mehr Vorbildbezug.

Einen schönen Abend noch

Dominik


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#21 von semisweet , 05.11.2023 00:09

Hallo Dominik,

der Link funktioniert nicht.


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#22 von LagoMaggioreExpress , 05.11.2023 09:26

Versuchs nochmal mit dem direkten link:
https://www.bundesbahnzeit.de/seite.php?id=416


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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#23 von semisweet , 05.11.2023 14:16

Danke Dominik,

jetzt funktioniert der Link.
Übrigends eine sehr interessante Webside, die ich noch gar nicht kannte.


Glück auf & liebe Grüße
Klaus-Peter

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RE: Essen-Hanielsberg Zeche Zollverein Schacht XIV - Ruhrgebiet der 50er Jahre

#24 von semisweet , 06.11.2023 22:27

Hallo im Forum!

NaJa, das Thema mit Bahnhof ist noch lange nicht vom Tisch.
Ich habe das Wochenende Mal genutzt, mir anhand aller Tipps und Hinweise einen neuen Plan zurecht zu legen.
Ich habe versucht, mir Eure Tipps und Ratschläge zu Herzen zu nehmen und weitestgehend umzusetzen.

Das ist dabei rausgekommen:



... und hier ein paar Erklärungen dazu:
(Gleisnummern immer von unten nach oben)
Grau = Bahnhof
Gleis 1 - 4 Durchfahrt und Personenzughalt
Gleis 5 - 7 für ankommende Leerzüge von rechts (Ausfahrt Ost) bzw. links (Ausfahrt Süd) oder volle Züge auf Strecke zum SBH.
Die Paradestrecke vorne ist entfallen.

Orange = Güterbahnhof, 90 mm höher als Bahnhofsgleise (Stützmauer), Steigung 2,7 %
Gleis 1 für eingehende von 44er Doppel-Wumms geführte Züge aus Richtung Ausfahrt Ost
Gleis 2 für eingehende Züge aus Richtung Ausfahrt Süd, 44er Doppel-Wumms wurde im Bahnhof entkoppelt, Zug von "Rangierlok" übernommen
Gleis 3 für ausgehende Züge Richtung Ausfahrt Ost, direkt im Güterbahnhof mit 44er Doppel-Wumms bespannt
Gleis 4 für ausgehende Züge Richtung Ausfahrt West, Transferfahrt mit "Rangielok" und Übernahme im Bahnhof von 44er Doppelbumms.
Gleis 5 = Umfahrgleis
Gleis 6 und 7 für volle / leere Versorgung Zeche (Stempelholz etc.)

Die anders farbigen Bereiche in den Gleise 1 - 4 kennzeichnen die Kuppel-/Entkuppelbereiche in diesen Gleisen.
Die Mitten der Farbmarkierungen haben einen Abstand von 910 mm = 7 Stück FAD-50, diese Bereiche sind schnurgerade.
Also wird ein Kohlenganzzug aus 21 FAD-50 bestehen. die sich dabei ergebene Zuglänge von 325 cm (LüP 21 Wagen und 44er Doppel-Wumms)
ist dabei auf allen Gleisen ausreichend berücksichtigt.
Von Gleis 1 + 2 werden je 7 Wagen über das neben der Zufahrt liegende Ziehgleis (1,43 m) auf Gleis 5 verschoben und gehen dann in die Zeche.
Die jeweils letzten 7 FAD-50 gehen direkt von Gleis 1 + 2 zur Zeche.
Die Rückführung der dann vollen Wagen anlog zur Hinführung und Aufstellung auf Gleis 3 + 4.
Die Zeche ist, damit ich längere Gleise in die Verladung (Gleis1-3) bekomme über das "Brückenmonster" angebunden.
Sieht in 3 D ungefähr so aus:



Angegliedert an den Güterbahnhof ist das BW zur Versorgung der Loks (lila), hier gezeigter Gleisverlauf noch provisorisch.
Bin Mal gespannt, wie ihr das seht.
Jetzt habe ich zumindest ausreichend Platz im Umfeld der Gleisanlagen, um Straßen Häuser Bahnhofsgebäude etc. zu realisieren.

Ich denke, so langsam wird es!

Bin gespannt auf die Reaktion des Fachpublikums ...


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#25 von E-Lok-Muffel , 07.11.2023 18:10

Hallo Klaus-Peter

...auf den ersten Blick die eierlegende Wollmilchsau! Keks und Schokolade!

Aber: Es wird nicht funktionieren
Beide Bahnhöfe müssen absolut waagrecht liegen, damit Nichts wegrollt, wenn Du mal eine Lok abkuppelst.
Damit bleibt nur die Kurve links unten und die graue Gabelung bis zur Gleisharfe für die Rampe übrig, die damit viel zu steil wird...
Außerdem opferst Du nur für den Bahnhof Deine Paradestrecke, d.h. Du siehst Deine Züge, die Du nicht zum Güterbahnhof fahren lässt, viel kürzer als im alten Plan.

Gruß
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zuletzt bearbeitet 07.11.2023 | Top

   

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