schwerpunktmäßig in Spur 1 unterwegs, habe ich aber auch noch die Möglichkeit in H0 2L = analog zu fahren. Schon immer auf der Suche nach einer "schönen" V90 (Trix zu hochbeinig; Roco nicht mehr zeitgemäß) besorgte mir neulich ein Freund die V 90 052 (# 41501) von Brawa. Schön ist sie, bekloppt zu öffnen, fährt ordentlich, aber viel zu helle Stirnlampen und das lästige "Zwangsschlusslicht".
Zum Analogstecker fand ich keine Infos, was da mit den Bauteilen so alles passieren soll ... Ein selbst gelöteter "schneller" Brückenstecker: 8 und 12 sowie 10 und 14 verbinden, lässt die Lok laufen. 9 mit + versorgen und 7/13 auf minus legen, lässt aber die LED nicht leuchten. Die Suchfunktion hier lies mich dann aber erstarren, denn das Susidrama scheint mich nun wohl auch im Analogbetrieb zu peinigen ... ((
Kennt jemand die Beschaltung des Brawa Brückensteckers? Oder, noch besser, eine Möglichkeit, wie man durch Eingriffe im Brückenstecker oder der Hauptplatine dimmen und rot abschalten kann? Danke schon mal.
Ansonsten halt "alles raus". Puh, das Hobby soll doch entspannen ... Mit Brawa aber ganz sicher nix mehr.
VG Andreas
Angefügte Bilder:
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Das geht eigentlich ganz einfach: Mit dem gesteckten Brückenstecker kann die Lok auch auf dem Hauptgleis einer DCC-Digitalzentrale mit POM eingestellt werden. Das Modell hört dazu auf die Adresse "3" (steht in der Beschreibung!)
Es gibt eine CV um das weiße und das rote Licht getrennt voneinander dimmen zu können. Die Modelle der ersten Serie waren noch nicht dimmbar, die ab der zweiten schon.
In der Beschreibung zu deiner Artikelnummer steht noch nichts vom Dimmen:
Ich hatte schon das Auslesen mit der Piko Smartbox probiert; geht aber auf Kurzschluss. Und normal ist diese Zentrale meine Wunderwaffe, die alles kann ..
Ok, werde dann mal mit anderen Zentralen probieren und auch deinen neuen Link durchgehen. Mal sehen, ob ich auf Dimmen stoße ...
Zwischenzeitlich habe ich aber einen kleinen Teilerfolg: 5 habe ich auch auf minus gelegt. Weis kommt jetzt und rot ist weg :-) Offenbar hat Susi GND gebraucht, um irgendwelche Endstufen durchzuschalten.
Bei meiner Lok keine Reaktion via POM und CV 1010 bzw, 1009. Schon schlimm, da kauft man eine Analog-Lok und auf der Platine befinden sich mehr Bauteile, wie auf dem teuersten Sounddecoder.
Also alles raus Leiterplatte zerschnitten. Die Endstücke mit den Stiftleisten für die LED wurden beibehalten. Jetzt war auch Platz um einen Elko + stepdown unterzubringen. Eingestellt auf 3,1 Volt leuchten die Stirnlampen (nur weis = Rangierbeleuchtung) noch ca. 15 Sekunden nach.