eben hat's mich erwischt... rasen doch 4 mfx Loks einfach auf und davon..... aber von anfang an:
Da drehe ich genüsslich mit meiner neusten Erwerbung, eine Re6/6 von Roco. (Art Nr: 69730) einige Runden. weil sie so schön läuft, gleich noch 7 leichtstahlwagen angehängt und weiter gehts. Ich lehne mich zurück und erfreue mich des Bildes. ........man ahnt wie es weiterging?
4, auf der anlage verteilte mfx Loks rasen plötzlich los. (Diese 4 Loks wurden von mir mit ESU mfx Decoder nachgerüstet. Sie sind entstört mit einem Kondensator und den beiden Drosseln in den motorleitungen.)
Mit der Suchfunktion nach "losrasen" suchen bringt zwar einige Treffer, für mich aber nicht wirklich brauchbares:
Da ich bis anhin keine solche probleme hatte, gehe ich davon aus, dass die Neue Roco Lok (mit original Roco Decoder) der Übeltäter ist. Andere Roco Loks mit Esu V3 Decoder machen keine anstände.
Wie ist dem abzughelfen? Können / müssen Roco Loks entsört werden? wenn ja wie? (gleiche Drosseln in die Motorzuleitungen?) Hilft es, den Decoder zu tauschen?
Getraue mich fast nicht mehr die Lok erneut fahren zu lassen. Das aufräumen hat doch einige zeit gedauert
Doch, sehe ich so. Das Problem der losrasenden Loks gibt es erst unter der CS2. Mit der CS1 bzw. MS gab es nie Probleme.
Na gut. Es sind eng genommen Fremdloks um die sich Märklin nicht kümmern müsste. Allerdings hat man auch Kenntnis davon, dass auch diese Lokomotiven in einer Märklinumgebung gefahren werden.
meines Wissens liegt es an den original Roco Decodern. Das sind ja kastrierte Lopis, die auch in der Firmware beschränkt sind.
Das Problem ist übrigens auch Roco schon länger bekannt. Mir wurde mal geraten auf der letzten Spielwarenmessen von Rocos Seite, Original ESU Dekoder zu verwenden.
Anscheinend liegt es daran, das der Roco Decoder, das Digitalsignal verfälscht ("stört"). Ich hatte das Problem auch mal und habe sämtlichen noch bei mir vorhandenen Roco original ESUs verpasst und seitdem ist Ruhe.
Ich hatte mal Kontakt mit jemandem aus dem Miwula, die konnten das mir bestätigen und haben bei ihren Problemloks auch die Decoder ausgetauscht.
Doch, sehe ich so. Das Problem der losrasenden Loks gibt es erst unter der CS2. Mit der CS1 bzw. MS gab es nie Probleme.
da muss ich leider widersprechen... ich habe ne CS1, und bei mir sind bis jetzt 2 mal 2 verschiedene Loks losgerast.
Einmal so beim Einschalten der CS1, ist mir die EVB Herkules (Märklin Model) so losgedüst...
Anderenmal ein Umbau einer Trix Mikado, die Lok ist losgerast bei einen kurzzeitigen Kurzschluss (Anhänger entgleist) - ich gehe davon aus, dass die Lok dachte, ah.. doch analog und gib Gas....
Wie gesagt, ich setze mich ja auch mit der CS1 auseinander. Von diesen Probleme, gerade mit losrasenden Loks höre ich in diesen Zusammenhang zum erstenmal.
Kann man das auf ein bestimmtes Baujahr einkreisen? Passiert das nur mit neueren Roco Loks? Bringt da eventuell ein Firmwareupdate über die Esu Downloads etwas?
Dateianlage:
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Zitat von Muenchner Kindldie Analogerkennung muesste abzuschalten sein.
Wenn die Analogerkennung eingeschaltet wäre, würden doch die Loks immer und in jedem Fall losrasen. Oder irre ich mich da?
Bei mir ist es auf jeden Fall nur ab und zu so und eben immer diesselbe Lok. Aufgefallen ist mir dabei, dass es oft dann vorkommt, wenn man die CS rebootet, also einen softwaremässigen Neustart auslöst und die CS dadurch nicht stromlos wird wie sonst, wenn man sie abschaltet.
Aber eine wirliche Ahnung habe ich nicht (*schulterzuck*)
ZitatWenn die Analogerkennung eingeschaltet wäre, würden doch die Loks immer und in jedem Fall losrasen. Oder irre ich mich da?
Nein, muss nicht sein. Es ist nicht auszuschliessen, dass der Decoder unter bestimmten Umstaenden Analog "erkennt" und sich entsprechend darauf einstellt. Sicher ist man nur, wenn man das unterbindet.
Zitat von frankczogalla.......Das Problem ist übrigens auch Roco schon länger bekannt. Mir wurde mal geraten auf der letzten Spielwarenmessen von Rocos Seite, Original ESU Dekoder zu verwenden.
Jetzt sind wir wieder kurz vor der Spielwarenmesse. Wenn ich mich an die Threads letzter Jahre über diese kastrierten Dekoder von Roco erinnere, geben die nur Probleme. Aber Roco hat immer behauptet, die Kunden wollen das so
Könnte nicht der eine oder andere werte Forumsteilnehmer, der sowieso auf der Messe ist, nicht mal Roco so richtig die Hölle heiss machen, was die Dekoder angeht? Wir bezahlen ja vollwertigen Preis für die Loks, die wir leider in WS-Ausführung nicht ohne Dekoder kaufen können. Deshalb würde ich gerne ein paar Teuros mehr für eine Lok ausgeben, die einen richtigen Dekoder drinnen hat. Bei den Loksound-Modellen geht es ja auch - die Loksounds sind NICHT kastriert.
Und jo mehr Kunden sich bei Roco beschweren, jo grösser ist die Chance, dass die das Problem kapieren.
Also: Nur zu und viel Glück
Grüsse aus Dänemark
Christof Zirpel
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Tams MC zum Fahren und Schalten, UB LocoNet Interface zum Rückmelden, LocoNet RM, M*K-Gleis, MB-Tronik Flüsterantriebe, Windigipet
...sind wohl ein gößeres Problem. Bei mir hat es in Verbindung mit der CS1 die MFx-Lok's betroffen. Auslöser war allerdings die Märklin Schranke. Wurde sie aus Versehen (Unfall) daueraktiviert, führte das zum plötzlichen Losrasen von Schienenbus und einer 03. Beides MFx! Selbst nach einem Neustart bestand das Problem, erst in Verbindung mit einem Lokwechsel konnten die betroffenen Maschinchen zur "normalen" Mitarbeit bewegt werden.
Vermutlich ist es möglich, das durch Störungen im Netz die Fahrzeuge in einen undefinierten Zustand geraten. Wenn die Loks sich erstmal "totstellen" würden, wäre das ja eine schadensbegrenzende Alternative. Nachprüfbar wiederholen wie es die Wissenschaft braucht, um sich selbst ernstzunehmen, ließ sich der Vorgang aber nicht.
In Verbindung von Märklin (ESU) und Roco (ESU) sind bei mir noch keine Probleme aufgetaucht. Seit die Schranke raus ist, jedenfalls nicht mehr.
Ausserdem: Es gibt nix, was es nicht gibt.
Gruß
Klaus-Peter
Bei mir fahren die Loks im Kreis, sonst kommen sie nicht wieder...
Also in meine Roco lok ist gestern nun ein LopiV3. reingekommen. bei den ausgiebigeren testfahrten (zwecks einstellung des decoders) verlief soweit alles bestens. (übrigens hat die Lok auf der platine ebenfalls bereits einen blauen kondensator und diese widerstandsähnlichen bauteile, ich neme an es handelt sich hier um die motorentstörung)