#1 von
Burkhard Eins
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gelöscht
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, 01.03.2009 20:48
Hallo,
über den Verlust von meinen sechs M. Loks habe ich Euch gestern berichtet.
Doch nun einige Fragen, die mich jetzt dazu beschäftigen:
Die 39120 (E 10), die 39010 (BR 01) und auch die rote BR 290 (37901) sind derzeit im Handel noch erhältlich.
1.) Kann ich über die Seriennummer einer werksmäßigen M.-Lok erkennen, ob die Lok noch mit einer alten, "ruckelanfälligen" Treiberstufe oder bereits mit einer neuen Treiberstufe ausgestattet ist?
2.) Gibt es überhaupt unterschiedliche Lok-Chargen, also Loks mit gleicher Artikelnummer aber unterschiedlichen Treiberstufen?
3.) Ich habe mal gehört (kann auch sein, dass ich es hier mal gelesen habe), dass es die 39120 (E 10) und die 39500 (E 50) in einer späteren Charge bereits mit weißen LED's (statt gelben LED) ausgestattet wurden. Stimmt das oder handelt es sich dabei um Umbauten?
4.) Kann Märklin über die Seriennummer "erkennen", an welchen Händler eine Lok ausgeliefert wurde?
5.) Wisst oder glaubt ihr, dass Märklin darüber "Buch führt", welche Loks (über die Seriennummern) nachträglich eine andere Treiberstufe erhalten haben?
6.) Wie kann ich eine alte von einer neue Treiberstufe unterscheiden? Gibt es irgendwo Bilder dazu?
Ich möchte eigentlich vermeiden, falls ich mir die Loks jetzt wieder besorgen muss, erneut auf Loks zu stoßen, die immer noch mit der alten Treiberstufe ausgestattet sind.
#3 von
Peter Ploch
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gelöscht
)
, 01.03.2009 22:54
Hallo Burkhard,
so eine richtige Seriennummer ist das meines Wissens nicht. Einzig kannst man aus dem vorangestellten Buchstaben erkennen, ob beispielsweise analog, digital ö.ä..
Hier die einzelnen Klassifizierungen:
nnnnn mechan. Fahrtrichtungsschalter V Vorschalt-Elektronik (nur bis 1985, danach E) E Umschalt-Elektronik R Geregelter Fünf-Sterne-Antrieb D Ungeregelter Digital-Decoder H Geregelter Digital-Hochleistungs-Antrieb M Delta-Modul S C-Sinus-Motor
zu deinem Punkt 3.) bei der 39500 warmweiße LEDs bei einer späteren Charge, bei der 39120 bekam mein Händler in den letzten Tagen eine Lok mit den gelben LEDs
zu deinem Punkt 6.) "Treiberstufe"
hier ein Foto mit der alten Platine der BR290/mä37900 identsich mit der mä37901
und zum Vergleich eine aktuelle Hauptplatine, die rot markierten Bauteile gehören allerdings zur Telex-Ansteuerung der 37903 und 37904
Viele Grüße Jörg
- Märklin Insider - Epoche IV/V/VI, CSinus- bzw. Faulhaberantriebe Meine Lieblinge______mä39421...Re 4/4 I im 3er-Pack"
egal, was man aus der "Seriennummer" auslesen kann, was nützt es Dir, solange man diesen Aufkleber spielend entfernen kann.
Wenn Deine Loks angeblich nicht mehr auffindbar sind und sich auch keiner die Mühe macht, sie zu ersetzen, liegt doch der Verdacht des Diebstahls nahe. Und das ist ein Fall für die Strafverfolgung sprich den Staatsanwalt. Dieser Schritt ist allerdings die "ultima ratio", wenn sonst gar nix mehr geht.
Hallo zusammen, die erste Zahl nach dem Buchstaben zeigt das Herstellungsjahr an. z.B. H 8282444 bedeutet Herstellungsjahr 2008. Immer bezogen auf das Jahrzehnt. Vergleicht das mal mit euren Lokomotiven. Was die anderen Zahlen bedeuten kann ich nicht sagen.
#8 von
Karlheinz Hornung
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gelöscht
)
, 02.03.2009 11:22
Hallo,
die Seriennummer wurde in der Vergangenheit von Märklin schon benutzt um einzelne Händler zu kontrollieren, die man im Verdacht hatte, andere nicht von Märklin autorisierte Händler zu beliefern.
Dazu wurden aber gezielt an einen Händler bestimmte Chargen geliefert, eine generelles Kontrolle, wer welche Nummern bekommen hat, gibt es jedoch nicht. Dazu müßte ja jeder aus China kommende Lokkarton in Göppingen geöffnet werden
Auch der Einsatz von Privatdetektiven war früher üblich. In den letzten Jahren wurden die Belieferungskriterien allerdings äußerst großzügig gehandhabt.