An Aus


RE: Lokkarten auslesen

#1 von Robert S. , 18.10.2010 20:27

Servus Miteinander,

hat jemand die Märklin Lokkarten ausgelesen und versucht heraus zu finden wie die beschrieben ist?

Grüße
Robert


Viele Grüße
Robert


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RE: Lokkarten auslesen

#2 von Torsten Piorr-Marx , 18.10.2010 20:36

Ja, da war mal was hier im Forum... man konnte durch Manipulation einer Datei bereits DCC-Loks mit der CS2 fahren, bevor diese das offiziell unterstützte (Michael K?).


Gruß
Torsten


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RE: Lokkarten auslesen

#3 von Murrrphy , 18.10.2010 20:38

Zitat von Torsten Piorr-Marx
Ja, da war mal was hier im Forum... man konnte durch Manipulation einer Datei bereits DCC-Loks mit der CS2 fahren, bevor diese das offiziell unterstützte (Michael K?).




Langsam, langsam.
Die Manipulation der Lokdatei erfolgte über die Lok-Backup-Datei auf dem USB-Stick und hatte nichts mit den Lokkarten zu tun.

Die Lokkarten enthalten Binärdaten, viel Spaß beim entschlüsseln


Viele Grüße
Achim



 
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RE: Lokkarten auslesen

#4 von Torsten Piorr-Marx , 18.10.2010 20:43

Stimmt. ops:

Aber die manipulierte DCC-Lok konnte man auf Lokkarte speichern.


Gruß
Torsten


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RE: Lokkarten auslesen

#5 von Murrrphy , 18.10.2010 20:45

Zitat von Torsten Piorr-Marx
Aber die manipulierte DCC-Lok konnte man auf Lokkarte speichern.


Richtig


Viele Grüße
Achim



 
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RE: Lokkarten auslesen

#6 von Robert S. , 18.10.2010 23:51

Servus Kollegen,

große Bereiche der Lokkarten konnte ich bereits entschlüsseln.
Die Einträge der Lokdaten umfasst max. 275 Bytes.
Aus manchen einigen Einträgen werde ich nicht schlau, da ich diese partout nicht zuordnen kann.
22 Bytes kann ich überhaupt nicht zu ordnen.
20 Bytes konnte eindeutig in Zusammenhang der Funktionen zuordnen jedoch nicht indendifizieren.

Auf die Lokkarten werden für Decoderarten DCC, MM2 Codierschalter, MM2 programmierbar und mfx entsprechend beschrieben.
Für mfx-Decoder werden 275 Bytes geschrieben, alle anderen Decoderarten begnügen sich mir 232 Bytes.

Die eindeutig zuordenbare Bytes beziehen sich auf:
Lokname (16 Zeichen)
Adresse
Vmin
Vmax
ACC
DCC
Volume
Decodertyp
Funktionssysmbole
eingestellte Zeit bei Dauer-Funktion
Loksymbol

Schade eigentlich, dass nicht alle Decodereinstellungen auf der Karte abgelegt werden. Platz genug wäre ja.
Bei einem (alten) mfx-Sounddecoder wären das gerade mal 298 Bytes.
Ein alter mfx-Decoder ohne Sound hat 221 Bytes Einstellungsoptionen.


Grüße
Robert


Viele Grüße
Robert


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RE: Lokkarten auslesen

#7 von DipsyTeletubby , 19.10.2010 02:18

Hi Robert, ja habe ich versucht.

Ich habe auch nicht alles entschlüsseln können.

Vielleicht können wir uns ergänzen:

Die Lokkarte hat in jedem Fall eine dynamische Adreßzuordnung.
Ich hatte die Lokkarten ausgelesen, die ich mit der Version 1.3.0(1) der CS2 beschrieben hatte.

Die ersten drei Bytes sind bei meinen Lokkarten immer 02 C5 00 (Bedeutung unklar)
dann folgt die erste Codenummer,
das/die nächste(n) Byte(s) bestimmt(en) die Länge der nachfolgenden Datenfeldes
dann folgen die Datenbytes
Dann folgt die nächste Codenummer

Der Code steht für folgendes
01 Lokadresse lang
02 Lokadresse kurz
03 Anfahrverzögerung
04 Bremsverzögerung
05 Vmin
06 Vmax
08 Lautstärke
07 Tachoendwert
09 Hier sind die Funktionstastenzuordnung und die Symbole festgelegt
Es folgen 160 Bytes (A0)
Es sind 16 Blöcke a 10 Bytes, für die Funktionstasten F0 - F15

1. Byte ist das Funktionstastensymbol (es sind maximal 7F Funktionssymbole möglich,
ist das höchste Bit eine 0, hat dieses Symbol Dauerfunktion, ist das höherwertige Bit eine 1, hat dieses Symbol Impulsfunktion)

2. Byte Zeit, die diese Funktion aktiv ist, 00=Dauerfunktion

3. Byte bis 10. Byte sind mir noch unklar

0a enthält 4 Bytes mit den Werten FF FF FF FF
dann folgen 4 Bytes die ich nicht zuordnen kann

1e Lokname
1f Decoderart (mm2_prog / DCC / mfx /mm2)
20 Lokbildername
Dann folgen 8 Bytes dessen Bedeutung mir unbekannt ist.

0d Ab hier bis zum Ende der Karte ist das Lokbild gespeichert.


Kann Du mir Byte 3 bis Byte 10 der Funktionstastenzuordnung erklären?
Wie ist das Loksymbol für die Mobilestation auf der Karte codiert?


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RE: Lokkarten auslesen

#8 von Robert S. , 20.10.2010 01:20

Servus DipsyTeletubby,

Zunächst möchte ich beschreiben, welche Vorgehensweise wie für die Decodierung Lokkarten vorgenommen habe.

Ich habe eine Lok angelegt und eine leere Lokkarte beschrieben. Anschließend mit einem Kartenleser im PC eingelesen und die Datei gespeichert.
Da ich mit Excel recht gut umgehen kann, habe ich eine Tabelle generiert, in der ich die Daten der Lokkarte importieren kann.
Dort werden alle Hexwerte in Dezimalwerte umgerechnet. Zusätzlich habe mir eine direkte Vergleichsmöglichkeit geschaffen, um geänderte Werte schnell und sofort zu erkennen.
Anschließend folgte eine Sysiphus-Arbeit. Ein Wert ändern auf Karte speichern, mit Kartenleser einlesen, in Excel importieren, vergleichen.
Das Ganze unzählige Male.
Auf diese Weise bin ich zu den Ergebnissen gekommen.
Zwischenzeitlich habe ich die Exceltabelle mit mehreren Programmen versehen, um rasch Daten von verschiedenen Lokkarten zu importieren.
Darüber hinaus werden die importieren Werte automatisch ausgewertet und in Klartext dargestellt.

Ferner habe ich einige Loks automatisch erkennen lassen und auf Lokkarte gespeichert. Auch hier funktionieren die eroierten Zuordnungen perfekt.



Ich habe einige Differenzen zu Deinen Byte-Adressen gefunden. Dazu später mehr.

Deine Theorie mit
"Es sind 16 Blöcke a 10 Bytes, für die Funktionstasten F0 - F15"
erscheint zwar plausibel, haut allerdings so nicht hin.
Richtig ist das erste und zweite Byte (Funktionssymbol und Zeit der Funktionsdauer).
Danach gibt es keine feste Zuordung mehr in dem 10er Block.
Denn innerhalb der 160 Bytes sind auch 5 von 6 Bytes für das Loksymbol integriert:
1. Byte für das Loksymbol in Byte 42 (0x02A0)
2. Byte für das Loksymbol in Byte 46 (0x02E0)
3. Byte für das Loksymbol in Byte 47 (0x02F0)
4. Byte für das Loksymbol in Byte 49 (0x0310)
5. Byte für das Loksymbol in Byte 54 (0x0360)
6. Byte für das Loksymbol befindet sich in Byte 198 (Hex: 0x0C60)
Die Summe (Dezimalwert) der 6 Bytes ergibt eine Zahl die einem Loksymbol zugeordnet werden kann.
Beispiel: Summe = 17 = E-Lok ; Summe = 18 = Diesellok ; Summe = 19 = Schlepptenderlok ; Summe = 20 = Triebzug ; Summe = 21 = Tenderlok ; Summe = 22 = ohne Symbol
Es werden allerdings unterschiedliche Werte für die Symole generiert. So konnte ich bislang unterschiedliche Nummernreihen identifizieren.
Die erste geht von 17...22 ; 86...91 ; 152...157 ; 234...239 ; 245...253 ; 285...290 ; 336...341 ; 486...491
Warum? Keine Ahnung!



Alle Zahlen sind Dezimal, Hewerte sind seprerat angegeben

Deine ersten drei Bytes sind korrekt.
Byte 0 = immer 2
Byte 1 = bei mfx-Loks immer 245 (Hex: F5), ansonsten immer 197 (Hex: C5)
Byte 2 = immer 0
Byte 4 = immer 1
Byte 5 = CV18 --> Lange Adresse Wertebereich: 0...256
Byte 6 = CV17 --> Lange Adresse Wertebereich: 193...231
Byte 7 = immer 0
Byte 8 = immer 0
Byte 9 = immer 2
Byte 10 = immer 2
Byte 11 = Lokadresse (MM2, bzw. wenn < 256)
Byte 12 = Lokadresse (bei <255 = 0, bei >255 Wert aus Byte 6 minus 192
bei DCC = 7, ansonsten = 0

Byte 21 = Vmin
Byte 24 = Vmax
Byte 15 = ACC
Byte 18 = DCC
Byte 27 = Lautstärke
Byte 30 = Symbol F0
Byte 40 = Symbol F1
Byte 50 = Symbol F2
Byte 60 = Symbol F3
.
.
.
Byte 31 = Zeit der Dauerfunktion von F0
Byte 41 = Zeit der Dauerfunktion von F1
Byte 51 = Zeit der Dauerfunktion von F2
Byte 61 = Zeit der Dauerfunktion von F3
.
.
.

Wie steht der Tachoendwert?????



Funktionssymbole:
Je nach Einstellung einer Funktion (Moment oder Dauer) wird für das gleiche Symbol ein unterschiedlicher Wert geschrieben.
Beispiel:
Symbol Pfeife bei Dauer = Wert 11 (Hex: 0B) ; bei Moment = Wert 139 (Hex: 8B)
Symbol "F10" bei Dauer = Wert 60 (Hex: 3C) ; bei Moment = Wert 188 (Hex: BC)


Lokname:
DCC, MM2 prog und MM2 Cod.: Byte 204 = Zeichenlänge des Loknamen.
Ab Byte 205 das erste Zeichen des Loknamen.

Bei mfx: Byte 252 = Zeichenlänge des Loknamen
Ab Byte 253 das erste Zeichen des Loknamen.

Weitere 15 Bytes sind möglich. Der Adressraum ist jedoch nicht festvergeben.
Erstes Byte nach Lokname ist Wert 49 (Hex: 31) dann folgt Wert 3 (Hex: 03).
Jetzt folgt die Decoderkennung.
Mögliche Varianten sind (im Klartext): "DCC" ; "mm2_prg" ; "mmm2_lok" (MM2 mit Codierschalter)
In Hex sieht das so aus: "DCC" = 64 63 63
"mm2_prg" = 6D 6D 32 5F 70 72 67
"mmm2_lok" = 6D 6D 6D 32 5F 6C 6F 6B

Nach jedem Lokname folgen die drei Bytes in Hex: 00 00 FF
Wenn kein Lokbild vorhanden ist, bleibt der Rest des Speichers mit FF (Hex) gefüllt.




37 Bytes sind mir völlig unbekannt
50 Bytes behinhalten stets die gleichen Werte, deren Bedeutung jedoch unklar ist
20 Bytes stehen in Zusammenhang mit den Funktionen F0 bis F15. Allerdings ist mir die Bedeutung unbekannt.
Der Rest der max. 275 Bytes umfassenden Daten der Lokkarte sind indentifizeriert und entsprechend zugeordnet.


Zum besseren Verständnis versuche eine Datei anzuhängen, in der die bisherige Auswertung tabellarisch, farblich und sehr übersichtlich dargestellt ist.


Viele Grüße
Robert


Viele Grüße
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RE: Lokkarten auslesen

#9 von DipsyTeletubby , 20.10.2010 18:51

Hi Robert,
Deine Daten auf der Lokkarte sehen etwas anders aus,
als ich meine bei Version 1.3.0(1) in Erinnerung habe.

Deshalb fehlen Dir auch die Daten für die Tachoendgeschwindigkeit.

Welche Softwareversion hatte Deine CS2 aufgespielt,
als Du Deine Lokkartentest unternommen hattest?

Ich habe meine Ausdrucke z.Z. nicht zur Hand, da ich noch etwas arbeiten muß.

Ich schaue mir das aber noch einmal heute Nacht zu Hause an und vergleiche dann genau die Unterschiede mit Deiner Excel-Tabelle, bzw. prüfe, ob sich die Datenablage auf der Lokkarte mit der neuen SW 1.4.0(1) der CS2 verändert haben.

Vielleicht schreibst Du noch einmal kurz, welchen Softwarestand Deine CS2 hatte,
als Du die Lokkarten beschrieben hattest.


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RE: Lokkarten auslesen

#10 von Robert S. , 20.10.2010 20:48

Servus DipsyTeletubby,

oops.
Die Lokkarten habe ich mit der MobileStation 2 beschrieben.
Eine CS2 habe ich nicht.

Jedoch setze ich voraus, dass die Register gleich behandelt werden. Denn es ist zunächst unsinn, zweierlei Formate zu generieren. Im Übrigen sind die Lokkarten kompatibel, egal in welches Gerät sie gesteckt werden.

Ich kann mir vorstellen, dass Register einiger Funktionen, wie die erwähnte Tachoendgeschwindigkeit, welche von der MS2 nicht nutzbar sind, einfach leer bleiben.
Ebenso sind sinid bei der MS2 nicht alle Lok- und Symbolbilder verfügbar.

Kannst Du mir eine Hex-Datei (mit voller Funktionsbelegung) von einer mfx- und einer DCC-Lok senden, dann werde ich diese auf eine Lokkarte spielen und mal sehen was dabei heraus kommt.

Anbei eine Hex-Datei einer mfx-Lok mit 16 Funktionen. Vielleicht kannst Du die in Deine CS2 einlesen.


Viele Grüße
Robert


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RE: Lokkarten auslesen

#11 von Maxjonimus ( gelöscht ) , 01.05.2013 23:49

Reichen denn der MS2 1kByte-Speicherkarten oder wie groß muss die Speicherkarte mindestens sein?


Maxjonimus

RE: Lokkarten auslesen

#12 von Maxjonimus ( gelöscht ) , 02.05.2013 21:50

Ich habe mir heute 15 Chipkarten vom Typ 8KB (Reichelt Bestellnummer B11-602) für 1,55€/Stück gekauft und gleich getestet:
Alle 15 Karten ließen sich ohne Probleme beschreiben. Das Einlesen dauert etwa eine knappe Sekunde.

Also bequemer geht es eigentlich nicht. Wenn man alle Loks auf jeweils eine Karte gespeichert hat, kann man bedenkenlos alle MS2 auf Werkseinstellung zurücksetzen. Das Einlesen von 10 Lokkarten dauert vielleicht 15-20s, schon ist die Lokliste wieder gefüllt.

Natürlich werden das eingestellte Lokbild, die Funktionstastenbelegung und das Funktionstastensymbol mit abgespeichert.

Da ist die Märklin MS2 denanderen kleinen Digital-Fahrpulten echt ein Stückvoraus.


Maxjonimus
zuletzt bearbeitet 28.09.2022 21:08 | Top

RE: Lokkarten auslesen

#13 von Maxjonimus ( gelöscht ) , 06.05.2013 23:24

Wenn man übrigens alle 10 Direktspeicher einer MS2 belegt hat und man ruft eine dieser 10 Loks über eine Lokkarte auf, so springt die MS2 direkt zu dem Speicherplatz.
Sind alle 10 Direktspeicher und der 11. temporäre Speicherplatz belegt und man steckt eine Lokkarte einer weiteren Lok ein, so wird diese auf den 11. Speicherplatz abgelegt. Man muss also nicht erst den 11 Speicherplatz leeren, er wird direkt ohne Nachfrage überschrieben.


Maxjonimus

RE: Lokkarten auslesen

#14 von comtom , 10.05.2022 14:32

Hallo zusammen

das Thema ist zwar schon etwas älte, aber es interessiert mich aktuell sehr.

Ich besitze keine CS von Märklin sondern nur MS, davon allerdings sechs. Es ist mir schon einige Male passiert, dass ich mühevoll von Hand eingegebene Lokdaten verloren habe. So bin ich überhaupt erste auf die Lokkarten gestoßen. Ich finde sie geradezu genial, um erarbeitete Lokdaten und gegebenenfalls auch Korrekturen daran zu sichern. Die Karten dann noch mit einem Etikett versehen, worauf ein Lokbild und der geschichtliche Hintergrund zu finden ist, wäre die Krönung.

Um nun nicht jede Karte komplett in Handarbeit neu erstellen zu müssen, dachte ich daran ein Skript zu schreiben, dass aus meiner Rocrail-Datenbank schon einige Lokdaten extrahiert, die ich auf die Karte und das Etikett schreiben kann.

Zu diesem Zweck habe ich, da ich meinen ca. 20 Jahre alten Kartenleser nicht wieder gefunden habe, einen Kartenleser bestellt. Dieser soll geeignet sein I2C-Speicherkarten zu lesen. Allerdings kann die mitgelieferte Software die Karten nicht lesen. Seit mehreren Tagen durchforste ich nun das Internet, um eine geeignete Kombination aus Hard- und Software zu finden.

Meine eigentliche Frage lautet nun: Womit habt ihr die Karten ausgelesen und beschrieben.

Fröhliche Grüße

Thomas


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RE: Lokkarten auslesen

#15 von volkerS , 10.05.2022 16:19

Hallo Thomas,
ich beschreibe meine 8k-Lokkarten (von R., zur Zeit nicht lieferbar) in derSoftware für einen externen Kartenreader der im Märklinformat-Datenformat die Karten beschreiben kann kenne ich nicht. Das elektrische Protokoll ist I2C mit max. 400k. Genauere Daten zu den Lokkarten findest du bei Microchip 24LC64. Beschreibe doch eine Lokkarte in der MS2 und versuche diese in deinem Lesegerät auszulesen.
Das kennst du? RE: Lokkarten PC-Programm
Volker


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zuletzt bearbeitet 10.05.2022 | Top

RE: Lokkarten auslesen

#16 von bertr2d2 , 10.05.2022 17:44

Hallo Thomas,

mit Linux (z.B. Rapsberry Pi):
Linux und Modellbahn

Gruß

Gerd


Smallest Rocrail Server Ever II ist jetzt Smallest Railroad Server Ever II
SRSEII -> SRSEII (Raider heisst jetzt Twix, sonst ändert sich nix )


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RE: Lokkarten auslesen

#17 von comtom , 10.05.2022 17:46

Hallo Volker,

danke für die schnelle Antwort.

Ich habe diverse Lokkarten mit der MobilStation beschrieben. Aber die Software des Kartenleser, den ich mir extra dafür gekauft habe, erkennt die Karten garnicht. Deshalb meine Frage nach ein Software (gegebenenfalls auch die dazugehörige Hardware) die eben von den Karten ein Hex-Dump erzeugen kann. Im zweiten Schritt muss ich diesen (geändert) auch wieder zurückschreiben können.

Fröhlichen Abend

Thomas


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RE: Lokkarten auslesen

#18 von comtom , 10.05.2022 18:54

Hallo Gert,

vielen Dank für die Antwort.

Es ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit die Lokkarten zu lesen und zu schreiben. Es ist auch nicht so, dass ich mich nicht mit dem RaspPi und Linux beschäftige. Aber ich muss mir praktisch jeden Linuxbefehl autodidaktisch erarbeiten (Google hilft). Das Schult sicherlich, aber mir fehlt die Zeit. Ich hab noch 15 Monate zur Rente. Deshalb würde ich aktuell eine schnelle Windoofs-Lösung bevorzugen. Ich bin mir auch sicher, dass ich vor etlichen Jahren schon derartige Speicherkarten ausgelesen und beschrieben habe.

Fröhliche Grüße

Thomas


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Lautsprecher!!!
Frage zu Startset "Jim Knopf" von märklin

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