Hallo, wie sägt ihr eigentlich schöne Bögen? Mit der Stichsäge werden die Kurven meist nicht schön rund.
Danke für Vorschläge.
Grüße speedy PS: Möchte derzeit auch eine Bank mit runder Sitzflächenende erstellen (in Maßstab 1:1) Dort müßte ich auch wissen wie man am besten die Rundung sägt.
Der Bogen wird sauber mit Bleistift angezeichnet und dann mit der Stichsäge immer schön dem Bleistiftstrich entlangsägen. Und dabei nicht hasten, schön langsam und genau dem Strich nachfanre. Geht einwandfrei.
ich nehme spezielle Kurvensägebletter, die sind recht schmal, geschliffen und nicht gekröpft damit das sperrholz nicht so ausfranst, zudem habe ich eine recht schwere Stichsäge (FESTO), die läuft ruhig und wibriert kaum. Dann säge ich den Bogen ganz langsam am Strich entlang, noch mal nachschleifen und alles ist rund. Ich habe das Glück das nebenan die Restaurierungsschreinerei meines Vaters ist, da habe ich im bereich Holz alles
Hallo, ich habe (hatte) auch das Problem, daß ich für das K-Gleis 2251 eine Brücke brauche, die es auf dem Markt nicht zu geben scheint, aber
ZitatMit freier Hand bekomm ich den Bogen nicht so genau
, das er für eine Brücke taugt. Ich habe leider nur eine alte B&D Stichsäge, für die es keinen Anschlag bwz. Kreisschneider mehr gibt, beim Händler heute morgen wollte ich mir nicht eine neue (teure) FESTOOL-Sticksäge kaufen, für den es ja den schönen Kreisschneider gibt. Der Verkäufer gab mir den Tip, zu einem Aluprofil zu greifen, es war zwar etwas zu breit, aber ich konnte es ja für meine Stichsäge verjüngen und in die vorhandene Anschlagsführung einsetzen.
Zuhause brauchte ich nur die Löcher für die Mitte in das Aluprofil zu bohren und konnte dann den Bogen geführt ausschneiden (mit einem feinen Blatt), das Ergebnis ist zufriedenstellend, tausendmal besser als von (meiner) freier Hand. (Später soll daraus eine Steinbrücke werden.)
Zitat von RolandDer Bogen wird sauber mit Bleistift angezeichnet und dann mit der Stichsäge immer schön dem Bleistiftstrich entlangsägen. Und dabei nicht hasten, schön langsam und genau dem Strich nachfanre. Geht einwandfrei.
- meine mich zu erinnern : es war hier mal im Forum ein Bericht von einem User, der eine Anlage gebaut hatte - finde es gerade nicht wann und wo - und eben für diese Arbeit ein Stichsäge verwendete, zu deren Führung er ein Leiste gebogen und selbige mit Schraubzwingen auf der zu sägenden Unterlage befestigt hatte.
Erscheint mir etwas sicherer als der Bleistiftstrich, da die Säge staubt, virbiert und auch mal leicht daneben drückt . VG Steve -
die Idee mit dem Lineal und der Säge finde ich super . Werde das bei meiner Anlagenumsetzung auch machen. Wie stark macht ihr denn die Platten für die Schienentrasse 6,8,10 oder 12mm? Ich bin mir da unsicher.
viele Dank für Deine Bewertung auf einen 9 Jahre alten Beitrag (#7).
In der weiteren Zeit mußte ich öfter Bögen ausscheiden und verwendete dazu eine Bosch Oberfräse (Bosch POF 1200 AE) mit einem Zirkelstück, die nötigen Alustangen waren nicht mit dabei.
Damit ging es gut und exakt, nur, da das ganze Holzmaterial in der Breite des Fräsers (8mm) weggenommen wird, gibt es viel Sägemehl, ich habe fast immer nur auf der Terasse gearbeitet.
Kleiner Tipp: der Oberfräse liegt auch ein Absaugstutzen und ein Gummiadapter bei, ein Karcher Staubsauger kostet im Baumarkt nicht die Welt und das Griffstück am Schlauch paßt in den Stutzen. So gibts spürbar weniger Dreck beim Fräsen. Für solche Arbeiten nehme ich einen 4 oder 6 mm Fräskopf, wenn die Materialdicke die Oberfräse erfordert, meine Bögen (4 mm Pappel waren für meine kleine Anlage stabil genug) habe ich mit Dremel und (zu Teilen) DIY Fräszirkel geschnitten. Würde ich eine größere Anlage bauen, käme nur noch ein Laserschneider in Betracht, da gibt es mittlerweile brauchbare im bezahlbaren Bereich, oder ein 3D Drucker.