Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

Bereich für alle Themen rund um die Planung von Modellbahnanlagen und Dioramen (alles, was in der Phase vor dem Rohbau an Themen anfällt).
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E-Lok-Muffel
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Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#1

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mi 28. Dez 2016, 11:11

Hallo Leute,

Nachdem mein "Was-bisher-geschah"-Trööt aufgrund der vielen Ideen etwas unübersichtlich geworden ist, möchte ich den momentanen Stand der Planungen hier nochmal zusammenfassen:
Deutsche Bundes-Bahn
Epoche III-IV (- 1974) Kein O-B-Farbschema!
Ohne Firlefanz: keine OL, Kein Groß-BW


Der aktuelle Plan ist bei #17, der Text sollte weitgehend weiter gültig sein, abweichendes ist kursiv gehalten


Ohne große Umschweife hier erstmal die Pläne:
sichbare Ebene
Bild

Rampen und Sbf 1
Bild

Sbf 2
Bild


Voraussetzungen:
Der Raum (tatsächlich genau 8 x 4 m) steht nicht bei mir um die Ecke, sondern 2 1/2 Autostunden von mir entfernt im Ferienhaus meines Vaters.
Deshalb sollte eine möglichst einfache Streckenführung her, die auch von Anfang an bespielbar ist.
Es sollte auf jeden Fall eine große Strom-Brücke (ca. 1,80 m lang, Gitterbrücke mit Viadukt-Vorflutern) integriert werden.
Eine weitere Vorraussetzung ist, dass diese Anlage in Etappen gebaut wird: Der obere Schenkel (der Bahnhof) ist erst einmal nur als Option zu sehen, da hier zunächst eine Nostalgieanlage mit M-Gleis entstehen wird (ob mit Anschlus an Sbf 1 oder mit Kehrschleife ist völlig offen).
D.h. es wird nur der SBF 2 mit der Rampe und die Fahranlage auf dem unteren Schenkel gebaut...


Konzept:
Es handelt sich um eine reine Fahranlage mit kleinem Unterwegs-Bahnhof an einer zweigleisigen Hauptstrecke mit kreuzungsfreier Streckentrennung als Kehrschleife und Abzweig in den SBf, die Strecke trennt sich kurz hinter dem Bahnhof kreuzungsfrei auf. Die Hauptstrecke führt auf einem Damm zur Brücke über einen Fluß, am anderen Ufer dann in den Berghang hinein (Beginn einer fiktiven Steilrampe, während die Seitenäste dem Verlauf des Nebenflusses folgen), wendelt ca. 15 cm nach unten, tritt wieder aus, verzweigt sich und gibt die eingleisigen Strecken, die wieder zurück zur Hauptstrecke führen, ab, um dann in den Schattenbahnhof abzutauchen.
Ziel war es, mit den verfügbaren Weichen (schlanke K-Weiche R9, 14°) einen möglichst harmonischen Streckenverlauf zu kreieren, ohne auf Fremdfabrikate angewiesen zu sein, deshalb sind fast alle Radien > R9. Auf der Fahranlage sollten möglichst wenige Weichen liegen, im SbF auch (sequentiell), deshalb dann auch die Ringstrecke...ebenfalls kreuzungsfrei und damit - hoffentlich - wenig unfallträchtig. Der Sbf sollte zunächst mit C-Gleis geplant werden, jedoch wegen des großen Gleismittenabstandes, wurde jetzt K-Gleis mit schlanken Weichen verbaut- bringt zwei Gleise mehr im Vergleich zu C-Gleis.

Landschaftlich will ich mich am Rheintal orientieren. Inspiration für den Bahnhofschenkel bot der Haltepunkt Koblenz-Kapellen unterhalb von Schloss Stolzenfels.

Das ganze könnte jedoch auch am Main spielen Im Grenzgebiet zwischen Preussen und Bayern, damit dann der Einsatz beider Länderbahnbaureihen erklärt werden könnte, die wurden aber bereits bei der DRG kreuz und quer über Deutschland verteilt…
Die Namen will ich auch nicht beibehalten; Ausser der Name der Brauerei: Da ich schon einige Wagen der "Königsbacher" Brauerei mein Eigen nenne, die "echte" diesen Namen nicht mehr trägt, kann die Brauerei auch problemlos den Standort wechseln.


Die "Legende" oder der geschichtliche Hintergrund:
Das fiktive Fürstengeschlecht Rodau-Riedenwalcha, deren kleines Fürstentum als Pufferstaat zwischen Preussen und Bayern durch Handel, Diplomatie und dynastische Verbindungen (hier sind mal die Hessen Vorbild: die hessischen Großherzöge hatten durch geschickte Heitratspolitik im 19. Jahrhundert enge verwandtschaftliche Beziehungen zum preussischen und zum englischen Königshaus sowie zum russischen Zarenhaus) zu Ruhm und Reichtum gekommen ist, konnten es sich leisten, den beiden großen Nachbarn im "Schlösserkult" der Romantik nachzueifern. So ist dann die Entstehung von Schloss "Hubertusburg" zu verstehen. Ob der dazugehörige Haltepunkt weiterhin - wie im obigen Thread angegeben - Haraldsau heißt oder nach der Burg benannt wird, für die er gebaut wurde (oder nach der Revolution 1918 von antimonarchistischen Kräften umgetauft) ist noch nicht entschieden...

Die dazugehörige Geschichte geht so:
Beim Besuch der alterwürdigen Brauerei - anlässlich der Einweihung der Steilrampe über das Mittelgebirge und der damit verbundenen und soeben fertiggestellten "Kronprinz-Franz-Ferdinand-Brücke" - an der Einmündung des Baches ("Königsbach") in den großen Fluß gleich Neben der Bahnlinie gelegen (und damit selbstverständlich mit Bahnanschluss), hat sich der Prinz (der gleichnamige) in die gleich oberhalb am Hang gelegene Burgruine verliebt und beschlossen, diese nach seinen Wünschen und der damals aufkommenden "Rheinromantik" wiederaufzubauen. Für die Renovierung und den Ausbau der Burganlage wurde auf der schon damals viel befahrenen Hauptstrecke ein zweites hangwärts gelegenes Ausweichgleis mit Abstellmöglichkeiten für die umfangreichen Materiallieferungen gebaut, das nach Fertigstellung der Schlossanlage als Fürstenbahnsteig mit repräsentativem Empfangsgebäude diente. Für den neuen Fürstenbahnhof wurde natürlich auch bei der Bahngesellschaft nicht gespart und so kam dieser eher winzige Unterwegsbahnhof in den Genuß umfangreicher Weichenverbindungen, die keine Wünsche offen lassen (mit Hosenträger!)...davon profitierte natürlich auch die "königliche" Brauerei, die ihren Bekanntheitsgrad und ihren Absatz weit über die Landesgrenzen hinaus ausdehnen konnte sondern auch die Bahnanbindung verbessern konnte. Es reichte sogar für die Anschaffung einer eigenen Rangierlok die zusammen mit der Zuglok des Fürstenzuges in einer Wartungshalle (Lokschuppen ist für so einen Bau ein zu vulgäres Wort) untergebracht werden konnte... Für die Dauer des Aufenthaltes des Prinzen in seiner Sommer-Residenz wollte er seinen "Hofzug" zu seiner ständigen Verfügung, also blieb der Zug am Fürstenbahnsteig stehen, auch als Zeichen, dass der Prinz "zu Hause" war und nicht zu Ausflügen in die Umgebung (z.B. nach Wiesbaden, Bad Schwalbach oder Bad Ems) aufgebrochen war - für Gäste und das Personal wurden Bahnsteige an den Hauptgleisen eingerichtet, damit wurde der "Fürstenbahnhof" auch Haltepunkt für den Nahverkehr... Wer sich fragt wie der Prinz in Wirklichkeit hieß, möge bei Wikipedia unter Stolzenfels schauen, den gab es tatsächlich, der Bahnhof ist allerdings fiktiv...


Und hier nochmal der aktualisierte Fragebogen


1. Titel
Haraldsau - Kreuzungsfreie Streckentrennung mit großer Flussbrücke
2. Spurweite & Gleissystem
H0- K-Gleis (z.T.vorerst auch M-Gleis aus sentimentalen Gründen)
3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Bild
Kellerraum 8 x 4 m, Eingangstür in einer Ecke der langen Seite (Plan links unten), geht nach innen auf, ist links angeschlagen. Keine störenden Wandunterbrechungen, Keller-Fenster-Laibung über 1,60 m Höhe, müssen nicht geöffnet werden. Insgesamt ein Traum für jeden Modellbahner!!!!
3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
U-Anlage mit dem langen Bahhofsschenkel an der Wand, Brückenschenkel als Zunge frei im Raum, Wartungsgang links oben

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
Raum wurde komplett beplant
4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
100% Spielbahn
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Hauptbahn mit kleinem Unterwegsbahnhof (Fürstenbahnhof um die umfangreichen Anlagen dieses kleinen "Haltepunktes zu erklären) kreuzungsfreie Streckentrennung auf freier Strecke.
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
R9 / R4
4.4 Maximale Steigung
3%
4.5 Maximale Zuglänge
Ich habe mit Bahnsteiglänge von ca. 2,50 m geplant, Schnellzüge mit insgesamt sieben Wagen können halten, Güterzüge bis 3,50 m sind möglich (Abstand von Weiche zu Weiche)
4.6 Anlagenhöhe der Hauptebene
Bahnhof liegt auf 98 cm, Brücke auf 105 cm
4.7 Anlagentiefe (minimal, maximal)
Bahnhofschenkel 80 cm tief, an der Wendel bis 150 cm; Landschaftsschenkel 120, an der Wendel 1,35cm
4.8 Eingriffslücken / Servicegang
Wartungsgang an der Stirnseite der Bahnhofswendel (80 cm breit) unterhalb des Landschaftsschenkels (60-85 cm breit) Innenraumbreite 110 cm.
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
2 Schattenbahnhöfe für ca. 25 Züge.
4.10 Oberleitung ja / nein
Definitiv NEIN (s. mein Avatar)

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
5.2 Steuern analog oder digital
5.3 PC-Steuerung
Steuerung ist noch nicht endgültig geklärt, bei der Größe drängt sich eine PC-Steuerung geradezu auf, jedoch habe ich noch keinen Überblick über die Sammlung meines Vaters, da digitale Loks problemlos analog betrieben werden können aber nicht umgekehrt, ist auch komplett analog eine Option.

6. Motive
6.1 Epoche
Bei mir ganz klar Ep III bis früheste Ep IV (bei Farbschema o/b ist für mich definitiv Schluss)
6.2 Bahnhofstyp(en)
Kleiner Unterwegsbahnhof, trotz Raumgröße nur 1 Betriebsstelle, sonst nur Strecke, Strecke, Strecke!
6.3 Landschaft
Flußtal im Mittelgebirge
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Ländlich, Es handelt sich um einen Fürstenbahnhof, einen Haltepunkt zur Bedienung des nahen Schlosses, er beinhaltet auch einen Anschließer für die nahegelegene Brauerei auf der anderen Seite des Bahnhofes. Die Bahnanlagen und Bauten stammen demnach aus Ep. I , Rollendes und fahrendes Material Ep III.
Es gibt einige Brauerei-Modelle von Faller oder Kibri, die meinen Wünschen hierfür entsprächen. Das schwierigste wird der Schlossbau über der Kehre, den würde ich gerne an Stolzenfels anlehnen, also schon eher kitschig im neugotischen Stil, aber nicht Neuschwanstein-like auch nicht wie die Kibri-Burg Falkenstein..., was ich für den Palas nehmen könnte, ist das neugotische Vollmer-Rathaus (der geschrumpfte München-Abklatsch, den die mal im Programm hatten - Super-Umbau übrigens hier zu sehen) stilistisch dazu und auch von der Größe her passend wäre dann der Bahnhof Bad Wimpfen.

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Kleine zweiständige Lokhalle mit Kleinbekohlung (für den Fürstenzug) In der Jetzt-Zeit (d.h. Epoche III :wink: ) werden noch Vorspann- und/oder Schubloks (Br 50, Br 85, Br 95, Br 96) für die nach der Brücke beginnende Steilrampe in Bereitschaft gehalten, da der Haltepunkt in unmittelbarer Nachbarschaft liegt, das nächste Groß-Bw aber einige Km entfernt


7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Da kommen einige Loks zusammen, hauptsächlich Dampf- und Diesel- wahrscheinlich auch Altbau-E-Loks bis zur Br 103 / Br 120, neuer kann ich mir nicht vorstellen, aber s.o. insgesamt dürften es so 60 - 70 Stück sein, hauptsächlich aus den letzten 20 Jahren, mindestens ein Dutzend auch älter...
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
s.o.
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Vater, Bruder, ich, aber wahrscheinlich hauptsächlich jeder für sich allein, da wir kaum alle zusammen kommen (Weihnachten, Geburtstage etc.)
7.4 Budget
Gegenwert eines Mittelklasse-Wagens, deshalb muss die Investition auf Jahrzehnte gestreckt werden, esseidenn einer von uns gewinnt im Lotto (ist es nicht immer so?)
7.5 Zeitplan
s.o.

8. Anhänge
Vorhandene Pläne (Wintrack, SCARM) als Datei anhängen
s.o.


Liebe Grüße ins Stummiland
uLi
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Zuletzt geändert von E-Lok-Muffel am Mi 13. Jun 2018, 11:43, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#2

Beitrag von E-Lok-Muffel » Sa 31. Dez 2016, 16:09

Hier gibt es nichts konkret Neues - ich habe nur im Einleitungsthread das eine oder andere Ergänzt und eine "Legende" hinzugefügt :wink:
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#3

Beitrag von Pieper » Sa 31. Dez 2016, 16:55

Hallo Uli,

finde deinen Plan interessant, da er meinem etwas ähnelt, ausser dass du mehr Platz hast und deshalb alles etwas eleganter aussieht.

Hast du den Plan auch als Scarm Datei? Man sieht irgendwie auf den Bildern nicht so richtig welche Gleise du verwendest.

Viele Grüsse,
Pieper

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#4

Beitrag von E-Lok-Muffel » So 1. Jan 2017, 14:02

Hallo Pieper,
Alles Gute zum neuen Jahr.

Den Original-scarm-Plan gibt es auch, allerdings erst in ca. 14 Tagen, da ich den nur auf dem Büro-Rechner habe (zu Hause nur MAC!),
Der Plan ist jedoch gar nicht so schön wie er von Weitem aussieht…
Real will ich möglichst viel mit Flexgleis machen, Die Wendeln (R4/5), die Kehren in den Sbf (R4) und zwischen den Weichen evtl. Konfektionsgleise, für die Konstruktion der Kurven liegen im Plan viele R9-Gleise, die ich so nicht verwenden will, ich habe allerdings noch nicht rausgefunden, wie man z.B. Übergangskurven oder lange Kurven mit gleichem Radius über mehrere Flexgleise hinweg mit scarm realisiert...
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#5

Beitrag von jimi_knopf » So 1. Jan 2017, 14:51

Hallo uLi,

erstmal ein gute Neues! Du hast dir ja einiges vorgenommen für das neue Jahr. Der Einsatz von Flexgleise macht auf jedenfall Sinn im Lauf der Jahre habe ich festgestellt das die vorgefertigten Standardgleise wenig Dynamik vermitteln. Hatte ich das richtig gelesen, dass du mit 3 Leiter arbeitest? Wenn ja wäre dann der Umstieg auf 2 Leiter nicht sinnvoll? Die Auswahl an Flexgleise und Preis/Leistung der Gleise ist teilweise besser, als im AC Bereich.

Mfg

Uwe

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#6

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mi 4. Jan 2017, 16:45

Hallo Uwe,
Ein Umstieg auf zwei Leiter ist mir eigentlich nie in den Sinn gekommen, da ich Märklinist in der zweiten Generation bin und damit ein Umrüsten des vorhandenen Rollmaterials utopisch wäre.
Der sichtbare Streckenverlauf ist für meine Begriffe auf die K-Gleis-Weichen optimiert. Mit DC-gleisen hätte ich sicherlich anders geplant...
Ob ich, wenn es tatsächlich irgendwann in ferner Zukunft an die sichtbare Ebene geht, mit Peco - 100 + Nachrüst-Pukos experimentieren werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Momentan ist mir der Aufwand dafür einfach zu groß und die Zeit zu knapp, deshalb will ich es so einfach wie möglich halten...

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#7

Beitrag von Remo Suriani » Fr 6. Jan 2017, 22:32

Hallo uLi,

ich finde das ein sehr interessantes Thema, ich bin ein Freund von höhenfreien Abzweigen und der finde auch dieses eher überschaubaren Ansatz, statt alles vollzuknallen sehr schön.

Ein Anregung hätte ich jedoch noch: Der Abstand zwischen dem Bahnhof und dem Abzwei ist recht ungeschickt, weil da kein ganzer Block zwischenpasst. Dort wo die Weichen des Abzweiges sind, müsste eigentlich das Einfahsignal stehen. Also ist die Frage: Sind die Weichen vor oder hinter dem Einfahsrignal, also eine Abzweigstelle oder teil des Bahnhofes. Beides ist aber nicht perfekt: Bei einem Abzweig wäre der Abstand Blocksignal - Einfahrsignal zu kurz, als Teil des Bahnhofs hinter dem Esig wäre eine viel zu lange Hp2 Fahrt nötig mit unnötig langer Blockbelegungszeit.
In Deinem ursprünglichen Plan hattest Du Dich eher an Mainz röm.Th. orientiert, also 4-gleisig bis in den Bahnhof. Das wäre hier deutlich geschickter, den es löst das Problem mit der ungünstigen Blocklänge und zum anderen muss man sich ja auch fragen: Warum sollte man nach einer Überholung den Güterzug extra nochmal in die Hauptstrecke einfädeln, wo er noch eine Trasse verbraucht, wenn man mit wenigen Metern Gleis den Verkehr ab der Einfahrweiche des Bahnhofes komplett getrennt hätte. Du könntest es ja auch bei dem Mittelbahnsteig belassen und dann rechts des Bahnsteiges weiterhin eine Weichenverindung haben.

Nur so als Anregung, das mag jetzt noch unproblematisch sein, aber wenn es an die Signalplanung geht, fällt Dir das sonst auf die Füße, so wie es Hubert hier auch ergangen ist: http://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1 ... 5#p1613848 und Folgebeiträge - immer bei den Skizzen
Viele Grüße
Dirk

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http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=96070

Lehnshallig
Zwischen Niebüll und Klanxbüll: nach Vorbild in Spur N
viewtopic.php?f=64&t=110645

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#8

Beitrag von E-Lok-Muffel » So 8. Jan 2017, 14:15

Hallo Dirk,
schön dass Du Dich beteiligst! :D

Offengestanden hab ich mich noch gar nicht mit Signalisierung und sowas beschäftigt, momentan ist das alles noch "Springreiten" für mich…

Die Verlegung der Streckenteilung ist insoweit nicht möglich, als dass zunächst einmal die Anlage gemäss dem "M-Gleis-Vorbehelt" in der rechten oberen Ecke geteilt wird und ich erst einmal nur den unteren Streckenteil bauen kann und zweitens aufgrund der erforderlichen Rampen die Weichen nur um ca. 30 cm nach unten wandern könnten, was aber für einen Blockabstand (=max. Zuglänge, also ca. 3-3,5 m ?) niemals ausreicht...
Deshalb ist auch die Streckentrennung im Bahnhof schwierig umzusetzen.
Die o.g. zusammenphantasierte Geschichte sowie die Topographie der Anlage kommen mir dankenswerterweise zu Hilfe: Da der Bahnhof nachträglich in die bestehende Strecke eingefügt wurde, wurden dafür ausschließlich landschaftliche Aspekte berücksichtigt, da zwischen der Streckentrennung und der ersten Weiche des Bahnhofs rechts ein Gelände-Einschnitt (das Tal des "Königsbachs") mit einer Überführung überbrückt wird, was beide Teile optisch und betrieblich trennt, ist eine dreigleisige Weiterführung der Gleise - möglicherweise betrieblich wünschenswert, aber baulich aufwändiger - unterblieben.

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#9

Beitrag von Pieper » So 8. Jan 2017, 14:41

Hallo Uli,

hab mir deinen unteren Anlagenschenkel nochmal angeschaut. Wie lang ist dieser denn? Kommt das mit den Steigungen denn hin? Was hast du denn so für Steigungen im Durchschnitt?

Viele Grüsse,
Pieper

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#10

Beitrag von E-Lok-Muffel » So 8. Jan 2017, 17:27

Hallo Pieper,

Der untere Anlagenschenkel ist 5,80 m lang, der obere 7,20 m.
Der Höhenunterschied zwischen den Brücken beträgt 15 cm (Eine Wendelumdreheung= 10 cm Höhenunterschied)
Bahnhof liegt auf 98 cm, große Brücke auf 105 cm, kleine Brücke auf 90 cm.
Kleiner SBF I 78 cm, grosser SBF II 55 cm.
Die Steigungen liegen zwischen 2 und 2,8 % (+ jeweils 30 50 cm für Ausrundungen)
Im Sichtbaren Bereich (Brückenrampen) eher 2%, Die Rampen zum SBf bei 2,7% (Wie Du vielleicht bemerkt hast, sind die Rampen nur auf dem Mittelschenkel rechts an der Wand zusammengeführt, oben sind sie geteilt. Die Abfahrrampe hat ein Gefälle von 3%, ist aber um 1 Meter kürzer)
Knackpunkt war hier die untere Wendel, bei der ich innen hochfahren muss (ich hatte es auch erst andersherum geplant, das gefiel mir aber vom Streckenverlauf her gar nicht!), hier beläuft sich die Steigung auf 2,87%, Welcher Zug da nicht hochkommt, muss nirgends hoch, da die Wendel essentieller Bestandteil der Anlage ist… von daher konnte ich dann auch die geraden Rampen auf diesen Wert einstellen, da werden sich die Züge noch einfacher tun als 540° R4 mit 2,9%…
EXKURS: Wer mit weniger Steigung planen und bauen will, muss eigentlich auf Gleiswendeln verzichten, denn auch der Aussenradius R5 hat ca. 2,6% Steigung! Wenn also hier im Forum postuliert wird: "alles oberhalb von 2,5% ist Mist!" und selbst Gleiswendeln baut... :pflaster:
Die obere Wendel ist etwas flacher, da gestreckt, da sind es 2,5% Steigung, auch, weil ich aussen rauffahre.
Wenn die Wendel gebaut ist, müssen Fahrversuche zeigen, ob die theoretisch maximale Zuglänge von 3,50 m mit Einfach- oder immer mit Doppeltraktion gefahren werden muss und welche Loks das dann schaffen - und welche nicht :wink:

Alles in Allem also eher großzügig geplant als Spitz auf Knopf zusammengedengelt (hoffe ich jedenfalls!).

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#11

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 16. Jan 2017, 16:09

Hallo Leute,
ich habe heute nochmals den Eingangs-Post ergänzt und endlich die Scarm-Datei hochgeladen, für alle die sich interessieren, bei der Anlagengröße kann man auf den kleinen Bildchen hier im Forum kaum noch was erkennen...

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#12

Beitrag von Chrischan » Di 10. Okt 2017, 18:49

sorry doppelt
Zuletzt geändert von Chrischan am Di 10. Okt 2017, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße
Christian


Gib her ich kann das - oh kaputt.

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#13

Beitrag von Chrischan » Di 10. Okt 2017, 18:51

Moin uLi,

geht es hier noch weiter? Da Du den Trööt noch in Deiner Signatur hast, gehe ich davon aus, dass das Thema noch nicht ganz tot ist...

Ich finde dies (aus dem anderen Trööt) übrigens sehr schön:

Bild
Viele Grüße
Christian


Gib her ich kann das - oh kaputt.

Meine Planung: Mit Heinrichs Plan in die Berge


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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#14

Beitrag von Mobatheoretiker » Di 10. Okt 2017, 22:05

Hallo Uli

Erstmal Glückwunsch zu diesem wirklich optimalen Raum den Du zur Verfügung hast.
Auch Deinen sehr aufgeräumten Plan finde ich sehr gut, vor allem nicht zu überladen.

Ich bin allerdings der Meinung daß Du den Platz sehr viel besser ausnutzen könntest.
Mit einer G-förmigen Anlage an der Wand entlang und einer Mittelzunge mit Trennkulisse könntest Du eine ununterbrochene sichtbare Streckenlänge von rund 25m (also ca. 2,2 km Original-Streckenlänge) realisieren.

Wäre das nicht eine Überlegung wert?

Gruß,

Sascha

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#15

Beitrag von ET 65 » Mi 11. Okt 2017, 06:07

Mobatheoretiker hat geschrieben:
Di 10. Okt 2017, 22:05
... Auch Deinen sehr aufgeräumten Plan finde ich sehr gut, vor allem nicht zu überladen.

Ich bin allerdings der Meinung daß Du den Platz sehr viel besser ausnutzen könntest.
Mit einer G-förmigen Anlage an der Wand entlang und einer Mittelzunge mit Trennkulisse könntest Du eine ununterbrochene sichtbare Streckenlänge von rund 25m (also ca. 2,2 km Original-Streckenlänge) realisieren. ...
Guten Morgen Sascha,

das verstehe ich nicht. Zuerst schreibst Du, dass der Plan nicht überladen ist und dann kommt der Vorschlag auf 4 m Tiefe drei Schenkel (mit mindestens 90 cm Tiefe bei R2 - was schon ein Nogo im Außengleis ist, weil innen R1 :!: ), die mit "Deutschlandkurven" verbunden werden und zwei Durchgänge mit 65 cm unterzubringen? :bigeek:

Nee, nee. uLi soll mal hübsch bei der abgespeckten und großzügigen Variante bleiben (solange IHM das gefällt). :wink:

Gruß, Heinz

PS: Wie weit bis Du eigentlich, uLi?
Tried to reduce to the max :wink: Ich weiß, nicht immer einfach, aber einfach kann ja jeder.
Was noch fehlt? "Ein Sack voll Zeit"

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)

#16

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mi 11. Okt 2017, 09:50

Hallo Leute,

Diese Seite ist bewusst in meiner Signatur verlinkt, weil das momentan (immer noch) der Plan ist, der alle Anforderungen an den Moba-Raum erfüllt. Die weiteren Planungen im Haraldsau-Thread sind aus egoistischen Motiven entstanden, da ich manche Prämissen (M-Gleis-Vorbehalt, Interessen meines Vaters) einfach ignoriert habe und nur nach meinen Ansprüchen geplant habe, so z.B. die "Glücksspirale" (s.o.g. Faden)…
Dort sind auch die Gründe niedergelegt, warum ich das Planungsthema (noch) nicht beendet habe und schon zum Bau übergegangen bin; momentan beschäftigt mich das Thema Software-Umstellung (scarm zu Wintrack), deshalb gibt es hier noch keine Neuerungen im Plan.

Gestört hat mich vor allem die nach Einfügen der konfliktfreien Sbf-Zufahrt völlig überflüssige Kehrschleifen-Rückführung auf dem unteren Schenkel, die damit schließlich auch die kreuzungsfreie Streckentrennung ad absurdum führt… deshalb habe ich die die Sbf-Zufahrt auf dem unteren Schenkel in Gedanken gestrichen; den großen Sbf erreicht man in meinen neuen Planspielen nur noch über den Bahnhof auf dem oberen Schenkel unter Wegfall des Sbf I .
Somit ähnelt das zukünftige DEO-Konzept dem zuletzt in o.g. "Ideenfindungs-Faden" vorgestellten Plan-Entwurf mit dem ausgestalteten Fiddle-Yard, wobei dieses dann zunächst mit M-Gleis gebaut werden könnte… Der Bahnhof + jetzt einzige Sbf-Zufahrt soll dann nach Wegfall des M-Gleises auf dem oberen Schenkel nachgerüstet werden, ohne den hoffentlich bis dahin fertigen (auch landschaftlich ausgestalteten) unteren Schenkel wieder abreißen zu müssen - deshalb plane ich momentan in Gedanken eine Wendel statt einer Rampe oben links, damit ich nur den Sbf unter den dann bereits existierenden Brückenschenkel bauen muss.

Da sich aber jetzt auch das Konzept (ohne Sbf-Zufahrt auf dem unteren Schenkel) grundlegend geändert hat müssen auch die Plattenkanten grundsätzlich in Frage gestellt werden: Durch Wegfall der Gleise unten muss der Brückenschenkel nicht mehr von zwei Seiten begehbar sein und kann an die Wand rücken… damit wäre es möglich entweder komplett adW zu bauen oder den Bahnhofs/Fiddle-Yard-Schenkel in die Mitte zu rücken, was einen enormen Gewinn an Zugänglichkeit gerade für das Fiddle-Yard ermöglicht (der Bahnhof war ja bereits für Eingriffstiefe optimiert).

Dann noch ein wenig Moba-Feng-shui:
Wenn der Brückenschenkel rechts unten an die Wand rückt, gerät die HauptAttraktion, nämlich die Brücke, komplett aus dem Blickfeld des eintretenden Besuchers - stattdessen sieht er zunächst ein recht kahles Fiddle-Yard in der Mitte des Raumes, die gesamte Anlage in der Längsachse gespiegelt, wäre die Brücke wenigstens vom Eingang aus, weil höher liegend, auch an der gegenüberliegenden Wand von Weitem zu sehen, wenn der Bahnhofsschenkel jetzt mitten im Raum läge, bedeutete dies jedoch auch zumindest landschaftliche Umplanung...

…So führt eins zu anderen, auch wenn sich die Gleisführung an der Oberfläche kaum ändern würde…
Deshalb will ich erstmal die genannten Anlagen-Entwürfe in WT nachbilden und dann ist "fusion-cooking" angesagt :wink:

@Sacha:
Wenn Du Dir den verlinkten Thread ansiehst, kannst Du verstehen, dass der vorgestellte Plan natürlich ein Kompromiss der Gegebenheiten darstellt.
Natürlich geht in diesem Raum viel mehr (siehe den Haraldsau-Entwurf der ersten drei Seiten oder auch die Glücksspirale, mit 19 m ununterbrochener sichtbarer Strecke!), auch E-Anlagen wurden thematisiert, selbst Nawrocki war ein Thema.
Allerdings hast Du selbstverständlich den Finger in die Wunde gelegt, ich hatte ja auch das Gefühl, da ginge mehr, aber auch mit viel mehr Aufwand…
Letztendlich glaube ich, dass dieses Anlagenkonzept - so langweilig und abstrus es sich auf den ersten Blick anhört ( :?: wie geht das denn :?: :mad: / :charles: ) - mit den gegebenen Voraussetzungen (lange Anfahrt, wenig Zeit zur Umsetzung, M-Gleis-Vorbehalt, Aufrüstbarkeit bzw. Nachrüstung eines Sbf, usw.) am besten klarkommt und die größte Chance auf Verwirklichung besteht, wenn ich noch ein bißchen feile…


Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded

#17

Beitrag von E-Lok-Muffel » Mo 20. Nov 2017, 13:09

Sodele Ihr Leut!

Die Umstellung auf Wintrack ist vollzogen (noch nicht ganz, momentan plane ich nur vom Büro aus, der Mac muss noch upgedatet werden, bis WT läuft).
…und es gibt einen neuen Plan! Sozusagen DEO 2.0 oder besser:


DEO reloaded

Die weiter oben angesprochenen Punkte flossen alle in den neuen Plan mit ein, vom Konzept hat sich allerdings wenig geändert: Es gibt die Streckentrennung mit Hauptstrecke über die Brücke, Wendel nach unten, Streckenteilung und Rückführung der jetzt eingleisigen Strecken auf dem Brückenschenkel, nur dass der jetzt nach oben an die Wand gewandert ist, die Wendel ist leicht von der Wand abgerückt, der Brückenschenkel liegt also leicht schräg im Raum.
Die Legende, an der ich lange gestrickt habe, die mir auch ein bißchen ans Herz gewachsen ist, will ich eigentlich nur ungern aufgeben, sie kann auch bei diesem Plan - mit einigen Abstrichen :wink: - aufrecht erhalten werden.


Der Bahnhof, bzw. das Fiddle-Yard rückt jetzt auf den unteren Schenkel, wobei hier die Abfahrt in den Schattenbahnhof gleich mit geplant und gebaut werden soll, d.h. das Fiddle-Yard ist von Vorne-Herein als Provisorium angelegt, der Durchgangsbahnhof als Endausbaustufe sodass ich mich hier gleich mit dem Endprodukt beschäftigen will.
Der Bahnhof verliert gegenüber dem letzten Entwurf ca 1,50 m an Länge, wirkt dadurch etwas gedrungener, ausserdem wurde ein vollwertiges BW mit Drehscheibe und vierständigem Lokschuppen untergebracht (dies als "Überbleibsel" der Wende-Drehscheibe des Fiddle-Yard-Umspannwerkes aus dem Haraldsau -Thread ).
Auf einen "Wendelstein" habe ich aus Gründen von MoBa-Feng-Shui und auch des Platzes wegen verzichtet (BW!).

Bild

Der Bahnhof ist jetzt eher nach Moba-Gesichtspunkten gebaut:
  • die Haupstreckengleise liegen an der Wand, es ist nur ein Gleiswechsel nach vorne notwendig; damit kann eine Länge von über drei Metern in beide Richtungen realisiert werden, d.h. sie können auch als Überholgleise für Güterzüge genutzt werden. Durch den Gleiswechsel im Bahnhof sind auch Parallelfahrten auf dem Brückenschenkel möglich (als kleines Gimmick!).
  • Gleis 3 ist als Multi-Funktionsgleis geplant: Bahnsteiggleis, zum Überholen von Güterzügen (die auf den langen Hauptstreckengleisen warten können), zum Zerlegen von Güterzügen, zum Lokwechsel (Abstand Entkuppler zur Weiche gegenüber jeweils > 180 cm = ausreichend für sechs Schnellzugwagen).
  • Gleis 4 ist Aufstellgleis für NG, Gleis 5 Verkehrsgleis, Gl 5 a hat einen Güterschuppen mit Kopframpe und dient gleichzeitig als Ziehgleis für das Kohlegleis des BW.


Bild

Um der vorbeschriebenen Legende halbwegs gerecht werden zu können, soll die Brauerei auf einem Ansteck-Modul am rechten Bahnhofskopf verwirklicht werden; da der Schloßberg aber jetzt dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, wird das Schloß nicht mehr gebaut sondern nur in den Hintergrund "ge-photoshopped".

Im BW können nun ausser den Schubloks für die imaginäre Steilstrecke (Br 85,94,95,96) ggfs. auch Vorspannloks für schwere Schnellzüge z.B. die Br 39 beheimatet sein (das Schöne an diesem Konzept ist, ich brauche mir keine Gedanken zu machen wie und v.a. wo ich meinen Schubverband oder meine Doppeltraktion wieder auflösen muss, die Garnituren kommen ja schön brav wieder in den Bahnhof zurück... :wink: ).
Das BW hat zwei Behandlungsgleise: Gleis eins zur Komplett-Behandlung mit Schlackegrube, Gleis zwei nur zur Betriebsstoff-Auffüllung (Boxenstopp) incl. Dieseltankstelle. Rohrblasgerüst ausserhalb des Schuppens, es war sogar noch Platz für ein separates Köf-Gleis.

Bild

Vom Tunnel unterhalb des Bahnhofs bis zum Tunnelportal des Wendelbergs sind es ca. 15 m sichtbare Strecke - und die gleiche Länge zurück… Ein Zug wird bei mittlerer Moba-Geschwindigkeit (umgerechnete 70-90 km/h) ungefähr zwei Minuten für eine Runde um die Anlage brauchen.

Bild

Die Rampe in den Schattenbahnhof (Ich habe mich doch gegen eine Wendel entschieden) endet vor Einfahrt in den SBF in einer Kehrschleife, so daß zum Wenden nicht immer durch den gesamten SBF gefahren werden muss (immerhin ca. 25 m). Somit kann eine kleine Runde von 4 Minuten (ca. 65 m Strecke) oder eine große Runde (durch den SBF, ca. 90 m) in etwas mehr als 5 Minuten gefahren werden. Der SBF selbst ist auch ein Kreisverkehr, damit auf den sequentiellen Abstellgleisen, die mit 10 m Länge das Parken von drei bis vier Zügen hintereinander erlauben, Züge in der Reihenfolge nach vorne gerückt werden können… Die Rampe (lila) ist so konzipiert, dass parallele Aus- und Einfahrten in den SBF möglich sind (konfliktfreie Streckenkreuzung!).



Meiner Meinung nach befindet sich das Projekt in der End-Phase (post-production!), Details sind möglicherweise noch zu verbessern, aber grobe Planungsfehler sehe ich nicht mehr... Was meint IHR????

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#18

Beitrag von sstyrnol » Di 21. Nov 2017, 16:45

Hallo uLi,

Zeit nach Deinem ganzen Feedback in meinem Thread, Dir einmal einen Gegenbesuch abzustatten. Dir scheint die Planung von Modellbahnen ja sehr leicht und auch professionell von der Hand zu gehen.

Ganz spontan kann ich zu Deinem Plan sagen: Wahnsinn! Eine perfekte Anlage, um lange Züge in großzügiger Landschaft zu bewundern. Zusätzlich bietet der Bahnhof über die von Dir beschriebenen Betriebsereignisse (Vorspann- bzw. Nachschubbetrieb) und den Anschluss mit der Brauerei jede Menge zusätzlichen Betrieb, damit der reine Fahrbetrieb auf der "Rollbahn" nicht langweilig wird.

Eine Frage habe ich aber, da ich beim "Strecken-mit-dem-Finger-abfahren" dort nicht schlau geworden bin: vom rechten Bahnhofskopf fädelt sich die violette Strecke aus. Wo führt die hin? Ist vllt. eine dumme Frage, aber das habe ich noch nicht verstanden. :oops:

Viele Grüße aus der Pfalz,
Sebastian
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#19

Beitrag von E-Lok-Muffel » Di 21. Nov 2017, 18:42

Hallo Sebastian,

Deine Frage ist ganz einfach zu beantworten: Zurück!
Der ganze Brückenschenkel ist nichts anderes als eine riesige Kehrschleife, die
1. um es nicht sooo offensichtlich zu machen :wink: ,
2. um die notwendige Unterfahrhöhe zu generieren
über eine 1,5-fache Gleiswendel am Ende geleitet wird. So verschwindet der Zug im Ganzen (Streckenlänge der Wendel ca 5,6 m) für ca. 15 - 20 Sek. bis er auf der anderen Seite wieder auftaucht...

Der Brückenschenkel ist eigentlich mit dem Plan in #1 identisch, nur fiel dort die kreuzungsfreie Abfahrt in den Schattenbahnhof weg, und er wurde nach oben gespiegelt.
Auch der Text und der Fragebogen aus #1 sollten noch auf den aktuellen Plan anwendbar sein.

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#20

Beitrag von TomBob » Fr 22. Dez 2017, 09:08

Hallo Uli,

interessantes Projekt, wann hast du den Bau-Start im "Ferienhaus" geplant ?

LG

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#21

Beitrag von Chneemann » Fr 22. Dez 2017, 10:58

Hallo uLi,

bin erst jetzt mal bei Dir gelandet :oops:
Gefällt mir sehr gut was Du da geplant hast :D
Unter dem Grundkonzept ist das wohl die perfekte Lösung :)

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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#22

Beitrag von E-Lok-Muffel » Fr 22. Dez 2017, 12:41

Hallo Freunde der gepflegten Modellbahn-Diskussionen!

Willkommen Tom und Florian in meinem aktuellen Plan-Vorstellungs-Thread (der eigentliche Planungs-Faden ist ja Haraldsau! Der besteht immerhin seit 1 1/2 Jahren, so leicht tue ich mich doch nicht mit Anlagenplanung, wie Sebastian das vermutet hat...)
Zu den aktuellen Umsetzungs-Vorstellungen meinerseits gibt es jetzt seit Neuestem auch grünes Licht von meiner Regierung, die auch bei der letzten Ortsbesichtigung Ende Oktober, meinte: "Wenn Dein Herz dranhängt, dann baut doch zusammen da eine Anlage..." :clap:

Der Bau ist beschlossen, es ist keine Frage des ob, sondern nur noch des wann...

In letzter Zeit war ich dann auch schon in der Bucht auf Fischzug für "preiswertes Gleismaterial"; die erste Runde für den SBF liegt jetzt schon bereit, allerdings werde ich wohl eine gute Woche Urlaub brauchen für den Beginn des Unterbaus, und da ist bisher noch Nichts terminlich in Sicht... :cry:
Aber es gibt noch ein paar neue Ansichten des Plans:
1. die Übersicht, quasi DEO-earth
Bild
Ich weiß nicht, ob ich es hier schon erwähnt habe, die Brauerei soll als Ansteck-Modul verwirklicht werden, somit bleibt die Zugänglichkeit zur Ecke unten rechts gewahrt.

2. Bin ich bei den WT-Hintergundkulissen tatsächlich fündig geworden und habe gleich mal Neuschwanstein an Ort und Stelle gesetzt:
Bild

Bild

Bild



Momentan und über die Feiertage werde ich mich mit diesem kleinen Diorama beschäftigen und darüber im Rheintal-Faden berichten...
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Allen Mitlesern ein frohes Weihnachtsfest!

Gruß
uLi
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#23

Beitrag von Joak » Sa 23. Dez 2017, 18:43

Hallo uLi,

na das freut mich aber, das einer Deiner Wünsche in Erfüllung gehen soll :clap:

Dein Entwurf sieht auch schon sehr gut aus. Bin mal gespannt was Dir bis zum Baubeginn noch so alles einfällt. Bis ja sehr kreativ :wink:

Ein schönes Weihnachtsfest Dir und Deiner Familie
Grüsse
Hauke

Platzmangel ist die Unfähigkeit aus dem Vorhandenen etwas zu erschaffen :redzwinker:
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#24

Beitrag von E-Lok-Muffel » Fr 9. Mär 2018, 12:14

Hallo Leute!

Ich möchte diesen Thread nochmal an die Oberfläche holen, da ich mich, natürlich, immer noch damit beschäftige.

Ich hatte den Plan nach Weihnachten sechs Wochen nicht angefasst, dann wieder vorgekramt und, was soll ich sagen:
:clap: Er gefällt mir immer noch! :clap:

Ein paar Details habe ich aber geändert, ohne dass es im Überblick auffallen würde, so wurden die Gleise im Untergrund nochmal neu ausgerichtet, sodass beim Bauen später besser Maß gehalten werden kann; die Wendel - ursprünglich R3/R4 - wurde durch R4/R5 ersetzt und ich habe mich für eine kleinere Drehscheibe entschieden.
Die große Märklin-Scheibe macht natürlich Sinn, wenn sie evtl. von einem M-Gleis-Fiddle-Yard übrig bleibt, hier wäre die große auch notwendig um möglichst alle Dampfer drehen zu können. Allerdings gehe ich immer mehr davon aus, dass es doch gleich den Durchgangsbahnhof geben wird, dann wäre die Wahl der Scheibe frei und dann würde ich eher zur 22m-Scheibe von Roco (42615) greifen...

Bild
Klar kann ich dann nicht mehr alle großen Dampfer, namentlich die Einheitslokomotiven der Baureihen 01, 03, 05, 10, 41, 45, 53 etc. drehen, bei meinem Gleisplan, der ja eigentlich nur aus einer Kehrschleife besteht, muss ich das auch nicht :lol:
Der Beheimatungsplan sieht ja auch eher kleinere Loks vor, Tenderloks vom Typ 85 oder 96 zum Beispiel oder Preussen in Form von Br 55, 56, 57, 58.
Die größten Dampfer, die gerade so auf den Roco-Drehteller gehen (vom Achsstand her, die Puffer hängen über), sind eine S3/6, Br 39 und sogar eine Br 50...

...aber ich glaube, den größte Vorteil ist die Optik: die zierlichere Scheibe läßt das Bw nicht mehr so wuchtig im Vergleich zu allem anderen wirken, obwohl ich jetzt sogar einen Freistand mehr hingebastelt habe.

Gruß
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Re: Neuplanung DEO-Anlage (8x4)- DEO reloaded !

#25

Beitrag von hitzl » Fr 9. Mär 2018, 14:10

Hallo uLi,

hier mal mein Gegenbesuch.
Ich muss sagen, schon sehr gefällig,was du uns hier präsentierst.
Auch einige Parallelen kann ich erkennen :D
Hoffe Euere Anlage geht in die Bauphase.

Gruß
Dennis
Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.

Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen.

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