RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#1 von 24 047 , 08.04.2015 22:29

Moin,
Ich habe mir vor kurzem das Fleischmann Zugset " Preußischer Güterzug " (4891) von 1994 gekauft.
Ich möchte nun die Lok ( BR G8.1) Digitalisieren . Jetzt wollte ich einmal fragen , ob schon jemand eine Fleischmann Lok dieses Typs Digitalisiert hat
und auf was ich achten muss. ( muss ich z.B. erst noch den Motor Isolieren , etc )





Ich habe die lok einmal geöffnet und bilder vom motor gemacht.

Ich hoffe , dass ihr mir helfen könnt.
Mit freundlichen Grüßen:
Edwin


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#2 von vinylfan , 08.04.2015 22:42

Hallo,
.
du musst nur den Motor isolieren. Eine Befestigungsschraube des Motorschildes hat Massekontakt, den musst du auftrennen.

Sicherheitshalber mal gegen das Fahrgestell messen wenn du das gemacht hast.

Grüße

Klaus


Grüße
Klaus


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#3 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 08.04.2015 22:43

Moin,

gib mal im Suchfeld "Mühlfeld Motorschild" ein. Wenn ich mich recht erinnere, ist im dritten Ergebnis von Nov. 2014 alles beschrieben, was du wissen mußt.


Wolfram1

RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#4 von vettec500 , 08.04.2015 23:26

Hi

schau mal hier: http://www.hp-pfeiffer.de/digiuebe/digiuebe.htm
alles dort gut beschrieben.


Viele Grüße
aus Berlin wünscht Detlef



viewtopic.php?f=64&t=97077


 
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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#5 von Mattlink , 09.04.2015 00:43

Hallo Edwin,

bei Deinem Motorschild ist leider genau vor der wichtigen Stelle ein Kabel, daher kann ich so nicht beurteilen, ob es eventuell schon isoliert ist, oder nicht.

Was ich aber tun kann, ist hier ein Bild eines BR 55 Motorschildes einzustellen, die bereits ab Werk digital ist:



Hier erkennt man eine schmale Leiterbahn die von der linken Verschraubung des Motorschildes zur linken Motorkohle geht. Diese Verbindung wurde durch eine Bohrung unterbrochen. Genau das musst Du auch mit Deinem Motorschild machen! Danach ist das Motorschild isoliert. Natürlich musst Du da kein Loch bohren, sondern einfach nur die Leiterbahn mit Dremel oder einem Skalpell durchtrennen.

Danach einfach die Stromversorgung des Motors über die Lötpunkte (oranges und graues Kabel) zum Decoder herstellen.

Die Platine braucht man um den Massepunkt des Tenders (Federblech vor dem Motorschild), sowie das hintere Licht anzuschließen.
Bei Deiner Lok scheint am Motorschild links die Masseverbindung zur Lok angelötet zu sein. Das müsstest Du bei Deiner Lok mal prüfen, und ggf. ändern...

Viel Erfolg,

Matthias


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#6 von Railstefan , 09.04.2015 10:26

Hallo Matthias,

gehen die beiden Kondensatoren vom linken Schrauben-Masseanschluss auf die beiden Motor-Anschlüsse?
Genau diese Kondensator-Verbindungen sind bei Digitaldekodern eigentlich nicht zulässig... - nur ein Kondensator zwischen beiden Motor-Anschlüssen.

Gruß
Railstefan


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#7 von Tini , 09.04.2015 20:58

Hallo Edwin,

ich habe diese Lok auch nachträglich mit einem ESU-Lokpilot V2.0 digitalisiert. Decoder liegt im Stehstehkessel, fest eingelötet ohne Schnittstelle. Ich verwende immer kleine Lötleisten, die ich mir aus abgesägten Kontaktleisten von alten PC-Karten bastele.

Die Verdrahtung nach Anleitung ist eigentlich klar. Es wurde schon darauf hingewiesen, dass die Masse-Verbindung um die linke Schraube am Motorschild aufgetrennt werden muss. An der Platine zur hinteren Beleuchtung muss eine Brücke von der Leiterbahn zum Kontaktblech eingelötet werden, um die versteckte Selenscheibe zu überbrücken. Die Diode zum Licht vorn kann bleiben. Sie reduziert die Spannung nur um ca. 0,8 V.

Vermutlich musst Du in die Kupplung ein zusätzliches Kabel für das hintere Licht einziehen u. auf der rechten Platine im Tender eventl . eine Leiterbahnverbindung trennen. Durchmessen!


mfG Martin

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#8 von Mattlink , 11.04.2015 21:45

Zitat von Railstefan
Hallo Matthias,

gehen die beiden Kondensatoren vom linken Schrauben-Masseanschluss auf die beiden Motor-Anschlüsse?
Genau diese Kondensator-Verbindungen sind bei Digitaldekodern eigentlich nicht zulässig... - nur ein Kondensator zwischen beiden Motor-Anschlüssen.

Gruß
Railstefan




Hallo Stefan,

das ist so ab Werk ausgeliefert worden, die Lok hatte ab Werk einen Lopi 2. Probleme gab es damit nicht...

Ich habe die Lok allerdings mit einem Lopi 4 und Schnittstelle aufgewertet, und auch da machen diese Kondensatoren keine Probleme. Daher habe ich das so belassen. Laut Esu kann es bei derartigen Funkentstörmaßnahmen Störungen der Lastregelung geben, aber - wie gesagt - kein Problem.


Was die Unterbringung eines Decoders und einer Schnittstelle betrifft, das kann man bei der Fleischmann BR 55 auch schön machen. Ich zeige einfach mal wie ich das gelöst habe:


Mit Decoder


Ohne Decoder

Also man muss bei dieser Lok nicht auf eine Schnittstelle verzichten, auch wenn es wirklich eng zugeht. Die Schnittstelle habe ich mit doppelseitigem Klebeband eingeklebt, man muss sich recht sorgfältig einpassen, ich habe die obere Kante auch leicht mit einer Feile bearbeitet, sonst geht das Gehäuse nicht drauf...
Einen Sounddecoder könnte man so aber nicht aufstecken!


Grüße,

Matthias


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#9 von Mattlink , 14.04.2015 17:12

Hallo Edwin,

hattest Du Erfolg?

Eine Rückmeldung wäre schön...

Grüße,

Matthias


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#10 von 24 047 , 14.04.2015 17:52

Moin
Danke für die Hilfe.
Sorry , hab vergessen mich zu melden

Ich wollte erstmal herausfinden ob und wie das funktionieren kann .
Ich muss mich jetzt erstmal den Holzbau kümmern , außerdem muss ich jemanden finden , der mir die Loks Programieren und den Sound aufspielen kann.

was mir da grad noch einfällt. hast du eine Idee , wie man eine Führerstands- /und triebwerkbeleuchtung realiesieren könnte .

MfG:
Edwin


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#11 von Mattlink , 14.04.2015 20:28

Hallo Edwin,

da die Lok über keine schaltbaren Funktionen verfügt, wäre grundsätzlich beides möglich.

Also für die Fahrwerksbeleuchtung würde ich mini LEDs mit superdünnen Kabeln unter das Umlaufblech kleben. Die Kabel kann man ja dann in den Bereich Feuerbüchse verlegen, wo dann auch der erforderliche Widerstand platz fände. Allerdings kann der warm werden.

Führerstandsbeleuchtung ist schon schwieriger, da ja das Gehäuse aufgesetzt werden muss. Da die Beleuchtung ja unter das Führerhausdach gehört, müsste man die Kabel halt durch den Kessel in das Führerhaus legen. Da halt mal vorsichtig ein 1 - 2 mm Loch bohren. Aber dann braucht man eine Steckverbindung zum Decoder, also einen zweipoligen Microstecker...

Alternativ könnte man aber z. B. am Tender noch eine neue Märklin Telex verbauen. Einfach einstecken und zwei 1 mm Löcher für die Kabel durch den Tenderboden bohren (falls man da nicht schon ein passendes Loch findet. Ein Kabel durch die Kupplung zum Decoder ziehen, und das zweite Kabel an die Tendermasse anschließen. (Funktion bitte unbedingt zeitlich begrenzt programmieren!!!)

Sound halte ich in der Lok für schwierig, es sei denn man möchte den Lautsprecher sichtbar im Führerhaus verbauen... aber alleine der Platz für einen Sounddecoder ist in dem schlanken Kessel sehr knapp.

Denk daran, ein Lopi hat nur zwei verstärkte Funktionsausgänge...

Grüße,

Matthias


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#12 von 24 047 , 21.10.2015 21:23

Moin,

Da diese Lok bei mir jetzt wieder auf der liste steht , wollte ich hier noch einmal um Rat fragen . Das gesagte war zwar schon ganz hilfreich , aber Trotzdem :

Die zu Digitalisierende Lok ist eine Fleischmann G8.1 aus dem Zugset 4891 ( preußischer Güterzug ) , sie hat keine Schnittstelle und ich möchte gern einen standartmäßigen Lokpilot Dekoder von ESU einbauen .
Ich möchte gerne die Glühbirnen durch LED ersetzen ( sofern das Möglich ist ) und ein Führerstandslicht einbauen .
Gibt es eigentlich Telex / andere automatische Kupplungen , die man mit dem Decoder verwenden kann ?
Ich habe dazu mal Bilder geschossen , die detailierter sind als die alten :











Meine Fragen diesbezüglich sind :

- Ist es möglich die Glühbirnen durch LED zu ersetzen , und wie muss ich sie mit dem Decoder verbinden , damit sie Fahrtrichtungsabhängig leuchten ( gilt ebenso für das geplante Führerstandslicht ) ?

- wie muss ich den decoder mit dem motor verbinden ( oder wird dies in der Anleitung ersichtlich )?

- kann ich den Decoder mit einer Roco Lokmaus programmieren ? und wenn ja , wie stell ich das an ( Lichtfunktionen )

-Was muss ich bei solchen umbauten allgemein beachten ?( außer auf ein Isoliertes Motorschild )

Das wären eigentlich meine Fragen dazu . Das ich das Motorschild erst isolieren muss habe ich ja schon herrausgefunden.
Jetzt ist zwar sicher auch etwas doppelt dabei , aber ich wollte nur , das einmal klar ersichtlich ist , was ich möchte und wo ich Hilfe bräuchte .

Mit freundlichen Grüßen:
Edwin


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#13 von vettec500 , 22.10.2015 13:28

Hi Edwin

Ich gebe dir mal die Adresse http://www.hp-pfeiffer.de/digiuebe/digiuebe.htm

Da wird dir geholfen. Ist ja Blödsinn wenn ich Dir das was dort geschrieben steht

mit meinen Worten schreibe.


Viele Grüße
aus Berlin wünscht Detlef



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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#14 von Mattlink , 22.10.2015 15:05

Hallo Edwin,

ich mache mir mal die Mühe einer Antwort, vor allem da einige Deiner Fragen bei Pfeiffer nicht wirklich beantwortet werden.

Also die Fleischmann 55er läuft mit einem ESU Lopi 4 (auch Lopi 3) ganz vorzüglich. Allerdings kann ich Dir zur Programmierung via Lokmaus keine Hilfestellung geben.

Mein Umbau beinhaltet eine 21-pol Schnittstelle (die kleine von ESU) was dann ein sehr aufgeräumtes Innenleben der Lok ergibt. Wichtig ist nur, dass die Schnittstelle ein wenig schmaler gefeilt wird, und sorgfältig platziert. Sonst passt das Gehäuse nicht mehr ganz auf die Lok. Hier mal Fotos davon:



Hier ist die Schnittstelle ohne Decoder zu sehen. Man sieht, sie ist bis an die Lötpads schmaler gefeilt, so passt das Lokgehäuse akkurat. Diese Schnittstelle ermöglicht den Zugriff auf weitere Funktionsausgänge, um z. B. Telex oder Innenbeleuchtung realisieren zu können.



Hier noch mal mit Decoder.

Zu den einzelnen Fragen:

Die Beleuchtung würde ich persönlich so lassen, da LED oft wie grelle Xenonscheinwerfer wirken, und das einen alten Dampfer nicht wirklich gut steht. Da Du Gleichstrombahner bist, flackert bei der Werkseitigen Lichtschaltung (Rückleiter über Lokrahmen) nicht mal das Licht.
SMD LED passen zwar, aber man müsste den Wiederstand irgendwo unterbringen (wo er keinen Schaden durch Hitze anrichten kann), und die Beleuchtung der Lok durch das Fahrgestell legen (2 Kabel) was möglicherweise sichtbar wäre, oder zu Problemen mit den Radschleifern führen könnte. Dazu kommt, dass Du ein Problem mit den ganzen Kabeln zum Tender bekommst (siehe weiter unten).

Ich sehe an Deiner Lok eine Märklin Kurzkupplung. Nutzt Du diese Kupplungen? Der Lopi funktioniert gut mit der Märklin und auch mit der Roco Telex. Unbedingt zu beachten ist eine Zeitbegrenzung der Funktion!! Der Decoder hat eine feste Einstellung für die Roco Kupplung, ist aber für die Märklin Telex auch frei zu konfigurieren.

Was den Anschluss des Decoders an den Motor betrifft:
Du müsstest erst noch eine Leiterbahn auf Deinem Motorschild trennen, und zwar die Verbindung von der linken Verschraubung hin zum Kontaktfläche wo derzeit der linke Motoranschluss ist. Dies ist absolut Notwendig, da sonst der Decoder stirbt! Wenn ich Dein Foto richtig interpretiere, ist die rechte Motorschraube auch nicht vom Motoranschluss isoliert? Dann unbedingt auch diese Verbindung trennen. Danach wird der Motor einfach wieder genau so angeschlossen wie jetzt auch. Bitte erst die Beleuchtung nach Norm (Decoderanleitung) anschließen, danach den Motor passend anschließen (wenn die Fahrtrichtung nicht zur Beleuchtung passt, Motoranschlüsse tauschen).
Hier ein Foto des Motorschildes meiner 55er:



Hier ist deutlich die getrennte Verbindung zur linken Schraube erkennbar (ab Werk, da meine Lok schon digital war). Auch die Motoranschlüsse sind hier klar ersichtlich.

Es lassen sich übrigens mit viel Geduld noch weitere (sehr dünne) Kabel in die Lok-Tender Kupplung schieben. Das ist auch leider so notwendig, da man ja zwischen Lok und Tender eine Verbindung der Radschleifer links und rechts, dazu beide Motoranschlüsse, 1 Anschluss hinteres Licht und 1 x Aux (für Telex) verlegen muss. Das sind schon 6 Kabel. Wenn die Beleuchtung auf LED geändert werden soll, brauchst Du zusätzlich noch den Decoderrückleiter, aber die Kupplung hat nur Führungen für 6 Kabel...

Übrigens dürfte das hochstehende Kontaktblech hinten im Tender der Anschluss Radschleifer rechts sein. die Radschleifer links erreichst Du über die verbliebene Kontaktfläche an der linken Motorschlildschraube.

Die Platine benötigt Trennungen der kleinen Verbindungsstege um sie digital weiter nutzen zu können. Dann kannst Du da die Kabel "hinteres Licht" und "Radschleifer rechts" entsprechend anlöten. Bitte auch das Selenplättchen am Kontaktblech für die Glühbirne überbrücken.

Führerstandsbeleuchtung kann man unter das Führerhausdach kleben, für die Anschlusskabel einfach ein Loch durch die Stehkesselnachbildung bohren (schön weit oben). Du wirst nur die Verbindung zum Decoder trennbar auslegen müssen, und es wird kniffelig das Gehäuse aufzusetzen.

Übrigens wird die Platine in der Lok vermutlich eine Verbindung von Radschleifern (vermutlich rechts) zur Beleuchtung haben, die getrennt werden muss! Du wirst also die Platine mit den Radschleifern ausbauen müssen (nicht ganz einfach) aber da helfen vielleicht die Fotos bei Pfeiffer.

Grüße,

Matthias

PS: Du kannst mich auch direkt ansprechen.


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#15 von Muengstener Brücke , 22.10.2015 15:56

Zitat
Wenn die Beleuchtung auf LED geändert werden soll, brauchst Du zusätzlich noch den Decoderrückleiter, aber die Kupplung hat nur Führungen für 6 Kabel...


Den Pluspol (Rückleiter Licht) kann man sich aus den beiden Schienenanschlüssen auch selbst erzeugen, indem man von beiden jeweils eine Diode in Richtung Lampe/LED zu einem gemeinsamen Pol verlötet. Der Decoder macht es intern genauso.


Liebe Grüße KaWe

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#16 von Mattlink , 22.10.2015 21:13

Sag mal Edwin,

ist das Projekt bei Dir im April liegen geblieben?

Wenn ich mir den Thread so ansehe, sind eigentlich die meisten Informationen doch schon enthalten gewesen. Die Motoranschlüsse sind auf den Bildern meiner Lok die ich im April hochgeladen habe schon zu sehen. Wo sie angelötet sind, und auch die Kabelfarben nach DCC Norm (orange und grau) sind dort ersichtlich. Genau so steht es auch in der Decoderanleitung beschrieben.

Ich frage mich gerade, ob Du nicht vielmehr praktische Hilfe brauchst? Die Lok hat schon ein paar kniffelige Stellen, da ist es vielleicht nicht schlecht wenn man erst mal jemandem über die Schulter schauen kann...

Grüße,

Matthias


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#17 von 24 047 , 23.10.2015 00:13

Mon,

In der Tat ist das Projekt im April liegen geblieben . Das hatte allerdings den Grund , das ich es schlicht vergessen hatte ( Lernen für Prüfungen , Vorbildinfos und Gleispläne für die Umsetzung des Großprojekt finden , privates und schlicht kein bedarf )

Jetzt fahr ich allerdings für ein paar Tage zu Besuch in Osten (MV) und da wollte ich mich des Projektes wieder annehmen .
Und da meine Eltern immer sagen , das man nur aus selbermachen lernt , wollte ich es nun doch selber machen und mich nur nochmal absichern

Also dein ausführliche Text von heute ( gestern ) mittag hat mir da wirklich weiter geholfen ( ist schon sowas wie ne anleitung ) .





Ich habe mal versucht darzustellen , wie ich deine Angaben interpretiere. Falls ich irgent ein Kabel falsch angezeichnet habe sag mir bitte bescheid .
wo hin führt eigentlich das weiße kabel für das vordere licht ? das ist auf den Bilden nicht zu erkennen

Ich habe mir heute bei meinem Händler diesen Decoder geholt . in der anleitung stand , das man für so ein vorhaben nur die stecker entfernen muss um ihn verwenden zu können


Das Grüne und Violette kabel kann ich doch sicher ( mit Vorwiederstand ) für den Anschluss der SMD LED fürs Führerstandslicht verwenden ?

Mit freundlichen Grüßen :
Edwin


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#18 von Mattlink , 23.10.2015 09:44

Moin Edwin,

also dann versuche ich da noch etwas weiter zu helfen:


Also erstes mal zur Tenderplatine:
Da gibt es in dem Bereich der leider überbeleuchtet ist kleine Verbindungen zwischen allen drei Leiterbahnen. Die müssen erst mal weg! Danach lässt sich die Platine auch im Digitalbetrieb verwenden.
Allerdings muss ich da ein paar Korrekturen anbringen:

Die auf Deinem Foto ganz linke Leiterbahn (eingebaut die unterste) führt zur Rückleuchte. Da gehört das gelbe Kabel (Beleuchtung hinten) angeschlossen. Was überbrückt werden muss, ist das Selenplättchen, das unter dem Kontaktblech für die hintere Birne steckt, weil das wie eine Diode wirkt, und im Analogbetrieb den Lichtwechsel sicherstellt. Dein grüner Strich verbindet Leiterbahn 1 und 2, und würde zum Kurzschluss führen. Da das Licht bei dieser Lok Kontakt zum Lokrahmen hat, wird der Decoderrückleiter (blau) nicht für das Licht verwendet (!) wird er trotzdem angeschlossen, ist der Decoder im Ar... !

Als nächstes kommt es darauf an, welche Kontaktfläche auf der Leiterbahn mit dem Kontaktblech aus dem Tenderboden zusammengehört (kann ich auf dem Foto nicht sehen). Jedenfalls dürfte das Kontaktblech zu den Radschleifern (rechte Seite) führen (bitte nachmessen). Wenn es die rechten Radschleifer des Tenders sind, gehört dort rot angeschlossen. Dieser Anschluss gehört dann verbunden mit der Lokplatine am Lötpunkt rechts hinten (da sollten die rechten Radschleifer der Lok angeschlossen sein (hast Du auch schon so eingezeichnet).

Die letzte Leiterbahn der Tenderplatine wird nicht genutzt, da kannst Du z. B. einen Funktionsausgang (grün oder lila) für die Telex anschließen, und hinten dann die Telex anschließen. Die Telex bekommt als Rückleiter einfach den Massepunkt des Tenders. Das ist die linke Schraube des Motorschildes, da ist noch ein kleiner Rest Leiterbahn. Hier müsste Kontakt zu den Rädern (linke Seite) bestehen (nachmessen).
Genau an diesem Lötpunkt (linke Motorschildschraube) gehört auch das schwarze Kabel angeschlossen. Das wird verbunden mit dem hinteren linken Lötpunkt der Lokplatine (Radschleifer links), wie Du schon richtig erkannt hast.

(Bei meiner Tenderplatine (Foto meiner Lok) ist das blaue Kabel angeschlossen, bitte ignoriere das. Ich hatte den Decoderrückleiter nur vorsichtshalber dort angeschlossen, falls ich später noch mal das Licht auf LED umbauen möchte. Es hat aber keine Funktion!!!)
Weiterhin ist bei mir auch schwarz auf der Platine angeschlossen, aber da musst Du rot anschließen, meine Lok ist ein Wechselstrommodell!


Nun zur Lok:
Die Führerstandsbeleuchtung wird mit einem Funktionsausgang (grün oder lila) angeschlossen, und bekommt als Rückleiter blau!

Und jetzt kommt das eigentlich kniffelige: Die Lokplatine wirst Du ausbauen müssen. Da die Lok ja analog ist, gibt es auf der Platine eine Verbindung zwischen den Leiterbahnen der Radschleifer (vermutlich rechts) und der Leiterbahn für das vordere Licht. Diese Verbindung wirst Du auf der Platine trennen müssen, da es sonst im Digitalbetrieb zu einem Kurzschluss kommt.
Danach kann das vordere Licht (gelbes Kabel) an einem der Lötpunkte auf der Platine (müsste vorne links der Lötpunkt sein) angeschlossen werden. Da musst Du mal die Leiterbahnen auf der Platine verfolgen...
Auf der Lokplatine ist ein vierter Lötpunkt, den Du nicht brauchst. Er führt zum Anschlusspunkt für den Mittelschleifer für Wechselstrommodelle auf der Platine. Vermutlich ist das der Lötpunkt vorne rechts.

Der Ausbau der Lokplatine wird nicht ganz einfach sein. Vermutlich wird es ähnlich funktionieren wie bei der Fleischmann BR 56. Da habe ich den Ausbau in einem Umbauthread beschrieben: viewtopic.php?f=27&t=108870&p=1185779#p1185779
Bei der 56 ist die Platine mit Laschen hinter den letzten Radsätzen eingerastet, die man mit einem Skalpell erreichen und aushebeln kann. Die 55er Platine musste ich nicht ausbauen, daher kann ich da nichts konkretes zu sagen...
Du kannst Dir aber mal die Fotos der 56er Lokplatine in meinem Thread anschauen, denn die 55er Platine wird sehr ähnlich aufgebaut sein. Wenn Du die Leiterbahnen verfolgst, wird Dir eine durchtrennte Verbindungen zwischen der Leiterbahn zum Licht, und den Radschleifern einer Seite auffallen. Die Leiterbahn stammt noch aus dem Platinenlayout für Analogmodelle, und wurde bei Fleischmann bereits werkseitig getrennt, da diese Lok bereits ab Werk digital war. Genau diese Trennung wirst Du bei Deiner Lok noch vornehmen müssen.
Weiterhin wird auf Deiner Platine eine Diode in der Lichtleiterbahn sein. Diese sorgt analog für den Lichtwechsel, und müsste eigentlich entfernt werden. Nach meiner Erfahrung sind aber die Dioden für das vordere Licht in der "richtigen Richtung" für den Digitalbetrieb verbaut, so dass sie nicht stören, und nicht unbedingt ausgebaut werden müssen. Wenn Du aber die Platine eh schon ausgebaut hast, wäre es Sinnvoll die Diode zu entfernen, bzw. einfach mit einem Stück Kabel oder Lötzinn die Unterbrechung der Leiterbahn zu überbrücken.

Das war jetzt viel Stoff. Wenn Du unsicher bist, mach ein Foto von den Leiterbahnen der Lokplatine (oder auch beide Seiten), dann sehen wir weiter.


Grüße,

Matthias


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#19 von 24 047 , 23.10.2015 14:43

Moin,

Danke , dein text ist echt hilfreich .
ich hab mal ein paar Bilder Gemacht :

Also den rot eingekreisten Steg muss ich durchtrennen ?


Und oben muss ich das dann so anschließen ?


Das Bild mit der Tenderplatine korrigiert :




Der massekontakt der Lampe zum Rahmen geht zu den linken rädern

und hier jetzt nochmal als gesammtplan . Ist es so richtig ?


wohin muss ich das Schwarze Kabel weiterführen ?
Kann ich die erforderlichen durchtrennungen mit einem Skalpell machen ?

Mit freundlichen Grüßen :
Edwin


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#20 von Mattlink , 23.10.2015 18:03

Hallo Edwin,

also dann:

Zitat von 24 047
Moin,

Danke , dein text ist echt hilfreich .
ich hab mal ein paar Bilder Gemacht :

Also den rot eingekreisten Steg muss ich durchtrennen ?



Richtig, genau das ist die gesuchte Verbindung. Wenn Du vorne das Kontaktblech für die Birne siehst, dann entdeckst Du darunter noch ein Selenplättchen (wie Diode), das Du noch mit Lötzinn überbrücken solltest. Genau wie im Tender.

Zitat von 24 047
Und oben muss ich das dann so anschließen ?



Fast. So lötest Du das Licht an die unbenutzte Leiterbahn für den AC Mittelschleifer. Nimm das Lötpad vorne links nicht rechts für das Licht.


Zitat von 24 047
Das Bild mit der Tenderplatine korrigiert :



Ja, ist genau richtig so.

Zitat von 24 047


Der massekontakt der Lampe zum Rahmen geht zu den linken rädern



Ja, genau, und Dir fehlt jetzt noch eine Verbindung der linken Räder zwischen Lok und Tender. Das ist nach dcc Schema das schwarze Kabel (Radschleifer links). Du schaust auf das Motorschild und findest an (über) der linken Schrauber eine Kontaktfläche. Diese Kontaktfläche bekommt über die Verschraubung Kontakt zum Tenderrahmen und den Radschleifern links. Du legst also eine Leitung (schwarz) von diesem Lötpunkt zum hinteren linken Lötpunkt auf der Lokplatine.

Zitat von 24 047
und hier jetzt nochmal als gesammtplan . Ist es so richtig ?


wohin muss ich das Schwarze Kabel weiterführen ?
Kann ich die erforderlichen durchtrennungen mit einem Skalpell machen ?

Mit freundlichen Grüßen :
Edwin



Also Dein Gesamtplan stimmt mit den angesprochenen Änderungen: Also das weiße Kabel auf das andere freie Lötpad, und eine Verbindung zwischen dem Lötpad hinten links (Lokplatine schwarzes Kabel) zum Motorschild im Tender (Lötpad an der Linken Motorschraube) also außerhalb der Trennung zum Motoranschluss.

Ja, Skalpell dürfte gehen. Dauert vielleicht etwas, sei vorsichtig... Du denkst ja noch an die Trennungen auf der Tenderplatine?

Du kannst zur Sicherheit noch mal ein Foto vom fertig bearbeiteten Motorschild einstellen. Wenn da was schief geht, nimmt es der Decoder "persönlich" und er raucht ab...

Ach so: Es kann sein, dass Du die Motoranschlüsse noch tauschen musst. Also brate sie nur provisorisch dran, und kürze die Kabel erst wenn Du sichergestellt hast das die Fahrtrichtung zum Licht passt.

Hattest Du nicht noch eine Telex für hinten ins Auge gefasst?

Grüße,

Matthias


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#21 von drum58 , 23.10.2015 18:33

Hallo Edwin,

einfach nur zur Ergänzung hier zwei Bilder vom Umbau meiner Fleischmann 55:

Ich habe einen Lenz Silver+ PluX 12 auf einer Anschlussplatine von AWM im Stehkessel verbaut und die Kabel durch die Kinematik gezogen.

Hier siehst Du wie ich den Decoder an Motor und vorhandene Platine angeschlossen habe.

Die ausführliche Beschreibung hat Matthias ja schon geliefert.

Gruß
Werner


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#22 von 24 047 , 23.10.2015 19:15

Moin,

So ich hab die betreffenden Stege durchtrennt ( mein Durchflussprüfer ist jedenfalls nicht angesprungen ) :








Für die Telex hat mein flüssiges im Moment nicht ausgereicht . Die kann ich ja aber auch später noch einbauen . oder ?
Wo und wie kann ich eigentlich das Loch für die Kabel zur Führerstandsbeleuchtung erstellen ?

Mit freundlichen Grüßen:
Edwin


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RE: Digitalisierung einer Fleischmann Lok: aller guten Dinge sind 2

#23 von Mattlink , 23.10.2015 22:31

Hallo Edwin,

Deine Trennungen sehen gut aus, mehr muss nicht sein. Auch das Motorschild dürfte so gut sein.

Wenn Du Dir Werners Foto vom Motorschild ansiehst, dann erkennst Du da auch den Anschlusspunkt für das schwarze Kabel. Dieser Anschluss fehlt bei meiner Lok, weil ich ja ein Wechselstrommodell habe. (Allerdings werde ich dennoch mal die Räder durchmessen, ob da nicht noch besser eine Verbindung gezogen werden sollte.)

Was die Telex betrifft: Klar lässt sich die noch nachrüsten. Ich würde aber an Deiner stelle schon mal das Kabel vom zweiten Funktionsausgang durch die Lok-Tender Kupplung ziehen und vielleicht einfach auf die freie Leiterbahn der Platine löten. Da kann es keine Kurzschlüsse verursachen, und Du hast dann später schon die notwendigen Anschlüsse im Tender. Du müsstest die Telex dann nur noch an die Leiterbahn und an den Massepunkt im Tender (schwarzes Kabel) anschließen.

Also was das Loch für die Führerstandsbeleuchtung betrifft: Da könntest Du das Führerhaus vom Lokgehäuse abnehmen. Das funktioniert bei den Fleischmännern indem man das Führerhaus unten etwas spreizt, dann kann man es normalerweise nach oben abziehen. Musst halt auf die Leitungen aufpassen, die vom Kessel ins Führerhaus gehen.
Wenn Du das Führerhaus runter hast kannst Du einfach von oben in den Stehkessel bohren.
Wenn Dir das mit dem Führerhaus zu heikel ist, musst Du halt von innen bohren, was sehr viel Gefühl erfordert. Also mit wenig Kraft, wenig Drehzahl und viel Gefühl, damit der Bohrer danach nicht auch gleich durch das Führerhausdach schießt.
Ich habe Löcher durch Kunststoff auch schon von Hand gebohrt, also nicht mit der Bohrmaschine... sicher ist sicher.

Alternativ kannst Du an der Unterkante des Stehkessels eine Kerbe für die Kabel reinfeilen. Natürlich seitlich und möglichst weit vorne, damit man die Kabel nicht durch die Fenster sieht wenn Du sie hoch führst. Ich würde da auch notfalls von den Normfarben abweichen, und schwarze Kabel verwenden. Die Verbindung sollte eh steckbar sein (Microstecker) um das Gehäuse noch abnehmen zu können.

Ich denke Du kannst loslegen,

Grüße,

Matthias


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#24 von 24 047 , 23.10.2015 22:51

Moin
Morgen früh fahr´n wir los und jeh nach dem wie viel zeit ich habe und wie das W-Lan ist (allerdings kein pc vorhanden) werd ich berichten wies gelaufen ist .
Vielleicht bekomme ich ja ein Foto o. Video hochgeladen.
Ansonsten wirds erst mittwoch abend was .

Mit freundlichen grüßen
Edwin


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#25 von Mattlink , 23.10.2015 23:00

Viel Erfolg,

ich bin gespannt.


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