sie sind da: die neuen Deutz Kesselwagen aus dem Hause Pullmann/ESU. Und ich muß sagen: Top!
Gegönnt habe ich mir das Set mit den 3 "bunten Wagen" 36201 und das mit den "Schwarzen" 36203.
Geliefert werden sie in einem Plastikblister, der ein Herausfallen verhindert mit Umkarton. Innen liegt noch eine kleine Anleitung dabei. Die Wagen sind komplett zugerüstet und können sofort in den Betrieb. Zusätzlich liegt noch ein Beutelchen mit 6 Bügelkupplungen bei, die ich aber nicht verwende.
sehr gut gemachte Wagen. Für mich in Epoche 4a sehr interessant. Hoffentlich gibt es auch von anderen Herstellern mehr gut gemachte Wagen, aus dieser Zeit, die in sehr hohen Stückzahlen zu sehen waren.
stimmt, zu Abertausenden. Jedoch nicht in aktueller Fertigungsqualität. Roco hat ihn seit Anbeginn der Modellbahnzeitrechnung, Märklin tut so, als wäre ihr Modell vorbildlich und die, die sich an Details erfreuen, gönnen sich eben an diese Esu Wagen. Wobei sie durchaus zu den Roco 2-Achsern passen.
Ein Blick in die Wagenbibel von Herrn Carstens dürfte deine Zurückhaltung gegenüber Esu schmälern
Viele Grüße
Michael
_________________________________ Steiermark - im Modell und im Original- ein Genuß
Ich habe keine Zurückhaltung gegenüber ESU. Ich habe über 20 Dekoder von denen in meinen Loks verbaut und habe die E94 vor fast 2 Jahren bestellt. Die Personenwagen gefallen mir auch, besonders die schöne Inneneinrichtung, aber Personenwagen habe ich genug.
Bühne und die Handbremskurbel hat die Konkurrenz ja auch, die Seitenmarker (oder wie sie auch heissen) auch. Vielleicht sind die Griffstangen neu, müsste aber bei meinen Wagen nachkontrollieren. Was ich aber in deinen Bildern erkennen kann ist, dass die Struktur der Blattfedern etwas wenig strukturiert und daher flach ausfällt, vielleicht hängt das aber auch vom Bild ab. Persönlich stehe ich nicht so auf das Bremsgestänge, da ich die Wagen auf der Anlage nicht von unten sehen kann (und für mich der Aufwand daher umsonst bezahlt), hat aber z.B. Brawa nicht auch schon durchdetaillierte Bremsgestänge unter seinen Wagen? Gute Bedruckung können dann andere auch sehr gut.
Hallo, ich hatte natürlich in meiner Jugend auch diese bunten Kesselwagen von den großen Minweralölfirmen, aber ich kann mich nicht erinnern jemals einen gelben Shell- oder einen grünen BP-Wagen gesehen zu haben. Gab es die eigentlich wirklich oder hat man die nur gebaut, damit es auf der Modellbahn bunter aussieht? Gruß Jochen
es gab die Bunten. Wenn auch nicht so zahlreich. Aber Shell, Texaco und BP gab es. Von BP jedoch nur einen einzigen in grün. Blättert man in Stefan Carstens Kesselwagenbuch oder nimmt das ergänzende MIBA Sonderheft zur Hand, wundert man sich über die vielen schönen Werbeträger. Und es gab auch weiße ESSO!
Viele Grüße
Michael
_________________________________ Steiermark - im Modell und im Original- ein Genuß
ich frag mich nur, warum sie sich so eine Mühe geben, und dann, zumindest bei dem Aral und dem Esso Wagen, fast alles wieder kaputt zu machen, indem sie die Mineralölfirmenlogos auf den Kessel drucken und nicht auf separate Tafeln, so wie es in der Epoche III üblich war. flaster: Es gab da nur einige wenige Ausnahmen.
Grüße
Matthias
Niemals eine Möchtegern-Dampflok ohne funktionierende Schieberstange und Treibstangen-Fangbügel auf meiner Anlage!
Das Besondere an der Bauart Deutz ist, dass bei ihr so deutlich wie nie das Prinzip eines selbsttragenden Kessels deutlich wird: In der Mitte ist absolut nichts, was auch nur entfernt den Eindruck vermittelt, einen Rahmen darzustellen; einzig die Bremsleitungen laufen da lang. Im Gegensatz dazu hat der Wagen von Brawa noch einen ausgeprägten Rahmen. Die Uerdinger von Roco (ex KMB), Piko und Märklin haben zwar einen durchgehenden Unterbau, dieser trägt im Original aber nichts.
Ein Modell des Deutz gab es bisher nur von Roco (aus dem Erbe von Klein Modellbahn), das Modell hat allerdings einige Detailfehler, da es nur als Formvariante der Bauart Uerdingen entstand und entspricht zudem dem Detaillierungsgrad der 1980er. Damit war es bis vor etwa 5 Jahren in Sachen Kesselwagen schon eines der besten, weil man wenigstens ausgeformte (und selbst zu montierende) Signalhalter am Kessel hatte - die Rangiergriffe unter den Puffern gab es vor Brawa an keinem Modell eines zweiachsigen Kesselwagens. Seitdem hat sich viel geändert und der neue Deutz passt perfekt in die Reihe.
Von Märklin gab es meines Wissens nie einen Deutz und auch sonst kommen die schönsten dort noch immer aus dem Trix-Erbe. Da ist zum einen der genietete bayerische, dann ein SEAG Baujahr 1956 (z.B. der diesjährige Magazin -Wagen; mit flach umrandeter Insel oben drauf und Durchblick zwischen Kessel und Rahmen) und der Startup-Wagen, der bis auf das unsinnige Sprengwerk einem Uerdinger ähnelt. Früher gab es dazu noch einen etwas neueren (mit einem Unterbau ähnlich dem Uerdinger, aber Insel oben drauf, der gleiche Typ den Arnold bis heute in N hat). Trix hatte allerdings vor vielen vielen Jahren mal einen Deutz.
Gruß Kai
Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken. Ep.3-Anlage in N zum Fahren.
Zitat von Jochen53 ich hatte natürlich in meiner Jugend auch diese bunten Kesselwagen von den großen Minweralölfirmen, aber ich kann mich nicht erinnern jemals einen gelben Shell- oder einen grünen BP-Wagen gesehen zu haben. Gab es die eigentlich wirklich oder hat man die nur gebaut, damit es auf der Modellbahn bunter aussieht?
Die drei her gab es und auch noch eine ganze Reihe anderer bunter Lackierungen, allerdings sind die eigenen Bestände der Mineralölkonzerne überwiegend bis zum Ende der Epoche 3 aufgelöst worden und solche bunten Wagen damit verschwunden. Die Ausnahme war Esso, wo es erst danach richtig bunt oder besser rot und weiß wurde. Für die Modellbahn-Hersteller war das allerdings kein Grund, auf immer neue und teilweise absurde bunte Versionen zu verzichten; im Gegenteil: Noch bis in die 1990er gab es von vielen Modellen keine schlichte graue VTG-Version.
Gruß Kai
Güterwagen in H0 aus allen Epochen zum Angucken. Ep.3-Anlage in N zum Fahren.
an anderer Stelle solperte ich über die Aussage, dass diese Darstellung des Logos nach oben über den schwarzen "Flicken" hinaus ein Fehler sei. M.E. könnte das aber sehr wohl vorbildgerecht sein, wenn sich an dieser Stelle zuvor das kleinere VTG-Logo befand, das halt in geringst nötigem Umfang schwarz überlackiert wurde, um schließlich durch das größere VTG-Logo ersetzt zu werden. Oder wurde/wird immer darauf geachtet, dass der überlackierte Bereich in seiner Größe stets dem neuen Logo entspricht?