Hallo Forengemeinde, aus einem Rivarossi Display habe ich mir einmal einen Wagen der Gattung Gs heraus gegriffen, um diesen entsprechend realer Vorbilder zu patinieren. Bei diesem Wagen handelt es sich zwar um einen Waggon der Deutschen Reichsbahn, wurde aber in großen Stückzahlen Mitte bis Ende der 80er Jahren von der DB verkauft. An vielen der Wagen ist real daher der übermalte DB Keks noch zu erkennen.
Nebenbei habe ich nach der Reinigung der bemalten Radsätze feststellen müssen, dass das Material aus einer billigen Kupferlegierung besteht und nach kürzester Zeit dürfte das übergezogenen Neusilber abgefahren sein. Hier stelle ich daher Vergleiche zu billigen Pridukten der 60er Jahre her.
Die Alterungen wurden wie immer von mir unter Verwendung von PanPastell und unter zur Hilfenahme durch "Schiffsbodenrot" ausgeführt.
Hier die Fotos:
Und hier ein Seitenentlader, der nach Fertigstellung in einen Ganzzug eingestellt werden wird.
Meine Grüße in die Runde vps
Um alle meine Ideen für die Modelleisenbahn umsetzen zu können, bräuchte ich mindestens ein zweites Leben..... Ich betreibe Eisenbahn-Modellbau seit 1949
DSO, das Forum für Beleidigungen, dumme Fragen und einen nach Gutsherrnart handelnden Moderator
das Dach wurde durch dem Eigentümer "Deutsche Reichsbahn" neu gedeckt...
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erstmal vielen Dank für die Inspiration, die du mir als "Alterungsmeister" für meine eigenen Projekte gegeben hast.
Ich finde deine Art der Patinierung wirklich äusserst überzeugend und bin immer wieder überrascht, wie stilsicher du die richtigen Akzente zu setzen vermagst, dabei aber unwichtiges und überflüssiges, das ein Modell nur visuell überlädt, weglässt.
Zwei Fragen dazu:
- Wie kriegst du deine feinen Kreideanschriften hin? Ich habe bisher 0,5 mm Sakura Gel Roller verwendet. Auf der PanPastell-Oberfläche neigen sie aber zur Verstopfung und auf der Mattlackoberfläche (du brauchst Ultra Matte von AK, oder?) geht es nur geringfügig besser. Meinte gelesen zu haben, dass du eine angeschliffene Feder verwendest ... könntest du mir mehr verraten?
- Du stellst deine Griffstangen aus Bronzefederdraht her. Nimmst du den 0.2 Durchmesser? Und wie biegst du den sauber? Schablone von Kuswa?
Also ich habe eine normale Ziehfeder erworben, die ich nochmals mechanisch bearbeitet habe, indem ich sie mit Feile und Schleifpapier "angespitzt" (0,4mm Breite) habe. Ich verwende nur Qualitätstusche. Die Aufschriften bringe ich vorher auf das völlig unbehandelte Wagenteil an. Dabei wird die Schrift entsprechend dünn und läuft nicht aus. Aber vorsicht bei der anschließenden Entfettung, weil die Aufschrift, sofern sie nicht gut durchgetrocknet ist, sofort wieder verschwindet.
Für die Griffstangen verwende ich Bronzefederdraht in der Stärke von 0,4mm. Diesen biege ich in einer Präzisionsflachzange, an deren Flanken ich mit einem 20 gr. Hammer durch 1 bis 2 Schläge einen exakten rechten Winkel herstelle. Nein, ich biege nicht mit einer Lehre, sondern frei nach Augenmaß. (Mit einer Bastel Erfahrung von 71 Jahren habe ich das einfach drauf! )
Die Ausbesserungsstellen habe ich freihändig mit einem Pinsel der Größe 0 am Ende installiert. Danach habe ich das in die Abschlussversiegelung einbezogen.(Übrigens bevorzuge ich für diese Ausbesserungen die Farbe "Schiffsboden" von Lifecolor.)
Beste Grüße aus dem Land Heinrich des Löwen vps
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