bei meinem Märklin VT 11.5 37605 sind die Anker schon ziemlich eingelaufen und dadurch laufen wahrscheinlich die beiden Motoren nicht mehr syncron.Leider sind die Anker nicht mehr als Ersatzteil verfügbar
Allerdings gibt es für den 37604 die komplette Motoreinheit mit der ET-Nr. E231 583. Wisst Ihr, ob man diese ohne Probleme im 37605 verwenden kann? Ich denke mal, Hauptunterschied wird darin bestehen, daß der Anker vom 37605 kugelgelagert ist und der 37604 nicht.
bei meinem Märklin VT 11.5 37605 sind die Anker schon ziemlich eingelaufen und dadurch laufen wahrscheinlich die beiden Motoren nicht mehr syncron.Leider sind die Anker nicht mehr als Ersatzteil verfügbar
Allerdings gibt es für den 37604 die komplette Motoreinheit mit der ET-Nr. E231 583. Wisst Ihr, ob man diese ohne Probleme im 37605 verwenden kann? Ich denke mal, Hauptunterschied wird darin bestehen, daß der Anker vom 37605 kugelgelagert ist und der 37604 nicht.
Zitat bei meinem Märklin VT 11.5 37605 sind die Anker schon ziemlich eingelaufen und dadurch laufen wahrscheinlich die beiden Motoren nicht mehr syncron.Leider sind die Anker nicht mehr als Ersatzteil verfügbar
Was meinst du mit „die Anker sind eingelaufen“ : Schonmal den Motor zerlegt? Also Anker ausgebaut und den Motor gereinigt - auch die Kollektorspalte? Und wie sieht der Kollektor aus?
Das könnte man bestimmt alles ohne Austausch beheben, wenn man wüsste was fehlt.
Modell/Spielbahner u. Sammler. Testanlage mit M-,K- u. C-Gleis.Modulanlage mit K- u. C-Gleis. Fahre in H0 mit IB (DCC/MM2) oder analog mit AC oder DC. H0 Strab.-, H0m/ H0e Klein- u. Feldbahn mit DC u. DCC Schalten analog m. GBS.
hier das versprochene Bild von den Ankern. So heftig wie Uwe´s sehen die nicht aus. Erhoffe mir aber trotzdem, daß eine Erneuerung auch wieder einen besseren syncronen Lauf der Motoren bringt.
ich halte die Kollektoren auch für nicht besonders verschlissen - andererseits kosten zwei neue Anker und 4 Kugellager nicht die Welt - und vielleicht ist das ja der Grund für die Probleme.
Servus, das sieht nicht gut aus. Aber ich würde die Anker in den Dremel spannen und mit Scheifpapier und zum Schluss Polierleinen eine plane Zylinderoberfläche wieder herstellen. Dazu muss aber mehr Kupfer da sein, als die Riefen tief sind.
Aber auch die Kollektorspalte sehen nicht sauber aus Hier nochmal mit einer Nadel reinigen Und auch ingesamt den Kohledreck mit Isopropanol entfernen...
Beim VT11 5 ist ein synchroner Motorenlauf praktisch unmöglich. Besonders bei voller Zuglänge ist ein Spannungsverlust zwischen beiden Triebköpfen unvermeidbar. Da läuft die Spannung über 6 Kupplungen und 12 Stecker, jeder mit seinem Übergangswiderstand. Von Widerstand der Leitungen ganz zu schweigen.
Ups, der rechte Rotor schaut nicht mehr gut aus. Was mich interessieren würde, wie es zu diesem „schrägen“ Schleifbild kommt. So ein ähnliches Bild hab ich erst einmal bei einem alten RC E-Heli gesehen, da wurde der Motor aber auch prinzipiell überlastet. Werden die Kohlenbürsten gleichmäßig angedrückt? Und wie stark ist der Andruck? Wieviele Bürstenwechsel hat denn der Motor schon hinter sich.
Ich denke auch nicht , daß da noch genügend Kupfer zum glattschleifen ist.
So ca. 5 mal denke ich, wurden die Bürsten gewechselt. Die Anker habe ich dann immer mit Bremsenreiniger gereinigt und die Kollektorspalten mit einem feinen Schraubenzieher gesäubert.
Das die Syncronisierung nie 100% ist stimmt schon. Aber bei mir läuft teilweise ein Motor schon eine Weile, während der andere noch steht. Das ist dann schon krass. Anker habe ich zufällig noch 2 und Lager sind bestellt.
So ca. 5 mal denke ich, wurden die Bürsten gewechselt. Die Anker habe ich dann immer mit Bremsenreiniger gereinigt und die Kollektorspalten mit einem feinen Schraubenzieher gesäubert.
Das die Syncronisierung nie 100% ist stimmt schon. Aber bei mir läuft teilweise ein Motor schon eine Weile, während der andere noch steht. Das ist dann schon krass. Anker habe ich zufällig noch 2 und Lager sind bestellt.
Gruss
Heinz
Hi Heinz,
5x mal Bürstenwechsel - dass ist Krass
Nach meiner Erfahrung, das die Bürsten 60146 im Minimum 800 h am HLA halten, muss dein Zug ja in etwa 5000 h gelaufen haben
Klar, dass dann der Kollektor entsprechend aussieht!
Das Bild ist aber nicht von den greinigten Rotoren? Falls doch, bitte nochmals reinigen. Die Kollektoren mit Poliertuch behandeln wie oben bereits schon beschrieben. Wobei ich das jeweils ohne Drehmel mach, also einfach von Hand. Geht auch! Rotor einfach in einer Schlinge drehen. Und dann von den Kollektoren nochmals ein etwas grösseres Bild einstellen. Ich getraue mir da aus der Ferne noch kein abschliessendes Urteil.
Nicht vergessen auch die Lagerschilder innen zu reinigen. Abgelagerter Kohlestaub ist vielfach auch ein Grund für unruhigen Lauf.
um den Beitrag abzurunden, will ich euch meine weiteren Aktionen nicht vorenthalten. Natürlich bin ich noch keine 5000 h gefahren. Aber die Ursache für den extremen Verschleiß habe ich gefunden. Nämlich ein schwergängiges Getriebe. Ich habe Beide mehrmals gereinigt. Eines jedoch hakt und läuft schwergängig. Das habe ich nicht mehr hinbekommen. Ich kann nur vermuten, daß da mal irgendwas reingekommen ist.
Somit habe ich nun doch auf gut Glück die beiden Motoreinheiten vom 37604 bestellt und beide Triebköpfe umgebaut. Die Einheiten passen soweit. Allerdings habe ich die Widerstände und Kondensatoren vom alten Motorschild übernommen. Hätte eigentlich auch mal das alte Motorschild lassen können und auf einer Seite kugelgelagert/auf der Einen nicht.
Hat jetzt zwar einiges an Teilen gekostet und man hätte das Getriebe zerlegen können um die Ursache zu finden. Mir war es aber wichtiger, daß der Zug bald wieder läuft und zwar vor allem gut läuft, was er auch tut.
ich hole den Beitrag nochmal in die Gegenwart zurück. Es gab für den VT 11.5 mal einen Umbausatz von sb-modellbau mit 2 Maxonmotoren, welchen ich testweise eingebaut hatte. Damit war der Lauf sehr ruhig und gleichmäßig, aber die Zugkraft war bescheiden. In der Ebene war alles gut, aber eine 2%ige Steigung hat der Zug als 7-teilige Einheit nicht geschafft. Nur überlege ich, ob man den Zug nicht auch mit 2 LemoSolar Motoren ausstatten könnte. Hat jemand Erfahrung darin, was die Zugkraft im Vergleich zum HLA angeht?
Zitat von Volldampf im Beitrag #16Nur überlege ich, ob man den Zug nicht auch mit 2 LemoSolar Motoren ausstatten könnte. Hat jemand Erfahrung darin, was die Zugkraft im Vergleich zum HLA angeht?
Das hängt davon ab welche der Motoren du im Auge hast. Wenn du den UMDG1717 meinst geht das so halbwegs. Da müssen aber die Getriebe 100% fit sein, sprich: ohne Motor auch auf einem Glastisch rollen. So robust wie die Märklin-Motoren sind die Glockenanker nicht, aber er Lauf ist aber einfach mal eine andere Welt. Dabei zu bedenken: Die Glockenanker mögen keine Überlastung, da verzieht sich schnell mal die Glocke (freitragende Wicklung!) und die Bürsten verschleißen rapide. Auch müssen sie hochfrequent angesteuert werden, der Decoder muss sie mit mindestens 16 kHz ansteuern. Das klappt dann auch nicht einmal durch den ganzen Zug, jeder Motor braucht seinen eigenen Decoder. Mein persönliches Fazit aus einigen Glockenankerumbauten: Für Modellbahner mit Hang zum Nietenzählen auf jeden Fall, für den robusten Spielbetrieb eher nein.
Wenn du den Lemo-Solar Motor nach MiBa meinst, dann ist das ein 2017er (20mm Durchmesser, 17mm lang) Glockenanker. Davon hab ich 4 Stück verbaut (BR85, BR86, V140 und 260ger), bei allen reicht die Leistung um bei zuviel Last die Lokräder zum durchdrehen zu bringen. Auch bei der alten 85er mit Knickrahmen und 4 Haftreifen. Dabei zieht die Lok (Anzeige Tams B4) rund 100mA Strom, was dann auch im Bereich des von Lemo-Solar angegebenen Maximums liegt. Die Zugkraft müßte ich mal messen.
Verbaut hab ich die Motoren schon vor ca. 9-10 Jahren, damals noch die Günstigen ( St. 29,-€). Die Laufleistung ist aber nicht besonders hoch, nur die 260ger ist häufiger unterwegs und ich habe auf meiner Bodenbahn keine Steigungen.
Was ein Problem sein könnte ist die so in das Drehgestell zu bekommen das es sich noch frei bewegen kann.