Ich weiß, ist hier kein Esu-Forum, dort folgendes gepostet. (Nicht einmal der Ominöse "Dirk71" hat sich bisher ausgekotzt.)
Ich habe an einen LS5 MTC (NEM660) schon zwei Powerpacks kurzschlussfrei (geprüft mit Multimeter) und gemäß Anleitung angelötet. Aux9 als PowerPackControl definiert und alles per Lokprogrammer auf den Decoder geschrieben. Sofort nach Einschalten der Gleisspannung des Programmers wird das PP innert 3 sec brüllend heiß, panikartig also wieder ausgeschaltet. Ohne PP funktioniert der Loksound5 in allen Belangen bestimmungsgemäß und wird selber auch nicht warm/heiß.
Was mache ich Falsch? Das einzige, was mir in der Benutzeroberfläche des Programmers auffällt, Aux9 bleibt immer ausgegraut. Warum auch nicht, wird ja nicht als Ausgang per F-taste definiert
Ach ja, Aktuelle Firmware. (5.4.135)
Bem: Spannung am Decoder an dezidierten Lötpads (Lokprogrammer mit 15V-Netzteil): zwischen U+ und GND knapp 14V, zwischen Aux 9 und GND :+5V also alles i.O. zwei weitere LS5 Ausprobiert. Gleiches Problem. Powerpack an Lokpilot 4 angeschlossen, wird sofort heiß, also auch hier gleiches Problem.
LS5-Decoder mit mit weiterem neuen PP in diese und andere Lok gesteckt, wird sofort heiß. Zumindest kann man daraus schliessen, dass es definitiv nicht an Lokplatine mit der Schnittstelle liegt. Ein anderer LS4 mit älterem PP macht das nicht!
Powerpackproblem? gleich bei Dreien?
Seit wann wird ein PP so heiß, daß der Schrumpfschlauch Blasen schlägt und ich mir die Finger verbrenne, ist das normal/neu und ich bin überempfindlich? (it's not a bug, it's a feature?) Oder müssen die neuerdings auf Kühlkörper montierrt werden?
Gruß von Robert
Sinus-und MFX-Verweigerer, K-Gleis, R>500mm; optimierte, schlanke Mä-K-Weichen, Fahrzeuge verschiedener Hersteller, viele auf Glockenanker umgebaut.
Decoder: Esu, Zimo und Qdecoder
Die Gesetze der Mechanik, Elektrik und Physik gelten auch bei der Modellbahn
hast du Punkt 10.10 aus der ESU-Bedienungsanleitung umgesetzt? Notfalls auch durch Direkteingabe der CVs über dein Steuergerät anstatt über den Programmer.
Edit: Hast du in den Funktionsausgängen Aux9 als PowerPackControl definiert?
Zitat von Knotenblech im Beitrag #3 Und: der PP "glüht" auch einem LP4 und LS4, da wird kein Ausgang konfiguriert, nur software-Fkt aktiviert.
Irgendwie ist das nicht normal. Ich habe etwa in 4 Loks mit ESU Lopi4 Powerpacks eingebaut, die erwärmen sich überhaupt nicht. Wichtig ist aber, dass man Ground und Plus nicht verwechselt. Falsch gepolt können Kondensatoren sehr heiss werden bis zur Zerstörung oder Explosion!
Zitat von Knotenblech im Beitrag #1Das einzige, was mir in der Benutzeroberfläche des Programmers auffällt, Aux9 bleibt immer ausgegraut. Warum auch nicht, wird ja nicht als Ausgang per F-taste definiert
Du mußt den Ausgang sicher in der Funktionszuordnung anlegen, und vermutlich auch eine F-Taste zuordnen, geht sicher auch ohne F-Taste. Die CV339 steht, wenn grau, auf 128 und das muß sich bei AUX9 auf 31 ändern!!
Was mich noch interessiert, was heißt " Esu-Powerpack instantan heiß an Esu decoder "
instantan heiß will heißen: nach 3 sec so heiß, das der Schrumpfschlauch immer über den zwei gleichen Bauteilen blasen schlägt und nach 4 sec läßt du das Ding fallen und es stinkt. Meiner Meinung arbeitet der Mosfet im Step-down Wandler gegen einen (fast)Kurzschluss. !Interessanterweise puffert der PP nach den 3 sec schon spürbar, das geht über den Step-up Wandler. Prinzipielle Funktion ist also gegeben!
ZitatDie CV339 steht, wenn grau, auf 128 und das muß sich bei AUX9 auf 31 ändern!!
Nein, eben nicht, da logische Funktion vom Prozessor verwaltet! Ausgegraut und.... Siehe screenshot: Staunst du. Und nochmal zum Dritten: das gleiche Verhalten tritt auch beim Lopi4/Loso4 auf da wird nix mit Aux9 gemacht, auch nicht eine Funktionszuordnung. Lediglich Pufferzeit eingegeben. Steht auch nichts anders in der BA drinnen. Und Farbzuordnung der Anschlussleitungen des PP wurden auch beachtet, habe sogar überprüft, ob am PP korrekt angelötet. Alles ok.
Bem: Ich bin auch nicht rot/grün Farbenblind, sonst könnte ich meinen Job in der Elektronik-Industrie nicht machen (verheirate Mechanik mit Elektronik und messe alles ein)
Werde auch mal Esu kontaktieren. 3 PP der gleiche Fehler in unterschiedlichen Loks an unterschiedlichen Decodern. Falsche Decoderkonfiguration kann höchstens ein Nichtfunktionieren zur Folge haben. Würde ja nichts sagen, wenn ich nicht schon PP's in 3 stelliger Anzahl in Loks eingebaut hätte, daher habe ich gute Erfahrungswerte zum Vergleichen. (mir sind auch schon Decoder auf dem Programmer explodiert, falsch bestückt, wobei zu sagen ist, daß ESU immer sehr entgegenkommend und kulant war.)
Gruß vom grübelndem Robert
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hättest du den Eröffnungsfred gelesen wüßtest du ():
ZitatBem: Spannung am Decoder an dezidierten Lötpads (Lokprogrammer mit 15V-Netzteil): zwischen U+ und GND knapp 14V, zwischen Aux 9 und GND :+5V also alles i.O.
Bitte nicht schlagen.
Liebe Grüße von Robert
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Zitat von Knotenblech im Beitrag #6Werde auch mal Esu kontaktieren. 3 PP der gleiche Fehler in unterschiedlichen Loks an unterschiedlichen Decodern. Falsche Decoderkonfiguration kann höchstens ein Nichtfunktionieren zur Folge haben. Würde ja nichts sagen, wenn ich nicht schon PP's in 3 stelliger Anzahl in Loks eingebaut hätte, daher habe ich gute Erfahrungswerte zum Vergleichen. (mir sind auch schon Decoder auf dem Programmer explodiert, falsch bestückt, wobei zu sagen ist, daß ESU immer sehr entgegenkommend und kulant war.)
Da kann wirklich nur noch ESU helfen. Mir scheint, dass sich ein Fehler in einer Serie eingeschlichen hat (vielleicht ein Bauteil automatisch falsch im Automaten eingelötet). Wie schon geschrieben, ich hatte dieses Problem bisher noch nie, wie Du ja bisher auch nicht.
hättest du den Eröffnungsfred gelesen wüßtest du ():
ZitatBem: Spannung am Decoder an dezidierten Lötpads (Lokprogrammer mit 15V-Netzteil): zwischen U+ und GND knapp 14V, zwischen Aux 9 und GND :+5V also alles i.O.
Hallo Robert, da du schreibst dass du schon eine große Anzahl der PP ohne Probleme eingebaut hast, kannst du nicht mal einen optischen Vergleich zwischen funktionierendem PP und einem der "heißen" machen. Die Teile sind doch in transparentem Schrumpfschlauch, da sollte man doch die Bauteile auf der Platine erkennen können. Volker
die Woche den Esu Support mit Hinweis auf diesen Fred (und Gleichem im ESU-Forum) per e-mail-ticket kontaktiert, nach wenigen Stunden die Antwort: Alles einpacken und schicken, die schauen es sich an. So schnell kann es gehen.
Gruß Robert
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Alle meine Teile sind wieder von ESU zurück, danke für die schnelle Bearbeitung! An PP's und Decodern kein Fehler feststellbar.
Aussage von Esu-Support: PP's können in den ersten paar Sekunden, wenn völlig entladen, in der Tat so heiß werden, daß der Schrumpfschlauch stinkt und sich verformt. Aha!
Bemerkung dazu meinerseits: Kannte ich so noch nicht, Schrumpfschlauch gibt üblicherweise wohl so bei ca. 100°C nach, wie hoch die Sperrschichttemperatur im Step-Down-Wandler und/oder Induktivität ist, läßt sich nur vermuten, schätze mal so um die 150°C oder mehr.
Ja, es gibt Bauteile, die sowas aushalten, bis zu 170°C Betriebstemperatur. Ob es der Kunststoff eines Modellbahnfahrzeuges aushält möchte ich stark bezweifeln, die üblichen verdächtigen Materialien, PS, ABS, SAN mitnichten, die geben schon bei gut 100°C nach. PC geht noch bis 140°C
Gruß von Robert
PS: Augen zu und Durch und tatsächlich, nach mehreren Sekunden kühlt das PP ab. ("Ägähn wodd lörndt" würde Lodda sagen.)
Gruß Robert
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