Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#1 von lokfan103 , 19.09.2022 12:02

Hallo Kollegen,

bisher habe ich nur eine Piko Lok mit Speicherkondensator eine BR 260. Das gefällt mir jedoch gut und ich würde auch die ein ofer andere Lok damit ausrüsten.
Vorbereitet ist das ja bei Piko schon.

Als Ersatzteil bei Piko leider nicht erhältlich, glaubt man allen Ernstes das dieses Bauteil nie kapput gehen wird.?

Bisher habe ich nur analoge Loks erworben und auf AC umgebaut, daher kann ich vergleichender Weise kein entsprechendes Bauteil auslesen.
Wäre dankbar über ein paar Tipps mit etwas Beschreibung.


Gruß
Frank


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#2 von gabli , 19.09.2022 23:47

Hallo,

Zitat von lokfan103 im Beitrag #1
Vorbereitet ist das ja bei Piko schon.

Aber meistens ohne Widerstand und Diode auf der Lokplatine. Die Lötaugen sind vorhanden, aber bestücken muss man die selbst. Auch fehlt meistens ein Schema bei den Piko-Lokplatinen, so dass man da selber "Forschung" betreiben muss.

Zitat von lokfan103 im Beitrag #1
Als Ersatzteil bei Piko leider nicht erhältlich, glaubt man allen Ernstes das dieses Bauteil nie kaputtgehen wird.?

Das ist auch richtig so, denn Elkos leben recht lange und die bekommt man preiswert, zusammen mit Widerständen und Dioden z.B. bei Reichelt.

Bewährt haben sich bei mir Elkos mit 470 uF/25V, 100 Ohm Widerstand und Diode. 470 uF sind völlig genügend und die Elkos sind auch relativ klein.

Heute verwende ich jedoch keine Elkos mehr, sondern die winzigen Energiespeicher von D&H (SP16A mit 470 uF und bis 30V belastbar). Diese haben auch in der kleinsten Lok noch Platz (z.B. VW-Bus Draisine der DB von Modellbahn Union). Dieses ca. 50 mm lange Modell mit 2 Achsen (eine angetrieben) schleichen bestens über Weichenstrassen, bleiben aber bei Schleichfahrt manchmal im Weichenherz hängen, weil die Antriebsachse ohne Haftring durchdreht.

Herzliche Grüsse

Gian


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#3 von lokfan103 , 20.09.2022 10:44

Zitat von gabli im Beitrag #2
Aber meistens ohne Widerstand und Diode auf der Lokplatine. Die Lötaugen sind vorhanden, aber bestücken muss man die selbst. Auch fehlt meistens ein Schema bei den Piko-Lokplatinen, so dass man da selber "Forschung" betreiben muss.


Hallo
Jetzt wird es schon schwierig, war der Meinung das alles auf der Platine bei den neuen Piko Modellen vorhanden ist und nur ein entsprechender Elko angelötet werden muß.


Gruß
Frank


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#4 von Lauenstein , 20.09.2022 10:52

Hallo,
es müssen leider Diode und Ladewiderstand nachbestückt werden. Ich habe bei Google diesen Beitrag gefunden, wo es an einem Beispiel gezeigt wird: https://www.mittelleiter-magazin.de/umba...ltung-einbauen/

LG,
Lauenstein


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#5 von alexus , 20.09.2022 11:20

Hallo Frank

Du mußt unterscheiden zwischen Pufferspeicher und Pufferung mit einem Elko.

Beim Pufferspeicher sind meistens Goldcaps, Supercaps mit sehr hoher Kapazität und entsprechender Elektronik verbaut. Damit können teilweise 5 Sekunden stromlos überbrückt werden.

Bei der Pufferung mit einem Elko und der klassischen Schaltung (Schottky-) Diode-Widerstand ist die Wirkung sehr stark von der Größe des Elkos abhängig.
Z. B. reichen, nach meiner Erfahrung, 470microF nur für ganz kurze Aussetzer, im niedrigen 1/10 Sek. Bereich. Um auch den Fahrmotor erkennbar (>0,5 Sek.) zu puffern braucht’s „etwas“ mehr (je nach Stromaufnahme des Motors).
Ich verbaue, je nach Platz, bis zu 3300microF, in meinen 2 Piko Loks (220 + 218 Hobby) sind 2000microF verbaut. Damit erreiche ich ca. die 1/2 Sek.
Bei Loks z. B. mit Glockenanker und leichtgängigen Getrieben reicht das dann auch für gut 1 Sek..

Die Spannungsfestigkeit des Elkos ist auch von deiner Gleisspannung abhängig, bei 22V und mehr würde ich zu 35V Elkos greifen. Leider sind die um einiges „dicker“, größer.

Loks mit einem irgendwie gearteten Puffer würde ich auch nie analog AC (Märklin) betreiben, der Umschaltimpuls kann bei älteren (z. B. 6631) Trafos eine Vss (Spitzenspannung) von fast 40V erreichen. Noch höher kommen die Fahrgeräte 6600 und 6699 mit fast 50V.


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#6 von gabli , 20.09.2022 13:33

Hallo,

Zitat von alexus im Beitrag #5
Hallo Frank
Z. B. reichen, nach meiner Erfahrung, 470microF nur für ganz kurze Aussetzer, im niedrigen 1/10 Sek. Bereich.
Darum empfehle ich auch die D&H PD16A Energiespeicher mit 470 uF, mit Lötpunkten für weitere 470 uF in Form von Tantal-Kondensatoren. Elkos sind dafür nicht geeignet.

Wenn man Elkos über 100 uF einsetzen will, ist es wichtig, den Widerstand und die Diode so zu dimensionieren, dass der Einschaltladestrom gedämpft wird. Es gibt Zentralen, die auf Kurzschluss gehen beim Einschalten, wenn viele Loks mit zu grossen Elkos auf der Anlage sind. Darum sind auch von den Herstellern erhältliche Schaltungen die bessere Wahl. So haben die F&H SP16A auch eine Spule verbaut, die das Programmieren auch problemlos zulassen, ohne dass der Energiespeicher zuerst abgelötet werden muss. Genau darum verwende ich die Fichtelbahn-Energiespeicher PuffH0 nicht mehr, weil damit die Loks nur noch mangelhaft programmierbar sind.

Es ist wie beim Auto, nicht die PS sind entscheidend.

Bei Loks mit Schwungmasse reicht deshalb 470 uF vollkommen aus, um kleine Verschmutzungen zu überbrücken, vor allem gibt es dann keine Soundunterbrüche oder Lichtflackern mehr. Aber auch meine kleinen, zweiachsigen Traktoren ohne Schwungmasse profitieren schon ab 470 uF, evtl. mit einer Erweiterung um 470 uF, wenn es etwas mehr sein darf.

Elkos verbrauchen einfach viel zu viel Platz und haben zu viele Nachteile.

Ich habe eine Piko-Lok, die hat eine Schaltung mit einem 100 uF Tantalkondensator ab Werk, mit den Lötaugen für weitere zwei Tantalkondensatoren. Ich habe dann noch weitere 3 Tantals eingebaut und komme so auf 600 uF, was ebenfalls vollkommen ausreichend ist.

Eines muss man sich dick hinter die Ohren schreiben. Alle Energiespeicher nützen nichts, wenn die Lok beim Anhalten im Bahnhof genau auf einer verschmutzten Stelle zum Halten kommt. Dann hilft nur noch Anschieben von Hand, weil die Kondensatoren nicht geladen sind. Der beste Schutz gegen Aussetzer ist immer noch ein sauberes Gleis, das man regelmässig mit einem Tankwagenreiniger reinigt (Flüssig).

Herzliche Grüsse

Gian


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#7 von lokfan103 , 20.09.2022 20:01

Hallo,
alles sehr interessant was ihr hier anführt. Nun ich habe eine Rangierlok BR 260 AC von Piko ohne Sound gekauft und diese hat einen Speicher verbaut. Die Lok kann man vom Gleis nehmen und diese hält noch gut 5-7 Sek den Strom und läuft weiter!
Tolle Sache so läuft die kleine Lok beim rangieren über alle möglichen Weichenstrassen ohne einen Zucker zu machen.
Hat aber auch den Nachteil das ein plötzliches anhalten nicht möglich ist, selbst bei Notstopp läuft die Lok noch gut 30cm weiter.
Man muss also gut überlegen wo man anhalten will....oder die Geschwindigkeit langsam rechtzeitig absenken.

Für Bremsstrecken oder einen Automatikbetrieb sehe ich hier ernste Probleme......was ich aber beides nicht verwende.

Jedoch gefällt es mir schon das die Lok auch über leicht verschmutze Schienenabschnitte ohne Aussetzer fährt, so mancher Lok würde das auch zur noch besseren Fahrweise verhelfen.

Wer reinigt schon jeden oder jeden zweiten Tag seine Gleise, auch mit einem Reinigungszug? Die Haftreifen vorallem diese von Piko hinterlassen schon einiges an Schmutz auf den Gleisen im täglichen Fahrbetrieb.


Gruß
Frank


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#8 von lokfan103 , 20.09.2022 20:07

Zitat von gabli im Beitrag #6
Elkos verbrauchen einfach viel zu viel Platz und haben zu viele Nachteile.


Ja wenn man die große Aussparung in der Platine einer üblichen Piko Lok so sieht, so sind die Bauteile nicht besonders klein.
Wie das Piko bei der BR 260/V60 hinbekommen hat bei dem Wintzling ist schon interessant.


Gruß
Frank


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#9 von alexus , 20.09.2022 20:18

Hallo Frank

Nach deiner Beschreibung hat die Lok dann wohl einen richtigen Pufferspeicher mit Gold- Supercap, Stepdown, Stepup Regler usw..

Da gibt es einbaufertige von ESU, von Tams oder hier aus dem Forum (die mir bekannten).

Da sind richtig „fette“ Speicher verbaut die die von dir genannten Überbrückungszeiten erreichen.


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#10 von Pirat-Kapitan , 20.09.2022 20:28

Moin,
bitte unterscheiden zwischen Notstopp und Nothalt.
Das eine schaltet den Gleisstrom ab, das andere sendet "nur" einen Not-Anhaltebefehl an die / alle Loks, der Gleisstrom wird aber nicht abgeschaltet.
Gepufferte Loks benötigen zwingend die zweite Variante, beim Abschalten des Gleisstroms laufen meine gepufferten Loks bis zu 1,4 Meter weiter.

Schöne Gräüße
Johannes


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#11 von Lauenstein , 20.09.2022 21:08

Zitat von lokfan103 im Beitrag #8

Wie das Piko bei der BR 260/V60 hinbekommen hat bei dem Wintzling ist schon interessant.

Mit einer Pufferschaltung mit Stepdown- und Stepup-Wandler und einem HighCap mit 1F Kapazität bei 2,7V.

Die Elektronik ist deutlich komplexer als die einfache Pufferschaltung. Aber hier im Forum bietet Matthias someone Schaltung günstig an. Von Esu, Märklin, D&H etc. gibt es solche PowerPacks zu Preisen zwischen 30 und 40 Euro.

LG,
Lauenstein


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#12 von lokfan103 , 21.09.2022 11:04

Zitat von Pirat-Kapitan im Beitrag #10
bitte unterscheiden zwischen Notstopp und Nothalt.


Moin,
ja nun....egal wie man es nennen mag,Regler auf0 läuft die Lok weiter oder Stopp auf der MS2 betätigen...Strom ist vom Gleis abgeschaltet.....rollt die Lok munter weiter. Hat also alles zwei Seiten, denn das kann schon zu Problemen im Fahrbetrieb führen.

Da war ich wohl einem Denkfehler unterlegen, ich dachte nur einen Elko wie ihn Piko verwendet( etwa gleiche Werte) an die Lötösen anschliessen und fertig.

Die Leiterplatten welche als Ersatz von Piko angeboten werden, haben aber alle die gleiche Bestellnummer, egal ob Analog oder mit Sound( auch für Speicherkondensator voegesehen) oder ohne, daher mein Gedanke!

Also schwer vorstellbar das Piko irgendwo eine zusätzliche Speicherschaltung plaziert hat. Denke das ist eher eine universal Leiterplatte.

Bei Piko in Sonneberg nachfragen hat auch wenig Sinn.....diese haben Probleme ihren Service Ablauf überhaupt aufrecht zu halten.
Urlaub, Krankheit -corona, Personalmangel, manche Abteilungen sind so massiv unterbesetzt, ein Mitarbeiter nicht da.....liegt alles still denn eine Vertretung gibt es nicht welche es abarbeiten könnte, schon ärgerlich......ok ein anderes Thema.


Gruß
Frank


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#13 von alexus , 21.09.2022 11:21

Hallo Frank

Die einzige Piko Lok mit so einer Platine ist bei mir die 220ger aus dem Expert Programm. Bei der waren die Anschlüsse, Pads für eine normale Elko-Pufferschaltung zwar vorhanden aber nicht bestückt.
Das ließ sich locker nachholen und jetzt ist ein 2200/25V Elko mit 150 Ohm Ladewiderstand und eine Schottkydiode eingebaut. Damit hat die Lok ca. 10cm elektrischen Auslauf bei einer Modellgeschwindigkeit von rund 100km/h. Im langsamem Fahrbereich, 20-30km/h, reduziert es sich auf ca. 1-2cm.

Viel wichtiger für mich ist aber das Überbrücken von kurzen Stromunterbrechungen z. B. auf Weichen und das funktioniert sehr gut.


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#14 von lokfan103 , 21.09.2022 11:32

Hallo,
Zitat:Viel wichtiger für mich ist aber das Überbrücken von kurzen Stromunterbrechungen z. B. auf Weichen und das funktioniert sehr gut. Darum geht es mir auch.

Na das ist doch schon mal was.......
ließe sich ja beim großen C bestellen die beiden elktro Bauteile.....hm... aber wie muss die Schottkydiode anlöten? Gerne auch per PN.


Gruß
Frank


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RE: Welche Werte sollte ein Erhaltungs-Speicherkondensator bei Piko Loks haben?

#15 von alexus , 21.09.2022 12:18

Hallo Frank

Die nicht markierte Seite (Anonde) muß zum Elko zeigen. Wenn du dir unsicher bist, die Pads durchmessen, welcher geht zum Elko+, da kommt die Anode hin, oder mach ein gutes Foto der Platine von der gewünschten Lok.

Bezüglich der Spannungsfestigkeit des Elkos kommt es halt auf die Gleisspannung deiner Zentrale an, unter 22V reicht ein 25V Elko, darüber würde ich 35V Typen verwenden. Nachteil, die 35V Ekos sind größer.
Z. B. als ich noch mit einem älteren, ungeregelten Booster (ähnlich Märklin 6017) mit älterem Trafo gefahren bin lagen am Decoder nach dessen Gleichrichterdioden bis zu 23 V an. Das kann mit billigen 25V Elkos auf Dauer knapp werden.
Heute benutze ich einen geregelten Booster zum Fahren, eingestellt auf 18V. Das reicht völlig aus.
Und ACHTUNG, mit Pufferelko kein Analogbetrieb mehr (Umschaltimpuls).


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#16 von Lanz-Franz , 21.09.2022 13:20

Moin,

Zitat von lokfan103 im Beitrag #7
Hallo,
Man muss also gut überlegen wo man anhalten will....oder die Geschwindigkeit langsam rechtzeitig absenken.

Zitat von lokfan103 im Beitrag #12

Moin,
ja nun....egal wie man es nennen mag,Regler auf0 läuft die Lok weiter



Das ist dann aber doch eine Sache, wie die Bremsverzögerung eingestellt ist und hat nichts mit Speicherkondensator zu tun.

MfG Werner


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