Werksdiesellok gesucht (inzwischen gefunden!) und Rübenverladung im Vorharz

#1 von Murray , 23.09.2022 09:52

Guten Morgen!

Ich bin auf der Suche nach einer hübschen und betriebstauglichen Werksdiesellok, so wie sie beispielsweise in einer Zuckerfabrik in den 60er oder 70er Jahren eingesetzt wurde oder hätte eingesetzt werden können. Sie sollte im Leistungsbereich von 200 bis 400 PS angesiedelt sein. Stangenantrieb wäre nett, ist aber keine Voraussetzung.

Weiß jemand, ob es so etwas in H0 gibt oder gegeben hat? Ich würde auch gerne die Augen nach einem gebrauchten Modell offenhalten.

Dies ist kein konkretes Gesuch wie im Kleinanzeigenbereich. Mich interessiert, was es überhaupt gibt und natürlich Eure Erfahrungen, falls jemand solch eine Lok im Bestand hat. Aber wer mir etwas verkaufen will, darf das dennoch gerne tun!

Ich danke für Eure Antworten und grüße herzlich!
Matze


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#2 von Michael Knop , 23.09.2022 10:17

Hi Matze,

da bieten sich die DHG500 (und ggf. DHG700) von Märklin an - oder von ESU/Heljan die DH360.

Wenn es eine sehr kleine Zuckerfabrik sein sollte, die hatte oft ausgemusterte Köf (I oder II) im Bestand, oft auch vollständig in Staatsbahnausführung von der Lackierung.
Ich meine Märklin hatte aber auch mal eine Köf einer Zuckerfabrik in Sortiment.


Viele Grüße, Michael


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#3 von Ramonaca , 23.09.2022 10:20

Hallo,

von ESU gab / gibt es die Kleindiesellok Deutz KG 230 B, sogar als Modell der Südzucker AG in Epoche 4, ESU Modell 31437


Viele Grüße

Thomas


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#4 von Murray , 23.09.2022 10:29

Hallo Michael und Thomas

vielen Dank für Eure Antworten!

Die Henschel-Loks von Märklin sind mir eine Nummer zu groß und auch etwas plump geraten. Die ESU gefällt mir schon besser. Sie haben ja auch ein Modell mit der Beschriftung der Südzucker AG im Programm (warum gibt es eigentlich immer nur Fahrzeuge für die SZAG???). Aber ESU sprengt mein Budget leider etwas.

Bemerkenswerterweise hatte die örtliche Zuckerfabrik eine 240er Henschel mit Stangenantrieb, welche leider inzwischen verschrottet wurde. Sie sah von den Aufbauten her der DHG 500 von Märklin sehr ähnlich. Auch die Farbe war identisch. Der kurze Vorbau war etwas kürzer als derjenige der DHG 500.

Eine Köf wollte ich ungern einsetzen, da ich mehrere DB Köf im Fuhrpark habe. Die Privatlok sollte sich etwas von denen absetzen.

Gruß
Matze


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#5 von Der Krümel , 23.09.2022 11:49

Hallo Matze,

es gab auch ein schönes Modell der DHG500/500ca/440 von ADE in verschiedenen Varianten/Lackierungen, wenn Dir die Märklin-DHG zu plump ist ...
http://www.reisezugwagen.eu/?p=11115
Die Gebrauchtpreise sind aber auch ordentlich


Viele Grüße
Hendrik


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#6 von Muggel , 23.09.2022 11:53

Hallo Matze,

von Liliput gibt es auch eine 2 oder 3 achsige Dampfspeicherlok, von Trix/Märklin eine 4 Achsige.

z.B. Liliput 102901, sicher eine alternative zur Diesellok.
https://cdn02.plentymarkets.com/p0f8zzkv...lok-2-achs-.jpg

Ansonsten kann ich auch die Ade Maschine empfehlen, allerdings fehlt die Beschriftung einer Zuckerfabrik.
z.b.: eine ADE/Hobbytrade DH 360: https://www.modellbahnen-am-mierendorffp...iii-neu-ovp.htm

Falls Sound für die Dampfspeicherlok gewünscht, gibt es ein passendes Projekt bei Leosoundlab

Gruss Jörg


ESU und D+H Lokprogrammer


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#7 von silz_essen , 23.09.2022 11:53

Hallo zusammen,

dann gab es da auch noch ein Modell von einer O&K-Lok Typ MB10. Die dürfte den finanziellen Rahmen nicht sprengen, ist allerdings meines Wissens nach nur noch gebraucht zu bekommen.
Bild hier auf Folie 37 (Post-Lok Variante).

Gruß
Martin


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#8 von Thinkle , 23.09.2022 15:04

Bei einem so energieintensiven Betrieb wie einer Zuckerfabrik bietet sich auch die schon genannte Dampfspeicherlok an. In großen Industriebetrieben gibt es gerne mal ein Heizhaus, dass Prozessdampf als Energieträger bereit stellt um irgendwas zu beheizen, trocknen, kochen usw. und dann ist so eine feuerlose Dampflok auch heute noch viel einfacher im Unterhalt als eine Diesellok. Da sie über keine eigene Verbrennung verfügen, sind sie sehr wartungsarm und auch weniger feuergefährlich, was sie ideal für so einen Betrieb macht, auf dem es einen räumlich sehr begrenzten Fahrbetrieb gibt.

Die Funktionsweie der Lok ist sehr ähnlich zu einer Dampflok. Als Märklin damals das erste Modell rausbrauchte, fand ich die irgendwie doof, weil keine echte Lok, aber inzwischen find ich das Konzept eigentlich sehr faszinierend:

Der große Speicherbehälter wird zu (ich glaube) 3/4 mit Wasser befüllt wird und dann wird Energie eingeleitet. Das Wasser erhitzt sich und sobald 100°C erreicht sind, siedet es und Dampfdruck baut sich im Kessel auf. Jetzt wird noch so lange Energie zugeführt, bis der Kessel seinen Nenndruck von 16 bar (oder was auch immer) hat und dann kann es los gehen. Die Kesseltemperatur ist dabei keine Größe, die man misst, die ergibt sich einfach aus den 16 bar, aber sie liegt sehr deutlich über 100°C.
Das Wasser bleibt flüssig, weil mit steigendem Druck auch die Verdampfungstemperatur steigt, man müsste also dem Kessel mehr Energie zuführen, dann würde auch wieder Wasser verdampfen und der Druck weiter ansteigen; frei nach "das Boot":

"Die Kesselgarantie geht bis 16 ATÜ. Es geht natürlich mehr, aber irgendwann ist Schluss, dann wird der Kessel vom Druck zerfetzt!".
Dann wollen ettliche tausend Liter ~240°C heißes Wasser spontan in ettliche tausend Kubikemter Dampf verdampfen, die tonnenschwere Lokomotive wird wie Kinderspielzeug durch die Gegend geschleudert und alles, was ihr in die Quere gerät, hat ein Problem.

Das Wasser ist jetzt auf jeden Fall deutlich über 100° C heiß und hat gigantische Mengen Energie gespeichert. Sobald die Lok sich in Bewegung setzt und Dampf aus dem Kessel entnimmt, fällt der Druck, während die Wassertemperatur (theoretisch) konstant geblieben ist, weswegen es dann anfängt , wieder zu verdampfen und ständig Dampfdruck nachliefert, bis es soweit ausgekühlt ist, dass die Verdampfungsmenge nicht mehr ausreicht, um die Lok zu betreiben. Bis dahin sollte man Wasser und Energie nachgefasst haben.

So eine Lok lebt also in einer ziemlichen Nische und ist ein interessanter Exot, also endlich mal was anderes im "Einheitsbrei".

Hier mal eine nicht verbindliche und ganz gewiss unvollständige Übersicht an verfügbaren Modellen:

http://www.modellbau-wiki.de/wiki/Dampfspeicherlokomotive


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#9 von Murray , 24.09.2022 08:22

Hallo Hendrik, Jörg, Martin und Thinkle,

habt vielen Dank für Eure Hinweise!

Die Maschinen von Ade sehen durchweg toll aus. Vor allem die DH 360 hat es mir angetan, da sie exakt so aussieht wie die ehemalige Lok in der nächstgelegenen Zuckerfabrik. Aber auch die anderen Modelle machen einen guten Eindruck. Auch die O&K (von Dingler?) gefällt mir.

Ich lege nicht unbedingt Wert auf die Beschriftung einer Zuckerfabrik. Was hilft mir das Logo der Südzucker AG oder von P&L, wenn meine zukünftige Anlage weder in Süddeutschland oder im Rheinland angesiedelt sein wird, sondern im Norden? Wichtig wäre mir die Verfügbarkeit für DC und genug Platz für einen Decoder.

Die Dampfspeicherloks sind natürlich hochinteressant! Ob ich tatsächlich die Zuckerfabrik darstellen will, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall die einige Kilometer entfernte dazugehörige Rübenverladung. Und da stelle ich mir vor, daß eine Werkslok der Zuckerfabrik die Rangieraufgaben übernimmt. Ist jetzt fiktiv, da das bei der Verladestelle, die ich kennengelernt habe, nicht so gehandhabt wurde, aber irgendeine Daseinsberechtigung brauche ich halt für die Werklok. Auf der Verladestelle fällt natürlich kein Prozeßdampf an, sodaß dort eine Dampfspeicherlok etwas seltsam wirken würde. Aber vielleicht fällt mir etwas ein. Gab es eigentlich Dampfspeicherloks, die auf (kurzen) DB-Strecken zugelassen waren?

Gruß
Matze


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#10 von Thinkle , 27.09.2022 16:58

Deine Frage mit der Speicherlok im DB Netz kann ich dir so nicht beantworten, aber ich glaube, dein Bild vom Thema Rübenkampagne ist etwas verzerrt. Das sind nicht bloß 3 Wagen. Die Werkslok wird im Leben nicht über die Dörfer fahren und die einzelnen Wagen einsammeln können.
Auch gibt es keine dedizierte "Rübenverladung" am Bahnhof, es gibt eine Ladestraße und in der Kampagne wird da eine Anlage hingestellt, mit der die Rüben dann in die Wagen geladen werden. Möglicher Weise bleibt die auch das ganze Jahr über stehen, weil zu groß und zu schwer zum wegräumen ist, aber den Rest des Jahres läuft an dem Gleis halt was anderes, es ist also nicht unbedingt "das Rübengleis". So gesehen hat auch jeder Bahnhof mit einer Ladestraße eine Rübenverladung, man muss bloß ein paar Förderbänder dahin stellen, was aber auch bedeutet, dass man bei der Gestaltung des Bahnhofs da keine spezielle Rücksicht drauf nehmen muss und die Rübenverladung auch auf und abbauen kann. Die muss also nicht dauerhaft für immer installiert sein.
Die Rangieraufgaben im Bahnhof übernimmt entweder deren eigene Rangierlok (wenn groß genug), die Rangierlok vom Nachbarbahnhof, wenn sie gerade Einzelwagen zustellt oder vielleicht auch die Streckenlok. Kommt wahrscheinlich auch immer so ein bisschen drauf, was davon am einfachsten umsetzbar ist.
Da Modellbahner ja immer ein bisschen zu Gigantomanie neigen, hat der Bahnhof wahrscheinlich seinen eigenen Rangierdiesel.

In Bayern habe ich vor zwei Jahren aus dem ICE Fenster heraus folgendes gesehen:
https://www.google.de/maps/place/Parkpla...13!4d11.5116648

Auch in Google Maps wird da gerade irgendwas umgeladen. Der eine Traktorzug steht da noch und lädt um, der andere fährt schon wieder. Das sind Schwenkdachwagen für nässeempfindliche Güter und so wie das ausschaut, wird von Schiene auf Straße umgeschlagen. Wofür auch immer man einen ganzen Zug aus zig Wagen braucht, was dann mit Traktoren abgefahren wird, aber Rübenverladung sähe so ähnlich aus, nur umgedreht.

Das ganze wird dann von einer Lok, die alles entlang der Strecke einsammelt, zur Zuckerfabrik gefahren und idealer Weise wird dort ohne große Pause der volle Zug abgekuppelt und die leeren Wagen angehängt und mitgenommen.

Die Werklok sorgt dann irgendwie dafür, dass der volle Zug leer wird und stellt alles wieder fein säuberlich auf das Abstellgleis, damit mit der nächsten Lieferung die Wagen wieder abgeholt und in Umlauf kommen können. Sie hätte also gar keine Zeit, selber ~50-100 km über die Dörfer zu fahren und jedes mal nur ein paaviel zu schwere Züge mit vielleicht 20 km/h übers weite Land fahren will.

Zur Nachbildung von Rüben als Ladegut kann ich die Luzerne oder Alfalfa ans Herz legen. Zwei Namen für ein und das Gleiche Zeug. Habe ich mir letztens auch gekauft und hat von Natür aus ungefähr die richtige Form, Größe und Farbschlag. Bekommst du aber nicht im normalen Geschäft (im Reformhaus vielleicht, vorher anrufen!), ich habe es als Saatgut im Netz bestellt. Lässt sich mit der "Leim-Wasser-Spüli" Methode gut verarbeiten, vielleicht noch einen Ticken braunes Pigment als Erde involvieren.
Ich habe es mit Erde aus dem Garten probiert, aber hatte nur ein "feines" Mehlsieb aus der Küche, das für den Fall schon viel zu grob war, deswegen sind meine jetzt "natur", aber das passt auch schon ganz gut. Braunes Pigment könnte ich immer noch drüber granieren.


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#11 von Zugschubser , 27.09.2022 17:21

Hallo Matze,

hier eine Liste vorhandener Dampfspeicher Loks,- die meisten waren in "Explosions gefährdeten Betrieben" unterwegs, eine aber auch in einer Zuckerfabrik.
Ich hatte richtig vermutet,- im Großkraftwerk Mannheim sind sie wohl noch in Betrieb.


Grüße aus Frankfurt
Matthias


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#12 von Doktor Fäustchen , 27.09.2022 17:27

Hi,

überall wo genügend "Dampf" als Abfall anfällt "könnte" eine Dampfspeicherlok gefahren sein.

Kraftwerk, Zuckerfabrik, Wollkämmerei, Brauerei....



Denkt sich
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Links zu des Doktors "Bahnfantasien": 1.) Wallfahrtsbahn "Sankt Nepomuk"


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#13 von Drehscheibe 52 , 27.09.2022 18:18

Ich habe auf meinem Bahnbetriebswerk-Diorama eine Liliput-Dampfspeicherlok.
Die würde ich bei Interesse auch abgeben....

Bild entfernt (keine Rechte)

Bild entfernt (keine Rechte)

Bild entfernt (keine Rechte)


Gruß

Herbert

Mercedes Silberpfeil-Werkstatt 1:18
https://www.youtube.com/watch?v=SpWq841H2hs

Angefügte Bilder:
Sie haben nicht die nötigen Rechte, um die angehängten Bilder zu sehen

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RE: Werksdiesellok gesucht!

#14 von SET800 , 27.09.2022 18:34

Zitat von Thinkle im Beitrag #8

.............................
"Die Kesselgarantie geht bis 16 ATÜ. Es geht natürlich mehr, aber irgendwann ist Schluss, dann wird der Kessel vom Druck zerfetzt!".
Dann wollen ettliche tausend Liter ~240°C heißes Wasser spontan in ettliche tausend Kubikemter Dampf verdampfen, die tonnenschwere Lokomotive wird wie Kinderspielzeug durch die Gegend geschleudert und alles, was ihr in die Quere gerät, hat ein Problem.
.............................................................



Hallo,

siehe:

https://www.mz.de/lokal/bitterfeld/vor-4...17?reduced=true

Grüsse Wolfgang


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#15 von moppe , 27.09.2022 19:17

Zitat von Murray im Beitrag #4
Aber ESU sprengt mein Budget leider etwas.


Ja - und?

Ich denken wenn du deiner Budget sprengt und der ESU Diesellok kauft, hab du genau was du suchen.
Ein hübsches Kleinlok mit hervorragende Fahreigenschaften.

Dann muss du ein bisschen länger warten bis du der nächste Lok kaufen - aber der zeit geht schnell mit der kleine süße ESU Lok :-)


Klaus


"Meine" Modellbahn:http://www.modelbaneeuropa.dk
Dänisches Bahnforum: http://www.baneforum.dk
PIKO C4 "Horror Gallery": http://moppe.dk/PIKOC4.html


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#16 von regalbahner , 27.09.2022 19:48

Hallo Matze,
hast Du schon mal an eine V 20 oder V 36 gedacht ?
Die V 36 wäre wohl etwas überdimensioniert, aber
eine V 20 könnte ich mir für Deinen Zweck vorstellen.
Habe allerdings keine Ahnung ob V 20 von Firmen
beschafft wurden.
Ich glaube, es gab mal eine H0 Lok der Firma Südzucker,
aber da müsste ich mal suchen welche Lok das war.
Gruss
regalbahner


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#17 von Murray , 27.09.2022 20:02

Hallo Thinkle,

vielen Dank vorab für Deine umfangreiche Antwort!

Zitat von Thinkle im Beitrag #10
Deine Frage mit der Speicherlok im DB Netz kann ich dir so nicht beantworten, aber ich glaube, dein Bild vom Thema Rübenkampagne ist etwas verzerrt. Das sind nicht bloß 3 Wagen. Die Werkslok wird im Leben nicht über die Dörfer fahren und die einzelnen Wagen einsammeln können.
Auch gibt es keine dedizierte "Rübenverladung" am Bahnhof, es gibt eine Ladestraße und in der Kampagne wird da eine Anlage hingestellt, mit der die Rüben dann in die Wagen geladen werden. Möglicher Weise bleibt die auch das ganze Jahr über stehen, weil zu groß und zu schwer zum wegräumen ist, aber den Rest des Jahres läuft an dem Gleis halt was anderes, es ist also nicht unbedingt "das Rübengleis". So gesehen hat auch jeder Bahnhof mit einer Ladestraße eine Rübenverladung, man muss bloß ein paar Förderbänder dahin stellen, was aber auch bedeutet, dass man bei der Gestaltung des Bahnhofs da keine spezielle Rücksicht drauf nehmen muss und die Rübenverladung auch auf und abbauen kann. Die muss also nicht dauerhaft für immer installiert sein.
Die Rangieraufgaben im Bahnhof übernimmt entweder deren eigene Rangierlok (wenn groß genug), die Rangierlok vom Nachbarbahnhof, wenn sie gerade Einzelwagen zustellt oder vielleicht auch die Streckenlok. Kommt wahrscheinlich auch immer so ein bisschen drauf, was davon am einfachsten umsetzbar ist.
Da Modellbahner ja immer ein bisschen zu Gigantomanie neigen, hat der Bahnhof wahrscheinlich seinen eigenen Rangierdiesel.


Ich denke nicht, daß ich ein verzertes Bild vom Thema Rübenkampagne habe. Großgeworden bin ich in "der" Zuckerrübengegend Norddeutschlands, bin selber Landwirt, habe noch selber Rüben zu einer Bahnverladestelle gefahren, bin als Kind auch bisweilen mit der Lok von dort bis in die Fabrik "gereist" und war zudem einige Zeit in der Zuckerindustrie beschäftigt. Wir können uns also über dieses Thema durchaus auf Augenhöhe unterhalten. Ich muß allerdings zugeben, daß ich die Verhältnisse im Rheinland oder in Niederbayern nicht kenne. Meine Kenntnisse beruhen auf Beobachtung der hiesigen Gegebenheiten.

Besagte Verladestelle sah exakt so aus wie diese hier. Ich kenne nur noch eine einzige dieser Bauart, die aber bereits außer Betrieb war, als ich sie erstmals wahrgenommen habe. Das Gebäude ist massiv und wurde selbstverständlich nach der Kampagne nicht abgebaut. Möglich war das auch durch die großzügigen Platzverhältnisse auf dem Gelände einer in den 1920er Jahren stillgelegten und in der Folge abgerissenen Zuckerfabrik. Tatsächlich wurden die Züge auf dem "Hauptgleis" verladen. Davon gab es damals noch zwei, von denen aber nur noch eines vom Schienenbus benutzt wurde. Die Strecke war übrigens die erste zweigleisige Strecke Deutschlands. Von diesem Glanz war in meiner Kindheit nichts mehr übrig. Durch unmittelbare Nähe zur Zonengrenze hatte der einstige Bahnknoten (Staatsbahn und zwei Privatbahnen) seine Bedeutung verloren, so wie auch die Strecke an sich. Es störte also offenbar niemanden, daß eines der Hauptgleise im Herbst belegt war.

Selbstverständlich gab es dort keine Rangierlok, weder von der DB, noch von der Zuckerfabrik! Ob und in welchem Umfang die Lokomotiven, ich habe noch die 050 erlebt, später die 216 und 218, Rangieraufgaben wahrgenommen haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Als Kind achtet man weniger auf die Betriebsabläufe als auf die Loks an sich. Und später als Jugendlicher war ich zu sehr mit den Abläufen auf der "Treckerseite" beschäftigt, die recht arbeitsintensiv waren und die die volle Aufmerksamkeit des Treckerfahrers, also meine, erforderten. Fakt ist, daß der Zug, der aus zweiachsigen offenen Güterwagen bestand, während des Beladevorganges nicht von der Lok bewegt wurde. Dazu gab es eine Art Seilwindensystem, welches den Zug weiterzog. Genauer und fachmännischer kann ich es leider nicht beschreiben.

Über die Dörfer gefahren um die Wagen einzusammeln ist hier übrigens niemand. Nicht von einer einzigen mir bekannten Verladestelle aus. Die Züge wurde in den jeweiligen Verladestellen vollgemacht und im ganzen von dort in die Fabriken gefahren ohne unterwegs irgendetwas einzusammeln. Das muß noch nicht einmal die entfernungsmäßig nächstgelegene Fabrik gewesen sein. Im Gegensatz zum Süden gab es hier einen regelrechten Flickenteppich von verschiedenen kleineren Zuckerproduzenten, die teilweise nur aus ein oder zwei Fabriken bestanden und deren Gebiete sehr verzahnt und durchmischt mit den Einflußbereichen der Wettbewerber waren.

Aber das ist ja auch egal. Ich werde ohnehin nicht exakt diesen Bahnhof darstellen wollen, was aus Platzgründen auch gar nicht möglich ist, sondern, wie wohl die meisten, eine fiktive Situation, die sich nur schematisch mehr oder weniger stark an das Vorbild anlehnt. Da ich Rangierdiesellokomotiven toll finde, möchte ich sie auch einsetzen. Punkt! Die Idee mit der Werklok muß ich Dir vielleicht näher erläutern. Es ist mir vollkommen bewußt, daß weder ein Köf-ähnliches Ding noch eine Dampfspeicherlok die Rübenwagen von der Verladestelle zur Fabrik zu fahren imstande gewesen wäre! Ich möchte eine Werklok während der Kampagne auf "meinem" Bahnhof stationieren. Die muß ja irgendwie von der Fabrik dorthin gekommen sein. Daher die Frage, ob Dampfspeicherloks eine Zulassung für die Strecke hatten. Da "mein " Bahnhof neben einer stillgelegten Zuckerfabrik liegen wird (man beachte die Parallele zu dem Bahnhof meiner Kindheit!), gibt es dort noch die privaten Gleise, auf denen "bei mir" (anders als in meiner Kindheit!) die Rübenverladung stattfinden soll. Ich hoffe, daß diese Erklärung Dir ausreicht um meine Motivation zu verstehen, eine Werkslok einsetzen zu wollen. Ich könnte das Thema auch ohne diese Werklok lebendig machen, aber ich bin nun einmal ein Fan von Dieselloks, auch von Werksdieselloks. Diese ganze Idee geistert nun schon 35 Jahre lang in meinem Kopf herum. Durch eine schwere Krankheit und die daraus folgende Berufsunfähigkeit werde ich nun früher Zeit für die Umsetzung finden als ich gedacht habe.

Zitat von Thinkle im Beitrag #10
Das ganze wird dann von einer Lok, die alles entlang der Strecke einsammelt, zur Zuckerfabrik gefahren...


Das war hier nicht so.

Zitat von Thinkle im Beitrag #10
...und idealer Weise wird dort ohne große Pause der volle Zug abgekuppelt und die leeren Wagen angehängt und mitgenommen.


Das war hier auch so.

Zitat von Thinkle im Beitrag #10
Die Werklok sorgt dann irgendwie dafür, dass der volle Zug leer wird und stellt alles wieder fein säuberlich auf das Abstellgleis, damit mit der nächsten Lieferung die Wagen wieder abgeholt und in Umlauf kommen können. Sie hätte also gar keine Zeit, selber ~50-100 km über die Dörfer zu fahren und jedes mal nur ein paaviel zu schwere Züge mit vielleicht 20 km/h übers weite Land fahren will.


Das soll die Werklok auch gar nicht tun, wie ich oben bereits schrieb. Die Entfernungen von den Verladestellen zu den Fabriken waren, nebenbei erwähnt, bei uns in der Ecke allerdings nicht so riesig. Vielleicht 15 bis 20 km. Bis etwa 10 km einfache Strecke sind die Bauern mit dem Trecker direkt in die Fabrik gefahren. Die Fabrikdichte war wegen der vielen Zuckerunternehmen und der Unwilligkeit der Bauern, im Falle von Fusionen und den damit verbundenen Werksschließungen auf ihre liebgewonnenen Vorstands- und Aufsichtsratsposten zu verzichten, sehr groß. In den 80ern wurden die meisten Bahnverladestellen dann geschlossen. Die Trecker waren inzwischen stärker und schneller geworden und konnten auch zwei 16-Tonner durch die Gegend befördern.

Zitat von Thinkle im Beitrag #10
Zur Nachbildung von Rüben als Ladegut kann ich die Luzerne oder Alfalfa ans Herz legen. Zwei Namen für ein und das Gleiche Zeug. Habe ich mir letztens auch gekauft und hat von Natür aus ungefähr die richtige Form, Größe und Farbschlag. Bekommst du aber nicht im normalen Geschäft (im Reformhaus vielleicht, vorher anrufen!), ich habe es als Saatgut im Netz bestellt. Lässt sich mit der "Leim-Wasser-Spüli" Methode gut verarbeiten, vielleicht noch einen Ticken braunes Pigment als Erde involvieren.
Ich habe es mit Erde aus dem Garten probiert, aber hatte nur ein "feines" Mehlsieb aus der Küche, das für den Fall schon viel zu grob war, deswegen sind meine jetzt "natur", aber das passt auch schon ganz gut. Braunes Pigment könnte ich immer noch drüber granieren.


Ich versuche schon länger, passendes Ladegut zu finden um die Rüben darzustellen. Luzerne ist nicht schlecht, aber noch ein Stück weit von dem entfernt, was mir vorschwebt. Mal sehen, was mir noch über den Weg laufen wird...

Gruß
Matze


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zuletzt bearbeitet 28.09.2022 | Top

RE: Werksdiesellok gesucht!

#18 von Murray , 27.09.2022 20:07

Zitat von regalbahner im Beitrag #16
hast Du schon mal an eine V 20 oder V 36 gedacht ?


Hallo regelbahner,

vielen Dank für den Tipp! Selbstverständlich habe ich an eine V 20 oder an eine V 36 gedacht! Es ist auch eigentlich gar nicht so sehr die Frage, ob eine real existierende Zuckerfabrik solche Loks tatsächlich mal betrieben hat. Die Situation wird fiktiv sein, also werde ich auch ein Zuckerunternehmen "gründen". Somit wäre ich da relativ frei von irgendwelchen Beschränkungen. Tatsache ist, daß es "in echt" sowohl kleinere Maschinen as die V 20 als auch größere als die V 36 in den Fabriken gab. Alles ist also möglich!

Gruß
Matze


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#19 von birk , 27.09.2022 20:46

Hallo,
ich kann noch ein Bild von der Rübenverladungsanlage in Münstermaifeld (das liegt bei Mayen in der Voreifel, im "Land der Rüben und Reben") beisteuern. Das Foto entstand kurz nach der Stillegung 1983.
Mittelrheinforum
Und hier beschreibt jemand die Abläufe bei der Verladung:
Mittelrheinforum
Gemäß den Beiträgen der Zeitzeugen in diesem Forum war in Münstermaifeld (Endbahnhof einer 10 km Stichbahn, die schon in den 1960ern für den Personenverkehr stillgelegt wurde) während der Rübenkampagne eine Bundesbahn-Köf stationiert.
Ich habe die DHG 500 aus der alten Märklin-Zugpackung "Rübenzug", beschriftet mit "Süddeutsche Zucker-AG, Werk Regensburg" in meiner Sammlung.


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#20 von Murray , 27.09.2022 21:09

Zitat von birk im Beitrag #19
Hallo,
ich kann noch ein Bild von der Rübenverladungsanlage in Münstermaifeld (das liegt bei Mayen in der Voreifel, im "Land der Rüben und Reben") beisteuern. Das Foto entstand kurz nach der Stillegung 1983.
Hallo birk!

Mittelrheinforum
Und hier beschreibt jemand die Abläufe bei der Verladung:
Mittelrheinforum
Gemäß den Beiträgen der Zeitzeugen in diesem Forum war in Münstermaifeld (Endbahnhof einer 10 km Stichbahn, die schon in den 1960ern für den Personenverkehr stillgelegt wurde) während der Rübenkampagne eine Bundesbahn-Köf stationiert.
Ich habe die DHG 500 aus der alten Märklin-Zugpackung "Rübenzug", beschriftet mit "Süddeutsche Zucker-AG, Werk Regensburg" in meiner Sammlung.


Sehr interessantes Bild von der Rübenverladung in Münstermaifeld! Das ist ja ein ganz anderes System als das, was ich hier erlebt habe. Anscheinend mußten die landwirtschaftlichen Anhänger in Münstermaifeld in der Lage gewesen sein, selbst zu kippen. Das war "bei uns" anders. Man kam mit dem Trecker und (meistens) zwei Wagen an. Zuerst wurde der zweite Wagen abgehängt. Dann fuhr man mit dem ersten Wagen in die Kippanlage. Nachdem der Trecker abgehängt war, wurde der Wagen von der Kippanlage nach hinten gekippt, wobei sich eine Grube öffnete. Sobald der Wagen wieder unten war, wurde der Trecker wieder davor gehängt, der leere Wagen aus der Kippe herausgezogen und beiseite gestellt. Dann dasselbe Prozedere mit dem zweiten Wagen. Nachher wurden die Wagen wieder zusammengehängt und es ging nach Hause. Das war natürlich sehr zeitaufwendig. Wir haben für 4 km Straße zur Verladung, das Abkippen und die 4 km zurück nach Hause genausolange gebraucht wie später für die 14 km zur Fabrik, den Kippvorgang, bei dem man den Zug nicht auseinanderhängen mußte, und die 14 km zurück. Ein Vorteil der hiesigen Anlage gegenüber Münstermaifeld bestand darin, daß die Rüben auf dem Weg von der Grube zum Eisenbahnwaggon vorgereinigt, also von einem Teil der anhaftenden Erde befreit wurden. Das war bei den teils extrem schweren Böden hier auch wichtig. Zwischen dem "Kipphaus" und der Bahntrasse war noch Platz für einen Trecker mit Wagen, auf den die abgereinigte Erde fiel.

Der Personenverkehr endete auf der von mir beschriebenen Strecke in den 70er Jahren. Ich bin mit einem der letzten Schienenbusse gefahren. Danach, bis etwa Mitte der 80er Jahre wurde die Strecke nur noch wegen der Rübenzüge aufrechterhalten. Ob sich das für die DB überhaupt gelohnt hat? Vermutlich nicht. Nach Einstellung der Bahnverladung der Rüben wurde das noch verbliebene letzte Gleis dann auch bald abgebaut, zumindest in die eine Richtung. Ich meine mich zu erinnern, daß es in der anderen Richtung noch etwas länger lag und daß dort eine scheinbar endlose Reihe von abgestellten offenen Güterwagen vor sich hinrostete.

Die Märklin DHG 500, allerdings ohne Beschriftung, war eine meiner ersten Loks auf meiner Kindereisenbahn. Sie ist längst verschwunden...

Gruß
Matze


Murray  
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RE: Werksdiesellok gesucht!

#21 von Murray , 27.09.2022 21:26

Zitat von Zugschubser im Beitrag #11
Hallo Matze,

hier eine Liste vorhandener Dampfspeicher Loks,- die meisten waren in "Explosions gefährdeten Betrieben" unterwegs, eine aber auch in einer Zuckerfabrik.
Ich hatte richtig vermutet,- im Großkraftwerk Mannheim sind sie wohl noch in Betrieb.


Hallo Matthias,

danke für die Liste! Es sind sogar drei Dampfspeicherloks in der Liste aufgeführt, alle davon bei Pfeifer&Langen.

Gruß
Matze


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RE: Werksdiesellok gesucht!

#22 von Bahnfrosch , 28.09.2022 08:05

Hallo zusammen,

zu

Zitat von regalbahner im Beitrag #16
Die V 36 wäre wohl etwas überdimensioniert


Es gab durchaus eine V36 in der Zuckerfabrik in Friedberg, sie ist heute bei den Eisenbahnfreunden Wetterau:

https://de.wikipedia.org/wiki/Aktien-Zuc...tiven_und_Wagen

Viele Grüße
Bahnfrosch


Murray hat sich bedankt!
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RE: Werksdiesellok gesucht!

#23 von Murray , 28.09.2022 09:33

Hallo Bahnfrosch,

was hat die V 36 der Zuckerfabrik Friedberg für einen seltsamen Auspuff? So etwas habe ich noch nie gesehen.

Gruß
Matze


Murray  
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RE: Werksdiesellok gesucht!

#24 von TTFux , 28.09.2022 10:16

Schau mal hier eine Deutz OMZ 122R, welche ihr Leben lang in Zuckerfabriken gearbeitet hat.

Link zu Rangierdiesel


Der Meister wollte es kaum glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben!
Erik

Ab sofort könnt Ihr Hier mein Treiben im Sächsischen beobachten
(Modulbau, DR, Ep.3/4, Nebenbahn, digital, z21, TT, 1:120)
und meine Küchentischbasteleien könnt Ihr HIER bestaunen.


Doktor Fäustchen und Murray haben sich bedankt!
 
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RE: Werksdiesellok gesucht!

#25 von cachy , 28.09.2022 10:26

Mahlzeit!


Zitat von Murray im Beitrag #23

was hat die V 36 der Zuckerfabrik Friedberg für einen seltsamen Auspuff? So etwas habe ich noch nie gesehen.



Das ist ein "Explosionsschutz".

Die Lok ist aber auch keine V36 ...


Grüße,
Harald


http://blog.die-kiels.org/


Murray hat sich bedankt!
 
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