ich habe auch was gelernt. In diesem Forum ist der Ton rauher als in den Motorradforen die ich kenne und die Selbstgefälligkeit mancher Schreiber kaum zu überbieten. Hier geht es wohl mehr um gegeneinander statt miteinander. Schade, wo es doch um ein so schönes und friedvolles Hobby geht.
@Varg: der Hinweis, dass ein (einpoliger) Steckerschalter sehr gefährlich sein kann - abhängig von der Dir unbekannten inneren Verdrahtung des Schleifers - ist hoffentlich angekommen. Nicht ohne Grund sind solche Reparaturen für Nicht-Fachleute ausdrücklich verboten. Natürlich hält sich kaum jemand daran, aber wenn doch mal was passiert, bleibst Du für den Schaden verantwortlich.
Ich würde in jedem Fall das Gehäuse (Metallteile) mit dem Phasenprüfer checken, und zwar für beide möglichen Steckrichtungen des Netzkabels. Erst wenn beide Tests negativ sind, solltest Du das Gerät verwenden.
Zitat von Riedenburgfritz im Beitrag #28Der Hersteller haftet höchstens für Herstellungsfehler des Schalters aber nicht für unvorschriftsmäßige Verwendung.
Auf Herstellungs-, bzw. Konstruktionsfehler wollte ich mich mit der Aussage auch beziehen denn auf alles andere hat dieser ja keinen Einfluß.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)
Hallo, mit einem Durchgangsprüfer oder z.B. einem Vielfachmeßgerät mit Piepser-Funktion kannst Du von den beiden Kontakt-Stiften des Schukosteckers verfolgen, welche beiden Drähte am Schalter damit verbunden waren. Die beiden anderen gehen dann ins Gerät zum Motor. Jochen
es ist einfach herrlich. Mit eurer Satire macht ihr bald der Politik Konkurrenz Spätestens seit der letzten Pandemie ist der erhobene Zeigefinder des Deutschen liebstes Workout.
Dabei hat der gute Varg das offenbar bestens hinbekommen. Glückwunsch zum nun laufenden Gerät!
Hinbekommen ist halt relativ, das Ding läuft auch, wenn man zwei blanke Drähte in die Steckdose steckt -> Hinbekommen? Ich bin vom Fach und halte von der Lösung auch nichts. Wenn ich mir meiner Werkstatt anschaue, da ist der Schalter im Kabel dann irgendwo im Wust, wenn man den mal schnell betätigen muss, weil was in die Hose geht, dann wird es lustig. Von daher kann ich nicht nachvollziehen, warum man so ein 2€-Teil nicht 1zu1 ersetzt. Den Ausschnitt kann man zur Not größer feilen. Das Ding hat nicht ohne Grund seinen Schalter dort wo er mal war, da stecken in der Regel lange Jahre des Leids dahinter, bis eine Produktrichtlinien die Dinge irgendwann mal einiger Maßen sicher gemacht hat.
Mit Zeigefinger hat das nichts zu tun, eher mit gesundem Menschenverstand (der dieser Tage leider all zu oft abhanden kommt)...
PS: Ich kenne auch Elektriker, die ich ganz weit von allem mit Strom fernhalten würde, wenn man als Laie an so jemanden gerät, kann man nur verlieren.
PPS: Lüsterklemmen sind dann das nächste Highlight in so einer vibrierenden Maschine...
Zitat von Varg im Beitrag #15Schrumpfschlauch abisoliert
Abisoliert ist hoffentlich das Gegenteil von dem, was du gemacht hast, du musst es isolieren.
Zitat von Nachtaffe im Beitrag #33Hinbekommen ist halt relativ, das Ding läuft auch, wenn man zwei blanke Drähte in die Steckdose steckt -> Hinbekommen?
Ich denke, der Großteil der Leserschaft weiß, was mit "hinbekommen" gemeint war. Da muss man nun keine Wortklauberei betreiben.
Zitat von Genua im Beitrag #34Ich denke, der Großteil der Leserschaft weiß, was mit "hinbekommen" gemeint war. Da muss man nun keine Wortklauberei betreiben.
Du verstehst aber doch, was ich meine? Man kann es richtig machen oder man lässt es besser bleiben.
Zitat von Nachtaffe im Beitrag #33PPS: Lüsterklemmen sind dann das nächste Highlight in so einer vibrierenden Maschine...
Einspruch werter Kollege denn abvibrierte Kabelschuhe kamen mir in Maschinen sehr wohl schon unter aber mir ist noch niemals eine Lüsterklemme die ich verschraubt hatte jemals aufgegangen. Wenn man nämlich keine Adernendhülsen verwendet sondern die Kabelenden in traditioneller Manier verzinnt und dann die Lüsterklemmenschrauben richtig fest anzieht rührt sich da solange nix mehr bis die Schraube rausgerostet ist.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)
ZitatWenn man nämlich keine Aderendhülsen verwendet sondern die Kabelenden in traditioneller Manier verzinnt und dann die Lüsterklemmenschrauben richtig fest anzieht rührt sich da solange nix mehr bis die Schraube rausgerostet ist.
Genau dieses Verzinnen entspricht ganz und gar nicht mehr den neuen Regeln, weil das Verrosten dadurch gefördert wird! (Mag in Österreich anders sein). Da würde mich die Stellungnahme einer Hausratsversicherung im Schadensfall interessieren.
Die neuen Regeln gehen mir am Allerwertesten vorbei und ich orientiere mich an meinen eigenen Erfahrungswerten. Dies auch deshalb weil ich das was teilweise durch die neuen Vorgaben ermöglicht wurde (wie beispielsweise Steckdosen und Schalter aus leicht entflammbaren Kunststoffen anstelle von Porzellan und Bakelit oder die unseligen schraubenlosen Verteilerdosenklemmen) eigentlich als Vorschubleistung für Brände werte. Und wenn man wie ich noch Kolophonium und hochbleihaltiges Lot verwendet ist Rost/Korrosion bei den Lüsterklemmen auch kein Thema wobei man dann allerdings welche mit Strangpreßmessingeinsatz verwenden sollte und nicht die neueren mit aus Stahlblech geformten Billigstschrotteinsatz.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)
@Petz1 Der geneigte Laie kann und weiß das alles nicht. Der nimmt die Lüsterklemmen, die griffbereit sind (wohlmöglich chinesische Qualitätsware von der letzten Baumarktlampe, die beim ersten richtigen anziehen schon schwächelt), und steckt die bestenfalls verdrillsten feinadrigen Leiter dort hinein und zieht die Klemme mit undefiniertem Drehmoment "fest". Darum bleibe ich dabei: (für den Laien) UNGEEIGNET!
Ich würde da nicht alle über einen Kamm scheren und nur in zwei Gruppen einteilen wollen. Jemand der z. B. selbst eine Mobaanlage erstellt hat verfügt dadurch zumindest schonmal über elektrotechnisches Grundwissen auf dem sich durchaus aufbauen lässt wenn man mit Hausverstand zur Sache geht; letzterer ist allerdings unbedingte Grundvoraussetzung. Und ich kenn den Chef eines Elektrikerfachbetriebes der aus Abbruchhäusern die guten alten großen Verteilerdosenlüsterklemmen mit Messingkern ausbaute weil er den Steckklemmen für hochbelastete Verkabelungen genausowenig traut wie ich. Den hab ich dann mal als Freundschaftsdienst mit nem Schwung aus meinem Lager versorgt weil ich aus einer Konkursmasse rausgekauft nen netten Vorrat an EDK1 und 2 hatte...
Grüße von Markus
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