ich möchte einen Trix VT 08.5 (22602) mit möglichst wenig Aufwand auf AC umbauen. Reicht es, bei den beiden Triebköpfen jeweils die DC- Schleiferplatine gegen einen Märklin-Schleifer auszutauschen und die entsprechenden Kontaktpunkte auf den Platinen umzulöten? (habe ich so bereits bei einigen neueren Trix-Fahrzeugen so gemacht). Oder muss etwas speziell beachtet werden? Auf eine Schleiferumschaltumg z.B. könnte ich auch verzichten. Vielleicht kann jemand auch Bilder der umgebauten Platinen einstellen?
Vielen lieben Dank und viele Grüße …. Und ein sonniges Wochenende! Markus
Wenn du keine Schleiferumschaltung benötigst, dann reicht die Neuverkabelung beim alten Decoder aus. Schleifer besorgen und für eine gute Masseaufnahme alle Räder nehmen. Das sollte reichen.
nachdem ich den Umbau gerade selbst durchgeführt habe: etwas einfachere gibt es nicht: einfach die beiden geclipsten 2-Leiter-Schleiferan den beiden Drehgestellen der Mittelwagen gegen den Standard-Märklin-Clipsschleifer austauschen - fertig! Kein umlöten o.ä. auf der Platine - nichts! Einfacher gehts wirklich nicht. Schönen Sonntag noch!
nachdem ich den Umbau gerade selbst durchgeführt habe: etwas einfachere gibt es nicht: einfach die beiden geclipsten 2-Leiter-Schleiferan den beiden Drehgestellen der Mittelwagen gegen den Standard-Märklin-Clipsschleifer austauschen - fertig! Kein umlöten o.ä. auf der Platine - nichts! Einfacher gehts wirklich nicht. Schönen Sonntag noch!
Markus
Dann hast du die Masseabnahme aber nur auf einer Seite oder hast du die isolierten Achsen überbrückt?
Ja, das ist so. Masse nur auf einer Seite, aber der Kontakt ist in allen Gleiskombinationen problemlos. Gelötet habe ich nichts. Einfachster Umbau aller Zeiten 😊
Zitat von X2000 im Beitrag #6Technisch nicht optimal. Verhindert sicher die S88 Rückmeldung und löst den BÜ nicht aus. Man könnte es auch richtig machen.
Moin, wenn man das nicht braucht, warum soll man es dann manchen? Markus ist so zufrieden, alles richtig gemacht. Schönen Gruß Maik
Zitat von X2000 im Beitrag #6Technisch nicht optimal. Verhindert sicher die S88 Rückmeldung und löst den BÜ nicht aus. Man könnte es auch richtig machen.
Moin, wenn man das nicht braucht, warum soll man es dann manchen? Markus ist so zufrieden, alles richtig gemacht. Schönen Gruß Maik
Es ist eine nicht perfekte Lösung, später wundert man sich, warum irgendetwas nicht richtig funktioniert. Beim VT mit seine vielen Rädern mag das für's Fahren reichen, bei einer Lok würde es zu stotterndem Fahren führen. Richtig oder gar nicht umbauen.
Zitat von X2000 im Beitrag #8 Beim VT mit seine vielen Rädern mag das für's Fahren reichen, bei einer Lok würde es zu stotterndem Fahren führen. Richtig oder gar nicht umbauen.
Es geht hier um den VT, nicht um eine Lok. Jeder Umbau sollte so gebaut werden, damit der Auftraggeber zufrieden ist. Warum sollte man mehr machen? Es macht einfach keinen Sinn. Auch wenn du es so machen würdest, ich mache auch immer nur dass, was ich brauche. "Aber man könnte noch" ist genau das, was ich nicht brauche. Und Markus scheint es auch nicht zu brauchen. Schönen Gruß Maik
Zitat von X2000 im Beitrag #8 Beim VT mit seine vielen Rädern mag das für's Fahren reichen, bei einer Lok würde es zu stotterndem Fahren führen. Richtig oder gar nicht umbauen.
Es geht hier um den VT, nicht um eine Lok. Jeder Umbau sollte so gebaut werden, damit der Auftraggeber zufrieden ist. Warum sollte man mehr machen? Es macht einfach keinen Sinn. Auch wenn du es so machen würdest, ich mache auch immer nur dass, was ich brauche. "Aber man könnte noch" ist genau das, was ich nicht brauche. Und Markus scheint es auch nicht zu brauchen. Schönen Gruß Maik
Meinst du? So, nun nehmen wir mal an, dass der Besitzer sich in ein paar Jahren von dem Zug trennt und ihn als AC umgebaut anbietet. Der Erwerber wundert sich dann über Fehlfunktionen, die sich ihm nicht erschließen. Jeder Umbau sollte so gemacht werden, dass er für den vorgesehen Einsatz 100% funktioniert. Das wäre hier das Märklin System.
Etwas off-topic aber die meisten „AC-Umbauten“, von denen hier im Forum berichtet wurde, sind keine echten Umbauten, da auf den Tausch auf AC-Radsätzen verzichtet wurde. Eine echte AC-Lok nimmt nicht nur beidseitig Masse auf, sondern hat auch höhere Spurkränze als das vergleichbare DC-Modell.
Interessant, was hier zu meiner Ausgangsfrage alles geschrieben wurde…. Nur als Hinweis: falls ich den Zug verkaufen würde, würde ich natürlich auch beschreiben, wie ich den Umbau durchgeführt habe. So kann dann jeder entscheiden. Da meine Zeit insgesamt knapp ist und ich mich auch noch mit anderen Dingen beschäftige, war ich einfach nur total happy, dass das Umbau so einfach ging (und meinen Anforderungen zu 100% entspricht). Daher habe ich den „Umbaubericht“ auch gepostet, da meinen Erfahrungen nach der Trix-Zug deutlich günstiger zu bekommen ist als der Märklin-Zug 39082. Der Zug läuft übrigens über sämtliche C-Gleis-Kombinationen einschl. schlanken (Bogen)Weichen und DKW einwandfrei.
Zitat von Volldampf im Beitrag #11Etwas off-topic aber die meisten „AC-Umbauten“, von denen hier im Forum berichtet wurde, sind keine echten Umbauten, da auf den Tausch auf AC-Radsätzen verzichtet wurde. Eine echte AC-Lok nimmt nicht nur beidseitig Masse auf, sondern hat auch höhere Spurkränze als das vergleichbare DC-Modell.
Ist bei Verwendung von K oder C in der Regel nicht nötig. Bei M wird es mitunter dann problematisch. Kein von DC auf AC umgerüstetes Fahrzeug entgleist auf meinen C Weichen.