Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#1 von Gelöschtes Mitglied , 17.08.2023 10:31

hi,

habe hier einen nicht ganz neuen PC unter Win7.
Diesen möchte ich zum Programmieren von Arduino & Co. auf LINUX umstellen.

Von LINUX gibts ja zahlreiche Varianten , und es ist ja nicht so empfindlich bezüglich der Prozessoren eines PC's (Nicht MAC o.ä.).

Welche Versionen von LINUX arbeiten denn gut mit einer entsprechenden Arduino-IDE zusammen ?
möchte hauptsächlich Mega,Nano und auch mal ESP..

habe aus 90er Jahren noch etwas Berufserfahrung mit UNIX bzw SINIX, aber da gabs für zuhause auch schon Ubuntu usw..

wer kann mir raten ?



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#2 von vikr , 17.08.2023 11:14

Hallo Wolf,

Zitat von lupus51 im Beitrag #1
habe hier einen nicht ganz neuen PC unter Win7.
Diesen möchte ich zum Programmieren von Arduino & Co. auf LINUX umstellen.

Von LINUX gibts ja zahlreiche Varianten ,
Warum möchtest Du einen funktionierenden Windows-Rechner zum Programmieren eines Arduino mit der Arduino-IDE umstellen?

Du machst ja damit offensichtlich eine neue zusätzliche Baustelle für Dich auf, sonst würdest Du nicht fragen welches Linux. Außerdem müsstest Du schon sagen welche Hardware genau.
Falls Du mit diesem neuen Programmier-Linuxrechner ins Internet möchtest, musst Du auch den irgendwie absichern.
Zitat von lupus51 im Beitrag #1
und es ist ja nicht so empfindlich bezüglich der Prozessoren eines PC's (Nicht MAC o.ä.).
was meinst Du damit?

MfG

vik


im Übrigen - Märklin am liebsten ohne Pukos, z.B. als Trix


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#3 von Gelöschtes Mitglied , 17.08.2023 11:40

warum möchte ich nen 2ten PC, jetzt mit LINUX :

nachdem auf meinem Büro-PC Win7 läuft und der Datenaustausch mit dem Arduino einwandfrei läuft,
versuchte ich das auch mit dem Notebook zunächst unter Win10 : auch ok !
Aber nach dem Update auf Win11 klappt nix mehr...

da der zweite Win7-PC derzeit arbeitslos ist, könnte ich diesen für LINUX und AUSSCHLIESSLICH für Ardi-Programmierung nutzen
und wäre somit (in meiner noch zu erwartenden Lebenszeit) sorgenfrei, weil es keine Updates geben müßte

Prozessoren für LINUX : da gabs und gibts n Haufen verträglicher LINUX-Versionen.., es wird ja nur die erielle Schnittstelle benutzt,
nix mit Netz usw..



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#4 von piefke53 , 17.08.2023 11:50

Nur 2 kleine Anmerkungen.

Das "Netz" wirst Du schon alleine aus dem Grund benötigen, weil es alle Nase lang zu irgendwas Updates gibt. Seien es nun Treiber oder die Arduino-IDE.

Und das mit der "noch zu erwartenden Lebenszeit" (ich nehme mal an, dass die "51" bei Dir ebenso wie bei mir die "53" fürs Baujahr steht) ist unkalkulierbar. Meine beiden besten Freunde, die beide jünger als ich waren, habe ich schon um ein paar Jahre überlebt. Aber vor nicht mal 3 Monaten sah es so aus, als ob meine Karte gezogen worden wäre.


Freundliche Grüße aus Niederösterreich
Fred



Jede Bewegung, die nicht der Fortpflanzung oder Nahrungsaufnahme dient, ist unnötig und hat daher zu unterbleiben.


 
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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#5 von Langsamfahrer , 17.08.2023 12:22

Hallo Rhoenwolf!

Dir ist klar, dass die Frage nach einer Linux-Empfehlung einen heftigen Glaubenskrieg aka Flamewar auslösen kann? Sei's drum, ich gebe meinen persönlichen Kommentar:

In den Anfangszeiten von Linux war man im deutschsprachigen Raum gut beraten, eine deutsche Distribution zu wählen (also SuSE), weil sonst die Umlaute schlecht unterstützt wurden. Das ist nicht mehr nötig, in dieser Beziehung dürften alle jetzigen Distributionen gleich gut sein.
Mit leistungsschwacher Hardware sollte man einen ressourcenschonenden Desktop wählen, also nicht Gnome oder KDE. Bei einem PC, der für Windows 7 ausreichte, sollte das auch kein Thema mehr sein, man kann den Desktop nach persönlicher Vorliebe aussuchen.
Wer selbst Software paketieren will, hat eine Vorliebe bezüglich des Formats, ich nenne nur RPM und DEB. Das ist für einen reinen Nutzer auch unwichtig.

Du möchtest den PC nur als Werkzeug nutzen, dann ist ein langer Support-Zeitraum wichtig. Den hast Du z.B. bei LTS-Versionen von Ubuntu und bei Debian, bestimmt nicht bei Fedora. Über andere kann ich nichts sagen.
Ich selbst habe mit SuSE angefangen und bin vor Jahren auf Ubuntu umgestiegen, und zwar mit KDE, also Kubuntu. Derzeit läuft bei mir Kubuntu 22.04 LTS.
Pakete für die Arduino-IDE sind verfügbar. Ich habe sie zwar installiert, bin aber noch nicht zur Benutzung gekommen - leider. Darum kann ich zu ihnen nichts Näheres sagen.

Grundsätzlich bin ich mit Kubuntu zufrieden, auch wegen der großen Community und der gegenseitigen Unterstützung durch Wiki und Forum.
In letzter Zeit stört mich allerdings der Umstieg auf Snap-Pakete von Firefox, die Verwaltung wird inhomogen. Ich will deshalb einen meiner Rechner umstellen auf Debian und schauen, wie es da läuft.

Zum Thema Internet: Du wirst es brauchen, und zwar mindestens zur Installation aller Dich interessierenden Pakete - ich glaube nicht, dass die Arduino-IDE auf einer Installations-DVD enthalten ist (egal welche Distri).
Und dann willst Du Code mit anderen teilen, Probleme und Lösungen debattieren, ...
Versuch nicht, das mit Datei-Übertragung durch einen Gateway-Rechner zu machen, das ist viel zu aufwändig und zu fehler-anfällig. Häng den Linux-PC ans Netz und gut ist.

Sonstiges: Die größte Flexibilität erreichst Du durch die Benutzung von LVM (Logical Volume Management). Ich würde nie mehr ohne das arbeiten.
Für Backups empfehle ich Dirvish. Das ist leider nicht so bekannt - bitte melde Dich mit Mail-Adresse, dann schicke ich Dir Infos und Foliensätze (eigene Vorträge) dazu.
Wenn auf dem Rechner auch vertrauliche Sachen liegen, rate ich zur Voll-Verschlüsselung mit LUKS - sowohl des PCs als auch aller Backup-Medien. Für private Arduino-Software dürfte das nicht nötig sein, bei kommerzieller Entwicklung wäre das anders.

Wenn Du noch Fragen hast - nur zu.

Viel Erfolg!
Jörg


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#6 von Gelöschtes Mitglied , 17.08.2023 13:12

vielen Dank für die umfangreiche Info !

ja, ich habe auch mal mit SUSE angefangen, dann auch mit KDE..

nun, wollte schon versuchen, den PC ins WLAN reinzuhängen, aber wenn's erstmal nicht gehen sollte,
kann ich doch das meiste mit meinem Win7-PC holen und per Stick transportieren, so groß ist das meiste ja nicht.

Naja, die Wahl von LINUX ist auch, weil ich neugieig bin, wie's heute läuft..
früher bin ich davon abgekommen auch mangels zeitnaher Druckerunterstützung und weil mein Hauptkunde
alles mit Windows gemacht haben wollte..

schau mer mal..



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#7 von Klaus3 , 17.08.2023 17:44

Moijn,

Erst Mal mein volles Unverständnis, daß anstatt zu helfen oder zu schweigen die Frage selbst in Frage gestellt wird. Ich will das aber nicht zu einer weiter führenden, sinnlosen Nebendiskussion ausweiten.

Zum Thema:

Nach eigener Erfahrung ist Windows, insbesondere was Schnittstellen auf älteren Geräten angeht, schwer zu beherrschen. Von daher bietet es sich durchaus an, Linux hier nativ laufen zu lassen. Warum auch nicht, ist heute ja kein Hexenwerk.

Zu den Distributionen:
Fedora kommt relativ schnell mit neuen Paketen daher und ist daher eher geeignet, wenn man immer gerne neue Kernel und Bibliotheken haben will. Aber gerade bei den für Embedded-Programmierung nötigen Tools ist es völlig veraltet!

Ubuntu dagegen kommt eher träge mit Updates um die Ecke, hat dafür aber auch eine sogenannte LTE Version, die sehr lange gepflegt wird, ohne das man ein komplettes System-Update machen muss.

Bei beiden Distributionen kommt man nicht umhin, die gewünschten Tools ( IDE, Compiler ...) Selbst auf den neusten Stand zu halten. Das ist aber kein Hexenwerk!

Auch wenn ich derzeit noch selbst Fedora einsetze, kann ich es derzeit nicht empfehlen. Ich würde auf jeden Fall Ubuntu LTE empfehlen!

Allgemein zu Arduino:
Das ist gut geeignet Mal eben ein paar Kleinigkeiten auf einen Controller zu erledigen. Will man aber viele der Hardware-Komponenten auf einem Chip gleichzeitig, effizient und Interrupt getrieben einsetzen, läuft man nicht selten vor die Wand. Zudem ist die IDE hoffnungslos verbaut. Das geht bei unsinnig komplizierten Einstellungen los und endet bei sinnlosen Fehlermeldungen, was angeblich im Source-Code falsch sein soll. Macht echt keinen Spaß, wenn man einigermaßen aktuelles C++ schreiben will.

Meine Empfehlung daher: schreib den Code mit einer echten IDE. Egal ob vim, Eclipse oder was auch immer. Nutze den passenden Compiler wie avr-gcc und die Programmiertools wie avrdude direkt ohne den Umweg über Arduino. Brauchen wir aber nicht diskutieren, ist meine Empfehlung!

Zur Installation der Distributionen: Kauf dir eine größere Festplatte, aber natürlich keine rotierende mehr, und installiere mehrere Distributionen parallel. Deine Nutzerdaten können in eine eigene Partition, die du von allen installieren Linux Systemen gemeinsam sehen kannst. Dann kannst du parallel ausprobieren ohne die Daten jedesmal hin und her kopieren zu müssen. Und Source-Code Verwaltung unter git ist eh Standard.

Andere Option ist ein Linux zu nehmen und darunter mehrerer VMs zu installieren, wo du andere Distributionen ausprobieren kannst. Das klappt auch mit den Schnittstellen heute ohne Probleme. Unter Windows geht das nicht so leicht oder öfter auch Mal gar nicht!

Gruß
Klaus


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#8 von Langsamfahrer , 17.08.2023 18:05

Hallo in die Runde!

Zitat von Klaus3 im Beitrag #7
Zur Installation der Distributionen: Kauf dir eine größere Festplatte, aber natürlich keine rotierende mehr, und installiere mehrere Distributionen parallel. Deine Nutzerdaten können in eine eigene Partition, die du von allen installieren Linux Systemen gemeinsam sehen kannst. Dann kannst du parallel ausprobieren ohne die Daten jedesmal hin und her kopieren zu müssen.


Ich bin selbst ein Freund von Multi-Boot-Installationen, aus verschiedenen Gründen. So richtig gut geht das aber nur mit einem PC, der über UEFI bootet und dazu passend die Partitionen über GPT verwaltet. Bei alter Firmware mit BIOS und MBR-Partitionen stößt man sehr schnell an die Grenze (eine Partition mit /boot je System!) oder muss mächtig tricksen. Platz sollte nicht das Problem sein, mit 25 GB je System kommt man gut aus.
Falls Rhoenwolf Lust zum Experimentieren hat, ist parallel installieren und vergleichen sicher ein guter Rat. Falls die Lust erst später kommt: Auf der Platte (SSD) einfach viel Platz lassen. Und LVM nutzen!

Zitat von Klaus3 im Beitrag #7
Und Source-Code Verwaltung unter git ist eh Standard.

Ja, git ist aktuell dafür das beste Tool , aber der Lernaufwand ist nicht zu vernachlässigen. Unbedingt ein passendes Buch holen!

Gruß
Jörg


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#9 von Ralf9 , 17.08.2023 20:39

Zitat von Klaus3 im Beitrag #7
Allgemein zu Arduino:
Das ist gut geeignet Mal eben ein paar Kleinigkeiten auf einen Controller zu erledigen. Will man aber viele der Hardware-Komponenten auf einem Chip gleichzeitig, effizient und Interrupt getrieben einsetzen, läuft man nicht selten vor die Wand. Zudem ist die IDE hoffnungslos verbaut. Das geht bei unsinnig komplizierten Einstellungen los und endet bei sinnlosen Fehlermeldungen, was angeblich im Source-Code falsch sein soll. Macht echt keinen Spaß, wenn man einigermaßen aktuelles C++ schreiben will.

Das mag sein, wenn man berufsmäßig programmiert und sehr gute c++ Kenntnisse hat,
wenn man aber so wie ich nur hobbymäßig programmiert ist die Arduino IDE normalerweise ausreichend.
Ich konnte bis jetzt damit alles was ich wollte programmieren.
PlatformIO ist auch eine alternative zu der Arduino IDE.

Gruß Ralf


vikr hat sich bedankt!
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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#10 von Babbel , 17.08.2023 21:01

Hallo Wolf,

das ganze ist ja wieder Stummi typisch völlig ausgeartet, nimm Ubuntu 22_04 und du kannst mit dem Rechner ins Internet und deine Arduinos flashen.
Grüße Berthold


Ja M-Gleise weil es immer so war
Ich bin nur ein Schreiner dem man ein Multimeter geschenkt hat.
Märklin empfiehlt den gemeinsamen Rückleiter https://www.maerklin.de/fileadmin/media/...ik-Tipp-407.pdf
Im Schattenbahnhof sollte das zuverlässigste Gleis- und Weichenmaterial verwendet werden. = M-Gleis, seit 60 Jahren kein Ausfall.
RocRail mit WIO


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#11 von Stahlblauberlin , 17.08.2023 23:20

Ich nutze Linux Mint, ist schlank, einfach zu bedienen, die Installation ist wie auch die Bedienung einfach und es läuft auch auf schwachbrüstiger Hardware flüssig. Als Entwicklungsumgebung die Arduino-IDE. Hin und wieder muß auch mein Raspi4/4GB herhalten, mit PI OS und Arduino IDE, selbst da läuft es flüssig. Beim PI ist eine schnelle SD-Karte (class 10 mindestens) sinnvoll, mit 256GB ist man gut versorgt. PI OS nimmt sich samt gängiger Pakete (Libre Office, Firefox/Thunderbird, Arduino-IDE..) gerade so um die 10 GB.
Die 8GB-Version kann man sich gönnen, muss man aber nicht.


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#12 von Gelöschtes Mitglied , 18.08.2023 07:33

moin allerseits,

vielen Dank für die umfangreiche Info !

werd am Wochenende noch einiges zu Googeln haben..

da fällt mir noch ein Stichwort ein : LINUX-Emulation auf Windows-Plattform : ist das was ?



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#13 von Stahlblauberlin , 18.08.2023 08:05

Zitat von lupus51 im Beitrag #12
da fällt mir noch ein Stichwort ein : LINUX-Emulation auf Windows-Plattform : ist das was ?

Es gibt seit Windows 10 das WSL, Windows Subsystem for Linux. Eher auf Konsolenanwendungen ausgerichtet. Interessant wenn man mal was austesten will. Und natürlich auch die diversen virtuellen Umgebungen in denen man Linux als virtuelle Maschine nutzen kann. Setzt aber vergleichsweise potente Hardware und vor allem reichlich Speicher voraus. Mit 8GB allerhöchstens zu rumprobieren, ab 16GB halbwegs sinnvoll zu nutzen. Windoof als Host frisst ja schon ordentlich Ressourcen...
Andersrum wird eher ein Schuh draus, ein schlank aufgesetzter Linux- Host braucht nicht mal ein GB RAM für sich, dazu ein-zwei Prozent der Prozessorleistung. Da bleibt für eine Windows-VM genug übrig.
Da ist man besser dran die Arduino-IDE direkt unter Windows zu nutzen.


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#14 von 423Moba , 18.08.2023 08:59

Hallo

Zitat von Babbel im Beitrag #10
Hallo Wolf,

das ganze ist ja wieder Stummi typisch völlig ausgeartet, nimm Ubuntu 22_04 und du kannst mit dem Rechner ins Internet und deine Arduinos flashen.
Grüße Berthold



Ich denke, du hast noch keine Threads ausarten sehen bzw. bist nur in den generell doch recht freundlichen Modellbahnforen unterwegs.
Glaub mir, hier und in Modellbahnforen allgemein geht es vorbildlich gesittet zu und die "Ausartungen" sind doch sehr begrenzt, was nicht bedeutet das einige Thread dann doch ein "wenig" länger werden.

Auch wenn ich es nicht gut finde, wenn es um Betriebssysteme und µC Programmierung geht, dann ist ein "ausarten", wenn auch nur minimal vorgebildete Personen diskutieren unvermeidlich, da es "die Wahrheit" ein, "was für mich passt, passt auch für dich" nicht gibt, wir können nur froh sein das die Diskussion hier in diesem Forum stattfindet und nicht in anderen, die sich mit Computer und µC beschäftigen...

Zu viele Parameter sind erstmal noch unbekannt, teilweise kann der jeweilige Nutzer selbst noch nicht erkennen, was für ihn wichtig sein wird.
Dass es zuverlässig und schnell funktionieren soll, ist so trivial, dass es halt keine sinnvolle Voraussetzung bei der Suche ist, da muss schon mehr kommen - was halt schwierig bis unmöglich ist, wenn man neu anfängt bzw. die letzten Erfahrungen jahrelang zurückliegen und zusätzlich aus einem anderen Umfeld stammen.



Zitat von Ralf9 im Beitrag #9
Zitat von Klaus3 im Beitrag #7
Allgemein zu Arduino:
Das ist gut geeignet Mal eben ein paar Kleinigkeiten auf einen Controller zu erledigen. Will man aber viele der Hardware-Komponenten auf einem Chip gleichzeitig, effizient und Interrupt getrieben einsetzen, läuft man nicht selten vor die Wand. Zudem ist die IDE hoffnungslos verbaut. Das geht bei unsinnig komplizierten Einstellungen los und endet bei sinnlosen Fehlermeldungen, was angeblich im Source-Code falsch sein soll. Macht echt keinen Spaß, wenn man einigermaßen aktuelles C++ schreiben will.

Das mag sein, wenn man berufsmäßig programmiert und sehr gute c++ Kenntnisse hat,
wenn man aber so wie ich nur hobbymäßig programmiert ist die Arduino IDE normalerweise ausreichend.
Ich konnte bis jetzt damit alles was ich wollte programmieren.
PlatformIO ist auch eine alternative zu der Arduino IDE.

Gruß Ralf




So ist es, und wenn man will und die richtigen Tutorials nutzt, kann man durchaus auch mit der klassischen Arduino IDE sehr hardwarenah und in (nahezu) reinen C++ programmieren, wenn man will, und es kann
Aber wie zu oft bei der µC Programmierung treffen schnell mehrere Welten und Ansprüche zusammen.

Da ist "unser" freundliches Wechselstrom vs. Gleichstrom Geplänkel gar nicht dagegen.

Gruss
Dirk


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zuletzt bearbeitet 18.08.2023 | Top

RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#15 von Gelöschtes Mitglied , 18.08.2023 09:54

nun ja,

wenn es mir gelingt, auf dem "alten" PC mehrere Partitionen einzurichten,
könnte ich doch Win7 drauflassen und LINUX ergänzen, um es erstmal zu probieren..

würde dann erstmal Arduino-IDE da installieren und Sketche auf den A.mega der N-Spur-Anlage im Wohnzimmer schieben,
das klappt auch auf dem Büro-PC mit Win7 für die kleine H0-Testanlage im Büro auch einwandfrei..

hab da noch nen Partition-Manager rumliegen..schau mer mal..
das mit dem MultiBooting ging ja damals mit SUSE-LINUX.



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#16 von Stahlblauberlin , 18.08.2023 10:11

Zum Ausprobieren kannst du praktisch alle Linux-Distributionen erstaml direkt von einem USB-Stick nutzen wenn der PC das Booten von USB unterstützt. Das ist aber bei praktisch allen PCs seit etwa 2005 möglich. Ggf. muss man das aber im Bios aktivieren oder eine Taste beim Booten drücken, oft F2.
Die Installer der gängigen Distributionen bieten praktisch alle die Möglichkeit die Platte umzupartitionieren um ein paar GB (sinnvoll ab 50GB für ein schmales Produktivsystem) freizuräumen. Ebenso richten sie eine Dual-Boot-Konfiguration mit ein. Wichtig: Windoof geht gerne in den Standby statt herunter zu fahren, das kann mal hakelig werden wenn Linux zwischenzeitlich gestartet wurde. Dann ist alles was von Windoof via Suspend-to-RAM abgelegt wurde weg..


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#17 von Gelöschtes Mitglied , 18.08.2023 10:29

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #16
Zum Ausprobieren kannst du praktisch alle Linux-Distributionen erstaml direkt von einem USB-Stick nutzen wenn der PC das Booten von USB unterstützt. Das ist aber bei praktisch allen PCs seit etwa 2005 möglich. Ggf. muss man das aber im Bios aktivieren oder eine Taste beim Booten drücken, oft F2.



das hatte ich eigentlich auch erstmal vor, aber irgendwas läuft da schief :

auf dem 8GB-Stick sind lt Windoof 6,29 GB frei
auf der Win-Festplatte befindet sich eine "openSUSE-Tumbleweed-DVD-x86_64-Snapshot20230815-MEdia.iso"
mit 4,553 GB, es müßte also "dicke" reichen

Läßt sich Nicht auf den Stick kopieren !?

Angeblich ist Datei zu groß ! Kann Windows nicht mehr rechnen


zuletzt bearbeitet 18.08.2023 10:31 | Top

RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#18 von Stahlblauberlin , 18.08.2023 10:36

Eine ISO einfach auf den Stick kopieren klappt nicht, dafür braucht man ein entsprechendes Tool das den Stick auch bootfähig macht. Siehe Anleitung zu OpenSuse. Der Stick sollte dazu frisch mit FAT32 formatiert sein, 8GB müssten reichen.


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#19 von Gelöschtes Mitglied , 19.08.2023 07:04

moin,

leider funzt der "Etcher" hier nicht - in beiden Versionen - ,sodaß
ich ne leere CD suche, auf die ich die iso mittels Windows-Brenner platzieren kann..
etwas altmodisch müßte aber funzen..



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#20 von Klaus3 , 19.08.2023 08:38

Moin!

Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #18
Eine ISO einfach auf den Stick kopieren klappt nicht, dafür braucht man ein entsprechendes Tool das den Stick auch bootfähig macht. Siehe Anleitung zu OpenSuse. Der Stick sollte dazu frisch mit FAT32 formatiert sein, 8GB müssten reichen.


Ein ISO Image wird blockweise auf das Medium geschrieben. Daher ist es völlig egal, ob es vorher formatiert war oder nicht. So kommen ja auch MBR usw. auf den Stick. Genau das machen ja die Hilfsprogramme, die man unter Windows extra braucht, um so etwas zu tun.

Wenn du irgendwo ein laufendes Linux hast, kannst du einfach per "dd" das Image auf den Stick schieben. "dd" ist ein Linux Befehl: Disk Dump.

Gruß
Klaus


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zuletzt bearbeitet 19.08.2023 | Top

RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#21 von SupmaKni , 19.08.2023 09:25

Hallo,
in deinem Fall würde ich zu einer Ubuntu LTS (long therm support) Version greifen. Ubuntu hat den Vorteil dass es ein sehr ausführliches Wiki dazu gibt und du dort fast alles nachschlagen kannst, außerdem ist es so weit verbreitet dass zu fast jedem Problem schonmal eine Frage dazu im Netz gestellt wurde. Wenn es auch nichts direkt mit der Arduino IDE zu tun hat so ist ein ausführliches Wiki doch einiges Wert, vielleicht willst du ja irgendwann doch mal eine Kamera oder einen Drucker anschließen, da hilft es dir dann ungemein.
Ich selbst habe die Arduino IDE auf Ubuntu, Linux MInt in Betrieb.

Gruß Heiko

Editiert, siehe nachfolgenden Beitrag


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#22 von oliwel , 23.08.2023 22:01

Ich würde von Ubuntu die Finger lassen, habe es selber jetzt über 15 Jahre genutzt aber wie oben schon geschrieben ist der Weg Richtung snap eine Katastrophe! Gerade wenn es um das Zusammenspiel mehrerer Anwendungen geht wie beim Arduino basteln ist das alles halbgar. Ich stelle gerade alle Rechner wieder auf natives debian um, das brandneue 12 aka bookwom mit Gnome3 oder wenn man es minimalistisch mag xfce sind super und auch Anfänger geeignet. Zum arduino entwickeln kann ich nur visual Studio Code empfehlen, gibt's als Paket und integriert sich bestens mit der arduino IDE.


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#23 von SupmaKni , 23.08.2023 22:41

Hallo,
da muss ich oliwel recht geben, der Umstieg auf snap ist nicht sehr gelungen und führt hin und wieder zu unvorhergesehenen Problemen. Ich ziehe meine Ubuntu Empfehlung zurück.
Habe gerade nachgeschaut und festgestellt dass ich nicht die Arduino IDE aus den Paketquellen nutze sondern die IDE direkt von arduino.cc ... ich glaube sogar aus genau dem Grund dass es Probleme gab...
Gruß Heiko


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RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#24 von Gelöschtes Mitglied , 24.08.2023 07:59

moin,

na, dann hab ich ja nun nicht viel versäumt..der Win7-PC bzw die Festplatte war nicht mehr ok, viele Aussetzer..so wanderte er
zum Wertstoffhof..wegen anderweitiger Prioritäten wird hier also bzgl LINUX erstmal nix passieren, sorry !

Danke für Tipps und einstweilen Gute Zeit



RE: Arduino mega oder Nano : welches LINUX, welche IDE ?

#25 von Langsamfahrer , 24.08.2023 19:22

Hallo!

Zitat von lupus51 im Beitrag #24
moin,

na, dann hab ich ja nun nicht viel versäumt..der Win7-PC bzw die Festplatte war nicht mehr ok, viele Aussetzer..so wanderte er
zum Wertstoffhof..wegen anderweitiger Prioritäten wird hier also bzgl LINUX erstmal nix passieren, sorry !



Warum denn das?
Eine neue SSD holen, für die Arduino-Programmierung reichen ja schon 64 GB, das kostet doch kaum was.
Laut c't bekommt man eine SATA-SSD mit 1 TB für etwa 60 Euro, die kleineren entsprechend günstiger - es gibt ja genug Preisvergleichs-Seiten.

Alternativ zunächst ein Live-Linux von DVD oder USB-Stick laufen lassen und mit den Smartmontools prüfen, was mit der Platte los ist.

Wegwerfen ist doch nur die allerletzte Lösung, für PCs gibt es immer Interessenten!

Jörg


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