ich meine mich erinnern zu können, daß vor ein paar Jahren 141er in verkehrsrot Doppelstock-REs von Bielefeld in Richtung Hannover/Braunschweig gezogen haben. Einen dieser Züge würde ich gerne mit der neuen Märklin 141vr nachstellen, aber leider habe ich keine Bilder davon und auch im Netz nichts passendes gefunden.
Vielleicht kann mir hier jemand sagen, wieviele Wagen die Züge hatten und ob die Züge auch einen Steuerwagen (welchen?) hatten.
Gruß Torsten
nächste MISt-OWL-Stammtische: Nächster MISt-OWL-Stammtisch siehe unter http://www.mist-owl.de
141 kann mit Silberling Steuerwagen und Mitteleinstiegswagen fahren, in Nürnberg konnte sie auch die S Bahn X Typen. Mehr kenne ich nicht für die Lok. Vielleicht auch den Wittenberger. :
Bei Bahnbilder.de sind noch mehrere Bilder mit 141 und Steuerwagen voraus abgebildet, allerdings halt keine Dostos: Link 1, Link 2, Link 3
Wikipedia sagt zur Wendezugstuerung: "Sämtliche 141 besitzen die konventionelle Wendezugsteuerung über das 36-polige Steuerkabel, wodurch der Wendezugbetrieb erstmals flächendeckend eingeführt konnte."
Grüße
Matthias
Niemals eine Möchtegern-Dampflok ohne funktionierende Schieberstange und Treibstangen-Fangbügel auf meiner Anlage!
die 141 wurden als Ersatz für ausgefallene 111 vor die RE der Linie Braunschweig-Hannover-Bielefeld/Osnabrück-Rheine gespannt. Das waren i.d.R. 5-Wagen-Züge (selten 4 Wagen) und die Fahrtzeiten konnten erstaunlicherweise meistens eingehalten werden.
Bis ca. 2002 konnte man gemischte Garnituren sehen in mintgrün und verkehrsrot, danach wurden die Wagen recht schnell umlackiert. Die 1.Klasse der beiden AB-Wagen zeigte grundsätzlich in Richtung Braunschweig! Die Steuerwagen kamen erst vor ca. 4 Jahren und fuhren dann nur noch ganz selten mit 110 oder 141 (die Ausmusterungen zeigten Wirkung). Statt dessen nur noch mit 111 und 146. 110 und 141 haben die Dostos nie(!) geschoben (entsprechende Fotos geschobener Züge wirst Du niemals finden können), nur gezogen mit entsprechenden Umsetzfahrten in den Zielbahnhöfen.
Zu den Fotos mit den n-Wagen (Silberlingen/Rotlingen): Die 141 wurde auf der Strecke Bielefeld-Minden-Nienburg-Rotenburg vor ex-DR-Doppelstockwagen eingesetzt. Da diese Wagen keine 1.Klasse hatten, wurden zusätzlich ein ABn beigestellt. Diese RE fuhren übrigens nicht über Bremen und stellten an Wochenenden eine wichtige Verbindung zwischen den RE1 (Aachen-Köln-Essen-Bielefeld) und den Metronom (Bremen-Rotenburg-Hamburg) her, Stichwort Wochenend-Ticket. Da diese Züge nur alle 2 Stunden fuhren waren sie entsprechend dicke-pappe-voll.
Also ich bin damals (mitte der 90er) noch 141 mit Dosto gefahren. Allerdings waren es nur ein paar 141 die ZWS Steuerung für den Dosto hatten. Wir hatten damals die 141 435 bis 441 soweit ich mich erinnern kann. Die Loks wurden damals von der S-Bahn Nürnberg nach Frankfurt versetzt und waren mit oranger Bauchbinde (gab es mal eine von Märklin). Gefahren wurden RB, SE und RE auf unserer Stammstrecke Limburg-Frankfurt mit 4, 5 und 6 Wagen. Die ZWS Loks haben natürlich noch andere Umbauten, wie z.B. Schallgedämpftes Schaltwerk, mehrlösige Bremse und Anfahrüberwachungsgerät (wie auch 141 001 hatte).
Vielleicht hat Märklin ja ein Einsehen und bringt sie auch als S-Bahn 141 heraus. Die S-Bahn-141 für Nürnberg wurden übrigens vorher auf der S 3 im Ruhrgebiet getestet. Gruß Horst
In ihrer letzten jahren wurde die damals noch verbliebende exemplare (so um 3-4 stück) der ZWS-141'er als reserve von Frankfurt aus eingesetzt, sehr wohl auch mit doppelstockwagen in wendezugbetrieb! Zu dem zeit waren sie m.w. alle verkehrsrot. Es gab insgesamt sieben ZWS 141'er, die 141 436 bis 442.
141+Dostos+Silberlingsteuerwagenfunktionierte nicht, weil die Dostos kein 36-poliges Steuerkabel besitzen. Dies war nur im Bereich der DB, nicht aber bei der DR, üblich. Die DB AG-Neubauwagen wurden dann alle nur noch mit ZWS ausgestattet, die über das normale UIC-Kabel übertragen wird. Bei den einstöckigen Steuerwagen, die anfangs aus Mangel an Dosto-Steuerwagen eingestzt wurden, handelte es sich um Umbauten mit Wittenberger Kopf und ZWS. Ob das ehemalige Silberlinge oder Halberstädter waren, kann ich allerdings nicht sagen.