#2 von
Tom Blikstad
(
gelöscht
)
, 18.02.2009 21:25
Hallo Harald.
Es kommt auf jeden Fall auf die Spurgrösse an. Eine Spur G Lokomotive hat einen grösseren Motor als eine für Spur N. Kann auch eine grössere Spannung ertragen. Für ECoS kann man die Spannung regulieren. Das ist was Esu empfohlen hat:
Sinnvolle Spannungswerte Abhängig von der Spurweite sind folgende Einstellungen empfehlenswert:
Bin auch Spur N-Bahner und kaufe mir die CS2 dann, wenn a) sich die Fahrspannung reduzieren lässt (auch ich bräuchte 13 bis 15 V) b) Magnetartikel per DCC zu schalten sind.
bei mir gab es Probleme mit zu hoher Spannung bei Littfinski Signaldecodern. Ich fahre mit der CS1. Dort wird als Digitalspannung >20V angeszeigt. Die CS1 wird mit dem original Märklin Netzteil betrieben. Bei den ESU Netzteilen liegt die Spannung bei ca 17,6 Volt. Die neuen ESU-Netzteile lassen sich sogar regeln. Deswegen würde ich aus persönlicher Erfahrung eine Digitalspannung von ca. 17 Volt wählen.
Für H0 würde ich immer 18V empfehlen. Damit ist die Spannung hoch genug um alle Verbraucher zu bedienen und gering genug, dass ordentliche Dekoder nicht darunter leiden.
ich bin Einsteiger bei Märklin-Digital und betreibe meine Anlage mit einer Control Unit 6021. Meine Gedanken drehen sich um die am Gleis anliegende Spannung. Ich habe u.a. auch ältere Waggons mit Beleuchtung. Brennen die Glühbirnen nicht beim Betrieb auf einer Digitalanlage schneller durch, da sie nur für 16V ausgelegt sind? Wäre es in dem Zusammenhang sinnvoll, die Spannung der Control Unit mit dem DIP-Schalter 4 abzusenken?
leider ghört die 6021 zu den Zentralen, bei denen eine Stabilisierung der Digitalspannung nicht vorgesehen wurde. Deswegen sind größere belastungsabhängige Schwankungen möglich. Trotzdem musst du dir um die Glühbirnchen keine großen Sorgen machen, weil die für Märklin ohnehin 19 V haben bzw. haben sollten, der alte analoge Umschaltimpuls von > 24 V musste ausgehalten werden. Die lastgeregelten Märklindecoder der Serie 6090x brachten an die Funktionsausgänge für die Lokbeleuchtung soviel Spannung über den 2-poligen Anschluss, dass dort bei den Glühbirnen Überhitzungen vorkommen konnten. Märklin brachte dafür die Glühbirne 610080 mit dem roten Punkt. Straßen- Haus- Bahnsteig- usw Beleuchtungen solltest du immer aus getrennten Trafos in eigenen Stromkreisen speisen. Nimmst du dazu Spannungen von nur 10 - 12 V halten die Birnchen praktisch ewig, weil sie nicht unnatürlich hell leuchten müssen.
Da schließe ich mich den Ausführungen von KFS an. Alternativ kannst Du die vorhandenen Glühlampen gegen LEDs tauschen. Die halten definitiv länger als die Lampen. Vorteil: Weniger Stomverbrauch, Nachteil: Gibt es nicht umsonst Seit einiger Zeit gibt es LED in unterschiedlichen Bauformen. Unser Mitglied Thomas W. (alias Muenchner Kindl) hat diese hier vorgestellt. Ansonsten wünscheich viel Spaß beim gemeinsamen Hobby!
P.S.: (Du bist aber nicht der aus der Schuhwerbung - oder?)
besten Dank für die schnelle Info. Die Leuchtdioden mit E5,5 sind ja genial, ich kannte die gar nicht. Bei der Gelegenheit habe ich gesehen, dass es auch LEDs mit Bajonettfassung gibt (Beleuchtung Märklin alte D-Zug-Wagen).
Beste Grüße
Lurchi (Ich bins nicht selbst, nur sein Namensvetter aus Sympathie