RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#1 von hanutiii ( gelöscht ) , 13.05.2006 22:08

Hallo,
ich habe mir o.g. Fleischmann-Neuheit angeschafft. In dem Gebrauchsanleitung stand, dass man die Lok nur mit Digital-Decodern einsetzen kann, wenn diese auf gedimmt eingestellt sind, andernfalls müsste man die Glühbirnen gegen andere Artikelnummern (nicht beiliegend) austauschen. Eine Begründung dafür wurde nicht angegeben. Da lt. der Gebrauchsanleitung des ESU LokPilotDCC V2.0-Decoders die Lichtfunktionen werksseitig bereits auf „gedimmt“ voreingestellt sind, bin ich davon ausgegangen, dass ich die Glühlampen bei diesem Decoder nicht auswechseln muss.
Da diese auch einwandfrei funktionierten, als ich die Lok ohne Gehäuse auf die Schienen stellte, habe ich das Gehäuse wieder auf der Lok befestigt, was gar nicht so einfach war bei eingebautem Decoder! Nach einigen Testrunden jedoch stellte ich einen unangenehmen Geruch fest und bei näherem Hinsehen bemerkte ich dann, dass das Dach von der Hitze der Glühlampen eingeschmolzen war!
Da frage ich mich, wie kann man in der heutigen Digitalwelt eine Lok mit solchen unbrauchbaren Glühlampen auf den Markt bringen und dann noch nicht einmal in der Gebrauchsanweisung darauf hinweisen, dass bei falschem Decoder-Einbau (wohlgemerkt soll das ne normale NEM 652-Schnittstelle sein!?) die Glühlampen zu heiß werden und das Lokgehäuse dadurch dahin schmilzt?!
Ich habe die Lok mit diesem eingeschmolzen Gehäuse mal direkt an den Geschäftsführer von Fleischmann geschickt, leider aber noch keine Antwort erhalten.
Wie kann man so eine Lok in der heutigen Digitalwelt mit solchen Glühbirnen ausstatten?!? Das war definitiv die letzte Fleischmann-Lok, die ich mir angeschafft habe! Ich kann Interessierten an dieser Lok nur vor dem Einsatz im Digitalbetrieb warnen!
Gruß
hanutiii



hanutiii

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#2 von Marky ( gelöscht ) , 13.05.2006 22:26

Zitat von hanutiii
......Da lt. der Gebrauchsanleitung des ESU LokPilotDCC V2.0-Decoders die Lichtfunktionen werksseitig bereits auf „gedimmt“ voreingestellt sind, bin ich davon ausgegangen, dass ich die Glühlampen bei diesem Decoder nicht auswechseln muss......





Hallo hanutiii,


hmmmmmm, da hast Du wohl nicht richtig die ESU-Anleitung studiert.

Der Werkswert in 113 und 114 steht auf 15 und das bedeutet maximum.


Da hat Fleischmann doch alles richtig beschrieben (unbedingt dimmen)


Gruß Markus



Marky

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#3 von hanutiii ( gelöscht ) , 13.05.2006 22:28

Aber wer ahnt schon, dass dann das Lokgehäuse dahin schmilzt. Sollte doch bei einer genormten NEM-652-Schnittstelle nicht passieren! Also bitte nicht so klug daher reden, dass das alles vorherzusehen war! Außerdem .. was wäre der richtige Dimm-Faktor bei einem ESU-Decoder? Die Betriebsanleitung schweigt sich zu dem Thema aus! Und die überteuerten Fleischmann-Decoder wird sich wohl kaum jemand hier anschaffen!



hanutiii

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#4 von Altblechbahner ( gelöscht ) , 13.05.2006 23:40

Fleischmann schreibt doch, dimmen oder Glühbirnen tauschen, irgendetwas werden sie sich dabei gedacht haben. Vermutlich wäre es besser gewesen gleich zu schreiben: "Glühbirnen tauschen, sonst garantieren wir für nix!". Wer sich im Digitalbereich nicht 100% auskennt, ist dann auf der sicheren Seite, die wirklichen Cracks werden so etwas ohnehin ignorieren. Aber letzlich ist so etwas eine klassische Fahlbedienung.
Warum Fleischmann solche "falschen" Birnen einbaut? - Weil die Mehrzahl der Kunden immernoch analog fährt und die keine "trüben Funzeln" haben wollen.

Grüße vom Altblechbahner



Altblechbahner

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#5 von Jens Wulf ( gelöscht ) , 13.05.2006 23:54

Moin Moin
Z.B. LifeLike macht es (meist) einfacher. Da sind etwa 3V Lampen drin => die sind sofort hin ... auch steht es in der Anleitung: Bei DCC Lampen tauschen, da mit dem Entfernen des Blindsteckers und Einstecken des Decoders der Motor als Vorwiederstand entfaellt => POOF

Dann ist auch zu beachten: bei DC gilt so etwa 12 bis 14 V als max, ist auch bei recht vielen DCC Systemen. Aber sowohl (z.B.) IB als auch 6021 bringen locker 1,5 fache (21 Volt) ... also ist Dimmen angesagt, oder halt andere Birnen.
Selbst Maerklin bietet doch extra Digital-faehige Birnen an (19 Volt).

Nebenbei, was steckt denn hinter diesen recht anonymen Artikelnummer? (Hab jetzt nicht Lust zum Suchen, aber 4xxx deutet auf ein DC 2L H0 Modell hin)

cheers/jw



Jens Wulf

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#6 von Peter Plappert , 14.05.2006 08:24

Hallo,

eigentlich wundert es mich, dass die Glühbirnen nicht durchgebrannt sind. Glühbirnen für Analogloks reichen maximal bis 16 Volt. In der Digitalwelt müssen die bis rund 22 Volt aushalten. Oder sie müssen im Decoder gedimmt werden.

Das ist generell so. Auch Märklin Kunststoff-Fahrzeuge schmelzen bei Überspannung. Auch bei Märklin müssen die Glühbirnen angepasst werden - mit der zusätzlichen Massetücke.

Nach einer Umrüstung müssen alle CV's auf dem Programmiergleis mit einer ungefährlichen Schutzspannung erst einmal überprüft werden. Ganz wichtig bei der ersten Lok.

Wenn keine Empfehlung vorliegt, dann fängt man mit den CV-Werten halt erst mal unten an. Beispielsweise ab 3 in Dreierschritten langsam nach oben tasten. Irgendwo findet man dann schon die richtige Einstellung.

Wenn, wie hier eine Dimmvorschrift besteht, kann man die Werkseinstellung des ESU 2,0 Decoder nicht auf Maximum = 15 belassen. Siehe ESU Bedienungsanleitung Seite 17

Fleischman hat eindeutig geschrieben, dass Du die Birnen wechseln, bzw den Strom im Decoder dimmen musst. Du hast beides nicht getan. Also bist Du für die Folgen selbst verantwortlich.

Übrigens, bevor man etwas gegen die Empfehlungen macht kann man hier im Forum erst mal nachfragen - da werden Sie geholfen...

Gruß, Peter



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RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#7 von Martin Lutz , 14.05.2006 08:51

Hallo miteinander,

Also wenn das Gehäuse dann schmilzt wenn die Glühlampen etwas zu stark angesteuert werden durch den Digitaldecoder, dann werden sie wohl auch im Analogbetrieb recht heiss. Auf die Dauer bekommt das auch das Gehäuse mit. So oder so.

Aus meiner Sicht ist das eine Fehlkonstruktion.

Aus heutiger Sicht ist es unverständlich, dass immer noch Glühlampen für die Stirnbeleuchtung verwendet werden.

Da sind sogar die Newcomer und weit unbekannteren Hersteller wie Mehano fortschrittlicher.

Und soll mir ja niemand entgegnen, das Pissgelb der LED sehe scheusslich aus. Heutzutage gibt es warmweisse LED in allen Gehäuseformen.

Die einzigen die es bis heute noch nicht begriffen haben sind die Hersteller.


P.S.
Da kommt wieder der Unsinn der Nem Schnittstelle deutlich zum Tragen .
Einfach Decoder einstecken und fertig ist der Digitalumbau. Plug and Play mit Tücken.
Kein Wunder sind viele Modellbahner verunsichert sind.

Die Dimmfunktion sollte einfach dazu da sein, die Lichtstärke nach eigenem Geschmack anzupassen und höchstens bei älteren Schätzchen die Lampenlebensdauer zu erhöhen. Aber bei einer Neuheit....!?

Die Einstellmöglichkeiten sollten stets so sein, dass man ohne Gefahr den ganzen Bereich nutzen kann. Wie war das doch bei den neuen Märklin Sounddecoder?



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RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#8 von Hp2 ( gelöscht ) , 14.05.2006 10:11

Hallo!

Zitat

eigentlich wundert es mich, dass die Glühbirnen nicht durchgebrannt sind. Glühbirnen für Analogloks reichen maximal bis 16 Volt. In der Digitalwelt müssen die bis rund 22 Volt aushalten. Oder sie müssen im Decoder gedimmt werden.




Genau so wird jemand ohne Erfahrungen die Anleitung auffassen. Die Birnchen müssen gedimmt werden, damit sie nicht durchbrennen.

Zitat

Fleischman hat eindeutig geschrieben, dass Du die Birnen wechseln, bzw den Strom im Decoder dimmen musst. Du hast beides nicht getan. Also bist Du für die Folgen selbst verantwortlich.



Es wurde kein Kriterium angegeben, nach dem gedimmt werden soll. Letztendlich kann eine falsche Dimmeinstellung nur durch einen Schaden am Birnchen (harmlos) oder am Gehäuse (fatal) festgestellt werden.
Ein Hinweis auf den möglichen Totalschaden und eine Einstellungsregel gehören in die Anleitung!

Besser wäre es aber, zwingend einen Lämpchentausch vorzuschreiben. Ein Fahrzeug darf nicht so zerkonfigurierbar sein, daß es Schaden nimmt. Wer kennt seine Einstellungen noch in 5 Jahren.? Wer stellt sicher, daß das Fahrzeug nicht einmal von einem Unwissenden bedient wird?

Aus dem gleichen Grund halte ich nichts von Decodern, die keinen Umschaltimpuls aushalten. Ob man ihn nun braucht oder nicht, die Pleite ist vorprogrammiert.

Grüße

vom Schutzleiter



Hp2

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#9 von Udo Karl , 14.05.2006 10:23

Zitat
In dem Gebrauchsanleitung stand, dass man die Lok nur mit Digital-Decodern einsetzen kann, wenn diese auf gedimmt eingestellt sind, andernfalls müsste man die Glühbirnen gegen andere Artikelnummern (nicht beiliegend) austauschen.



Hallo Hanutii,

warum soll hier Fleischmann schuld sein ? In der Gebrauchsanleitung ist alles präzise beschrieben und Du hast doch den Decoder selbst eingebaut.

Da hat natürlich ein Metallgehäuse Vorteile. Also kauf das nächste Mal Märklin (Kingsbridge Capital) oder laß Dir den Decoder durch einen Profi einbauen.



 
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RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#10 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 14.05.2006 10:45

Zitat von hanutiii
Aber wer ahnt schon, dass dann das Lokgehäuse dahin schmilzt. Sollte doch bei einer genormten NEM-652-Schnittstelle nicht passieren! Also bitte nicht so klug daher reden, dass das alles vorherzusehen war! Außerdem .. was wäre der richtige Dimm-Faktor bei einem ESU-Decoder? Die Betriebsanleitung schweigt sich zu dem Thema aus! Und die überteuerten Fleischmann-Decoder wird sich wohl kaum jemand hier anschaffen!




Was hat das mit der Schnittstelle nach NEM-652 zu tun, wo siehts Du da einen Zusammenhang?
Nebenbei einen kleinen Tipp:
Schirme Kunststoffteile gegen Glühlämpchen mit Silberpapier ab. Rauchst Du selber oder kennst einen Raucher, das Papier in den Zigarettenschachteln eignet sich hervorragend dafür. Die silberne Seite muß zur Lampe zeigen, also den Klebstoff an der weißen Seiten anbringen



Modellbahner Arnold

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#11 von Cougarman ( gelöscht ) , 14.05.2006 10:47

Wieder ein Grund warum ich nur Loks mit Decoder kaufen möchte.
Dieses rumgefriggel an den Loks finde ich bähh. ops:



Cougarman

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#12 von Martin Lutz , 14.05.2006 10:54

Modellbahner Arnold

Zitat von Modellbahner Arnold

Zitat von hanutiii
Aber wer ahnt schon, dass dann das Lokgehäuse dahin schmilzt. Sollte doch bei einer genormten NEM-652-Schnittstelle nicht passieren! Also bitte nicht so klug daher reden, dass das alles vorherzusehen war! Außerdem .. was wäre der richtige Dimm-Faktor bei einem ESU-Decoder? Die Betriebsanleitung schweigt sich zu dem Thema aus! Und die überteuerten Fleischmann-Decoder wird sich wohl kaum jemand hier anschaffen!




Was hat das mit der Schnittstelle nach NEM-652 zu tun, wo siehts Du da einen Zusammenhang?




Ganz einfach: Die Schnittstelle gaukelt einem Plug and Play vor das hier gar nicht existiert. Einfach Decoder reinstecken und man kann losfahren.

Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie weit entfernt die Hersteller manchmal von einer Anwenderfreundlichkeit sind.



Martin Lutz  
Martin Lutz
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RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#13 von Hp2 ( gelöscht ) , 14.05.2006 10:55

Hallo!



Zitat von Modellbahner Arnold



Was hat das mit der Schnittstelle nach NEM-652 zu tun, wo siehts Du da einen Zusammenhang?




Ganz einfach, die NEM Schnittstelle ist eine für den Benutzer freigegebene Schnittstelle. Die Kombination aus Lok und Schnittstelle muß schadenssicher sein. Etwas anderes sind Decoder zum Einlöten.

Grüße

vom Schutzleiter



Hp2

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#14 von Gast , 14.05.2006 12:13

Also ich kann das auch nicht so ganz nachvollziehen.

Wenn der hersteller gleich schreibt, dass hier gedimmt werden muss, dnan weiss ich, dass da was faul ist. Und wenn ich die Probefahrt mit offenem Gehäuse mache und die Lampen straheln mich weiss an, dann ist es höchste Zeit, dass ich darüber nachdenke, was ich tun muss. die Glühlämpchen sollte eher etwas gelblich trüb strahlen.

Also ich muss sagen, klassischer Anfängerfehler und wenn Fleischmann das Lokgehäuse tauscht, dnan kannste von Glück und großer Kulanz reden. Ich würde dann nur noch GFN-Loks kaufen. So etwas würde ich als Hersteller nämlich nicht tun.

Wolfgang




RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#15 von Karlheinz Hornung ( gelöscht ) , 14.05.2006 12:34

Hallo,

wenn man eine 12 Volt Glühlampe mit über 20 Volt versorgt hat man einen Zeitzünder gebastelt. Wir ersetzen ja auch nicht einfach unsere Steckernetzteile durch Europastecker.

Im übrigen taucht dieses Problem auch bei allen Innnenbeleuchtungen auf. Bei DC ist das Problem deshalb größer weil die Digitalspannung fast doppelt so hoch wie bei analogem Betrieb ist.



Karlheinz Hornung

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#16 von Marky ( gelöscht ) , 14.05.2006 12:48

Hallo zusammen,


grundsäzlich gilt doch wohl, daß man sich mit der Materie ein klein wenig auseinandersetzt und Interesse an der Digital-Technik zeigt. Und wenn dem so ist kann ein "Unfall" wie oben beschrieben einfach nicht passieren.

Und wer kein Interesse zeigt, der soll die Umbauten besser jemanden machen lassen, der sich damit auskennt.

Da kann doch der Hersteller nicht dran Schuld sein. Die Verantwortung für die Umbauten trägt ja wohl in erster Linie der "Umbauer" selbst.

@ Hanutiii

Auf solch eine freundliche Nachricht von Dir gibt es keine Antwort. Ein bißchen "Nettiquette" sollte man schon an den Tag legen


Allen einen schönen Sonntag

Marus



Marky

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#17 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 14.05.2006 12:54

Zitat von Schutzleiter
Hallo!
Ganz einfach, die NEM Schnittstelle ist eine für den Benutzer freigegebene Schnittstelle. Die Kombination aus Lok und Schnittstelle muß schadenssicher sein. Etwas anderes sind Decoder zum Einlöten.

Grüße

vom Schutzleiter



Hat doch funktioniert. Der Schaden durch die Glühbirne ist außerhalb der Schnittstelle zu suchen und wäre nicht aufgetreten wenn:
a) die Bedienungs-/Einbauanleitung gelesen und verstanden worden wäre
b) der Anwender wissen täte was er tut

Das Papier liegt ja nicht umsonst den Produkten bei. Für unsachgemäßen Gebrauch kann der Hersteller nichts für!



Modellbahner Arnold

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#18 von hanutiii ( gelöscht ) , 14.05.2006 12:57

Ich kann zu den zahlreichen Beiträgen nur sagen, hinterher ist man immer klüger. Ich hab die Anleitung so aufgefasst, dass die Glühlampen durchbrennen, wenn sie nicht gedimmt werden. Da das im geöffneten Zustand nicht passierte, dachte ich alles wäre ok. An Hitzeprobleme habe ich ehrlich gesagt nicht gedacht, da ich weder Elektriker, Bastler noch sonst ein ausgewiesener Experte bin, sondern einfach nur die Lok fahren wollte. So ein Decodereinbau ist ja an sich nichts schwieriges, jedenfalls hatte ich bei meinem zahlreichen Roco-Material noch nie solche Probleme.
Jedenfalls hätte Fleischmann m.E. in der Bedienungsanleitung auch darauf hinweisen sollen, was bei unsachgemäßen Decodereinbau passiert, und das haben sie definitiv nicht gemacht!
Ich wollte mit meinem Beitrag nur mal all diejenigen gewarnt haben, die mit dem Kauf dieser Lok (übrigens eine BR 146 der DB AG) liebäugeln. Die Lok hat übrigens eine Zugzielbeleuchtung, vielleicht hat Fleischmann deshalb die Glühbirnen so nah unters Dach verbaut. Für mich jedenfalls eine anwenderunfreundliche Fehlkonstruktion. Wenn ich ne Lok mit Schnittstelle kaufe, erwarte ich, dass diese auch im Digitalbetrieb funktioniert, ohne dass ich mir noch umständlich irgendwelche Glühbirnen nachkaufen muss!
Gruß
hanutiii



hanutiii

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#19 von Hp2 ( gelöscht ) , 14.05.2006 13:10

Zitat von Modellbahner Arnold

Hat doch funktioniert. Der Schaden durch die Glühbirne ist außerhalb der Schnittstelle zu suchen und wäre nicht aufgetreten wenn:
a) die Bedienungs-/Einbauanleitung gelesen und verstanden worden wäre
b) der Anwender wissen täte was er tut

Das Papier liegt ja nicht umsonst den Produkten bei. Für unsachgemäßen Gebrauch kann der Hersteller nichts für!



Hallo!

Lok und Schnittstelle bilden eine Einheit. Es steht nirgends diejenige Dimmeinstellung, die das Gehäuse nicht zur Verformung bringt.

Grüße

vom Schutzleiter



Hp2

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#20 von Modellbahner Arnold ( gelöscht ) , 14.05.2006 13:53

Zitat von Schutzleiter


Hallo!

Lok und Schnittstelle bilden eine Einheit. Es steht nirgends diejenige Dimmeinstellung, die das Gehäuse nicht zur Verformung bringt.

Grüße

vom Schutzleiter



Hallo,

Hanutiii schrieb:

In der Gebrauchsanleitung stand, dass man die Lok nur mit Digital-Decodern einsetzen kann, wenn diese auf gedimmt eingestellt sind, andernfalls müsste man die Glühbirnen gegen andere Artikelnummern (nicht beiliegend) austauschen.

Damit ist doch alles gesagt, es stand da und wurde nicht beachtet!



Modellbahner Arnold

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#21 von Jens Wulf ( gelöscht ) , 14.05.2006 14:42

Moin Moin
Wenn so was in der Anleitung steht deutet es meist (aus meiner Erfahrung) darauf hin das die eingebauten Lampen fuer den Analogbetrieb, also maximal (nicht dauernd!) 12 bis 14 Volt (typisch 2L DC, da eine 4xxx von Fleischmann)
Typisch duerfte da wohl etwa 10-11 Volt dauernd ok sein, und ich stelle bei geoeffneten Gehaeuse einen entsprechenden Wert ein, entweder mit weiteren Vorwiderstaenden (*) und/oder Dimming.
rule of thumb: Dimming etwa auf 2/3 stellen, dann fine-tunen wenn noetig, d.h. bei 12 Volt Birnen etwa 10-11 Volt einstellen.

(*) Die koennen auch recht warm werden. Oder halt Birnen tauschen.
Waermetest: vorsichtig mit dem Finger pruefen, wenns dem unangenehm ist, wird es auch dem Plastikgehaeuse unangenehm

Nochmals: die Fleischmann 4xxx Lok so wie sie aus der Packung kommt (mit Blindstecker) ist fuer 2L DC Analogbetrieb gedacht. Umbau auf Digital gemaess Anleitung. Auch mal an die Analogbahner denken: Die werden was huesteln wenn die Lok mit Birnen fuer Digital bereits ab Werk ausgeruestet werden, die sehen dann fast nichts bei den ueblichen Geschwindigkeiten (= Spannungen um die 6 bis 8 Volt bei mittlerer Geschwindigkeit).

Die Schnittstelle in Verbindung mit einstellbaren Dimming ueber CV's erlaubt den Einbau ohne Loetkolben, mehr nicht.

Wenn ich Zeit hab ueberpruefe ich heute nachmittag was ich mit meiner Fleischmann 145 gemacht habe, die duerfte verwandt sein.

Wenn ich mich an den Aufbau der Maerklin 185 (Hobby) mit Metallgehaeuse erinnere, die hat zwar LED, aber wenn sie Gluehlampen haette, dann waere wohl der Fuehrerstand dran bei zu grosser Hitze. Ok der ist innen, und der Schaden begrenzt ...

cheers/jw



Jens Wulf

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#22 von Altblechbahner ( gelöscht ) , 14.05.2006 15:43

Stell' die Frage mal bei DSO oder beim EK-Forum - viel Spaß

Böse Grüße vom Altblechbahner



Altblechbahner

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#23 von X2000 , 14.05.2006 16:10

Bei HAG passiert übrigens das Gleiche! Auch da sollte man die Glühlampen tauschen.



X2000  
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RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#24 von Hp2 ( gelöscht ) , 14.05.2006 17:01

Zitat von Modellbahner Arnold




In der Gebrauchsanleitung stand, dass man die Lok nur mit Digital-Decodern einsetzen kann, wenn diese auf gedimmt eingestellt sind, andernfalls müsste man die Glühbirnen gegen andere Artikelnummern (nicht beiliegend) austauschen.

Damit ist doch alles gesagt, es stand da und wurde nicht beachtet!



Hallo!

Dein Ratschlag läuft auf folgenden Eintrag in der Bedienungsanleitung hinhaus:

Erhöhen Sie die Helligkeit so lange bis sich das Gehäuse gerade noch nicht verformt bzw. senken Sie die Helligkeit bis sich das Gehäuse nicht mehr verformt.

Grüße

vom Schutzleiter



Hp2

RE: Fleischmann 4324 nicht für Digital-Betrieb geeignet ...

#25 von Gelöschtes Mitglied , 14.05.2006 19:31

Hallo Hanutiii

Plastik ist halt Plastik. Daher bin ich so ein großer Fan von diesem Leukoplastbombern.

Metallische Grüße

Jürgen Herberger




   


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