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RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#1 von salmi1047 ( gelöscht ) , 16.02.2012 11:17

Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche bzw. bei der Auswahl des "besten", "sinnvollsten" Decoders für meine relativ kleine Anzahl von Märklin-Loks auf Digital. Ich habe vor ganz langer Zeit mal Originale von Märklin genutzt, zwischendurch auch mal den Lenz 100 M, auch der 76200 von Uhlenbrock ist schon im Einsatz. ESU und TAM sind noch nicht in meiner Sammlung vertreten. Zur Zeit versuche ich aus verschiedensten Beiträgen und Foren rauszufinden, welcher denn wohl der geeignete sein könnte, habe aber ein wenig das Gefühl, 10 Beiträge, 9 Meinungen....

Meine Erfahrung nach dem Einbau des gleichen Decoders in zwei verschiedene Loks ist, dass auch bei gleichen Einstellungen der Decoder die Eigenschaften sehr unterschiedlich sind.

Insofern noch mal die Frage: Welcher ist denn wohl der geeignetste?

Grüße Henner


salmi1047

RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#2 von Railstefan , 16.02.2012 11:35

Hallo Henner,

falsche Folgerung von dir: 9 Beiträge ergeben mindestens 10 Meinungen....

Aber zurück zu den Dekodern: wie du selber schon festgestellt hast, ist es nicht nur der Dekoder sondern auch die Lok (= Antriebskonzept, Verschleiß und Toleranzen), die einen Einfluss haben.
Welcher Dekoder der beste ist, muss jeder für sich selber entscheiden, denn es kommt ja darauf an, was man persönlich als gut oder nicht gut betrachtet.
Generell sind z.B. die ESU-Lokpiloten recht gute Dekoder mit ziemlich vielen Einstellmöglichkeiten. Aber ob man die alle nutzen kann und möchte, hängt von der Lok, dem eigenen Anspruch und ggfs auch von den eingesetzten Digitalkomponenten ab.
Die besten Ergebnisse erzielt man bei älteren Märklin-Loks, wenn diese zuerst einen Hamo-Magneten statt der Feldspule erhalten, sprich sie haben dann einen Gleichstrom-Motor und dieser wird von den meisten Dekodern ohne Probleme angesteuert, während der klassische Allstrom-/Wechselstrom-Motor ohne Umbau nur von einigen wenigen Dekodern angesteuert werden kann.

Fazit: entweder du bleibst bei einem Dekoder, der dir bisher gefällt oder du versuchst es einfach mal probeweise mit einem anderen Typen, wie z.B. dem ESU LoPi 4. Wenn die Fahreigenschaften hinterher überhaupt nicht gefallen, was ich eher ausschließen würde, so kannst du ihn im Zweifelsfall immer noch in eine andere deiner Loks einbauen und dort testen. Wie du ja schon gemerkt hast, hängt es ja auch von der Lok ab.

Viel Erfolg
Railstefan


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RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#3 von salmi1047 ( gelöscht ) , 16.02.2012 11:58

Hallo Railstefan

Ich wollte etwas "höflich" sein, bzgl. der Zahl an Meinungen

Es gibt eben Beiträge, in denen z. B. Uhlenbrock vollständig niedergemacht wird; dem kann ich eigentlich nicht zustimmen, aber ....

also erst mal Danke und das mit dem Austausch der Feldspulen, da hab ich auch schon drüber nachgedacht..bin auch am überlegen, die 5-poligen Hochleistungsantriebe zu versuchen.. mal sehen

Gruß Henner


salmi1047

RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#4 von schaerra , 16.02.2012 16:16

Hallo,

ich möchte Dir den Einbau von Schnittstellen (zb. NEM652 8 Pol.) empfehlen. Die Dinger gibt es z.B. bei Tams oder ESU. Einfach nach Farbcode anlöten. Damit kann man dann die Decoder jederzeit schnell umstecken.
Ich verwende ebenfalls Hauptsächlich ESU Decoder und bin damit sehr zufrieden.
Auch mit Lenz und Viesmann/Kuehn habe ich gute Erfahrungen gemacht.


freundliche Grüsse
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RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#5 von salmi1047 ( gelöscht ) , 16.02.2012 16:56

Danke, den Tip werd ich mal ins Kalkül ziehen...bisher hab ich immer kräftig gelötet..... immer mal wieder aufs Neue..


salmi1047

RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#6 von Railstefan , 16.02.2012 17:15

Hallo Henner,

einen Austausch des Ankers kannst du dir bei den meisten Märklin-Motoren sparen, da z.B. der ESU-LokPilot sehr gut und auch feinfühlig mit dem 3-poligen Anker zusammen arbeitet.
Ich an deiner Stelle würde einfach mal zuerst nur den Magneten tauschen und mit einem Dekoder 'spielen' und nur wenn da nichts Gescheites rauskommt, auch noch den Anker tauschen.

Viel Erfolg
Railstefan


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RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#7 von H0WechselStromFahrer , 16.02.2012 19:43

Hallo!

Mit Uhlenbrock bin ich durch.
Auch ich habe viele Märklins umbauen müssen da die Umschalter defekt waren.
Auch wurden 2 Rocos mittels UB umgebaut.
Leider sterben die Decoder einen zu schnellen Tod.
Einmal ausprobiert, nach knapp 2 Jahren zum Einfahren auf das Gleis gesetzt - Tot.
Ich bin seit einiger Zeit komplett auf Tams G/W 33 umgestiegen, man könnte auch eine Nummer kleiner nehmen, mit weniger Funktionen u.ä. Du kannst natürlich auch Zimo oder Esu nehmen.
Schön ist das die Decoder nach DCC Standard angesprochen werden können.
Also auch lange Adressen. Auch Lastregelung ist möglich, aber nur für GS.
Als ich vor 4 Jahren anfing Loks umzubauen, gab es nur MM Decoder für die M's - jedenfalls hat mir das damals mein Händler gesagt...
Ich hatte mich auf Grund von Gleichheit, Fehlersuchen und Tauschoption für eine Serie entschlossen.

Bei meinen umgebauten GS Maschinen ist der Tams erste Wahl.
Die Märklin werden nach den ersten Einfahrmessungen weiter nachgerüstet.
Aber wie schon die Kollegen anmerkten, die eierlegende Wollmichsau gibts nicht.

Gruß

Matthias


Gruß

Matthias


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Technik:Tams MC & 2x HC & B4 Booster (m. und o. Anz.), LDT: RM88-N, HSI-88 USB, SDEC, ESU SwitchPilotServo, Märklin
Software:TC 8G, W10Pro 64 Bit


 
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RE: Umrüstung Märklin-Loks auf Digital GS / DCC

#8 von salmi1047 ( gelöscht ) , 19.02.2012 15:50

Hallo,

Das werde ich jetzt auch mal ausgiebig tun, rumspielen und verschiedene Konfigurationen testen, habe bisher nur uralte Lenz Decoder aus der Zeit, als es anfing mit digital... zwischendurch mal Uhlenbrock... werde jetzt mal die "Palette" durcharbeiten. Problen ist dabei ja auch, dass jeder Motor ein "Individuum" ist.

Aber danke für euere Anregungen und Beiträge

Gruß Henner


salmi1047

   


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