Euer Verhältnis zur Eisenbahn

Bereich für Umfragen zu Modellbahn- und Eisenbahn-Themen.

Wie ist Euer Verhältnis zur Eisenbahn?

Ich verdiene mein täglich Brot damit
57
7%
Ich nutze die Eisenbahn häufig/täglich als Verkehrsmittel
121
15%
Ich nutze die Eisenbahn gelegentlich als Verkehrsmittel
260
31%
Ich nutze die Eisenbahn nie als Verkehrsmittel
40
5%
Ich nehme gerne an Veranstaltungen rum um die (historische) Eisenbahn teil
230
28%
Ich verwende die Eisenbahn lediglich als Vorlage für meine Modelleisenbahn, ohne sie zu nutzen
119
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 827


Analogbahner
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#326

Beitrag von Analogbahner » Mi 3. Jul 2019, 16:50

Egal, wie hoch gelobt die Doppelstockwagen werden: zwei Reisende mit Gepäck, die aneinander vorbei wollen, müssen schon ziemlich tricksen. Da die Züge selten an der vorgeschriebenen Parkposition halten, ist das Aufsuchen seines Sitzplatzes im Zug leider immer noch mühsame Quälerei und üblich. Von wegen, die Fahrgäste könnten nicht vor IHREM Wagen warten, dann ginge nämlich alles beim Einsteigen schneller! Der Zug könnte ja auch mal korrekt halten! Es ist egal, wo man wartet - durch einige Wagen muss man sich immer durchkämpfen. Für ältere Fahrgäste ist die Viertelstunde Frist bis zum Aufsuchen der Sitze knapp bemessen. Oder ist das nicht mehr so..?
Gruß
Jochen (aka Analogbahner)

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st-oldie
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#327

Beitrag von st-oldie » Sa 13. Jul 2019, 21:14

Hallo,

Eisenbahn als Verkehrsmittel ist für mich etwas zwiespältig.

Für eine RMV Monatskarte zahle ich etwa die Spritkosten, die ich für die Fahrt zur Arbeit habe. Das ist also preislich durchaus eine Alternative, da auch der Verschleiß des eigenene PKW wegfällt. Und mit dem Taktabstand von 15 min bekommt man ja schnell einen Anschluß. Also eigentlich besser, als mit dem eigenen Auto zu fahren.

Dann hatte ich aber bei einem Test bei meinem vorherigen Arbeitgeber einmal pro Woche eine Verspätung, bei der ich den Anschluß nicht bekomme. Und in manche Randbezirke muß ich leider den doppelten Taktabstand warten. Also 30 min Wartzeit. Und morgens haben die Geschäfte auf der Zeil noch nicht mal offen, um die Zeit irgendwie rumzukriegen. Der Bus zur Verteilung in die Industriegebiete wartet natürlich auch nicht. Also laufen wenn es mehr als 20 min bis zum nächsten dauert oder warten. Das war dann in der Summe eher zum abgewöhnen als als Alternative wahrgenommen zu werden :-(

Wenn ich im Berufsverkehr nach Frankfurt einen RE nehmen kann, kann ich das Leben in vollen Zügen genießen. Die sind so überfüllt, daß ich die 30 min Fahrt im Einstiegsbereich stehen muß.

Dann kommt noch die schlechte Planung der Industriegebiete hinzu :-( Zur Arbeit zu meinem jetzigen Arbeitgeber muß ich einmal umsteigen und dann vom Bahnhof einen Bus nehmen. Da brauch ich fast das doppelte der Zeit, die ich mit dem eigenen PKW brauche (auch im Berufsverkehr!). Eigentlich schade :-( Denn den ÖPNV für den Weg zur Arbeit zu nehmen und nur für einige persönliche Fahrten die Bahn ud für die restlichen Fahrten das Auto würde viel für die Umwelt bringen und eigentlich auch den eigenen Geldbeutel entlasten. Eigentlich eine Win-Win Situation.

Für Individualverkehr ist mir die Bahn zu teuer. Attraktive Preise bekommt man wohl nur, wenn man das lang im Vorraus plant und/oder zu unattraktiven Zeitne reist. Für einen Messebesuch reise ich morgens/vormittags an und am späten Nachmittag zurück und nicht mittags, wo die Preise niedriger sind! Zu meinen Eltern fahren gibt es keinen Anschlußbus, obwohl ich einige Jahre "mit der Fahrkarte abgestimmt hatte" (Wie es die DB immer gefordert hatte). Zum EJag Fest hab ich den Kofferraum voll, ... Ausnahmen wo dann doch der RMV attraktiv ist sind manche Veranstaltungen in F, für die ich dann doch per S-Bahn anreise.

Eigentlich finde ich die Bahn für ÖPNV im Ballungsgebiet gut, speziell für die Fahrt zu Arbeit. Leider wird einem das vermiest. Und für manche private Fahrten ist die Bahn keine Alternative, weil man halt nicht von Ballungszentrum zu Ballungszentrum reist sondern in die sogenannte Fläche weiter muß oder zu viel Gepäck hat.

Tschüß
Michael


Andreas Poths
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#328

Beitrag von Andreas Poths » Fr 19. Jul 2019, 07:31

Hallo Michael :wink:
Mit den vollen RE-Zügen aus den Räumen GI, FB, FD, KO bin ich bei dir; wenn ich morgens um 6.28h mit dem Sprinter von F.-Dorf im Frankfurter Hbf einfahre, gibt es so manche Paralleleinfahrt. Da sieht man dann die armen Würmer in den Waggons stehen...
Ich vermute (!) mal, daß viele (aus ebendieser nördlichen Richtung) weiter Richtung Rhein-Main-Airport wollen; hier können wir alle zusammen nur hoffen und beten, daß die Tangente Bad Homburg - Eschborn - Flughafen so schnell wie möglich "Wirklichkeit" wird. Ich werd es in meinem Arbeitsleben wohl nicht mehr erleben, für alle anderen kann man es nur wünschen.
Zunächst darf man sich die schnelle Fertigstellung des 3-Gleisigen Ausbaus Frankfurt - Bad Vilbel ...ff herbeisehnen und die (eigentlich schon für 2019 vorgesehene) Verlängerung der S5 nach Usingen.....
Die Hoffnung stirbt zuletzt - aber sie stirbt...... :cry:
gruß pothsi
Man lebt nur einmal...aber dann mit MÄRKLIN!!!

Nüchtern betrachtet war es besoffen besser....


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#329

Beitrag von berndm » Mo 22. Jul 2019, 17:59

Ich verlinke hier mal noch die Übernahme von Westbahn Dostos im RE Komfortbereich durch die DB zum Einsatz als ICs.
Die Sitzbänke ohne jegliche ergonomische Rückenform entsprechen wohl der ehemaligen 4. Klasse (Traglastenabteile). Das wäre dann wohl wirklich eine Innovation auf deutschen Gleisen: ein Schnellzug mit einer derartig miserablen Komfortstufe hat sich noch keine Bahngesellschaft in der Vergangenheit getraut.
viewtopic.php?f=43&t=171084

In der Schweiz ist so was eine S-Bahn. :shock:


Ralf67
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#330

Beitrag von Ralf67 » Mo 22. Jul 2019, 18:24

Hallo berndm,
berndm hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 17:59
Ich verlinke hier mal noch die Übernahme von Westbahn Dostos im RE Komfortbereich durch die DB zum Einsatz als ICs.
Die Sitzbänke ohne jegliche ergonomische Rückenform entsprechen wohl der ehemaligen 4. Klasse (Traglastenabteile). Das wäre dann wohl wirklich eine Innovation auf deutschen Gleisen: ein Schnellzug mit einer derartig miserablen Komfortstufe hat sich noch keine Bahngesellschaft in der Vergangenheit getraut.
viewtopic.php?f=43&t=171084

In der Schweiz ist so was eine S-Bahn. :shock:
immer wieder ist zu lesen, wie verärgert Du über die DB bist.
Ich möchte die vielen Probleme und Mißstände nicht schönreden.
Aber eines würde mich sehr interessieren:

Schreibst Du nur hier im Forum deinen Ärger und Unmut über die DB oder hast Du diesen Unmut auch andere Personen wissen lassen.
Es wäre doch viel effizienter, wenn Du z.B. die obersten Verantwortlichen der DB anschreiben würdest. Dort wäre doch die eigentliche Adresse für deine Belange.
Diese Antwort würde mich ebenfalls interessieren (und bestimmt auch andere :wink: ).


Dies ist als Anregung zu verstehen.


Gruß Ralf


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#331

Beitrag von berndm » Mo 22. Jul 2019, 21:10

Ralf67 hat geschrieben:
Mo 22. Jul 2019, 18:24
....
Aber eines würde mich sehr interessieren:

Schreibst Du nur hier im Forum deinen Ärger und Unmut über die DB oder hast Du diesen Unmut auch andere Personen wissen lassen.
Es wäre doch viel effizienter, wenn Du z.B. die obersten Verantwortlichen der DB anschreiben würdest. Dort wäre doch die eigentliche Adresse für deine Belange.
Diese Antwort würde mich ebenfalls interessieren (und bestimmt auch andere :wink: ).


Dies ist als Anregung zu verstehen.


Gruß Ralf
Hallo Ralf,

wenn ich Dich richtig verstehe, dann fragst Du, ob es sinnvoll ist, sich bei der DB AG direkt, z.B. per Telefon eine Rückmeldung abzugeben, bzw. empfiehlst mir dieses zu tun.
Das mit dem Anrufen empfehlen ja auch immer die Zugbegleiter und Service Point Mitarbeiter. Dann gibt es meist noch ein Kärtchen mit einer Telefonnummer.
Von Zeit zu Zeit, wenn das Erlebte doch etwas zu viel war, rufe ich dort an. Allerdings kann ich mir den Text schon vorwegnehmen:
"Wenn der Vorfall so stimmt, dann bittet man um Entschuldigung."
"Ob das so ist, kann man nicht nachvollziehen, da man keine Daten hat."
"Ein Weitergeben der Information gibt es nicht."
"Eine weitere Ansprechperson gibt es nicht und es wird auf nichts weiter verwiesen."
Und dann: "Danke für den Anruf und noch einen schönen Tag!" ...

Einmal bin ich dann doch weitergekommen. Aber da habe ich von einem Dienstapparat im Bahnhof telefoniert. Meine andere Seite meinte, er hätte direkte Verantwortung für die Fahrdienstleiter. Der Grund meines Anrufs war, der über ein Jahr andauernde verpasste Anschluss auf eine Regionalzugverbindung, die immer mit dem gleichen Fehlverhalten: Pünktlichstes Verlassen des Bahnsteigs und dann im Vorfeld des Bahnhofs warten und damit der verpasste Zug bestens für die Reisendem mit dem verpassten Anschluss beobachtbar.
Das Gespräch war aber mega-ernüchternd: Ja, er ist für diesen Bereich zuständig. Das Problem sei ihm nicht bekannt. Er sehe keine Veranlassung, hier die Sache näher anzuschauen.
Das Gespräch kam übrigens dadurch zu Stande, dass mir über einige Wochen hinweg mehre Bahnmitarbeiter bestätigt haben, dass das ein bekannter, systemischer Fehler ist, aber halt nichts verbessert wird.

Ralf, solltest Du nun wirklich einen Ansprechpartner bei der DB AG kennen, der sich nun wirklich um das alltägliche Desaster interessiert und auch was verbessern kann, dann freue ich mich auf eine Telefonnummer.

Wenn ich die Berichte hier im Thread lese, dann scheinen recht viele mit der DB AG negative Erfahrungen machen.

Danke -- Bernd


Ralf67
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#332

Beitrag von Ralf67 » Di 23. Jul 2019, 12:30

Hallo Bernd,

Du hast meinen Post anscheinend nicht richtig gelesen oder verstanden.

Das Du die von Dir beschriebenen Wege gegangen bist, davon ging ich bereits aus.

Schreibe Dir eine PN.


Gruß Ralf


oligluck
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#333

Beitrag von oligluck » So 18. Aug 2019, 11:01

Moin,
es dürfte immer die Frage sein, wo man wohnt.

Ich möchte heute, Sonntag Mittag, von kurz vor Luxembourg nach Saarbrücken.
Das sind rund 65km. Die Fahrzeit mit der DB AG dauert sage und schreibe über zwei Stunden!
(Anfahrt zum hiesigen Bahnhof und Weiterfahrt mit der Saarbahn nicht eingerechnet)

Letztes Jahr (meine Schwägerin hat immer am selben Tag Geburtstag) ging es noch unter 50 Minuten.
Da war es kein Thema, die Bahn zu nehmen, ich habe keinen Stress und darf vielleicht sogar ein Bier trinken.
Feier findet in einer Kneipe statt und dann ist die Versuchung natürlich vorhanden :)

Aber so? Nö.
Die DB AG hat mich als Kunden verloren.
Wenn sowieso ein Kraftfahrzeug im Haushalt vorhanden ist, für das ich, egal ob es steht oder fährt, Versicherung bezahle, nehme ich lieber das.


Ich bin eine Zeitlang von Hamburg nach Salzburg gependelt: 8 Stunden lang Buch lesen oder mich mit anderen Fahrgästen unterhalten, war sehr viel angenehmer, als stumpfsinnig über die Autobahn zu brettern.
Ist jedoch Start und Ziel nicht in Bahnhofsnähe, wird es haarig: vom Zielbahnhof dann 30km mit dem Taxi zu fahren, ist dann nicht mehr unbedingt Portokasse.

Mein Konklus: wenn die DB AG mich als Kunden nicht möchte, dann kann sie gerne alleine bleiben.
Ein Vorteil gegenüber dem Indiviualverkehr ist sicher vorhanden. Mein zeitlicher Nachteil wiegt jedoch schwerer.


berndm
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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#334

Beitrag von berndm » So 18. Aug 2019, 11:16

oligluck hat geschrieben:
So 18. Aug 2019, 11:01
...
Ich möchte heute, Sonntag Mittag, von kurz vor Luxembourg nach Saarbrücken.
Das sind rund 65km. Die Fahrzeit mit der DB AG dauert sage und schreibe über zwei Stunden!
(Anfahrt zum hiesigen Bahnhof und Weiterfahrt mit der Saarbahn nicht eingerechnet)

Letztes Jahr (meine Schwägerin hat immer am selben Tag Geburtstag) ging es noch unter 50 Minuten.
Da war es kein Thema, die Bahn zu nehmen, ich habe keinen Stress und darf vielleicht sogar ein Bier trinken.
...
Die direkte Busverbindung wäre wohl die beste. Die wurde ja wohl auch eingerichtet, damit die vielen Pendler nach Luxembourg auf der kurzen Strecken nicht ganz vergammeln.
Offensichtlich gibt es auch einen miserablen Schienenersatzverkehr zwischen Dillingen und Saabrücken.

Grundsätzlich ist das Problem aber typisch für die neuen Planungen der DB AG. Auf deren Papierrechnungen sind die Zugverbindungen dann viel schneller als vorher. In Realität stellt sich dann heraus, dass es nur ein Schönrechnen war und dann alles viel langsamer geht, obwohl es ja besser sein sollte. Gut, mit etwas Eisenbahnerverstand könnte man wissen, dass es eben nicht besser wird, wenn man wichtige Schritte einfach mit Null oder gar negativ einrechnet. Typisch Politikerbahn halt.

Nebenbei noch: Die ÖBB freut sich wohl mächtig über Pofallas Husarenstück der Abschaffung der DB Nachtzüge. Die Östreicher verdienen, wenn man die Presse so liest und am Bahnhof den Zuspruch beobachtet wohl recht ordentlich. Die Night-Jet-Wagen haben jetzt ja auch schon das östreichische Fähnchen aufgemalt, damit man sehen kann, wer Bahnfahren richtig versteht.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#335

Beitrag von Epsuedgro44 » So 18. Aug 2019, 14:07

Hallo Ralf,

rührend dieser "Glaube"......
Es wäre doch viel effizienter, wenn Du z.B. die obersten Verantwortlichen der DB anschreiben würdest. Dort wäre doch die eigentliche Adresse für deine Belange.
An die kommst du doch als Normalsterblicher Kunde gar nicht ran, denn wie bei unseren Politikern landen Schreiben (Emails gehen sowieso immer an HIlfskräfte) die du an sie persönlich adressiert auch nur bei Hilfskräften, die dir je nach dem Inhalt deines Schreibens einen vorgefertigten Antworttext zurückschicken.

Das einzige was wirklich hilft, ist eine Berichterstattung in den Medien und zwar am besten im TV.


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Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#336

Beitrag von berndm » Sa 31. Aug 2019, 19:57

Man glaubt es ja fast nicht: Da die Eurorunner nicht die Pläne halten können werden diese von zwei alten 234ern ersetzt und das wohl recht erfolgreich: https://www.drehscheibe-online.de/foren ... 902,page=1
Da wird doch wohl nicht ein Funken von Verstand aufkeimen wollen.
Man möchte ja fast eine Liste der neuen Schrottloks und -ICEs (3 und 4 sind gemeint) machen und bitten, diese durch bewährte, aber in Ungnade gefallene, Technik zu ersetzen.
Wieviele IC-Garnituren könnte man für einen verschrotteten ICE4 weiter erhalten ...


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Deutschland

Re: Euer Verhältnis zur Eisenbahn

#337

Beitrag von DR POWER » So 1. Sep 2019, 00:13

Hallo Berndm

Die Pläne können die Eurorunner schon halten, allerdings nur wenn sie auch verfügbar sind :fool:.

Bei der von den vielen Pannen geplagten Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig funktionieren ja ausgerechnet die jüngsten Fahrzeuge am schlechtesten(ausgenommen der Lint Triebwagen der auch ersatzweise zum Einsatz kommt) . Mit dem Einsatz der 234 ergibt sich in Verbindung mit den Alteisen an Wagen doch eine viel stimmigere :redzwinker: :mrgreen: Komposition.

Im Ernst wünsche ich mir für diese Strecke trotzdem neuere Fahrzeuge mit einem vernünftigen Einstieg und einer modernen Klimatisierung. Wirklich zeitgemäß ist der aktuelle Einsatz der alten Fahrzeuge nicht mehr (obwohl ich die russischen Maschinen wirklich mag).

Liebe Grüße, Andre
Kleine DR Anlage in HO / Epoche 3 und 4 /
Rollmaterial von Brawa,Fleischmann,Gützold, Piko,Roco und Sachsenmodelle

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