Neuheiten 2019

Übersichten zu den Neuheiten 2019 finden sich im Forum "Neuheiten-Übersicht". Diskussionen zu den Neuheiten finden sich im Forum Allgemeines (da sie in der Regel spurgrößenübergreifend sind), bzw. werden dahin verschoben. Bitte schaut zunächst hier nach, bevor ihr einen neuen Thread aufmacht, ob ihr dort nicht schon eine Diskussion zur Neuheitenveröffentlichung Eures Herstellers findet. Es macht keinen Sinn mehrere Threads zum gleichen Thema zu führen.

Die Diskussionsthreads zu den bereits veröffentlichten Neuheiten 2018 der am häufigsten diskutierten Hersteller:

Nidda Bahnhof entsteht

Bereich für alle Themen rund um den Bau von Anlagen und Dioramen (Bauberichte bzw. Bautagebücher, handwerkliche Fragen, Techniken, etc.)
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Nidda Bahnhof entsteht

#1

Beitrag von Gartenbahner60 » Do 10. Jan 2019, 19:28

N'abend
im Weihnachtsurlaub habe ich mich an den Bau einer U-förmigen Anlage (mit Rundfahrmöglichkeit) des Bahnhofs Nidda (samt BW und Anschluß Spanplattenwerk) gemacht. Da nun die Gleise liegen, Weichen und Signale verkabelt sind, laufen ersten Testfahrten. Die Landschaft kommt noch ...

Der Raum ist ca. 3,40m x 2,90m groß. An der längeren Wand liegt der Bahnhof, auf dem linken Schenkel (Fahrtrichtung Gelnhausen) eine Wendeschleife, Abstellgleise und der Werksanschluß. Auf rechtem Schenkel liegen die Ausfahrten (Richtung Friedberg und Gießen), die in einen 5-gleisigen Schattenbahnhof führen (3 Gleise aus Gießen/Friedberg, 2 Gleise Richtung Gelnhausen). Wenn der voll ist, kann über 2 Gleise vorbeigefahren werden. Über eine optionale Brücke vor dem Zugang kann zum anderen Schenkel weitergefahren werden und man kommt aus Richtung Gelnhausen wieder in Nidda an. Die Loks fahren M.Digital, die Weichen werden konventionell geschaltet: eine Stellpult-Gruppe rechts übernimmt die Funktion des Stellwerks "Nf" (Fahrdienstleiter Stellwerk links von den Gleisen Richtung Gießen/Friedberg) und damit stellt man die Ausfahrweichen, Sperrsignale und Hauptsignale Richtung Gießen/Friedberg. Eine andere Stellpult-Gruppe links übernimmt die Funktion des Stellwerks "Ns" (südliches Stellwerk beim BW und in Fahrtrichtung Gelnhausen) und damit stellt man die Ausfahrweichen, Sperrsignale und Hauptsignale Richtung Gelnhausen und stellt die Weichen zu den Gütergleisen (8-10, Güterschuppen, Laderampe und Holzladeplatz) und ins BW.

Der Bahnhof Nidda (ca. 8 km von hier entfernt) paßt leider nicht ins Zimmer rein :wink: , also habe ich ihn in H0 und stark gekürzt umgesetzt. Alles wichtige wollte ich wie im Original beibehalten, aber das BW ist aus Platzgründen etwas verkleinert worden (und die Zufahrten entsprechen nicht ganz dem Original). Und so sieht er derzeit aus:

Bild

Blickrichtung Ausfahrt Friedberg/Gießen (links geht's nach Friedberg, rechts nach Gießen, links hinten ist Fahrdienstleiter Stellwerk "Nf"):

Bild

Richtung Gelnhausen und BW (rechts vorn ist südliches Stellwerk "Ns"):

Bild

Schattenbahnhof (3 Gleise für Ankünfte aus Gießen und Friedberg, 2 für Ankünfte aus Gelnhausen über den anderen Schenkel. Einfahrt wird automatisch über Schaltgleise gesteuert):

Bild

Werksanschluß (mit Kesselwagen voller Leim):

Bild

Wendeschleife und "Brücke":

Bild
Demnächst mehr ....

Siggi
Zuletzt geändert von Gartenbahner60 am Fr 11. Jan 2019, 11:58, insgesamt 5-mal geändert.


WiTo
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#2

Beitrag von WiTo » Do 10. Jan 2019, 21:00

Hallo Siggi,

als alter Mittelhesse (ich bin ca. 13 km von Nidda aufgewachsen) muss ich hier doch gleich mal einen Fuß in die Tür stellen.

Gleich aber mal eine Bitte! Versuch doch mal den "Direkt-Link für Foren" aus Abload hier reinzustellen. Dann werden die Fotos direkt im Betrag angezeigt und man muss nicht mühsam alle Bilder anklicken, um sie zu betrachten! Das machen eigentlich die meisten so hier.

Toll finde ich, wie du die markante Signalsituation in Nidda umgesetzt hast. Auffallend, dass nach Gießen nur von Gleis 2 ausgefahren werden kann und nach Gelnhausen nur von Gleis 3. Auch, dass du an den Hornitex-Anschluss gedacht hast, ist klasse, auch wenn mir da ein wenig der Höhenunterschied fehlt :mrgreen: Aber bei den Platzverhältnissen so viele Details unterzubringen :gfm:

Wer Nidda kennt, wird den Bahnhof sofort wiedererkennen. Das ist dir schon mal gut gelungen.

Dann wollen wir mal sehen, wie es mit deinem Projekt weiter geht.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#3

Beitrag von minimax13 » Do 10. Jan 2019, 21:29

Hallo,

sieht interessant aus!
In einem anderen Forum hat man für sowas den Begriff "selective compression" verwendet.
Irgendwie muss man seine Wünsche ja in die kleinen 4 Wände bekommen :wink: :gfm:

Beste Grüße Frank


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#4

Beitrag von Gartenbahner60 » Do 10. Jan 2019, 22:06

WiTo hat geschrieben:
Do 10. Jan 2019, 21:00
Toll finde ich, wie du die markante Signalsituation in Nidda umgesetzt hast. Auffallend, dass nach Gießen nur von Gleis 2 ausgefahren werden kann und nach Gelnhausen nur von Gleis 3. Auch, dass du an den Hornitex-Anschluss gedacht hast, ist klasse, auch wenn mir da ein wenig der Höhenunterschied fehlt :mrgreen: Aber bei den Platzverhältnissen so viele Details unterzubringen :gfm:
Hallo Thomas
ja, diese spezielle Fahrstraßensituation wollte ich nachstellen. Allerdings sind die Gleise anders numeriert und ganz unterschiedlich mit Signalen ausgestattet:

Gleis 1 am Hausbahnsteig hat nur 2 Ausfahrsignale (keine Sperrsignale) in beide Richtungen: Gießen/Friedberg und Gelnhausen (und früher Schotten).

Gleis 2 ist Richtungsgleis nach Gießen (am ersten Mittelbahnsteig, anderes Gleis ist 4). Dort gibt's nur in Richtung Gießen ein Hauptsignal (HP2), aber Sperrsignale an beiden Enden. Umgekehrt hat Gleis 4 nur Ausfahrsignal Richtung Gelnhausen, aber Sperrsignale in beide Richtungen. Gleis 3a war ein Stumpfgleis, das Richtung Gießen lag und am Bahnsteig endete. Dort keuzen heute die Züge Gießen/Gelnhausen.

Am nächsten Mittelbahnsteig liegen Gleis 5 (mit 3-achser Umbauwagen) und 7 (Güterwagen). Dort fahren heute die Züge von/nach Friedberg. Von 5 kann man in beide Richtungen ausfahren (HP2 Gelnhausen, HP1 Friedberg, HP2 Gießen) und es hat 2 Sperrsignale. Aus Gleis 7 kann man nur Richtung Friedberg/Gießen ausfahren (HP2, Sperrsignal), aber nicht nach Gelnhausen (keine Signale, nur H-Tafel). Gleise 6a/b waren Stumpfgleise vor/nach dem Bahnsteig (in 6b steht der Triebwagen).

Gleise 8-10 sind Abstellgleise, die Richtung Gießen eine Gleissperre haben (keine Signale).

Gruß
Siggi

Nachtrag: siehe auch: http://www.diebahnkommt.net/mediapool/4 ... -Nidda.jpg

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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#5

Beitrag von Bk Distelrasen » Fr 11. Jan 2019, 08:32

:welcome:

Nidda war lange Zeit einer meiner Lieblingsbahnhöfe und die Wetterau mein "Jagdrevier". Über den Nachbau hatte ich auch schon nachgedacht, doch irgendwann bin ich zum Hauptbahnfan geworden... Ich denke Du hast mit dem zur Verfügung stehenden Platz wirklich das bestmögliche herausgeholt :!: Wenn es Dir recht ist kann ich mal bei Gelegenheit nach Vorbildfotos (noch vor der Modernisierung) suchen und hier einstellen.
Gruß
Alex

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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#6

Beitrag von Gartenbahner60 » Fr 11. Jan 2019, 09:06

Bk Distelrasen hat geschrieben:
Fr 11. Jan 2019, 08:32
:welcome:

Nidda war lange Zeit einer meiner Lieblingsbahnhöfe und die Wetterau mein "Jagdrevier". Über den Nachbau hatte ich auch schon nachgedacht, doch irgendwann bin ich zum Hauptbahnfan geworden...
Na da hättest Du ja bei Nidda bleiben können :wink:

Wer Nidda nicht kennt: die beiden nördlich rausführenden Gleise sind nicht eine zweigleisige Strecke, sondern 2 eingleisige! Da können also auf beiden Gleisen zugleich Züge ein- oder ausfahren. Rechtes Gleis (Durchgangsgleis 4 von/nach Gießen) ist durchaus eine Hauptbahn (mit voller Signalisierung an der der Strecke), während linkes Gleis (5) als Nebenbahn nach Friedberg führt (nun ist nächstes Hauptsignal das Einfahrsignal in Beienheim).
Ich denke Du hast mit dem zur Verfügung stehenden Platz wirklich das bestmögliche herausgeholt :!: Wenn es Dir recht ist kann ich mal bei Gelegenheit nach Vorbildfotos (noch vor der Modernisierung) suchen und hier einstellen.
Kleinigkeiten passen immer noch drauf. Ich habe leider wenig Bilder vom BW gesehen. Vielleicht hast Du davon Bilder? Meine Anlage ist in den 60ern datiert. Ich bin mir nicht sicher, wo überall Wasserkräne und Schuppen (oder sonstige Anlagen) im BW standen.


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#7

Beitrag von Dreispur » Fr 11. Jan 2019, 09:57

Hallo !

Die Ecke mit der Drehscheibe und kleinen Bw finde ich gut angelehnt .

Am Punkt nicht zuviel und trotzdem glaubwürdig .
Werde weiter dranbleiben
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#8

Beitrag von Gartenbahner60 » So 13. Jan 2019, 19:03

So, es geht weiter:

Die Bahnsteige wurden gepflastert und der Bohlenüberweg für Gepäckkarren angelegt. Und die Bahnsteigleuchten aufgestellt:


Bild

Der Holzladeplatz wurde gepflastert.
Die Brücke im Hitergrund ist ein markantes Teil des Bahnhofs Nidda, das noch gefehlt hat. Hier aber erstmal eine Stellprobe, da kommt noch eine andere Brücke hin:


Bild

Die Kompframpe wurde betoniert und die Ladestraße gepflastert:


Bild

Und um mir weitere Krabbeleien Richtung Nidda zu ersparen, habe ich am Eingang nun eine ordentliche Brücke eingebaut. Bei Betriebsruhe kann man die einfach rausnehmen und wegstellen:


Bild

Und nach und nach verschwinden die Schattenbahnhofsgleise im Untergrund:


Bild


Bis dann wieder ...

Siggi


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#9

Beitrag von WiTo » So 13. Jan 2019, 20:18

Hallo Siggi,

dass du noch die Straßenbrücke zum Bw berücksichtigst finde ich super. Und mit den Pflasterarbeiten bist du ja super schnell vorangekommen. Sieht schon recht gut aus.

Was mich aber etwas irritiert. Warum hast du das Sperrsignal an Gleis 4 Richtung Gießen so weit von der Gleisachse weg aufgestellt. Das wirkt da irgendwie etwas verloren. Wenn mal wirklich ein Zug aus Richtung Stockheim kommend in Gleis 4 einfahren würde (ich weiß nicht, ob das Fahrstraßentechnisch möglich war), dann würde man wegen des Bahnsteigdaches, bzw. der Dachstützen das Signal erst sehr spät sehen. Das war real meiner Erinnerung nach nicht so. Da stand das Signal direkt am Gleis.

Ansonsten, schon ordentlich was geschafft. Gratuliere.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#10

Beitrag von Gartenbahner60 » So 13. Jan 2019, 20:50

WiTo hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 20:18
Was mich aber etwas irritiert. Warum hast du das Sperrsignal an Gleis 4 Richtung Gießen so weit von der Gleisachse weg aufgestellt. Das wirkt da irgendwie etwas verloren. Wenn mal wirklich ein Zug aus Richtung Stockheim kommend in Gleis 4 einfahren würde (ich weiß nicht, ob das Fahrstraßentechnisch möglich war), dann würde man wegen des Bahnsteigdaches, bzw. der Dachstützen das Signal erst sehr spät sehen. Das war real meiner Erinnerung nach nicht so. Da stand das Signal direkt am Gleis.
Hallo Thomas

das war leider dem Unterbau geschuldet. Da wo das HS 4' eigentlich hingehört, ist ein tragender Teil des Unterbaus (5 cm dicker Holzträger).
OK, den könnte man auch durchbohren. Da aber der Ausschnitt zum Einbau des Vissman Sperrsignals quadratisch sein soll und ich keinen Bohrer dafür habe :wink: , steht es nun weiter rechts.
Aber eine Zugfahrt wird da nicht hinkommen, denn die Einfahrfahrstraße endet ja am Hauptsignal (oder an H-Tafel wie in Gleis 7). Das gibt's da in Gleis 4 aber nicht, also kann es da hin auch keine Zugfahrstraße von Gelnhausen her geben (Gleis 1, 2 und 5 reicht ja auch aus). Also kann da nur rangiert werden und der TF muß halt schnell genug gucken :mrgreen:

Gruß
Siggi

PS: Zukünftige Verbesserungen sind aber nie ausgeschlossen ....


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#11

Beitrag von WiTo » So 13. Jan 2019, 22:23

Gartenbahner60 hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 20:50
WiTo hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 20:18
Was mich aber etwas irritiert. Warum hast du das Sperrsignal an Gleis 4 Richtung Gießen so weit von der Gleisachse weg aufgestellt. Das wirkt da irgendwie etwas verloren. Wenn mal wirklich ein Zug aus Richtung Stockheim kommend in Gleis 4 einfahren würde (ich weiß nicht, ob das Fahrstraßentechnisch möglich war), dann würde man wegen des Bahnsteigdaches, bzw. der Dachstützen das Signal erst sehr spät sehen. Das war real meiner Erinnerung nach nicht so. Da stand das Signal direkt am Gleis.
Hallo Thomas

das war leider dem Unterbau geschuldet. Da wo das HS 4' eigentlich hingehört, ist ein tragender Teil des Unterbaus (5 cm dicker Holzträger).
OK, den könnte man auch durchbohren. Da aber der Ausschnitt zum Einbau des Vissman Sperrsignals quadratisch sein soll und ich keinen Bohrer dafür habe :wink: , steht es nun weiter rechts.
Aber eine Zugfahrt wird da nicht hinkommen, denn die Einfahrfahrstraße endet ja am Hauptsignal (oder an H-Tafel wie in Gleis 7). Das gibt's da in Gleis 4 aber nicht, also kann es da hin auch keine Zugfahrstraße von Gelnhausen her geben (Gleis 1, 2 und 5 reicht ja auch aus). Also kann da nur rangiert werden und der TF muß halt schnell genug gucken :mrgreen:

Gruß
Siggi

PS: Zukünftige Verbesserungen sind aber nie ausgeschlossen ....
Hallo nochmal,

oha, ja, das kenne ich auch mit den Streben, die ausgerechnet da verlaufen, wo ein Signalantrieb hin soll. Ich habe bei mir einen Signalantrieb auch halb in einer Strebe versenken müssen. Vielleicht wäre aber ein kompakter Hobbyantrieb eine Alternative?

Den Antriebskasten kann man vielleicht ganz in der Platte versenken. Vgl. hier: https://www.amazon.de/Viessmann-4617-H0 ... B0042XA8EE

Was das Enden von Zugfahrten angeht, so konnte (und kann) das nicht nur an einer H-Tafel, oder einem Huptsignal, sondern eben auch an einem Gleissperrsignal geschehen. Das Signalbild Sh0 gilt für Zug und Rangierfahrten und bedeutet Halt/Fahrverbot.

In Beienheim wurde beispielsweise bis in die 90-er Jahre die Zugkreuzung des Niddaer Astest so abgewickelt, dass die Züge aus Nidda in Gleis 3 einfuhren (u.a. wg. der höhengleichen Bahnsteigzugänge) und die Züge aus Friedberg kommend in Gleis 2 einfuhren (das musste auch so sein, wenn Züge nach Nidda und Hungen geflügelt wurden, denn nur aus Gleis 2 konnte in beide Richtungen ausgefahren werden.

An Gleis 3 stand aber bis in die 90-er Jahre nur ein Gleissperrsignal, an denen die Zugfahrten nicht nur endeten. Es war bis dahin gelebte Praxis, dass die Züge auch auf das Gleissperrsignal ausfuhren. Den Abfahrauftrag gab natürlich der Fahrdienstleiter mit der Kelle (zumindest bei schönem Wetter). Dann mekte man dann doch, dass dieses Verfahren nicht so ganz sauber war (obwohl es die Jahrzehnte davor immer gut funktioniert hatte) und stellte an die Stelle des Sperrsignals doch noch ein neues Formhauptsignal auf. Wann das genau war, weiß ich aber nicht mehr. Igendwann so um 1995 denke ich.

Also Fahrstraßen in ein Gleis, dass am Ende nur ein Sperrsignal hatte, sind nicht ungewöhnlich. Daher auch meine Unsicherheit bzgl. Nidda Gleis 4. Ich kenne leider den Verschlussplan der Niddaer Stellwerke nicht.

Aber das mal nur eben so. Liebe Grüße noch

Thomas (WiTo)
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#12

Beitrag von Gartenbahner60 » So 13. Jan 2019, 22:48

WiTo hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 22:23
Vielleicht wäre aber ein kompakter Hobbyantrieb eine Alternative?

Den Antriebskasten kann man vielleicht ganz in der Platte versenken. Vgl. hier: https://www.amazon.de/Viessmann-4617-H0 ... B0042XA8EE
Hallo Thomas
Danke für den Tipp. Ist bestellt :-)
Und wenn ich den Bahnsteig noch etwas verlängere, dann verschwindet der Antrieb großteils darin ....

Siggi


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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#13

Beitrag von Gartenbahner60 » Mo 14. Jan 2019, 09:28

Hallo Thomas
habe nochmal drüber nachgedacht und ich bin immer noch der Meinung, daß ein Sperrsignal nicht Ziel einer Zugfahrstraße sein kann.
Denn es gibt kein Vor-Sperrsignal, das das Sperrsignal ankündigt. Ein TF, der bei einer Zugfahrt auf ein unerwartetes Sh0 trifft, wird das Sperrsignal trotz Schnellbremsung überfahren. Oder kann jemand einen Link auf ein Dokument beisteuern, wo das anders festgelegt wird?
WiTo hat geschrieben:
So 13. Jan 2019, 22:23
Was das Enden von Zugfahrten angeht, so konnte (und kann) das nicht nur an einer H-Tafel, oder einem Huptsignal, sondern eben auch an einem Gleissperrsignal geschehen. Das Signalbild Sh0 gilt für Zug und Rangierfahrten und bedeutet Halt/Fahrverbot.
Das ist schon klar: ein Sh1 ist eine notwendige (aber nicht hinreichende) Voraussetzung für eine Zugfahrt.
In Beienheim wurde beispielsweise bis in die 90-er Jahre die Zugkreuzung des Niddaer Astest so abgewickelt, dass die Züge aus Nidda in Gleis 3 einfuhren (u.a. wg. der höhengleichen Bahnsteigzugänge) und die Züge aus Friedberg kommend in Gleis 2 einfuhren (das musste auch so sein, wenn Züge nach Nidda und Hungen geflügelt wurden, denn nur aus Gleis 2 konnte in beide Richtungen ausgefahren werden.

An Gleis 3 stand aber bis in die 90-er Jahre nur ein Gleissperrsignal, an denen die Zugfahrten nicht nur endeten. Es war bis dahin gelebte Praxis, dass die Züge auch auf das Gleissperrsignal ausfuhren. Den Abfahrauftrag gab natürlich der Fahrdienstleiter mit der Kelle (zumindest bei schönem Wetter).
Ich vermute, daß das so lief: Zug aus Nidda fährt auf HP2 in Gleis 3 ein. Beienheim hat heute (und vermutlich auch damals) H-Tafeln am Bahnsteig. Das Ziel der Einfahrtstraße für den P-Zug, der ja am Bahnsteig hält und nicht bis ans Sperrsignal vorzieht, ist dann die H-Tafel am Bahnsteig.

Ausfahrt als Zugfahrt geht nicht auf Sperrsignal, sondern (wie Du ja schriebst) nur durch Abfahrauftrag durch Rotkäppchen mit Grünkelle. Das Sperrsignal muß dann Sh1 zeigen (siehe oben: notwendige Vorraussetzung). Das passt also alles .....
Dann mekte man dann doch, dass dieses Verfahren nicht so ganz sauber war (obwohl es die Jahrzehnte davor immer gut funktioniert hatte) und stellte an die Stelle des Sperrsignals doch noch ein neues Formhauptsignal auf. Wann das genau war, weiß ich aber nicht mehr. Igendwann so um 1995 denke ich.
Ich vermute, daß das bei Nachrüstung mit INDUSI das notwendig wurde: wenn ein TF vor Beienheim verstirbt, fährt er in Beienheim ein, an der H-Tafel und am Sperrsignal (ohne Magnet) durch und wird erst in Friedberg oder durch Einschlag in den Gegenzug gestoppt.
Mit Indusi kann er in Beienheim nur eingefangen werden, wenn dort ein Ausfahrsignal mit Indusi-Magnet steht.
Also Fahrstraßen in ein Gleis, dass am Ende nur ein Sperrsignal hatte, sind nicht ungewöhnlich. Daher auch meine Unsicherheit bzgl. Nidda Gleis 4. Ich kenne leider den Verschlussplan der Niddaer Stellwerke nicht.
Klar, aber wenn der Zug am Bahnsteig halten muß oder H-Tafel hat, ist erstmal egal was danach kommt: ob Sperrsignal oder garnix (wie in Nidda Gleis 7 bei Einfahrt aus Friedberg) ist dann nicht relevant. Erst wenn er als Zugfahrt weiter wollte (was in Nidda in Gleis 7 nicht geht, da muß gewendet oder rangiert werden), dann ist immer noch das Sperrsignal nicht mehr als die notwendige Voraussetzung.

Gruß
Siggi

Nachtrag: da Güterzüge nicht am Bahnsteig halten, vermute ich dann folgenden Vorgehen (falls damals in Beienheim auch Güterzüge aus Richtung Reichelsheim fuhren): Güterzug wird am Einfahrsignal gestellt und kriegt erst Einfahrt, wenn Ausfahrt steht (und damit Sperrsignal Sh1 zeigt).


WiTo
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#14

Beitrag von WiTo » Mo 14. Jan 2019, 12:26

Hallo Siggi,

ich hoffe, ich nerve dich nicht mit dieser interessanten Diskussion. Es sprengt halt ein wenig den Rahmen deines Threats, aber es ist irgendwie interessant zu ergründen, wie denn nun die Signaltechnik genau gestaltet ist/war, wenn man einen Bahnhof nach Vorbild nachbaut. Und da du die Diskussion ja interessiert aufgenommen hast, wollte ich noch die ein oder andere anmerkung dazu hinterlassen.
Gartenbahner60 hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 09:28
Hallo Thomas
habe nochmal drüber nachgedacht und ich bin immer noch der Meinung, daß ein Sperrsignal nicht Ziel einer Zugfahrstraße sein kann.
Denn es gibt kein Vor-Sperrsignal, das das Sperrsignal ankündigt. Ein TF, der bei einer Zugfahrt auf ein unerwartetes Sh0 trifft, wird das Sperrsignal trotz Schnellbremsung überfahren. Oder kann jemand einen Link auf ein Dokument beisteuern, wo das anders festgelegt wird?
Das Vorsignal-Argument passt hier nicht. Viele Bahnhöfe haben garkein Ausfahrvorsignal, das ihnen die Stellung der Ausfahrsignale schon am Einfahrsignal zeigt. Das gab es in Mittelhessen mienes Wissens garnicht. Stockheim hatte keine Ausfahrvorsignale, Hungen hat bis heute keine und Nidda hatte zu Formsignalzeiten glaube ich auch keine. Beienheim hat(te) nichteinmal ein Einfahrvorsignal!

Und zwischen Einfahrsignal und Ausfahrsignal waren in den genannten Bahnhöfen auch keine Vorsignale. Also bedarf es auch für ein Sperrsignal keines Vorsignals, um dort halten zu können. So ein Halt kommt ja in der Regel nicht überraschend, sondern ist im Buchfahrplan vermerkt.

Zugfahrten können auch an Sperrsignalen enden. Steht sinngemäß hier : http://www.stellwerke.de/signal/deutsch/sh.html
Ich vermute, daß das so lief: Zug aus Nidda fährt auf HP2 in Gleis 3 ein. Beienheim hat heute (und vermutlich auch damals) H-Tafeln am Bahnsteig. Das Ziel der Einfahrtstraße für den P-Zug, der ja am Bahnsteig hält und nicht bis ans Sperrsignal vorzieht, ist dann die H-Tafel am Bahnsteig.
Ich kann mich vor 1990 nicht an H-Tafeln in Beienheim erinnern. Auf diesem Bild von Gleis 3 in Beienheim kann man jedenfalls keine erkennen: http://imageshack.us/photo/my-images/81 ... 00912.jpg/

Im Hintergrund sieht man das Sh-Signal und die Signaltafel davor war eine Pfeiftafel!

Ich vermute, daß das bei Nachrüstung mit INDUSI das notwendig wurde: wenn ein TF vor Beienheim verstirbt, fährt er in Beienheim ein, an der H-Tafel und am Sperrsignal (ohne Magnet) durch und wird erst in Friedberg oder durch Einschlag in den Gegenzug gestoppt.
Mit Indusi kann er in Beienheim nur eingefangen werden, wenn dort ein Ausfahrsignal mit Indusi-Magnet steht.
Was die Indusi angeht, so gab es da keine Nachrüstung in jüngerer Vergangenheit, weil die Strecke im Abschnitt Beienheim Friedberg schon sehr lange Indusi hatte. Auf diesem Bild kann man an Gleis 3 Richtung Nidda den Magneten am Signal gut erkennen: http://imageshack.us/photo/my-images/26 ... 00912.jpg/
Gleichzeitig deutet das alte Bü-Überwachungssignal auf eine Zeit spätestens um Mitte bis Ende der 80-er Jahre.

Und für das plötzliche Ableben des Tf gibt es ja primär erst mal die SiFa!

Nachtrag: da Güterzüge nicht am Bahnsteig halten, vermute ich dann folgenden Vorgehen (falls damals in Beienheim auch Güterzüge aus Richtung Reichelsheim fuhren): Güterzug wird am Einfahrsignal gestellt und kriegt erst Einfahrt, wenn Ausfahrt steht (und damit Sperrsignal Sh1 zeigt).
Güterzüge gab es natürlich auch dort. Man denke nur an den Müll aus Grundschwalheim. Dieser Zug kreuzte auch immer auf Gleis 3 mit dem entgegenkommenden Eilzug aus Frankfurt. Und der Zug war definitiv bis zum Sperrsignal vorgefahren: https://www.alexanderhitz.de/images/rei ... ellzug.jpg

So, ich hoffe, dass dich das mehr interessiert als genervt hat (falls letzteres, sag einfach Bescheid). Ansonsten wünsch ich dir noch gutes Gelingen beim Aufbau deiner Anlage.

Liebe Grüße

Thomas (WiTo)
Meine Anlage:
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Computer hat man, um Probleme zu lösen, die man ohne Computer nicht hätte (für Modellbahnanlagen gilt sinngemäß das Gleiche).


Threadersteller
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Re: Nidda Bahnhof entsteht

#15

Beitrag von Gartenbahner60 » Mo 14. Jan 2019, 15:03

WiTo hat geschrieben:
Mo 14. Jan 2019, 12:26
Hallo Siggi,

ich hoffe, ich nerve dich nicht mit dieser interessanten Diskussion. Es sprengt halt ein wenig den Rahmen deines Threats, aber es ist irgendwie interessant zu ergründen, wie denn nun die Signaltechnik genau gestaltet ist/war, wenn man einen Bahnhof nach Vorbild nachbaut. Und da du die Diskussion ja interessiert aufgenommen hast, wollte ich noch die ein oder andere anmerkung dazu hinterlassen.
Genau. Und da ich gern verstehen will, was und wie ich was tue (auch im Maßstab 1:87), geht es weiter :D
Beienheim hat(te) nicht einmal ein Einfahrvorsignal!
Einspruch: Es hat eine Vorsignaltafel aus Richtung Reichlsheim. Diese steht am Ort des (nicht vorhandenen) Vorsignals und ersetzt dieses, wenn die Geschwindigkeit (dort 60 km/h) klein genug ist und das Hauptsignal früh genug gesehen werden kann, sodaß der Zug noch rechtzeitig vor dem Einfahrsignal halten kann.
Und mindestens aus Richtung Friedberg hat es ein Einfahrvorsignal (wegen der Kurve ist das Einfahrsignal da nicht weit sichtbar).
Zugfahrten können auch an Sperrsignalen enden. Steht sinngemäß hier : http://www.stellwerke.de/signal/deutsch/sh.html
Das lese ich dort so nicht heraus (Beispiele wie Gruppenausfahrsignale passen hier nicht wirklich, zumal die nur für Güterzüge zulässig sind). WIKI ist dieser Meinung (auch mit anderen Beispielen, die keine "normalen" Bahnsteige betreffen):

https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrstra%C3%9Fe
WIKI hat geschrieben:Eine Fahrstraße beginnt normalerweise an dem Signal, das die Fahrt zulässt (Startsignal), und endet bei der Einfahrt in einen Bahnhof am Ende des Durchrutschwegs des Zielsignals. Dies ist bei Einfahrt in ein Durchgangsgleis ein Ausfahr- oder Zwischen-, bei Einfahrt in eine Gleisgruppe auch ein Sperrsignal, bei Einfahrt in ein Einfahrstumpfgleis am Prellbock.
"Zielsignal" ist in Nidda Gleis 7 die H-Tafel, sonst gibt's in dem Gleis keine weiteren Signale in Richung Gelnhausen.
Ich kann mich vor 1990 nicht an H-Tafeln in Beienheim erinnern. Auf diesem Bild von Gleis 3 in Beienheim kann man jedenfalls keine erkennen: http://imageshack.us/photo/my-images/81 ... 00912.jpg/
Auch wenn es da keine H-tafeln gab: im Buchfahrplan eines P-Zuges steht drin, daß er am Bahnsteig in Beienheim zu halten hat (egal, was das Sperrsignal am Ende des Gleises zeigt). Und er darf nur losfahren, wenn er den Abfahrauftrag vom Rotkäppchen hat (auch da ist für den TF das Sperrsignal nicht relevant, denn der Abfahrauftrag darf erst kommen, wenn "alles klar" ist, wozu auch Sh1 und HP>0 gehört, was vom Rotkäppchen geprüft werden muß. Erst dann darf er den Abfahrauftrag geben!). Also ist für den TF des P-Zuges das Sperrsignal selbst irrelevant(*).

Beim G-Zug, der nicht am Bahnsteig hält, steht vermutlich im Buchfahrplan drin, daß er in Beienheim bis zum Sperrsignal fahren darf und dann auf Abfahrauftrag wartet.

Gruß
Siggi

PS:(*) Klar ist aber, daß während einer Zugfahrt im Notfall jederzeit ein Sperrsignal auf Sh0 zurückfallen kann und der Zug bremsen muß.

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