ich habe mir einen 10-teiligen Alpensee Express von Roco zusammengestellt (BR 601, Art. Nr. 43883/-884/-885). Von einem anderen noch vorhandenen "Bastlertriebkopf" habe ich den nicht motorisierten Triebkopf des Alpensee Express mit identischem Motor/Antriebstechnik ebenfalls motorisiert, da er mit nur einem Motorwagen doch erhebliche Probleme in meinen Gleiswendeln hatte (Steigung ca 2,8%).
Wie exact muß Eure Meinung nach die Geschwindigkeit der beiden Triebköpfe aufeinander abgestimmt sein? Schadet es ggfs. dem einen Triebkopf, wenn er "etwas" schneller als der Andere ist?
Wenn der führende Triebkopf schneller ist als der nachlaufende, gibt es Schlupf an den angetriebenen Rädern beider Triebköpfe. Das führt dann zur rascheren Abnutzung von Haftreifen (sofern solche vorhanden sind) und Rädern. Allerdings dürfte das sich erst nach etlichen Betriebsstunden bemerkbar machen.
Was auf keinen Fall eintreten darf, weil hier die Betriebssicherheit darunter leiden kann, ist der Fall, dass der führende Triebkopf langsamer als der nachlaufende ist. Das könnte unter Umständen zu Entgleisungen führen.
die Theorie hat nur einen kleinen Schönheitsfehler: wenn der Zug in die eine Richtung mit dem schnelleren Triebkopf voraus fährt, so fährt er in die andere Richtung automatisch mit einem schiebenden schnelleren Triebkopf... Idealerweise laufen beide Motoren natürlich identisch, aber das ist erst recht Theorie. Daher würde ich versuchen, beide Triebköpfe über den jeweiligen Dekoder möglichst ähnlich zu bekommen und gut sollte es sein. Hierbei ggfs die Lastregelung deaktivieren.
Denn es gibt ja auch geschobene Wendezüge mit genügend vielen Wagen - da dürfte es ja sonst auch mehr Probleme geben.
ich habe mir einen 10-teiligen Alpensee Express von Roco zusammengestellt (BR 601, Art. Nr. 43883/-884/-885). Von einem anderen noch vorhandenen "Bastlertriebkopf" habe ich den nicht motorisierten Triebkopf des Alpensee Express mit identischem Motor/Antriebstechnik ebenfalls motorisiert, da er mit nur einem Motorwagen doch erhebliche Probleme in meinen Gleiswendeln hatte (Steigung ca 2,8%).
Wie exact muß Eure Meinung nach die Geschwindigkeit der beiden Triebköpfe aufeinander abgestimmt sein? Schadet es ggfs. dem einen Triebkopf, wenn er "etwas" schneller als der Andere ist?
Im Voraus vielen Dank für Eure Erfahrung!
Hallo,
Also die Antwort ist einfach : so exact möglich.
Und auch die Anlage soll es vertragen : der gesamte Zug muss gleichzeitig Bremsen bzw Beschleunigen und die Signale sollen nicht de hinteren Triebkopf drehen lassen wahrend der Vordere bremst. Der Zug muss gegebenenfalls durchgehend verdrahtet werden, und die Stromabnahme eben Diagonal vorne und hinten (bei Gleichstrom) erfolgen.
Aber man soll schon wissen dass kleine Unterschiede nicht so schlim sind: Analog schon gar nicht, solange ein unbelasteter Triebkopf schneller fährt wie sein 'Partner' mit den restlichen Zug, ist nichts loss. Der Zug hat ja seinen wiederstand, es ist ja egal ob der eine Triebkopf von 10 Wagen nur 3 und der andere 7 zieht... es werden beide Kraft liefern.
Digital soll die Lastregelung im normalen Fahrbereich schwächen (reglungs-cutoff).. es sei denn mann bekomt sie sauber Gleich. Klar sind dan identische Decoder notwendig, oder einen schweren....
zunächst herzlichen Dank für Eure Tips. Noch eine Frage: Warum sollte man die Lastregelung der Decoder ausschalten? Ich würde zunächst vermuten, dass über die Lastregelung sich beide Maschinen besser "aufeinander einstellen" können. Da scheine ich wohl falsch zu liegen ????
das mit der Lastregelung würde ich praktisch austesten, denn alle Theorie ist nur so gut wie es die Praxis zulässt. Ganz wichtig ist, dass immer der vorn laufende Triebkopf (oder Steuerwagen) auch den hinteren Triebkopf mit Fahrstrom versorgt, weil ansonsten keine Blockstrecke, keine Bremsstrecke und kein Halteabschnitt richtig funktionieren.
Wenn es die Triebköpfe mit den neuen Motoren sind kannst Du sie über nur einen Dec. ansteuern Bei 2 Dec und eingeschalteter Lastregelung schaukelt sich der Zugverband beim anfahren auf.