RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#1 von PaladinX , 06.09.2015 09:54

[attachment=0]Märklin_C-Gleis_v9.tra[/attachment]Hallo liebe Stummis,
auch bei mir ists soweit, ich erbitte fachkundige Ratschläge, wie und was ich an meiner Anlage anders, besser, schöner, schlauer gestalten sollte.
Ach ja, ich bin völliger Anfänger was das Thema angeht, arbeite mich momentan durch allerlei Literatur was Bahnhöfe, Signale, Abläufe etc angeht. Also bitte ich um Nachsicht, wenn manches evtl völlig deppert für den ein oder anderen Experten hier erscheint ops:

Kurz die Rahmenbedingungen:
Momentan existieren 12 Tische von 100x60 cm grösse, auf die Styrodurplatten gelegt sind und die Anlage schon zusammengeklipst ist, damit ich fahren kann. Plan ist natürlich eine schön gestaltete Anlage. Da ich in einem Mietshaus freundlicherweise den Platz unterm Dach nutzen kann, muss die Anlage jedoch mobil bleiben, daher diese Tischlösung. Ich plane diese Tische nach und nach durch eigene Rahmenbauten mit Beinen zu ersetzen. Sprich, Segmente. Dabei werde ich mich an der Tischgrösse orientieren, da ich die Strecke und die Landschaft darauf auslege.
Ich hoffe ich konnte das verständlich erklären.

Nun folgt der Fragenkatalog:
1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 In welcher Region (Gegend, Landschaft) ist deine Modellbahn angedacht?


Deutsch-Schweizer Grenzgebiet (SBB und DB), eher flach als hügelig.

Zitat
1.2 An welche Motive hast du gedacht (Stadt/Land, Industrie, Bw, Landwirtschaft etc.)? Hauptbahn oder Nebenbahn?


Hundeknochen-Hauptbahn mit Industrieanschlüssen (grosse Fabrik oder Gewerbegebiet)

Zitat
1.3 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren?


1-2 Personenzüge (Lok + 4 Wagen), 1-2 Güterzüge , Rangierloks

Zitat
1.4 In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?


Darf von Epoche III bis Epoche VI gehen.

Zitat
1.5 Welche(n) Bahnhofstypen bevorzugst du (Durchgangsbahnhof, Endbahnhof, Spitzkehre, Abzweigebahnhof)?


1 Haupt-Durchgangsbahnhof, 1 kleine (Durchgangs-)Haltestelle nähe Industrie, Fiddleyard.

Zitat
1.6 Gibt es bestimmte Gebäude, Hochbauten, andere Besonderheiten, die auf die Anlage sollen?


Zweiständiger Lokschuppen, Bekohlung, Wasser. Ansonsten nehme ich, was der Zubehörmarkt (Gebäude) gerade hergibt.

Zitat
1.7 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?


Alles ist verhandelbar, nur nicht die 12 Tische.

Zitat
1.8 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen von dir, die deine Antworten anschaulicher machen können?


Ich habe bereits mein ersten eigenen Gleisplan erstellt (Wintrack 12)

2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? temporäre Aufstellfläche? Bücherregal?)


Dachspeicher mit Schräge. Nutzbare Fläche ca. 3,5 x 3,4 m.
Nach Rechts offen, darf, aber sollte nicht mehr als +50 cm nach rechts überschritten werden.
Im unteren Bereich eine Tür, die von rechts begehbar bleiben muss.

Zitat
2.2 Gibt es eine bevorzugte Anlagenform (U, L, Zungenform, Rechteck, Rundum-Anlage, An-der-Wand-entlang)?


U-Form (bzw E-Form mit Fiddleyard in der Mitte)

Zitat
2.3 Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen) Bevorzugst du ein bestimmtes Gleissystem ? (steile Weichen oder schlanke Weichen?) Normalspur oder Schmalspur oder eine Mischform?


Habe bereits viel C-Gleis. Steile Weichen sind OK. Normalspur.

Zitat
2.4 Gibt es bestimmte technische Bedingungen? Mindestradius, maximale Steigung, Eingrifftiefe oder Eingrifflöcher? Sollen Teile oder die ganze Anlage demontierbar sein?


Mindesradius R2.
Anlage soll auf 12 Tischen von 100 x 60 cm stehen (bereits vorhanden). Darauf zunächst mit Styrodur die Landschaft. Holzrahmen für jeden einzelnen Tisch werde ich im laufe der Zeit anfertigen, um die Tische irgendwann ganz durch Eigenbauten zu ersetzen.

Zitat
2.5 Steuerung: Wie möchtest du die Fahrzeuge betreiben (analog, digital)? Wie sollen Signale, Weichen etc. gesteuert werden (analog, digital, PC)?


Central Station 2 vorhanden. Weichen und Signale zunächst mit Schaltpult. Später evtl digitalisierung.

3. Weitere Informationen

Zitat
3.1 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)


a) Personenzüge, max 4 Wagen, lange fahren lassen mit gelegentlichen Bahnhofsstopps.
b) Im Fiddleyard Güterzüge zusammenwürfeln, in grossen Bahnhof einfahren, zerlegen, mit Rangierlok zu Gütergleisen und ins Gewerbegebiet zustellen. Danach wieder abholen und Bildung eines Güterzügs im Hauptbahnhof.
c) Fahrbetrieb ist mir wichtiger als viel Landschaft, daher ists für mich OK, wenn hier und da scheinbar zu viele Gleise liegen und die Landschaft zu kurz kommt.

Zitat
3.2 andere relevante Informationen (Einzelspieler, mehrere Mitspieler, sonstige Besonderheiten)


Einzelspieler. Fahren und zuschauen.

Und hier die Anlage wie sie jetzt steht.
Ich bin für alle Vorschläge offen. Was momentan konkret nervt ist, dass im unteren Bereich, dem "Gewerbegebiet" das doppelte Gleis mit der kleinen Haltestelle einfach zu kurz ist. Ich finde kein Layout, dass das verbessert.
Ausserdem würde ich die beiden Doppelkreuzungsweichen im Hauptbahn gern durch maximal 1 ersetzen. Aber wie?

Rot = nutzbare Außenmaße. Im rechten Bereich ist ein Tragbalken (das kleine Quadrat).
Der Fiddleyard soll in die Mitte, daher der kleine Gleisstummel links an der Hauptbahn.



Und angehängt die Wintrack-Datei, falls jemand selbst etwas Gleise herumschubsen möchte.
[attachment=0]Märklin_C-Gleis_v9.tra[/attachment]

Falls ich Infos vergessen habe liefe ich die schnellstmöglich nach.



Grüssli
Jan


Gruß,
Jan

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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#2 von hks77 , 06.09.2015 12:58

Hallo Jan,

bin grad auf'm Sprung, deshalb hier nur schnell mein Vorschlag:


Gruss Jürgen

Spielbahnplan pur gefällig: https://abload.de/img/grnscheidnurc3e_aktuetnly7.jpg

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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#3 von PaladinX , 06.09.2015 18:52

Jürgen,
vielen Dank für dein Vorschlag.

Das werde ich mir jetzt mal genauer anschauen und eine weitere Version erstellen.
Mir sind da vorhin noch ein paar weitere Ideen gekommen, wie ich den Hauptbahnhof etwas vereinfachen kann.
Ausserdem möchte ich ein mal versuchen, den Haltepunkt im Gewerbegebiet auf die untere, gerade Strecke zu legen.
Neuer Plan kommt bald!


Gruß,
Jan


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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#4 von Jörg Schw , 06.09.2015 21:01

Hallo Jan,
Dein Plan gefällt mir, die Verbesserugen die Jürgen Dir vorstellt sind gut, aber Du must mehr Platz im Bahnhof zwischen den Gleisen einplannen für einen Bahnsteig.
Zwischen den zwei Weichen jeweils ein 24077 Gleisstück.
Gruß Jörg.


 
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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#5 von Johannes O'Donnell , 07.09.2015 16:54

Hallo Jan,

du wirst schnell einen Schattenbahnhof vermissen, wo Du die Züge verschwinden lassen kannst und somit auch Kapazität in Sachen Rollmaterial schaffen kannst. Außerdem ist es mit der Zeit nicht so spannend, wenn ein Zug den Bahnhof verlässt und der letzte Wagen der zurückkehrenden Lok am Ausfahrsignal begegnet. Der "kleine Bahnhof" kann zum Endbahnhof werden und somit kannst Du da einiges an Gleislänge zulegen. Die Strecke zwischen den Bahnhöfen kann zweigleisig bleiben, während das eine Gleis den Endbahnhof bedient und das andere Gleis vom Durchgangsbahnhof "großer Bahnhof" in Richtung Unterwelt abtaucht. Durch eine sanft abfallende Strecke (du hast genug Länge) kannst Du am anderen Ende auf eine Wendel verzichten. Man muß kein Möbelschreiner sein, um unter den Tischen noch ein Brett einzuhängen, das den Schattenbahnhof beherbergt. Vier Gleise reichen in jede Richtung, da Du ja durch die entsprechende Länge zwei Schattenbahnhöfe hintereinander legen kannst. Auf der Seite des großen Durchgangsbahnhofes reicht Dir eine eingleisige Wendel. Es gibt übrigens einschlägige Firmen die Tischsegmente anbieten, wo eine Wendel mit eingebaut ist, falls Dir das Schreinern einer Wendel als zu gewagt vorkommt.

Die Vorteile liegen auf der Hand - Züge verschwinden aus dem Blickfeld wie im echten Betrieb und tauchen erst dann wieder auf, wenn Du es willst. Ein Pendelverkehr zwischen den beiden Bahnhöfen ist möglich, sowie umfangreiche Rangiermöglichkeiten im Kopfbahnhof "kleiner Bahnhof". Zeitgleich können aber auch längere Züge verkehren, auf die man nicht aufpassen muss - das schafft schon ordentlich Atmosphäre und bringt betriebliche Vielfalt.

Soweit erst mal von meiner Seite. Ich bin hier nicht als Gleisplanexperte bekannt, kann aber den Gähnfaktor einer Kehrschleifenbahn gut einschätzen.
Übrigens...Du sprachst von einem Fiddle Yard, den ich auf Deinem Plan nicht gesehen habe, bzw. dessen Anbindung ich auch nirgends finde. Bitte um Aufklärung.

Mit wohlgemeinten Grüßen
Johannes


Typischer Märklin-Chaot - Epochenfrei und Grenzenlos!


 
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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#6 von PaladinX , 07.09.2015 18:15

Hallo Jürgen, Jörg und Johannes, mit mir als Jan könnten wir die Four J's gründen

Also erstmal wieder ein herzliches Danke für euren Input.
Habe gestern abend und vorhin nochmal gegrübelt und studiert.

Ich habe nun den großen Bahnhof "vereinfacht", das heisst, die Hauptgleise führen gerade durch. Eine Weiche ist nach Links in die Kurve gewandert, da ich sowieso noch einige Bogenweichen übrig hätte und diese ja ein bisserl Platz einsparen.

Wenn ich an den unteren Bahnhof eine vierte Platte anbaue, könnte ich dort längere Gleise und ein grösseres Industrie- bzw Gewerbegebiet ansiedeln. Ich möchte 4-6 Abstellgleise integrieren, da ich möglichst verschiedene Güterwaggons anliefern und abholen möchte.
Diese fehlen auf dem aktuellen Plan noch. Es hat bei mir noch nicht Klick gemacht, wie ich diese layouten sollte. Da brauch ich Ideen.

Ausserdem hat diese Version jetzt den Nachteil, dass ich ein Oval quasi an der Plattenkante entlangführe...was ja suboptimal ist.
Lieber schräg wie in Version 8 oder lieber mit gefülltem Oval wie in v11?

Der Fiddleyard wo ich in ursprünglich haben wollte, ist jetzt mal grün handgemalt. Geht natürlich nicht, wenn ich die letzte Platte fürs Industriegebiet verplane, sonst wirds zu eng.

Ein Schattenbahnhof (bevorzugt mit langer Rampe statt eines Gleiswendels) wäre mir auch für die spätere Variante in den Sinn gekommen.
Beim jetzigen Stand kann ich keinen integrieren, weil die Tische allesamt mit vielen Aluminiumstreben versehen sind.
Nachdem ich die Tische aber durch eigene Rahmenkonstruktionen ersetzt habe, könnte ich darunter natürlich ein SB planen.
Aber das kommt ja erst im Laufe der Zeit.
An welchen Stellen würdet ihr die Rampe ansiedeln?

Eine Alternative, um die Kehrschleife nicht direkt am grossen Bahnhof zu haben, wäre es, den Bahnhof auf die Linke Anlagenseite zu verlegen (wo jetzt die doppelspurige Hauptbahn liegt). Dann verliere ich aber solch eine Paradestrecke?

Und noch eine Idee: Die beiden Kehrschleifen am rechten Anlagenrand mit einer (provisorischen) Brücke verbinden? Rundkurs?



[attachment=0]Märklin_C-Gleis_v11.tra[/attachment]


Gruß,
Jan

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RE: Anlage "Zweigheim" - Planung

#7 von WTKruemel , 07.09.2015 19:50

Hallo Jan,

ich habe einmal den Vorschlag von Jürgen aufgegriffen und so abgeändert, daß du rechts, oben und unten in einen Schattenbahnhof fahren könntest. Wegen deiner Vorgaben (100 cm x 60 cm) ging das aber nur unter Verwendung von R1 (rechts oben, innerer Kreis). Ich hoffe alle meine Änderungen grün markiert zu haben. Der gesamte untere Teil der Anlage ist durch die Änderungen links oben ca. 5 mm nach unten gerutscht, was wohl nicht wirklich ein Problem darstellt. Die DKW rechts kann man ggf. auch durch eine einfache Kreuzung (allerdings mit Einschränkungen für den Rangierbetrieb) ersetzen, weil hier eigentlich nur eine EKW beötigt wird.

Der obere Bahnhof ist jetzt ein Kreuzungsbahnhof an 4 eingleisigen Strecken. Dafür ist er sehr klein, aber ich hatte nicht den Eindruck, daß du unbedingt einen "Mordsbetrieb" auf der zweigleisigen Strecke realisieren wolltest. Die zwei Strecken oben rechts verschwinden "gegenläufig" im Untergrund und die Länge der Strecke sollte ausreichen, um den erforderlichen Höhenunterschied mit vertretbarer Steigung zu realisieren.

Rechts unten könnte man das gleiche Verfahren ebenfalls anwenden, wobei die untere Strecke schon wesentlich früher (links) im Untergrund verschwindet.

Den unteren Bahnhof könntest du jetzt etwas größer, gestreckter anlegen.

Die beiden Strecken links können prinzipiell untereinander getauscht werden und müssen insbesondere in keiner Weise mehr parallel verlaufen, ggf. ist hier auch ein Brückenbauwerk denkbar.

Die Position der Tunnelportale kann natürlich "beliebig" verändert wedern.



Ich hoffe, daß du den Vorschlag als Denkanstoß verwenden kannst.

Viele Grüße

Manfred

P.s.: Ich habe mich noch nicht mit dem Einfügen von Wintrack Dateien befaßt, kann dies aber bei Interesse tun und die zugrehörige Datei zur Verfügung stellen.


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