RE: Switch Control im Selbstbau?

#1 von acsenf ( gelöscht ) , 14.06.2007 12:19

Hallo!

Ist euch etwas bekannt, das die selben Eigenschaften wie das Uhlenbrock Switch Control hat? Es aber ein Selbstbau Gerät ist?
Mir schwebt da vor, evtl. so ein Gleisbildstellwerk an die Zentrale und somit ins Digitalsystem zu bringen.
So eine Konfiguration hätte den Vorteil, dass die Weichen und Signale wie mit dem Keyboard gesteuert werden können und kein PC nötig ist, der das über die Rückmelder realisiert.

Gruß

Sven


acsenf

RE: Switch Control im Selbstbau?

#2 von ElTango , 14.06.2007 13:18

Hallo Sven

Interessante Geschichte, denn ich überlege mir auch seit längerem eine Möglichkeit für ein eigenes GBS zu bauen.

Dazu habe ich mir verschiedene Infos angesehen:
- Switchboard 2000, die ehemalige ? Lösung um ans Märklin System dran zu kommen
- Litfinsky: DSW88, also die Datenweiche um einen separaten S88 Bus zu nutzen, der mir die Funktion für das Stellpult mit übernimmt.
- WinDigipet Workshop 19, allerdings mit Einbindung von Win-Digi-Pet.

Weiter bin ich bisher nicht gekommen, aber ich habe mir auch schon überlegt, eine Anbindung an das Bussystem, alla Memory (Schaltpläne vom Memory) zu machen. Mir ist aber dann etwas die Zeit davongerannt, und ich habe mich nicht mehr weiter darum gekümmert, aber vielleicht findet sich ja eine Ideallösung. Ich muss aber selbst erstmal schauen, was das Switch-Control denn so treibt...


 
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RE: Switch Control im Selbstbau?

#3 von speedy200 , 15.06.2007 07:24

Hallo,
da wüßte ich noch ein paar Möglichkeiten:
- Mobaschaz www.mobaschaz.de leider nur DCC
- HDL Selbstbau auf Loconet Basis http://users.telenet.be/deloof/
- Littfinski KeyCom
- Railux www.railux.de (momentan mein Favorit da sehr variabel)

Die Switchboard Variant finde ich extrem teuer.

Grüße
speedy


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RE: Switch Control im Selbstbau?

#4 von acsenf ( gelöscht ) , 15.06.2007 10:15

Hallo Speedy,

danke für die Links. Mobaschaz ist voll daneben, ich möchte kein Inselsystem aufbauen. Deloofs Loconetkomponenten habe ich, man kann aber laut Anleitung nur direkt andere Loconet I/O ansprechen, in Verbindung mit PC gibts dann Durcheinander, so stehts drinnen. Was ich möchte ist wie mit dem überteuerten Uhlenbrockmodul aus dem GBS heraus beliebig einstellbare Weichenadressen ansprechen können. Bei Bedarf soll das auch der PC tun können.
Railux scheint genau das zu sein was ich suche. Ist nur etwas schwer herauszu finden was man benötigt. Aber das dürfte es sein.

Gruß und Danke

Sven


acsenf

RE: Switch Control im Selbstbau?

#5 von Bodo , 15.06.2007 10:27

Hallo,

Zitat von acsenf
Was ich möchte ist wie mit dem überteuerten Uhlenbrockmodul aus dem GBS heraus beliebig einstellbare Weichenadressen ansprechen können.


... da das Uhlenbrockmodul total überteuert ist, gibt es nach den Gesetzen der Marktwirtschaft bestimmt haufenweise Alternativen ... denk´ mal drüber nach.

Viele Grüße, Bodo

PS: Ach ja - Viessmann will demnächst "für wenig Geld" eine Zentrale anbieten, wo das schon drin ist - und für noch ein wenig Geld kann man sogar ein richtiges Gleisbildstellpult dazukaufen ...


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RE: Switch Control im Selbstbau?

#6 von acsenf ( gelöscht ) , 15.06.2007 10:56

Hallo Bodo!

Danke für die tolle Antwort! Das war einfach mal wieder sinnloses Geschreibe, welches uns bei der hier interessanten gerade startenden Lösungsfindung überhaupt nicht weiterhilft!

Ein hilfreicher Beitrag mit Verweis auf Alternativen, wäre hier wesentlich angebrachter gewesen.


Gruß

Sven

P.s. Zentrale und System ist vorhanden, es geht um die Integration der vorhandenen Gleisbildstellpulte.


acsenf

RE: Switch Control im Selbstbau?

#7 von Bodo , 15.06.2007 11:39

sinnlose Provokation beantworte ich halt gerne mal mit sinnlosem Geschreibsel - die Moderatoren können das ja dann gerne wieder löschen.

Mich kommt das IB-Switch jedenfalls billiger als tagelages Suchen nach Alternativen. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Bodo


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RE: Switch Control im Selbstbau?

#8 von speedy200 , 15.06.2007 13:35

Hallo,
Mobaschaz ist u.U. keine Insellösung. Setzt man eine Zentrale mit Sniffer ein.....

Bei Railux benötigt man nur einmal die "Zentrale" und dann dementsprechend die Anzahl der Module RLD 32. Dieses Modul kann mit 64 Tastern bestückt werden. Und dann erfolgt die Programmierung über die RLI Plus.
Zu den Kosten. Das Modul für 64 Tastern kostet als Bausatz 69,90 Euro.
Der Preis gemessen an den Eingängen (und den anderen Möglichkeiten) ist wesentlich günstiger als das Switch Control.

Ob dies u. U. auch eine Insellösung ist?
Grüße
speedy


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RE: Switch Control im Selbstbau?

#9 von acsenf ( gelöscht ) , 18.06.2007 09:21

Hallo!

Railux kann das aber nicht, was das Switch-Control kann!
Es kann nur nur am Digitalbus horchen und Befehle kann es nur intern weitergeben.
Und in der Anlage brauche ich keinen "Tausendfach-Decoder" ich baue da da Decoder ein wo sie benötigt werden. Anders kann ich gleich wieder alles analog verkabeln.

Evtl. mache ich selber was, wenn es nix vernünftiges gibt.

Das Uhlenbrock-Modul ist für die wenigen I/O relativ groß, was in kleinen GBS zu Platzproblemen führt.


Gruß

Sven


acsenf

RE: Switch Control im Selbstbau?

#10 von speedy200 , 18.06.2007 11:09

Hallo,
meiner Meinung nach funktioniert das mit der IB. (Du hast ja eine laut Profil) Weiterleitung der GBS Signale im Loconet auf die IB.
Grüße

speedy


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RE: Switch Control im Selbstbau?

#11 von acsenf ( gelöscht ) , 19.06.2007 00:55

Hallo Speedy,

danke für den Hinweis! Habe nochmal auf die Seite geschaut, hatte die falsche Anleitung gelesen. Könnte mit dem RLI funktionieren. Werde nochmal genauer nachfragen.

Gruß

Sven


acsenf

RE: Switch Control im Selbstbau?

#12 von WalMo ( gelöscht ) , 28.09.2007 12:03

Hallo Sven,

wenn man etwas nicht weiss hilft fragen sicher weiter.

Bisher habe ich aber keine Frage von dir erhalten.

Also zur Richtigstellung: Die RLI Schnittstelle kann LocoNet Weichenbefehle in beide Richtungen transportieren. Also können zum einen GBS Befehle, die mit den RLD32 und/oder den Matrixeingängen des RLI erzeugt werden, an LocoNet weitergeleitet werden. Dort können Sie z.B. LocoNet Accessory decoder direkt oder über eine IB, in DCC oder MM Gleissignal gewandelt werden und damit vorhandene klassische Decoder ansteuern.

In Gegenrichtung werden Weichenbefehle vom LocoNet in unser internes Railux-Format gewandelt und an die RLD32 weitergeleitet und können dort Weichen, Signale, Servos oder Effekte ansteuern. Das gleiche kann übrigens auch parallel dazu mit dem DCC/MM Eingang des RLI geschehen, der ein vorhandenes DCC oder MM Gleissignal stellvertretend für alle Railux Bausteine dekodiert.

Noch eine Anmerkung zu deiner Bemerkung "Tausendfach-Decoder":

Klar man kann die 32 Ausgänge zum Ansteuern von 16 Weichen benutzen. Wenn du keine 16 Weichen in der Nähe hast hast du ne Menge Kabel Aber man muss es nicht tun, sondern kann neben den Weichen z.B. auch benachbarte Signale, Andreaskreuze und andere Beleuchtungseffekte ansteuern. Dann kommt man gegenüber der "analog" Verkabelung auf einen wesentlich geringeren Verkabelungsaufwand, als wenn du normale Weichen-Decoder, Signaldecoder und Effektbausteine verbauen würdest. Auch wenn man die Servoausgänge nicht alle für Weichenantriebe benutzen kann oder will, dann kann man für sehr wenig Geld die eine oder andere Animation schaffen.

Wie gesagt, und dass gilt auch für alle anderen Stummi Mitglieder, ich bin per Mail oder Telefon erreichbar und beantworte gerne eure Fragen.

Grüsse


WalMo

   


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