RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#1 von SAH , 06.03.2016 22:34

Guten Abend liebe Forenmitglieder,

eine Frage an die Besitzer von Modellen der E03/103 aus dem Roco-Programm:

hat jemand das alte Modell mit dem großem Motor noch in Betrieb?

mit freundlichen Grüßen,
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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#2 von moppe , 06.03.2016 23:00

In fahrbereite Zustand, aber nicht in täglicher Betrieb - ja.

Die mit neuen Motoren fährt besser, dafür sind der "grossmotorige" in Reserve.


Klaus


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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#3 von rolfuwe ( gelöscht ) , 07.03.2016 09:20

Diese Motoren (mit den Kohlen die 100 Jahre halten) gab es auch etwas kürzer, wenn ich mich richtig erinnere. Davon habe ich noch einen in einer BR58, die könnte ~30 Jahre auf dem Buckel haben. Die E03 habe ich vor längerer Zeit bei meiner Umstellung nur auf Ep.2 abgegeben.


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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#4 von LH 1001 , 07.03.2016 11:50

Hallo Stephan - Alexander,
ich habe "noch" eine Roco 103 mit großem Motor im Einsatz. Es handelt sich um die Roco Nr. 43442 mit der Betriebsnummer 103 229-1. Diese Lok wurde von mir aufwändig auf 3L umgebaut: Roco AC Achsen, original AC - Getriebeboden zur Schleiferaufnahme und Märklin AC Schleifer. Die Lok verfügt, wie alle Roco AC 103er nun über 4 angetriebene Achsen mit 4 Haftreifen.
Ausgerüstet ist die Lok mit einem Tams LD-G 32. Dieser Decoder kommt mit dem "berüchtigten" Motor gut zurecht. Die Beleuchtung wurde auf LEDs umgebaut. Im Dauereinsatz mit Last kam es noch nie zu Abschaltungen. Untergebracht ist der Decoder unter einer der Kardanwellen. Das Fahrverhalten würde ich, gemessen am Alter und der Konstruktion der Lok, als gut und ausgeglichen bezeichnen. Motortypisch ist der Antrieb etwas laut. Ähnlich mit Hamo-Magnet umgebauter Märklinloks mit großen Scheibenkollektormotoren.
Ich bin mit dieser Lok sehr zufrieden, trotz des Alters. Die Lok ist von etwa 1992.
Kann ich noch weiter helfen ?
Viele Grüße
Markus


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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#5 von LH 1001 , 07.03.2016 12:08

Hier sind noch ein paar Bilder der Lok in Aktion. - Ich muß das Bildereinstellen üben





LG Markus


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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#6 von SAH , 07.03.2016 19:26

Guten Abend zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten!

@Klaus (Moppe): wie schnell fährt Dein Modell bei 12V und wie langsam kannst Du das Modell herunterregeln?

@Rolf-Uwe: hast Du noch in Erinnerung, wie lang die Bürstenkohlen waren?

@Markus (LH 1001): an Dich habe ich gleich mehrere Fragen
- wie lange hat der Umbau gedauert insgesamt?
- LD-G32? Von diesem Motor heißt es oft, er benötigt eine immense Stromstärke zum Anfahren. Hast Du die mal gemessen?
- das Modell wäre eine interessante Ergänzung zu meinen E03 Vergleichfahrten mit den Märklinmodellen. --> PN

@all: wie schwer ist das Modell?

mit freundlichen Grüßen,
Stephan-Alexander Heyn


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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#7 von rolfuwe ( gelöscht ) , 07.03.2016 20:29

Zitat von SAH
...@Rolf-Uwe: hast Du noch in Erinnerung, wie lang die Bürstenkohlen waren?...


Die wurden radial auf den Trommelkollektor gedreht. Schade, ich finde im WWW keine Bilder.

http://i41.tinypic.com/bffevd.jpg

http://i43.tinypic.com/11lpmao.jpg

Das waren die, mit den Stiften. Um die Stiften drehten innen die Kohlen. Aber das ist schon >10 Jahre her, als ich da mal reingeguckt habe.
Diese alten Roco Loks waren eigentlich mechanisch unverwüstlich. Nach meinen Erfahrungen, eine Qualität u. Lebensdauer die nie wieder von den Modellbahnherstellern erreicht wurden.
Die Treibtender hatten Metall Ober- u. Unterteile u. hatte eine hohe Reiblast u. entspr. hohe Zugkräfte.
Also, schwerer (pro Volumen) als heutige Modelle.


rolfuwe

RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#8 von LH 1001 , 08.03.2016 11:29

Hallo Stephan-Alexander,
heute habe ich mich der Roco 103 nochmals angenommen. Ich hatte diese, als ich sie umgebaut habe, nicht im Originalzustand vermessen/verwogen.
Die Stromstärke beim Anfahren hatte ich kurz vorher am baugleichen Motor einer Roco BR 110 Nr. 4135B ermittelt. Da sie im "legalen" Bereich des Decoders war, hatte ich auf die Messung an der 103 verzichtet. Im Nachhinein können diese beiden Loks nicht miteinander verglichen werden. Deutlich unterschiedliche Massen und nur 2 Haftreifen bei der BR 110 machen hier im Dauerbetrieb unter Last den Unterschied. Die 110 neigt dann eher zum Schleudern.



So nun zu Deinen Fragen:
@Markus (LH 1001): an Dich habe ich gleich mehrere Fragen

- wie lange hat der Umbau gedauert insgesamt?

Ich hatte mir Zeit gelassen. Die AC Räder, die ich von einer späteren Variante bestellt hatte, haben andere Zahnräder. Somit mußten alle Räder mit dem Abzieher demontiert werden und anschließend mit den original Getriebeteilen wieder montiert werden. Die Drehgestellblenden brauchten eine größere Aussparung, wegen der höheren Spurkränze. Die Lok gab es offensichtlich vor 1992 nicht als AC Modell.
Ich denke in 3-4 Stunden ist man ( mit heutigem Wissen ) fertig.

- LD-G32? Von diesem Motor heißt es oft, er benötigt eine immense Stromstärke zum Anfahren. Hast Du die mal gemessen?

s. oben. Ich habe die Messung nun im konventionellem Gleichstrombetrieb mit 18 V nachgeholt. Die Lok wurde vor der Messung ca. 5 Minuten gefahren. Die Aufnahme sind ca. 520 mA auf dem Rollenprüfstand. Der Decoder verfügt über einen Überlastschutz, der meines Wissens bei 700 mA abschaltet. Da ich die Beleuchtung von 4! Glühlampen auf LED umgerüstet habe, fällt hier kein nennenswerter zusätzlicher Verbrauch an.



- das Modell wäre eine interessante Ergänzung zu meinen E03 Vergleichfahrten mit den Märklinmodellen. --> PN

PN bitte gerne

@all: wie schwer ist das Modell?

Aktuelle Messung der Gesamtmasse mit der digitalen Küchenwaage 586 g incl. aller Teile nach Umbau ( Decoder, Schleifer und Roco Universalkupplungen )


LG Markus
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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#9 von Münch ( gelöscht ) , 08.03.2016 11:53

hallo SAH

hier einige Angaben zu meinen beiden DC-Analogmodellen,das 2. habe ich mir später einmal auf einer Börse günstig erstanden, weil beim
#rsten Teile der Fahrwerklackierung abgegangen waren.Die erste musste man i.d.T. im Fahrbetrieb als unverwüstlich bezeichnen.

alle Werte Dc-analog gemessen:
Vmax bei 12 Volt 150 bzw 160 km/h, gemessen mit dem GFN-tachowagen
Vmin ohne "stottern" 7-8 km/h,im Extrembereich bis auf 3km/h herunterregelbar
die ältere Lok war "die" Schnellzuglok auf meiner früheren Anlage,gefahren regelmäßig von 1997 bis 2012 ,
Rmin 47,5cm, max Steigung 2,5%,acht GFN-Schnellzugwagen 1:93,5.
Roco ermöglichte eine leichte Umrüstung des Modells durch einen Tauschsatz mit dem rund-abgeflachter Standardmotor und spezieller Kunststoffschale
zum Ausgleich der unterschiedlichen Motordurchmesser.
mfG


Münch

RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#10 von lokhenry , 10.03.2016 22:54

Hi SAH,
na klar habe ich noch mehrere ältere mit großen Motor, gehören mit der V 200 mit zu den stärksten Loks die ich habe.

Digital werden die mit Zimo oder Lenz Silver gefahren und die können nicht nur sehr langsam sondern auch einen IC mit 13 Wagen inklusiv Beleuchtung sehr flott bewegen.

Haben alle inzwischen die neuen Pantos und teils LED Beleuchtung bekommen, die Scheibenwischer sind leider angespritzt aber sonst sehr schöne Loks die auch bei mir bleiben werden.

Naja hier meine Schätze, wobei die Piko BR 103 die sehr gut gelungen ist fehlt.



Übrigens auch unter Volllast wurde niemals ein Decoder geröstet, das passiert mir nur bei der Zweimotorige Roco SBB Ae 8/8.

Ein Motortausch kommt nicht in Frage, ist wie das Original eine Starke Lok.

MoBa Gruß

Henry


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Digital mit Lenz LZV 200
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RE: Roco E03/103 mit großem Motor?

#11 von 103 113-7 , 12.03.2016 08:01

Hallo,
auch ich kann mich stolzer Besitzer mehrerer Roco 103'er in Kurz- und Langversion nennen.
Die alten haben alle den Rundmotor. Ich habe sie alle bis auf die 103 224 selbst umgebaut.
Beim Umbau auf AC st ein neuer Getriebeboden erforderlich. Der ist identisch bei Kurz- und Langversion.
An zwei Achsen musste ich leider den Antrieb entfernen. Da habe ich einfach die aufgepressten Kunststoffzahnräder angeknipst mit dem Seitenschneider und das Achsmaß angepasst. Dann auch gleich LED Beleuchtung rein und eine Maschinenraumbeleuchtung auf den Motor.
Mittels LoPi IV und 8 Pol Schnittstelle digitalisiert.
Dauer ca. 1 Stunde.
Die Loks laufen allesamt prima und sind sehr zugstark sowie gut regelbar.
Bisher gab es keine Decoderprobleme wegen einer übermäßigen Stromaufnahme, habe aber auch nicht nachgemessen.


Viele Grüße

Michael


 
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