da die Schattenbahnsteuerung noch Neuland für mich ist brauche ich mal eure Hilfe : 1. was für Teile brauch ich dafür alles? 2. wo und wie oft muss isoliert werden damit die Züge anhalten können? 3. Sagen die einen Schaltkontakte verwenden, sagen die anderen Kontaktgleise wären besser wegen Rückmeldung? 4. Stelle ich mir das so vor, dass wenn ein Zug auf einem Gleis eingefahren ist, die Weiche hinter dem Zug sofort umgeschaltet wird. 5. Wenn ein Zug den Schattenbahnhof verläßt, vom Bahnhof ein anderer in den Schattenbahnhof fährt, was und wie wird das geregelt bzw. gebaut? 6.Das ein Memory oder sonstige schattenbahnhofsgeräte vorhanden sein müssen ist mit klar, auch ein S88, aber wie wird dass alles angeschlossen, so dass der Zug auch weiß dass er bremsen muss und wo er stehen bleiben soll?
Jetzt habe ich schon mehrmals gelesen dass kontaktgleise bei manchen Decodern Masseprobleme verursachen. Wiederum war zu lesen das man das mit einer Kunstschaltung und abkleben des isolierten Streckenabschnitts umgehen kann. Da hätte ich dann gerne gewußt welches Klebeband zu empfehlen ist, oder ob es auch noch andere Lösungen gibt?
ZitatWiederum war zu lesen das man das mit einer Kunstschaltung und abkleben des isolierten Streckenabschnitts umgehen kann. Da hätte ich dann gerne gewußt welches Klebeband zu empfehlen ist, oder ob es auch noch andere Lösungen gibt?
...wo hast Du denn was von "abkleben des isoliertem Streckenabschnitt" gelesen? Falls das hier im Forum war, dann vielleicht in einem Beitrag von mir? Ich habe mal beim testen die des "Diodentricks" (das ist bestimmt die Kunstschaltung) die eine Schiene abklebt um zu sehen, wie sich die Loks auf der Kontaktstrecke verhalten. Mit dem Abkleben von Gleisabschnitten kann man die Kontaktproblem nicht lösen, damit schafft man welche
Ich würde, zumindest wenn um Mittelleitergleise geht, immer die Kontaktstrecken bevorzugen, weil diese sehr einfach herzustellen sind. Schaltgleise haben zwar den Vorteil dass man erkennen kann aus welcher Richtung der Zug kommt, geben aber nur einen kurzen Impuls ab. Daher hast Du keine Gleisbelegtmeldung. Da ich meine Anlage mit dem PC steuere und der PC sowieso weiß woher der Zug kommt, komme ich nur mit Kontaktstrecken aus.
Zitat...wo hast Du denn was von "abkleben des isoliertem Streckenabschnitt" gelesen?
...auf der Homepage von ,,Rainers Modellbahn", da wurden sämtliche Möglichkeiten der Steuerung angesprochen.
Also, wenn ich Dich da richtig verstanden habe sind Kontaktgleise die beste Lösung und dass mit dem abkleben unnötig : Nur wie kann man dann diese Kontaktprobleme anders lösen damit der Zug nicht plötzlich stehen bleibt und womöglich einen Zusammenstoß verursacht? Nur weiß ich auch immer noch nichts darüber wieviele Kontaktgleise für einen Streckenabschnitt im Schattenbahnhof nötig sind und wo diese eingebaut werden sollten damit die Züge auch wissen wo sie stehen bleiben sollen. Oder wie funktioniert das :
Willst Du mit PC steuern ??? Wir haben hier in SG einen lockeren Moba Stammtisch ( so alle 2 Wochen ) . Las Dich mal blicken . sind hauptsächlich WDP Nutzer .
ah, jetzt ja! Rainer hat das Klebeband, genau wie ich beim Diodentricktest, zum testen auf das Gleis geklebt. Er beweist damit, dass seine Schaltung funktioniert. Das Klebeband ist also nicht dazu da, das Problem zu lösen, sondern um es zu produzieren Lass dich aber nicht irritieren, die Probleme mit der isolierten Außenschiene sind nicht wirklich kritisch. Nur bei Loks mit schlechtem Rad-Schiene Kontakt macht sich das überhaupt bemerkbar. Nutze mal hier im Forum die Suchfunktion und gib "Diodentrick" ein. Übrigens, wenn ein stehengebliebener Zug ein Unfall verursacht, dann ist aber was anderes verkehrt konfiguriert. Ein stehender Zug stoppt höchstens den Ablauf, weil andere Züge nicht nachrücken können.
Ach noch was: WDP = Win-DigiPet. Das ist eine Steuersoftware...
#8 von
superbahner
(
gelöscht
)
, 29.09.2007 18:35
Hallo Olaf, also, ich fahre M K - Gleis Digital mit 6021. Habe 4 Schattenbahnhofsgleise, die wie folgt geschaltet sind: Man nehme einen SRK von M, setze den zwischen dem Mittelleiter und dem einen Außengleis, mache unter die Loks nen Magnet und fertig. Bitte beachte: Pro M SRK kannst Du max. 2 Sachen schalten, also ne Weiche und 1 Signal oder 2 Weichen. Bei mir läuft die Stop Funktion über einen Universal Fernschalter von M, der ebenfalls vom SRK geschaltet wird. Nachteil: Es ist immer eine feste Reihenfolge der Schaltung vorgegeben, also z. B. Gleis 1 schaltet Gleis 2 frei usw. Vorteil: Mein Automatik Betrieb ist abschaltbar mittels einem alten ausgedienten Signalantrieb, der die Masseverbindung zu allen SRKs abschaltet, er wird von nem K 83 geschaltet. Als Zusatz ist noch ne Zehner Diode im SBF kurz vor dem Halteabschnitt eingebaut, die die Züge wirksam abbremst, so dass beim Stop nicht die Wagen entgleisen. Funktioniert bisher nach 8 Jahren wirklich ohne jegliche Störungen, also nix mit PC, Memory, isolierten Gleisen usw.
Möglich wäre auch eine reine Software Lösung von Mondial, funktioniert beim mir seit 2 jahren gut (nur mit dem Schatten hapert es noch mangels Anlage darüber).
Die Arbeiten am Gleis sind sehr gering, ohne kontakt- oder Schaltgleise, nur Trennstellen und Stromzuführung, aber knapp 200 für 3 Gleise, wenn ich mich richtig erinnere
Hallo zusammen, könntet ihr bitte nochmal auf die Grundsatzfrage zurückkommen und diese auch für Bastler die gar keine Anhnung haben (sowie ich) verständlich ist. ops:
Ich habe gerade beschlossen meine analoge Anlage auf digital umzustellen. Ich werde meinen Schattenbahnhof mit meinen alten M-Gleisen bauen und alles oberhalb der Platte werde ich auf C-gleis umstellen.
Ich bin mir nur nicht sicher welches Starterpaket ich mir zulegen soll, reicht die Norale oder sollte es die CS sein? was meint Ihr.
Ich und auch andere Anfänger würden sich über eine verständliche Erklärung freuen.
#12 von
Berlin-Fan
(
gelöscht
)
, 01.10.2007 19:40
Henning04 hat geschrieben:
ZitatHallo zusammen, könntet ihr bitte nochmal auf die Grundsatzfrage zurückkommen und diese auch für Bastler die gar keine Anhnung haben (sowie ich) verständlich ist.
ZitatIch und auch andere Anfänger würden sich über eine verständliche Erklärung freuen.
Hallo Henning,
Du sprichst mir aus der Seele Denn ich weiß immer noch nicht wie man das ganze überhaupt aufbaut, wie und wo Kontaktgleise eingebaut werden sollten oder müssen, und wie funktioniert das ganze um einen Zug ziemlich genau da anhalten zu lassen wo er hin soll. Dazu wie das funktioniert wenn der Zug auf dem Gleis steht, dass sich die Weiche hinter ihm stellt? Zunächst ist erstmal eine Steuerung über 6021 und Memory geplant, später mal soll eine PC-Steuerung folgen, eventuell auch Umstellung auf mfx Was ist alles zu beachten, aber das wichtigste wie funktioniert das alles?
mit der CS lässt sich durchaus ein halbautomatischer Betrieb realisieren. Ein Schaltgleis löst im Moment des Auslösens ( durch den Fahrzeugschleifer ) einen Kontakt aus. Die CS schaltet dann die vorher programmierten Fahrwege, bzw. einzelne Signale/ Weichen ( natürlich an einen Decoderanschluss ). Voraussetzung ist ein S88 Modul, welches das Verbindungsglied zwischen CS und Schaltgleis ist. Am besten ist es, wenn Ihr mal die Bedienungsanleitung der CS durchlest. http://www.maerklin.de/systems/index2.html ( unter Downloads )
Die 6021 und alles was ich dazu noch habe, ist bei mir mit dem Kauf der CS überflüssig geworden. Sie können trotzdem noch mit der CS weiterverwendet werden. In der CS ( mit Update ) sind alle diese Geräte bereits integriert. Demnächst wird es auch möglich sein eine PC- Steuerung über die Station laufen zu lassen. Mfx Lokomotiven lassen sich dazu komfortabeler Steuern und Bearbeiten.
In den Schatten Bhf. gehört das beste Material , und nicht die alten M-Gleis , nur weil sie da sind , oder preiswert zu haben sind !!!!!!!!!!! Aus Erfahrung .
Olaf , schick mir eine PN mit Tel. Nr. , ich ruf Dich an .
mir fällt ein, daß bei Einführung des jetzigen Universalfernschalters ein Mehrteiler im Märklin-Magazin war (so ca 1997?). Vielleicht kann einer nachsehen, ich selbst bin einige Tage leider weg von daheim.
In diesem Beitrag war korrekt aufgezeichnet der Einbau der Schalt- u/o Kontaktgleise.