RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#1 von SeppDepp ( gelöscht ) , 23.10.2007 09:13

Hallo,

ich versuche momentan DDL/DDW mit der "DELTA-Trafo-Methode" zum Laufen zu bekommen. Klappt soweit auch alles, allerdings nur an meinen Desktop-PCs.
An allen Notebooks, die ich getestet habe konnte ich nur den Strom ein/aus schalten aber keine Fahrbefehle senden. Dies verhät sich bei allen Notebooks mit serieller Schnittstelle (RS232) gleich. Der Versuch über USB-Adapter hat leider auch das gleiche Ergebnis.

Aber jetzt kommt es: ich habe einen USB-Seriell-Adapter von einem Kollegen ausgeliehen. Mit dem geht es!!!!!!!!!!!!! und zwar an allen Notebooks!
Es gibt also Adapter, die fuktionieren! Jetzt ist die Frage, ob hier jemand Erfahrung mit solchen USB-Seriell-Adaptern hat und mir einen empfehlen kann, mit dem es bei ihm funktioniert.

Ich habe nun schon mehrere billige ausprobiert (Arlt, K&M) --> ohne Erfolg.

Also wenn mir jemand ein USB-Dogle empfehlen kann: her damit

Danke und Gruß
Dominik


SeppDepp

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#2 von Skywalkerin ( gelöscht ) , 23.10.2007 09:32

hi dominik,

mit einem usb->rs232 kabel der firma fdtichip habe ich sogar den lenz usb-adapter ohne lenzeigenen treiber an meinem amd 64 notebook mit vista 64bit zum laufen gebracht.

versuch mal von der fa. so kabel zu bekommen, und die treiber dazu natürlich

http://www.ftdichip.com/FTProducts.htm

gruß
rainer


Skywalkerin

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#3 von SeppDepp ( gelöscht ) , 23.10.2007 16:24

Hallo,

danke für die Antwort schon mal. Was mir dazu noch einfällt: bisher habe ich immer Prolific-Adapter und Treiber getestet. Der USB-Dongle mit dem es geht ist auch von Prolific.
Ich habe aber schon gelesen, dass wohl die FDTI-Chips im Vergleich zu Prolific besser sein sollen.

(Mich wundert halt, dass es mit dem einen vom Kollegen geht... scheint etwas Gück dabei zu sein, das richtige zu finden.)

Gruß Dominik


SeppDepp

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#4 von ThKaS , 23.10.2007 16:42

Hallo Dominik,

zu dem Problem kannst du im Forum zu www.windigipet.de seitenweise nachlesen.
Die besten Tipps dazu sind auf die USB-Seriell-Adapter zu verzichten und PCMCIA-seriell Adapter einzusetzen.


lieben Gruss von südlich des Weisswurst-Äquators
Thomas

guckst: runderneuerte https://www.thkas-moba.de ‹(•¿•)› www.mucis.de

‹(•¿•)›

Mä-K-Gleis, Tams MC, Multi-Kulti Decoder, WDP


 
ThKaS
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RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#5 von Marc ( gelöscht ) , 12.11.2007 16:31

Hallo Dominik,
ich habe derzeit das gleiche Sytem am laufen.
Falls du den Seriellen adapter benutzen kannst, miss doch mal mit einem Ohmmeter das Serielle Kabel durch. Eventuell liegt ja auch da der Fehler.

Wenn nicht dann kann es höchstens sein das, dass Adatpterstück nicht richtig installiert ist oder eventuell auch kaputt. Es kann auch sein das, dass Adapterstück auf eine Rückmeldung vom angeschlossenen Gerät wartet, wie z.B. von einem PDA.

Das der Strom eingeschaltet ist bedeutet lediglich das der Serielle Port eingeschaltet ist. Befehle müssen dadurch noch nicht weitergeleitet werden.
Ich vermute das da ein Software Problem vorliegt.
Genaueres lässt sich alerdings soweit auch nicht sagen.

Da mein System grad noch in der Testphase ist, würde mich deine genauere Konfiguration mal interessieren, sprich: welche Software, server Version, was steuerst du alles,...

Gruß aus Hannover
Marc


Marc

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#6 von SeppDepp ( gelöscht ) , 12.11.2007 20:23

Hallo Marc,

ich habe das Problem mittlerweile eingekreist und auch gelöst. Es lag am "Kabel ComPort zu Delta". --> es war zu lang / zu dünn / zu kaputt.

Ich habe mit einem ausgeliehenen Oszylloskop und einem Messgerät welches die Daten, die gesendet und empfangen werden, anzeigt getestet.
Mit den angeschlossenen Messgeräten ging dann plötzlich auch nichts mehr, wenn ich dirket an Desktop-PCs getestet habe.

Es drängte sich also die Vermutung auf, dass durch die vielen zusätzlichen Steckungen und Kabel für die Messgeräte der "Verlust" nun auch bei den Desktop-PCs zu hoch war.
Deshalb habe ich mir ein kürzeres und dickeres Kabel gelötet und damit ging es auf Anhieb an 2 Notebooks direkt an der seriellen Schnittstelle und auch am USB-Adapter.

Ich habe mir ein eigenes Steuerprogramm geschrieben welches allerdings nur MM "versteht" und sendet. (Zur Verwendung an Vaters Interface)
Daher benötige ich zum Einsatz mit SRCP (DDL/DDW) noch den 605x-Emulator. Auf diesen verbindet sich dann mein Steuerprogramm als Client und der Emulator ist Client beim SRCP-Server (v0.78 unter Windows und DDL-xmas von 2005 (neukompilliert) unter Linux).

Momentan schreibe ich mein Programm um, damit es auch direkt auf den SRCP-Server verbinden kann und dann eben im SRCP-Format sendet., (Spart den instabielen Emulator)
Weiterhin bin ich gerade am Testen, ob der Server unter Windows oder der DDL im Linux besser ist.

Bisher bin ich leider nur zum Fahren gekommen... s88 und Weichendekoder liegen noch bei den Eltern (ich glaub ich muss mal wieder einen Familienbesuch machen). Ich habe hier auch nur eine größere Acht zum testen mit 2 Rangierloks. Wie es sich im wirklichen Mehrzugbetrieb auf einer größeren Anlage verhält kann ich deshalb auch noch nicht sagen.

Gruß
Dominik


SeppDepp

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#7 von Marc ( gelöscht ) , 12.11.2007 22:58

Hallo Dominik,
freut mich das du das Problem gelöst hast.

Wie es mir scheint, hast du einiges an Ahnung...
Ich selbst programmiere auf Java und hatte vor mir demnächst einen eigenen Client zu basteln. ich hab mir da schon so die ersten Algorythmen überlegt. Mit welcher Sprache arbeitest du?

Falls du auf die Idee kommen solltest doch mal die Windows version zu nehmen, nimm nicht Version 0.78, diese hat einen Bug im Refresh thread. Die Signale werden einfach nicht permanent wiederholt, egal wie ich den Intervall einstelle. ich hab die ganze Sache schon fast aufgegeben gehabt als mir die Idee kam eine andere Version auszuprobieren. Version 0.72 ist die einzige die ich gefunden habe, alle anderen Liks der älteren Versionen verweisen auf die neuste. Aber so viel hat sich nicht geändert und jetzt gehts einwandfrei.

Meine weichen gedachte ich vorerst noch handgeschaltet zu lassen, da ich gerne auch arbeite wärend ich fahre.

Das aktuellste was ich versuche ist meinen Intelligenten Booster von Uhlenbrock irgendwie zu verwenden, da dieser eine bessere Kurzschluss sicherung hat, was bei Spur N schon wichtiger ist als bei H0.
Falls du da ne idee hast, bin ich für anregungen offen.

Ansonsten würde mich interssieren wenn es was neues gibt, vielleicht kannst dus einfach im Forum Posten, ich werde dem gleich tun.

Gruß Marc


Marc

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#8 von SeppDepp ( gelöscht ) , 15.11.2007 15:43

Hallo Marc,

ich musste/durfte fürs Studium eine Studienarbeit zum Thema "Eisenbahnsteuerung mit Java" machen.
Wenn du willst kann ich dir die Arbeit und den Quellcode geben --> PM an mich.

Es ist allerdings für MM Programmiert; ist ja aber kein großer Aufwand die Befehle, die an RS232 gesendet werden anzupassen.

Grob gesagt funktiniert es bei mir so:
- Befehle werden in einem Puffer/Liste geschrieben
- ein Timer fragt den Puffer ab und gibt den ältesten eingetragenen Befehl aus und trägt den abgearbeiteten Befehl aus.
- Wenn der Puffer leer ist muss nichts gemacht werden
- Vorteil: keine Befehle gehen verloren --> wichtig bei Automatikbetrieb

Auf Grund der begrenzten Zeit für das Projekt ist es etwas quick & dirty; aber es funktioniert. Anforderung des Profs war: möglichst viele Design-Patterns verwenden und alles objektorientiert --> es könnte bestimmt an manchen Stellen eleganter gelöst werden.

Gruß Dominik


SeppDepp

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#9 von Boomel ( gelöscht ) , 26.02.2008 20:46

Hallo!

ich habe mit USB-Seriell-Adapetern auch sehr geteilte erfahrungen gemacht.
Hat der Adapter beim lokprogrammer alle CVs eingelesen und geschrieben, so hat er keine Sounds geschrieben. Ein Problem mit Buffern?
Dann habe ich das firmeneigene Notebook mit echter RS232-Schnittstelle genutzt und ich konnte Sounds schreiben.
ergo: kleinere Datenmengen sind OK, an grossen Datenmengen, auch an Digitalzentralen mit mehr als 2400 Baud (oder Bps)arbeiten, wie der Intellibox oder aehnliche, scheitern die USB <-> Serial Adapter klaeglich.

Hier solltest Du sofern Deine Docking-Station oder Dein Notebook keine RS232 Schnittstelle besitzt eine zulegen.

Viele Gruesse
Jochen


Boomel

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#10 von bahnix ( gelöscht ) , 11.03.2008 10:35

Hallo,

Zitat von SeppDepp
Ich habe mir ein eigenes Steuerprogramm geschrieben welches allerdings nur MM "versteht" und sendet. (Zur Verwendung an Vaters Interface)
Daher benötige ich zum Einsatz mit SRCP (DDL/DDW) noch den 605x-Emulator. Auf diesen verbindet sich dann mein Steuerprogramm als Client und der Emulator ist Client beim SRCP-Server (v0.78 unter Windows und DDL-xmas von 2005 (neukompilliert) unter Linux).

Momentan schreibe ich mein Programm um, damit es auch direkt auf den SRCP-Server verbinden kann und dann eben im SRCP-Format sendet., (Spart den instabielen Emulator)
Weiterhin bin ich gerade am Testen, ob der Server unter Windows oder der DDL im Linux besser ist.


Warum das Rad neu erfinden? Genau zu diesem Zweck und als Nachfolger von erddcd ist srcpd (srcpd.sourceforge.net; srcpd.de) verfügbar. In srcpd ist auch der Emulator m605x eingegangen und die Uhlenbrock Intellibox ist meines Wissens auch damit steuerbar. Seit geraumer Zeit ist für den srcpd auch ein offizieller TCP-Port von der IANA vergeben worden, das Protokoll srcp Version > 0.8 wird unterstützt und eine neue Version von srcpd ist auch gerade erst erschienen.


Gruß
Sven


bahnix

RE: Erfahrungen mit USB-Seriell-Adapter?

#11 von SeppDepp ( gelöscht ) , 11.03.2008 11:07

Hallo Sven,

unter Linux verwende ich ja auch srcpd (heute abend mal die neue Version testen; danke für den Hinweis).

Nur den Punkt mit dem "integrierten Emulator" solltest du nochmal erklären! Meines Wissens versteht der srcpd doch nur Client-Kommandos im srcp-Format. Mein Steuerprogramm sendet aber in MM (also so wie es zB direkt an das Märklin-Interface gehen würde). Der Emulator agiert ja als "Zwischenkomponente" und wandelt mir meine MM-Kommandos um in srcp-Kommandos. Dadurch kan ich mein Programm (MM) mit srcpd verwenden. Muss dazu eben aber den Emulator dazwichen schalten.

Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe ist dies nicht mehr nötig, da der Emulator in der neuen srcpd Version bereits enthalten ist????
Wie das? Und wo würde ich diesen konfigurieren?

Danke und Gruß
Dominik


SeppDepp

   


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