ein außergewöhnliches Ladegut hatte ich vor vielen Jahren einmal real in der Nähe von Hameln gesehen. Dort war eine Rangiereinheit bei voller Fahrt entgleist, wobei es dem Eaos ein Drehgestell abgerissen hatte. Auch war bei dem Unfall regelrecht eine starke Erdbewegung feststellbar. Mir ist im Kleinen ebenfalls ein Unfall passiert, indem ein Versuch, einen durch Zinkpest verformten KMB Eaos wieder in die rechte Form zu bringen, regelrecht misslungen ist. Ich habe dies zwar schon viele Male gemacht und dabei stets Glück gehabt. (sh. viewtopic.php?f=27&t=160508&p=1846207#p1846207) Aber bei dem verformten Eaos war wohl das Wasser zu heiß. Wegwerfen wollte ich diesen nicht, da erinnerte ich mich an den Unfall in der Nähe von Hameln. Dort wurde der Eaos letztlich auch verladen und abgefahren. Warum man den nicht vor Ort in kleine Teile zerlegt hatte entzieht sich meiner Kenntnis.
Hier die Fotos: Reste des Eaos verladen und durch Spannketten gesichtert
Der Ladeboden wurde durch nasse Pappe nachgebildet
Verzogen durch zu heißes Wasser....
Das Ganze auch durch Unterlegbohlen gesichert....
Hier sind noch durch die "Erdbewegungen" Grasreste zu sehen....
Grüße in die Runde vps
Um alle meine Ideen für die Modelleisenbahn umsetzen zu können, bräuchte ich mindestens ein zweites Leben..... Ich betreibe Eisenbahn-Modellbau seit 1949
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Es sind Holzleistchen übereinander in den Abmessungen 1,3 x 1,3 mm. Diese würde Bohlen in etwa 9 x 9 cm real erreichen. Was gibt es daran auszusetzen?
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die Höhe der Holzstapel ist im Verhältnis zur Breite deutlich zu groß. Die Stapel würden beim Original zum Umfallen tendieren. Und Kanthölzer 9cm x 9cm erscheinen mir zu klein. Vermutlich würde man Reste von Schwellen oder Gerüstbrettern nehmen, die deutlich breiter sind.
Hallo vps, Dein Werk gefällt mir, wobei ich auch sagen muß, dass der Eindruck der Hölzer zum Wagen etwas ungewöhnlich aussieht. Es mag ja im Maßstabsverhältnis korrekt sein, aber irgendwie wirkt es unverhältnismäßig. Bitte verstehe es nicht falsch - ich müßte es erst mal so gut hinbekommen, um Kritik zu üben aber trotzdem möchte ich den Hinweis geben.
also zunächst einmal Dank für Euren Beitrag. Die übereinander liegenden "Bohlen" hätte ich mir eigentlich auch sparen können, da das Rahmenunterteil fest auf Bohlen aufleigt. Sh. hierzu das Foto auf der anderen Seite. Ich wollte nur den leeren Platz mit etwas füllen, um weitere Flächen gegen das Verrutschen der Ladung zusätzlich anzubieten. Daher diese Lösung. Der unbeladene Rahmen würde sich real auf dem Transport sicherlich nicht mehr durchbiegen, da dieser über einen komplexen Schweißrahmen verfügt. Die angedeuteten übereinanderliegenden Bohlen sollten also keinesfalls das "Durchbiegen" des Wagens verhindern. Eine Abstützung ist daher nicht gewollt!
Beste Grüße vps
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Moin zusammen, Ich bewundere schon länger deine Wagen.... Die Alterungen sind absolut genial!
Zu den Kanthölzern. Kanthölzer die als "Hilfsmittel der Ladungssicherung" heran gezogen werden muss folgendes beachtet werden: Es muss ein Hartholz sein und es darf niemals quadratisch sein! Das Verhältnis Auflagebreite zur Höhe sollte 3 zu 2 nicht unterschreiten. Gerade bei einer Sicherung durch Ketten ist das elementar. Ketten werden nämlich niemals gespannt. Sie spannen sich bei entsprechender Bewegung. Passen dann die untergelegten Hölzer nicht ist die Ladung unkrollierbar. Quadratische Hölzer werden dann zu Rollen, Hölzer die höher als breit sind kippen.
Dann sollte man über eine zusätzliche Sicherung nachdenken. Geeignet wären hier die Haken an der Unterseite es Wagenkastens. Die Haken an der Oberkante der Ladebordwand hat kaum Halt und kann so recht leicht verrutschen.
Ich hoffe das war jetzt nich zu viel Fachchinesisch auf einmal😉
nur mal so nebenbei, ein außergewöhnliches Ladegut, das es beim Vorbild wirklich nicht geben kann. Die Seitenwände sind dort nicht ein Teil zusammen mit dem Fahrzeugrahmen; bei einem Unfall hätten sich die Wände gelöst und vereinzelt. Das macht aber alles für das Modell eben außergewöhnlich interessant!
Zitat Die angedeuteten übereinanderliegenden Bohlen sollten also keinesfalls das "Durchbiegen" des Wagens verhindern. Eine Abstützung ist daher nicht gewollt!
Du kannst hierzu schreiben was du willst, so etwas gibt es in der Praxis nicht, damit machst du die gute Arbeit nicht unbedingt besser.