ich hatte eben eine böse Überraschung mit meiner 42, die aber zum Glück noch gut gegangen ist.
Sie löste unmittelbar nach dem Aufgleisen einen Kurzschluß aus.
Nachdem ich keine andere Ursache fand, habe ich sie von den Gleisen genommen und dabei festgestellt, daß im Tender etwas klapperte.
Des Rätsels Lösung war, das sich das Metallgewicht im Kohlenkasten gelöst hatte und auf Dekoder und/oder Platine gefallen war.
Glücklicherweise haben sowohl Dekoder, wie auch Platine überlebt.
Nur habe ich bis jetzt nicht herausgefunden, wie das Gewicht im Kohlenkasten überhaupt befestigt war. Es hat keine Klebespuren und läßt sich offenbar auch nicht festklipsen.
Sie fährt jetzt erst einmal ohne das Gewicht und bisher scheint es auch die Fahrverhalten nicht negativ zu beeinflussen.
Ich hoffe nur, daß das kein allgemeines Problem mit dem gelösten Gewicht ist.
Liebe Grüße
Thilo
EDIT: In Threadtitel "Problem mit Tendergewicht" durch "Gelöstes Tendergewicht" ersetzt. EDIT2: Schreibfehler berichtigt. ops:
Ich find's merkwürdig, dass das Gewicht so weit oben befestigt gewesen sein soll. Wäre es nicht zweckmäßiger in der Nähe der Räder (tiefliegender Schwerpunkt)?
Ich vermute zumindest, daß das Gewicht aus dem Kohlenkasten stammt. Da ist der einzige sichtbare Freiraum über der Platine. Und auch bei meinen 52er sitzen in den Kohlenkästen Gewichte.
Das Gewicht ist im Kohlekasten mit mehr oder weniger Kleber festgeklebt, bei einigen hält es, bei anderen fällt es irgendwann runter. Teilweise ist so wenig Kleber da, dass man ihn kaum sieht. Einfach wieder festkleben und an der Unterseite des Gewichtes Tesa oder so etwas als Sicherheit gegen Kurzschluss, falls es noch einmal runter kommt. Schönen Gruß Maik
Man könnte aus dünner Pappe oder Karton eine Art Brücke knicken, diese über die Elektronik stülpen, so dass das Gewicht oben bleibt. Offenbar klebt es nur an diesen Plastikstegen und damit nicht vollflächig - das kann ja nicht halten.
ich habe es bei mir kontrolliert. Dabei ist mir doch glatt der Kohlekastendeckel herunter gefallen und ich hatte dasselbe Problem . Das Gewicht war auf die Stege geklebt - die Kleberspuren waren deutlich über die gesamte Länge und breite auf dem Gewicht sichtbar.
Ich habe dann gleich Gewebeklebeband auf die Unterseite des Gewichts geklebt. Sekundenkleber auf die Stege im Kohlekastendeckel aufgebracht und das Gewicht wieder eingeklebt.
Nachdem ich im meine 42er im letzten Jahr vom Händler abgeholt habe (nach Probefahrt), stellte ich beim Auspacken fest, bemerkte ich ein Klappern im Tender. Beim Öffnen des Tenders fiel mir das Ballastgewicht entgegen. Glücklicherweise stand die Lok noch nicht auf der Anlage. Das Gewicht habe ich komplett mit breitem Tesa-Film umwickelt und mit Spiegel-Klebeband ins Tenderoberteil geklebt. Meinen Händler habe ich umgehend informiert. Ob das Metallgewicht tatsächlich einen Kurzschluß verursachen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Eine Isolierung hätte aber nicht geschadet, zumal die Haftfähigkeit des Klebers offenbar nicht ausreicht und der Ballast ein relativ hohes Gewicht besitzt.
Sicherheitshalber habe ich meine in Frage kommenden Loks auf festen Sitz des Gewichtes kontrolliert und entsprechend isoliert. Das war vor einem Jahr - bisher hält alles.
Hier darf man vielleicht auch vorsichtig nachfragen, wieso M das Gewicht nicht von Anfang an unten eingeklebt und den Dekoder mit einem elektrischen, im besten Fall gleichzeitig nicht thermischen, Isolator darüber montiert hat. Dem Dekoder dürfte es egal sein wo er ist, für den Schwerpunkt der Lok wäre diese Montagemethode mit Sicherheit vorteilhaft gewesen.
Ich gehe davon aus, dass den Herstellern der enorme Wert vieler Beiträge hier im Forum mittlerweile bewusst geworden ist und sie sich dieses Gratis-Consulting nicht entgehen lassen.
Zitat Ich gehe davon aus, dass den Herstellern der enorme Wert vieler Beiträge hier im Forum mittlerweile bewusst geworden ist und sie sich dieses Gratis-Consulting nicht entgehen lassen.
dem wurde bereits durch den Beitrag mit mehreren Erklärungen und möglicher Abhilfen/Schadensbegrenzung für Betroffene Rechnung getan, wozu dann noch diese zusätzliche Frage? Ich sehe leider keinen Sinn darin! :
Gruß Alf
Pickel-Bahner seit 1958 / K-Gleis + ZIMO-Decoder (MX633P22/MX645P22) RocRail & RocNetNode jeweils auf RasPi Email bezüglich MobaLedLib-Belange: LedLib@yahoo.com
Wenn das Gewicht wirklich nur geklebt ist, dann frage ich mich, was der Marktführer sich so denkt (oder eher nicht mehr denkt). So eine Lösung ist schlicht Pfusch, den ich von anderen "Herstellern" (ich meine hier keine Modellbahnhersteller) erwarten würde. Das passt so nicht zum Preis des Modells.
[quote="Andreas Poths" post_id=1963195 time=1555153411 user_id=898] Am einfachsten wäre, am Tenderboden Platz bzw. Einsparungen für das Gewicht vorzusehen - nach dem Motto: Was unten liegt, kann nicht mehr fallen... [/quote]
Moin nicht ganz richtig. Beim Transport oder Versand kann immer noch was passieren. Bei älteren (Kasten)Tendern was das Gewicht mal zwischen 2 Tenderteilen fixiert, ansonsten lose und fiel einem bei Demontage entgegen. Aber bei montiertem Ober-/Unterteil lag es fest. Das war zwar einfacher aber sicherer.
| : | ~ analog
Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Unter Dekoder und Platine liegen der Lautsprecher und weiterer Ballast.
M. E. wäre es sicherer und vom Schwerpunkt her günstiger gewesen, wenn Märklin den Lautsprecher in den Kohlenkasten und den Ballast im unteren Tenderkasten versteckt hätte.
Meine 42 ist bisher ohne Kohlenkastenballast ohne Probleme zumindest unter meinen Betriebsbedingungen unterwegs (kleinster Radius R2, keine nennenswerten Steigungen außer einer schiefen Zimmerecke und Zuglängen um die zwei Meter), wobei der Test auf R1 und vor meinen Kalkzug noch aussteht (15 KKt mit schwergängigen Blechachslagern, die bereits erfolgreich einer Märklin 44 die Puschen ausgezogen haben ).
Nach dem Kalkzug werde ich für meine 42 entscheiden, ob ich ihr Damoklesschwert mit Textilklebeband isoliere und wieder einklebe.
EDIT und Nachtrag: Meine 42 hat vorwärts und rückwärts ihren Nahgüterzug durch R1 geschleppt und hat mehrere Runden mit dem Kalkzug gedreht. Mit dem um das Damoklesschwert erleichterten Tender gab es keine Probleme. Nur der Kalkzug war offenbar ziemlich dicht an ihrer Grenzlast (Tender voraus und/oder durch R1 hat sie nicht mit ihm geschafft).
Meine Tender der analogen Loks sind auch alle leer. Nur das Schleiferkabel oder das Relais sind da drin. Aber ich weiß es nicht von jeder; ich musste sie nie öffnen. Manchmal ziehen zu schwere Züge sie aus Kurven raus, aber ansonsten gibt es keine Probleme.
Zitat Meine Tender der analogen Loks sind auch alle leer. Nur das Schleiferkabel oder das Relais sind da drin. Aber ich weiß es nicht von jeder; ich musste sie nie öffnen. Manchmal ziehen zu schwere Züge sie aus Kurven raus, aber ansonsten gibt es keine Probleme.
Die 01 und 44 (3048, 3047) haben definitiv Ballast im Tender. Die 23 hat keinen, aber die kann nicht mit Tender zum Zug den Zug schieben: dann entgleist der Tender. Bei den 38ern weiß ich es nicht mehr. Vom Gewicht der Tender her würde ich sagen: Ja, da ist Ballast drin. In die alte S3/6 muss ich mal reingucken. Die delta-41 hat ein Gewicht unterm Decoder. Zumindest die Märklin-Waggons haben auch meines Wissens alle eine Ballastplatte.
Ein gewisses Gewicht ist schon nötig, damit der Tender nicht entgleist.
Freundliche Grüße Erich
„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“ Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.
Mag sein, dass eine Ballastplatte drin ist. Aber unverhältnismäßig leicht sind sie alle. Die 01 und 23 habe ich nicht, und nachschauen geht zur Zeit nicht.
Bei den Waggons fielen mir einige vierachsige, graue Tankwagen von Märklin auf. Die sind eine Katastrophe und entgleisten ununterbrochen, weil sie zu leicht waren. Gottlob ließen sich die Stirnseiten schnell abnehmen. Also habe ich Batterien reingesteckt, klappte super. Ich hoffe nur, dass ich sie vor dem Einlagern auch alle wieder rausgenommen habe... Einige Schnellzugwagen von Roco und Röwa könnten ein Gewicht auch gut vertragen. Die ganz alten Märklin-Güterwagen hatten meist einen Boden aus Blech, das reichte in den meisten Fällen als Gewicht aus.
die Wanne selbst ist bei der 42er aus Metall gefertigt, die Abdeckung aus Kunststoff. Ich denke, dass der Tender ohne das Zusatzgewicht schwer genug ist. Die Märklin Einheitsdampfer der Vorgängergeneration 01.10, 03, 41, 44, 50, 52 hatten alle leichte Kunststofftender.