...und noch ein Flugplatz

#1 von racecard , 28.01.2023 20:29

Hallo in die Runde,

ich wollte Euch hier über mein im momentanen Aufbau befindlichen "Ewigkeitsprojekt" des Sportflugplatzes "Landsberg" informieren. Dabei handelt es sich in Mehrheit um "Kleinbasteleien" die ich nun endlich zusammenführen kann. Meine MoBa befindet sich noch im Schachtelmodus - allerdings bestehen die Planungen dahingehend, dass ich meine künftige Gleiswendel glaubhaft mit dem Flugplatz abdecken kann. Die bereits vorhandenen Flugzeugmodelle in 1/100 oder die, die immer wieder einmal entstehen, werden dabei flexibel aufgestellt. Dabei soll die "große Abstellfläche vor dem Tower aber auch ein kurzes Stück Rollweg mit Start-/Landebahnanschluss dargestellt werden. Im "Lane" Bereich, d.h. die Gras-Piste wird von den Segelfliegern belagert und hier sind vielleicht auch weitere Flugzeuge und Hubschrauber glaubwürdig abgestellt (übrigends auch eine ND-160 "Transall"). Vom Szenar her könnte ja gerade ein Fly-Inn / Fliegerfete stattgefunden haben, bei dem die verschiedensten Gäste schon / noch am Platz sind. Der Technikbereich, der in einem kleinen Shelter und einer Flugplatzbaracke noch - soweit die Planung - in L Form hinter der Platzfeuerwehr angeordnet werden soll, wird dann auch mit einem in die Fahrbahn eingelassenen Versorgungsgleis / Bahnanschluss ausgestattet sein. Auf alten Flugplätzen sind Bahnanschlüsse ja nicht außergewöhnlich und irgendwo müsste ohnehin noch eine Zapfanlage für das AVGas (sonst kommt halt der Tankwagen) hin......aber in Summe möchte ich bei meinem Flugplatz doch in Dioramengröße bleiben.

Abschließend werde ich die Fahr- und Rollwege ebenfalls mit FallerCar-Leitwegen ausstatten. Ich weis noch nicht sicher, ob und wie ich ein wenig Bewegung auf mein Flugfeld bekomme - und auch noch nicht, ob ich nicht doch auch noch mit einem RC-Ferngesteuerten Löschfahrzeug übers Flugfeld brause... Ich möchte mir die Optionen offen halten - zumal ich auch noch nicht genau festgelegt habe - ob und in wie weit ich ggfs. das Flugfeld in Gänze mit dem CarSystem verbinde - oder eben auch nicht.

Die Bauwerke stammen dabei von Vollmer (Bahnhof Maxzell) und Faller und wurden von mir gesupert. Als "ehemaligem Flugsicherer und Flieger" war natürlich auch der Tower (Profile und Platten aus der Restekiste) wichtig und musste mit der Flugabfertigung und dem üblichen "Club" inklusive Barbereich dargestellt werden - wenn auch zum Teil nur in den Grundzügen. Daneben steht die alte etwas baufällige Flugplatz-Feuerwache. Zwischen den beiden Gebäuden kommt das "Crash-Tor" (Kibri Tor / Zaunteile) das Rettungskräften den direkten Zutritt oder Zufahrt auf das Flugbetriebsgelände erlaubt.

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Und hier nun das Feuerwehrgebäude noch während des Baus:

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Sämtliche Gebäude sind exklusiv mit LEDs verschiedener Leuchtfarben und -stärken beleuchtet. Hierzu verwende ich gerne die TS-Mini aber auch verschiedene andere Bauformen in 3 und 5mm Rund bzw. andere Lösungen von www.ruhrmodell.de . Die Zuleitungen führe ich dann meist im Gebäude zusammen, wo ich sie als Schaltkreis fungieren lasse (an Stellen wo ich ggfs. auch mal wieder hinkomme) - oder führe die Kabel im Strang unter das Gebäude zu den Widerstandsplatinen bzw. direkt an die Versorgung.

Mittlerweile sind die Gebäude alle innen und außen gestrichen um ein Durchleuchten zu verhindern. An weiteren Besonderheiten kann ich sagen, dass ich die Hindernisbefeuerung ebenfalls mit LEDs nachgebildet habe sowie einige alte Anstecknadeln aus der Luftfahrt als Wandschild oder Relief passend angebracht wurde. Die Schilder sind zum Teil auf Papier gedruckt, ausgeschnitten und dann mit durchsichtigem Lack aufgebracht und fixiert. Die "Wallpapers" im Flugplatzgebäude stammen von eigenen Photografien aus dem FFA Museum Altenrhein (CH).

Meine Fluggeräte würde ich künftig hier in loser Folge auch darstellen.

Vorhanden sind:

ULs: Fokker DR 1 (aus Revell-Junior Packung)
Segler: SG-38 (Roskopf alt) und 2 weitere Segler (NOCH)
Props: VariEze (Ü-Ei), L-60 Brygadir (masterModel 1/100), Me-109, U-10 Flamingo, Ju-52 (Roskopf alt, 1/87), C-47 (Hasegawa ??), 2x Junkers F 13 (Roskopf) - Aufgebaut / Märklinmodell
Turboprop: ND-160 "Transall" (Revell 1/100), ATR-42 (??, 1/100)
Hubschrauber: Bo-105 (Roskopf alt) und AH-64 Apache (Roco)
Jets: He-162 "Salamander", F-104 Starfighter (Roskopf alt), F-4 Phantom (Roskopf alt), MiG-21 (auf Lkw verlastet)

Angefügte Bilder:
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RE: ...und noch ein Flugplatz

#2 von Thiuda , 30.01.2023 21:27

Hallo Racecard,

Zitat von racecard im Beitrag #1
ATR-42 (??, 1/100)


Kannst du ein Bild deiner ATR einstellen?

Beste Grüße
Dirk


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RE: ...und noch ein Flugplatz

#3 von racecard , 30.01.2023 21:37

...sobald ich sie aus dem Schachtelverlies geholt habe...gerne.....


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RE: ...und noch ein Flugplatz

#4 von racecard , 02.02.2023 13:17

Und weiter gehts....diesmal mit einem Ultralight für die Flugbetriebsfläche...

Liebe Menschen die einen Modellbauer besuchen, möchten einem was Gutes tun.... In meinem Fall und vor längster Zeit fand damit eine Fokker DR.1 im Maßstab 1:144 zu mir. Acht Bauteile ergaben eine Bauzeit von 4 Minuten und schon stand der berühmte Dreidecker da – fertig lackiert. Mit der Überlegung, wohin damit ? wurde die Idee geboren, ihn für den künftigen Modellflugplatz als UL für den Maßstab 1/87 "umzumodellieren"..... Auch kam die Frage auf, wieso sollten eigentlich Modellfiguren kein Hobby haben (deshalb auch die Spur II Figur im Vergleich) ? Aber davon vielleicht an anderer Stelle mehr.

Das "Fliegerchen" wurde also bearbeitet:
- MGs weg (sonst hätte der Pilot in Realität kaum Sicht nach vorne was der Flugsicherheit gewiss nicht dienlich ist - zudem haben die meisten ULs Gewichtsbeschränkungen...).
– Da heutzutage Umlaufmotoren so gut wie nicht mehr betrieben und zertifizierbar sind - die Ventildeckel eines Boxermotors an die Motorverkleidung modelliert (VW läßt grüßen..).
- Eine Pilotenbüste mußte natürlich auch rein, letzterer noch den ehemaligen Bauhelm als Fliegerhaube zurecht gefeilt und einen Schal aus Sheetmaterial spendiert.
– Fahrwerk abschneiden und Räder von Wiking nebst Sporn aus dünnem Plastiksheet.
- Alles umlackieren, damit es nicht ganz so nach Fertigmodell aussieht - jetzt im Look eines bayerischen Piloten des WK I.
Nach in Summe 3h+4min Bauzeit war er damit auch fertig. Es fehlen aktuell noch die Decals, sprich die kleine Kennung für unter der Heckflosse sowie die deutschen Kreuze auf und unter den Flügeln sowie an den Rumpfseiten bzw. dem Seitenleitwerk.

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P.S. Weitere, schärfere Bilder kommen dann, wenn das Flugplatzmodul als "Hintergrund" nun alsbald entstanden ist.....


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RE: ...und noch ein Flugplatz

#5 von racecard , 08.02.2023 20:23

Und weiter ging es bei der "Entspannungsbastelei nach Feierabend...."

Zum einen habe ich meine L-60 "Brigadyr" von maSter modell im Maßstab 1/100 gebaut. Die "Brigadyr" hat ja mit dem Fieseler Storch einen bekannten Urahn und man sieht dessen "Storchenbeine" sowie die Vorflügel, mit denen imposante Kurzstart-/Landungen durchgeführt werden konnten als Designpunkt an Ihr wieder. Dornier baute im Westen mit der Do-27 (Varianten) das Pendant.

Eigentlich aus der Schachtel gebaut - einzig ein "Pitot"Rohr zur Staudruckmessung und eine Antenne am Rumpfboden sowie ein nach Vorbildfotos geändertes Spornrad hat sie bekommen - ach ja - und die Vorflügel - diese habe ich aus selbstklebendem Papier (DHL Aufkleber) als Streifen aufgebracht und im Anschluss festgedrückt und und mit Plastikkleber (UhuPlast) nochmals "plastifiziert". Auch Aupuffstutzen aus Resten von Rundmaterial - und ein vereinfachtes Cockpit-Innenleben wurden eingebaut.

Noch steht die Montage des Propellers aus - den bin ich gerade vorsichtig am beischleifen - und das Anbringen der Decals .....ich möchte die historische Kennzeichnung einer DDR-Maschine der Interflug anbringen - allerdings bekommt sie dann eine verkleinerte aktuelle Kennung unter das Höhenleitwerk ... Muss ja auch seine Richtigkeit haben - sprich - D-E???? Ansonsten steht sie abgestellt künftig neben dem Taxiway oder auf der "Ramp" und wartet auf den nächsten Rundflug - oder vielleicht um einen Segler von der unmotorisierten Abteilung zu schleppen ? Aber vielleicht ist die Besatzung ja auch gerade nur einen Kaffee trinken gegangen und fertigt schon ab ? Viel Spaß bei den Bildern....

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Und hier ist Sie schon mit dem aktuellen Farbkleid versehen. Neben Ihr steht eine andere Kleinbastelei...: Der mobile Motorenprüfstand für die unterschiedlichsten Flugmotoren.....aber hier entsteht ein weiteres Kleinst-Diorama, denn an diesem wird gerade noch montiert

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RE: ...und noch ein Flugplatz

#6 von racecard , 11.02.2023 20:49

Zitat von Thiuda im Beitrag #2
Hallo Racecard,

[quote="racecard"|p2513912]ATR-42 (??, 1/100)


Kannst du ein Bild deiner ATR einstellen?
Beste Grüße
Dirk

Hallo Dirk,
ja....heute habe ich die ATR gefunden....und hier ist sie gerade mal für einen Photoshoot kurz "ausgemottet"...
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RE: ...und noch ein Flugplatz

#7 von Thiuda , 12.02.2023 20:16

Hallo Racecard,

danke fürs Einstellen deiner ATR.

Dieses Maschinchen ist bei mir auf meinem Flughafen auch noch im Einsatz.
Ich hab´ heute Mittag mal den OKT rausgekramt und abfotografiert:

Bild entfernt (keine Rechte)

Es ist eine ATR 72, vom schottischen Hersteller Wooster.
Die Daten des Flugzeuges kann man auf dem Foto erkennen.

Beste Grüße
Dirk


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RE: ...und noch ein Flugplatz

#8 von Thiuda , 01.06.2024 20:59

Hallo Uli,

ich hole deinen Thread mal nach vorne. Gibt es was neues zu berichten? Bist du mit deinem Flugplatz ein bisschen weiter gekommen?

Beste Grüsse
Dirk


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RE: ...und noch ein Flugplatz

#9 von racecard , 04.06.2024 18:28

Hallo Dirk,
danke fürs "anstupsen und vorhohlen..."...

Mein Hausbausatz im Maßstab 1zu1 hält mich etwas in Atem - dazu meine Firma.

Dennoch hat sich mittlerweile die Flugplatz"Platte" für das Regal (IVAR von Ikea - bereits hier mehrfach von anderen bestens beschrieben) eingefunden und ich hab auch bereits "Kabelschächte von unten gefräst. Da ich meine Anlage im Büro stehen habe möchte ich keine Kabel abreißen - wenn ich nur einen Ordner oder ähnliches aus dem Regal ziehe. Und natürlich wird ja der Sprit und auch wohl eine F13 (Märklin Ensemble) per Gleisanschluss angeliefert werden - das Gleis (Flm Messing) ist hierzu versenkt in die Oberfläche eingebracht und wird in Bälde auch verspachtelt.

In einer der noch unzähligen Schachteln fand sich dann eher zufällig auch eine Schneefräse (Unimog-Chassis) die künftig als Mehrzweck-Vorfeldgerät zum Einsatz kommen wird.
Auch die VariEze / Ente (da gibts dann nochmal einzeln Bilder im passenden Thread) ist vor längerem ausgefräst und gespachtelt worden......für Sie fehlt noch die zündende Idee i.S. Lackierung....aber auch das kommt...wie der Rest eben auch )
Viel Spaß beim gucken......auch wenn es nicht viel zum gucken gibt....
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