nachdem ich nun endlich mit de Gleisverlegung fertig bin, konnte ich mich um die "landschaftliche" Gestaltung und Aufstellung der Lok-Versorgungsobjekte kümmern. Im Zuge dessen kam die Frage nach der Ausstattung mit Signalen, m.E. Gleissperrsignale, auf. In meinem RocRail Gleisplan habe ich diese schon mal eingeplant. Frage ist natürlich: - stehen sie so korrekt? - zu viel oder zu wenig? - richtige Ausrichtung der Schotterzwerge? (bei den Stumpfgleisen zeigen die Lichter zum Prellbock - Ausfahrtsicherung - hier im Forum gelesen) - ich habe noch zwei W-Signale (beleuchtet), die ich gerne sinnvoll untergebracht hätte
Zum eingezeichneten Signal Richtung "Zufahrt Bahnhof" die Frage: ist dort ein Sperrsignal korrekt oder gehört da ein Ausfahrsignal hin? Mit rotem Pfeil gekennzeichnet. Info dazu: Das Bw liegt auf einem Plateau und wird nur über eine eingleisige Strecke, die vom (tieferliegenden) Bahnhofsbereich abzweigt und nach längerer Tunnelfahrt und einem Wendel, erreicht. Der einzige "Zugverkehr" besteht also in der Ein- und Ausfahrt zum Bw. Anschlussfrage: welche Art von Signal sichert die Ausfahrt aus dem Bahnhofsbereich in Richtung Bw an dieser Stelle? Einfahrsignal (=Einfahrt in Bw?)
Antworten und Hinweise bitte ohne Verweise auf Signalbücher oder andere Dienstlektüre. Ich möchte das so verstehen können und möglichst auch logisch nachvollziehen.
Moin H-J, ich würde mal sagen zu viele Signale. Im BW wird auf Sicht oder Weisung Wärter gefahren. Natürlich ist das Ganze Epochen abhängig. Froher war man viel sparsamer mit Signalen, heute werden da schon mehr Signale verbaut. Du hast zwar Dampflokversorhung aber viel Lichtsignale, also welche Epoche denkst Du das BW? Ausfahrt zum Bahnhof wenn es eine Rangierfahrt ist auf Sperrsignal, wenn es eine Zugfahrt ist auf Hauptsignal. Mit freundlichen Grüßen Horst
um der Wahrheit die Ehre zu geben... Die Aufstellung und Ausrichtung der Signale entstammen einem korrigierten Entwurf meines Gleisplans, den ich mit ähnlicher Fragestellung im 1zu160-Forum gepostet habe. Mir erschien die Fülle an Signalen auch etwas zu heftig und wollte mir hier, wie man so schön sagt, "eine zweite Meinung einholen".
Zu Deiner Frage nach der Epoche. Auf diesem Sektor bin ich "schmerzbefreit" In meinem Bw möchte ich sowohl die gute alte Dampflokzeit hochhalten, als auch den Diesel- und E-Lok-Sektor nicht vernachlässigen, zumal ich die vorhandene Technik - Drehscheibe (Dampf) und Drehschiebebühne (Diesel / E-Lok) und die zugehörigen Schuppen - nutzen möchte. Bei den Sperrsignalen habe ich ausschliesslich Lichtsignale gefunden.
Es wäre sehr hilfreich, wen Du mir bei der Bereinigung der Signalflut helfen könntest und entsprechende Markierungen auf dem Plan anbringen würdest. Bitte bei der Gelegenheit auch die beiden Wartesignale berücksichtigen. Danke!
Du hast aber bei 1zu160 geschrieben, dass das BW von einem Stellwerk überwacht werden soll und dass Du niedrige Lichtsperrsignale einsetzen willst. Dort wurde auch geschrieben, dass Bw of nicht von Stellwerken überwacht werden. Dann kannst Du auch alle Signale bis auf die zu Zufahrt zum Bahnhof rausschmeißen. Ja, das sind viel zu viele Signale für ein BW, aber Deine Prämisse hat dazu geführt. Bestimmte Signal und Stellwerkskombinationen führen zu bestimmten Aufstellregeln. Da kann man dann auch nicht einfach Signal gegen Wartezeichen tauschen.
Ich würde mich einfach von der Prämisse Lichtsignale im BW verabschieden und Tabula rasa machen und nur eins in Richtung Bahnhof aufstellen. Dann gibt es eineinfaches Rangierstellwerk, dass die Weichen stellen kann und die Kommunikation läuft über Funk, Handzeichen, dem Stellen der letzten Weiche im Fahrweg und ggf. ein paar dosierten Wartezeichen. Aber, wenn man genau ist: Die Weichen brauchen dann Weichensignale (du würdest wohl Laterne sagen)
Viele Grüße Dirk
Rheinfort Eingleisig/elektrifiziert am Niederrhein (Ep V/VI)
Rheinfort-Kapellen Frei nach "Kirchen an der Sieg" und mit Selbstbauweichen (Ep V/VI)
Hallo, also ich bin auch ein Freund von wenigen Signalen im BW. Schiebebühne und Drehscheibe sichern sich ja selbst mit ihren Sperrsignalen. Zu den Weichen, es braucht keine Weichenlaternen, die Stellung der Handhebel reicht. Bei Ein und Ausfahrt Hebel mit Grundstellungen ( schwarz/weiss ). Mit freundlichen Grüßen Horst
Fahrten vom und zum BW sind in den meisten Fällen Rangierfahrten, auch wenn es durchaus sein kann, dass Lokzüge als Zugfahrt bis zum BW fahren. Im BW wird es da wohl kaum Hauptsignale geben, außerdem sind Weichen oft handgestellt und die Fahrten werden vor Ort geregelt. Signale kosten Geld, deswegen wird man sie hauptsächlich da aufstellen, wo sie unbedingt gebraucht werden.