ich habe die Zeit der großen Dampfloks auf den Magistralen als Kind gerade noch kurz vor dem Ende miterlebt - absolute Mutprobe war für uns, auf den Bahndamm zu klettern und einen Zug an uns (natürlich mit ausreichend Abstand) fauchend, zischend und pfeifend vorüberdonnern zu lassen .
Mein Rollmaterial ist trotzdem epochenübergreifend, derzeit ab später Länderbahn über Reichsbahn bis aktuell, Deutschland und ein wenig Schweiz. Meine Züge sind aber "sortenrein", d.h. hinter einer Lok hängen auch die dazu passenden Waggons. Entsprechend ist auch mein Anlagenthema: Moderne Bahn trifft Museumsbahn.
Hm, ich fahre eigentlich Querbeet. Wenn mir was richtig gut gefällt, und es günstig zu haben ist, kaufe ich es, egal welche Epoche. Das einzig Auffällige ist, dass ich fast nichts jüngeres als "10 Jahre nach meiner Geburt" besitze.
Das neue Zeug (neu = deutlich nach meiner Geburt) gefällt mir einfach (noch?) nicht so. Es gibt ein paar alte Loks, die mir in aktueller Farbgebung sehr gut gefallen (111, 218, 181), aber da ist die Anschaffungshürde halt sehr hoch. Eine Ep II Lok unter Ep III Loks zu mischen, fällt imo nicht groß auf, und stört mich überhaupt nicht. Ep IV unter Ep III Loks geht auch noch. Aber Ep V oder Ep VI neben Ep III geht irgendwie gar nicht. Dazu kommt, dass ich das aktuelle Wagen-Farbschema wirklich hässlich finde. Sowohl im Nah-, als auch im Fernverkehr. Von den "neuen" Loks gefällt mir eigentlich nur die 189 wirklich gut. Aber da konnte ich bisher widerstehen.
Hab mal "rund um die Geburt" gestimmt. Eigentlich sollten mehr Kreuzchen möglich sein. Rund um die Geburt bedeutet bei mir minus 10 plus 20 Jahre. Grüße
Warum fragst Du nicht einfach welche Epoche einem die liebste ist? Das hat doch nichts mit meinem Geburtstag zu tun, Wenn wir mal von den normalen Einteilungen der Epochen ausgehen, ist meine Lieblingsepoche ganz klar III. Ich besitze aber Fahrzeuge von Epoche II - VI. Epoche III geht wenn ich das richtig verstehe von vor meiner Geburt bis mindestens mal 10 Jahre später, was sollte ich denn da ankreuzen?
Mich haben natürlich auch die Züge geprägt, die ich als Kind schon in real gesehen habe oder mit denen ich dann auch mal gefahren bin, aber so was hört ja nicht auf. Selbst wenn ich keinen ICE 3 habe und auch keinen kaufen will, weil mir mein TGV POS besser gefällt - in dem ich noch nicht gefahren bin.
Ich denke nicht, das es Sinn macht nach einer Korrelation zwischen Geburtsjahrgang und Bahnepoche zu suchen.
Zitat von AC_BahnerIch denke nicht, das es Sinn macht nach einer Korrelation zwischen Geburtsjahrgang und Bahnepoche zu suchen.
was bedeutet: "Sinn macht", auf alle Fälle ist es, zumindest für mich, interessant zu erfahren, bei wievielen Kollegen die im Erwachsenenalter gewählte Epoche auf den Eindrücken der Kinder- und Jugendzeit beruht, denn bei mir verhält es sich genau so: Ich bin in der Ep III und frühen IV aufgewachsen und habe damals mit der kleinen Bahn begonnen und dies hat bis heute vorgehalten. Ebenso interessant finde ich es, wieviele Kollegen sich später oder beim Wiedereinstieg bewußt für eine andere Epoche, sei es vor ihrer Zeit oder auch die Moderne entschieden haben. Ein Schelm der da mehr dahinter sieht, denn manchmal liebäugle ich auch mit der Ep II, aber ohne ernsthaft in Erwägung zu ziehen jemals zu wechseln.
Viele Grüße, Dieter.
Märklinbahner ab `61 m. Pause, Ep.III-IVa, z.Zt. keine große Anlage, aber etwas DC dazu. Es geht weiter: Mein Testkreis: Der Stummi-Zug! ___ wd.
Zitat von AC_BahnerIch denke nicht, das es Sinn macht nach einer Korrelation zwischen Geburtsjahrgang und Bahnepoche zu suchen.
Gut, dass genügend andere Forumisten das wohl anders sehen. Wenn's für dich unwichtig, zu kompliziert, zu ungenau ist oder auf dich einfach nicht zutrifft, in Ordnung, aber lass doch ein mal den anderen auch ihren Spaß und ihre Neugier ...
ich bin Jahrgang 1953. Seit ca.20 Jahren gibt es für mich nur noch Epoche I (vorher Epoche II und noch früher Epoche III). Angefangen hat es damit, dass Trix die ersten bayerischen Güterwagen herausbrachte.
also ich bin ein 87er und mein Schwerpunkt liegt ganz klar im Bereich der Epoche 3/4, einfach weil die Bahn damals noch vielfältiger und die Abläufe interessanter waren - es war halt noch ein richtiger Staatsbetrieb.
Fotografieren tu ich dagegen nur die aktuelle Bahn, von Dampfnostalgiefahrten halte ich mich fern, aufgrund des gewissen Menschenschlags der bei solchen Veranstaltungen unterwegs ist und alle Vorurteile des Hobbybahners bedient.
Ich habe für Antwort drei gestimmt. Anfang/Mitte der Siebziger, habe ich als Bub den Abgesang(was mir damals natürlich nicht bewusst war) der Dampfer quasi life miterlebt. Das hat sich einfach in der Erinnerung eingebrannt. Deshalb bevorzuge ich Dampfloks aus dieser Epoche, mit den damals eingeführten EDV gerechten Loknummern, wie zb 001, 050, 086, 038 usw, und einem schönen DB Keks drauf
Aber wie gesagt, "bevorzuge" ich diese Epoche nur, und sehe das nicht so eng. Es tummeln sich auch Dampfer aus anderen Epochen auf meinen Gleisen
ZitatIch denke nicht, dass es Sinn macht, nach einer Korrelation zwischen Geburtsjahrgang und Bahnepoche zu suchen.
Das sehe ich nicht so. Aufgewachsen bin ich in der Epoche IV. Da waren Betriebsabläufe und Rollmaterial doch noch um einiges vielfältiger, und in mancher Hinsicht war der Service noch ein anderer. Zumindest saisonweise zuckelte beispielsweise in tiefster schwäbischer Provinz ein blauer belgischer Liegewagen hinter ein paar Silberlingen durch die Gegend. Da konnte man übertrieben gesagt an jeder Hundehütte Platz nehmen und kam am nächsten Morgen in Oostende mit direktem Fähranschluss nach England an. Das ist nur ein Beispiel der Vielzahl der Kurswagen, die damals kreuz und quer durch Europa gefahren sind. In der Epoche III war dies wohl noch ausgeprägter. Daher ist dies auch meine bevorzugte Ära. Viele Grüsse Frank
Ich schreib auch mal was (nachdem ich das ja laut dem 1. Beitrag darf): Wie schon in meinem Profil zu sehen, Alles an Loks und Fahrzeugen min. Ü25 (Ceci n'est pas une voiture, c'est un art de vivre auch bis zum letzten Baujahr)!!! Auch meine Anlage soll kurz nach der Grenzöffnung sein. Es werden auch min. 8 Trabi's unterwegs sein...
So ganz finde ich mich in der Umfrage nicht wieder. Zwar baue ich heftig an einer Epoche-2a-Anlage, aber ich bin überhaupt nicht nostalgisch veranlagt. Ich finde es nur spannend, in diese versunkene Welt einzutauchen, die KEINESWEGS romantisch war! Vor allem stand sie kurz vor Beginn des düstersten Kapitels der Deutschen Geschichte ...
Dennoch ist sie faszinierend - allein aus technischer Sicht. Die Entwicklung der Eisenbahn ging damals mit unglaublicher Rasanz voran. Der Einfallsreichtum bei der Lokentwicklung war nie größer, und ich habe größten Respekt vor all den Ingenieuren, die an Dampf-, Diesel und Ellok-Konstruktionen werkelten und die damals bemerkenswerte, richtungsweisende Lösungen geschaffen haben. DAS ist spannend - Nostalgie brauche ich da keine.
#40 von
tauberspatz
(
gelöscht
)
, 22.04.2012 09:00
also bei mir war es so in etwa 10 Jahre nach meiner Geburt. Da war ich am meisten beeindruckt von den Loks 20 Jahre nach meiner Geburt gefielen mir auch die Lokführer
es geht allein um den Zeitpunkt, du darfst also den ersten Punkt auswählen. Der zweite Teil der Antwortmöglichkeiten sind nur Motivationen, die zutreffen können. Um Gründe geht es hier aber nicht