RE: Schleifer für Wechselstromloks

#1 von tinti ( gelöscht ) , 20.04.2012 13:29

Hallo,

ich hätte eine Frage an die Profis !!

kann man die lauten Wechselstromschleifer von Märklin, mit den Flüsterschleifer von Roco austauschen, geht so was überhaupt, mich nerft das gekratze mancher Märklinloks wenn die Lok in eine Kurfe fährt. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
PS: bin noch nicht so fitt in diesen Dingen.

herzlichen Gruß
Erika


tinti

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#2 von Frenzelopa ( gelöscht ) , 20.04.2012 15:36

Hallo Erika,
warum interessieren dich Wechselstromschleifer, wenn du doch Gleichstrom (DC) fährst?
Fährst du analog oder digital?

Zu deiner Frage: einfach ausprobieren. Den Händler fragen.

Gruß
FOW


Frenzelopa

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#3 von tinti ( gelöscht ) , 20.04.2012 16:11

Hallo,

ist mir noch gar nicht aufgefallen, fahre natürlich Wechselstrom, Tja, man kommt ins Alter
ich fahre Digital..

Gruß Erika


tinti

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#4 von hajoscho ( gelöscht ) , 20.04.2012 16:15

Hallo Frenzelopa,

da steht doch Stromart AC


Hallo Erika,

ich würde zuerst mal versuchen, die Schleifer einzustellen. Leichtes Biegen der Andruckfedern. Lineal mal über den Schleifer halten ob der genau Plan ist.
Hier ist zuerst mal Ausprobieren angesagt. Ich fahre auf meiner Anlage alles Analog auf M- und C-Gleis und habe keine Probleme.

Schöne Grüße

Hans


hajoscho

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#5 von Der Krümel , 20.04.2012 16:16

Zitat von hajoscho
da steht doch Stromart AC


Hallo Hans,

vor ca. 10 min. stand da noch DC.


Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#6 von hajoscho ( gelöscht ) , 20.04.2012 16:59

Hallo Hendrik,

vor 10 Minuten war ich beim Rasenmähen.

Grüße

Hans


hajoscho

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#7 von Der Krümel , 20.04.2012 17:18


Und? Wieviele Millimeter?


Viele Grüße
Hendrik


 
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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#8 von Robert Bestmann , 20.04.2012 17:59

Hallo Erika,

bei den Flüsterschleifern kenne ich folgende:

- Roco 40500 (Länge 42mm)
- Roco 40501 (Länge 56mm)
- Brawa 2225 (Länge 50mm)
- Liliput 38991 (Länge ist mir unbekannt, habe ich nicht im Einsatz)

Es wäre also durch Nachmessen zu klären, ob einer davon längenmäßig passt. Die Rocos haben seitlich angesteckte Kunststoffschuhe, die abgezogen werden können, falls der Schleifer sonst zu breit ist.

Ansonsten kann es auch helfen, bei den Märklin-Originalen das Schraubenloch mit einem Lötzinnklecks zu verschließen (anschließend von unten plan feilen).

Viele Grüße

Robert


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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#9 von berndm , 20.04.2012 19:09

Zitat von tinti
Hallo,

ich hätte eine Frage an die Profis !!

kann man die lauten Wechselstromschleifer von Märklin, mit den Flüsterschleifer von Roco austauschen, geht so was überhaupt, mich nerft das gekratze mancher Märklinloks wenn die Lok in eine Kurfe fährt. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
PS: bin noch nicht so fitt in diesen Dingen.

herzlichen Gruß
Erika


Da wäre zunächst mal die Frage, um welche Modelle es sich handelt.

Bei nicht-Märklin-Modellen beobachte ich, dass diese gegenüber "Kontaktproblemen" mit den Dreileiterschienen weniger tolerant sind als die Märklin-Fahrzeuge.
Beispielsweise an einer Weiche oder einem sonstigen Gleisstück bleibt ein Modell von Roco hängen und ein ähnlich dimensioniertes Modell von Märklin kommt ohne Probleme drüber (z.B. Modelle von 01, 44, 50, 140, 212, 221 oder 260). Ich habe das Problem noch nicht 100%ig ergründet, aber ich vermute, dass der Schleifer das Problem ist. Daher würde ich einen Märklin-Schleifer so schnell nicht gegen eine andere Bauart tauschen.
Es würde mich interessieren, wie die Erfahrungen der anderen sind.


 
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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#10 von Friedrich , 20.04.2012 21:52

Hallo Erika,

ist ein gängiges Thema hier im Forum. Ich wiederhole mich daher der Einfachheit halber mal.

"... oder Du verwendest den langen Roco-Flüsterschleifer; dann ist definitiv und ein für alle Mal Ruhe.

Der Umbau ist denkbar einfach: die Kupferlaschen an der Kunststoffaufhängung (vorsichtig!) aufbiegen und in die entsprechenden Schlitze am Märklin-Klipp einfädeln (die passen nämlich, o Wunder, ganz genau). Wieder umbiegen. Fertig.

Die Roco-Schleifer tragen insgesamt mehr auf und je nachdem, wieviel Raum unter dem Fahrgestell ist, kann das zu Problemen auf den hohen Pukos der Weichen führen. In diesem Fall die Kunststoffseiten der Rocoschleifer seitlich abziehen (das geht problemlos) und die Schleiferenden mit einer Zange leicht zusammendrücken. Auf diese Weise paßt der Schleifer unter jedes Fahrgestell.
Die größere Breite des Rocoschleifers hat bei mir noch nie zu Problemen geführt.

Auf die gleiche Weise kannst Du auch den Brawaschleifer verwenden. Sein Vorteil ist, daß er nicht so stark aufträgt und so schmal wie der Mä-Schleifer ist. Ich bin mir aber jetzt nicht ganz sicher, ob die Kupferlaschen genauso gut passen (seltsam eigentlich, wo ich soviele Schleifer umgebaut habe. Aber ich mache das mittlerweile irgendwie automatisch auf verschiedene Weise).

Ich habe mittlerweile alle Mä-Schleifer rausgeworfen und sie - je nach Modell - durch Roco lang, Roco kurz oder Brawa ersetzt. Von Kontaktproblemen kann ich nicht berichten. Neben dem Vorteil der Geräuschlosigkeit kommt noch hinzu, daß sich bei kleineren Loks (z. B. T3) die Zugkraft erhöht, da der Anpreßdruck geringer ist.

Manche Mä-Klipps sind allerdings besonders, z.B. sehr lang. In diesem Fall kann man entweder die Mä-Kupferstreifen kürzen (also v. a. die verbreiterten Enden abschneiden) und die Roco-Schleiferstücke daran befestigen. Oder man schneidet die Kupferstreifen ab, so daß nur noch die Kupferaufnahme vorhanden ist, legt in diese den neuen Schleifer ein und nutzt sie quasi wie eine Schelle, um den Schleifer am Klipp zu befestigen. Das hält sicher. Diese Methode ist auch dann zu empfehlen, wenn bei Aufbiegen der Roco-Schleifer die Befestigungslaschen abgebrochen sein sollten (das Roco-Kupfer bricht irgendwie leichter als das Märklin-Kupfer?!) oder es sich um den Einbau von Roco kurz in Klippaufnahmen handelt (hier passen nämlich die Kupferlaschen nicht in die Klipps). Beim Brawa-Schleifer kann man auch die Möglichkeit nutzen - die richtige Länge der Mä-Kupferarme vorausgesetzt -, daß man die Enden des eigentlichen Schleifstücks ein wenig aufbiegt (einfädelt und wieder vorsichtig zusammendrückt) und so nur das Mä-Schleiferstück ersetzt. Läßt die Geräusche ebenfalls verschwinden.

Daneben gibt es auch noch die Möglichkeit, sich Flüsterschleifer selbst zu basteln. Hier im Forum sind einige Tipps dazu; einfach mal die Suchfunktion nutzen."


Wie gesagt: ich habe mittlerweile alle Loks umgerüstet und kein Probleme. Ist auf jeden Fall einfacher und unproblematischer, als das Anpassen der Mä-Schleifer, die meist ja dann erst halbwegs leise sind, wenn sie kaum noch Kontakt haben. Versuch es einfach mal.

Alles Gute und viel Erfolg,
Friedrich


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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#11 von klein.uhu , 20.04.2012 22:46

Moin,

Hier gibt es eine Übersicht über Schleifer:

viewtopic.php?f=106&t=55685

Laut sind hauptsächlich verbogene, schlecht justierte Schleifer, oder auch die älteren mit Schraubloch. Das Schraubloch sitzt in einer "Delle" im Schleifschuh, und die verursacht zusätzliche Geräusche.

Die Roco "Fluesterschleifer" mit dem Plastikschuh sind relativ dick und passen nicht unter alle Modelle. Und lautlos sind auch die nicht.

Es kommt nicht nur auf die Laenge an, sondern auch darauf, wie der Schleifer befestigt ist (Schraube, Klipps, ...), und bei der Schraube, ob das Loch mittig sitzt, oder exzentrisch.

Gruß klein.uhu


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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#12 von Peter Müller , 20.04.2012 22:49

Zitat von klein.uhu
Laut sind hauptsächlich verbogene, schlecht justierte Schleifer, oder auch die älteren mit Schraubloch.


Einen leisen Schleifer laut zu bekommen ist nicht schwer. Einen lauten Schleifer wieder leise zu biegen dagegen sehr .


Grüße, Peter

Bei campact.de per E-Mail abstimmen: 49-Euro-Ticket retten! ... das haben Stand 25.08.2023 um 20:45 Uhr schon 115.000 Menschen getan.

Und Aktionen bei campact.de wirken, siehe Wikipedia, da wird darüber berichtet.


 
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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#13 von jogi , 21.04.2012 01:23

Hallo , Jogi hier


Wie wäre es mit " Selbstbau Flüsterschleifer " bei Go..... jetzt leider erst an 4ter Stelle .




http://archiv.stummiforum.de/viewtopic.php?t=424


Bastelnde Grüße Jogi ;
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RE: Schleifer für Wechselstromloks

#14 von warnlicht ( gelöscht ) , 23.04.2012 10:56

Hallo erika,

ich kann mich Friedrich nur anschließen, was den langen Flüsterschleifer von Roco betrifft. Ich hab all meine Märklin-Loks mit diesem
Schleifer ausgestattet. Das Ergebnis:Pähnomenal! Man hört die Loks fast nicht mehr!

Solltest Du noch andere Fragen haben: fragen, ich helfe als erfahrener HO-AC-Mobahner sehr gerne!

Liebe Mobagrüße
von Forumane Erwin


warnlicht

RE: Schleifer für Wechselstromloks

#15 von Entwarner ( gelöscht ) , 23.04.2012 19:21

Zitat von warnlicht
Ich hab all meine Märklin-Loks mit diesem
Schleifer ausgestattet. Das Ergebnis:Pähnomenal! Man hört die Loks fast nicht mehr!



Hallo Erwin,

kannst du davon mal ein Bild einstellen? Würde mich interessieren wie das aussieht.
Danke!

Grüße

Entwarner


Entwarner

   


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