Rheinfort - "Signalgarten" sucht defektes Viessmann-Formvorsignal

Bereich zur Vorstellung der eigenen Modellbahnanlage.

Gewünscht sind insbesondere Fotos, technische Daten, Gleispläne und evtl. auch Berichte über die Entstehung. Die Anlage sollte in einem "vorzeigbaren Zustand" sein, für reine Rohbauberichte ist das Forum "Anlagenbau".

Bitte startet in diesem Bereich für jede Anlage einen eigenen Thread!
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ZapN
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Re: Rheinfort - Verkehrsübungsplatz angelegt

#1826

Beitrag von ZapN »

Namd Dirk,

das is' ja mal ne coole Idee. Fehlen nur noch ein paar Bremsspuren von den angesprochenen Heißspornen nach dem Bremsberg Richtung Auslaufzone :D
Wo will denn eigentlich der Audi hin?

Auch die Begrünung macht echt was her, Hut ab, kann man sich immer wieder anschauen.

Schönes Wochenende
Axel
P.S.: Ja, es heißt Bilders. Der Plural von Reifen ist schließlich auch Reifens.

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Amiga-Mika
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Re: Rheinfort - Verkehrsübungsplatz angelegt

#1827

Beitrag von Amiga-Mika »

Hallo Dirk,

das hast du eine Ecke toll ausgenutzt, wie alle deine Arbeiten der Wahnsinn.

Mfg

Ralf

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ManuG
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Re: Rheinfort - Verkehrsübungsplatz angelegt

#1828

Beitrag von ManuG »

Hallo Dirk,

Nette Idee mit dem Verkehrsübungsplatz, das sieht man sonst ja nicht so oft auf Modellbahnen :gfm:
Der NIAG Schienenbus mit Fahrradwagen? Sieht auch gut aus, schönes Gespann.
Gruß
Manuel

Meine Anlage: Kleinstanalge Alpenland in H0

viewtopic.php?f=64&t=161382

Bild

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Emma 73
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Re: Rheinfort - Verkehrsübungsplatz angelegt

#1829

Beitrag von Emma 73 »

Hi Dirk,
es macht immer Spaß bei Dir reinzuschauen, wobei ich immer denke, wie macht er das. Du baust immer so, das man keine Klebespuren oder ähnliche Fehler sieht und dann auch noch mit einer Detailtiefe, unglaublich.
Danke für die super Bilder! :gfm:
Emma
__________________________
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Mein 1. Versuch: Bitte sucht Emma's erste Anlage
Schönsilvia: http://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=135279
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Barbara13
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Re: Rheinfort - Verkehrsübungsplatz angelegt

#1830

Beitrag von Barbara13 »

Hallo Dirk,

schöne Idee der Übungsplatz. :D Das kommt schon richtig gut. Denke aber, dass da zu viel los ist. Bei der Dichte an Fahranfängern kracht es bestimmt. Da ich ein Freund von farblichen Glanzpunkten bin, würde ich ein paar orange-weiße Pylonen unterbringen. Nur eine Idee.
Viele Grüße

Michael

... nichts ist spannender als Intuition

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Remo Suriani
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Re: Rheinfort - ESTW-Oberfäche mit Erläuterungen

#1831

Beitrag von Remo Suriani »

Hallo miteinander,

und vielen Dank für Eure Rückmeldungen zum Verkehrsübungsplatz.

@Axel
Fehlen nur noch ein paar Bremsspuren von den angesprochenen Heißspornen nach dem Bremsberg Richtung Auslaufzone
Mh, eigentlich sind da schon welche, aber vielleicht zu dezent :-D

@Mika
das hast du eine Ecke toll ausgenutzt, wie alle deine Arbeiten der Wahnsinn.
Danke, da habe ich auch lange überlegt, was ich da hin machen soll. Nur grün wollte ich nicht, noch ein Gebäude anzuschneiden musste auch nicht sein und ich wolle auch nichts hinquetschen. Dann bin ich mal meine Heimstrecke bei google-maps abgegangen und habe überlegt was in Gleisnähe passen könnte und angeschnitten wirkt. So kam ich darauf. Und da fiehl mir auf, dass es zwar nicht so viele Verkehrsübungsplätze gibt, aber die dann gar nicht so selten recht nah an Bahnstrecken sind.

@Manuel
Der NIAG Schienenbus mit Fahrradwagen? Sieht auch gut aus, schönes Gespann.
Ja, genau, den besaß die NIAG bis Ende der 2000er Jahre, würde ich sagen (zumindest gab es 2008 noch Fahrten).
Bild
Da waren die MAN Triebwagen aber schon verkauft, daher hier mit zwei Uerdingern.

Das ganze Gespann mit den passenden Triebwagen kann man hier sehen, aber noch im alten Farbschema
https://www.railroadpictures.de/bilder/ ... --20-1.jpg
Interssant, dass der Fahrradwagen da noch Lüfterklappen hat, die fehlten in blau...

Hier gabs mal einen eigenen Baubericht zum Fahrradwagen: viewtopic.php?p=1458507#p1458507

@Michael - Emma
Du baust immer so, das man keine Klebespuren oder ähnliche Fehler sieht
Falsch, ich fotografiere so, dass man keine Klebespuren oder ähnliche Fehler sieht ;-)

@Michael - Barbara
Denke aber, dass da zu viel los ist. Bei der Dichte an Fahranfängern kracht es bestimmt. Da ich ein Freund von farblichen Glanzpunkten bin, würde ich ein paar orange-weiße Pylonen unterbringen. Nur eine Idee.
Da hast Du mit beidem recht. Ein Auto weniger kann nicht schaden und Schilder und Pylone sollen noch farbliche Akzente setzten.

Aprpos farbliche Akzente,
die habe ich jetzt bei mir mal auf dem Bildschirm gesetzt, in Form einer alternativen Steuerungssoftware neben ESTWGJ, die ja recht grau einem Sp Dr S60 Stellwerk entspricht.

Ein Fremo-Mitstreiter hat mir eine vorbildgetreue ESTW-Oberfläche konfiguriert.

Ungefähr so sähe also Rheinfort für den Bediener in einem echten ESTW aus.

Bild

Nun werde sich einige wundern: Ich habe doch so viel Arbeit in den vorbildlichen Pult und die Oberfläche für das Sp Dr S60 gesteckt - warum jetzt etwas anderes?
Naja, wie oben gesagt, es ist eine alternative kein Ersatz - ich bleine Fan der Spurplanstellwerke. Gründe davon gibt es aber mehrere

- Da die Software von einem Fremo-Mitstreiter stammt hat sie einige Features, die dem Betrieb entgegen kommen, wie Streckenblock oder Zugnummernmeldeanlage. Das Soll ESTWGJ auch können und mit etwas Aufwand ist das auch heute schon möglich, es ist aber zumindest bisher noch kein Plug&Play. Ich kann dann bei zukünfitgen Treffen abhängig vom Nachbarstellwerk entscheiden, welches Stellwerk die besseren Optionen bietet. Hat mein Nachbar auch ESTWGJ oder gar keinen Block, nehme ich eher das 60er, wenn es Stellwerk mit Fremoschnittstelle gibt eher das neue ESTW

- Man kann es im Gegensatz zu einem Pult oder auch das Softwarebild des 60ers per Mausklick auf den Kopf stellen. Das hat einen Vorteil wenn man bei einem Treffen hinter dem Bahnhof den besseren Platz als davor hat.

- Wenn ich mal nicht extra den Pult anschließen möchte, funktionieren beide Stellwerke per Mausklick. Da aber das aber beim Drucktastenstellwwerk ja eher eine Hilflösung ist, geht das auf einer ESTW-Oberfläche, die ja dafür gemacht ist, intutiver.

Außerdem kann ein ESTW auch Tastaturbefehle verarbeiten. Das spannende daran: Die Syntax der Eingabe orientiert sich an de letzten Generation der Drucktastenstellwerke, dem Sp Dr S600, das auch per Tastaturbefelen bedient werden kann. Und auf so einem war ich Fahrdientleiter. Daher bin ich damit sehr vertraut und es kommen etwas Erinnerungen hoch. Im Gegenastz zu Vorbild kann ich sogar den bisherigen Tastenpult an die Software anschließen. Auch dann ist die Tastenbedienung auf einmal wie beim Sp Dr S600. Das sind aber Details die heir vermutlich die wenigsten interessieren.

- Prinzipiell bin ich ja Stellwerksfan, und wenn es da eine Option gibt, eine vorbildgerechte Oberfläche zu haben, muss ich die natürlich beim Schopf packen :-)

Aber gehen wir mal in Medias res:

Wer sowas noch nie gesehen hat - Das kann man da sehen:
- gelb sind freie Gleise
- weiß ist keine Aussage
. rot sind besetzte Gleise und halt zeigende Signale
- Grün eingestellte Zugfahrstraßen und Fahrt zeigende Signale
- Blau sind eingestellte Rangierfahrtraßen
- Dort wo rechts der eingestellte rangierfahrtraße ein blauer Rahmen zu sehen ist, ist die nächste bereits eingegeben aber nicht verarbeitet
- Weiße Rechtecke mit roten Fuß sind Sh1 zeigende Sperrsignale
- Komplett zeigende Sperrsignale Kennlicht. Sie sind also betrieblich abgeschaltet. Grund dafür: Die Bereiche in dem blauen Rahmen können als Nahstellbereich an Rangierpersonal abgegeben werden. Das ist gerade in den unteren vier Gleisen aktiviert
- In der Zeile "Ein" sieht man die EIngabe-Syntax: Von A nach B. Das "nach" wird wird Rangierstraßen durch einen Bindestrich dargestellt (wie hier) die Zugfahrstraßen durch einen Punkt. Genau wie beim Sp Dr S600.
- Bedient wird aber normalerweise per Maus. Man klickt von Start zu Ziel, dann erscheint der hier Vorschaurahmen und über Verarbeiten wird es eingestellt.

Und zum Vergleich hier noch einmal meine Oberfläche des Drucktastenstwellwerks am Monitor.

Bild

Bevor jetzt hier Begehrlichleiten entstehen: Die Software ist nicht auf klassische Anlagensteuerng ausgelegt, hat also keine Fahrplanautomatik oder Zugsteuerung. Sie ist eben auf den Fremo optimiert, wo man per Handregler fährt und darauf ausgelegt einzelene Bahnhöfe und weniger Anlage zu steuern. Ich wollte sie trotzdem mal hier zeigen, denn vielleicht interssiert es ja den einen oder anderen, wie eigentlich so ein ESTW aussieht
Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
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likeabird
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Re: Rheinfort - ESTW-Oberfläche mit Erläuterungen

#1832

Beitrag von likeabird »

Hallo

und danke für die Information zu deinem ESTW. Für mich als ehemaliger Fdl eine besondere Freude, toll was so mancher MoBa-Kollege umzusetzen vermag.

Mir war als Fdl ein Dr-Stw immer viel lieber und sympathischer - was aber wohl damit zusammenlag, dass man als Dr-Fdl normalweise noch vor Ort saß und "seinen" Bahnhof und Züge beobachten konnte - während hingegen die ESTW großteils in den BZ stehen und das Fdl-Geschäft dann schon etwas sehr digital und unwirklich wird.....

lG
Ob groß oder klein, blau-weisse Streifen auf der Lok - die müssen sein

Mein Grenzbahnhof in N:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=158007

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Schwelleheinz
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Re: Rheinfort - ESTW-Oberfläche mit Erläuterungen

#1833

Beitrag von Schwelleheinz »

Hallo Dirk,

klasse Idee mit dem Verkehrsübungsplatz, bei mir im Dorf haben sie auch einen gebaut aber der ist nur für Schüler im Landkreis zur Verkehrserziehung gemacht worden.
Grüße vom Hochrhein,

Hans-Dieter

Vorbild als Modell: Betriebsdiorama Bhf Säckingen

Nostalgieanlage: Märklin M Anlage 17 neu gestrickt

Im FAM: Märklin-Anlage nach Faller D850 Vorschlag
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silv1971
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Re: Rheinfort - ESTW-Oberfläche mit Erläuterungen

#1834

Beitrag von silv1971 »

Moin Dirk,

vielen Dank für den Ausflug in die Stellwerkstechnik. :gfm: :gfm: :gfm:
Viele Grüße
Silvio

:arrow: Emelsum - Kopfbahnhof mit Hafen

Bild


philk1285
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Re: Rheinfort - ESTW-Oberfläche mit Erläuterungen

#1835

Beitrag von philk1285 »

Hallo Dirk

Dann möchte ich doch im Gegenzug zu deinem Beitrag in meinem Faden, auch hier noch einen Beitrag hinterlassen.
Rheinfort gefällt mir wahnsinnig gut. :gfm: Bin schon lange am Mitlesen. Wenn man es nicht wüsste, würde ich vermutlich nie (von den Bildern her) auf den Massstab N tippen. Das hast du echt toll umgesetzt. Auch deine Fahrzeug Um- und Neubauten sind sehr gelungen. :gfm:

Da ich mich aber auch sehr für die Stellwerkstechnik und die Umsetzung auf die Modellbahn interessiere, bin ich damals auf deinen Thread aufmerksam geworden. Jetzt die Darstellung als ESTW, inkl. der theoretischen Anschlussmöglichkeit deines Stelltisches finde ich sehr spannend. :hammer:
Ich werde auf jeden Fall weiter dranbleiben. Und wenn es dann bei mir auch mal soweit ist, werde ich vllt nochmal auf dich zurückkommen.

Liebe Grüsse
Phil
Ich freue mich über jeden Besuch. :)

kleine Alpenanlage mit H0 & H0m auf 3.5m x 2.15m
Planungsthread: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=24&t=161440
Anlagenbau: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=176886

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Remo Suriani
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Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehender IC

#1836

Beitrag von Remo Suriani »

Hallo zusammen,

und herzlich Dank für die Kommentare. Schön wieder ein paar Neulinge begrüßen zu können.

@likeabird
Mir war als Fdl ein Dr-Stw immer viel lieber und sympathische
Mir geht es ebenso. Und meine Dr-Oberfläche wird natürlich auch nicht eingemottet. Das ESTW ist eher eine Ergänzung, da es in macnhen Situationen bei einem Fremotreffen praktischer ist, und weil vom Prinzip jedes vorbildgerchte Stellwerk ein gutes Stellwerk, egal wie die Präferenzen in echt sind (meine Präferenz ist Sp Dr S600)

@Heinz
klasse Idee mit dem Verkehrsübungsplatz, bei mir im Dorf haben sie auch einen gebaut aber der ist nur für Schüler im Landkreis zur Verkehrserziehung gemacht worden.
Stimmt, diese kleinen gibt es auch. Ich glaube manchmal auf dem Schulhof auch aufgemalt. Aber meine Gurnschule lag so ruhig, dass wir das auf der Straße gemacht haben :-D Mh, Schulen sieht man eigentlich auch selten auf Modellbahnen...

@Silvio
vielen Dank für den Ausflug in die Stellwerkstechnik.
@Phil
Ich werde auf jeden Fall weiter dranbleiben. Und wenn es dann bei mir auch mal soweit ist, werde ich vllt nochmal auf dich zurückkommen.
Kein Problem. Mein ESTWGJ (also die Drucktastensoftware) hat auch eine Dominoberfläche (frag mich nicht welche) und ich hätte da noch ein paar Ideen.

Nur zur Sache. Diesmal erwarten Euch ein Strauß von verschiedenen Basteleien - ich hoffe es ist nicht langweilig, auch wenn der ein oder andere die Sachen schon an anderer Stelle gesehen hat.

Wie man eine Lok NICHT digitalisiert
Von einem Modellbahnstammtischfreund bekam ich eine (nicht von ihm) digitalisierte Fleischmann 23 mit der Bitte sie zu prüfen. Neben dem Punkt, das sie ruckhaft lief, war ein Nebeneffekt, dass sie nicht richtig in die Schachtel passte. Nach dem öffnen entdeckte ich das:

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Nun, wo ist der Haken? Für den Decoder im Kessel wurden drei zusätzliche Litzen nach hinten verlegt (2x Motor und 1xLicht). Offenbar mit der Folge, dass Lok und Tender z usteif verbunden waren. Also was tun? Wer die Lok kennt, weiß vielleicht, dass die Kuppelstange (also nicht an den Rädern sondern zwischen Lok und Tender, eigentlich mit eine senkrechte Stufe hat. Hier wurde sie wohl einfach auf 45 Grad gestreckt um den Abstand zu verlängern. Neben dem dass es blöd aussieht und sie nicht in die Schale passt, ist auch der Kontakt schlechter, weil die Höhenlagen nicht mehr richtig zusammen passen. Behoben wurde das, ich dem ich die Litze gegen Lackdrähte getauscht habe. Damit ist der Übergang flexibel genug, und konnte die Kupplung in die alte Form biegen. Ansonsten lag noch das ein oder andere im Argen, aber das würde zu weit führen.

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Mehr oder weniger erfolgreiches Altern

Ich habe E-Lok-Dächer mit Airbrush gealtert:

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An sich bin ich zufrieden, was mich nur stört ist, dass die Tamija-Farbe scheinbar so dünn nicht wirklich haftet. Schon kleine Berührungen haben Kratzer hinterlassen.

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Jetzt weiß ich nicht, wie ich die Lackierung sichern soll. Nochmal Mattlack drüber erhöht ja auch nicht die Haftung der unteren Schicht auf dem glatten Dach. Vielleicht mit Email-Klarlack, der haftet ja auf Allem und saugt sich sicher durch die feine Schicht. Da habe ich nur Sorge, dass die Verdünnung die Alterung anlöst und es dann fleckig wird. Bei weiteren Loks würde ich wohl einen Haftgrund aus Email-Mattlack auftragen. Aber bei denen? Alles Abkratzen und dann neu?

Aber an sich sieht es denke ich gut aus. Bei der 111 sind die Stromabnehmer noch tiefergelegt, und die Schrenstromabnehmer bei allen Loks auf die neuen DBS 54 getauscht und die Grundplatte in Dachfarben lackiert.

Außerdem habe einen leckeren Bananenwagen gebacken.

Das Doppelset-n-Wagen war leider nicht so gerade wie es sein sollte (habe ich vor längerer Zeit schon einmal gezeigt) und da es aus einer aufgelösten Startpackung stammte, ging auch keine Rückgabe. Märklin war zwar freundlich und hilfsbereit, hat aber keine geraden Wagen mehr zum Austausch gefunden.

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Also ging es selbst ans Werk: Erstmal eine Richtbank gebaut und dann eingespannt. Und 10 Minuten bei 80-100 Grad garen. Der Druck darf dabei nicht zu groß sein, damit der Druck nicht auch die Seitenwände wölbt.

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Der Rahmen musste nur leicht beschwert werden, vermutlich reicht sogar das Eigengewicht

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Auch wenn man es nicht so gut sieht, hier der Vergleich

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Da ich die Wagen gerade zerlegt sind, habe ich auch gleich die Bremsklötze entfernt. Der Wagen ist nämlich mit Scheibenbremsen beschriftet (und Ep VI Rotlinge mit Klotzbremsen dürften auch eine Rarität gewesen sein).

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Auf der Funkwelle des da vinci Codes schwimmen - Wie bitte?

Angeregt von Carsten von der Deisterbahn, habe ich mich mal an den Bau eines GSM-R-Funkmastes gemacht, der so ab etwas 2000 in quasi jedem Bahnhof zu finden ist.

Grundlage ist wie beim Vorbild (also Carsten nicht der DB Netz) ein Pinsel um einen sich nach oben verjüngenden Mast darzustellen.
Tatsächlich ist er, wenn ich mal ein paar Bilder mit den Stufenabständen als Maßstab vergleich, vermutlich etwa 1/3 zu dick, aber noch dünnere und gleichzeitig lange Pinsel habe ich nicht gefunden.

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Die Sender sind einfach Plastikplättchen, die auf kleinen Drahtarmen kleben, die ich durch den Mast gesteckt habe. Und hier die große Frage: Ist dieser Barcode jetzt der Da Vinci Code?

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Die schwarze Linie soll die Kabelführung darstellen und besteht es einem 0,5mm Kunststoff Kantstab. Der silberne Streifen ist eine starke Vereinfachung der Leiter, da es solch feine Leitern mit Sprossen zur Seite nicht im Modell gibt. 3D Druck wäre mir da zu grob, und geätzt würden vermutlich dauernd die Sprossen verbiegen. Vielleicht mache ich das trotzdem mal irgendwann... So sollte da zumindest irgendetwas silber glänzen.

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Die Anschlusskästen fehlen noch, ein Schutz gegen Wildkletterer ist aber schon angebracht.

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Dostos finden sich anziehend:

Zu guter Letzt habe ich mir bei3Dprint4Moba 13mm Magnetkuppelstangen für meinen IC2 gekauft https://www.3dprint4moba.de/shop-spur-n/. Zur Erinnerung: Ab Werk kuppelt er mit Normkupplung zu lang. Die beiliegende Kuppelstange ist zwar deutlich besser, aber das Trennen ist sehr mühsam, gerade wenn man den Zug wie ich nicht immer auf der Anlage stehen haben kann. Ich hatte daher verkürzte Normkupplungen von eichhorn eingebaut. Aber die hatten einen recht viel Spiel so dass sich ein zierlicher Ziehharmonika-Effekt eingestellt hat. Die Kupplungen bestehen nun aus zwei in die Normschächte steckbaren 3D-gedruckten Teilen mit einem kleinen Magneten im Kopf. Gekuppelt halten sie starr wie eine Kuppelstange, lassen sich aber mit Zug leicht trennen.
Beide Kupplungen einmal geschoben und einmal gezogen. Ich denke der Unterschied ist deutlich :-)

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So, das sollte nun für heute Abend reichen :-)
Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
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Bauzugfahrer Andreas
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1837

Beitrag von Bauzugfahrer Andreas »

Moin Dirk,

ich bin jedesmal geschockt, wenn ich deine zierlichen Bastelarbeiten sehe. Was du alles in Spur N hinbekommst, das kriegen andere - einschließlich meiner einer - nicht in H0 hin.
Ganz tolle Arbeiten. Ich wüsste jetzt nicht welche ich davon hervorheben soll, sie sind alle Klasse geworden. Egal ob Landschaft oder Fahrzeugumbau.
Bei deinem Stellwerksgedöns bin ich dann aber raus...zu kompliziert!

Übrigens, du hast doch vor geraumer Zeit mal die Lok 14 der NIAG vorgestellt. Die hatten zu der Zeit aber zwei 145iger am laufen. Die eine ebendiese Lok 14. Die andere etwas später, um den Mehrverkehr zu Bewältigen. Diese Lok war Rot/schwarz und auch eine 145iger. Die Loknummer war, wenn ich mich Richtig erinnere, 145 084-0. Das muss so ab MItte 2012 gewesen sein....

Bis bald mal wieder

Andreas
Bauzugfahrer Andreas

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hubedi
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1838

Beitrag von hubedi »

Hallo Dirk,

wo soll ich anfangen ... naja, zur verbogenen Kuppelstange bei der 23er sag ich lieber nix und schüttel nur den Kopf. Gut, dass die tolle Maschine auf Deinen Basteltisch gelandet ist. Die elektrische Verbindung mit Kupferlackdrähten hätte ich allerdings nicht gewagt. Sie wären mir immer noch zu starr und damit bruchgefährdet. Ich nehme dafür eine feine Litze mit einer Isolation aus Teflon. Die sind trotz ausreichendem Querschitt extrem flexibel.

Ein Pinselstiel als Antennenmast ... darauf muss man erst einmal kommen. Ob es so eine feine Aufstiegsleiter als Ätzteil überhaupt gibt ... ich wüsste nicht wo so was angeboten wird. Oder möchtest Du selbst zum Ätzmittel greifen?

Der Dreck auf den E-Loks sieht sehr realistisch aus. Jetzt fehlt nur noch der Rest des Gehäuses ... :D

Eine dünne Schicht Mattlack könnte m.E. die Grifffestigkeit trotz Deiner Bedenken erhöhen. Der Dreck ist ja nicht deckend aufgetragen. Überall schimmert noch der ursprüngliche Lack durch. Also findet ein Decklack noch genug Verzahnungsflächen, um den Dreck zu stabilisieren. Einen Versuch würde ich wagen ...

Die Bananenwagen sind tatsächlich schön gerade geworden. Ich habe mein Tablet so gehalten, dass ich flach über den Bildschirm schauen könnte. So war die Verbesserung deutlich zu sehen. Ob das Verfahren auch bei richtigen Bananen funktioniert ... :fool:

LG
Hubert
Hier geht's zu den Bauberichten der "Mark Michingen"
Und hier stelle ich mich kurz vor ...

Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. (Henry Ford)

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Barbara13
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1839

Beitrag von Barbara13 »

Hallo Dirk,

die Alterung der Dächer sieht klasse aus. :D Welchen Farbton hast du genommen? Dass die Farbe nicht richtig hält ist natürlich sehr ärgerlich, aber vielleicht klappt es ja mit dem Klarlack zum fixieren.

Der Mast ist toll. :gfm: Mut zur Höhe, meistens ist ja alles viel zu geduckt. Wie sind die Maße eines solchen Mastes im Original?
Viele Grüße

Michael

... nichts ist spannender als Intuition

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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1840

Beitrag von wolferl65 »

Morgen Dirk,

immer wieder verblüffend, was ein wenig Patina bewirkt, um den Gesamteindruck wieder einmal ein ordentliches Stück Richtung Vorbild zu verschieben. Die Übergänge sind sehr präzise, aber haben dennoch einen Verlauf. Was ist der Trick? Schablone mit Abstand? Oder machst Du das Freihand?

Gruß aus der Wüste
Wolfgang
Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157926
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Manne_14
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1841

Beitrag von Manne_14 »

@Remo Suriani

Hallo Dirk,

wegen den Tamiya Farben, welchen Verdünner verwendest du zum Airbrushen, ich verwende von Tamiya den sogenannten
Lacquer Thinner den hier https://nimpex.de/Lacquer-Verduenner-250ml mit der Gelben Verschlusskappe zum Airbrushen
Nach dem Lackieren sprühe ich diesen dann nochmals pur über die lackierten Flächen, damit wird die Oberfläche
der Tamiya Farbe noch glatter und erhöht die Farbhaftung. Diesen Tipp habe ich von einem sehr guten Modellbauer aus England bekommen bei einem Plastikmodellbau Workshop.

Gruß Manne
ein seit langer Zeit begeisterter Mitleser
Zuletzt geändert von Manne_14 am Di 12. Mai 2020, 16:36, insgesamt 2-mal geändert.
Mitglied der Modelleisenbahn-Gruppe-Ostfildern.e V. kurz MEGO e.V. hier

Bauabende immer Mittwochs ab 19.00 Uhr

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silv1971
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1842

Beitrag von silv1971 »

Hallo Dirk,

mir gefalle die Alterungen der Lokdächer sehr gut. Vor allem der unterschiedliche Verschmutzungsgrad. Ich hoffe Du bekommst das noch mit der Konservierung hin. :gfm:
Viele Grüße
Silvio

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philk1285
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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1843

Beitrag von philk1285 »

Hallo Dirk
@Phil
Ich werde auf jeden Fall weiter dranbleiben. Und wenn es dann bei mir auch mal soweit ist, werde ich vllt nochmal auf dich zurückkommen.
Kein Problem. Mein ESTWGJ (also die Drucktastensoftware) hat auch eine Dominoberfläche (frag mich nicht welche) und ich hätte da noch ein paar Ideen.
Ja, das habe ich auch schon gesehen, dass ESTWGJ die Dominooberfläche hat. Die Software steht deswegen bei mir auch hoch im Kurs. :gfm: Sobald ich genug Fahrstrecke habe, werde ich diese mal testen. Für einen physischen Stelltisch habe ich bisher leider keinen Hersteller gefunden, der die Dominotische (derzeit) im Programm hat. :(
Was für zusätzliche Ideen hättest du denn noch? :?:

Sehr interessant, dass das "Backen" der Wagen funktioniert. :bigeek: Aber umso besser. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Zu den Versiegelungen des Lacks kann ich leider nichts sagen, aber die optische Wirkung ist super. Die Dächer sehen toll aus. :hammer:

Wünsche noch ne schöne Restwoche

Gruss Philipp
Ich freue mich über jeden Besuch. :)

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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1844

Beitrag von ManuG »

Hallo Dirk,

deine gealterten Lokomotiven gefallen mir. Ich find das bei der Alterung auch nicht schlimm, wenn mal Farbe abgeht. Da hat dann eben ein tiefhängender st etwas Staub abgewischt :mrgreen:

Der Mast ist auch ein tolle Idee, sowas sieht man ja eher selten auf der Modellbahn, ich glaub das muss ich mir merken :D
Gruß
Manuel

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Re: Rheinfort - wie man nicht digitalisiert, Altererung, frisch gebackene Bananenwagen, DaVinci sendet GSM-R, anziehende

#1845

Beitrag von GSB »

Hallo Dirk,

dem Lob für die Lokdächer kann ich mir nur anschließen, wirkt sehr realistisch. :D

Hoffe mal Du bekommst das mit einer der genannten Methoden noch fixiert.

Gruß Matthias
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Re: Rheinfort - Alterung fixieren, Baustellenampel und nicht ganz reifer Holztransporter

#1846

Beitrag von Remo Suriani »

Hallo zusammen,

und danke für die Rückmeldungen zu der Alterung. Dazu gleich mehr.

@Andreas
Übrigens, du hast doch vor geraumer Zeit mal die Lok 14 der NIAG vorgestellt. Die hatten zu der Zeit aber zwei 145iger am laufen. Die eine ebendiese Lok 14. Die andere etwas später, um den Mehrverkehr zu Bewältigen. Diese Lok war Rot/schwarz und auch eine 145iger. Die Loknummer war, wenn ich mich Richtig erinnere, 145 084-0. Das muss so ab MItte 2012 gewesen sein....
Sag mir doch nicht sowas :-D Eine der schwarz-roten gibt es sogar in N, wenn auch andere Nummer und anderer Mieter. Da ließe sich was machen. Aber eigentlich habe ich genug Traxxe, und da ich die Lok selber so nicht erlebt habe, kann ich derzeit noch widerstehen. Aber Danke für den Hinweis.

@Hubert
Die elektrische Verbindung mit Kupferlackdrähten hätte ich allerdings nicht gewagt. Sie wären mir immer noch zu starr und damit bruchgefährdet. Ich nehme dafür eine feine Litze mit einer Isolation aus Teflon. Die sind trotz ausreichendem Querschitt extrem flexibel.
Ich habe bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit Lackdraht gemacht. Mein Schienenbus ist auch so verdrahtet. Aber hast Du eine Quelle für die empfohlenen Litzen? ist ja zumindest gut, sowas in der Hinterhand zu haben.
Der Dreck auf den E-Loks sieht sehr realistisch aus. Jetzt fehlt nur noch der Rest des Gehäuses ... :D
Also Fahrwerk haben alle, aber vielleicht muss ich das noch etwas stärker betonen. Die 140 ist sogar recht stark gealter, kommt vielleicht auf den Bildern nicht so durch, die anderen Loks im Reisezugdienst werden bei mir eigentlich schon ab und zu gewaschen :-D Nur aufs Dach komme eben die Bürste nicht.

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@Michael
die Alterung der Dächer sieht klasse aus. :D Welchen Farbton hast du genommen?
Es ist eine Mischung aus Mattschwarz mit einem kleinen Tropfen braun. Das ganze wird rechts stark mit Mattlack verdünnt (so 1:1 bis sogar 1:2) damit es nicht sofort deckt. So habe ich mehr Sprühgänge Zeit, mich dem richtigen Ergebnis zu nähern und die Grundfarbe kommt noch etwas durch.
Der Mast ist toll. :gfm: Mut zur Höhe, meistens ist ja alles viel zu geduckt. Wie sind die Maße eines solchen Mastes im Original?
Gute Frage - hoch Der hier überragt das Stellwerk auf jeden Fall um ein Mehrfaches: https://youtu.be/9OTuzfqmUpA?t=1667

@Wolfgang
Die Übergänge sind sehr präzise, aber haben dennoch einen Verlauf. Was ist der Trick? Schablone mit Abstand? Oder machst Du das Freihand?
Ich mache das Freihand von der Mitte des Daches nach außen und sprühe im bereich der Kanten in etwa 45°, sozusagen aus der Richtung des Stromabnehmers. Dadurch liegen die Seitenwände im Sprühschatten und der Bogen des Daches erzeugt von alleine den Übergang (war das nachvollziehbar?). Kleiner Nachteil: Dachteile bleiben ggf. von außen noch etwas sauber, da gehe ich dann von der Seite direkt ran, taste mich aber langsam von oben nach unten runter, um nicht zu nah an den Übergang zu kommen. Hier kann es dann auch helfen, die Seiten abzudecken. Aber wie gesagt, der Übergang selber ergibt sich aus der Form des Gehäuses, wenn man von hinten/oben spritzt. Fenster baue ich zur Sicherheit aber trotzdem aus.

@Manne
wegen den Tamiya Farben, welchen Verdünner verwendest du zum Airbrushen, ich verwende von Tamiya den sogenannten
Lacquer Thinner den hier https://nimpex.de/Lacquer-Verduenner-250ml mit der Gelben Verschlusskappe zum Airbrushen
Nach dem Lackieren sprühe ich diesen dann nochmals pur über die lackierten Flächen, damit wird die Oberfläche
der Tamiya Farbe noch glatter und erhöht die Farbhaftung. Diesen Tipp habe ich von einem sehr guten Modellbauer aus England bekommen bei einem Plastikmodellbau Workshop.
Herzlich willkommen.
Ich verdünne mit Wodka :fool: Es ist nicht so flüchtig wie Spiritus aber bildet keine Tropfen wie Wasser. Bei deckenden Aufträgen habe ich damit noch nie Probleme gehabt. Ich habe es jetzt noch einmal mit Klarlack versucht ich denke das hat ganz gut geklappt, werde mir das Zeug aber auf jeden Fall mal anschauen. Vielleicht hat mein örtlicher Tamiya-Händler das sogar da.

@Philipp
Ja, das habe ich auch schon gesehen, dass ESTWGJ die Dominooberfläche hat. Die Software steht deswegen bei mir auch hoch im Kurs. :gfm: Sobald ich genug Fahrstrecke habe, werde ich diese mal testen.
Die Einrichtung ist etwas fummelig und nicht so komfortabel, aber das Ergebnis überzeugt voll und ganz. Ich weiß nur nicht wie gut ESTWGJ für Automatikbetrieb geeignet ist. Das geht wohl, ich habe es aber nie benutzt. Der Rest per PN, kann aber ein paar Tage dauern.

@Manuel
Da hat dann eben ein tiefhängender st etwas Staub abgewischt :mrgreen:
Mit dem Fingernagel ;-)

@Matthias, Silvio
Ich hoffe Du bekommst das noch mit der Konservierung hin.
Dazu gleich mehr.

So, nun zur Fortschritt der Alterung:
Ich bin über alle Dächer nun noch einmal mit Revell-Mattlack satt drüber gegangen. Eine Testplatte hatte gezeigt, dass es den Lack zwar immer noch abbekäme wenn mal wollte, aber er sumindest so fest hält, dass er nicht sofort beschädigt wird, und das sollte ja reichen. Da die Dächer dann teilweise etwas glasig wirken, und um die Krater abzumildern bin ich danach noch einmal mit meiner Alterungsfarbe drüber. Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn die verkehrsote Bügelfalte etwas dunkler geworden ist, als es geplant war. Sie hat mir vorher etwas besser gefallen, als noch mehr rot durchschien, aber der Vergleich mit dem Vorbild zeigt, dass es nicht unrealistisch ist. Kann also so bleiben.

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Gleichzeitig habe ich nach dem Hinweis von Andreas noch die NIAG 14 rausgeholt und habe da geschaut, wie es ist, wenn man den Mattlack als Haftgrund nimmt. Also vor der eigentlichen Lackierung den gut haftenden Revell-Mattlack dünn aufragen und darüber altern. Ich denke das hat sehr gut geklappt. Für die NIAG-Verhältnisse ist die Lok zwar eigentlich noch blitzeblank, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben.


Außerdem habe ich für den vorbildnahen Nachbau der verengten Brücke lange auf Ampeln gewartet und jetzt bei Mafen zugeschlagen. Mast und Lampenkörper sind tatsächlich angenehm fein. Was mir aber fehlt ist der Ausleger. Denn der ist bei der Vorbildsituation vorhanden und auch ansonsten wüsste ich nicht, wann ich zuletzt eine einseitige Ampel ohne Ausleger gesehen habe. Eine Beratung mit Alex103 führte auch zu dem Schluss, dass eigentlich ein Auslager passend wäre.

Daher habe ich mich dazu entschlossen, die Ampel aus Baustellemapel darzustellen, denn die sind ja meistens ohne Ausleger. Die Idee ist, dass die Engstelle bereits mit Schildern eine Zeit eingerichtet war, aber es da so oft zu Stau kommt, dass man es nun doch über eine Ampel regeln muss und bevor die richtige aufgestellt wird, sich nun mit einer temporären Lösung hilft.

Dazu habe ich die Ampel etwas versenkt eingebaut, damit sie kleiner ist, in dem ich das Loch größer gebohrt und den Fuß versenkt habe. Das zu große Loch habe ich dann mit feinem Sand verfüllt und dann mit der Batteriebox der Baustellenampel und einer Warnbake kaschiert. So ist das für mich ein nettes Detail. (Sorry, nur Handybilder)

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Für die Ausrüstung einer modernen Kreuzung fehlt dann aber doch der Ausleger.

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte zu einem Fehlkauf. Ich konnte zu einem guten Preis drei sehr schön detaillierte OnRail Holztansportwagen von Fleischmann ergattern. Bei der Recherche im Internet zur Alterung oder Details wunderte ich mich, dass man nur Bilder von der Transport und Logistik-Messe in München fand. Eine freundliche Nachfrage mit einer ebenfalls freundlichen Antwort bei OnRail ergab, dass den Wagen nur einmal gab. Nicht nur das, er war nicht einmal planmäßig im Einsatz :fool: , sondern wurde danach zu einem Rnoos 644 (den es auch von Fleischmann gibt) umgebaut (höhere Stirnwand) und in verkehrsrot umlackiert. Tja, der grüne war wohl noch nicht ganz reif ;-)

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Ein Wagen habe ich meine Vater abgeben können, aber bei den zwei übrigen heißt es jetzt grübeln. Mittlerweile habe ich auch zwei "richtige" Rnoos 644 in rot ergattern könne (danke an den mitlesenden Manuel) und jetzt muss ich mal überlegen, was ich mit den grünen machen. Ich überlege ja fast, ob ich den Originalumbau nachvollziehe: Stirnwände anpassen und rot lackieren. Nur die Decals müsste ich natürlich in Auftrag geben. Aber beide? Oder erlaube ich mir den einen Demonstrator? Oder hat hier vielleicht jemand Interesse an den grünen Wagen, im Wissen um die Geschichte des Vorbildes? Alles noch nicht ganz klar...
Viele Grüße
Dirk

Rheinfort
Übergabebahnhof an eingleisiger elektrifizierter Strecke (Ep V/VI)
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Lehnshallig
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Re: Rheinfort - Alterung fixieren, Baustellenampel und nicht ganz reifer Holztransporter

#1847

Beitrag von GSB »

Hallo Dirk,

der grüne Waggon ist doch ein schöner Farbtupfer! :mrgreen: Würde da zumindest ein Exemplar behalten und mit einreihen, in der Erprobung war der Wagen ja sicherlich. :wink:

Die Baustellenampel :gfm: super!

Da fällt mir doch ein, daß ich da schon lange eine von Busch besorgen wollte für meine Baustelle... :oops:

Gruß Matthias
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Re: Rheinfort - Alterung fixieren, Baustellenampel und nicht ganz reifer Holztransporter

#1848

Beitrag von wolferl65 »

Servus Dirk,

wirklich sehr fein die Ampel in N, was heutzutage alles möglich ist...

Danke für die Erklärung mit der Technik für die feinen Übergänge, hab ich auf Anhieb verstanden :mrgreen:

Gruß
Wolfgang
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Re: Rheinfort - Alterung fixieren, Baustellenampel und nicht ganz reifer Holztransporter

#1849

Beitrag von Baureihe55 »

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Hallo Dirk,

Was mich an dem Bild genauso interessiert: wie hast du denn den Strassenrand hinbekommen, also Randsteine, Bordstein, Gehweg? Ist das geritzt? Ein Bausatz?
Michael
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Re: Rheinfort - Alterung fixieren, Baustellenampel und nicht ganz reifer Holztransporter

#1850

Beitrag von Aedelfith »

Servus Dirk, mach dir aus dem Fehlkauf nichts, passiert jedem mal. Mir vor 5 Jahren bzgl meiner ersten Silikonformen. Hab da verpeilt das ich ja Landstraßen brauchte und keine Stadtstraßen. Set Freitag ist der Fehler nun endlich ausgebügelt, als die Landstraßenformen von Spörle kamen und ich seitdem fleißig Straßen gieße :-D
Bzgl der ESTW Oberfläche. Fährst bei dir wahlweise ESTW oder SpDrS 60? Ich würde ja das Spurplanstellwerk, dann aber mit nem richtigen Tisch, bevorzugen. Find ich in de Habtik einfach schöner, hab des ESTW DIngs schon in der Ausbildung gehasst. Ich hab es damals schon lebe gemocht, wenn man auch mal rausschauen kann :-D

Beste Grüße
Stephan
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https://www.stummiforum.de/viewtopic.ph ... 8#p1065974

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