RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#51 von hdw_64625 , 18.09.2014 23:45

Hallo Jürgen,

hier zunächst mal die erste Antwort auf deinen Lösungsvorschlag, die anderen Kommentare von Dir und von Wolfram beantworte ich im nächsten Post. Die Korrektur hat jetzt doch wieder fast den ganzen Abend gedauert.

Zitat von Jürgen
Also geht nur die kürzeste Verbindung aus 24064 unten und 24071 oben. Die Differenz von 0,3mm ist zu vernachlässigen.



Ich habe das entsprechend umgesetzt und noch ein bisschen mehr experimentiert. Herausgekommen ist ein wesentlich weiterer Bogen und eine neue Anbindung der Nebenbahn.

Die Anbindung des Gleiswendels war jetzt auch wesentlich einfacher, da die erste Gerade zum SBHF im Gleisbild exakt in der Horizontalen (also auf 0° Drehung) weitergeführt werden konnte. Es ist so auch keine Toleranz mehr zu berücksichtigen.

Das Ganze sieht m.E. jetzt auch viel harmonischer aus.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#52 von hdw_64625 , 19.09.2014 23:16

Hallo Jürgen,

Zitat von Jürgen
Vielleicht versuchst Du auch noch den folgenden Gleiswechsel anders zu gestalten, indem Du ihn in den Bogen integrierst. Also von oben ins rechte Gleis eine Linksweiche einsetzen.


Ich weiß was Du meinst und habe es auch gerade versucht, aber ich schaffe es leider nicht. Aber mit der letzten Umgestaltung finde ich es auch so gelungen. Wie gesagt, sieht sehr harmonisch aus.

Zitat von Jürgen
Im Schattenbahnhof die Kreuzweichen finde ich sehr suboptimal bzgl. der Betriebssicherheit. Geht das nicht anders?


In meinem jetzigen SBHF habe ich die Kreuzweichen auch im Einsatz in Kombination mit den Weichen, guckst Du hier:




Das funktioniert ganz wunderbar und ich möchte eigentlich so viel wie möglich wieder verwenden von den alten M-Gleisen. In der gewählten Konstruktion kann ich auch in alle Gleise (außer den 2 unteren) ein- und ausfahren ohne „Schlangenlinien“ zu fahren. Aber mal sehen, vielleicht kommt mir noch eine super Idee.

Die Konstruktion habe ich übrigens einem alten Verzeichnis von M-Gleis Kombinationen entnommen:






************************************************************************************************************************************************************************


Hallo Wolfram,

So und jetzt zu deinen Anmerkungen. Ich hatte es ja schon einmal geschrieben, ich schätze deine Ausführungen sehr, aber so vorbildgerecht muss es bei mir nicht zugehen. Auch wenn ich Euch zu dieser Beurteilung aufgefordert habe. Es sollen einfache viele Fahrmöglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn möglich gleichzeitig und von allen Richtungen, das macht mir Spaß. Wenn etwas natürlich gar nicht passt werde ich es auch ändern.

Ich habe den Plan mal etwas farblich gekennzeichnet, damit ich sicher bin, dass wir auch von den gleichen Haken sprechen.


Zitat von Wolfram
1. Wie kommt ein Zug von W auf die Nebenbahn?


Also von Rot auf Grün.

Zitat von Wolfram
2. Ein Zug aus der Nebenbahn, der im Bahnhof Kopf macht, um nach O zu fahren - wie kommt er aufs rechte Streckengleis?


Also von Grün in Gelb (Kopf) und dann auf Rot.

Zitat von Wolfram
3. Ein Zug aus Nebenbahn, der hier Kopf macht mit Lok umsetzen, blockiert das Streckengleis O-W.


Also Kopf in Gelb um dann über unteres gelbes Gleis wieder an das Ende/Anfang des Zuges zu gelangen.

Auf alle 3 Fragen würde ich erst einmal antworten: Muss er das? Wenn ich diese Nebenbahn als einfache Pendelzugstrecke anlege mit einem Triebwagen (z.B. dem Schienenbus), dann erübrigen sich diese Fragen. Dann ergeben natürlich die Umsetzgleise am Endbahnhof auf der Anhöhe auch keinen Sinn, ggf. brauche ich dort dann nur ein Gleis. Interessant wäre dann vielleicht auch eine Ausweichstelle auf halber Strecke (mit grünem Pfeil angedeutet).

Ich habe trotzdem mal versucht Haken 1 und 2 zu lösen (Haken 3 löst sich damit aber nicht). Ich habe es noch nicht ganz durchgeplant, aber oben gelingt es mir noch sehr gut eine weitere Verbindung (roter Kreis) herzustellen, damit ein Zug von Rot kommend nach Gelb (oben) und damit in die Nebenbahn könnte.



Jedoch rechts unten ist es auf Grund nicht vorhandener Länge sehr problematisch, um wieder von Gelb nach Rot zurückzukommen:



Aber ich gebe noch nicht auf und versuche es weiter. Vielleicht sollte ich die engen Radien verwenden, dieser Teil ist sowieso nicht sichtbar:






Zitat von Wolfram
4. Die Gleisverbindung in der Strecke nach W ergibt keinen Sinn, weil es keine Zugfahrt gibt, die ohne sie unmöglich wäre.


Sorry, aber das kann ich Moment gar nicht einordnen. Kannst Du mir die Stelle markieren, bei dem dieser Haken sitzt? Ist es vielleicht diese Weichenkombination:




Wenn ja, dann kann sie genutzt werden, wenn ein Zug von O in das obere gelbe Gleis eingefahren ist, um wieder auf Gelb weiterfahren zu können. Mit einer weiteren Verbindung von Rot nach Gelb (siehe oben) wäre sie dann in der Tat unnötig.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#53 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 20.09.2014 14:22

Zitat von hdw_64625
Hallo Wolfram,

So und jetzt zu deinen Anmerkungen. Ich hatte es ja schon einmal geschrieben, ich schätze deine Ausführungen sehr, aber so vorbildgerecht muss es bei mir nicht zugehen. Auch wenn ich Euch zu dieser Beurteilung aufgefordert habe. Es sollen einfache viele Fahrmöglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn möglich gleichzeitig und von allen Richtungen, das macht mir Spaß. Wenn etwas natürlich gar nicht passt werde ich es auch ändern.



Hallo Holger,

schon klar - aber da sind Sachen, die gehen einfach überhaupt nicht, im Sinn von "das funktioniert nicht". Nicht im Sinn von "das macht man so nicht".

Zitat von Holger
Ich habe den Plan mal etwas farblich gekennzeichnet, damit ich sicher bin, dass wir auch von den gleichen Haken sprechen.


Zitat von Wolfram
1. Wie kommt ein Zug von W auf die Nebenbahn?


Also von Rot auf Grün.

Zitat von Wolfram
2. Ein Zug aus der Nebenbahn, der im Bahnhof Kopf macht, um nach O zu fahren - wie kommt er aufs rechte Streckengleis?


Also von Grün in Gelb (Kopf) und dann auf Rot.

Zitat von Wolfram
3. Ein Zug aus Nebenbahn, der hier Kopf macht mit Lok umsetzen, blockiert das Streckengleis O-W.


Also Kopf in Gelb um dann über unteres gelbes Gleis wieder an das Ende/Anfang des Zuges zu gelangen.




Ganz genau.

Zitat von Holger
Auf alle 3 Fragen würde ich erst einmal antworten: Muss er das? Wenn ich diese Nebenbahn als einfache Pendelzugstrecke anlege mit einem Triebwagen (z.B. dem Schienenbus), dann erübrigen sich diese Fragen. Dann ergeben natürlich die Umsetzgleise am Endbahnhof auf der Anhöhe auch keinen Sinn, ggf. brauche ich dort dann nur ein Gleis. Interessant wäre dann vielleicht auch eine Ausweichstelle auf halber Strecke (mit grünem Pfeil angedeutet).



Nu ja. Müssen muß keiner, sagte meine Oma, außer wenn er mal muß. Es gibt Bahnhöfe, wo die Kleinbahn vor dem Bahnhofsgebäude auf dem Platz hält, und keine Schienenverbindung zur Hauptbahn existiert. Meistens sind das aber Schmalspurbahnen. (Wobei... das wäre ja auch eine Möglichkeit... womöglich sogar mit Dreischienengleis zum Bahnsteig, da wirds aber für uns Pickelbahner verflixt kompliziert!) Aber die Schienenverbindung ist nun mal da. Und das ist ja auch gut so, schließlich muß dann und wann mal ein Fahrzeug der Kleinbahn zur Werkstatt oder so. Nur eben, obwohl viele Weichen da liegen, kommt man ohne Sägefahrten nicht von hier nach dort.

Zitat von Holger
Ich habe trotzdem mal versucht Haken 1 und 2 zu lösen (Haken 3 löst sich damit aber nicht). Ich habe es noch nicht ganz durchgeplant, aber oben gelingt es mir noch sehr gut eine weitere Verbindung (roter Kreis) herzustellen, damit ein Zug von Rot kommend nach Gelb (oben) und damit in die Nebenbahn könnte.




Das ist eine Möglichkeit.
Ich habe hier mal die Weichenverbindung links unten umgedreht. Das bedeutet freilich, daß die Güterumfahrung nicht mehr von O nach W benützt werden kann; das hatte mich nicht so bekümmert, weil ich rechts ebenfalls keine Einfahrt vom Streckengleis in die Güterumfahrung gesehen hatte. (Es gibt sie - wenn von ganz unten im Süden, bei der Ausfädelung der Nebenstrecke, bis zum Bahnhof auf dem linken Streckengleis gefahren wird. Kann man machen, aber es blockiert doch die Strecke Richtung O ziemlich lang, weil langer Zug und langsame Fahrt...)

(Leider ist das Bild etwas klein geraten. Größer hab ichs nicht gespeichert gekriegt.)
Blau sind Einfügungen, rot Löschungen.
Das rot markierte Weichenpaar ist unnötig, es bringt keine neue Fahrstraßenmöglichkeit. Egal ob mit der ursprünglichen Gleisverbindung in der Strecke oder mit der geänderten. Denn für einen ausfahrenden Zug gibt es die Fahrstraße, die in deinem bunten BIld durchgehend gelb markiert ist: warum sollte er über diesen Abschnitt der Güterstrecke geführt werden? Und ein einfahrender Zug wird nicht auf dieses Gleis geleitet werden: es ist Haupt-Richtungsgleis für die Gegenrichtung. Auch für eine Anbindung an die Nebenstrecke kann es nicht genutzt werden.
(Das ist dann auch die Antwort auf deine Frage:

Zitat von Holger

Zitat von Wolfram
4. Die Gleisverbindung in der Strecke nach W ergibt keinen Sinn, weil es keine Zugfahrt gibt, die ohne sie unmöglich wäre.


Sorry, aber das kann ich Moment gar nicht einordnen. Kannst Du mir die Stelle markieren, bei dem dieser Haken sitzt? Ist es vielleicht diese Weichenkombination:




Wenn ja, dann kann sie genutzt werden, wenn ein Zug von O in das obere gelbe Gleis eingefahren ist, um wieder auf Gelb weiterfahren zu können. Mit einer weiteren Verbindung von Rot nach Gelb (siehe oben) wäre sie dann in der Tat unnötig.




Ich habe aber noch mehr herumgemalt. Hier noch mal das Bild.

Die Fahrt aus dem oberen gelben Gleis ins Abstellgleis links oben macht einen häßlichen Schlenker: Gegenbogen links, Weichenbogen rechts, Gegenbogen links. Mit einer Linksweiche anstelle des ersten Gegenbogens (im Bahnsteiggleis) wird dieser Schlenker vermieden. Außerdem, und das ist noch wichtiger, könnte hier der Platz gewonnen werden, um die Verbindung zwischen den beiden gelben Gleisen weiter nach rechts zu bekommen. Damit wäre wieder ein Sinn für die oben gestrichene Verbindung gegeben, nämlich die Einfahrt von W nach Gleis 5 (das untere gelbe) und, wichtiger, nach 6. Anbindung W-Nebenstrecke.

Zitat von Holger
Jedoch rechts unten ist es auf Grund nicht vorhandener Länge sehr problematisch, um wieder von Gelb nach Rot zurückzukommen:



Aber ich gebe noch nicht auf und versuche es weiter. Vielleicht sollte ich die engen Radien verwenden, dieser Teil ist sowieso nicht sichtbar:




Das ist eine Möglichkeit. Eine andere ist: die Nebenstrecke wird nicht Richtung O angebunden. Aus O findet kein Güterverkehr zur Nebenstrecke statt (der Endbahnhof hat auch keine Güteranlagen), und Personenverkehr von O zum Endbahnhof nur mit Umsteigen. Personenverkehr von W kann stattfinden, muß nicht - aber wenigstens können Sonderzüge stattfinden oder reparaturbedürftige Fahrzeuge auf dem Schienenweg verbracht werden. Für diese Sonderzüge (oder für gelegentliche durchgehende, lokbespannte oder VT95+Beiwagen-Personenzüge?) steht im Endbahnhof auch die Umsetzmöglichkeit zur Verfügung.

Auf das Gütergleis zu verzichten könnte auch noch ein bißchen Platz bringen - und den Verkehr dichter machen. Das mußt du sehen, je nachdem wie viele Güterzüge du überhaupt hast und über die Strecke schicken willst.

Sowieso: es ist deine Anlage. Ich kann noch soviel reden und schreiben, du baust am Ende das, was du für richtig hältst.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#54 von hks77 , 20.09.2014 14:40

Hallo Holger,

nachdem ich mir das ganze Gebilde nochmal länger angesehen habe bin ich für mich zum Schluß gekommen:
Vergiss das Ding. Mit den schlanken Weichen wirst Du es sinnig nicht hinbekommen

Schau Dir nochmal meinen "blauen Bahnhof" an.
Ich finde der passt deutlich besser, auch wenn hier die Nebenbahn vorne liegt.
Evtl. in die andere Richtung "kippen" und es gibt rechts noch Raum für Gütergleise,
oder halt so lassen und den BW-Raum dafür nutzen.


Gruss Jürgen

Spielbahnplan pur gefällig: https://abload.de/img/grnscheidnurc3e_aktuetnly7.jpg


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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#55 von hdw_64625 , 20.09.2014 21:25

Hallo Ihr 2,

OK - das muss ich sowieso zunächst alles "sacken lassen". Heute habe ich den Geburtstag meiner Frau erst einmal standesgemäß gefeiert und morgen früh geht es um 06:15 Uhr auf die Fähre Richtung Dagebüll und dann ab nach Hause.

Vor Ende nächster Woche wird es dann auch nichts mit einem Update wegen beruflichen Verpflichtungen (die Schweiz steht wieder an). Also bitte ein bisschen Geduld, ich melde mich rechtzeitig wieder, wenn ich Eure Anregungen und Tipps verarbeitet und umgesetzt habe.

Vielen Dank aber auf alle Fälle, dass Ihr mich so toll unterstützt.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#56 von hdw_64625 , 07.10.2014 15:45

Hallo zusammen, da bin ich wieder!

Hier das Ergebnis mit allen sichtbaren Gleisen nachdem ich Eure Kommentare verinnerlicht und eingearbeitet habe:



Nur der Bahnhofsbereich zur besseren Einsicht in die verwendeten Schienen:



Und hier der Plan wieder mit eingefärbten Gleisen:



Alle anderen Gleise (unsichtbare, Gleiswendel und Schattenbahnhof) sind im Prinzip unverändert geblieben.

@ Jürgen:
Auch wenn Du schreibst ich soll das Ding vergessen, habe ich trotzdem noch etwas daran weitergeplant. So schnell schmeiß ich die Flinte noch nicht ins Korn. Die Vorlage war ja dein „blauer“ Bahnhof, insofern versuche ich es einfach weiter.

@ Wolfram:
Den hässlichen Schlenker oben links habe ich wie von Dir vorgeschlagen entfernt, das war noch einfach umzusetzen. Die Verbindung vom roten zum gelben Gleis ist nun im Westen und Osten gegeben. Um eine schönere und vor allem bessere Anbindung im Osten hinzubekommen habe ich die Länge der Bahnhofsgleise jeweils um ein 24360-Gleis also um 360 mm gekürzt. Im Osten habe ich dann eine schlanke Kreuzung eingesetzt und das Weichenfeld quasi aus der Senkrechten in die Waagrechte gebracht.

Beide Maßnahmen haben auch dazu geführt, dass der rechte Bereich sich besser gestalten lässt, also für jedes Gleis eine kleine Brücke über eine Schlucht aus der ein Bach herabfällt (sie Original MM-Plan). Ich habe das mal mit 3 Brücken angedeutet.

Damit kann auch der Güterverkehr von Osten nach Westen auf dem separatem Gütergleis (ich habe viele Güterzüge) durchfahren, von Westen nach Osten nur wenn es die schlanke Kreuzungsweiche einmal gibt. Ist ja noch eine Weile hin bis zur Realisierung. Aber ein Güterzug hat ja in dieser Richtung noch die Möglichkeit auf beiden roten und dem unteren gelben Gleis durchzufahren. Haken 1,2 und 4 wären damit gelöst, allerdings ging das voll auf die Länge der Bahnhofsgleise. Deshalb habe ich mal Züge reingesetzt um zu sehen wo ich rauskomme.




Das kann man meiner bescheidenen Meinung nach so lassen, sechs 4-achsige Personenwagen sind immer noch lang genug. Sie müssen ja auch durch die Wendel rauf – das darf man bei aller Liebe zu superlangen Zügen nicht vergessen. Sogar ein ICE mit bis zu 6 Wagen wäre noch realisierbar.

Nur das Kopfgleis im Nebenbahnhof ist nun sehr kurz und es gibt weiterhin keine Möglichkeit ohne größere Blockierung (Haken 3) umzusetzen. Deshalb habe ich noch eine Variante erarbeitet, welche aber nur durchs Ansägen von Gleisen realisierbar ist, da nicht überall 24071 an alle Enden der Kreuzungen passen. Und natürlich auch nur bei existierenden schlanken Kreuzungsweichen. Aber damit könnte man relativ blockierungsfrei über Gelb umsetzen und man kann sogar zwischenzeitlich Gelb 2 freigeben.



Fazit: Unter Verwendung der "fiktiven", schlanken Kreuzungsweichen ist Vieles einfacher zu realisieren - was eigentlich wieder für das K-Gleis spricht

So – die nächste Diskussionsrunde ist damit eröffnet.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#57 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 07.10.2014 17:20

Hallo Holger,

das sieht sehr schön aus. Es wäre m.E. die Investition wert, bei Weichen-Walter für die rechte, östliche, Ausfahrt aus dem Gütergleis eine schlanke EKW zu bestellen. Die hat allerdings den Gegenwert einer Lokomotive.

Das fehlende Umfahrgleis für die Nebenbahn... deine Lösung kann ich leider nicht erkennen, Bild14 scheint das gleiche zu sein wie Bild18.
Mein Vorschlag wäre dieser:

Nur stümperhaft hingekritzelt (ich kann mit der Maus noch schlechter malen als mit dem Stift), aber hoffentlich hinreichend klar - und vielleicht auch ohne Sägen zu erreichen. Da es sich um ein reines Rangiergleis handelt, könnte ich mir auch vorstellen, daß hier die kurzen Weichen zu verschmerzen wären, aber das mußt du ausprobieren und sehen, ob es dir gefällt oder zu sehr nach Spielbahn aussieht.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#58 von hdw_64625 , 07.10.2014 20:48

Hallo Wolfram,

vielen Dank für deine Antwort. Bild_14 und Bild_18 sind schon unterschiedlich, oder gibt es wieder ein Problem mit der Darstellung. Es sind aber wieder JPEG?!
Hier nochmal Bild_14 mit eingezeichneter Sägefahrt (das heißt doch so?) zur Verdeutlichung und Bild_18 zum Vergleich:









Aber das ist m.E. keine superschöne Lösung wg. Schnippel, Sägen, usw. Aber wenn es sein muss kann man das machen, oder?
Die Lok kann ja sogar - wie geschrieben - bei der Einfahrt in das jeweilige Abstellgleis zwischenzeitlich einen Zug passieren lassen.
Wie das Signaltechnisch abzuwickeln ist, frag ich dann später. ops:

Sägefahrten in Bild_18 enden halt immer auf Weichen, was betriebstechnisch gar nicht gut ist und auch in der Automatik kaum zu realisieren wg. der notwendigen Blöcke.

Bei Weichen-Walter habe ich keine C-Gleis Konstruktionen gefunden auf der Homepage, macht er das nur auf Anfrage? Schriebst Du nicht auch irgendwo, dass Märklin selbst eine schlanke DKW in C produzieren will in naher Zukunft?
Ich habe dazu heute auch recherchiert im Internet, aber leider ohne Erfolg. Wie geschrieben, die Planung ist ja langfristig, also kann Tante Mä. mir bis dahin ja wohl entgegenkommen, oder nicht?

Deine Lösung hat halt auch den Nachteil, dass mir dann der restliche Platz für Bahnhofsgebäude, Vorplatz, etc. flöten geht. Egal ob mit schlanken oder normalen Weichen.
Dann bliebe als Lösung die Nebenbahn als reine Pendelzugstrecke anzulegen mit Triebwagen (ohne Umsetzen). Damit kann ich leben und hätte mit meinem schönen, alten Schienenbus auch schon ein adäquates Fahrzeug dafür.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#59 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 08.10.2014 11:20

Moin Holger,

das ist m.E. noch keine Sägefahrt (dafür müßte man mehrfach vor und zurück). Aber ein Umsetzen übers Hauptstreckengleis, und das ist betrieblich gar nicht schön: dafür muß nämlich die Hauptstrecke jedes Mal frei und gesperrt sein. Die Stummelgleise brauchst du dafür dann auch gar nicht, weil du über die Hauptstrecke "ausziehen" kannst, die ja eh gesperrt ist - das spart dann die DKW ein.
Wenn du mit dieser Einschränkung leben kannst, ist es ja gut.
Die 24 auf dem einen Bild bräuchte aber eigentlich nicht nur die Umsetzmöglichkeit, sondern sogar eine Drehscheibe...

Die Seite vom Weichen-Walter ist vielleicht etwas kompliziert strukturiert. Ich habe das hier gefunden: http://weichen-walter.de/produkte/c-weichen/detail/kw.html
Da sind EKW und DKW nach Wunsch. (Und teuer.) Wenn ich wählen könnte und müßte, würde ich den Engländer nehmen, der ist wesentlich eleganter und kann auch mit höheren Geschwindigkeiten befahren werden als die Baeseler-Weiche.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#60 von hdw_64625 , 08.10.2014 11:55

Hallo Wolfram,

Danke für den Link, jetzt habe ich auch mal einen guten Eindruck von diesen DKWs. Ist schon beeindruckend was der so macht. Der Engländer ist in der Tat die schönere Form, bei der Baeseler wird einem ja schwindlig, wenn man auf die Weiche guckt

OK - Du hast Recht mit der Einschränkung kann ich leben, das Problem ist ja eher die Automatiksteuerung in Rocrail dazu. Ich muss die Blöcke sowieso dann jeweils links und rechts hinter die Weichenfelder setzen, in den Weichen geht es normalerweise gar nicht und es käme dann beim Ändern der Fahrtrichtung ggf. auch zum Steckenbleiben der Lok.

Die 24 habe ich tatsächlich mit 3-Achs-Wagen, aber umsetzen lassen werde ich sie da nicht, dafür habe ich eher eine alte BR 81. ich hatte sie da mal platziert, um zu sehen ob sie vom Streckengleis kommend dort auch halten könnte.

Wobei mich auch immer noch die Idee von Jürgen nicht loslässt, anstelle der blauen Nebenbahn (sie kommt ja so gut wie gar nicht zum Vorschein) links im Bogen der Hauptstrecke ein BW zu platzieren, so wie es in seinem Plan auch vorgegeben war - angebunden über die roten Gleise.

Da werde ich meinen Planungsspieltrieb wohl noch einmal freien Lauf lassen.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#61 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 18.11.2014 18:09

Hallo Holger,

du bist so still seit langen Wochen - hoffentlich geht es dir gut?

Viele Grüße!


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#62 von hdw_64625 , 18.11.2014 18:53

Hallo Wolfram,

danke der Nachfrage - alles Bestens.

Ich bin z.Z. wieder an meiner bestehenden Anlge am Basteln, das macht auch mal wieder Spass etwas Konkretes zu tun. Ich werde demnächst mal ein paar Bildern einstellen vom Fortschritt in meinem Anlagen-Thread (siehe Signatur).

Das neue Projekt ist im Moment nur ein wenig auf Eis gelegt, wird aber sicher demnächst wieder aktuell. Die letzten Überlegungen waren im rechten Teil auf eine Wendel zu verzichten und stattdessen eine verdeckte Kehrschleife mit Abstellmöglichkeiten zu bauen, damit der Zug nicht sofort wieder zurückkehren muss.
In etwa so:



Spart viele Gleise und Bauarbeiten. Ist aber noch nicht wirklich vorzeigbar.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#63 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 21.11.2014 21:13

Hallo Holger,

hab drüben mal reingeguckt und alles gelesen.
Wenn der Behördenrechner am Monitor ist, dann werd ich mich mal via DDx ein wenig ans Spielen machen - und vielleicht da und dort deine Hilfe erbitten.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#64 von hdw_64625 , 17.12.2014 23:40

Hallo zusammen,

so – nach einiger Zeit mal wieder ein Update der Planung. Im Prinzip habe ich aus einem Doppelkreis einen Hundeknochen gemacht, indem ich auf der rechten Seite den Gleiswendel nach unten durch eine „Parkschleife“ ersetzt habe.

Es sind nun auch alle Gleise im Bahnhof aus allen Richtungen und allen Gleisen befahrbar unter der Annahme dass es eine Doppelkreuzweiche gibt (entweder wie angekündigt von Tante M. selbst oder halt von Weichen-Walter). Einziges kleines Manko: Die Weichen rechts (roter Kreis) liegen ggf. auf einer Brücke.

Hier zunächst der gesamte obere Gleisplan, die grün eingefärbten Gleise sind nicht sichtbar.





Mit dieser Änderung wird der Bau einfacher (Wegfall eines Gleiswendel) und es entsteht etwas Stauraum unter der rechten Platte. Die zweigleisige „Parkschleife“ kann je Gleis 2 Züge aufnehmen. Es entsteht Stauraum für 4 Züge, so dass der dort eingefahrene Zug nicht sofort wieder auftaucht.

Auch der Anschluss der oberen Nebenbahn ist besser gelöst, da die Auffahrt (also der Anstieg) zur Hauptbahn im Verborgenen bleibt.

Die rechte Nebenbahn fährt weiterhin auf die Anhöhe, dort kann ich eine komplette Stadt, bzw. ein Dorf gestalten. Die Stadt kann zum Beispiel auf einer abnehmbaren Platte gebaut werden, so dass ich bei Problemen an die Parkschleife sehr einfach herankomme.

Hier mal ein 3D-Bild dieses Bereiches um den Verlauf der Gleise (hoffentlich) besser erkennen zu können.




Zum Schluss des Updates noch die Darstellung des zwangsläufig geänderten Schattenbahnhofes. Auch hier sollen wieder die alten M-Gleise zur Anwendung kommen. Ich habe aber darauf geachtet nur die großen Radien der M-Gleise zu verwenden. Je Gleis kann ich mindestens zwei lange Züge in Form von Aufstellblöcken in Rocrail hintereinander abstellen.

Die Stumpfgleise rechts kann man ggf. auch weglassen, mit ihnen vergrößert sich die Aufnahmekapazität aber doch etwas. Die Überfahrt der Doppelkreuzweichen ist – wie von Jürgen schon einmal angemerkt – sicher nicht unbedingt betriebssicher. Auf die Einrichtung der Steuerung in Rocrail freue ich mich aber jetzt schon. Ein ähnliches Prinzip - vorwärts in den Block einfahren und rückwärts einparken - habe ich auf meiner jetzigen Anlage auch schon angewandt. Die links gelegenen Weichen müsste ich im Prinzip gar nicht elektrifizieren, da sie die Züge nur in eine Richtung (von rechts kommend) überfahren.





Eine C-Gleis Variante habe ich aus Spaß aber auch noch durchgeplant, hier mit Gleisnummern:




Hilfreich hierbei war der folgenden Thread:

viewtopic.php?f=15&t=46016&hilit=Schnippeln&start=25#p726509

Vielen Dank an Peter (Peter BR44) für die schöne Vorlage!

Am liebsten würde ich sofort anfangen zu bauen, da sich auf meiner jetzigen Anlage so langsam einige alte M-Gleis Weichen verabschieden und ich sie teilweise kaum mehr ausbauen kann. Mal sehen was im Weihnachts-Urlaub so alles passiert.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#65 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 18.12.2014 14:02

Hallo Holger,

schön, von dir zu hören!

Die neue Entwicklung gefällt mir - und wird in Rocrail bestimmt einige "Ortschaften" benötigen... mit denen ich mich gerade beschäftige, gedanklich. Da seh ich viel Arbeit und viel Freude auf dich zukommen.

Die Nebenbahnstrecke, die kleine fast unterirdische - ist die für Einrichtungsbetrieb gedacht? Sonst fehlt an den Abzweigstellen noch die Weichenkombination, um die Verbindung zum anderen Richtungsgleis der Hauptstrecke hinzukriegen.
Ist aber letztlich auch nicht sooo wichtig, wenn die einfach nur in einer Richtung befahren wird. Das merkt außer mir vermutlich eh keiner.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#66 von hdw_64625 , 18.12.2014 15:11

Hallo Wolfram,

schön das es gefällt.

Bzgl. der Nebenbahn könnte ein Lösungsansatz die Verwendung der von Tante Mä. bereits angekündigten schlanken Bogenweiche (gelbe Markierung) sein, wenn sie denn zwischen R3 und R4 einsetzbar ist.



Rechts kann ich die Nebenstrecke schon über die Weichen in der roten Markierung in Gegenrichtung befahren.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#67 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 18.12.2014 16:44

Zitat von hdw_64625
"rückwärts einparken"


Für was brauchst du das?? Für Wendezüge, oder um Loks zu parken? Dann kannst Du dort in der Ecke auch eine "Scheibe" einbauen.
Hast Du auch an Platz für Wendezüge gedacht??


pfahl_04

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#68 von hdw_64625 , 18.12.2014 17:25

Hallo Manfred,

ich habe mir das so vorgestellt:

Die Fahrtrichtung im SBHF ist eigentlich je Gleis eindeutig (rote Pfeile), Wendezüge habe ich im Schattenbahnhof nicht vorgesehen. Ein Zug könnte möglicherweise im Bahnhof oben wenden, dann muss er aber im unterern SBHF-Gleis (Nr. 1) wieder ankommen. Eine Überlegung war hier auch immer das äußere Gleis im Wendel für die Auffahrt zu nutzen wg. der größeren Radien.

Mit dem "rückwärts einparken" meinte ich einen Zug der hinter der Kreuzungsweiche im Block anhält (gelbe Pfeile) und dann rückwärts in das Abstellgleis fährt (blauer Pfeil). Das mache ich im Moment bei meiner jetzigen Anlage auch in etwa so, geht natürlich nur für relativ kurze Züge. Muss aber auch nicht zwingend sein, Platz ist in den Gleisen für meinen jetzigen Fuhrpark ausreichend vorhanden. Das "Gerumpel" über die alten Doppelkreuzweichen ist ja auch nicht besonders betriebssicher wie Jürgen schon richtigerweise anmerkte.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#69 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 18.12.2014 18:28

Zitat von hdw_64625
Wendezüge habe ich im Schattenbahnhof nicht vorgesehen. Ein Zug könnte möglicherweise im Bahnhof oben wenden, dann muss er aber im unterern SBHF-Gleis (Nr. 1) wieder ankommen. Eine Überlegung war hier auch immer das äußere Gleis im Wendel für die Auffahrt zu nutzen wg. der größeren Radien.


Das geht aber nur, wenn der Zug ganz hinten steht. Ansonsten muss er über die Ausfahrtsgleise ausgefahren und dann über das



mit "Gleis 1" Gekennzeichnete ge"kopf"t werden.
In wieviele Abschitte unterteilst Du den SB und wie regelt ihr das jetzt mit rocrail? (früher ging es ja nicht).


pfahl_04

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#70 von hdw_64625 , 18.12.2014 19:08

Hallo Manfred,

Dann habe ich dich missverstanden, bzw. dann stehe ich mit der Terminologie auf Kriegsfuß. Ich meinte eigentlich Triebwagenzüge, bzw. Züge mit angehängten Triebwagen, wie z.B. meinen Doppelstocktriebwagen.

Rocrail kann inzwischen ( etwa seit 1-2 Jahren) Aufstellblöcke:

http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=stage-de

Ich selbst habe bis jetzt noch keine Erfahrung damit, aber da kann ich sicher zu gegebener Zeit aus den Erfahrungen anderer Rocrailer profitieren. Meine Planung ist ja eher langfristig ausgelegt.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#71 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 18.12.2014 19:36

Zitat von hdw_64625
mit der Terminologie auf Kriegsfuß....


Wendezüge sind die, die mit dem Kopf voraus wegfahren und dem Hintern vorne wieder zurückkommen.


pfahl_04

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#72 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 18.12.2014 21:20

Moin,

ich schmunzle leise, denn... hier habt ihr klassisch aneinander vorbeigeschrieben. Manfred hat über Wendezüge nachgedacht, und Holger hat geschrieben, daß er "Wendezüge im Schattenbahnhof nicht vorgesehen" hat.
Woraus ich verstehe, daß im Schattenbahnhof nicht "Kopf gemacht" werden soll. Sondern jeder Zug mit dem Ende, das zuerst in den Schattenbahnhof eingefahren ist, auch zuerst wieder herauskommt. Lok voraus abgetaucht, Lok voraus taucht er wieder auf. Steuerwagen voraus runtergefahren, Steuerwagen voraus kommt er wieder rauf.

Bei den Stumpfgleisen geht es um etwas anderes - was Holger auch deutlich beschrieben hat: Züge nicht in einem Durchfahrgleis zu parken, sondern wie auf dem Parkplatz rückwärts in ein Stumpfgleis zu drücken, aus dem sie nachher vorwärts (in der immer noch gleichen relativen Fahrtrichtung wie bei der Einfahrt in den Schattenbahnhof) wieder herausfahren können.

Wie Holger schreibt, eigentlich braucht er das aber (noch) nicht, so viele Züge hat er ja nicht.
Bei einem Einrichtungs-Schattenbahnhof halte ich spezielle Wendezuggleise (die Holger nicht vorgesehen hat) nicht für besonders sinnvoll. Zumal wenn man nicht eisern darauf Wert legt, daß die Lok immer am Südende des Zuges ist - so vorbildfetischistisch will Holger aber gar nicht planen. Nur wenn der Platz absolut nicht reicht für Durchfahrgleise, würde ich Stumpfgleise einplanen. Ob nun für Wendezüge, die dann immer einen Falschfahrt-Abschnitt in Kauf nehmen, oder als Park-Stumpfgleise wie in Holgers Entwurf, das verkompliziert die Lage. Mit dem Computer kann es freilich besser überwacht werden als manuell.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#73 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 20.12.2014 10:07

Zitat von Wolfram1
ich schmunzle leise, ...


ich auch, weil ich nicht weis, was uns der Schreiber grundlegend "neues" mitteilen wollte.

Im Beitrag vom Do 18. Dez 2014, 18:25 deutet Holger die Möglichkeit eines Wendezuges an.
Mein Vorschlag sollte ihn darin bestärken, es zu tun, nicht mehr und nicht weniger.


pfahl_04

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#74 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 20.12.2014 18:14

Moin,

"der Schreiber" ist eigentlich nicht gewöhnt, in der dritten Person Singular angeredet zu werden. Er lebt im 21. Jahrhundert. Und ein Gruß gehört, so sagte man mir, zu den Gepflogenheiten dieses Forums...

Gleisplan und Holgers Beschreibung machen deutlich: auch wenn ein Zug im sichtbaren Bahnhof "Kopf macht", wird er über das Einfahrgleis, im Bild oben mit 1 bezeichnet, ankommen.
Das ist auch logisch bei einer zweigleisigen Strecke.
Der Schattenbahnhof ist - auch das hat Holger deutlich gesagt - nicht dafür ausgelegt, daß hier Züge Kopf machen. ("Wenden" tun sie im Prinzip anders, weil der SB ja als Wendeschleife ausgelegt ist.) Sondern dafür, daß alle Züge durch die Wendeschleife und die Gleisharfe fahren.

Der Sinn der Umfahrung aus dem Schattenbahnhof um die Gleiswendel herum wieder ins Einfahrgleis des Schattenbahnhofs ("Gleis 1"), die du skizziert hast, erschließt sich mir auch nach mehrfachem Lesen absolut nicht.

@ Holger:
ich würde mir nicht die Arbeit mit den zusätzlichen Stumpfgleisen machen; die Kreuzweichen sind für Ärger berüchtigt, und das im Schattenbahnhof, wo man nicht gut drankommt... meiner Meinung nach lohnt sich das nicht. Wenn du Stumpfgleise für Kurzzüge wirklich einbauen willst, dann wäre meine Empfehlung, sie vom Gleis 1 abzuleiten als eigene Halb-Gleisharfe, und bestenfalls mit einer Kreuzweiche ans vorderste Gleis des Durchfahrbahnhofs anzuschließen, etwa beim roten Pfeil in Manfreds Skizze, damit du Triebwagen und Schienenbusse nicht über Gleis 1 zurücksetzen und dann in die Schleife zu schicken brauchst. Aber ob sich das lohnt? Für diese Züge ist doch ein Schattenbahnhof in der Nebenstrecke geplant.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#75 von pfahl_04 ( gelöscht ) , 20.12.2014 19:38

Zitat von Wolfram1
Der Sinn der Umfahrung aus dem Schattenbahnhof um die Gleiswendel herum wieder ins Einfahrgleis des Schattenbahnhofs ("Gleis 1"), die du skizziert hast, erschließt sich mir auch nach mehrfachem Lesen absolut nicht.


Hallöchen
Das macht den kleinen feinen Unterschied aus!

Man kann auch einfach mal die letzten Beiträge von mir nachsehen, da habe ich immer wieder auf das Thema ZS hingewiesen.

Und Holger habe ich es schon mal am Bodensee erklärt.


pfahl_04

   


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