RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#1 von hdw_64625 , 25.08.2014 23:08

Hallo liebe Stummis,

Einige von Euch kennen mich sicher aus dem Rocrail-Forum, dort habe ich z.B. einige sichtbare Spuren bzgl. der Lehrvideos hinterlassen. Meine alte Anlage hat mir dabei gute Dienste geleistet und ich konnte an ihr viel ausprobieren und damit eine Menge Erfahrungen sammeln. Zusätzlich konnte ich auch hier im Forum viel lernen, was man bei einer neuen Anlage berücksichtigen und was man vermeiden sollte.

Also habe ich mir mal einige Gedanken gemacht für mein Rentendasein, es ist ja schon in 6 Jahren . OK – dauert noch ein bisschen, aber man kann ja nie früh genug damit beginnen.

Und was gibt es besseres als eine neue Modelleisenbahnanlage zu planen auch wenn es noch, besser gesagt „Gott sei Dank noch“ über 5 Jahre bis zur Realisierung braucht. Und wer kann dabei besser helfen als Ihr. Dann bleibt auch ausreichend Zeit, um die Familienmitglieder und Freunde mit gezielten Geburtstags- und sonstigen Feiertagswünschen zu überschütten und sich beim Händler meines Vertrauens, auf Börsen und im Internet mit Material einzudecken.

Also will ich mal versuchen meine Gedanken zu Papier, bzw. zu Bits und Bytes zu bringen. Den Fragenbogen habe ich gefunden und habe ihn auch ganz brav ausgefüllt (siehe unten).

Die Beschreibung meiner jetzigen Anlage findet Ihr über den Link in meiner Signatur.

Fazit der alten Anlage: Bisher habe ich also nur Ovale gebaut und mit dem Computer gespielt und so habe ich mir gedacht jetzt soll es etwas anders laufen, daher auch der Titel des Beitrages. Da ich selbst aber wenig Ahnung habe von sinnvollen Gleisplänen und vom Fahrbetrieb des großen Vorbildes brauche ich Eure Hilfe. Erschwerend kommt hinzu, dass der mir zur Verfügung stehende Raum (ein ehemaliges Kinderzimmer) einige ungünstige Voraussetzungen für eine Modelleisenbahn mitbringt - so glaube ich zumindest (siehe 2.1).

Ein bisschen was habe ich schon vorbereitet, das möchte ich natürlich auch Eurer kritischen Betrachtung unterziehen.



1. Wünsche und Anforderungen an deine Anlage:

Zitat
1.1 Welches Motiv soll deine Anlage haben? (Region/Landschaft? Haupt- oder Nebenbahn? Gibt es einen oder mehrere Bahnhöfe? ... Zwischen- oder Endbahnhof/-höfe? Gibt es Industriegleisanschlüsse?)


Ein richtiges Motiv kann ich eigentlich nicht bieten, ich bin da vollkommen offen und (wie schon oben geschrieben) komplett frei von irgendwelchem Wissen des großen Vorbildes. Ich möchte eigentlich eine Anlage, bei der der Fahrspaß im Vordergrund steht, aber auch eine ansprechende Umgebung bietet. Allerdings auch nicht allzu anspruchsvoll, mit Landschaftsgestaltung stehe ich ebenfalls ein bisschen auf Kriegsfuß.

Zitat
1.2 Welche Fahrzeuge sollen auf deiner Anlage fahren? In welchem Zeitraum/welcher Epoche soll deine Anlage angesiedelt sein?


Auch hier unterliege ich keinerlei Zwängen, ich fahre im Moment komplett Epochefrei. Bei mir fährt alles was gefällt, bzw. der Fuhrpark hergibt. Im Moment faszinieren mich z.B. die aktuellen Schweizer Züge, da sie mir auf der Fahrt zu meinem derzeitigen Projekt immer begegnen. Da wird sicher demnächst noch das eine oder andere Rollmaterial dazukommen.

Zitat
1.3 Welche von den genannten Wünschen sind ein unbedingtes Muss, welche sind verhandelbar?


Im Prinzip ist alles verhandelbar, der Fahrspaß muss aber am Ende gewährleistet sein. Ich möchte auch, dass nicht nur alle 10 Minuten ein Zug kommt sondern dass möglichst viel los ist auf der Anlage. Je mehr desto besser!

Zitat
1.4 Was reizt dich besonders an deinem Vorhaben? (Rangieren, realistischer Fahrbetrieb nach Fahrplan, lange Züge fahren sehen, Konstruieren und Bauen, Landschaftsgestaltung ... oder?)


Am meisten reizt mich der Aufbau der Anlage selbst, also das Konstruieren und Bauen. Die Verkabelung und das Realisieren des Fahrbetriebs mit dem PC über Rocrail ist für mich das Highlight schlechthin. Rangieren darf sein, muss aber nicht unbedingt. Ein BW mit Drehscheibe, bzw. Schiebebühne ist auch kein Muss wäre aber schön. Längere Züge als bisher (max. 3 lange Personenwagen sind im Moment machbar) wären auch schön, d.h. der Bahnhofsbereich darf ruhig etwas länger sein.

Zitat
1.5 Gibt es im Internet publizierte Gleispläne, die dir gefallen haben und die in deine gewünschte Richtung gehen? Gibt es erste Ideenskizzen, die deine Antworten anschaulicher machen können?


Für meinen Raum und die mögliche Fläche (siehe 2.1) kommen im Prinzip Gleispläne in einer Art U-Form in Frage. Ich habe die Gleispläne auf Gleisplan.ch ausgiebig studiert, dabei sind mir folgende aufgefallen: Simmerlingen Hbf Bernhardstadt

In der Ausgabe 04/2014, Seite 66 ff des Märklin Magazin befand sich nun noch ein Plan, der mir sofort gefallen hat. Ich habe dann versucht diesen an meine räumlichen Gegeben- und Möglichkeiten anzupassen (siehe unten).





2. Konkrete Rahmenbedingungen:

Zitat
2.1 Welche Fläche steht dir zur Verfügung? (Raum? Raumecke? Aufstellfläche, die nur zeitweise zur Verfügung steht? Bücherregal?)


So – jetzt will ich mal konkret werden. Hier also mein Raumplan (gefertigt in MS Publisher):




Die Besonderheiten:



    1. Der Raum hat eine Dachschräge (grau schattierter Bereich)
    2. Es gibt eine Dachgaube in der Schräge
    3. Links ist eine Balkontür mit 2 Türflügeln


Um sich das Ganze besser vorstellen zu können, möchte ich mal einige Bilder des Raums hier zeigen. Sie sind zwar schon ziemlich alt und zeigen den Anfangsstadium der alten Anlage, aber sie geben m.E. einen guten Eindruck vom Raum. In der Reihenfolge quasi ein Schwenk von rechts nach links:











Und hier noch ein Eindruck von der Schräge nebst Dachgaube:



Nun also zu dem bisher erstellten Plan. Bei den nun folgenden Entwürfen habe ich versucht die Zugänglichkeit zu allen Bereichen so gut es der Raum hergibt zu gewährleisten.

Zunächst habe ich grob versucht eine Grundplatte in den Raum zu bekommen, die den oben erwähnten Plan aufnehmen kann, Hier das Ergebnis (die Form hat sich dann im Laufe der Gleisplanung aber noch geringfügig verändert, s.u):



Gesetzt ist die Aussparung links unten, damit man zu mindestens die linke Balkontür noch öffnen kann. Heute habe ich dort eine Klappe konstruiert. Das ist aber zu aufwendig, daher möchte ich darauf verzichten. Die rechte Balkontür bleibt dann halt für immer zu! Basta! In das verbliebene, offene Dreieck kann ich dann ggf. eine herausnehmbare Platte einsetzen, z.B. für die angedeutete Stadt hinter dem Bahnhof.

Die Eingangstür rechts muss natürlich frei bleiben.

Dann habe ich begonnen den oben erwähnten Plan aus dem Märklin Magazin in abgewandelter Form auf die Platten zu bringen und bin mittlerweile zu einen für mich respektablen Ergebnis gekommen, welches aber noch deutlich Entwicklungspotential hat. Ich habe für die ersten Versuche mit dem C-Gleis geplant, aber dies nur weil ich mich mit der Geometrie von M-Gleis kommend besser auskannte. Das plane ich dann noch um, ich brauche da noch ein bisschen Übung und Erfahrung mit der Software und dem K-Gleis, u.a. machen mir die Flexgleise ein paar Probleme.

Hier nun zunächst eine Draufsicht auf alle sichtbaren Gleise der Grundplatte:



Links also der Bahnhof, vom Gleisverlauf relativ nah an der Vorlage, das BW allerdings mit einer „abgespeckten“ Variante 2, also nur mit Gleisen, ohne Drehscheibe, bzw. Schiebebühne. Dafür ist meiner Meinung nach einfach zu wenig Platz.

Unten sieht man die Nebenbahn als Pendelstrecke auf einer Anhöhe, die in Ihrer gesamten Fläche Platz für ein Dorf und Anderes bietet.

Oben die hier im Forum oft zitierte Paradestrecke, die in meinem Fall eigentlich nur die Zufahrt zum Bahnhof, bzw. Schattenbahnhof darstellt. Ich denke aber das sieht ganz gut aus, wenn dort die langen Züge kommen und gehen. Möglicherweise ist hier eine geschwungene Variante (wie im Originalplan) auch nicht zu verachten. Könnte aber wegen der Dachschräge problematisch werden. Von dieser Strecke zweigt eine weitere Nebenbahn ab, das ist ebenfalls der Vorlage entnommen. Diese taucht auf der Gegenseite kurz auf und vereinigt sich wieder mit der Hauptstrecke „im Bauch“ der Anhöhe. Leider habe ich keine gute Variante gefunden, bei der sie wieder im sichtbaren Bereich auf die Hauptstrecke trifft. Alle waren mit zu großen Steigungen verbunden.

Hier nun die verdeckten Gleise auf der Grundplatte, zunächst die der Nebenbahn:



Hier gibt es wenig dazu zu sagen, ggf. kann man noch weitere Parallelgleise einbauen.

Nun noch der Gleisplan für die Wendeschleife im Bauch der Anhöhe:



Hier habe ich bewusst auf einen weiteren „Tiefgang“, sprich einem weiteren abgesenkten Schattenbahnhof verzichtet, damit ich unterhalb dieser Platte in der Raummitte Stauraum z.B. in Form eines Schubladenschrankes, oder Regalen schaffen kann.

Die Wendeschleife kann aber zumindest 3-4 Züge (je nach Länge) aufnehmen, damit ein abgefahrener Zug aus dem Bahnhof nicht gleich wieder dort ankommt. Sie wird von 3 Seiten zugänglich sein, im Notfall kann ich im rot markierten Bereich noch einen Durchgriff von unten planen, bei einer Spantenbauweise des Unterbaus wäre er sowieso gegeben. Links erkennt man die Einfahrt der Nebenbahn. Wie geschrieben leider im Bauch der Anhöhe um ausreichend Länge zur Überwindung des Höhenunterschiedes zu haben.

Abschließend zur Grundplatte ein paar 3D-Ansichten (Gebäude-, Straßen- und weitere Landschaftsplanung wurden – wie man sieht – nur ganz rudimentär begonnen):








Nun zum Schattenbahnhof. Die Höhe des Schattenbahnhofes wird bei 35 cm, die Einfahrt auf die Grundplatte bei ca. 80 cm liegen. Die Einbuchtung im Plan ist dem Zugang zur Gaube und dem Fenster darin geschuldet, das muss sein. Damit man sich die Lage vorstellen kann, habe ich ihn mal in den Raumplan reingesetzt:



Die oben gezeigte Version ist aber nur die erste von mittlerweile 3 Versionen, die ich aus verschiedenen Gründen und Überlegungen heraus angelegt habe:


    1. Der Zugang zu den Gleisen im Gleiswendel insgesamt ist hier nicht optimal, bzw. gar nicht gegeben.
    2. Der Abstand der einzelnen Ebenen ist viel zu dicht
    3. Die Platte unter dem Gleiswendel behindert den Zugang zusätzlich


Also habe ich mir überlegt und geforscht, wie ich das besser machen kann und bin dabei auf die „hängende“ Variante von Philipp (alias BLS-Forever) gestoßen.



Ich werde das sicher nicht in dieser Perfektion hinbekommen, aber in diese Richtung könnte die Lösung gehen. Und natürlich werde ich mich bei Philipp gebührend bedanken für diese großartige Idee.

Zu diesem Lösungsansatz noch eine einfache Skizze der Raumnische.




In der Höhe der blauen Linie würde eine entsprechende Lattenkonstruktion eingebracht, an dem nach unten die Gewindestangen für die Gleiswendel angebracht werden. Nach oben können über zusätzliche Leisten, bzw. Streben Regale (grüne Linien) entstehen, welche als Stauraum dienen. Auch können die vertikalen Streben als zusätzliche Halterungen für die Lattenkonstruktion darunter dienen. Das Ganze könnte man dann mit Türen versehen und schon ist die ganze Nische sinnvoll genutzt und aufgeräumt. Um an die oberen Fächer zu kommen, ist dann aber eine Leiter notwendig, da diese auch ein Tiefe von einem Meter aufweisen.

Die Einfahrt aus dem Gleiswendel zum Hauptteil oben könnte aus einer kleinen Luke heraus realisiert werden mit einer schönen Brücke zur Grundplatte (die Befestigung wäre noch zu überlegen), vielleicht sogar abnehmbar zwecks besserem Zugang zum Fenster.

Der große Vorteil der hängenden Lösung ist der mögliche Zugang in die Gleiswendel von unten. Deshalb habe ich dann den Verlauf der Gleiswendel auch noch zweimal neu geplant. Hier die zweite Variante sowohl in der 2D- als auch 3D- Sicht:





Diese Version hat aber zwei Nachteile:


    1. Die bergauf fahrenden Züge müssen das Innengleis in der Wendel benutzen, welches wegen der schmaleren Radien problematischer ist oder am Ende der Wendel nochmals die Seite wechseln.
    2. Die Einfahrt zur Grundplatte wäre in einem Bogen.


Aus diesen Gründen habe ich noch eine Version 3 angefertigt:





Diese bietet den Vorteil einer klaren Linienführung, viel Platz im Inneren der Wendel ohne weiteren Spurwechsel und einen geraden Anschluss an die Grundplatte. Dies konnte aber nur erreicht werden, in dem ich die Schattenbahnhofsgleise etwas gekürzt habe. Trotz dieses kleinen Nachteils ist dies die von mir momentan bevorzugte Variante. Wenn man sie mit der allerersten Version kombinieren würde, wäre dieser Nachteil wieder wettgemacht, jedoch wäre der hintere Bogen zum Schattenbahnhof dann wieder beim Einstieg in die Wendel von unten etwas im Weg und erfordert weitere, nicht „synchrone“ Gewindestangen


Zitat
2.2. Zu welcher Spurweite tendierst du? (diese Frage hängt naturgemäß eng mit der Frage nach dem verfügbaren Platz zusammen)


Das ist fest, Märklin H0. Im Moment nur M-Gleise, aber für die neue Anlage soll es dann hauptsächlich K-Gleis werden.
Die alten M-Gleise sollen aber im Schattenbahnhof wiederverwendet werden.

3. Alles was dir sonst noch einfällt ...

Zitat
... und was beim gemeinsamen Nachdenken hilfreich sein könnte: Zum Beispiel: Baust du allein oder hast du Helfer? Willst du alleine oder mit anderen Bahnbetrieb machen? Hast du (auch) Interesse an Fahrtreffen mit anderen?


Es existieren natürlich schon eine ganze Menge Gebäude und sonstiges Zubehör, was eine Wiederverwendung finden sollte. Sicherlich nicht alles, aber ich kann bei Bedarf mal eine Aufstellung anfertigen.


Ich möchte aber nochmals betonen, dass noch viel Wasser den Rhein runterfließen wird bevor es richtig losgeht und damit auch noch vieles berücksichtigt werden kann.

Wenngleich auch die Umsetzung des Gleiswendel und hier speziell dessen geplanter Oberkonstruktion recht bald vonstattengehen könnte, um das heute auch schon vorhandene Stauraumproblem etwas zu mildern.

Zu guter Letzt noch ein 3D-Schwenk über die gesamte Anlage:

http://youtu.be/WQ0S9G1EJts

So - und nun Feuer frei für Eure Kritik und Anregungen.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#2 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 26.08.2014 11:21

Hallo Holger,

mal ganz trocken gesagt: das find ich ziemlich kompliziert - und irgendwie verbaut. Als ich deinen Raumplan gesehen habe und die Anlage aus dem MM, hab ich gedacht: klasse! Die Anlage an der vertikalen Achse spiegeln, und der Bahnhof paßt unter die Dachschräge. Das ganze kann dann noch gestreckt und gefälliger gemacht werden, aber das müßte genau so passen, daß Eingangstür und Balkontür zugänglich bleiben.
(Ich stell mir das Gesicht der Pfarrfrau vor, wenn ich eine Balkontür zubauen wollte... oi oi oi.)

Den Platz hättest du jedenfalls, um da die gezeigte Anlage unterzubringen, dann aber mit schlanken Weichen, mit richtig breiten Bahnsteigen und auch langen Bahnsteigen, die Anlage bietet mal wieder MM-typisch nur 1,20m Bahnsteiglänge!, und auch gefälligeren Kurven. Vielleicht ohne das BW, das für die kleine Stichstrecke links reichlich überdimensioniert ist - außer, du wolltest nur eine Seite elektrifizieren und den Bahnhof als Systemwechselbahnhof anlegen, wo von elektrisch auf Diesel umgespannt wird.

Und dann hab ich deine Gleiswendel-Pläne gesehen. Ich hab vor einigen Jahren in der (in den Umzügen verschwundenen) Fachpresse mal was gelesen von einer Gleiswendel im Wagen. Die steht auf Rollen, wird an der Anlage solide verankert und kann aber relativ einfach weggefahren werden, wenn sie nicht gebraucht wird. Find ich prinzipiell klasse und wie gemacht für deine Balkontür.

Wohin fährt der Schienenbus auf dem 3D-Bild? Fährt der nur aus dem Schattenbahnhof in den Tunnel, oder kommt der noch irgendwo wieder ans Licht?


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#3 von hdw_64625 , 26.08.2014 12:32

Hallo Wolfram,

vielen Dank für deine Kommentare!

Zitat von Wolfram1
mal ganz trocken gesagt: das find ich ziemlich kompliziert - und irgendwie verbaut. Als ich deinen Raumplan gesehen habe und die Anlage aus dem MM, hab ich gedacht: klasse! Die Anlage an der vertikalen Achse spiegeln, und der Bahnhof paßt unter die Dachschräge. Das ganze kann dann noch gestreckt und gefälliger gemacht werden, aber das müßte genau so passen, daß Eingangstür und Balkontür zugänglich bleiben.


Mal ganz trocken geantwortet . Da fehlt mir im Moment das Vorstellungsvermögen, wie Du das meinst. Kannst Du mal das Bild meines Raumplanes nehmen (Die MS Publisher Datei lässt sich leider nicht anhängen), ausdrucken und per schneller Bleistiftzeichnung mir mal eine Idee geben wie Du Dir das vorstellst? Das wäre super.

Ich denke im Prinzip habe ich das heute so (Bahnhof unter der Schräge im Oval) und wollte das jetzt mal etwas anders haben.

Zitat von Wolfram1
(Ich stell mir das Gesicht der Pfarrfrau vor, wenn ich eine Balkontür zubauen wollte... oi oi oi.)


Das ist kein Problem, das ist nur ein ganz kleiner Dachgeschossbalkon, der auch noch vom Nebenraum (Schlafzimmer) begehbar ist.
Der wird praktisch nie genutzt, nur zum Betten raushängen. Zudem ist er durch die heutige Anlage auch bereits seit Jahren verbaut. Das kleine offene Dreieck erlaubt ja auch das Öffnen der Tür und wenn man unter der Anlage durchkriecht kann man auch auf den Balkon, z.B. zum Fensterputzen (muss ja nicht ich machen ).

Zitat von Wolfram1
Vielleicht ohne das BW, das für die kleine Stichstrecke links reichlich überdimensioniert ist - außer, du wolltest nur eine Seite elektrifizieren und den Bahnhof als Systemwechselbahnhof anlegen, wo von elektrisch auf Diesel umgespannt wird.


Ich habe links keine Stichstrecke geplant : Die Nebenbahn, welche vom Hauptgleis oben abzweigt mündet in den zweigleisigen kleinen Schattenbahnhof unter dem Hauptbahnhof, kommt dort wieder zum Vorschein, verschwindet kurz wieder, mündet in der Anhöhe wieder in die Hauptstrecke. Hier mal eine kleine Animation, dann wird es vielleicht deutlicher:

http://youtu.be/QOtVoN8EGqU

Puhhhh - beinahe hätte es dabei einen Unfall gegeben

Das beantwortet dann sicherlich auch deine Frage:

Zitat von Wolfram1
Wohin fährt der Schienenbus auf dem 3D-Bild? Fährt der nur aus dem Schattenbahnhof in den Tunnel, oder kommt der noch irgendwo wieder ans Licht?



Und Umspannen, usw. ist mir nicht wichtig, eine Oberleitung plane ich eigentlich nicht. Es soll wie schon geschrieben der Spielcharakter im Vordergrund stehen und alles fahren was gefällt und der Fuhrpark hergibt.
Ich hänge da nicht am großen Vorbild.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#4 von hdw_64625 , 26.08.2014 16:46

Hallo Wolfram,

OK - ich habe verstanden

Hier mal 2 Bilder bei denen ich den Plan virtuell in mein Zimmer gebaut habe.
Eins - wie von Dir vorgeschlagen - gespiegelt und eins nicht.
Ich habe ihn auf die Originallänge (520 auf 380 cm) gezogen, um ein Bild von den Dimensionen zu bekommen.

Man könnte sagen, es passt einigermassen





Gleich mal einige Dinge die mir sofort durch den Kopf gegangen sind:

In beiden Varianten kann man die Gaube nicht mehr ohne Verrenkungen erreichen.

Die gespiegelte Variante müsste rechts massiv gekürzt werden, die andere nicht. Diese würde allerdings wieder vor der kompletten Balkontür liegen.
Wie in meinen Plan könnte man das aber abändern und den Schenkel schräg legen. Das Problem wäre hier die Schattenbahnhöfe, diese würden den Zugang zur Tür unter der Platte versperren.

Bei der gespiegelten Variante wäre nicht genug Platz für die dann im rechten Schenkel unterzubringenden Schattenbahnhöfe.

Die Zugänglichkeit zu den Gleisen hinter dem BW ist in beiden Fällen eingeschränkt, da die Schräge hier auch das Vordringen der Arme und des Kopfes verhindert
Das ist allerdings in meinem Plan auch in etwa der Fall.

Der gewünschte Stauraum in der Nische wäre zwar noch realisierbar aber erst ab einer Höhe von ca. 150 cm.

Unter dem Strich betrachtet würde mir sogar die nicht gespiegelte Variante besser gefallen.
Aber das muss ich mir noch einmal im Detail betrachten, an welchen Stellen man ändern müsste, um ein brauchbares Ergebnis zu erzielen.

Nochmals vielen Dank für den Denkanstoss, da wird die Nacht ggf. wieder etwas kürzer

Ach so - noch was Wichtiges: Die Sockelhöhe beträgt nur 63 cm, d.h. das Ganze kommt noch ziemlich nach vorne (auf den Bildern dann also nach unten), wenn man noch ausreichend Höhe für die SBF haben möchte.

Das geht dann glaube ich gar nicht mehr


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#5 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 26.08.2014 18:30

Hallo Holger,

die Bilder werden nicht angezeigt, da ist irgendwas falsch im Code.

Ich wollte eine Skizze machen, aber ich hab in Kunst immer nur aus Gnade noch ne 4 gekriegt, das ist wirklich nicht vorzeigbar.
Anscheinend hast du ja verstanden, was ich meinte. (Ist der MM-Plan wirklich 5,20m breit? Der sieht gar nicht danach aus, mit den kurzen Bahnsteigen.)

Der Zugang zur Gaube ist also wichtig, der zum Balkon nicht. Gut, damit ändern sich natürlich die Grundbedingungen. Einfacher wirds damit aber auch nicht, weil die schöne lange Kante damit "zerschossen" wird. Die könnte, ich glaube Rolf Knipper machte das gern, auch dazu dienen, unter der Schräge den Schattenbahnhof anzulegen und die sichtbare Anlage quasi davor, weiter in den Raum hinein. Und wenn hinten mal was zu richten ist, muß man unter 90cm durch und nicht unter 60cm.
Ich warte mal auf die neuen Bilder.

Zum Schienenbus, das hab ich jetzt verstanden und finde es gut.
Und meine Anmerkung zur Nebenbahn bezog sich auf den MM-Plan.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#6 von hdw_64625 , 26.08.2014 18:57

Hallo Wolfram,

Zitat von Wolfram1
die Bilder werden nicht angezeigt, da ist irgendwas falsch im Code.


Hmmm komisch, bei mir werden sie sowohl auf dem Laptop, als auch im IPad angezeigt.
Der einzige Unterschied ist, es sind jetzt TIFF statt JPEG. Ich wandele Sie jetzt mal wieder in JPEG um und poste es nochmal.

Zitat von Wolfram1
Der Zugang zur Gaube ist also wichtig, der zum Balkon nicht.


Beide müssen zugänglich sein, was das Öffnen betrifft. Bei der Balkontür muss sich zumindest die linke Tür öffnen lassen. Sonst krieg ich Ärger mit dem Meister.

Zitat von Holger
Das kleine offene Dreieck erlaubt ja auch das Öffnen der Tür und wenn man unter der Anlage durchkriecht kann man auch auf den Balkon, z.B. zum Fensterputzen (muss ja nicht ich machen ).



Zitat von Wolfram1
Die könnte, ich glaube Rolf Knipper machte das gern, auch dazu dienen, unter der Schräge den Schattenbahnhof anzulegen und die sichtbare Anlage quasi davor, weiter in den Raum hinein. Und wenn hinten mal was zu richten ist, muß man unter 90cm durch und nicht unter 60cm.


Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe. In meinem Plan ist die SBF-Platte unter der Schräge im Sockelbereich 65 cm breit, die darüberliegende Platte 47 cm.
Sie schliessen also an der Vorderkante an der gleichen Stelle ab, dadurch kann man sie an einem Pfosten befestigen. Meinst Du das auch so?


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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#7 von hdw_64625 , 26.08.2014 19:09

Hallo Wolfram,

jetzt nochmals als JPEG, ich hoffe Du kannst sie dann sehen.






P.S. Das ist jetzt übrigens die K-Gleis Variante aus dem PDF welches ich mir von der Märklin-Seite runtergeladen habe.


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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#8 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 26.08.2014 20:19

Hallo Holger,

ja, so seh ich die Bilder.

In K, mit Flexgleis, wirkt der Bahnhof gleich gefälliger, aber trotzdem hat die Strecke noch enge Kurven. Der linke Schenkel, in der gespiegelten Version, würde ja in deine Raumpläne passen - den rechten müßte man umstricken, aus der C-Form der Anlage eine G-Form machen vielleicht.
Wenn meine Worte nicht klar sind, versuche ich nachher noch mal zu zeichnen...

Zitat
Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe. In meinem Plan ist die SBF-Platte unter der Schräge im Sockelbereich 65 cm breit, die darüberliegende Platte 47 cm.
Sie schliessen also an der Vorderkante an der gleichen Stelle ab, dadurch kann man sie an einem Pfosten befestigen. Meinst Du das auch so?



So ähnlich. Bei dem, was ich im Kopf habe, liegt der SBF komplett hinter dem sichtbaren Teil. Nur eben ein Stück tiefer, der Dachschräge geschuldet. Rolf Knipper hat gern den SBF nicht unter, sondern hinter die sichtbare Anlage gelegt und mit einer Kulisse abgetrennt.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#9 von hdw_64625 , 26.08.2014 20:24

Hallo Wolfram,

deine Idee lässt mich nicht los, also habe ich mal etwas weitergedacht. Ist zwar noch ganz grob, könnte aber sogar ungespiegelt gehen:



Die Anordnung der Schattenbahnhöfe muss gar nicht allzusehr angepasst werden, da sie im MM-Plan auch ohne Wendel unter die Oberfläche geführt werden.
Sie sind also dort auch nur um eine Ebene versetzt nach unten. Damit bleibt der Zugang unter der Platte zur Balkontür erhalten.

Der Zugang zur Gaube ist nicht ohne Weiteres möglich. Vielleicht muss ich diese Pille schlucken und mir was Pfiffiges überlegen, wie man sie öffnen und die Fenster putzen kann.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#10 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 27.08.2014 16:16

Hm. Bilder hochladen ist wohl so'ne Sache.

Hallo Holger,

ich hatte gestern abend noch mal nachgedacht und folgendes skizziert, auf Basis des gespiegelten Plans. (Der hat den Vorteil, daß man die dann linke Seite quasi unverändert übernehmen könnte - oder eben, wie auf der Skizze, eine Wendel anfügen.)
plan Holger by Wolfram, on Flickr

Die Hilfslinien zeigen:
- die Dachschräge, deren SChattierung beim Scan verlorengegangen ist
- eine Reichweite von ca 85cm.

Das "G" wird realisiert, indem der Nebenbahnhof rechts aus dem Flur herausgeschwenkt wird in die Raummitte hinein. Die Führung der einzelnen Linien muß natürlich noch anders gedacht werden - du könntest u.U. sogar den Nebenbahnhof optisch von der Hauptbahn trennen, so daß man ihn nur von einer Seite dieses Anlagenschenkels sehen kann.
Gestrichelt gezeichnet eine längere Ausführung dieses Schenkels, für eine großzügigere Auslegung dieses Bahnhofs möglich. Und, der Gipfel der Kühnheit, den Nebenbahnhof nicht als Endbahnhof auszulegen, sondern als Durchgangsbahnhof mit einer Brücke, die (u.U. nach Durchfahrt einer Gleiswendel im gestrichelten Teil) in den Schattenbahnhof mündet. Diese Brücke könnte ausgehängt werden, und dann wäre der Bahnhof Endbahnhof, oder die verdeckte Gleisverbindung zwischen Bahnhof und Wendel ein Wendegleis für Wendezüge. Nur Rocrail müßte wissen, wenn die Brücke nicht da ist.

Und vor der Balkontür, als weiteres Sahnestück, der Rollwagen mit der Gleiswendel. Verfahrbar, wenn du an die Tür mußt, und mit Schloßhaken an die Anlage zu binden.

Für die Gaube hätte ich eine total verrückte Idee: es gibt doch diese mehrteiligen Leitern, die sich auch als Brücke hinstellen lassen. Ähnlich könntest du eine herausnehmbare Brücke vorsehen für den Fensterputzer, die an der Wand eingehängt wird und vor der Anlage auf eigenen Füßen steht oder sogar auf einer Trittleiter (was aber wackliger ist). Hauptsache, sie liegt über den Modellbahn-Einbauten.
Ist sicher einfacher herzustellen als ein trapezförmiges Segment der Anlage, das herausgezogen werden könnte (falls du den SBF wirklich hinter die Anlage stellst, könnte der allerdings stehenbleiben, das vereinfacht die Sache.
trapezförmig deshalb, weil das leichter ein- und auszuschieben ist als ein Parallelogramm.

Total verrückt, oder?


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#11 von Spockie ( gelöscht ) , 27.08.2014 17:21

Servus

Auch eine Möglichkeit, ohne Verschieben.
Mit einem 50cm Durchgang unten zur Balkontür, einen Flügel kann man öffnen, den anderen nur etwa 45°.
Aber durch den beidseitigen Zugang kann die Anlage dort auch etwas mehr Tiefe bekommen, bis 150cm.

Der andere Durchgang sollte auch nicht schmäler als 60cm sein.

Zur Dachgaube:
Vor der Anlage ein Holzbock, Brett auf Bock und Fensterbrett, fertig.





Spockie

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#12 von rainerwahnsinn ( gelöscht ) , 27.08.2014 18:53

Hallo Holger im gemütlichen Bensheim,

das entwickelt sich ja gut hier

so wie Gerhard es gezeichnet hat würde ich es auch favorisieren. Den linken Flügel vielleicht sogar noch etwas mehr zur Raummitte. Ist ein guter Platz für die Wendelei, da du jederzeit von allen Seiten eingreifen kannst, selbst bei 150 cm Tiefe.

Muss die Wendel eigentlich so viele Runden haben? Bis 20cm runter sollte doch auch reichen, oder nicht?

Viele Grüße
Rainer...w


rainerwahnsinn

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#13 von hdw_64625 , 27.08.2014 19:26

Hallo zusammen,

So - habe mal das kurze Zwischenhoch dieses Augusttages genutzt um ein paar kleine, weiße Bälle über große, grüne Wiesen zu schubsen (wenn Ihr wisst was ich meine).
Ist eigentlich mein Sommerhobby - wenn denn mal Sommer wäre

Auf der anderen Seite konnte ich mich dafür um das eigentliche Winterhobby während des Urlaubs kümmern, auch nicht schlecht.

Erst einmal vielen Dank für Eure Mühe, jetzt nimmt das ja hier richtig Fahrt auf.

Zitat von Wolfram
Für die Gaube hätte ich eine total verrückte Idee: es gibt doch diese mehrteiligen Leitern, die sich auch als Brücke hinstellen lassen.


Du wirst es nicht glauben, aber solch eine Leiter hat mein Schwager in der Scheune in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Zitat von Spockie
Zur Dachgaube: Vor der Anlage ein Holzbock, Brett auf Bock und Fensterbrett, fertig.


Auch eine einfache Lösung, Danke!

OK - Problem Gaube mit Fenster als geklärt angesehen (Haken dran).

Die Idee mit dem "Wendelwagen" (neue Wortschöpfung - kommt bestimmt in 3 Jahren in den Duden ) hat was, habe aber aus eigenener Erfahrung ein bißchen Sorge, dass ich den Anschluss nicht so sauber hinbekommen.

Ich habe genau an dieser Stelle heute eine aufklappbare Platte (auf den Bildern am Anfang kann man sie erkennen), jedoch sind die Verbindungen nach dem Schließen sehr schwierig wiederherzustellen und "hakeln" immer ein bißchen bis es wieder flutscht.

Hier mal eine Nahaufnahme von der "Problemzone":



Sollte aber für den Wendelwagen kein Problem sein. Für den Neubau sollen es ja K-Gleise werden, die kann man genau auf Kante kürzen soweit ich weiß, oder?

Die Brücke im Zimmer wäre sicher der "Hingucker". Sie vermeidet, ähnlich wie der Wendelwagen scharfe Wenden am Ende der Platten und das ist gut so! Und wenn die Brücke nicht da ist, mache ich das wie der im MiWuLa. https://www.youtube.com/watch?v=BupF6B-ZxTs

Aber nein, keine Angst Wolfram, das kann ich Rocrail locker beibringen (Sperren einer Fahrstrasse per Aktion).

Eure Vorschläge zur Anlagenform gehen ja beide in etwa in die gleiche Richtung, mal vom Wendelwagen und der Brücke abgesehen. Der "Wendehammer" (ich nenne ihn jetzt mal so) von Dir, Gerhard ragt halt ein bißchen arg in den Rest des Zimmers. Dort steht ja heute ein Sideboard, das könnte mit Wolframs Variante dann verbleiben. Da ist halt das ganze Werkzeug drin. OK - bei meiner ursprünglichen Variante hätte es auch entfernt werden müssen. Die Werkzeuge hatte ich gedanklich in die neuen Regale unterhalb der "Anhöhe" (Ende Nebenbahn rechts) verfrachtet.

Ich werde jetzt mal das 3D-Modellbahn Studio bemühen und mit Hilfe Eurer Vorschläge und der MM-Vorlage einen neuen Plan entwerfen, das kann aber dauern
Also nicht enttäuscht sein, wenn ich mich ein paar Tage nicht melde, nächste Woche geht auch wieder der Ernst des Lebens los und da muss (darf) ich gleich wieder in die Schweiz. Dort ist die Vorbeifahrt der Schweizer Züge immer ein wahres Gedicht.

Upps - da kam gerade noch was:

Zitat von rainerwahnsinn
Muss die Wendel eigentlich so viele Runden haben? Bis 20cm runter sollte doch auch reichen, oder nicht?


Ja das stimmt, hatte ich ja weiter oben auch schon angemerkt:

Zitat von Holger
Die Anordnung der Schattenbahnhöfe muss gar nicht allzusehr angepasst werden, da sie im MM-Plan auch ohne Wendel unter die Oberfläche geführt werden.
Sie sind also dort auch nur um eine Ebene versetzt nach unten.


Der Wendelwagen geht mir aber jetzt wahrscheinlich nicht mehr aus dem Kopf


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#14 von hdw_64625 , 27.08.2014 19:39

Hallo Wolfram,

was ich noch fragen wollte: Sind eigentlich meine Dateien bei Dir angekommen auf deiner email-Adresse?


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#15 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 27.08.2014 20:57

Hallo Holger,

ja, sind sie. Meine Skizze war auf dem Ausdruck deiner Datei entstanden. (UNd weil die über LibreOffice gelaufen ist, sind die Fenster so lustig dargestellt.)
Die Schrumpfschlauchtechnik ist schon ein bißchen extrem... ich hatte mal mit Verbrauchsdetektion geliebäugelt, wie sie die Außenleiterfraktion anwendet, weil ich mit einer Flm-221 etwas Kummer hatte, die auf K-Gleis nicht ordentlich laufen wollte. Aber auf einmal tut sie's. War wohl bloß ein bißchen "eingerostet". (Und weil ich nicht unbedingt Lust habe, alle C-Gleise zu "kannibalisieren"...)
Wenn nun das Argument "Lok mit schlechter Masseabnahme" wegfällt, werde ich vielleicht doch die kostengünstigere Variante wählen.

Zum Übergang vom festen zum mobilen Teil, ob nun Klappe, Brücke oder Wagen: ich hab da mehrfach Lösungen gesehen mit Führungsstiften oder -schienen, die einen genauen Sitz der einzelnen Elemente garantieren. Und dann solche Klemmen drauf, wie auf deinem Bild zu sehen. (Sowas hatte ich mal am Kühlschrank, das ist hundesicher.)

Viel Spaß in der Schweiz (trotz Arbeit), da gibts nicht nur tolle Züge (obwohl die Zeiten der schweizspezifischen Lokomotiventwicklung vorbei sind), sondern auch gute Schokolade. Und gute Uhren, aber davon braucht man ja nur eine.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#16 von hks77 , 28.08.2014 14:48

Hallo Holger,

bzgl. der Gleisfrage:
Für den Untergrund gibt es kontaktsicherheitsmäßig nichts Besseres als C-Gleis.
Praktisch keine Verluste an den Übergängen.

Im sichtbaren spielt das K wegen Flex seine Stärke aus.
Auch die fast schlanken Weichen fressen hier nicht soviel Platz wie beim C.
Optisch ist es leider in die Jahre gekommen (Profilhöhe, fetter Mittelleiter)
Eingeschottert sieht das C deutlich besser aus.


Gruss Jürgen

Spielbahnplan pur gefällig: https://abload.de/img/grnscheidnurc3e_aktuetnly7.jpg


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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#17 von hdw_64625 , 28.08.2014 15:07

Hallo Jürgen,

danke für deine Einordnung.

Ich habe meinen Enkeln zu Weihnachten eine Startpackung gekauft "Moderner Umschlagbahnhof" (29266). Man kann sie ja nicht früh genug auf die richtige Bahn bringen.

OK - es steht zwar bei mir und wenn sie da sind spielen sie manchmal auch damit. Leider sind Fernseher und spielen mit dem IPad oft interessanter. Ich bin dabei immer wieder begeistert wie leicht es sich auf- und abbauen lässt und wie ruhig die Loks darauf laufen. Der Vergleich zum M-Gleis ist frappierend (klar - sind schon einige Jahrzehnte Entwicklung dazwischen).

Auch die RM herzustellen für den S88-Bus ist wohl sehr leicht mit dem C-Gleis, das muss man mit zunehmendem Alter auch berücksichtigen. Und mit dem Löten habe ich es eh nicht so.
Wenn Du das Bild von der Klappe weiter oben betrachtest, habe ich auch versucht das M-Gleis etwas "aufzuhübschen". Jede Menge Arbeit, Ergebnis nicht besonders zufriedenstellend. Aber ich habe auch schon C-Gleis Anlagen gesehen, die wunderschön eingeschottert waren. Im Gegensatz zum M-Gleis kann man beim C-Gleis auch mit Unterflurantrieben (Servos, etc.), bzw. Serviceluken arbeiten und muss bei einer Störung nicht wie bei mir im Moment alles rausreißen. richtig?

Wobei ich auch viele Erfahrungsberichte gesehen habe, die die Märklin-Antriebe für die C-Weichen am liebsten aus dem Fenster werfen würden, da sie so oft kollabieren.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#18 von h0-m-jk , 28.08.2014 15:19

Hallo Wolfram,

den Einwand mit den Masseproblem der Lok verstehe ich nicht.
Wenn die Lok keine Masse mehr bekommt, verbraucht sie auch nichts, und ein Stromfühler könnte auch nichts anzeigen. Bei Masse Erkennung hingegen würden alle Achsen auslösen, also auch Vorlaufachsen oder Wagen Achsen. ...

Ansonsten werde ich es so machen, wie Jürgen empfohlen hat, also C unten, K oben (wegen Flex)...bin aber noch im Untergrund am werkeln. In meinem Planungsthread siehst Du u.a. meine Bekehrung zum K...i.e. Flexgleis...

Bei K-Gleis soll das alte Hohlprofilgleis (21xx) problematisch gewesen sein, wegen Korrosion glaube ich gelesen zu haben...


Viele Grüße
Jörg

Sammlung Gleispläne aus dem Stummiforum: viewforum.php?f=154

Bau Marienhofen light: viewtopic.php?f=15&t=180786


 
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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#19 von hks77 , 28.08.2014 15:29

Zitat von h0-m-jk


Bei K-Gleis soll das alte Hohlprofilgleis (21xx) problematisch gewesen sein, wegen Korrosion glaube ich gelesen zu haben...



Moin Jörg,

das 21xx hatte allerdings weder Flexgleis noch schlanke Weichen.
Optisch war das rundere Profil schöner als das aktuelle eher Eckige.
Aber leider wie Du sagst schmutz- korrosionsanfällig. Wobei auch das relativ war.
In trockenen Räumen hielt sich das doch sehr in Grenzen.
Ich habe früher selber damit gebaut.
Hier mal zwei Bilder von früher. Weichen sind 21xxer






Heute siehst bei mir dann eher so aus:


Gruss Jürgen

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#20 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 28.08.2014 16:04

Hallo Holger,

Zitat von h0-m-jk
den Einwand mit den Masseproblem der Lok verstehe ich nicht.
Wenn die Lok keine Masse mehr bekommt, verbraucht sie auch nichts, und ein Stromfühler könnte auch nichts anzeigen. Bei Masse Erkennung hingegen würden alle Achsen auslösen, also auch Vorlaufachsen oder Wagen Achsen. ...



Stimmt. Die Sache ist, dies ist eine umgebaute 2L-Lok. Die hat isolierte Räder, und die einzige Verbindung zwischen links und rechts liegt darin, daß die linken und die rechten Radschleifer intern zusammengeschaltet wurden beim Umbau. Und zwar nur auf einem Drehgestell, das Motordrehgestell trägt nichts zur Stromabnahme bei. (Original ist das, glaube ich, bei GFN anders, aber zu meinem Vorteil im Hinblick auf Digitalisierung wurde schon mal ein isoliertes Motorschild eingebaut bei der Umrüstung.)
Das bedeutet, ich habe ggfs. nur mehr zwei Räder, die Masse abnehmen, wenn ich eine Schiene isoliere. Das kann knapp werden...

zum K-Gleis: das meine habe ich großenteils 1995 mit einer Startpackung erworben, weil ich damals der Ansicht war "Modellgleis kann nur K-Gleis sein". Ein bißchen was auch gebraucht, davon ist aber in den Wirren des Lebens einiges verlorengegangen... Auf die Schienenklemmen und die Kontaktlaschen des Mittelleiters ist nur bedingt Verlaß, da mußt du sehr häufig einspeisen. Nicht nur B-Strom, sondern auch 0-Leiter! Mangels genügender Kontaktfläche sind die Übergangswiderstände hoch, und ich habe einige Schienen, darunter das Anschlußgleis, die sich bis zum Schmelzen der Schwellen erhitzt haben. Über ca 1,4m Fahrstrecke werden die Lokomotiven deutlich langsamer!
Auf dem C-Gleis meines Sohnes habe ich das nicht beobachtet, trotz ähnlicher Dimensionen des Kreises (mehr hab ich nicht, mehr hat er nicht...) und der äußerst ungünstigen Einspeisung der MS1 an einem Stumpfgleis (das war platzmäßig nicht anders zu lösen). Selbst die großen Stromfresser aus 50er-Jahre-Konzeption werden (analoge Lok auf digitaler Speisung - ops: ) nirgends langsamer, und seine einfachdigitalen Loks ebensowenig wie meine Deltas, die bei ihm schon mal ein Ründchen gedreht haben.

Hier in der Ruhmeshalle gibt es genügend Anlagen mit C-Gleis, die zeigen, daß man mit nicht mehr Aufwand als bei einem reinen Schwellengleis auch aus C-Gleis Gutes machen kann.
Die Krönung wäre freilich Peco-Gleis mit den (von Peco angebotenen) Pukos im Schotter. Die Verlegearbeit ist aber noch mal höher, und die Weichen sind englischen Stils.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#21 von hdw_64625 , 28.08.2014 16:15

Hallo zusammen,

also wenn ich die Bilder so vergleiche . . .

[Ich bin eher der gradlinige, saubere Typ . Auch mag ich schmutzige, gealterte Loks eigentlich gar nicht so (für manch einen geht es gar nicht ohne). Es bleibt für mich immer noch Spielzeug und keine verkleinerte Wirklichkeit im Gulliver-Format, auch wenn realistisch gestaltete Szenen schon was für sich haben (kann man ja trotzdem im Umfeld machen). Ich fühle mich im letzten Bild - wie sagt man so schön heutzutage - besser abgeholt. ]

. . . und auch den letzten Beitrag von Wolfram mit einbeziehe kann es eigentlich nur C-Gleis werden.

Immer noch etwas, wenn auch nicht mehr ganz so viel


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#22 von hdw_64625 , 31.08.2014 01:22

Hallo zusammen zu später Nacht,

ich konnte es mir natürlich nicht verkneifen, eure Vorschläge so schnell wie möglich in eine neue Planung umzusetzen. Ich habe im Prinzip die G-Variante mal weitergedacht und den Wendelwagen und die Brücke von Wolfram erst einmal verworfen (sorry Wolfram ops: ). Ich habe alles mit schlanken Weichen geplant. Die Nebenstrecke rechts und der, bzw. die Schattenbahnhöfe fehlen noch, aber da sehe ich im Moment keine großen Probleme diese anzuschließen.

Allerdings hänge ich jetzt etwas fest. Ich hoffe man kann es im folgendem 3D-Bild in etwa erkennen.



Die Umkehrung rechts (mit einem Pfeil markiert) macht mir Probleme. Wenn ich dort direkt zurückschwenke (auf dem Bild etwas vor dem Pfeil also sofort nach links) und die Kehrschleife komplett weglasse, kann ich den Abzweig zur Nebenbahn in der Mitte nicht sinnvoll platzieren. Dort fehlt einfach Länge, um die Abfahrt der Nebenbahn nicht zu steil werden zu lassen, da ich dann wesentlich früher wieder mit gebogenen Gleisen fortfahren muss. In der gezeigten Variante geht es, aber ist solch eine Kehrschleife auch sinnvoll und sieht einigermaßen gut aus? Zumal es auf der Brücke auch noch 3-gleisig wird und sogar die Weiche darauf zu liegen käme.

Wenn jemand das 3D-Modellbahn Studio besitzt, kann ich den Plan ja mal im Internet veröffentlichen.


Gruß aus Bensheim

Holger

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#23 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 31.08.2014 03:50

Hallo Nachteule,

die Gleisverbindung fehlt an der Stelle auch noch (wie auch der Hbf aus zwei Einrichtungsbahnhöfen besteht, die untereinander keine Verbindung haben). Aber würde "in echt" die Nebenbahn dann nicht eher im Tal bleiben und unten mit einer Verbindungskurve angeschlossen werden? Je nachdem, in welche RIchtung du sie anschließen willst, eben mit einer Kurve in die Schleife, oder mit einer Kurve Richtung Schattenbahnhof.


Wolfram1

RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#24 von hdw_64625 , 31.08.2014 10:28

Hallo Wolfram,

Ich nehme an, du arbeitest in der Nachtschicht

Zitat von Wolfram1
die Gleisverbindung fehlt an der Stelle auch noch (wie auch der Hbf aus zwei Einrichtungsbahnhöfen besteht, die untereinander keine Verbindung haben).


Beides ist der Benutzung der schlanken Weichen und des Gleisabstandes von 64,3 (R3, R4 und R5) zuzuschreiben. Wenn ich diese Verbindungen schaffe, verbrauche ich unheimlich viel Länge speziell im Hbf. Für eine Verbindung von zwei schlanken Weichen werden wahnsinnige 53,62 cm ge-, bzw. verbraucht. Es gibt bei diesem Gleisabstand ja auch keine DKW, oder sogar DWW mit denen man es platzsparend realisierend könnte.

Es sieht zwar cool aus mit den schlanken Weichen und besonders die eleganten Kurven, aber ich habe eben zu wenig Platz dafür. Also werde ich das Ganze wieder auf die Standardradien R2/R3 umplanen. In meinem ersten Entwurf war das ja so, also kann ich den Hauptbahnhof von dort einfach wieder übernehmen. Ist zwar schade, aber wie sagt Ihr so schön da oben "Wat mutt dat mutt".

Zitat von Wolfram1
Aber würde "in echt" die Nebenbahn dann nicht eher im Tal bleiben und unten mit einer Verbindungskurve angeschlossen werden? Je nachdem, in welche RIchtung du sie anschließen willst, eben mit einer Kurve in die Schleife, oder mit einer Kurve Richtung Schattenbahnhof.


Das wird die Lösung sein, aber auch dort hilft nur R2 und vielleicht auch (verdeckt) R1 unter Einsatz der Bogenweichen. Die Schleife könnte ich ja auch wieder überbauen und damit bekäme die noch zu zeichnende Nebenstrecke mit Kopfbahnhof wieder mehr Raum, ähnlich wie in meinem ersten Plan. So hattest Du das ja auch vorgeschlagen und vielleicht kommt dann auch wieder die Brücke ins Spiel.


Gruß aus Bensheim

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RE: Mein Weg von der Spielbahn zur Modellbahnanlage

#25 von Wolfram1 ( gelöscht ) , 31.08.2014 21:11

Hallo Holger,

Nachtschicht nur samstagabends, ich muß ja sonntagmorgens was zu sagen haben.

Die DKW etc. gibt es schon, auf Bestellung bei Weichen-Walter. Allerdings auch zu einem happigen Preis. Und im Internet geistern Pläne herum, wie man eine schlanke Kreuzung zur EKW oder DKW umbauen kann. Und außerdem verspricht Märklin seit Jahr und Tag die schlanke DKW sowie große Bogenweichen. Mal sehen. Wenns in Lippstadt weder regnet noch die Glocken läuten noch die Schranken geschlossen sind, vielleicht...

Dreiwegweichen habe ich eigentlich nie gemocht.

Ich lasse mich überraschen.


Wolfram1

   


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