RE: N - Montan Eigenbau - RöHWAG-Projekt

#1 von Hewi62 , 11.11.2014 19:46

Hallo zusammen,

vorab: Die Zeit, die ich für das Einstellen und Schreiben benötige, fehlt mir dann beim Bauen...also bitte ich schon mal vorab um Verständnis, das es hier nicht immer schnell voran gehen wird....und Zeit hat man ja nie genug...


Zunächst ein technischer Versuch in Sachen Bilder Upload, habe ich noch nie gemacht....

Ein Überblick über die gesamte Anlage:



Der erste Eigenbau - eine Burg:



Das erste Industriegebäude in Eigenbau:



...das Montan Thema folgt...ich übe noch mit der Technik...


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RE: N - Montan Eigenbau - RöHWAG-Projekt

#2 von Hewi62 , 11.11.2014 20:01

...nun der erste Versuch in Sachen Montan / RöHWAG - eine gewisse Dokumentation versuche ich auch....


Die Idee zum Eigenbau entstand aus den Beschreibungen in einigen Foren hier - natürlich in HO...also hauptsächlich HDAG, DK Recycling und BHW/Belval... Ich habe seit Jahrzehnten Spur N, irgendwann kam die Idee, das muss dann doch auch in 1:160 funktionieren - das war im Mai diesen Jahres.
Also gleich mal loslegen und erste Versuche durchführen
Stundenlanges surfen im Netz, wegen der Maße und ausprobieren beim Herstellen der konischen Zylinder; gut das ich einen variablen Zirkel habe – denn den notwendigen Kreisbogen sollte man nicht unterschätzen
Der „Versuchsofen“ zum Test incl. farblicher Behandlung; Form ok, aber der an der Farbe muss noch gearbeitet werden



Schnell kam die Idee auf, gleich zwei Hochöfen herzustellen, so breit ist ein Ofen nicht und in der Praxis gibt/gab es auch eher mehrere und nicht nur einen Hochofen; außerdem muss die Spur N auch einen Vorteil gegenüber HO haben.
Zur Namensgebung: RöHWAG = Rösrather Hüttenwerke AG;
Reale Anschauungsobjekte sind der Landschaftspark Duisburg-Nord (Meidericher Hüttenwerk), die Henrichshütte in Hattingen und Phoenix-West (Hoesch AG) in Dortmund; zusätzlich die Zeche Zollverein und unzählige Bilder im Netz über alle möglichen Teilaspekte wie z. B. Rohrleitungen;
im Stummiforum natürlich die DK Recycling, HDAG und die BHW/Belval; zur Gestaltung der Umgebung DIE Garagenanlage und andere wunderschöne Gestaltungen im Modell;
Einen Plan gibt es nicht, genauso wenig wie ein konkretes Vorbild, die Größen / Proportionen sind gemessen / maßstäblich umgerechnet bzw. einfach einer optischen Begutachtung unterlegen.


Also zwei Öfen, und hier die erste Stellprobe – von beiden Seiten betrachtet, am Ende werden sie nicht direkt neben
einander stehen





Der Sockel ist 13 cm im Quadrat – 4 cm hoch, dass reicht für die Durchfahrt in der später hinzukommenden Gies-Halle

Der obere Teil ist aktuell nur aufgesetzt; das Zusammenkleben funktioniert nicht wirklich; viel zu aufwändig bei mäßigem Ergebnis

Die Pappe macht ein gutes Bild; das funktioniert schon mal; die erste Idee von der Höhe der ersten Arbeitsebene sieht
auch nicht schlecht aus

In der Realität ist der Ofen nach der max. Ausdehnung noch etwas gerade, das habe ich mir geschenkt, sieht man
hinterher eh nicht und wäre in der Herstellung (bei meinem Verfahren) zu aufwändig gewesen.


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#3 von Hewi62 , 11.11.2014 20:23

...der dritte Teil und damit genug für heute:

Details vom unteren Teil; dieser ist aus einer 1,5 Liter Wasserflasche entstanden, so gibt es keine Probleme eine exakt runde Form zu bekommen. Hilfreich ist auch die Spachtelmasse für Plastik von Revell, so können die Einbuchtungen ausgespachtelt werden
Der untere Teil der Pappe ist zunächst nur eingesetzt
Auch der erste Versuch der farblichen Behandlung – das Rost rot passt
Die Böden bestehen aus 1,5 mm Pappe, das entspricht ~24 cm in der Realität…sollte reichen – es gibt ja noch Querstreben zur besseren Stabilität des Bodens


Beide Öfen in voller Pracht… – die konische Form ist gut zu erkennen
Links und rechts erkennt man die Höhe der zweiten Arbeitsebene, diese passt nicht – muss höher werden, sonst können die beiden Teile (der obere und der untere) des Ofen nicht kaschiert werden




Dieser Teil des Aufbaus ist bis ~26 cm hoch
Danach kommt der Gasaustritt und die Beschickungsöffnung
Bis hier waren es zwei Wochen…die Tests brauchen ihre Zeit


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#4 von hda , 11.11.2014 22:37

Hallo,

ha, Du hast ja schon eine Anlage! Da kannste wenigstens den Ärger abfahren, wenn die Öfen welchen machen
Industrie ist auch schon da, was will man mehr.

Ist der verwendete Karton eigentlich wasserfest?
Bei meinem ersten Ofen hatte ich den Gießhallenboden mit grauem Fotokarton ausgeklebt, um das Anmalen zu sparen.
Als es dann mit Weißleim und Sandauftrag losging, schlug er Wellen......musste ich -auch am angrenzenden Teil- als Sandberge tarnen, sonst wäre der ganze Boden verdorben gewesen.

Sieht jedenfalls hoch interessant aus, was Du schon stehen hast!
Ich lass' mich überraschen, wie Du Dich weiter durchkämpfst und wünsch Dir viel Spaß dabei

Gruß
Heinz


 
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#5 von Remo Suriani , 12.11.2014 10:52

Hallo "Hewi"

schön, einen neuen N-Bahner hier begrüßen zu können. Dein Hauptbahnhof hat ja schon echt ein beeindruckendes Maß. Gibst davon auch einen Gleisplan?

Deine Burg ist auch schon gut gelungen, Klasse für den ersten Eigenbau, nur die Farbe würde ich etwas grauer wählen, so ist es etwas zu gelblich - meine persönliche Meinung.

Dein Hochofenprojekt finde ich sehr spanend. Als Jugendlicher habe ich mich durch das Thema Stahlerzeugung in der Schule und die wohnliche Nähe zum Landschaftspark Nord in Duisburg auch dazu verleiten lassen eine 3qm Anlage nur für ein Hüttenwerk zu verplanen. Irgendwie habe ich mich da aber übernommen und auch noch nicht gut genug gebaut. Aber die Interesse bleibt. Vor dem Problem mit der Hochofenform stand ich damals auch. Ich habe mir damals über einen Bekannten die Form aus Kunststoff drehen lassen. Das ist dann absolut maßhaltig und in Kunststoff kann man auch gut bohren um damit zum Beispiel die Düsen für die Heißwindleitung einbringen. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, was sowas kosten würde. Ich hab's damals über den Bekannten wohl nicht zu realistischen Marktpreisen bekommen.

Wenn Du das Projekt ernsthaft weiter verfolgen willst und Dich das interessiert, kann ich mal meine Eltern fragen, ob die Teile noch irgendwo rumfliegen, denn ich werde sie sicher nie mehr brauchen. Ich kann aber nichts versprechen.

Kleiner Tipp: Wenn du noch die Heißwindringleitung machen willst und nicht weiß woraus: Ich habe im Baumarkt dicke runde Gummidichtungen gefunden, die gibt's in verschiedenen Größen. Für die Abstichhalle habe ich damals die Bahnsteighalle von Faller genommen und etwas umgebastelt. Die hat schon eine passenden Hallenform.


Viele Grüße
Dirk

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#6 von Hewi62 , 13.11.2014 20:26

@Heinz:

Ja, bin völlig flexibel, mal bauen mal fahren, so wie mir gerade ist.
Nein, die Pape ist mit Sicherheit nicht wasserfest, aber ist bisher kein Problem, ich muss ja nicht wirklich mit Wasser kühlen[flash=] [/flash]

@Dirk:

Zunächst, ja auch bei Dir habe ich immer wieder heimlich geschaut....gute Sache!...
Burg: Auf dem Foto sieht das stärker nach Gelb aus als in der Realität, dennoch werde ich mir die Mauer noch mal vornehmen...
Ofen: Vielen Dank für Dein tolles Angebot in Sachen Ofen, ich bin schon weiter - hohle hier aber erst die letzten Monate auf, damit die "Geschichte" rund ist, daher brauche ich in dieser Hinsicht aktuell nichts....danke!!!!
Hauptbahnhof: Nein, ich habe keinen Gleisplan - auch hier eher die planlose Variante....aber ich habe schnell 4 Fotos gemacht, darauf müsste alles zu erkennen sein - auch diese nicht immer gut geworden sind:

Maße: Links und rechts 1,5m * 1,2m in der Mitte, der eigentliche Bahnhof ist 2,0m * 1,2m:






...später die (historischen) Fortschritte in Sachen Öfen

Grüße
Andreas


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#7 von Hewi62 , 13.11.2014 20:46

...nun in Sachen Öfen:

Die ersten farblichen Behandlungen der Sockel sind bereits passiert; was fehlte zu Beginn? Die Möglichkeit eine Gießrinne einzuarbeiten! Daher wurde der Sockel mit 4mm Balsaholz erhöht…und schon passen die beiden Gießrinnen hinein...irgenwie habe ich im Hinterkopf, das solche Fehler quasi immer passieren....
Die Laufrinne für das flüssige Eisen und die Schlacke ist im Werden; der Kreis des Ofens ist angedeutet; die Trennung von Eisen und Schlacke erfolgt in der später zu bauenden Gießhalle – Schlacke oben, Eisen fließt unten…ist halt schwerer


Was steht da im Hintergrund? Die ersten drei Türme für die Winderhitzer? Möglich….optisch gar nicht so schlecht…aber nur 3…ich brauche 6 Stück – es sind halt zwei Öfen


Ein Ofen im Aufbau, die Scheibe wird zur Verbindung des unteren und des oberen Ofen-Elementes benötigt. Die Pappe direkt zu kleben funktioniert nicht, das habe ich nach mehreren Versuchen aufgegeben


Beide Öfen wieder in ihrer ganzen Pracht und in Farbe – ohne improvisierte Arbeitsbühnen…farblich passt mir das schon mal;


Damit oben auch ein exakt runder Abschluss erfolgt passt eine 6cm Holzscheibe gaaaanz genau…als wenn es einen Plan gegeben hätte…
Bei den oberen Teilen habe ich die Farbe verdünnt, das Ergebnis gefällt mir besser; unten muss nicht nachgearbeitet werden, der Unterschied ist halt im Gebrauch entstanden – wird aber auch durch die Arbeitsbühnen und den verschiedenen Anbauten später nicht mehr auffallen…hoffe ich zumindest ... Designstudie akzeptiert ...


Der Fotograph muss aber noch üben…was soll der Schatten da?…es wird schon noch genügend Möglichkeiten dazu geben….oder ein Profi muss mal her…
Die Laufrinne im Detail; auf dem ursprünglichem Unterbau ist noch 4mm Balsaholz hinzu gekommen, so konnte die Gießrinne gut hinein geschnitten werden; etwas dunkler kann sie noch werden
Der Auslass des Ofens ist auch schon mal markiert; hier kommen später die Schamottsteine hin
Irgendwie ist der Ofen ganz schön ramponiert.…Gebrauchsspuren halt….
Nun wird es mal Zeit die Bestellung beim Architekturzubehör aufzugeben


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#8 von Hewi62 , 13.11.2014 21:16

..und weiter geht es....

Endlich habe ich die Bestellung beim Architekturbedarf vorgenommen – 3 Tage später kam die „Bastelkiste“
Nun geht es an das Stahlgerüst des Ofens; die Gesamthöhe des unteren Teils ist bei 25 cm – der Sockel ist 4,4 cm hoch.
Die Ecken sind H-Träger (4,5x4,5mm) – die unteren Querträger sind so genannt I-Träger (6x3 mm), im oberen Teil werden diese 5x2,5 mm
Die Maße der einzelnen Ebenen sind auf der Sperrholzplatte aufgezeichnet – damit auch nichts schief geht… Rutschfest fixiert – hier habe ich mit "Beschwerungs"-Eisen gearbeitet (10cm, 2*2cm und 2*1cm) – habe ich von einem befreundeten Metallbauer bekommen
Die ersten beiden Ebenen werden 4,4cm hoch, damit ist die zweite Arbeitsebene genau in der Höhe der Verbindung der beiden Ofenteile und verdeckt diese…so hoffe ich zumindest….

Detail der Querträger, 2mm müssen entfernt werden, sonst passen diese nicht in die Aussparung des H-Trägers…schon wieder ein Schatten…der Fotograph…Mann!


Das erste Gerüst partiell zusammen gebaut – da musste für die Fotos schon mal etwas mehr aufs Bild…Design Probe mit Farbe
Die entsprechenden Wagen mussten jetzt auch mal aufgestellt werden – Loks von der Dortmunder Eisenbahn und der RAG, Torpedopfannenwagen von Krupp und Schlackewagen von Hoesch: Höhe passt, unterhalb der Gießhalle gibt es genügend Spielraum



Eine Baustellenaufsicht habe ich nun auch (woher habe ich diese Idee wohl?), damit die Figuren variable aufgestellt werden können – es müssen ja viele Bereiche begutachtet werden – kleben diese auf transparenter Verpackung


Die Querträger passen optisch – I-Träger 6x3mm - oben werden es 5*2,5mm werden…schrieb ich schon mal…
Die Gießrinne darf immer noch dunkler werden; die weißen Stahlträger bekommen einen Grün/Grau/Schwarz Anstrich; die Plattformen werden metallisch und mit Schwarz verwittert; das Einfügen der Plattformen ist übrigens ein Puzzle – der Platz reicht gerade aus um die Untere einzufügen; die einzelnen Bau-Schritte bei den Oberen werden genau überlegt werden müssen – die Baustellenaufsicht kann zufrieden sein




Ab Juni:
Das zweite Gerüst ist nun auch in einer ersten Aufbau-Stufe fertig – die Farbe kommt am Wochenende, das Wetter soll ja super werden – damit ab auf die Terrasse und die Farbeimer heraus´

Mehr als die ersten 4 Ebenen können nicht fertig gestellt werden, dann müssen zunächst die Überlegungen des weiteren Zusammenbaus kommen; klar ist schon einmal, das die ersten beiden Ebenen inklusive der Anbauten am Ofen zunächst komplett gebaut werden müssen, sonst kommt man da später nicht mehr heran; die Farbe passt, aber in der Realität sehen die Stahlträger und -streben besser aus als auf dem Bild. Gleiches gilt für die Plattform
Die Bauaufsicht ist zufrieden – auch mit den Details



Grüße
Andreas


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#9 von Jör g Schmidt , 15.11.2014 03:43

da isser ja

Moin Andreas
lassen wir uns doch mal überraschen was in der Spur N noch so machbar ist...
willkommen im Montanerklub

N N hoch hinaus, ja mhm da war doch was, sprich mich am Freitag mal drauf an, irgendwas klingelt da grad...


schöne Grüße von der Wupper
Jörg

die Bergischen Hüttenwerke und Belval im Anlagenbau:
viewtopic.php?f=15&t=82704


 
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#10 von Hewi62 , 16.11.2014 11:44

@Jörg, kein Problem, ich habe auch 2-3 andere Ideen; kann aber nur bis 12:00 bleiben....bis Freitag.

...und nun weitere historischen Fortschritte:

Weitere Details, die schon vorbereit sind, wobei das Hauptaugenmerk für die Details auf die ersten beiden Bühnen liegt – diese müssen komplett fertig gestellt werden; später kommt man da nur noch schwer heran
Fast fertig gestrichenen Plattformen – zunächst nur in Eisenoptik, die Verschmutzung kommen als nächster Schritt…Farbe schwarz – was sonst…


Die Bauaufsicht ist schon bei den Entlüftern die links und rechts neben dem Abstich-Loch stehen werden; hier fehlen noch die Gitter und etwas dunkle Verschmutzung, die verrosteten Aluminiumteile sind gut zu erkennen; die Designstudie passt…..


Der erste Versuch in Sachen Steigrohre (0,6mm Draht und 1,5mm U-Profile – 1cm breit); nach dem Zusammenbau war ich tiefenentspannt - das wird noch einmal für den zweiten Ofen benötigt; am Anstrich wird auch noch gearbeitet werden


Die Heißwindleitung, die auf der zweiten Ebene um den Ofen herum führt – im Ursprung ein 3-adriges Stromkabel.
Der Anschluss an die Rohrleitung ist schon mal angebracht, scheint zu halten, Uhu und die Spachtelmasse für Plastik harmonieren gut miteinander


Die erste Designprobe für die Anschlüsse der Heißwindleitung an den Ofen (3mm Rundstab und 2mm Polystyrol); zunächst mit Uhu geklebt und dann mit Holzspachtel bearbeitet – es fehlt noch der Einsatz der Feile
Die benötigte Menge habe ich noch nicht berechnet, ich glaube die Anfertigung wird eine Ewigkeit dauern


Noch etwas grundsätzliches zum Arbeitsablauf. Die Abfolge ist relativ willkürlich, nur die ersten beiden Arbeitsplattformen werden zunächst fertiggestellt. Dann werde ich das weitere Vorgehen durch testen und überlegen festlegen. Zwischendurch werden immer mal wieder Kleinteile hergestellt, so wie es mir gerade in den Sinn kommt – und der Faktor Spaß wird dabei immer berücksichtigt.

...der erste Versuch dieses Uploads ist dann auch verschütt gegangen...also nun geteilte Beiträge....

Andreas


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#11 von Hewi62 , 16.11.2014 11:55

...Teil 2:

Wochen später…Interessant ist die Wirkung der Farbe bei unterschiedlichem Lichteinfall; Verbindung am Kessel für die Heißwindleitung – 0,5mm Polystyrol mit einer Lochzange ausgestanzt; funktioniert super, und das in verschiedenen Größen…Nummer merken…


Nachdem die vorherige Designstudie in der Herstellung zu aufwändig war, hier das neue Verfahren – schrittweise, die einzelnen Teile befestigen; es sind 27 Anschlüsse je Ofen; - Rohr: Holz, Länge 1,3cm und 3mm im Durchmesser
Kleberspuren werden später beseitigt…bitte nicht meckern…


Mit allen Anschlüssen gleich ein Belastungstest – hält! Das Gewicht der Heißwindleitung sollte nicht unterschätzt werden


Die senkrechten Anschlüsse werden mit Kreuzpinzetten fixiert, bis alle geklebt sind dauert es also; 27 Anschlüsse x 2 Öfen x 3 pro Abend =…..


Zwischendurch schon mal das Design im Einbau geprüft; der Rohranschluss ist immer noch nicht vollständig bearbeitet; Das Zuleitungsrohr passt quasi als wenn es eine Planzeichnung gegeben hätte...
Der Einbau ist ein Puzzle, der Ofen muss gedreht werden, damit der Anschluss der Zuleitung auch am Hochofengerüst vorbei kommt.


Abschluss: Pape 4x4 mm; 2 mm Rohr - Rohr: Polystyrol, Länge 1,2cm, Durchmesser 3mm; Winkel nach Augenmaß
Der erste Einbau offenbart dann doch „Schlamperei am Bau“; es müssen viele Anschlüsse nachgearbeitet werden!


Rechts unten: Herstellung der Abschlüsse im „Fließbandverfahren“ – Lineal zum Größenvergleich


...das ist nur für den Erbauer, das sieht hinterher niemand!!!....Abluft oberhalb des Abstichs – auch hier wird die heiße Luft abgesaugt; für die Aufnahmen ist das Gestell auf dem Kopf gelegt; im Fachjargon: Stichlochentstaubungsanlage


Das Material ist Holz; 0,5 x 1 cm beim Rechteck Kanal und 6 mm beim Rohr; die Haltungen sind aus 1mm Vierkantprofilen
Verschmutzung passt mir schon mal; die farbliche Behandlung vom Stahlgerüst wirkt auch – ich muss mich mal selbst loben, hoffentlich sieht das die Bauaufsicht auch so

Außen der Übergang von der rechteckigen Form zur runden Form; Holzkitt zur Angleichung passt prima – den habe ich auch schon bei einigen Rohrknicken eingesetzt; erst kitten, dann trocknen und dann mit der Feile entsprechend glatt feilen …da kommt immer wieder der Schlosser durch….


Bau der Stichlochbohrmaschine - Resteverwertung


Erste farbliche Behandlung der Maschine



..bevor das wieder schief geht, lieber gleich einstellen
Andreas


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Doktor Fäustchen hat sich bedankt!
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#12 von Hewi62 , 16.11.2014 12:02

...aller guten Dinge sind drei:

Zweiter Versuch für die Winderhitzer (Cowper). Die Beschaffung von gleichmäßigen Rohren ist schon schwierig – also Abflussrohre aus dem Baumarkt; die Unterschiede im Durchmesser sind nicht ganz passend, evtl. fällt mir ja noch etwas ein… 5 cm Durchmesser vs. dünneres Rohr 4 cm, bzw. 2,5 cm
Aber der Schnitt ist eine Katastrophe!...ein Desaster, da passt ja nichts…wer war das? Wo ist die Bauaufsicht?


Genau hinsehen, unten rechts ist die Bauaufsicht schon wieder unterwegs und waltet ihres Amtes. Die Stellprobe von den verschiedenen Rohren wirkt schon; die 5cm sind gesetzt, aber die 2,5cm (hell grau) erscheinen mir zu schmal; zusätzlich ist an den 5cm schon mal ein Ausgleich erfolgt, nun stehen diese senkrecht
Zweiter Versuch für die Winderhitzer (Cowper) – 2b mit 2,5 cm
Relativ zum dicken (5 cm) Rohr wäre ein Durchmesser von 3 cm richtiger….muss mal „googeln“….gibt es nicht im Baumarkt
Die schlechte Schnitt Qualität wird durch Karton ausgeglichen; fixiert mit Gummibänder…passt
Und die Baustellenaufsicht begutachtet und diskutiert das Ergebnis…mal abwarten was dabei heraus kommt… …bestimmt der richtige Rohrdurchmesser….



Grüße Andreas


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#13 von Hewi62 , 16.11.2014 19:28

...Stunden lang bei der HDAG geschaut, man kommt ja dann zu nichts ...nun aber weiter, die Zeit aufholen:

Der „Anschluss“ der Heißwindleitung, alle senkrechten Verbindungen wurden mit Kreuzpinzetten gehalten. Das gleiche Spiel wie vorher, da ich nur 3 habe ist die Aufbauzeit bei 27 Anschlüssen entsprechend lang….Wochen halt….


Nach einer Realitätsprüfung in Hattingen stellte ich zu viele Anschlüsse (= ca. 9 Stück) fest, aber besser mehr als weniger heißen Wind….man weis ja nie…
Beim zweiten Ofen hatte ich dann den Dreh heraus, auf dem Kopf legen – die Heißwindleitung ist unten, dann geht es viel schneller; man sieht den Nachbearbeitungsbedarf, und immer noch die Kleb-Spuren...aber, und kaum mach man etwas richtig, schon funktioniert es!

Alles fertig, dann muss ein Einbau als Designprobe erfolgen; beide Öfen mit der dritten Ebene
Die zweite Arbeitsebene ist bereits fest angeklebt


Und natürlich ist die Aufsicht wieder dabei!


Unabhängig zur Perspektive….ich finde es passt alles….
…ok, evtl. die Heißwindleitung noch etwas verschmutzen….
Nun aber mal etwas Farbe…aber hurtig…ähh wenn Zeit ist…

Wie sieht das eigentlich mit der Arbeitszeitverordnung bei der RöHWAG aus? Ich muss mal den Betriebsrat fragen
Die Kohlenstaubzuführung kommt als nächstes „dran“; da hierfür die Öfen wieder herausgenommen werden – anders wird der Einbau nicht funktionieren – müssen die „Kleinteile“ der ersten Arbeitsebene noch auf ihren Einbau warten

Auch auf der dritten Arbeitsbühne passt der Aufsicht alles
Die Trennung des unteren und des oberen Teils der Öfen wird durch die pass-genaue dritte Ebene nicht zu erkennen sein….eine genaue (nicht vorhandene) Planzeichnung ist schon was wert….ein großes Lob an den Bauleiter!


Sowohl von „ganz“ oben also auch mit etwas mehr Details sehe ich keine Beanstandungen…das gilt auch für die Farben an den Trägern
...die Heiswindleitung passt...


Der Buchstabe (oben rechts das „L“ dient übrigens zur Kennzeichnung der Öfen (L = links, R = rechts); ein Tausch ist nicht sachdienlich, so richtig (= zu 100%) sind diese dann doch nicht gleich….Fertigungstoleranz, oder wie nennt man das?



Das war im August...

Grüße Andreas


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#14 von Hewi62 , 16.11.2014 20:10

..weiter geht es...lieber kleinere Beiträge, damit ich nicht wieder heraus geschmissen werden kann und der ganze Kram wieder von vorne anfangen muss...ist schon wieder schief gegangen!!!....Ruuuuhhhhhe bewahren….

Zwischen durch kleinere, farbliche Fortschritte an der Bohrlochstopfmaschine- für den Hinweis Dank an Heinz! Es ist eine Hydraulikleitung (Kupferkabel 0,4 mm) hinzugekommen Die Schutzgitter an der Bohrlochabluft sind auch angebracht...alles wie immer unter genauster Begutachtung der Bauleitung...




Nun aber etwas über die Winderhitzer (Cowper) und der Frage wie stelle ich die Metallplatten der Hülle her? Die Bauleitung bei der Begutachtung des ersten Versuches - weiße Kartonstreifen mit Rost bemalt....


Zwischenzeitlich - bis zu einer besseren Idee in Sachen Stahlplatten - sind die Türme ausgerichtet; nun sehen die Türme schon mal besser aus; schön
ausgeglichen – aber 5 cm und 4 cm sind es dann doch nicht;
es werden die 2,5 cm….Phoenix hat hier den Ausschlag
gegeben, dort erscheint mir das auch so…die 4 cm Türme
kommen in die Restekiste – man / Mann weis ja nie....


Inspektion im Detail - wie immer - ist auch gut so!


Zum Größenvergleich:


Die ersten Stahlplatten sind montiert (Größe 1,2cm x
3,6cm) weiße Streifen (0,25mm x 0,5mm Polystyrol); wie man sieht ist es ein Pappbogen aus dem Bastelbedarf geworden...da kommt noch ordentlich Farbe drüber, dann schaun mir mal...


Bis zur Trocknung werden die Teile mit einem Gummiband gehalten


Der erste Turm der Winderhitzer mit gealterten einzelnen Stahlplatten und
Verbindung; das Design passt schon fast, nur oben muss der Glanz noch
„entfernt“ werden; die Höhe passt auch relativ zum Hochofengerüst
; die Platten sind mit dem Skalpell einzeln geschnitten
; der Sockel ist schwarz, am oberen Ende arbeite ich noch...zur Erinnerung, das sind die "Ausgleichsstücke damit der Turm auch gerade steht - schneiden war nicht so meine Sache...siehe weiter oben...


Beim dicken Turm sind es 1,3cm x 3,6 cm Platten, pro Einheit 56 Stück + ein
Passstück; die Dünneren haben 1,3 cm x 2 cm Platten, hier sind es pro Einheit
42 Stück + einem Passstück



Gans rechts zwei weitere Türme, beim Rechten sieht man noch im oberen Drittel
das Gummiband für die Fixierung der Bauteile; der Unterschied zum gealterten
Turm ist unverkennbar...die Aufsicht schleicht auch schon wieder herum...


Details im „Rohbau“; die Verbindungen sind schon etwas
gealtert = schwarz angemalt; ich hätte den Turm für das Bild etwas drehen sollen,
den Pfusch am Bau sieht die Bauleitung hoffentlich nicht;
gemeint ist die schiefe Stahlplatte – das wird beim
Alterungsprozess schon noch verschwinden;



Also zügig altern damit es der Aufsicht nicht auffällt....und immer wieder diese Schatten, der Fotograf muss noch gehörig lernen



Da haben wir sie wieder, Gott sei Dank am
gealterten Turm; die Beiden machen einen zufriedenen
Eindruck; fürs erste passt die Designstudie schon mal


Die Heißwindleitung ist farblich behandelt ; einzelne
Anschlüsse am Ofen werden noch farblich (Rost rot)
nachbehandelt:
Der Glanz kommt eher vom Blitz, in der Realität kann man keinen erkennen, evtl. aber auch weil die Lichtverhältnisse
nicht so „strahlend“ sind



Ok, die horizontalen Anschüsse müssten deutlich kürzer sein,
aber es gibt ja kein Vorbild, und so ist das bei der RöHWAG
halt gebaut worden



Der Gesamteindruck ist stimmig! Man was bin
ich froh dass bisher alles bei der Bauleitung durchgegangen
ist; gar nicht auszudenken welche zeitliche Verzögerung es
geben könnte

Vor dem rechten Hochofen liegen diverse Kleinteile für die ersten Ebenen...



..jetzt aber wieder schnell absenden...

Andreas


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#15 von Hewi62 , 16.11.2014 20:28

...und weiter geht es, was wird das?



Die Ringleitung für die Kohlenstaub-Zuführung; damit erhöht sich die Effizienz des Ofens, es muss weniger Koks zugeführt werden; ein solch wichtiges Detail darf natürlich nicht fehlen;

Diese besteht aus 1,4 mm Stahldraht, und irgendwie habe ich den schön rund bekommen; die Verbindungen sind aus der „Kleinkram-Kiste“; das aktuell noch weiße Teil wird der
Anschluss der Leitung zum Kohlenstaub Behälter


Die Bauaufsicht ist übrigens vergrößert worden, 2 Personen
reichen bei der Großbaustelle nicht aus
;
Hier werden die Halterungen für die Kohlenstaub-Ringleitung
begutachtet; jeweils 5 mm lang, 1,5 mm H-Träger und 1,5 x
0,25 mm Polystyrol-Steifen...diese werden am Ofen befestigt...


Die ersten Steigleitungen sind eingebaut – diese lagen ja
auch schon „ewig“ neben den Türmen, es musste sich ja nur
jemand finden der sie einbaut….nun hat es ja funktioniert



Zur Abwechselung hier sieht man die aktuelle Besetzung der Bauleitung im
Einsatz; beide Gerüste direkt aneinander;
irgendwie sind sie ja doch ziemlich gleich geworden – so soll
es auch sein – die Bauleitung ist mit den Steigleitungen an
beiden Türmen offensichtlich einverstanden




Warum liegen die Unterteile der Öfen schon wieder auf dem
Kopf?
Die Halterungen für die Kohlenstaub-Zufuhr wurden
angebracht; das war mal wieder eine Tätigkeit ohne Brille,
sonst bekomme ich das bei der „Größe“ der Anbauteile nicht
hin


Wenn man genau hinschaut können 2/3 Halterungen gesehen /
erahnt werden;
Wie immer, wichtige Bauteil werden durch mehrere Personen
in Augenschein genommen – hoffentlich hält die ganze
Konstruktion auch; das wird am folgenden Tag ausprobiert
Oben rechts sieht man einen weiteren Kollegen – dieser
begutachtet die ersten Diagonal-Streben für die Hochofengerüste; mit
zunehmenden Baufortschritt muss auch an die Statik gedacht
werden



Mal wieder ein fototechnischer Fehler, ein Finger des Fotografen….wie war das mit der Übung?



Andreas


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#16 von Hewi62 , 16.11.2014 20:42

...der letzte Teil für heute

Herstellung der Anschlüsse für die Kohlenstaub-Zufuhr
Kupferdraht – 0,4 mm; Metallhülsen – 0,8 mm; beide zunächst geklebt und dann schwarz angemalt





Der Ofen steht wieder Kopf; beim zweiten Arbeitsschritt ist die Justierung so einfacher; zusätzlich hilft die Schwerkraft für eine gute Verbindung zur Kohlenstaub-Ringleitung


Das schöne an diesem Bau sind die vielen verschiedenen Arbeitsschritte, mal ganz kleine Details, und dann wieder etwas gröbere Arbeiten – das ist auch der Grund warum die Themen hier immer mal wieder wechseln

Zwischendurch wurden die ersten Stützträger und Verbindungen angefertigt; nach dem Einbau wird natürlich die Arbeit gleich von der Bauleitung in Augenschein genommen


Die Öfen stehen wieder aufrecht. Die Kohlenstaub-Ringleitung mit Halterungen und Anschlüssen zur Einblasung




Und was soll ich schreiben? Natürlich wird wieder alles genau begutachtet; die Anschlüsse am Ofen sind wohl interessanter als die Stützen und Querstreben



So, das war es für heute, habe schon mächtig Ärger mit anderen Leitungsnutzern bekommen...

Grüße
Andreas


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#17 von Hewi62 , 17.11.2014 21:22

...weiter im "Endspurt" zum aktuellen Status Quo:

Da die zweite Ebene soweit fertig gestellt ist - Heisswindleitung und Kohlenstaubleitung - kann nun auch der endgültige Einbau des unteren Ofen-Teils erfolgen.
Die Schamottsteine am Abstichloch konnten erst jetzt angebracht werden, da der Ofen sonst nicht durch den Boden der zweiten Ebene gepasst hätte
Die Absaugung für die Heißluft und den Staub ist an den äußeren Bereichen angebracht worden; damit besteht die Stichlochentstaubungsanlage aus einer oberen und einer seitlichen Absaugung – weiter oben ist die Obere zu sehen - das Bild mit "nur für den Erbauer"
Es fehlt der Sand an der Gießrinne und noch ein paar Utensilien…das hat noch Zeit...da komme ich auch später noch heran.
Links,


Totale,


Rechts, am Abstichloch wurde der Ofen schon farblich nachbearbeitet


Auch von der Seite / Hinten macht die Ablauftleitung ein nettes Bild; der Schatten kommt von der nächsten Arbeitsebene, der Boden ist eingelegt


Soweit passt die Designprobe schon mal; auch die Kohlenstaub-Ringleitung ist gut zu erkennen;
Da die Traglast geringer wird, sind in der zweiten Ebene die Stützpfeiler auch schmaler, dafür aber mit Querstreben und passenden Eckverbindungen (3,2 x 5 mm, 0,25 stark)...wenn man genau hinschaut...


Der Pfeiler und die Querstrebe auf der linken Seite konnten erst nach dem Einsetzen des Ofens eingebaut werden; der Anschluss der Heißwindleitung ragt über die Querstrebe hinaus, daher wurde die Leitung / der Ofen quasi ans Eck eingesetzt und dann in die richtige Position gedreht …soviel zum Puzzle-Spiel…quasi planmäßig…


Zum Schluss kommt die gesamte Bauleitung und begutachtet auf allen Ebenen; irgendwie scheint es zu passen


Am linken Abstichloch; bei genauer Betrachtung erkennt man auch die graue Hydraulikleitung an der Stichlochstopfmaschine


Blick im Detail, auch in die Heisswindleitung....



...fast fertig / up to date...einen habe ich noch...
Andreas


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#18 von Hewi62 , 17.11.2014 21:51

...der letzte Streich bis zum Status Quo:

Produktion von Stahlstreben


Insgesamt geht der Bau aktuell eher etwas langsam voran; der Urlaub brachte die Belegschaft aus dem Tritt; und dann kommen auch noch regelmäßig Champions League Spiele mit dt. Beteiligung, diese ziehen die Belegschaft in den Bann; ...noch sagt die Geschäftsleitung nichts...
Diese Mal aber mit Absicht und zum Größenvergleich....Bild mit Finger


Ein wichtiger Moment, der Boden für die dritte Ebene wird befestigt. Damit ist der untere Teil des Ofens nun wirklich fest verankert, und kann nicht mehr heraus genommen werden. Gewichte drauf und trocknen lassen.


In der dritten Ebene wird ein großer Teil der Kühlung zu sehen sein;
Die Idee zu dieser Art der Kühlung ist von der Henrichshütte abgeschaut; alles erfindet die Bauleitung der RöHWAG natürlich nicht neu.

Der Bauzustand nach den ersten beiden Arbeitsgängen in der Massenproduktion

Technische Details zur Kühlung: 3,2mm hoch, ~7 mm breit; die Verbindungsleitungen besteht aus Klammern für einen Schnellhefter, in der Höhe gekürzt mit einem Seitenschneider

Weitere Begutachtung – auch einzelne Produktionsabschnitte werden eingehend durch die Bauleitung geprüft … diese tritt hier quasi immer mit allen Mitarbeitern an … ein Beleg für die Wichtigkeit dieser Elemente


Erst kleben und dann bemalen, es gab schon viel Ausschuss-Produktion, also was bleibt? Nacharbeiten....am Ende war es einfacher als gedacht...naja quasi mit Plan


Begutachtung durch die Aufsicht, fertig zum Anbringen am Ofen.


Die ersten Elemente angebracht, das geht so durch. Die Zu- und Abflüsse fehlen natürlich noch.


Ohne viel Worte …. Designstudie passt…


Ja ich gelobe Besserung in Sachen Ausleuchtung



...und dann hat mich ein Virus überfallen...die Kohlenstaub-Leitung sollte schon einmal bis außen am Gerüst gelegt werden...beim werkeln wurde aus einem Anschluss gleich drei die zum Kohlenstaub Silo führen werden; vorher natürlich in einer Leitung zusammen laufend...der Faktor Spaß war schon enorm...und irgendwie macht Leitungsbau süchtig...jetzt schon....

Es wird sich auch gleich um die Kohlenstaub-Zuleitung gekümmert bzw. diese wird kontrolliert

Die Deckenhalterung (in der Kreuzpinzette) der Kohlenstaubleitung besteht aus 1,5mm H-Träger, Länge 10mm; zusätzlich wird eine Schlaufe angeklebt; da wird die Leitung dann „eingefädelt“.

...so, nun habe ich den aktuellen Stand beschrieben; von nun an wird es deutlich langsamer gehen; der normale Baufortschritt halt...

Ich hoffe, die Bilder geben auch Anregungen zum Eigenbau, so wie mir die Bilder in den anderen Foren Anregungen gegeben haben....und wenn was nicht passt, bitte sofort Rückmeldung, ich arbeite ja planlos....

Grüße von der RöHWAG
Andreas


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#19 von hda , 17.11.2014 22:03

Hallo Andreas,

Junge da haste aber 1 Aufwand getrieben!
Kommt mir irgendwie bekannt vor

Bei Deinen Maßangaben spannt es mir immer die Hosenträger......
Jetzt bin ich neugierig auf die Bohrmaschinen
und wünsch' Dir weiter soviel Spaß wie bisher

Gruß
Heinz


 
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#20 von Hewi62 , 19.11.2014 22:53

Hallo zusammen,

nun geht es in "Echtzeit" weiter, also etwas langsamer.

Zwischendurch gibt es immer mal wieder Versuche - hier z. B. ein Geländer; das untere ist nur aus Polystyrol, funktionierte nicht, daher auch schon in zwei Teilen...


1,5mm L-Träger, 7mm hoch, durchgebohrt für die Querstangen aus Stahl – im Grunde schon gut, aber der Aufwand ist riesig; mal sehen was ich bei der IMA in Köln so diskutieren kann; kaufen lohnt sich bei diesem Teil bestimmt, das Geländer von Faller ist eigentlich auch ok, aber eine Laser Cut wäre m. E. besser...und Geländer werde ich "unendlich viele" benötigen


Hier sind Halterungen für Rohrleitungen (der H-Träger ist 5mm lang) – ich bin ja gerade an den Kohlenstaub-Zuleitungen- zumindest vom Ofen bis bis Außen am Ofengerüst; 3 sind es geworden; die Produktion ist easy, also weiter so….wie immer schaut mindestens Einer sich den Arbeitsschritt genau an


Kohlenstaub-Zuleitungen…die ersten eigenen Rohre! 1,4mm Stahldraht; die Deckenhalterungen hatte ich vorher schon einmal beschrieben
Bei N ist die bildliche Abbildung schon etwas schwieriger als in HO, sei‘s drum, „in der Realität“ sieht das super aus….und unterstützt die Sucht nach mehr…




Hier die Herstellung von Bogenstücken für die Kohlenstaub-Zuleitung - ein Rohr wird außen am Ofengerüst um die Ecke geführt werden;
Die Flansche sind zum Teil noch weis, die Farbe kommt später beim zusammensetzen der Leitungen; Rost Farbe, zusammen drücken, und eine Nacht warten, dann hält alles.
Die Flansche sind wieder mit der Lochzange aus einer 0,25mm Polystyrol Platte ausgestochen…das funktioniert wirklich super


Zum Abschluss für heute 3 Designstudien (ich konnte mich auf keine einzelne Studie festlegen) der ersten Rohre incl. außen angebrachter Halterungen…geht so durch…auch ohne Bauaufsicht






Grüsse von der RöHWAG
Andreas


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#21 von Hewi62 , 30.11.2014 22:06

Hallo zusammen,

nun ja, in "Real Time" geht es dann zwischendurch auch mal langsamer. Hier die Beschreibungen und Fotos der Aktivitäten der letzten Wochen.

Zunächst die Rohrproduktion; ansetzen des Bogenstückes


Unglaublich aber nach 2 Wochen ist dann doch nur das gerade Stück rechts angebracht worden…das Anbringen ging immer wieder schief…das Bogenstück hielt einfach nicht…evtl ..waren es ja die rohen Kräfte die auf diese einwirkten…dabei finde ich Rohre so schön…
Zusätzlich sieht man die schwarze Ringleitung am Boden den dritten Arbeitsebene; diese verdeckt mögliche Spalte am Ofen – hier befindet sich ja die Trennung der beiden Teile


Als Entspannungsübung auch mal grobe Arbeiten, es wurden weitere Metallplatten an den Winderhitzern angebracht; hiervon schenke ich mir die Fotos - weiter oben sind ja ein paar Aufnahmen, eine andere Optik geben die jüngsten Arbeiten auch nicht her...

Bogenstücke im „Parallel-Lauf“ …da könnte schon noch mehr gehen…mal sehen…


Die schwarze Ringleitung wird begutachtet; geht so durch; eine Trennung der der Ofenteile ist nicht mehr zu erkennen…


Zusätzliche Arbeitsebene an der Kühlung; stabile Pappe und 1mm Quadratstäbe für die Halterung – die Arbeitsebene wird an der nächsten Decke befestigt…einfach ist ja langweilig….


Provisorisch liegt die Arbeitsebene schon mal um den Ofen; wenn ich mir die beiden von der Bauleitung so anschaue, dann ist die zusätzliche Arbeitsbühne schon ganz schön hoch, da muss dringend ein Geländer und eine Treppe dran....(am besten gelasert ; ich hoffe der Empfänger liest es hier auch, ist kein drängeln...)


Nach dem „Rohr-Debakel“ noch eine andere Entspannungsübung: Ich habe im Material-Lager gesucht, überlegt, mit der Bauleitung gesprochen und nun scheint es zu funktionieren; die erste Schalttafel (Ausführung groß – oben rechts ein Doppelkasten; und gleich wieder zwei von der Bauleitung dabei…die geht so durch, nur der rechte Pfosten muss nachgearbeitet werden…und Farbe fehlt auch noch.


Nach der Designstudie gleich mal eine kurze „Massenproduktion“; Stromanschlüsse? Nie ohne Bauleitung;
technische Maße (schreibe ich für mich auf, evtl. brauche ich diese ja irgendwann noch einmal): Die Tafel ist 15 x 7 mm; die einzelnen Kästen sind aus 1,5 x 0,7mm U-Profil und 2mm hoch; die Stützen sind 0,5 x 1 mm und 14mm hoch – hier kann ich evtl. noch kürzen….




Zur farblichen Behandlung habe ich aktuell keine Idee…grün??? Das Hochofen-Gerüst ist schon grün….grau??? Irgendjemand eine Idee….


Grüße von der RöHWAG
Andreas


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#22 von hda , 01.12.2014 22:38

Hallo Andreas,

lichtgrau wird gern genommen, damit kannste wohl nicht viel falsch machen

Sag mal, gibt es in N eigentlich die kleinen blauen WC-Häuschen?
Anscheinend besteht bei Deiner Mannschaft dafür Bedarf, denn zwei Herren der Bauleitung machen den Eindruck, sie hätten schweren Druck auf der Blase – und wo soll man hin, mitten auf dem Tisch und von Kameras verfolgt......

Die stumpf geklebten Rohrstücke sind sicherlich eine Zeitbombe, auch wenn sie vorläufig zu halten scheinen.
Hast Du zufällig ein Stück Kabel in der Asservatenkammer, dessen Isolierung über die Rohre passt? Dann könntest Du nämlich die Leitungen so lang wie möglich am Stück vorbiegen. Von der Isolierung mit 'ner Rasierklinge beliebig viele 'Flansche' abschneiden und an die gewünschten Stellen schieben. Geht auch um Kurven.

Und wie hoch sind eigentlich N-Geländer? Mit Abmessungen in 'fremden' Maßstäben tu' ich mir immer schwer.......würde mal auf ca. 7mm tippen, liege ich da richtig?
Vielleicht lässt sich was auftreiben.......

Jetzt erst mal Viel Spaß mit 1000 Schaltschränkchen

Gruß
Heinz


 
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#23 von Hewi62 , 03.12.2014 21:38

Hallo Heinz,

Dank für Deine Ideen!

Zunächst in Sachen Geländer: Ja, das hast Du schon richtig getippt, 7mm Höhe ist ok in N, weiter oben habe ich mal mein gelbes Testgeländer gezeigt, das geht für mich so durch und ist auch 7mm hoch.


In Sachen Farbe "lichtgrau" ein paar Versuche, ich habe mich noch nicht entschieden, aber was es alles für "graue" Farben gibt.....


Ich habe einfach mal in den verschiedenen Farben Schränke improvisiert...und gleich ist die Bauleitung wieder dabei.


...mal sehen für welches grau ich mich entscheide...


Hier der Zwischenstand in Sachen Schalttafel, ein paar farbliche Variationen...mal sehen wo das endet...das grau hier ist übrigens blaugrau...
unten links die erste Desing-Studie, für mich geht die so durch...


...mit Deinem Tip im Sachen Dixi-Klo...naja mal sehen, evtl. nehme ich das diesen Monat mal versuchsweise in Angriff, die Idee ist wirklich gut...das ist ja eine Baustelle...

...ABER, was die wirklich machen siehst Du hier:


...und hier:


..also wie es sich gehört, richtig schuften...

Zwischendurch eine Design-Probe der ersten Schalttafel, irgendwie muss das ja auch Strom ran...


Interessant, zumindest für mich als Laie, ist die unterschiedliche Wirkung bei verschiedenem Lichteinfall...


...auch da kann ich noch eine Menge lernen...

Grüße von der RöHWAG
Andreas


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#24 von Hewi62 , 06.12.2014 12:21

Hallo zusammen,

nur mal ganz schnell ein paar Bilder - in diesem Monat wird es direkt an den Öfen wohl nicht wirklich weiter gehen...irgendwie ist die Zeit knapp...

Auf Anregung von Heinz, bin ich mal etwas vom eigentlichen Thema abgewichen ....der erste Versuch einer mobilen Toilette; ob es eine zu kaufen gibt, kann ich nicht sagen, ich habe nicht gesucht; eher spontan die Idee aufgegriffen und los gebastelt. Die Basis ist Balsaholz - zwei Schichten über einander geklebt, dann das Dach gefeilt und mit dem Skalpell die Ecken herausgearbeitet, zum Schluss Farbe drüber
Die Detailaufnahmen entlarven ja auch wirklich jeden kleinen Produktionsfehler


Rechts liegen die nächsten Balsaholz Stücke; zunächst sollte aber das erste Exemplar entstehen, damit ich sehen kann ob es wirkt...naja etwas nacharbeiten, aber eigentlich könnte die Designprobe durchgehen...
Im Hintergrund liegen diverse Schränke gestapelt, diese habe ich zwischendurch schon mal auf Vorrat produziert, man weis ja nie wie viele benötigt werden....
...es scheint Mittagspause bei der RöHWAG zu sein, sonst wäre die Schlange nicht so lang...


Am eigentlichen Thema gibt es kleinste Fortschritte bei den Schalttafeln, es fehlt noch hi und da etwas Farbe und natürlich die Kabel...aber besser verlegt als im Versuchs-Design...


...immer wieder das Gleiche, die Aufsicht prüft - auch zwischen Schritte - ja die tafeln bekommen noch insgesamt mehr Farbe (Verschmutzung) damit die Kleber Reste nicht mehr auffallen...besser habe ich das nicht hinbekommen, mit weniger Kleber ist die Haltbarkeit nicht gegeben, oder es liegt daran, das ich nicht so sauber arbeiten kann...und die "Größe" der Kästen nicht vergessen = 1,5x0,7mm und 2mm hoch




Grüße von der RöHWAG in der Mittagspause...
Andreas


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#25 von Hewi62 , 15.12.2014 21:26

Hallo zusammen,

..und weiter geht's - wenn auch langsam; in diesem Monat stehen viele andere Termine auf dem Programm. Ich hoffe die Bilder gefallen.

Nicht das eigentliche Thema, aber als Ablenkung zwischendurch habe ich an der Idee von Heinz weiter gebaut – die Designprobe hatte mir gefallen, also ging es an die Erstellung der 5 anderen Dixi Klos;
Ich habe mich für zwei verschiedene farbliche Varianten entschieden – unschwer zu erkennen


Aus der Nähe erkennt man schon noch ein paar handwerkliche Fehler, aber im Original und mit etwas Entfernung ist die Wirkung verblüffend – das bleibt so; die Bauleitung scheint auch damit zufrieden zu sein, nun hat jeder sein eigenes Örtchen.


Dann noch das Suchspiel: Wie viele Dixi-Klos sind zu erkennen?...und was offenbart das Detailbild? Man, ist die rechte Stütz schief!!!!...das geht so nie durch...



Neben der Ablenkung „Dixi-Klo“ gibt es nun eine Massenproduktion von kleinen Schränken und weiteren Schaltkästen; die Schaltkästen sind 4 x 6 mm, Balsaholz mit 2mm Stärke - es fehlen noch die Befestigungs- Halterungensprofile...die "Farbe" auf dem Bild kann ich nicht erklären....

An den kleine Schränken sind die Türgriffe zu erkennen - im Bild Mitte rechts


Fotographisch habe ich mich auch (leicht) verbessert, die Ausleuchtung ist besser – an einem Baustrahler konnte ich nicht vorbeigehen….aber irgendwie fehlt da noch ein Zweiter zur Beleuchtung von zwei Seiten, damit die Schatten geringer werden, oder ganz verschwinden…
und an dem "Farbenspiel" muss ich noch mal arbeiten


Ferner haben die großen Schalttafeln ihren elektrischen Anschluss bekommen – die Kupferkabel wurden vor schwarz angemalt….und gleich mal wieder die Kontrolle der Bauleitung


Gleich mal die neue Beleuchtung ausprobieren…und? Viel besser als bei den ersten Aufnahmen…aber ohne den oberen Teil


Dafür aber mit verbreiteter Grießebene – hier habe ich zu beiden Seiten etwas angebaut; irgendwie erschien mir der Platz zu gering - an der Henrichshütte gibt es an einer Seite auch eine große Fläche neben dem Hochofengerüst; nun geht es, ich habe eine kleine Kranbahn für die rechte Seite im Kopf....oder ist das die Heißwindleitung im Weg? Wird später genauer betrachtet, wenn ja, dann kommt die Kranbahn auf die andere Seite....
Zwischendurch habe ich immer mal wieder an den Winderhitzer weitergebaut, also die „Stahlplatten“ angebracht…ist ja eine Heidenarbeit…nicht schwierig, aber es dauert halt…aber das Ende ist quasi schon in Sicht...alles noch ohne Farbe


Im Detailbild erkennt man die noch zu unebene Oberfläche des neu angebauten Teils; hier wird noch geschmirgelt


Das war es mal wieder....

Grüsse von der RöHWAG
Andreas


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