Hallihallo! Heute sind drei Stück vierachsige Umbauwagen von Märklin (00774-02, -09, -15) bei mir eingetroffen. Die Wagen sind laut Verkäufer (privat) noch unbenutzt und waren im Karton gelagert. Im Voraus habe ich bereits DC-Radsätze gemäß Märklin-Katalog bei meinem örtlichen Mobahändler gekauft.
Sowohl mit den werkseitigen AC-Achsen, als auch mit den DC-Tauschachsen, stelle ich fest, dass rund die Hälfte der Achsen schön frei läuft, wärend die andere Hälfte klemmt. Ich habe mit dem Messschieber mal die Achsen nachgemessen und keine Abweichungen in Durchmesser der Achse und Außenmaß der Spitzen feststellen können. Also muss die Ursache wohl in den Drehgestellblenden, oder den mittleren Achshaltern liegen, wäre meine Vermutung?
Ein kleiner Tropfen Öl brachte keine Besserung.
Anbei noch ein paar Fotos, zusammen mit einer DC-Achse.
Meine arme BR 218 hat ganz schön damit zu tun, die drei Wagen trotz unwilliger Räder zu ziehen, hehe. Aber sie schlägt sich wacker. Hab geschaut, ob ein paar Minuten "Einfahren" hilft, aber leider habe ich nicht den Eindruck.
Habt ihr vielleicht ein paar Ideen, die mir weiterhelfen könnten?
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
bei dieser Art von Achshaltern ist häufig das ganz dünne Ende durch das Hineindrücken der Achse nach innen gebogen. Versuche einmal mit einem Uhrmacherschraubendreher von der Achse her zwischen Achse und Achslager hindurch nach außen zu fahren. Ich hoffe, ich habe einigermaßen verständlich erklärt, was ich meine?
Hallo Frey Es sieht so aus als wenn du die Spitzen der Haltenasen beim einsetzen der Achsen nach unten gedrückt hast. Dadurch laufen die Achsen schwer. Es war schon jemand schneller aber mit der gleichen Annahme.
Hallo Hansi und Michael, danke für eure Ratschläge. Passende dünne Schraubendreher habe ich da, und ich habs auch gleich mal getestet. Oh weh, ich schätze die Haltenasen sitzen dermaßen stramm auf den Achsen, dass es mit vorsichtigem Biegen allein nicht getan ist, weil das Plastik danach durch seine Elastizität wieder in die Ursprungsposition zurückspringt.
Hmm.... ich überlege, ob ich es vielleicht wagen sollte, mit einem kleinen Schleifbit in der Hand (nicht maschinell) die Lager der betroffenen zu engen Haltenasen einen Hauch aufzuweiten, um den Achsen das nötige Spiel zu geben.
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Hallo Frey Beim einsetzen der Achsen mit einem kleinen Schraubendreher einen der Haltehaken ein wenig abziehen oder wegdrücken und mit ein bisschen drehen der Achse diese dann nach unten drücken. Bei dir wird der Haken schon ein wenig nach unten gedrückt sein, das kannst du eventuell wieder zurück biegen ohne abzufeilen. Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.
Auf den Fotos ist ganz klar zu erkennen, dass die Nasen der Achshalter verbogen sind. Das passiert, wenn man die Achsen unsachgemäß durch die Halter quetscht. Die Achshalter müssen bei der Montage der Radsätze mit einem Schraubendreher diagonal leicht weggedrückt werden, bevor die Achse zwischen die Nasen kommt: den Schaft eines Schraubendrehers quer zwischen die Halter schieben und dann leicht diagonal schwenken, so dass die Nasen der Achshalter sich leicht öffnen, dann erst die Achsen einsetzen. Die Nasen schnappen dann wieder zurück, das Material ist sehr elastisch.
So, nun ist es passiert, was nun? Die Achsen wieder rausnehmen, Wagen liegt auf dem Dach, Unterseite oben. Auf der Innenseite (zwischen den Haltern) mit einem Schraubendreher mit der Klinge von innen unten nach oben zur Spitze streifen und die verbogenen Nasen wieder nach oben biegen. Dann wie beschrieben die Halter spreizen, die Achse so einsetzen, dass die Nasen nicht wieder gedrückt werden. Wenn die Achse richtig sitzt, nochmals zwischen Achse und Nasen, und ggf. die Nasen nochmals etwas rauspulen. Wenn da noch ein ganz kleines hauchdünnes Häutchen an der Spitze hängt, kann man das zur Not auch noch mit einer feines scharfen Hautschere abschneiden, aber nicht die Nase kürzen!
Ich hatte das auch schon öfter, bisher ließen sich auf diese Weise die Halter und die Nasen wieder in Form bringen und blieben auch so. Etwas Öl auf die Achse hilft auch zusätzlich.
Gruß klein.uhu
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Gruß von klein.uhu Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates) Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Fantasie ist unbegrenzt. (Einstein)
Danke Hansi und klein.uhu! Jetzt habe ich besser verstanden, was ich falsch gemacht habe und wie ich es richtig mache. Werde ich gleich heute Abend ausprobieren und dann berichten.
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.
Hatte mit einem Umbauwagen aus dem 00774 er Display ähnliche Probleme, allerdings bereits ab Werk. Eines Tages fiel mir die schlecht drehende Achse auf, habe dann versucht die Haltenasen ein wenig mit dem Schraubendreher zu weiten. Da ich Angst hatte das Drehgestell zu beschädigen, auf dem Wagen war damals noch Garantie drauf, habe ich ihn zu Märklin geschickt. Die haben das Drehgestell dann getauscht . Falls eine Reparatur fehlt schlägt, das Drehgestell hat die ET-Nummer 444450, ist ab Werk lieferbar und kostet 7,99 € (UVP). Es dürften aber auch die Drehgestelle aus dem 00764 Display passen.
Hi Lukas und Bart, auch euch herzlichen Dank! Nach einigem Rumprobieren am heutigen Abend habe ich schließlich Nägel mit Köpfen gemacht - ich griff zum Bastelmesser und habe die hervorstehenden kleinen Spitzen an den Haltenasen ganz vorsichtig eingekürzt. Nun laufen die Achsen einwandfrei. Zum Glück, denn ich war kurz vorm Verzweifeln.
Viele Grüße, Stadtbahner
Meine kleine Parkettbahn "Bärlin", neu: Gleisplan #024 mit BR 023, 80 und 218 . Dieser Beitrag endet hier. Sie können noch bis zum nächsten Beitrag mitlesen.