RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#1 von guejewe ( gelöscht ) , 05.10.2017 17:12

Hallo,

aus gegebenen Anlass weise ich daraufhin, dass neuere AC-Modelle mit Sound von Roco / Fleischmann nicht mehr einwandfrei AC analog betrieben werden können.
Um textliche Wiederholungen zu vermeiden, verweise auf das von mir in DSO eröffnete Thema "https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,8322957,8322957#msg-8322957".
Laut Rücksprache mit dem Händler, bei dem ich das Modell erstand, und mit dem ich nach Rücksendung der reklamierten Lok Kontakt aufnahm, soll dies Loks mit Plux-Decoder der letzten Monate betreffen.
Ab wann und welche Loks von diesem Mangel betroffen sind, ist mir nicht bekannt, da ich in letzter wenig Modelle aus neuerer Produktion erworben habe.
Meine Neuanschaffungen: Wiederauflage Roco 78987, SNCF CC72017, Anschaffung nach Wiederauflage im April 2017 und nach Erscheinen Roco 78217, BR 03.10 DB, zeigen im Betriebsmodus AC-analog nicht das schlechte Fahrverhalten der Fleischmann BR 215 . In der Sounddecoder-Anleitung fpür 78987 wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Decoder auch auf Gleichstrom (DC) und Wechselstromanlagen (AC) analog (Sound möglich) zu betreiben ist. Bei der 03.10 fehlt ein entsprechender Hinweis in der Anleitung. Sie funktioniert trotzdem einwandfrei.

Freundliche Grüße

guejewe


guejewe

RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#2 von riedochs , 05.10.2017 21:01

Da bei Roco (vermutlich auch bei Fleischmann) normale Zimo Decoder verbaut sind sollte sich das in CV29 ändern lassen.
Aus der Zimo Anleitung CV #29 - hier ist oft Analogbetrieb abgeschaltet (Bit 2 = 0); bei Bedarf einschalten mit CV #29 = 14!


gruß

Jochen


 
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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#3 von Flo_85 , 05.10.2017 21:57

Das Problem im Link ist aber nicht das die Lok in Analog überhaupt nicht fährt sondern das Fahrverhalten schlecht ist. Dh die Analogabschaltung kann nicht der Grund für das Problem sein - da würde die Lok überhaupt nicht analog fahren.


Mfg aus Österreich, Flo

Mein Anlagen Tagebuch: https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=148671


 
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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#4 von Derrick23 , 06.10.2017 09:48

Wir wissen nicht mit welchem Fahrgerät gefahren wird, wir wissen auch nicht, um welchen Softwareversion es sich auf dem MX 645 handelt.

Eigentlich stochern wir hier im Nebel.

Ich frage mich sowieso warum sich die treuen Märklin Kunden das Gehampel mit den Drittherstellern antun, wenn das alles sooo schlimm ist.

Und jetzt kommt mir nicht mit, "wenn die das angeben, muss das auch gehen", wie soll man denn in der Neuzeit Fahrzeuge entwickeln, die über jedes noch so antiquierte Gleis laufen (M-Gleis!). Bei allen traditionellen Gleichstrombahnherstellern hat es Innovationen in Rad-Schiene gegeben, nur der selbsternannte Innovationstaktgeber hinkt hier grade vollkommen hinterher. Dafür jetzt alle anderen verantwortlich zu machen finde ich einfach nicht zutreffend. Alte Fleischmannwagen laufen eben mit den Originalachsen nicht über Tillig oder Weinert Gleise, stört es wen? Ich kenne keinen...

Die meisten der Gleichstrommodelle (und was Erich jetzt dazu sagt ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal) laufen auch auf Wechselstrombahnen zufriedenstellend.

Wenn das Problem mit den Wechselstrommodelle von Gleichstromherstellern wirklich so groß wäre, hätten wir doch wohl schon eher davon bei DSO oder hier gelesen. Mir scheint dieses Problem eher pathologischer Natur zu sein.
Warum hier nicht gleich Zimo angeschrieben wird, verstehe ich sowieso nicht, wahrscheinlich hättest du dann schon eine Antwort.


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#5 von guejewe ( gelöscht ) , 06.10.2017 13:56

Hallo,

die Antwort muss als polemisch angesehen werden, wenn man z.B. Märklinisten den Gebrauch von Fremdfabrikaten ankreidet. Eine Beschaffung von Fremdfabrikaten (teilweise mit notwendigen Umbau für Märklin) erfolgt z.B. weil entsprechende Modelle im eingeschränkten Märklin-Angebot nicht verfügbar sind, man diese Modelle aber haben will. Als Beispiele seien angefügt:
211 / 242 der DR mit Varianten: Märklin nein, Alternativen: Brawa, Piko
218 / 219 der DR mit Varianten: Märklin nein, Alternativen: Gützold, Piko, Brawa
E 310 / E 410 DB mit Varianten: Märklin alter dieser Lok ähnlicher Gussklumpen, Alternative: LS models
181.2 der DB: Märklin nein, Alternative Roco
FS E 626, E 636, E 645/646, E 655/656, E 631/632, E 651/652: Märklin nein, Alternativen: Roco, Rivarossi, ACME, LEmodels, z.t. Lima
SNCF 2D2 E-Lok: Märklin nein, Alternativen Roco, HornbyJouef.
Was die Aussage angeht, dass Probleme von Wechselstrommodellen von Gleichstromherstellern nicht so groß sein sollen, sonst hätte man mehr davon gehört, ist anzumerken, dass anscheinend die Tendenz besteht, gewisse Problem nicht wahrhaben zu wollen.
Als Beispiel führe ich das Modell der E 626 von LEmodels an, die mir ein Bekannter für Märklin-Mitteleiter umgebaut hat.
In der DSO wird z.B. ein teilweise feststellbarer Schiefstand im Gleis bemängelt, was ich nicht feststellen konnte. Jedoch hatte ich bei meiner Lok das Problem, dass sich im Betrieb der Kupplungsträger aus der Halterung am Lokboden löste, weil der Haltestift zu kurz und ich ihn daher ankleben musste. Ich habe bisher von keinem Anderen von diesem Problem gehört! Sollte ich der Einzige sein, der diese Lok mit zu kurzem Haltestift hat???
Von Roco hatte ich als Angebot das Wagenset Spree-Alpen-Express 64148 und den einzelnen Schlafwagen dieser Serie in DB-AG-Ausführung erworben, die der Händler wunschgemäß mit Roco-Tauschachsen für Märklin ausgestattet hatte, die mir beim Auspacken der Wagen entgegenfiele, weil das Material der Drehgestelle zu weich ist, die Drehgestellwangen zu weit aus einander stehen. Ein Zusammendrücken nach Erwärmung brachte keine Abhilfe. Ich habe mir dadurch beholfen, dass ich anstelle der Roco-Achsen mit Achslänge 24,75 mm von Thomschke AC-Achsen für Jouef mit Achslänge 25.4 mm beschafft und in die Drehgestelle eingesetzt habe. Von anderen habe ich zu diesem Problem nichts gehört. Sollte ich wieder nur der Einzige sein, der Wagen mit mangelhaften Drehgestellen erwischt hat.
Bezüglich der von mir festgestellten Mängel der Fleischmann-Lok sehe ich in der Einschaltung von Zimo keinen Sinn, weil man sich mit Recht darauf berufen kann, dass Fleischmann in der Beschreibung auf den nicht möglichen Einsatz im Betriebsmodus AC-analog hingewiesen hat. Da ich mit einer solchen Einschränkung der Betriebsmöglichkeiten aufgrund bisheriger Erfahrung nicht gerechnet hatte, unterblieb ein Blick in die aufgrund meines fortgeschrittenen Alters fast nur mit einer Lupe lesbaren kleingedruckten Beschreibung.

Freundliche Grüße

guejewe


guejewe

RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#6 von Erich Müller , 07.10.2017 17:59

Zitat

Die meisten der Gleichstrommodelle (und was Erich jetzt dazu sagt ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal) laufen auch auf Wechselstrombahnen zufriedenstellend.



Wenn jemand gewollt dumm da stehen will... ts. Bewusst Unsinn schreiben, obwohl du es pertinent besser weißt - also ehrlich.
Da ja aber nicht nur du selbst deinen Senf liest, sondern jemand anders diesen Unsinn glauben und damit einen Motor verheizen könnte, widerspricht Erich.

Gleichstrommodelle laufen auf Wechselstrombahnen überhaupt nicht.
Auf Wechselstrombahnen laufen nur Loks mit Wechselstrommotoren, oder Loks mit einer Vorschaltelektronik zum Gleichstrommotor.
Eine Gleichstromlok wird auf einer Wechselstrombahn erst brummen, dann rauchen und dann hoffentlich durch Kurzschluss die Stromversorgung zum Abschalten bringen, bevor die Lok in Flammen aufgeht.

Übrigens:

Zitat
M-Gleis


hast hier nur du in die Diskussion geworfen; davon war ansonsten keine Rede.

Und... hast nicht du hier auch schon gemeckert über "Zwangsdecoder", die die Gleichstromer doch gar nicht bräuchten und die nur die Fahreigenschaften im Analogbetrieb verschlechtern? Oder hab ich dich da mit andern verwechselt?


Freundliche Grüße
Erich

„Es hat nie einen Mann gegeben, der für die Behandlung von Einzelheiten so begabt gewesen wäre. Wenn er sich mit den kleinsten Dingen abgab, so tat er das in der Überzeugung, daß ihre Vielheit die großen zuwege bringt.“
Friedrich II. über Fr. Wilhelm I.


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#7 von Derrick23 , 07.10.2017 21:22

[quote="Erich Müller" post_id=1733900 time=1507391987 user_id=26147]

Zitat

Die meisten der Gleichstrommodelle (und was Erich jetzt dazu sagt ist mir ehrlich gesagt vollkommen egal) laufen auch auf Wechselstrombahnen zufriedenstellend.



Wenn jemand gewollt dumm da stehen will... ts. Bewusst Unsinn schreiben, obwohl du es pertinent besser weißt - also ehrlich.
Da ja aber nicht nur du selbst deinen Senf liest, sondern jemand anders diesen Unsinn glauben und damit einen Motor verheizen könnte, widerspricht Erich.

Gleichstrommodelle laufen auf Wechselstrombahnen überhaupt nicht.
Auf Wechselstrombahnen laufen nur Loks mit Wechselstrommotoren, oder Loks mit einer Vorschaltelektronik zum Gleichstrommotor.
Eine Gleichstromlok wird auf einer Wechselstrombahn erst brummen, dann rauchen und dann hoffentlich durch Kurzschluss die Stromversorgung zum Abschalten bringen, bevor die Lok in Flammen aufgeht.

Übrigens:

Zitat
M-Gleis


hast hier nur du in die Diskussion geworfen; davon war ansonsten keine Rede.

Und... hast nicht du hier auch schon gemeckert über "Zwangsdecoder", die die Gleichstromer doch gar nicht bräuchten und die nur die Fahreigenschaften im Analogbetrieb verschlechtern? Oder hab ich dich da mit andern verwechselt?
[/quote]

Das mit dem Triggern funktioniert bei dir echt gut, Respekt ...

Du schreibst ja, dass Gleichstrommodelle auf Wechselstrombahnen überhaupt nicht laufen, leider hast du keine Beschränkung auf Triebfahrzeuge gemacht, sodass diese Aussage schlichtweg falsch ist!
Eine Gleichstromlok kannst du ohne Probleme auf eine Wechselstrombahn stellen, es passiert gar nichts, da raucht nichts, da brummt nichts und stinken tut da auch nix, denn die beiden Schienen haben dasselbe Potential.

Ich meckere grundsätzlich über Zwangsdecoder, weil ich mir aussuchen will, welche Decoder ich einbaue ... Jouef hat da grade erst wieder einen Kandidaten geliefert, der den Zufallssound "Bahnsteigansage" abspielt, Projekt ist nicht offen und auch bei ESU nicht downloadbar, ich kann auch die Zufallssounds nicht editieren ... ist doch Müll.
Weiterhin habe ich nie behauptet, dass Decoder den analogen Betrieb verschlechtern, ganz im Gegenteil, solange der Decoder analog auch die Anfahr- und Bremskurven nutzt, wirkt das alles sehr viel ausgewogener!
Das du an dieser Stelle wieder irgendwelche kruden Querbeziehungen herstellst, ist leider an dieser Stelle dein Problem.

Zum Thema M-Gleis: Ich lese hier des öfteren, dass man fordert das neue Wagen auch über M-Gleis müssen, ich kenne auf der anderen Seite keinen Gleichstrombahner der sich darüber beschwert, dass LS Models Wagen nicht über Piko Hohlprofilgleis oder ähnlich antiquiertes laufen.


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#8 von klein.uhu , 07.10.2017 21:47

@ Erich Müller, Derick23, Guejwe,
Macht das bitte untereinander per PN aus. Das gehört nicht zum Thema!

klein.uhu


| : | ~ analog

Gruß von klein.uhu
Es ist keine Schande, etwas nicht zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen. (Sokrates)
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Hobbybastler hat sich bedankt!
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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#9 von Peter Müller , 07.10.2017 22:51

Zitat
Eine Gleichstromlok kannst du ohne Probleme auf eine Wechselstrombahn stellen, es passiert gar nichts, da raucht nichts, da brummt nichts und stinken tut da auch nix, denn die beiden Schienen haben dasselbe Potential.


Was haben die Schienen mit Gleich- oder Wechselstrom zu tun?


Grüße, Peter


 
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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#10 von etr , 08.10.2017 00:46

Liebe Kollegen

Bitte bleibt sachlich und unterlasst persönliche Angriffe. Ich kenne das grundsätzliche Problem, um das es hier geht, aus eigener Erfahrung sehr gut. Ich löse es pragmatisch wie folgt:

1. Wenn eine Lok in AC-Ausführung nur mit Sound erhältlich ist, kaufe ich in aller Regel die DC-Ausführung und baue sie selbst - unter Verwendung entsprechender Ersatzteile - auf AC um. Ich lege ganz gerne Hand an meinen Modellen an. Dann bezahle ich keine für mich unnötige Sound-Elektronik und kann den Dekoder frei auswählen. Es zeigt sich halt immer wieder, dass je nach Triebfahrzeug ein anderer Dekoder AC analog die besten Fahreigenschaften bietet. Es gibt auch Modelle, wo ein alter elektronischer Fahrtrichtungsumschalter (FRU) in AC analog mit Abstand die besten Resultate liefert. V.a. auch was die Kontaktsicherheit angeht.

2. Wenn ich in seltenen Ausnahmefällen (z.B. weil der Umbau sehr kompliziert zu werden droht oder weil die AC-Sound-Ausführung besonders günstig angeboten wird) doch mal eine AC-Soundlok kaufe, dann ersetze ich die Sound-Elektronik durch einen Dekoder meiner Wahl und verkaufe sie auf eBay. Manchmal noch zu einem recht guten Preis, aber halt oft mit erheblichem Verlust. Dafür entfällt immerhin der Kauf der AC-Ersatzteile.

Mit diesem Vorgehen fahre ich seit vielen Jahren gut, auch als Angehöriger der offenbar aussterbenden Spezies der Analog-Modellbahner.

Beste Grüsse

ETR


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#11 von Dreispur , 08.10.2017 02:09

Hallo !

Betrifft Lok AC mit Decoder .
Bei analog AC Betrieb mit dem Mä-Trafo mit Umschaltimpuls , wird gehen , jedoch die alten blauen Trafo sind meist Lokdecoder -Killer .
Bei manchen Lok wird hingewiesen das analog AC nicht empfehlenswert ist .
Das betrift aber den Umschaltimpuls wegen der kurzzeitigen höheren Spannung . Das vertragen nicht alle Decoder wenn extrem oft Richtung gemacht wird . Rangieren .
Alles andere mechanische , ist der Radachsen-Gleis geschuldet. Betrift wiederum meist für umgebaute DC Modelle . Abhilfe Rädertausch . Etwas mehr an kosten .

Meine Meinung ist das die Hersteller davon ausgehen : Einmal digital immer digital .

Für analog Fahrer würde ich tunlichst die alten blauen Mä-Trafo auf weise neuen Mä-trafo tauschen .
Wünsche allen betroffenen analoge Anlagen langes Decoderleben .


mfG ANTON

Roco DigiSet+MMaus Rocomotin, IB 650 2.0 / IB 60500 ESU+CT-Programmer, Schalt/RMGB Dec Viessman , LDT,Roco,Lenz,LISSY,Lopi:Lenz,Tran+Sound/ESU+Sound/ Orig. Lok+Sound.anal.Trafo z.Test.WDP 7.0 u.9.2 / 2012 /RM Digikeijs / IB II /


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#12 von Martin Lutz , 08.10.2017 08:25

[quote="Peter Müller" post_id=1734034 time=1507409495 user_id=1337]

Zitat
Eine Gleichstromlok kannst du ohne Probleme auf eine Wechselstrombahn stellen, es passiert gar nichts, da raucht nichts, da brummt nichts und stinken tut da auch nix, denn die beiden Schienen haben dasselbe Potential.


Was haben die Schienen mit Gleich- oder Wechselstrom zu tun?
[/quote]
Ganz einfach: Wechselstromschienen haben Punktkontakte, das Fahrzeug braucht einen Mittelschleifer, beide Schienen liegen auf dem gleichen Potential. Wenn man eine Gleichstromlok auf PuKo Schienen stellt, dann wird dessen Motor mit 2mal Masse versorgt und kriegt daher 0 Spannung. Somit passiert nix!

Aber, du hast Recht: Grundsätzlich ist dem Gleis ja egal, ob ich Wechselspannung oder Gleichspannung drauf jage.


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#13 von Erich Müller , 08.10.2017 08:43

Zitat

@ Erich Müller, Derick23, Guejwe,
Macht das bitte untereinander per PN aus. Das gehört nicht zum Thema!

klein.uhu



Guejewe ist der Threadersteller...

Zitat

Für analog Fahrer würde ich tunlichst die alten blauen Mä-Trafo auf weise neuen Mä-trafo tauschen .



Ähm... nö, ich nich.
Ich hab mir einen Decoder mit einem weißen (nicht weisen) Trafo zerschossen. Digitalfahrzeuge, mit Ausnahme von Delta und c80/c81, fahre ich tunlichst überhaupt nicht analog, und wenn doch, dann vermeide ich die Fahrtrichtungsumschaltung.

@topic:
Decoderloks haben im Analogbetrieb allgemein das Problem, dass erst einmal der Decoder seinen Energiebedarf decken muss, bevor er den Motor anlaufen lässt. Das ist der Grund, warum die Zweileiter-DC-Fraktion*) sich so vehement gegen "Zwangsdecoder" wehrt (und aus deren Sicht ist das auch durchaus richtig!), und das führt auch zu den hier im Startbeitrag beschriebenen schlechten Fahreigenschaften. In manchen Decodern ist eine Steuerung implementiert, die auch im Analogbetrieb halbwegs ordentliches Fahrverhalten ermöglicht, die Lok braucht einfach nur mehr Spannung zum Anfahren und fährt allgemein etwas langsamer als ein gleiches Modell ohne Decoder. Andere Decoder verzichten darauf, mit den beschriebenen Ergebnissen.
Da bleibt dem Wechselstromer, der keinen Brückenstecker einsetzen kann, nur die Wahl der Qual: nichts ändern, einen anderen, auf analog abgestimmten Decoder einbauen, oder auf den Decoder verzichten und einen FRU von Uhlenbrock einsetzen, mit dem das Modell dann zuverlässig analog ist, aber garantiert nicht mehr digital fahren kann.

Wo habe ich denn dieser Tage gelesen, dass eine Serie Zimo-Decoder einen Firmwarefehler hat, der das Fahren unter WS-analog unmöglich macht? *grübel* Da soll ein Update helfen.

*)Mittelleiter-DC-Fahrer sind eh meist Sammler (VB, Hornby-DublO, ... @Martin Lutz: diese Systeme haben mit Mittelleiter und Gleichstrom funktioniert. Aus den VB-Gleisen mit Mittelschiene wurde das erste Puko-Gleis entwickelt. Wechselstromschienen gibt es nicht! Wohl aber Gleichstromloks mit Mittelleiter.) oder Selbstumbauer. Aber keine wirtschaftlich relevante Gruppe. Obwohl die Digitalisierung der Modellbahnwelt diese Betriebsform eigentlich gegenüber Mittelleiter-AC favorisiert...


Freundliche Grüße
Erich

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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#14 von Derrick23 , 08.10.2017 10:16

Erich das hast du bei DSO gelesen ...

36.5 hat Probleme im AC Analog behoben (bei den MX 642 und 643), wenn du dich etwas mit der Materie beschäftigt hättest, wüsstest du aber, das Roco/Fleischmann bisher nur MX 630 und MX 645 verbaut haben, also kanns daran nicht liegen.


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#15 von aftpriv , 10.10.2017 16:33

Hallo Forumskollegen

habe soeben eine eindeutige Aussage von ZIMO bezüglich Analogtauglichkeit bekommen:

Das AC Analogbetrieb generell nicht geht, ist sicher eine Zeitungsente, weil alle unseren Decoder können AC Analogbetrieb. Einzige Ausnahmen sind der kleinsten ZIMO Decoders (MX621-Serie für Z-Spur, welche Roco/Fleischmann NIE erhalten hat), weil bei dieser wurde bewußt der AC Analogbetrieb ausgenommen (wegen der hohen Spannungsimpulse des Richtungsumschaltimpulses), auch der abgespeckte MX600 kann kein AC Analogbetrieb (sonst wäre teurer, wegen der benötigten Spannungsfestigkeit bei den Bauteilen). Bei den zwei Decodertypen steht auch am Decoderbeilageblatt nicht "AC", sondern nur "DC".

Natürlich muss der Analogbetrieb generell in CV#29, Bit2 aktiviert sein.

Bei Bedarf kann man auch die CV#13, CV#14 nach seinen Wünschen setzen, weil da konfiguriert man die Feineinstellungen vom Analogbetrieb.


Gruß

Alf

PS: da ich nicht auf DSO gemeldet bin, wer es dort pazieren will, gerne den rot geschriebenen Text.


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#16 von Peter Müller , 10.10.2017 16:40

Zitat
PS: da ich nicht auf DSO gemeldet bin, wer es dort pazieren will, gerne den rot geschriebenen Text.


*getan*


Grüße, Peter


 
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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#17 von aftpriv , 10.10.2017 16:44

Danke Peter


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RE: Roco / Fleischmann AC-Modelle nicht mehr AC analog einsetzbar !?

#18 von aftpriv , 10.10.2017 17:17

Hallo Forumskollegen

Zitat


habe soeben eine eindeutige Aussage von ZIMO bezüglich Analogtauglichkeit bekommen:

Das AC Analogbetrieb generell nicht geht, ist sicher eine Zeitungsente, weil alle unseren Decoder können AC Analogbetrieb. Einzige Ausnahmen sind der kleinsten ZIMO Decoders (MX621-Serie für Z-Spur, welche Roco/Fleischmann NIE erhalten hat), weil bei dieser wurde bewußt der AC Analogbetrieb ausgenommen (wegen der hohen Spannungsimpulse des Richtungsumschaltimpulses), auch der abgespeckte MX600 kann kein AC Analogbetrieb (sonst wäre teurer, wegen der benötigten Spannungsfestigkeit bei den Bauteilen). Bei den zwei Decodertypen steht auch am Decoderbeilageblatt nicht "AC", sondern nur "DC".

Natürlich muss der Analogbetrieb generell in CV#29, Bit2 aktiviert sein.

Bei Bedarf kann man auch die CV#13, CV#14 nach seinen Wünschen setzen, weil da konfiguriert man die Feineinstellungen vom Analogbetrieb.


PS: da ich nicht auf DSO gemeldet bin, wer es dort pazieren will, gerne den rot geschriebenen Text.



Nachtrag von ZIMO:
Wo ich nicht ganz sicher bin, ob Roco bei allen AC Modellen die CV#29 bzw. CV#13 und CV#14 korrekt gesetzt hat (dies kann ich nicht prüfen, aber ich gehe davon aus dass diese CVs korrekt gesetzt sind, weil Roco die AC-Modelle ja selber kurz vorher mit einem Analogtrafo testet …).

Wie gesagt, am ZIMO Decoder liegt es nicht, der verhält sich so, wie man Ihn per CV konfiguriert (ich habe auch hier die Analogbetrieb mit einem alten Märklintrafo getestet – funktioniert so wie sollte).

Gruß

Alf

PS: Peter, machst Du das bitte wieder für DSO, danke


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#19 von Peter Müller , 10.10.2017 18:39

Zitat
PS: Peter, machst Du das bitte wieder für DSO, danke


done


Grüße, Peter


 
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