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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#1 von schnufel , 18.02.2018 16:27

Hallo zusammen,

Kurz zur Einleitung, als Kind hatte ich mal eine einfache H0 Eisenbahn, aber primär Gleise zum im Kreis fahren. Später hat es platzmäßig nie mehr geklappt und so liegt diese noch immer in Kisten verpackt im Keller .
Jetzt, über 20 Jahre später, schaut es platzmäßig noch immer schlecht aus und wenn ich mir in der Region Stuttgart die Immobiliensituation ansehe, wird es auch noch eine ganze Weile so bleiben .
Daher habe ich mich jetzt dazu entschlossen auf Spur N zu wechseln und mir eine kleine Modellbahn zu bauen, um wieder in das Hobby einzusteigen.
Sollte es später mal wieder mehr Platz geben, kann die N-Bahn erweitern werden und/oder parallel meine H0 Bahn wieder ausgraben werden.

1. Titel
Kein spezieller, es soll ein idyllisches Bergland werden

2. Spurweite & Gleissystem
Vermutlich Fleischmann Piccolo N

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Kleine mobile Anlage, daher braucht es keinen Raumplan

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Rechteck, in Segmenten, soll flexibel und mobil sein

3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
120x60cm, in 3 Segmente mit jeweils 40x60cm, damit diese flexibel und platzsparend verstaut werden kann.

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Es wird eine Mischung werden, ich will viele Fahr- und Rangiermöglichkeiten haben spielen zu können, will mit der Anlage aber auch meine ersten Schritten im Modellbau machen.

4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
2 Gleisige Nebenbahn mit eingleisigen Abzweig ins "Gebirge"

4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
R1 - auf der Fläche geht es leider nicht anders

4.4 Maximale Steigung
Ich habe versucht max. 4% zu planen. Bei den Platzverhältnissen ist mir bisher kein besserer Kompromiss eingefallen. Sollte mit meinen geplanten kurzen Zügen hoffentlich funktionieren. Werde ich aber im Vorfeld, wenn ich die erste Bahn habe testen, ob es klappt.

4.5 Maximale Zugslänge
ca. 500-700mm max. 5 kurze Wagen, vermutlich eher 3, da die Anlage klein ist, passen optisch auch nur kurze Züge

4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
60cm

4.7 Eingriffslücken / Servicegang
mobil und flexibel von allen Seiten

4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
Segmente, die auf einem Tisch oder den Boden stehen werden

4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
Nein

4.10 Oberleitung ja / nein
Erstmal nein, primär Diesel und Dampfloks.

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
Digital

5.2 Steuern analog oder digital
Bin ich mir noch nicht sicher, vermutlich analog, weil ich ein Schaltpult toll finde

5.3 PC-Steuerung
nein

6. Motive
6.1 Epoche
III und IV, wobei ich das nicht so eng sehe. Wenn mir etwas gefällt, werde ich es kaufen

6.2 Bahnhofstyp(en)
Durchgangsbahnhof 2-gleisig und ein kleinen Bergbahnhof

6.3 Landschaft
Irgendwo in Deutschland, mit Gebirge

6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Ländlicher Bereich ggf. kleine Industrie

6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
Nein - außer jemand hat noch eine tolle Idee

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Noch keine - ich hoffe auf ein passendes digitales Startset mit Diesellok und ein paar Wagen

7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)


Grundidee:
Zweigleisige Durchgangsbahnhof mit Übergangsstelle auf die verschiedenen Strecken. Am Ende des Bahnhofs, nach den Kreuzweichen, soll jeweils der Tunnel beginnen.
Auf der linken Anlagenseite, soll dieser nach dem Kreisbögen wieder enden, so dass die 4 parallelen Strecken am hinteren Rand der Platte offen zu sehen sind. Macht das Teilen und wieder zusammen fügen der Anlage beim Auf- und Abbau einfacher. Auf der rechten Seite, soll der Tunnel ungefähr auf höhe Weiche des inneren Kreises wieder beginnen.
Die äußere Strecke (dunkles blau) führt ganz klassisch im Oval um die Platte. Die innere Strecke (helles blau) kann entweder ebenfalls im Oval befahren werden.
Weiterhin besteht die Option (rot) mittels einer 8 ins Gebirge zu fahren, wo ein kleiner Bergbahnhof (linke Seite), stehen soll. Hier soll später auch ein kleiner Ort entstehen oder nur eine Kapelle/Ruine als Ziel.
Das zweite Gleis (orange) im "Gebirge", soll auf der recht Seite bei einer kleinen Industrie enden - über die Details bin ich mir noch nicht sicher und mehr Gleise kann die freie Version von SCARM nicht anzeigen .
Die Gebirgs-8 soll vollkommen sichtbar sein, so dass man hier schön lange die Züge beobachten kann, ggf. soll er an den Kurven durch eine enge Felsenschlucht fahren, um das ganze Bild optisch reizvoll zu gestalten.
Die Gleise am oberen und unteren Rand der Platte (grün), sollen einerseits die Möglichkeit bieten Züge abzustellen, aber mir auch die Möglichkeit offen halten, später weitere Segmente dort anschließen zu können.


7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
Einzelspieler

7.4 Budget
Für die kleine Anlage Stück für Stück vorhanden

7.5 Zeitplan
Die Gleise sollten bis Herbst 2018 liegen, damit gefahren werden kann und ich dann in aller Ruhe die Landschaft bauen kann

8. Anhänge


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#2 von schnufel , 25.02.2018 16:38

Ich habe mal noch etwas am Gleisplan gearbeitet.



Den Bahnhof habe ich mit zwei Bogenweichen jetzt etwas cleaner gestaltet. Den Übergang vom äußeren Kreis, auf den breiteren Bahnsteig habe ich aber nach wie vor nur mit FlexGleisen hin bekommen - weiß jemand welche Gleise von Fleischmann Piccolo N man hier verwenden muss, um ohne solche Flexgleise aus zu kommen?

Im hinteren Teil gibt es jetzt nicht mehr 4 parallele Gleise sondern nur noch 3 Stück, dafür ist das Anschlussgleis für weitere Module jetzt recht kurz aber passt .
Das "Gebirge (rot), konnte ich dadurch auch etwas großzügiger gestalten. Rechts passt gut ein kleiner Berghaltepunkt rein und auf der linken Seite ist Platz für ein kleines Bahnwerk, mit Lokschuppen und/oder eine kleine Industrie.

Ein weiterer Vorteil, wenn ich jetzt alle 40cm einen "Schnitt" für meine Segemente mache, habe ich keine Weichen mehr im Weg.

Die Steigungen konnte ich auch etwas reduzieren.

Letztlich bin ich im Summe bei nur noch 4 Flexgleisen, der Rest ist Standard


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#3 von schnufel , 26.03.2018 19:14

Auch wenn sich bisher niemand gemeldet hat, aber bei über 500 Zugriffen, scheinen doch einige vorbei zu schauen, daher pflege ich den Thread mal weiter .

Erstmal kurz zu dem, was sich geändert hat seit meinem letzten Post.

Das Erste und am wenigsten spannende zum jetzigen Zeitpunkt, bei der geplanten Industrie auf der linken Anlagenseite (gelb), habe ich jetzt 3 Gleise, zwei relativ parallel, das dritte knickt etwas ab. Hier ist meine Überlegung die parallelen Gleise als Lokschuppen zu nutzen und das abgewinkelte dient zur Beladung von Güterwagen. Das wird auch der Teil, der als letztes gebaut wird, dort ist primär der Abzweig wichtig, die genaue Ausgestaltung lässt sich später immer noch etwas anpassen.
Die zweite große Änderung ist beim Bahnhof im vorderen Anlagenbereich. Dort habe ich jetzt ein zusätzliches kurzes Abstellgleis zur Güte Be-& Entladung eingefügt.
Damit ergibt sich für mich ein realistischeres Nutzungsszenario für den kleinen Bahnhof an der Nebenstrecke und macht den Bahnhof an sich auch spannender.
Als dritten Änderung habe ich noch zwei zusätzliche Übergänge vom blauen Bahnkreis auf das grüne Verbindungsgleis (Bild ganz unten) hinzugefügt, um so ein besseres Umsetzen und rangieren im Bahnhof zu ermöglichen.
Damit habe ich dort quasi 3 Verbindungen zwischen den Gleisen . Die Frage ist, ob die die mittlere Verbindung mit der Kreuzweiche auflöse, eine anderen oder alle 3 Verbindungen drin lassen.

Plan mit allen Übergängen:


Plan ohne Kreuzweiche im Bahnhof:


Was sagen den die Experten zu den Überlegungen?

Ansonsten werde ich in kürze das benötigte Gleisematerial bestellen und das Baumaterial für die Grundplatte kaufen, um diese dann zu bauen.
Dazu habe ich aber auch noch eine Frage.
Ich werden Fleischmann Piccolo Gleise zu verwenden und würde zum Ansteuern der Weichen gern ein schönes Schaltpult bauen - finde ich irgendwie cool und erinnert auch etwas an früher .
Jetzt lässt sich dies mit den Antrieben von Fleischmann analog relativ einfach umsetzen. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit die Weichen mittels Servos zu steuern. Aber bisher habe ich in dem Zusammenhang immer nur von digitaler Ansteuerung gelesen und nicht vom klassischen Schaltpult - kann man diese beiden Welten irgendwie vereinen?


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#4 von nordlicht52 , 27.03.2018 20:24

Moin ?,

ich bin zufällig in Deinen Thread gestolpert, weil ich auch gerade neu plane und mir dazu von anderen gerne etwas abschaue

Dein Plan ohne Kreuzweiche im Bahnhof im gefällt mir besser.
Zu Servos und analoger Ansteuerung kann ich leider nichts beitragen.


Grüße
Bernd

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#5 von Wheely ( gelöscht ) , 27.03.2018 20:51

Zitat

Auch wenn sich bisher niemand gemeldet hat, aber bei über 500 Zugriffen, scheinen doch einige vorbei zu schauen, daher pflege ich den Thread mal weiter .


Hallo,
nicht überbewerten, der Start ist immer etwas zäh. Sehen die Leut dass das keine Eintagsfliege ist dann kommen auch Kommentare.
Schöne Idee des Wiedereinstiegs, die 120x60 ist auch eine gute Größe für eine kleine feine N Anlage.

Weiter unterteilen würde ich sie aber nicht mehr. Die Größe ist noch ganz gut zu handhaben und passt durchaus beim wegräumen auf oder neben den Kleiderschrank.


Wheely

RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#6 von AlexanderJesse , 27.03.2018 22:26

Habe auch öschon ein paar mal reingeschaut.

- Servo-Weichensteuerung analog: Habe ich irgendwo in Froen schon was gesehen, müsste aber auch suchen. Was aber sicher geht, ist eine Ansteurung der Weichenservos mit Raspberry und/oder Arduino und das kann man dann an einem Touchscreen oder mit "echten" Schaltern und Tastern auslösen. Ist dann aber vermutlich ein Eigenbau (aber sicher interessant)

- Gleisplan: da hat mich noch nichts übermässig gestört oder verzückt...

- Unterteilung: bis 120x60 bezweifle ich, ob Du da wirklich glücklich wirst. Wenn es wirklich nicht geht, dann versuche Dich auf eine zweiteilung zu beschränken.


Gruss
Alexander
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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#7 von Bacchus , 28.03.2018 11:41

Hallo (?),

Servos, Raspberry und klassisches Stellpult ist das, was ich machen werde. Dazu habe ich auch bereits so einiges daheim und damit getestet.
Wenn Du dazu Infos haben willst, schick mir einfach mal eine PN.

Gruß,
Markus


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Was mich dabei gerade aufhält:
RE: Was macht man mit...


 
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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#8 von schnufel , 28.03.2018 21:51

Juhu Rückmeldungen

Hallo Bernd, wenn ich so auch drüber nach denke, gefällt mir der Plan ohne die Kreuzweiche auch immer besser . Damit kann der untere Bahnsteig länger werden und später kann dort ggf. mal ein Schnellzug von wo anders ankommen. Parallel spar ich mir das Geld für Kreuzweche und Ansteuerung .

Stefan, deinen Thread habe ich auch schon gefunden und durch gelesen - die Idee und auch die Umsetzung haben mir sehr gut gefallen . Damals war ich noch nicht angemeldet - muss da jetzt auch mal wieder rein schauen. So kleine Anlagen finde ich persönlich immer spannend und meist fehlt einem ja doch der große Platz - so geht es zumindest mir.
Beim Bau werde ich auf jedenfall noch mal etwas spickeln, muss mir die ganzen Techniken des bauens erstmal aneignen, aber auf das Handwerkliche habe ich derzeit richtig Lust, da man am Ende was sieht .

@ Alexander, die Einteilung in 3 Segmente muss ich leider aus Platzgründen so machen, damit ich die Teile entsprechend verstauen kann. Platz ist leider ein recht präsentes Thema und die Wohnung ist eh schon voll . 60x60cm pro Teil gehen leider nicht und wenn ich mir die rot makierten Schnitte ansehe, passt das mit den Themen ganz gut.
Links ist später mal das Bahnwerk/Industrie sowie Vorhalte für weitere Segement, in der Mitte wird der Bahnhof liegen und auf der rechten Seite der Haltepunkt und im vorderen Bereich noch ein Lokschuppen.
So machen neben der Platzeinteilung auch die Themen zur Gestaltung den meisten Sinn. Die Alterantive auf mehr Platz zu warten würde sonst gar keine Bahn für die nächsten Jahre bedeuten und das wollte ich jetzt auch nicht haben.

@ Bacchus, ich hab mich in den letzten Tagen zu der Ansteuerungsthematik auch etwas weiter belesen und scheinbar sollte das mit dem ESU Switch Pilot Servo ebenfalls klappen.Da will ich mich mal weiter rein vertiefen.
Die Ansteuerung via Raspi begeistert mich erstmal nicht so wirklich. Wollte bei dem MoBa Hobby jetzt weniger in die Programmierung einsteigen, da es ja doch dann immer in die Richtung geht mit den Sonderwünschen und ich so schon ausreichend tagsüber mit dem Thema zu tun habe .
Meinen einen vorhandenen Raspi will ich außerdem in ein SmartMirror einbauen und einen weiteren wollte ich erstmal noch nicht kaufen.
Aber falls das mit dem ESU Teil nix wird, komme ich auf dein Angebot gerne noch einmal drauf zurück .

So mal schauen, ob wir über Ostern noch etwas zur Gestaltung einfällt, ansonsten werde ich meinen Plan mal etwas mit Leben füllen, wie er später mal ausgebaut werden soll und wie z.B. die Signale gestellt werden sollten.


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#9 von schnufel , 30.03.2018 18:36

Mir ist gerade mal noch eine technische Frage bei den Weichen gekommen, als ich bei der Teilezusammenstellung war. Bei den Preisen will ich da ungern Geld versenken.

Es gibt ja von Fleischmann Weichen mit und ohne polarisiertes Herzstück und im Netz ewige Diskussionen dazu.

Jetzt habe ich in meiner Planung die Weichen 9170 und 9171 sowie die Bogenweichen 9174 und 9175 enthalten. Diese haben, soweit ich das gelesen habe kein polarisiertes Herzstück.
Jetzt heißt es, vor allem beim langsamen Rangieren ist ein polarisiertes Herzstück besser wegen der Stromleitfähigkeit. Das heißt ich könnte die 9170 gegen 9178, die 9171 gegen 9179 usw. tauschen mit einem relativ geringen Mehrpreis pro Stück. Zumindest ist es günstiger jetzt das passende zu kaufen, als später alles zu tauschen.
Worüber ich aber technisch gestolpert bin ist wie die Polarisierung genau erfolgt und ob ich beim Digitalbetrieb auf etwas achten muss bzgl. Isolierung, damit keine Kurzschlüssel erfolgen. :
Was ich bisher sicher raus gefunden habe, dass auffahren/aufschneiden bei falscher Weichenstellung zu einem Kurzschluss führt - logisch und daher nicht die Leistung .
Aber auf was muss ich noch achten? Gibt es etwas, wegen der bei Fleischmann eingebauten kleinen "Spangen" zu beachten? So wirklich habe ich dazu keine Erklärung gefunden.
Eigentlich müsste das mittlere metallische Herzstück, welches umgepolt wird, zu den abgehenden Schienensträngen durch einen kurzen Luftspalt oder Plastikbereich sicher isoliert sein, so dass bei richtiger Weichenstellung es zu keinen Kurzschluss kommen kann - richtig? Auf Fotos sieht man das leider immer so schlecht
Die primäre Umpolung sollte eigentlich durch die Weichenzungen und der anliegenden Seite erfolgen, so dass dort auch ein relativ sicherer Schutz vor einem Kurzschluss vorhanden sein sollte. Zusätzlich, so habe ich gelesen, erfolgt auch eine entsprechende Umpolung durch die eingebauten Spangen, daher sollten die in dem Fall, digitaler Betrieb, lieber mit entfernt werden.

Bis jetzt habe ich erst einen kleinen Kreis zum Spielen mit einer 9170er Weiche zu einem Abstellgleis dazu eine Lok der BR110 mit 3 Güterwagen, welche auch relativ langsam, recht problemlos über die Weiche gefahren ist. Die Spangen konnte man dort auch problemlos drin lassen, da ja im Zentrum der Zunge durch den Plastikteil eine Isolation erfolgt.

Parallel die Frage, die 3 Wegeweiche 9157, gibt es nur ohne polarisiertes Herzstück, wobei da die stromlosen Abschnitte deutlich kürzer sind - richtig?

Ich dachte ich hätte es fast, da stolpere ich noch über so etwas. Na besser jetzt als wenn ich die Teile schon gekauft habe .


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#10 von nordlicht52 , 30.03.2018 19:36

Moin ? (die meisten reden sich mit ihrem Vornamen an, Deinen kenne ich noch nicht),

so weit ich weiss, polarisieren die Weichen 9178 und 9179 intern automatisch um. Da solltest Du Dich aber auf deren Webseite noch mal schlau machen.
Ich habe auch nur die 9170/9171 und keine Probleme im Digitalbetrieb bei langsamfahrten. Allerdings habe ich auch keine super kurzen Loks. Auch meine 212 fährt prima darüber.
Über die Bogenweichen würde ich mir noch einmal Gedanken machen, lies auch hier im Forum noch nach.

Schöne Ostertage


Grüße
Bernd

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#11 von schnufel , 30.03.2018 20:34

Hallo Bernd,

hab den Namen in meiner Signatur ergänzt - jetzt sollte es passen .

Die Homepage von Fleischmann finde ich in der Hinsicht immer wenig hilfreich, weil so eindeutlich habe ich es dort nicht gefunden. Bei den Beschreibungen gehen die auch mehr auf den analogen Betrieb ein wie mir scheint - oder ich kapiere das nicht nicht... .

Die Bogenweichen stellen halt wegen dem Bahnhof und der möglichen Länge für mich aktuell den besten Kompromiss da. Wenn ich alle Weichen in den Bahnhof verlege, wird dieser extrem Kurz und es bietet sich kaum PLatz für einen längeren Bahnsteig.
Eine bessere Lösung ist mir da aktuell leider noch nicht eingefallen - werde aber noch mal drüber grübel .


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#12 von AlexanderJesse , 31.03.2018 00:08

Hallo Peter

Hast Du die Steigungen mal berechnet? !berschalgsmässig lande ich im letzten Layout bei bis zu 6%...


Gruss
Alexander
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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#13 von nordlicht52 , 31.03.2018 12:12

Moin Peter,

Zitat

Hallo Peter

Hast Du die Steigungen mal berechnet? !berschalgsmässig lande ich im letzten Layout bei bis zu 6%...



das denke ich auch. Vor allem im rechten Bereich mit dem dunkelblauen und dem roten Gleis schaffst Du das nicht ohne einen gewaltigen Knick in die Gleise zu machen


Grüße
Bernd

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#14 von schnufel , 31.03.2018 12:42

Moin zusammen,

die Steigugnen sind auf der linken Seite knapp 3,7% und auf der rechten Seite 3,5% - hab gerade extra noch einmal bei SCARM nachgesehen. Wobei ich eigentlich dachte, dass ich da etwas drunter gelegen habe...
Ich will die Tage mal mit meinen vorhandenen Material einen Testaufbau mit der Steigung und R1 Kurve in der Steigung machen um zu schauen ob die Lok nebst Wagen das packt. Der Osterhase hat noch zwei lange Personenwagen hier versteckt, so dass ich damit auch die max. Zulänge in der Steigung testen kann.
Ich denke anhand dieses Testaufbaus und dem Ergebnis schaue ich dann mal ob die Idee so umsetzbar ist. Parallel schaue ich aber trotzdem mal, wie und wo ich da noch optimieren kann.
Je länger man über solch Plänen sitzt, um so komplizierter wird es immer . Aber besser jetzt Fehler finden als wenn man baut .


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#15 von schnufel , 01.04.2018 14:56

So wie versprochen erfolgte heute mal der praktische Versuch mit der Steigung.

Aufbau erfolgte mit meinem vorhandenen Schienenmaterial und für die Höhe habe ich mir diverse Schachteln hergenommen, die ich gefunden habe.

Startniveau war 0mm, oder Zimmerfußboden . Zielhöhe 62mm, was die höchste Stelle meiner Planung entspricht, wobei ich dort bei 10mm in den Aufstieg beginne.
Ich hab den Testaufbau mal in SCARM nachgebaut und komme bei dem Aufbau auf eine Steigung von 5,2%, was deutlich mehr ist als meine Planung.

Anbei der Plan meines Testaufbaus


Testobjekt war mein gesamter Fuhrpark, Lok BR110, zwei lange Personenwagen und 3 kurze Güterwagen, was zusammen eine Zuglänge von 550mm ergeben hat. Dies würde auch auf meiner zukünftigen Anlage die maximale Länge darstellen. In der Praxis würde ich entweder nur Personenwagen oder Güterwagen dort entlang fahren lassen, aber getestet werden muss es ja mit allen

Hier auf mal auf einem Foto festgehalten:


Ergebnis des Versuchs:
1. der gesamte Zug kommt die Steigung hoch
2. Anfahren in der Kurve der Steigung hat auch funktioniert
3. wenn ich mir das ganze bei langsamer Fahrt angesehen habe, fuhr er auch die ganze Strecke mit konstanter Geschwindigkeit
4. so "frei liegend" sind die Schienen nicht optimal, aber auf der Anlage liegen diese ja auf einer Holztrasse auf, so dass alles stabiler ist

Prinzipiell hat mich der Versuch für mein Vorhaben optimistisch gestimmt .

Ansonsten überlege ich mir aber noch mal alternative Gleispläne mit geringerer Steigung und geänderten Layout als Backup. Bisher habe ich hier aber noch nix tolles auf den Monitor gebracht.


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#16 von nordlicht52 , 02.04.2018 19:28

Moin Peter,

mit der Zeit wächst der Fuhrpark und vielleicht gibt es dann Wagen, die nicht so gute Rolleigenschaften haben.
Hast Du Dir mal andere Planungen angesehen und muss es unbedingt die 8 in der Mitte sein?

Stefan (Wheely) hat da auch eine kleine feine Anlage in der gleichen Größe gebaut.


Grüße
Bernd

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#17 von schnufel , 03.04.2018 09:08

Moin Bernd,

ja klar wird der Fuhrpark wachsen, eilig habe ich es damit aber nicht .

Andere Anlagen und Gleispläne habe ich mir schon viele angesehen, lese mich schon eine Weile in das Thema ein . Die meisten Pläne haben ja keine 8 in der Mitte sondern fahren entweder Kreise oder Pendelstrecken.
Letztere fallen wir mich aus zwei Gründen raus, erstens ist dafür die Anlage zu klein und zweitens mag ich auch mal in Ruhe ein oder zwei Züge fahren lassen und nur zusehen .
Die 8 finde ich spannend weil die einerseits die Strecke des einen Zuges verlängert und andererseits während der Fahrt die Richtung optisch ändert, d.h. ich sehe alle Seiten des Zuges auf der Runde zweimal - finde ich spannend. Außerdem bietet sich so in der 8 die Möglichkeit für den Halt und das kleine BW an.
Zu guter Letzt hatte meine frühere H0 Anlage, welche in meiner Jugend aufgrund Platzmangels etc. nie fertig wurde auch so eine 8 auf der Platte und die hat mir auch damals schon gefallen.

So viel jetzt mal zur Historie mit der 8 im Gleisplan .

Die Anlage von Stefan (Wheely) gefällt mir persönlich auch sehr gut, den Thread habe ich auch mit großen Interesse gelesen. Ebenso gefällt mir die Ideen der Kleinen Alpenanlage viewtopic.php?f=64&t=132175&sid=34c996e ... 59af3fc357 wie auch Güglingen relaoded viewtopic.php?f=64&t=150177, wobei ich zwischen den Ebenen dann schon eine Verbindung haben möchte.
Zusätzlich erschweren die Trennstellen bei mir mit den 40cm Segmentbreite das Ganze auch etwas. Ich kann ja nicht mitten in einer Weiche eine Trennstelle für die Segmente machen.
Ich werde aber noch einmal in mich gehen, ob ich einen für mich passenden anderen Gleisplan finde, ansonsten habe ich den vorhandenen Plan immer noch zur Umsetzung .


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#18 von schnufel , 15.04.2018 19:25

So jetzt war ich in der letzten Zeit fleißig und habe mir mal Gedanken zu alternativen Gleisplänen gemacht. Ich muss zugeben, so richtig "warm" bin ich bisher mit keinen der Pläne geworden. Das kann aber auch daran liegen, dass ich aus früheren Zeit noch an meinen alten Plan häng .

Ich wollte euch aber die anderen Varianten nicht vorenthalten und würde dazu auch gern eure Meinung hören. Je nach Rückmeldung überlege ich, mit welcher Version ich ggf. weiter arbeite oder ob ich bei meinem ursprünglichen Plan bleibe.

Gleisplan einer Bahn auf 2 Ebenen (V1):
Gesamter Plan:

Ebene 0:

Ebene 1:


Beschreibung:
Auf der untersten Ebene kann ein Zug alleine seine Runden drehen, quasi die große weite Welt. Dieses Konzept, zieht sich bei mir durch alle Entwürfe . Ich mag es wenn man auch mal in Ruhe nur zuschauen kann.
Auf der Ebene 1 befindet sich der Bahnhof (untere Seite) und eine kleine Industrie. Hier kann man, je nach Weichenstellung auch einen Zug kreisen lassen.

Gleisplan einer Bahn auf 2 Ebenen (V2):
Gesamter Plan:

Ebene 0:

Ebene 1:


Beschreibung:
Auf der untersten Ebene können zwei Züge parallel im Kreis fahren, Option für einen Schattenbahnhof ist gegeben, ebenso für den Wechsel der Gleise. Am ganz rechten Anlagenrand, besteht die Möglichkeit per Rampe auf die obere Ebene zu fahren. Dort befindet sich ein Bahnhof, ebenso kann man auch dort im Kreis fahren, so dass in Summe 3 Züge kreisen können - ja da kann man viel zu schauen .
Weiterhin ist noch ein Abzweig angedeutet, wo ggf. mal Industrie etc. angeschlossen werden kann.

Damit nicht genug, es geht weiter

Gleisplan einer Bahn auf 2 Ebenen (V3)
Gesamter Plan:

Ebene 0:

Ebene 1:


Beschreibung:
Auf der untersten Ebene kann auf dem inneren Kreis ein Zug permanent Kreisen und dort ist auch h die Möglichkeit für einen Schattenbahnhof gegeben (nicht dargestellt).
Der äußere Kreis führt zur darüber liegenden Ebenen. Dort ist ein Bahnhof und Industrie vorhanden und, welche Wunder, ein Zug kann kreisen auf dem innersten Kreis. Mit dem Steigungskreis haben zusammen wieder 3 Züge parallel die Möglichkeit zu kreisen.

Einen habe ich noch, dieses Mal 3 Ebenen, wobei die mittlere eher einen Übergang darstellt.
Gesamter Plan:

Ebene 0:

Ebene 1:

Ebene 2:


Beschreibung:
Auf der untersten Ebene kann auf dem inneren Kreis ein Zug kreisen inkl. Schattenbahnhof. Vom äußeren Kreis geht es über die Ebene 2 auf die oberste Ebene. Dort befindet sich dieses Mal auf der hinteren Plattenebene der Bahnhof.

So ich hoffe ich habe alles verständlich erklärt und jetzt hoffe ich auf eure Rückmeldungen. Wenn etwas unklar ist, oder es Fragen gibt, meldet euch.


Grüße,
Peter

Bauthread: RE: Bauthread: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#19 von nordlicht52 , 16.04.2018 15:05

Moin Peter,

ich bin nicht der Anlagenplaner wie Du sicher an meinem eigenen Thread gesehen hast. Aber mit Deinen Ovalen wirst Du -meiner Meinung nach- nicht lange glücklich sein.

Hast Du schon mal in der http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-...leisplaene.html gestöbert?
Dort gibt es noch viele tolle Entwürfe: http://www.moba-trickkiste.de/wie-macht-...otal=46&start=7
Daher stammt auch mein erster Entwurf für die sichtbare Fläche.

Vielleicht äußert sich hier ja noch ein Planungsprofi.


Grüße
Bernd

"Achtern Diek" in Segmenten: viewtopic.php?f=170&t=171935


 
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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#20 von schnufel , 16.04.2018 21:36

Hallo Bernd,

ich versuche mich mal an der Umsetzung des Plans und melde mich dann mal mit dem Ergebnis.


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#21 von schnufel , 01.05.2018 16:19

So weiter geht es mit der Planung . An der Anlage mit dem querliegenden Bahnhof auf der oberen Ebene gibt es zwei Punkte die mich stören. Punkt 1 hängt mit dem schalten der Weichen zusammen. Ich möchte diese mit Servos ansteuern und dafür benötige ich unter dem Bahnhof ca. 5cm Platz, was dann mit dem Schattenbahnhof Konflikte bringt, ganz abgesehen von der sehr geringen Eingriffstiefe von max. 6cm - also auch nicht so optimal.
Der 2. Punkt ist, dass ich mit den Fleischmann Gleisen nicht wirklich zu einem schönen Bahnhof komme. Mir fehlt es an Bahnsteiglänge und Rangiermöglichkeiten und wirklich "warm" wurde ich auch nicht so wirklich.

Gedanklich bin ich immer wieder zu meinen eigenen Plan zurückgekommen, mit allen bekannten "Herausforderungen". Liegt sicher auch an meiner alten Bahn, wo es einen ähnlichen Plan gab, der aber nie fertig wurde, da nicht genügend Platz zum Bauen vorhanden war.
Ich hab mir jetzt Gleismaterial bestellt und werde den Gleisplan aufbauen. Damit kann ich mir dann ein besseres Bild machen und den Plan viel besser er"fahren".
Ein Vorteil von dem Plan ist auch, dass die geplanten Teilplattentrennstellen dort sehr gut passen, so dass ich keine Weichen auftrennen müsste . Ich bin mal gespannt und werde weiter berichten.


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#22 von schnufel , 11.05.2018 11:51

Bei mir wird sich jetzt erstmal alles etwas verzögern. Im Sommer steht ein Umzug an und davor werde ich auch nicht mit einem Bau beginnen. Bin am überlegen ob ich die Anlage in dem Zug evtl. um 40 oder 60cm verlängere und die Segmentteile abändern werden, aber fix ist hier noch nichts.

Eine Verlängerung wird sich besonders für die Steigungen sicher sehr positiv auswirken, wobei ich mir die Frage stelle, Bahnhof im vorderen Bereich zu verlängern oder lieber etwas mehr Strecke vor der Bahnhofeinfahrt.
Ich werde die Ideen mal sacken lassen, hab gerade eh mehr als genug anderes wegen dem Umzug und Vorbereitung zu erledigen .


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#23 von Frank K , 18.05.2018 22:15

Servus, Peter,

halte Dir erst einmal die Daumen, dass mit dem Umzug alles gut geht. Das Ganze ist nun leider einmal mit viel Stress verbunden Aber wenn Du es dann im Sommer endlich geschafft haben wirst, wird alles wieder besser.

Und schön, wenn am Ende für die MoBa noch etwas mehr Platz rausspringt. Das macht dann das Planen und Bauen viel einfacher

Ciao, Frank




Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173

Filmisches auch auf Youtube!


 
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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#24 von schnufel , 19.05.2018 18:17

Hallo Frank,

danke für das Daumen drücken! Ja so ein Umzug ist schon stressig, aber in dem Fall positiver Stress. Außerdem und das ist ganz wichtig, ist er ja selbst veranlasst und wenn eine Veränderung aus eigenem Antrieb erfolgt, ist es das Beste. .

Ich werde mein in letzter Zeit gekauftes Schienenmaterial jetzt erstmal testweise aufbauen, ob auch die gebrauchten Teile alle funktionieren. Ein paar Ideen hin stellen und optisch wirken lassen.
Auch muss ich mir überlegen, ob ich mir eine Lizenz von SCARM kaufe, weil mit meiner aktuellen Planung haben ich die Anzahl der Schienen für die kostenfreie Version erreicht.


Grüße,
Peter

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RE: kleine Anlage für den Wiedereinstieg in Spur N

#25 von schnufel , 07.10.2018 12:34

*entstaub*
Lange ist es her, aber der Umzug war einfach wichtiger in letzter Zeit und jetzt ist das meiste geschafft. Aus dem Grund und wegen dem herbstlichen Wetter ist jetzt auch das Thema MoBa wieder etwas mehr in meinem persönlichen Fokus gerückt.
Durch die räumliche Veränderung, hab ich auch meine Plattengröße noch einmal angesehen und habe die Option auf ca. 140 x 80cm Anlagengröße zu gehen, wenn es sich für den Gleisplan lohnt. Dabei soll die Anlage in der Mitte geteilt werden können, um diese ab zu bauen und zur Seite stellen zu können.

Ich habe ich den letzten Tage auch etwas mit SCARM gespielt und geschaut was ich ausgehend von dem bekannten Gleisplan erweitern kann.
Da mir persönlich die Idee von Güglingen reloaded mit dem unten liegenden Fahrkreis sehr gut gefällt, habe ich versucht als unterste Ebene eine zweispurige Hauptstrecke zu setzen.

Daher sieht mein Konzept wie folgt aus (vollständiger Gleisplan):


Sieht alles zusammen doch etwas wüst aus, daher gliedere ich es mal in die zwei Hauptteile und erkläre meine Gedanken etwas genauer.

Auf der unteren Ebene ist eine zweigleisige Hauptstrecke, im vorderen Anlagenbereich als Paradestrecke ausgeführt. Im hinteren Anlagenbereich würde ich versuchen einen Untergrundbahnhof als Stuttgart 21 zu bauen, um den Bereich nicht ungenutzt zu lassen. Außerdem wäre es auf der Rückseite ein witziger Eyecatcher und wertet die Anlage auf.
Im mittleren Bereich der unteren Ebene, habe ich zwei Wendeln geplant, um den Übergang auf die oberste Ebene zu ermöglichen und so einen einfachen Austausch der fahrenden Züge zu ermöglichen. Somit kann ich später mal 4 Züge gleichzeitig fahren lassen und Zug schauen.
Eine vollständige Trennung der Ebenen kann ich mir persönlich nicht vorstellen, auch wenn die Wendeln sicher sehr anspruchsvoll im Bau werden.

Übersicht untere Ebene:


Bei oberen Bereich bin ich meinen ursprünglichen Gleisplan eigentlich treu geblieben, mit der Abwandlung das der „innere“ Kreis über die Wendeln nach unten durch den Untergrundbahnhof geht und ich mir dadurch mehr Platz auf dem hinteren Anlagenbereich bleibt.
Der äußere Kreis bietet die Möglichkeit auf der Ebene im Kreis zu fahren oder über eine 8 quasi in das obere Gebirge zu fahren, wo wieder die Möglichkeit einer Bergstation auf der rechten Seite gegeben ist.
In der aktuellen Planung gibt es dort noch ein Abstellgleis und die Möglichkeit auf der linken Anlagenseite eine kleine Industrie mit Verladung zu integrieren. Ob das so ausgeführt wird bin ich mir aber derzeit noch nicht ganz sicher. Bis ich baulich dort mal ankommen werde, wird es auch noch eine ganze Weile dauern.

Übersicht obere Ebene:


Ich bin gespannt, was ihr zu der Planung sagt, besonders zu der Idee mit dem Übergang per Wendel. Diese habe ich in R2 ausgeführt, so dass diese hoffentlich nicht zu steil sind.
Ich habe auch überlegt, ob ich zwischen die Halbkreise jeweils noch ein kurzes gerades Stück einbaue. Werde ich aber zu gegebener Zeit mal testen.

Das Konzept würde in Summe die Möglichkeit für 3 Bahnhöhe/Haltepunkt bieten und durch die Trennung der unteren Paradestrecke, kann ich auch unabhängig von den Epochen alle Züge parallel fahren lassen.


Grüße,
Peter

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