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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#1 von Der Raffinerist , 21.04.2018 17:42

Hallo Leute,
In letzter Zeit zerbreche ich mir sehr oft den Kopf über eine Segment-/Modulanlage für unseren Verein. Ein paar Mitglieder haben auch schon Interesse an einer Modulanlage geäußert, um den aktuellen Betrieb durch einzelne Fahr und "Spieltage" aufzulockern. Ewig im Kreis zu fahren ohne Sinn und Zweck ist doof. Rangieren oder Züge umstellen würde das ganze auflockern. Leider habe ich ein Problem.

Ich kenne mich zu 0,0% mit Gleisplanung aus. Die Umsetzung ist weniger das Problem. Selbst die Recherche im Internet und hier im Forum ist nicht so erfolgreich wie ich es mit erhofft habe. Mir schwirrt seit ein paar Wochen der Gedanke an einen Kopfbahnhof im Kopf rum Da es sich ja um eine Modulanlage handelt, wäre dieser auch als Durchgangsbahnhof umzubauen. Einfach ein Modul austauschen und die Strecke kann weitergehen. Am meisten interessiert mich das Rangieren und Bereitstellen von Zügen. Ein Zug soll in den Bahnhof einfahren und rückwärts herausgeschleppt werden. Die Lok dann dementsprechend ausgetauscht. Besonders angetan hat es mir iwie das BW Landau oder der Bahnhof in Neustadt Weinstraße. Auch der Karlsruher Hauptbahnhof ist eines meiner Lieblingsthemen.

Durch ein Vereinsmitglied bin ich dann seit kurzem zu den vier Segmenten gekommen. Jedes einzelne ist 1m*0,82m. Zusammengesteckt kommt man da auf eine beachtliche Größe. Von der Breite her reicht das eigentlich.


1. Titel
Klassischer Bahnhof in der Südpfalz

2. Spurweite & Gleissystem
Gleichstrom H0

3. Raum & Anlage
3.1 Raumskizze, evtl. auch Bilder davon
Da es sich um eine Modulanlage handelt ist der Platz nahezu unwichtig

3.2 Anlagenform (L, U, Rechteck, An der Wand entlang...)
Freie Wahl. Der Grundblock ist ein Rechteck
3.3 Anlagengrösse oder verfügbare Fläche im Raum
4m * 0,83m

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Die Modulanlage soll an eine bisherige Anlage ergänzt werden, um maximalen Spielspaß und Rangierbetrieb zu generieren. Leider ist die derzeitige Anlage unseres Vereins fest und für den Rangierbetrieb absolut ungeeignet.
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Der Bahnhof soll Hauptbahn und Nebenbahn verbinden. Die Reisezüge sollen weiterhin auf der Hauptstrecke unterwegs sein. Die Regionalbahnen sollen aber auch auf einen Nebenbahnhof ausweichen können, der von einem Clubmitglied gebaut wird.
4.3 Mindestradius (sichtbar / verdeckt)
So groß wie eben nötig
4.4 Maximale Steigung
unwichtig
4.5 Maximale Zugslänge
Ca 10*1:87 Roco Reisezugwagen
4.6 Anlagentiefe (minimal, maximal)
83cm
4.7 Eingriffslücken / Servicegang
unwichtig
4.8 Anlagenhöhe der Hauptebene
unwichtig
4.9 Schattenbahnhof / Fiddle Yard
unwichtig
4.10 Oberleitung ja / nein
nein

5. Steuerung
5.1 Fahren analog oder digital
digital
5.2 Steuern analog oder digital
digital
5.3 PC-Steuerung
nein
6. Motive
6.1 Epoche
Der Bahnhof sollte sich zwischen Epoche 4 und Epoche 5 befinden.
6.2 Bahnhofstyp(en)
Kopfbahnhof oder Endbahnhof. Ist es möglich beides gleichzeitig zu verwirklichen ? Bei einer Modulanlage sollte dies doch machbar sein ?
6.3 Landschaft
eher unbedeutsam, da es sich um Bahnhofsgelände großteils handeln soll.
6.4 Szenerie (Stadt, Vorstadt, Land; Industrie, Gewerbe)
Stadt, Vorstadt
6.5 Bw (Bahnbetriebswerk), Lokeinsatzstelle (Kleinst-Bw)
ein Ausbesserungswerk mit Schiebebühne oder evtl eine Drehscheibe soll auf seperaten Modulen hinzukommen und den Bahnhof ergänzen.

7. Sonstiges
7.1 Vorhandene Fahrzeuge
Alles Querbeet. jeder im Verein bringt das mit was er hat.
7.2 Vorhandener Gleisplan (eigener, Link zu anderen)
Dazu bin ich im Moment leider absolut planlos.
7.3 Betrieb als Einzelspieler oder zu mehrt
betrieb durch die einzelnen Mitglieder des Vereins.
7.4 Budget
unwichtig
7.5 Zeitplan
offen
8. Anhänge

Vom Prinzip her sind folgende Beiträge anderer Stummianer ganz interessant.

viewtopic.php?t=80480&start=25

https://stummiforum.de/viewtopic.php?t=128821

viewtopic.php?t=45921

Nun zu meiner Frage:

Wie beginne ich sowas ? Einfaches Rumpobieren ist leider echt nicht so zielführend. Der Neustadter Hauptbahnhof ist von der Aufteilung nicht schlecht. Eine Hauptstrecke führt Richtung Speyer, die andere Richtung Landau/Karlsruhe. Soll ich mich einfach an diesem orientieren und daraus ein Kopfbahnhof machen ? Ich hoffe ihr könnt mir helfen....

LG Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#2 von E-Lok-Muffel , 22.04.2018 15:25

Hallo Flo,

Ich würde jetzt erst mal als Schnellschuss aus dem Bauch heraus für Kopfbahnhof plädieren...

Aber der Reihe nach:
Wenn ich richtig verstanden habe, geht es um folgendes Scenario:
Ihr habt eine , in meinen Augen, hervorragend gestaltete Vereinsanlage, die als Fahranlage für Länge Züge konzipiert ist, was Euch aber nicht zufriedenstellt. Deshalb möchtet Ihr jetzt eine Modulanlage zum Rangieren bauen....
Das ist einigermaßen paradox, denn normalerweise ist eine Modulanlage aufgrund ihrer Ausdehnung prädestiniert für Streckenfahrten, Rangieranlagen kann man auch auf kleinem Raum entstehen lassen...

Wie dem auch sei, ich denke Ihr müsst Euch erst mal über ein Konzept einig werden. Was oder womit soll rangiert werden?
Ein Kopfbahnhof ist eigentlich ein idealer Modul-Bahnhof, da hier die Strecke zu Ende ist und Modulanlagen ja meistens point-to-point-Anlagen sind...Neben dem Endbahnhof bräuchtest Ihr also noch ein paar Streckenmodule (KURVEN nicht vergessen, denn jeder Raum ist einmal zu Ende...) und ein weiteres End-modul, fiddle-yard oder Kehrschleife.
Mit dem Endbahnhof schränkt Ihr natürlich auch den Verkehr ein: hier verkehrt nur, was im Endbahnhof gebraucht wird, d.h. wenn Ihr einen Steinbruch baut, sind Kesselwagen fehl am Platz, bei einem Tanklager umgekehrt, dann Epoche-abhängig: die Ortsgüteranlagen an den Bahnhöfen wurden alle in den Neunziger Jahren aufgelöst, der Güterverkehr heute beschränkt sich also auf ein paar größere Industrie-Anschließer...
Mit Personenwagen habt Ihr weniger Probleme, obwohl auch hier Schnellzüge bis zum IC nur in recht großen Kopfbahnhöfen anzutreffen sind, die kleinsten, die mir hier einfallen, sind Berchtesgaden, Lindau und Kiel...
Wenn Ihr mit Loks rangieren wollt (Lok umspannen im Kopfbahnhof) müssen die auch irgendwo herkommen, bzw. die Lok, die im Bahnhof verbleibt, auch irgendwo hin (BW)...
Dann bestimmt die Bahnsteiglänge des Endbahnhofes die maximale Zuglänge auf der ganzen Modulanlage, im Durchgangsbahnhof können Länge Züge einfach durch...
Das sind Überlegungen, die Ihr anstellen müsst, bevor es an irgendeine Art von Gleisplan geht...

Gruß
uLi


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#3 von E-Lok-Muffel , 23.04.2018 09:14

Nachtrag zum gestrigen Post:
Hallo Flo,


[quote="Der Raffinerist" post_id=1824402 time=1524325368 user_id=13561]

4. Technisches
4.1 Modellbahn vs. Spielbahn
Die Modulanlage soll an eine bisherige Anlage ergänzt werden, um maximalen Spielspaß und Rangierbetrieb zu generieren. Leider ist die derzeitige Anlage unseres Vereins fest und für den Rangierbetrieb absolut ungeeignet. [/quote]
: : Das hab ich ich jetzt nicht ganz verstanden: Wollt Ihr die neue Modul-Anlage mit der alten Anlage verbinden??? Dann spielt der zur Verfügung stehende Platz schon eine entscheidende Rolle... : :

Zitat
4.2 Hauptbahn und/oder Nebenbahn
Der Bahnhof soll Hauptbahn und Nebenbahn verbinden. Die Reisezüge sollen weiterhin auf der Hauptstrecke unterwegs sein. Die Regionalbahnen sollen aber auch auf einen Nebenbahnhof ausweichen können, der von einem Clubmitglied gebaut wird.



Trennungsbahnhof ist schon schwierig, als Modulanlage aber gut zu lösen, da hast Du Dir auch genau die richtigen Vorbilder aus dem Forum rausgesucht.

Zitat
4.5 Maximale Zugslänge
Ca 10*1:87 Roco Reisezugwagen



Das ist jetzt nicht Dein Ernst ???
Auch wenn Du jetzt nicht der große Planer bist, Rechnen wirst Du schon ein wenig können: 10 x 303mm-Wagen sind schon mal 3m! Lok hinten und vorne macht mindestens 3,50 m Bahnsteiglänge... da hast Du auf Deinen vier Modulen noch genau Platz für eine Weiche!!!! Nehmen wir an, Ihr möchtet sechs Bahnsteiggleise; selbst mit einem Hosenträger am Anfang braucht Ihr für das Weichenfeld mindestens 2 Meter, plus ein Meter für den Abzweig ins BW und noch ein Meter für die Ausleitung der Nebenstrecke, sind das schon 8 Meter Minimum - und da sind noch gar keine Abstellgruppen für Personenwagen/Triebwagen und / oder Industrieanschließer geplant... und bei einem Durchgangsbahnhof braucht Ihr auf der anderen Seite des Bahnhofs ein zweites Weichenfeld - und wieder Streckenmodule.

Wenn Ihr also "nur mal so zum Rangieren-Spielen" dreimal im Jahr in eine Turnhalle ziehen wollt, könnt Ihr das unter diesen Prämissen angehen, allerdings überlegt Euch das gut, Ihr wißt, wie lange der Bau der Vereinsanlage gedauert hat, eine Modulanlage in diesen Ausmaßen, baut Ihr nicht so einfach in zwei Jahren...

Vorschlag:

Ihr baut auf den vorhandenen vier Modulen den Endbahnhof der Nebenstrecke; mit ein paar Anschließern und ggfs. einem kleinen BW bekommt Ihr das auf 4 m unter (Bahnsteiglänge dann ca. 150-180 cm), dann ein paar Streckenmodule plus ein Kehrschleifen-Modul zum Wenden der Züge, dann kann da schon mal etwas Rangierspaß aufkommen - und diese Anlage könnte ggfs. auch mal schnell am WE in einem Gruppenraum aufgebaut werden (ich hab gelesen, die Vereinsanlage steht im Keller einer KiTa...). Alles andere ist dann ein Projekt für die (ferne) Zukunft... aber träumen könnt Ihr ja schon mal...

Gruß
uLi


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#4 von JoachimW , 23.04.2018 10:57

So richtig zusammen passen die Parameterangaben in meinen Augen nicht!
uLi hat schon einiges dazu geschrieben. in Ep. 4/5 ist nicht mehr viel mit Individualverkehr und in den von Dir genannten Beispielen beschränkt sich das Rangieren eher auf das Bereitstellen von Personenzügen. Oberleitung ist auch ein Thema, genauso wie das AW/BW und die wilde Fahrzeugsammlung. Hinzu kommen die von Dir geforderten Zuglängen und die Breite der Module. (Da könnte viel Lehrgeld auf Euch zukommen!)

Wenn Ihr wirklich rangieren wollt, dann eher in Ep. 3 und auf einer eingleisigen Nebenbahn (allein schon wegen des Platzes).

Sucht Euch einen kleinen Endbahnhof als Vorbild oder Beispiel und fangt an diesen umzusetzen bzw. nach Euren Bedürfnissen zu planen.

Sinnvoll ist ein Bahnhof mit mehreren Ladestellen (z.B. klassisch Ladestraße, Güterschuppen, Kopf- und Seitenrampe, Landhandel, Lokschuppen, Anschluss), die zusätzlich vielleicht noch verschiedene Wagengattungen zur Bedienung erfordern.

Bei der Planung solltet Ihr berücksichtigen, dass man gut an die Ladestellen ran kommt. Rangieren bedeutet manuelles Eingreifen. Gebäude, Bäume, breite Module, Oberleitung können da hinderlich sein. (Man muss nicht darauf verzichten, man muss es nur gut planen!)

Sinnvoll wäre es auch, wenn man auf eine bestehende Norm setzt. (z.B. FREMO, MiniMax, etc.), um ggf. später auch mal mit anderen zu spielen.
...und wenn man nach einer Norm baut, sollte man dessen Eigenheiten auch berücksichtigen! (Beim FREMO muss man nicht mit 15 Grad-Weichen anfangen, bei MiniMax nicht mit 82 cm breiten Modulen. Natürlich kann man das trotzdem machen, aber ein guter Einstand wäre das nicht!)

Nachdem Ihr den Endbahnhof fertig habt, könnt Ihr nach und nach eine Strecke darauf aufbauen.

Interessante Vorbilder sind z.B. das Hofheimerle, die Rodachtalbahn, die Vogelsberger Westbahn und die Schellekattel. Als bekennender Schmalspurer fallen mir in BaWü spontan als Vorbilder nur Schmalspurbahnen (Jagsttalbahn, Öchsele, Bottwartalbahn) ein. Aber da gibt es sicherlich auch einige interessante regelspurige Bahnen.

Ein Endbahnhof ist auf jeden Fall die bessere Wahl zu Beginn!


Gruß
Joachim


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#5 von AlexanderJesse , 23.04.2018 11:27

[quote="Der Raffinerist" post_id=1824402 time=1524325368 user_id=13561]
... Mir schwirrt seit ein paar Wochen der Gedanke an einen Kopfbahnhof im Kopf rum Da es sich ja um eine Modulanlage handelt, wäre dieser auch als Durchgangsbahnhof umzubauen. Einfach ein Modul austauschen und die Strecke kann weitergehen. Am meisten interessiert mich das Rangieren und Bereitstellen von Zügen. Ein Zug soll in den Bahnhof einfahren und rückwärts herausgeschleppt werden. Die Lok dann dementsprechend ausgetauscht. Besonders angetan hat es mir iwie das BW Landau oder der Bahnhof in Neustadt Weinstraße. Auch der Karlsruher Hauptbahnhof ist eines meiner Lieblingsthemen.

Durch ein Vereinsmitglied bin ich dann seit kurzem zu den vier Segmenten gekommen. Jedes einzelne ist 1m*0,82m. Zusammengesteckt kommt man da auf eine beachtliche Größe. Von der Breite her reicht das eigentlich.
...
[/quote]

Bei einer Modulanlage, kannst Du deinen Endbahnhof auch mit einem Abzweiger an die Module ranhängen. Das macht es dann möglich, dass die langen Züge auf der Hauptbahn durchrauschen und nur die mittleren und kurzen, die in deinen Endbahnhof reinpassen zu dir abzweigen.
Hat auch den Vorteil, dass Du in deinem Segment nicht nach Modulnormen arbeiten musst, sondern nur das Abzweigmodul zur Modulnorm passen muss. Von deinem Bahnhof zum Abzweiger kannst Du dein eigenes Ding bauen.

Beim Nebenbahnabzweiger gilt dasselbe: Je nach Modulnorm einen Übergang, und schon kann eine Ausstellungsanlage von einer "langweiligen" Strecke zum Streckennetz werden.

Zur bestehenden Vereinsanlage ebenfalls ein kleiner Übergang zum Einbinden...

Für das isolierte "Spielen" (Rangieren) an den Übergangspunkten Fiddleyards anhängen und du hast eine sehr flexible Anlage

Die Übergänge müssen ja nicht speziell ausgestaltet werden


Gruss
Alexander
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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#6 von Der Raffinerist , 23.04.2018 11:44

Hallo Leute,
erstmal vielen Dank für die ausführliche Diskussion des Themas. Dann versuch ich mal die einzelnen Themen zu erklären.

Zitat

Aber der Reihe nach:
Wenn ich richtig verstanden habe, geht es um folgendes Scenario:
Ihr habt eine , in meinen Augen, hervorragend gestaltete Vereinsanlage, die als Fahranlage für Länge Züge konzipiert ist, was Euch aber nicht zufriedenstellt. Deshalb möchtet Ihr jetzt eine Modulanlage zum Rangieren bauen....
Das ist einigermaßen paradox, denn normalerweise ist eine Modulanlage aufgrund ihrer Ausdehnung prädestiniert für Streckenfahrten, Rangieranlagen kann man auch auf kleinem Raum entstehen lassen...



Ja so ähnlich. Unsere Anlage ist einfach nicht zum Rangieren geeignet. Selbst bei kleinen Umräumarbeiten sind sämtliche Gleise gesperrt. Daher war die Idee, dass man auf einer Modulanlage die fehlenden Szenarios wie z.B ein Güterbahnhof, Industriebahn, Nebenbahn oder großer Kopf oder Durchgangsbahnhof ergänzt. Jeder hätte dann seinen eigenen Bereich den er zu organisieren hat. Der Nebenraum der Kita ist ohne großen Probleme erreichbar und wird uns an Samstagen oder Sonntagen zur Verfügung stehen.

Zitat

Das hab ich ich jetzt nicht ganz verstanden: Wollt Ihr die neue Modul-Anlage mit der alten Anlage verbinden??? Dann spielt der zur Verfügung stehende Platz schon eine entscheidende Rolle...



Der Nachbarraum der Kita steht uns am Wochenende zur Verfügung. Die Verbindung der beiden Räume ist mit einer improvisierten Trasse denkbar
einfach. Der Raum ist sehr groß und offen.

Zitat

Das ist jetzt nicht Dein Ernst ???
Auch wenn Du jetzt nicht der große Planer bist, Rechnen wirst Du schon ein wenig können: 10 x 303mm-Wagen sind schon mal 3m! Lok hinten und vorne macht mindestens 3,50 m Bahnsteiglänge... da hast Du auf Deinen vier Modulen noch genau Platz für eine Weiche!!!! Nehmen wir an, Ihr möchtet sechs Bahnsteiggleise; selbst mit einem Hosenträger am Anfang braucht Ihr für das Weichenfeld mindestens 2 Meter, plus ein Meter für den Abzweig ins BW und noch ein Meter für die Ausleitung der Nebenstrecke, sind das schon 8 Meter Minimum - und da sind noch gar keine Abstellgruppen für Personenwagen/Triebwagen und / oder Industrieanschließer geplant... und bei einem Durchgangsbahnhof braucht Ihr auf der anderen Seite des Bahnhofs ein zweites Weichenfeld - und wieder Streckenmodule.



Das weiß ich. Die 4 Module benutze ich als Grundbasis. Dann brauch ich vorerst nichts zu messen und neue zu bauen. Das Vorfeld wird nach links oder rechts abknicken. neue Module fange ich dann mit dem Weichenfeld an. Das heißt der Trennungsbahnhof wird eigentlich wie ein T. Eine Richtung die Nebenbahn auf der anderen Seite Hauptbahn mit Instandhaltung. Somit klappt das auch im Raum mit dem Platz. Beim Durchgangsbahnhof kenn ich auch die Problematik. Das war eher als Überlegung gedacht, ob man ein Kopfbahnhof auch zum Durchgangsbahnhof erweitern kann, indem man jeweils das letzte Modul tauscht.

Zitat

Ihr baut auf den vorhandenen vier Modulen den Endbahnhof der Nebenstrecke; mit ein paar Anschließern und ggfs. einem kleinen BW bekommt Ihr das auf 4 m unter (Bahnsteiglänge dann ca. 150-180 cm), dann ein paar Streckenmodule plus ein Kehrschleifen-Modul zum Wenden der Züge, dann kann da schon mal etwas Rangierspaß aufkommen - und diese Anlage könnte ggfs. auch mal schnell am WE in einem Gruppenraum aufgebaut werden (ich hab gelesen, die Vereinsanlage steht im Keller einer KiTa...). Alles andere ist dann ein Projekt für die (ferne) Zukunft... aber träumen könnt Ihr ja schon mal...



Das Projekt hatte ein Vereinsmitglied angesprochen, der eine Nebenbahn bauen möchte. Unser Chef hatte einen relativen guten Vorschlag gemacht. Jeder soll zuerst einmal sein Szenario bauen. Die Verbindungen zwischendrin sind weniger das Problem.
ich spreche das die Tage nochmal durch. Vielleicht findet man eine Lösung.

Zitat

Bei der Planung solltet Ihr berücksichtigen, dass man gut an die Ladestellen ran kommt. Rangieren bedeutet manuelles Eingreifen. Gebäude, Bäume, breite Module, Oberleitung können da hinderlich sein. (Man muss nicht darauf verzichten, man muss es nur gut planen!)



Oberleitung lassen wir mal vorerst weg Da ist alleine schon auf unserer normalen Anlage ein Kraus

Zitat

Nachdem Ihr den Endbahnhof fertig habt, könnt Ihr nach und nach eine Strecke darauf aufbauen.



Das wäre auch die eigentliche Idee. Jeder baut sein Szenario und dann wird verbunden.

Zitat

Ein Endbahnhof ist auf jeden Fall die bessere Wahl zu Beginn!



Das sehe ich auch so.


Ich werde die Tage mal eine Skizze anführen wie genau ich mir das vorstelle. Dann sollte einiges klar werden

LG Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#7 von K.Wagner , 23.04.2018 12:33

Hi,

aus Platzgründen (Mietwohnung) habe ich vor über 30 Jahren meine Anlage mit einem Kopfbahnhof ausgestattet. Natürlich nicht in Deinen Dimensionen - mir standen nur 4x2 m zur Verfügung. Die Anlage ist in L-Form mit einer Schenkeltiefe von 0,8 m. Logischerweise scheiden da "große Radien" und schlanke Weichenstraßen aus - aber ich habe immerhin die damals neuen schlanken K-Weichen verwendet.
Der Kopfbahnhof liegt als "Abzweig" an einer verschlungenen 8 mit Schattenbahnhof.

Auch nach dieser langen Zeit bin ich vom Konzept her nach wie vor begeistert - das Abuppeln funktionierte mit den REPA-Entkupplern ganz gut - im vorderen Bereich (Güterbahnhof) habe ich mittels Hand abgekuppelt. Inzwischen habe ich eine "Betriebsausstattung" mit T4T-Kupplungen ausgerüstet. Wenn die sauber eingebaut sind, funktionieren sie hervorragend. Also Fazit: Lanze für Kopfbahnhof!

Und als Pfälzer - wie wärs mit Bad Dürkheim? Da wäre dann sogar noch die RHB integrierbar? Etwas "modernisiert" auf Normalspur mit Karlsruher Stadtbahnwagen???? Vielleicht als die abgehende Nebenstrecke?


Gruß Klaus


 
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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#8 von E-Lok-Muffel , 23.04.2018 13:58

Hallo Flo,

Wenn Du in der Gegend bleiben willst und "vorbildhaft" bauen möchtest:
Es gibt in der "Palz" ja nur ganz wenige Kopfbahnhöfe (mal von Zabern abgesehen ): Wissembourg ( Endpunkt der Maximiliansbahn und Grenzbahnhof!) und Pirmasenz, jeweils an zwei einspurigen Strecken gelegen, früher auch mit regem Güterverkehr (Pirmasenz sogar mit Lok-Station!), da lassen sich bei Euch bestimmt auch alte Gleispläne auftun.

Wissemburg ist eigentlich ideal, um irgendwann aus dem End- doch noch einen Durchgangsbahnhof zu machen, da endet nämlich der Bahnhof in einem einzigen Ziehgleis, dass einfach verlängert werden könnte...


Wenn Dir das zu popelig ist, versuchs mit Lu vor dem Umbau in den Sechzigern, hatte allerdings gleich zehn Bahnsteiggleise!

Gruß
uLi


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#9 von Der Raffinerist , 23.04.2018 21:19

Zitat

Und als Pfälzer - wie wärs mit Bad Dürkheim? Da wäre dann sogar noch die RHB integrierbar? Etwas "modernisiert" auf Normalspur mit Karlsruher Stadtbahnwagen???? Vielleicht als die abgehende Nebenstrecke?



Daran hab ich auch schon gedacht. Ich werde mich die Tage mal hinsetzen und einen Plan machen.

Zitat


Wenn Dir das zu popelig ist, versuchs mit Lu vor dem Umbau in den Sechzigern, hatte allerdings gleich zehn Bahnsteiggleise!




Wills ja net gleich übertreiben Aber das Prinzip ist ja net schlecht Vorallem die Halle wäre echt ein Sahnestück.

Ich schau mal was ich so aufs Papier bekomme. Vielleicht ist es ja ein Mix aus allem ( da wirds eh drauf hinauslaufen )

Lg Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#10 von Der Raffinerist , 25.04.2018 15:10

Hallo Leute,

Jeder kennt es. Kaum schaut man sich im Internet eine Doku oder ein Video an, sagt man sich " Das will ich bauen ". In meinem Fall hat mich die Doku über FREMO gepackt. Somit gibt es jetzt eine nicht so unbedeutsame Planänderung

Weg mit dem großen Stadtbahnhof und her mit dem Dorfbahnhof auf dem Land!

Der Bahnhof soll ein Trennungsbahnhof sein, der an eine ein- oder zweigleisige Hauptstrecke angeschlossen ist. Eine Rüben- oder Düngerverladung sollte ebenfalls vorhanden sein um den Charakter der Pfalz aufzunehmen. Eventuell eine Verladerampe oder ein Güterschuppen sollten auch da sein.
Vielleicht habe ich noch Platz für ein kleines BW bzw eine Lokhalle. Der Bahnhof sollte min. 2 Personengleise und 3 Gütergleise haben um den Rangierspaß zu garantieren.

Dabei stell ich mir ungefähr folgendes vor:

http://patrick.thwoditsch.de/leipzig2015...5leipzig018.JPG

http://www.balimo.de/garbsen_2008_01.jpg

Was haltet ihr von der Idee? Reicht mir der Platz dafür aus? Die Zuglänge verkürzt sich hier ja relativ stark. Mehr als 5 Reisezugwagen braucht man bekanntlich an einem deartigen Bahnhof nicht. Habt ihr vielleicht ein paar Beispiele für ein derartiges Szenario ? Auch Anlagenbeispiele hier im Stummi würden mir helfen


Vielleicht komme ich heute Abend noch dazu eine Skizze zu machen

Lg Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#11 von E-Lok-Muffel , 25.04.2018 18:25

Hallo Flo,

…jetzt kommen wir der Sache schon näher...

Wenn der "Großstadt-Bahnhof" also jetzt vom Tisch ist, stehen Dir fast alle Türen offen…

Allerdings so schlecht war die Endbahnhof-Idee eigentlich nicht; gerade mit Modulen und auch unter FREMO-Perspektive…
…und überhaupt: in de Palz ist doch alles eher ländlich, oder???

Also die wärs mit Keks und Schokolade

Dafür bieten sich wiederum Bad Dürkheim und Wissembourg an: Von Därkem gabs sogar mal den Bahnhof von Faller, glaube ich, Wissembourg, hat den Vorteil, dass der Bahnhof etwas ausserhalb des Stadtkerns liegt, das wäre dann auch "ländlich" zu gestalten (z.B. wenn man zeitlich vor den Bau der hässlichen Landhandel-Hallen im Süden des Bahnhofes geht…), oder Ihr lasst Euch nur inspirieren und baut frei Schnauze, wie es Euch gefällt.

Wenn Du noch nach Bahnhofs-Inspirationen suchst, geh mal auf Nahebahn.de, ist zwar Rheinhessen, Hundsrück bis zum Saarland, aber insgesamt ne tolle und v.a. NAHEzu vollständige Dokumentation der zugehörigen Bahnstrecken mit Gleisplänen fast sämtlicher Bahnhöfe…

Gruß
uLi


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#12 von Der Raffinerist , 25.04.2018 21:30

Guten Abend,

Ich hab mal ein bisschen mit der alten Gleisplansoftware rumgespielt und folgendes ist entstanden. Zu sagen ist, dass ich beim Planen das Märklin
C-Gleis benutzt habe. Da kenn ich mch einigermaßen aus. Später benutze ich das Peco Code 100 und baue fast alles aus Flexgleisen. Daher ist das so ziemlich egal.



Der Platz links oben ist noch zu vergeben. Mich würde eine Drehscheibe schon reizen aber ich gehe stark davon aus, dass dies ein wenig überdimensioniert ist. Hat jemand eine Idee ?

Lg Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#13 von Frank K , 25.04.2018 22:06

Servus, Flo,

wäre für den Klassiker - Industrieanschluss. Da geht natürlich alles, angefangen von Raiffeissen, Sägewerk, ....

So habt Ihr dann auf jeden Fall mehr Ortsgüterverkehr und könnt auch mal etwas rangieren. Ggf. wäre dann noch auf der rechte Seite ein kleines Abstellgleis mit Schuppen für eine kleine Bahnhofs-Kö denkbar. Die kann dann bei Ausstellungen die Lücken zwischen zwei Zügen füllen.

Ciao, Frank




Grainitz II - Der Bautrööt:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...834173#p1834173

Filmisches auch auf Youtube! https://www.youtube.com/channel/UCHnXoBQ...3I_YqgZQ/videos


 
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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#14 von PCvD , 25.04.2018 22:56

Hallo,

Wenn es nicht das wirklich interessante Konzept von Bad Dürkheim sein soll:

Ich bringe mal Bellheim in der Zeit um 1985 ins Gespräch:
- Zweigleisige (durchgehende) Strecke, dem Bahnhof vorgelagert ein Anschlussgleis eines Tanklagers,
- im Bahnhofskopf Mittelbahnsteig und Bahnübergang vor den Weichen (Besonderheit)
- an den Mittelbahnsteig schließt ein mittig liegendes Überholgleis an,
- An der Seite des durchgehenden Hauptgleises noch Nebengleise mit Ladeeinrichtungen und Anschließern,
- Das andere Bahnhofsende taucht unter einer Straßenbrücke ab.

Daraus Spielideen:
- Durchgangsverkehr, haltender Nahverkehr,
- Überholungen,
- ankommende/abgehende Ganzzüge, die mit der Zuglok (umsetzend) das Tanklager bedienen,
- Ortsgüterverkehr, Rangieren,
- Ein im Mittelüberholgleis wendender Schülerzug (Steuerwagen kaputt, Lok muss umsetzen),
- Mit Lichtsignalausstattung betrieblich vielseitig zu bespielen,
- Passt von später Epoche 3 bis in die Epoche 5, auch elektrifiziert denkbar.

Mit der Straßenbrücke kann der andere Bahnhofskopf im Off liegen und dortige Weichen für quasi-Kopfbahnhofbetrieb dienen bei beschränktem Platz im Alleinaufbau.

Bilder des Bahnhofs gibts im HiFo des Parallelforumuniversums zur Bahn in Vorderpfalz in den 80ern.

Gruß,
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RE: Pfälzische Ludwigsbahn, zum Kuckuck!


 
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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#15 von Der Raffinerist , 25.04.2018 23:06

Zitat

Hallo,

Wenn es nicht das wirklich interessante Konzept von Bad Dürkheim sein soll:

Ich bringe mal Bellheim in der Zeit um 1985 ins Gespräch:
- Zweigleisige (durchgehende) Strecke, dem Bahnhof vorgelagert ein Anschlussgleis eines Tanklagers,
- im Bahnhofskopf Mittelbahnsteig und Bahnübergang vor den Weichen (Besonderheit)
- an den Mittelbahnsteig schließt ein mittig liegendes Überholgleis an,
- An der Seite des durchgehenden Hauptgleises noch Nebengleise mit Ladeeinrichtungen und Anschließern,
- Das andere Bahnhofsende taucht unter einer Straßenbrücke ab.

Daraus Spielideen:
- Durchgangsverkehr, haltender Nahverkehr,
- Überholungen,
- ankommende/abgehende Ganzzüge, die mit der Zuglok (umsetzend) das Tanklager bedienen,
- Ortsgüterverkehr, Rangieren,
- Ein im Mittelüberholgleis wendender Schülerzug (Steuerwagen kaputt, Lok muss umsetzen),
- Mit Lichtsignalausstattung betrieblich vielseitig zu bespielen,
- Passt von später Epoche 3 bis in die Epoche 5, auch elektrifiziert denkbar.

Mit der Straßenbrücke kann der andere Bahnhofskopf im Off liegen und dortige Weichen für quasi-Kopfbahnhofbetrieb dienen bei beschränktem Platz im Alleinaufbau.

Bilder des Bahnhofs gibts im HiFo des Parallelforumuniversums zur Bahn in Vorderpfalz in den 80ern.

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Geil da wohne ich ja Hab sogar noch Bilder von meinem Vater Ich wohne keine 200 meter von den Bahnschienen weg

LG Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#16 von AlexanderJesse , 26.04.2018 00:22

[quote="Der Raffinerist" post_id=1825959 time=1524684601 user_id=13561]
Der Platz links oben ist noch zu vergeben. Mich würde eine Drehscheibe schon reizen aber ich gehe stark davon aus, dass dies ein wenig überdimensioniert ist. Hat jemand eine Idee ?
[/quote]
Das schöne an Modulen ist doch, dass Du das BW auf ein separates Modul setzen kannst. Du musst nur einen Gleisanschluss entsprechend an den Rand brinden, damit Du ins BW kommen kannst, sobald es angehängt ist


Gruss
Alexander
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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#17 von E-Lok-Muffel , 26.04.2018 09:24

Holla, Ruhig Brauner!!!

da muss ich jetzt nochmal auf die Bremse treten, da kommen jetzt zu viele Ideen auf einmal, da heißt es erst einmal sortieren und die alles entscheidende Frage stellen:

Wo soll das ganze hinführen??



Diese Frage ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn wenn Du jetzt doch einen Durchgangsbahnhof planen willst - vielleicht sogar an einer zweigleisigen Strecke - dann muss diese Strecke ja auch irgendwo enden = Endbahnhof oder Kehrschleife, womit wir wieder am Anfang dieses Fadens angekommen sind, den ich mit den Worten

Zitat
Wie dem auch sei, ich denke Ihr müsst Euch erst mal über ein Konzept einig werden.

eingeleitet hatte.

Ich möchte nochmal die Ideen, die hier aufgebracht wurden, zusammenfassen:

    End- bzw. Kopfbahnhof:
    Ein Idealer Rangierplatz, da zumindest in der Vor-Wendezug-Ära Loks umgesetzt werden mussten, bzw. Lok-wechsel stattfanden. Einschränkung: da Endpunkt der Strecke, verkehren nur Züge, die auch gebraucht werden: kurze Personenzüge, Nahgüterzüge zur Versorgung der ansässigen Betriebe.
    Beispiele in der Umgebung (Pfalz) wurden im Thread schon genannt, wobei die meist angebundenene zweite Strecke zwar geplant, für die Inbetriebnahme jedoch zunächst aufgelassen werden kann (ist für später...)


    Fremo:
    Da Ihr in Modulen unterwegs sein wollt, wäre das ideal, da dadurch auch die Aktivitäten im Verein erweitert werden könnten (Fahrtage, Austausch mit Nachbar-Vereinen usw.). Ihr bräuchtet dafür nur Übergangs-Module als Adapter zur Fremo-Norm, ansonsten seid Ihr in der Gestaltung mehr oder weniger frei... Nicht ganz: Ihr müsstet Euch schon der Philosophie dieser oder einer anderen (je nach dem, für was Ihr Euch entscheidet) unterwerfen: bei Fremo ist das (soeit ich weiß z.B. eher Nebenbahn-Flair (eingleisig) und vorbildnah (AUsgestaltung und v.a. Betrieb).


    Durchgangsbahnhof:
    Da gibt es natürlich viel mehr Beispiele in der näheren oder weiteren Umgebung, aber es hat auch die von mir oben beschriebenen Nachteile. Auch Bellheim wird kaum einigermaßen vorbildgerecht auf 4 Metern Länge umzusetzen sein.


D.h. für mich: Ihr müsst intern nochmal gründlich diskutieren, wohin schlussendlich die Reise hingehen soll und dann ein Strecken-Konzept festlegen.
Wenn Ihr Euch an einer Modul-Norm orientieren wollt, solltet Ihr festlegen welche.
Dann solltet Ihr festlegen, wer was planen und bauen will und soll und wie die einzelnen Module zusammenpassen müssen (hauseigene Modulnorm).

zu Deinem ersten Entwurf sage ich später nochmal was...

Gruß
uLi


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#18 von PCvD , 26.04.2018 10:03

Die Idee mit Bellheim ist die mögliche Flexibilität:

Einsetzbar als
- Module im Verbund mit anderen Vereinen/Elementen, Übergänge können durch Adapterstücke auf Modulnormen hergestellt werden, also "Segmentanlage mit Modulübergängen",
- Einzelbetrieb durch lediglich Rangiergeschäft auf der minimalen Länge,
- halbseitige Ergänzung um Schleife/Schleifenschattenbahnhof/Fiddelyard z.B. im Rahmen eines Fahrwochenendes oder Vereinsausstellung und dann Betrieb als quasi Kopfbahnhof.

Flexible Erweiterung hinter der Brücke des anderen Bahnhofsendes durch
- eben weitere Module/Segemente/Adapter bei Bedarf,
- Verdeckte Umsetzweichen/Lokschiebebühne für Alleinbetrieb.

Das sind eben die Denkansätze, ein Thema mit günstigen Gestaltungselementen zu nehmen, die variantenreich und optisch plausibel zu verstehen sind.
Ich denke, auf vier Metern sind etwa zwei Drittel des Bahnhofs Bellheim gut abbildbar. Natürlich hängt alles vom Anspruch der Vorbildlichkeit ab, also Gleisentwicklungslängen und Weichenwinkel.
Meter 1: Bahnhofsgrenze (im Vorbild Bogen) mit Anschluss Tanklager (Gleis geht hinter Bäume)
Meter 2: BÜ und erster Teil Bahnsteig,
Meter 3: zweiter Teil Bahnsteig und Weichen auf Überholgleis und Nebengleis,
Meter 4: Gleislänge Überholgleis bis Straßenbrücke und erneute Einfädelung Nebengleis.
Damit Reisezüge bis 4 Wagen denkbar.

Vor 1 ggf. die Schleife für erweitertes Vereinsfahren, (ggf. Parallelanbindung des Tanklageranschluss),
Als 2a und 3a sind weitere (halbe?) Meter als Verlängerung des Bahnsteigs oder Überholgleises bei großzügigen Aufstellungsflächen einsetzbar.
Hinter 4 schließt einfache Umsetzmöglichkeit im Off an oder weitere gestaltete Module mit Weichenfeld und Bahnhofsgrenze, für Verbundbetrieb mit Anderen.

Das sollen hier Anregungen sein, die je nach Geschmack und Verständnis möglich sind.
Die recht seltene Form des mittigen Überholgeises in Bellheim ist grade für gelegentliches Spielen auch als quasi-Kopfbahnhof bereichernd. Klaro gibt es genug anderes, aber Winden, Edenkoben und Annweiler etc. sind mit ihrer A-Form der Gleisanordnung für den beschränkten Spielbetrieb dagegen fade und optisch öde gegenüber den Festlegungen, die ein Kopfbahnhof wie Dergem oder Berchzawre optisch bedeuten.
Daher der Hinweis auf die Potentiale von Bellheim.

Sozusagen der Lord unter den Bahnhöfen


Gruß,
PCvD


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#19 von Der Raffinerist , 26.04.2018 12:10

Hallo Leute

Zitat von E-Lok-Muffel im Beitrag Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

Holla, Ruhig Brauner!!!

da muss ich jetzt nochmal auf die Bremse treten, da kommen jetzt zu viele Ideen auf einmal, da heißt es erst einmal sortieren und die alles entscheidende Frage stellen:
Wo soll das ganze hinführen??

Diese Frage ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn wenn Du jetzt doch einen Durchgangsbahnhof planen willst - vielleicht sogar an einer zweigleisigen Strecke - dann muss diese Strecke ja auch irgendwo enden = Endbahnhof oder Kehrschleife, womit wir wieder am Anfang dieses Fadens angekommen sind, den ich mit den Worten



Ich hab grad nur festgestellt, dass ich in einem Dorf wohne mit einem ehemalig sehr interessanten Bahnhof Hab ja nicht gesagt das ich das so umsetzen will Vielleicht iwann mal wenn der Platz und das Wissen darüber ausreichend ist.

Zitat von PCvD im Beitrag Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

End- bzw. Kopfbahnhof:



Das sehe ich eigentlich genauso. Bei meinem Entwurf könnte man das Gleis auf der rechten Seite verlängern und durch einen Prellbock verschließen.

Zitat von PCvD im Beitrag Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht
Fremo:

Prinzipiell keine schlechte Idee, jedoch soll die Anlage nur zu Vereinsinternen Fahrtagen aufgebaut werden um unsere Anlage durch das zu ergänzen
was uns fehlt.

Zitat von PCvD im Beitrag Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

Durchgangsbahnhof:


Da sehe ich auch wieder das Problem, dass sie Strecke durch Rangierarbeiten blockiert wird.

Zitat von PCvD im Beitrag Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

Meter 1: Bahnhofsgrenze (im Vorbild Bogen) mit Anschluss Tanklager (Gleis geht hinter Bäume)
Meter 2: BÜ und erster Teil Bahnsteig,
Meter 3: zweiter Teil Bahnsteig und Weichen auf Überholgleis und Nebengleis,
Meter 4: Gleislänge Überholgleis bis Straßenbrücke und erneute Einfädelung Nebengleis.
Damit Reisezüge bis 4 Wagen denkbar.



Das ist kaum umzusetzen auf 4 meter. Maximal von der 1. Weiche an der Brücke bis zum Bahnübergang. Beim Tanklager scheitert es dann. Ich bin morgens immer zum Bahnhof gelaufen. Das ist schon ein ganzes Stück.

Also ich bin mit meinem Entwurf eigentlich sehr zu frieden.
Lg Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#20 von Der Raffinerist , 27.04.2018 16:16

Hallo Leute,

Ich hab mich nochmal an den Plan gesetzt und ein paar Sachen geändert.



Der Bereich links oben wird wahrscheinlich ein kleines Gelände einer Baufirma, Schrotthändlers oder Kieswerks. Muss ich mal schauen auf was es hinausläuft.

Ich hoffe, dass ich trotz meines nicht vorhandenen Wissen über Gleisplanung einen ganz akzeptablen Plan zusammengeschustert habe

Lg Flo


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#21 von Michael K. , 11.06.2018 10:06

Hallo Flo,

mir sind ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die ich kurz hier reinwerfen möchte:
Wenn Du mit Märklin C planst, könnte sich das am Ende gerade an den Weichen deutlich verschieben, es sei denn, Du willst Peco-Weichen mit einer ähnlichen Geometrie verbauen, was aber problematisch sein könnte, denn: Mit Peco-Code 100 wird der Fremo-Anschluß schwierig, maximal zulässig ist Code 83, Weichen dürfen höchstens 12° haben und müssen RP25/110-Radsätze vertragen, zumindest bei H0-RE, es gibt noch Gruppierungen mit enger gefassten Vorgaben. Im Fremo bei H0-RE gibt es sowohl Haupt- als auch Nebenbahn, selbst bei Fremo87 ist das "fränkische Lokalbahn"-Klischee mittlerweile nur noch ein Eckchen in großen Arrangements
Insofern würde ich Dir oder Euch empfehlen, Euch mal zu Treffen anzumelden, Euch umzusehen und da etwas Inspiration zu holen, bevor Ihr voller Enthusiasmus Module baut, die dann möglicherweise nicht verwendbar sind im Fremo-Kontext.
Um sich Inspiration für die Planung zu holen, ist das Vorbild meist das beste Vorbild - zumal Du da auch schon einen prima Überblick über Betriebsabläufe und ähnliches bekommst, die fürs Rangierspiel auch nette Vorgaben sind.

Bis denn
Michael


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RE: Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof? - Eine pfälzische Modulanlage entsteht

#22 von Thomas I , 28.09.2018 20:32

Also wo ich Pfalz und Kopfbahnhof höre, werfe ich mal in den Raum, dass Ludwigshafen Hbf auch mal einer war!


http://www.oogardenrailway.co.uk/


Thomas I  
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