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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#1 von gäubahner , 23.11.2018 23:11

Hallo zusammen,

nach einigen Jahren Abstinenz möchte ich wieder eine Anlage aufbauen.

Aufgrund beengter Verhältnisse werde ich nur den Bahnhof Epfendorf im Jahr 1958 darstellen. Mit Epochen nehme ich es aber gar nicht ernst.
Zudem wird darunter ein Schattenbahnhof mit 5 Gleisen entstehen.

Zum Vorbild:
Epfendorf liegt an der Gäubahn zwischen Rottweil und Oberndorf. Der Bahnhof wurde in den späten 70ern geschlossen, ist bis heute aber Betriebsbahnhof. Unter anderem kreuzen hier die Intercitys Stuttgart-Zürich.
Die Gleisanlagen auf meiner Moba sollen dem Stand von 1958 entsprechen, ab hier beginnt allerdings eine alternative Geschichtsschreibung, ohne Aufgabe des Nahgüter- und Personenverkehrs im Ort.

Der Gleisplan des Bahnhofs sieht wie folgt aus, die beiden Hauptgleise im Bahnhof haben jeweils eine Nutzlänge von ca. 180cm, im Schattenbahnhof beträgt die Nutzlänge 230 cm.



Gebaut wird Stück für Stück mit Fleischmann Profigleis. Ich lege mich auf keine Epoche fest, gefahren wird alles was auf der echten Gäubahn auch schon unterwegs war, aber auch einzelne fremde Züge, wie eine Ae 6/6 mit SBB Schnellzug.

Die Steuerung erfolgt analog, jedoch wird bereits während der Bauphase darauf geachtet, später alles digitalisieren zu können (z.B. Stromeinspeisung alle 1,5 Meter, zwischen allen Weichen etc.)
Wie im Modell üblich, sind einige Kompromisse zu machen, so erstreckt sich die Ortschaft z.B. entlang der Bahnstrecke, diese wird auf meiner Anlage aufgrund der beengten Verhältnisse jedoch direkt hinter dem Bahnhof im Tunnel verschwinden, oberhalb versuche ich den Ort so gut wie mir möglich und auf für mich oder das Ortsbild bedeutende Gebäude beschränkt, nachzubilden.

Eine weitere Schwierigkeit wird sein, die Anlage so aufzubauen, damit sie zerlegt und wieder aufgebaut werden kann, um den Raum anderweitig nutzen zu können. Ich verwende zum Bau alle Materialien die mir zur Verfügung stehen, als Student sind finanziell keine großen Investitionen möglich, also gilt es aus vorhandenem Material das Maximum rauszuholen.

Hier möchte ich euch in losen Abständen von Baufortschritt und dem folgenden Betrieb berichten.


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#2 von gäubahner , 23.11.2018 23:29

Soviel zur Planung, angefangen habe ich mit dem Bau vor ca. 4 Wochen, meist geschiet dies nach der Arbeit, je nach Zeit, Lust und Laune, von da her seid mir bitte nicht böse, wenn ich nicht regelmäßig berichten werde. Bitte entschuldigt das Chaos auf einigen Bilder!

Los ging es mit einem einfachen Rahmen aus Holz, diesen habe ich aber später, um den Abbau zu erleichter, nochmal geteilt.


Die Steuerzentrale soll später am rechten Segment fest verbaut werden, um alle Leitungen einfach trennen zu können, verwende ich 25-polige D-SUB Stecker.


Mittels dünner Pressspanplatten, die ich von einem Innenausstatter geschenkt bekommen habe, wurde die Trasse für den Schattenbahnhof gebaut. Die Wendel entstanden aus dem gleichen Material wie der Rahmen.
Von jetzt an immer mit dabei: Ein Teil meines Rollmaterials, da ich lieber einmal zuviel zwischendurch teste, um mögliche Problemstellen gleich ausfindig zu machen.


Hier ein Wendel während der Testphase.


Leider musste ich feststellen, dass das Holz der Wendel einfach zu dick ist, bei meinem geringen Radius würde die Steigung zu stark werden, oder einige Modelle könnten das hinterste Gleis des Schattenbahnhofs nicht mehr nutzen. Also habe ich ebenfalls dünne Pressspanplatten verwendet, und die Wendel ersetzt.


Damit wären wir auch schon beim heutigen Stand angelangt. Die Gleise auf den Wendeln sind verlegt und eine provisorische Stromversorgung ist eingerichtet.


Ich muss sagen, dass die, von einigen hier "Gussklumpen" genannten alten Loks teilweise deutlich Zugkräftiger unterwegs sind, als manches neues Modell.
E10 134 schlägt sich hervorragend. Ihr wurde die Ehre zuteil, den Wendel "einzuweihen", diesen Zug habe ich mit 8 Jahren zusammen mit einigen anderen Wagen und einer großen Platte von meinem Vater bekommen.


Auch 221 131-6 zieht ihren Güterzug problemlos durch den engen Gleiswendel.



Das wars vorerst von mir, der nächste Schritt wird das Bahnhofssegment oberhalb des Schattenbahnhofs sein. Ich hoffe bis Weihnachten ordentlichen Fahrbetrieb machen zu können, dafür fehlen allerdings noch der komplette Bahnhof, einige Weichenmotoren und deren Anschlüsse.

Ich freue mich auf eure Kommentare!

Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#3 von Harald , 23.11.2018 23:41

Hallo Mirko,

Du machst ja ganz schön große Fortschritte.......

Weiter so !

Liebe Grüße von Harald


 
Harald
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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#4 von KaBeEs246 , 24.11.2018 00:39

Zitat


Zum Vorbild:
Epfendorf liegt an der Gäubahn zwischen Rottweil und Oberndorf. Der Bahnhof wurde in den späten 70ern geschlossen, ist bis heute aber Betriebsbahnhof. Unter anderem kreuzen hier die Intercitys Stuttgart-Zürich.
Die Gleisanlagen auf meiner Moba sollen dem Stand von 1960 entsprechen,



Hallo Mirko,

im Stummiforum! Und deine Altersklasse hat hier noch etwas gutzumachen.
Eingleisige Hauptbahn nach einem Vorbild hört sich schon mal gut an.
!,8 m zum Kreuzen von D-Zügen ist zwar nicht üppig, aber das ist ein Kompromiss, den man eben bei beschränktem Platz und diesem Thema akzeptieren muss. Bei dem ebenfalls beschränkten Platz im Schattenbahnhof solltest du auch die Möglichkeit des Andockens von Zugaufbewahrungskassetten in Betracht ziehen. So ein Fuhrpark bekommt nämlich schnell Junge.
Auf jeden Fall stell ich hier mal meinen Fuß in die Türe.

Gruß von Ruhr und Nette
Hans


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#5 von tobi_bahner , 24.11.2018 08:39

Hi Mirko,

das man mit guten Baumaterialien eine schöne Anlage bauen kann, ist verständlich. Aber du zeigst, dass man auch mit den Sachen gut bauen kann, die man zur Verfügung hat. Deine Anlage gefällt mir. Meine Frage ist, wie längst du deine Gewindestangen ab?
Mal sehen ob es dein Studium zulässt, dass du bis Weihnachten richtig fahren kannst. Häufig habe ich einfach provisorisch ein Holzbrett als Übergang genommen und ein paar Gleise gelegt, dass ich zumindest einen Kreisschluss habe.

Bin gespannt wie es bei dir weitergeht. Dein Fuhrpark ist auch jeden Fall schön!

Viele Grüße
Tobias


Lebe im Moment, freue dich auf die Zukunft


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#6 von gäubahner , 07.12.2018 21:04

Hallo zusammen,

nachdem ich mich jetzt zwei Wochen lang nicht gemeldet habe, möchte ich euch gerne auf dem Laufenden halten!
Zuerst einmal vielen Dank für eure Kommentare und euer Interesse an meinem Projekt, beginnen möchte ich daher auch mit euren Fragen und Anregungen!

Zitat


Bei dem ebenfalls beschränkten Platz im Schattenbahnhof solltest du auch die Möglichkeit des Andockens von Zugaufbewahrungskassetten in Betracht ziehen. So ein Fuhrpark bekommt nämlich schnell Junge.




Ein sehr guter Einwand, der mich zum Grübeln gebracht hat. Rechts von der Anlage wäre eventuell Platz für einen Fiddle Yard, realisierbar wäre dieser auch - behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf! Der Fuhrpark hat übrigens letzte Woche bereits junge bekommen, ich konnte eine E50, eine V90 und eine BR 01 in Empfang nehmen, diese werden in Zukunft auch ab und zu hier im Thread auftauchen.

Zitat

Meine Frage ist, wie längst du deine Gewindestangen ab?
Mal sehen ob es dein Studium zulässt, dass du bis Weihnachten richtig fahren kannst. Häufig habe ich einfach provisorisch ein Holzbrett als Übergang genommen und ein paar Gleise gelegt, dass ich zumindest einen Kreisschluss habe.




Die Gewindestangen säge ich einfach mit einer normalen Metallsäge von Hand ab. Ob mein Zeitplan so hinhaut, wage ich mittlerweile auch zu bezweifeln, momentan bin ich in der Praxisphase (DH-Studium) und im Geschäft ziemlich eingespannt.
Gute Idee mit dem Brett, nachdem die Bahnhofsebene grob zugesägt war, habe ich einige Gleise provisorisch verlegt und den Kreis so geschlossen, aber seht selbst!

Als erstes habe ich mir auf dem Boden eine grobe Übersicht über die Ausmaße des späteren Bahnhofs verschafft.


Anschließend habe ich die Übergänge von den Gleiswendeln zum späteren Bahnhof optimiert, allerdings vor lauter Tatendrang die fotografische Dokumentation vergessen. Bilder reiche ich auf Wunsch gerne nach!
Anschließend habe ich erste Stützen für die Bahnhofsebene angebracht, diese bestehen aus senkrecht mit dem Rahmen verschraubten Brettern.
Mit einigen Verschnittstücken wurde geprüft, ob die Durchfahrtshöhe in den SBH noch ausreichend ist.


Nach bestandener Höhenkontrolle ging es ans Sägen und verleimen der einzelnen Bretter, zudem wurden die Stützen genau ausgerichtet.




Nachdem der Leim getrocknet war, konnte ich es natürlich nicht mehr erwarten auch wirklich zu fahren. Provisorisch wurde ein Gleis verlegt und die neue Ebene durch die alt-ehrwürdige E10 mit ihrem Touropa-Reisezug eingeweiht. Ein Video davon werde ich später nachreichen.
Hier sehr ihr 111 666-4 (Jubiläumslok 111 Jahre Fleischmann) mit einer Garnitur Silberlingen im späteren Bahnhofsbereich. Der Radius an der Stelle, wo der Steuerwagen steht, ist auf diesem Bild sehr eng, das ist aber den R2 Gleisen geschuldet, welche für den Lückenschluss notwendig waren. Später liegen hier Flexgleise mit sanfteren Radien.


Derweil warten 218 362-2, V90 066 und 212 380-0 im Schattenbahnhof auf ihre Erstfahrt.



Nach getaner Arbeit bringt die V90 den ersten Nahgüterzug, bestehend aus nur einem Wagen, in den provisorischen Bahnhof.


Der Zug ist zwar sehr kurz, das Ladegut dafür umso besser! Ein ganzer Wagen voll Fürstenberg, frisch aus Donaueschingen! rost:




Das war es bis jetzt, die Bahnhofsplatte liegt wieder abgebaut auf einem großen Tisch. Ich hoffe bald dazu zu kommen, die Flexgleise abzulängen und zu verbauen, die Weichen einzubauen und anzuschließen, sowie die Gleise zu schottern. Habt ihr guten Empfehlungen für Profi-Gleis Schotter?
Das der ganze Bahnhof abnehmbar ist, erleichtert mir die Arbeit natürlich ungemein!


Ich freue mich auf eure Kommentare und Anregungen!

Schöne Grüße aus Epfendorf,
Mirko


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#7 von gäubahner , 15.12.2018 22:34

Hallo zusammen,

einiges hat sich getan in Epfendorf! Nach dem die V90 im letzten Beitrag einen Waggon Bier herbeigeschafft hat, und die gesamte Bahnhofsplatte wieder von der Anlage verschwunden ist, habe ich das Gleisfeld im Bahnhof komplettiert.
Zuerst aber das versprochene Video der "Jungfernfahrt":

[youtu-be]https://youtu.be/zGzk6GhExgE[/youtu-be]

Jetzt aber weiter mit dem Bahnhofsbau!
Die beiden Einfahrweichen waren bereits befestigt, weiter ging es mit Gleis 1:



Nachdem Gleis 1 soweit verlegt war, habe ich mich an Gleis 2 und den dazugehörigen Abstellbereich (Gleis 3) gemacht. Hier mussten, platzbedingt, einige Abstriche gemacht werden, so sind die Gleise deutlich verkürzt und von der Einfahrweiche bis zur ersten Weiche Richtung Gleis 3 war beim Vorbild auch deutlich mehr Abstand. Am Stumpfgleis wird, wie früher, eine Laderampe und ein kleiner Güterschuppen entstehen.



Das Abstellgleis auf der anderen Seite machte mir noch mehr Kopfzerbrechen. Beim Vorbild verlief es parallel zu Gleis 2, welches bis zum Gleisende beinahe gerade verlief. Dies ist bei mir nicht möglich, so muss der Entkuppler in die Kurve.



Zuerst habe ich von der Bettung der Kurve einen Teil entfernt, ungefähr so breit, wie die Entkupplermechanik.
Zudem wurden die Gleise am Entkupplungsgleis entfernt.



Anschließend habe ich das Entkupplungsgleis ebenfalls gekürzt und in die Lücke eingefügt. Funktioniert! Das Gleis kann eingebaut werden!



Stellprobe im "Trockendock":



Ein herber Rückschlag nach dem ersten Einbau: Die sündhaft teure Schnellfahrweiche an der von Rottweil kommenden Seite war Defekt! Die Weichenzunge war so verbogen, das einfahrende Züge jedes mal entgleisten. Das hat man davon, wenn man gebrauchtes Gleismaterial 3 Monate liegen lässt und vor dem Einbau nicht testet. Provisorisch wurde mit den verbliebenen geraden Gleisen die Lücke geschlossen. Auch die zuvor am Entkupplungsgleis entfernten Stücke und das zerlegte, manuelle Entkupplungsgleis, welches zu Versuchszwecken missbraucht wurde, kamen zum Einsatz. So war erstmals Fahrbetrieb möglich.





Zum Glück war es Donnerstag Abend, so konnte ich die Ersatzweiche bereits heute in Empfang nehmen und einbauen. Allerdings wurde es keine Schnellfahrweiche mehr. 212 380 im Bauzugeinsatz:



Nachdem die neue Weiche verbaut war, wurde das Bahnhofssegment auf die Platte gesetzt. Gut auch erstmals ein Überblick über die Gleisanlagen in Natura:



Nach der aufwändigen Verkabelung folgten Testfahrten und ein Richtfest mit Fahrzeugschau, um den Epfendorfern einen Eindruck zu geben, was später auf sie zukommen wird!

E10 134 mit Touropa Reisezug auf Gleis 1:



Ebenfalls auf Gleis 1 221 131 und daneben auf Gleis zwei 38 3440 mit einem Nahverkehrszug aus vier 3-achsigen Umbauwagen.


Auf Gleis 4 gab es V90 066 zu bestaunen:



Das Highlight waren aber die auf Gleis 3 ausgestellten Dampfloks:
Die Schnellzuglok 01 164 stand vor der schweren Güterzuglok 50 167:





Soweit der Stand bis heute, es liegt noch viel Arbeit vor mir bis alles richtig läuft. Nur die Weichen auf der linken Seite des Schattenbahnhofs sind angeschlossen, im Bahnhof noch keine einzige. Zudem fehlen noch 4 Weichenmotoren, zwei für den SBh und für den Bahnhof. Sobald diese da sind, wird es weitergehen, die Gleise müssen eingeschottert werden, Bahnhof und Güterschuppen müssen gebaut werden und natürlich fehlen auch noch die Bahnsteige.

Ich freue mich auf Kommentare und Anregungen!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#8 von Johannes O'Donnell , 16.12.2018 01:02

Hallo Mirko,
interessantes Projekt, das Du da baust. Ich fuhr vergangenes Wochenende mit dem IC zweimal auf der Gäubahn und somit auch durch Epfendorf. Da muss ich bei der nächsten Fahrt mal aufmerksam rausgucken, wie das dort aussieht.
Thema Schotter - ich würde einen nehmen, der sich entweder farblich dem Fleischmann Schotterbett relativ gut anpasst, somit kannst Du Dir die fummelige Schotterei zwischen den Schwellen sparen und mit matter Farbe den Plastik Look abmildern, oder Du nimmst einen, der dort tatsächlich auch öfter in natura verwendet wird. Auf der Alb nimmt man z.B. Kalk.
In Sachen Körnung wird oft auch TT oder N Schotter empfohlen - manche sog. H0 Schottersorten sind etwas zu grob.
Ausserdem ist die Bettung des FLM Gleises zu niedrig, da müsstest Du mit Kork o.a. Unterlagen (Dämmstoffe aus dem Baumarkt) noch unterfüttern.
Im Gleisschottervergleich gibt es dazu nützliche Infos.
viewtopic.php?f=103&t=65120
Viele Grüße
Johannes


Typischer Märklin-Chaot - Epochenfrei und Grenzenlos!


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#9 von gäubahner , 27.12.2018 17:48

Hallo zusammen,

zuerst hoffe ich, dass ihr alle ein schönes Weihnachtsfest hattet!

@Johannes: Leider sieht man heute nicht mehr wirklich, wie es früher aussah. Die Gütergleise und der Güterschuppen sind komplett abgerissen, der Mittelbahnsteig wurde im Zuge von Gleissanierungsarbeiten ebenfalls entfernt. Lediglich das Bahnhofsgebäude mit dem Schild "Epfendorf" lassen noch darauf schließen, dass hier früher mehr als ein Betriebsbahnhof war.

Mein letzter Beitrag endete mit der Fahrzeugschau und dem vollständigen Gleisfeld. Genau dort habe ich auch weiter gemacht, zuerst galt es, die Weichenantriebe unterflur zu verbauen. Dies geschah noch vor Weihnachten!



Richtig nervig diese Fräserei, aber die Verkabelung finde ich noch schlimmer... Naja, zu Weihnachten war dann Fahrbetrieb möglich, ganz ohne manuell Weichen schalten zu müssen. Da trifft es sich doch gut, die 4 neuen Eilzugwagen, die unterm Baum gelegen haben, gleich auszuprobieren.



Anschließend kam die Platte wieder runter und ich habe die weiße Platte neben den Schienen grundiert, damit später nichts durchscheint.
Bei meinem Moba-Händler habe ich guten Schotter gefunden, der wie ich finde zum Profi-Gleis passt. Die Bahnsteige habe ich aus Styrodur angefertigt und mit Straßenfarbe angemalt, allerdings ist die Farbe auch den Bildern noch nass, zudem will ich alle Bahnsteige noch einmal nacharbeiten. Einiges Grünzeug habe ich auch schon platziert.



Gleis 4 lief früher in den Hausbahnsteig hinein, hier muss ich, nachdem die Spachtenmasse getrocknet ist, noch Rillen für die Spurkränze ziehen.
Aber seht selbst:



Feierabend für heute, Stellprobe mit einem Nahverkehrszug:




Bevor es weitergehen kann, warte ich jetzt noch auf die bestellten Oberleitungsmasten. Zudem muss ich mir den Eigenbau von Gebäuden aneigenen, denn zum alten Güterschuppen und dem Empfangsgebäude gibt es leider nicht im Handel, womit ich zufrieden wäre.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir hören uns dort wieder!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#10 von wolferl65 , 10.01.2019 20:21

Hallo Mirko,

ein Bahnhof im Bogen.... immer schön

Zitat
Eine weitere Schwierigkeit wird sein, die Anlage so aufzubauen, damit sie zerlegt und wieder aufgebaut werden kann, um den Raum anderweitig nutzen zu können. Ich verwende zum Bau alle Materialien die mir zur Verfügung stehen, als Student sind finanziell keine großen Investitionen möglich, also gilt es aus vorhandenem Material das Maximum rauszuholen.



An was erinnert mich das nur... Aber das wichtigste ist das Bauen, hätte ich gewußt, wieviel Freude es bereitet, hätte ich nicht 15 Jahre gewartet, bis ein "endgültiger" Raum zur Verfügung stand, sondern auch ein kleines flexibeles Projekt gestartet.

DH-Studium ist sicher im Alltag wesentlich fordernder als ein normales, aber einen schönen Ausgleich hast Du ja gefunden. Der Schotter passt übrigens sehr gut zum Fleischmann-Gleis.

Gutes Gelingen!
Wolfgang


Projekt Gleiswüste freut sich auf Euren Besuch: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157926


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#11 von gäubahner , 15.01.2019 16:09

Hallo zusammen,

im Bahnhof geht's voran - langsam, aber stetig! Mittlerweile stehen die meisten Oberleitungsmasten und der Bahnsteig ist bald fertig. Zudem haben einige neue Wagen den Weg zu mir gefunden, aber eins nach dem anderen.

Auf einer Modellbahnbörse konnte ich einen kleinen Güterschuppen ergattern, der dem alten Schuppen am Bahnhof sehr ähnelt, nachdem dieser von der Plastikgrundplatte befreit wurde, kam er auf sofort an seinen späteren Platz.







Des weiteren wurden die Oberleitungsmasten gesetzt und der Gleisbereich weiter eingeschottert. Ein Mast wurde bereits mit der passenden Kilometertafel versehen. Die zweite Tafel (KM 111,6) wird an einem Rohrauslegermast befestigt, dieser fehlt aber noch.



Der Bahnsteigbereich in Richtung Rottweil vor der Färbung. Den kompletten Bereich musste ich nochmals formen, beim ersten Durchgang hatte ich den Härter vergessen, somit wurde die Spachtelmasse (logischerweise) nie wirklich hart.



Neben dem Güterschuppen ist ein kleiner Parkplatz entstanden:



Hier nochmal eine Gesamtansicht. Im Hintergrund bereits das Bahnhofsgebäude, hier fehlt allerdings noch eine Styrodurplatte um die Höhe anzugleichen. Auch sieht man hier meinen Neuzugang, 3 Doppelstockwagen von Fleischmann, geschoben von 111 666.



Das Bahnhofsgebäude und die Bahnsteige in der Übersicht. Der Bereich um das Bahnhofsgebäude soll bald folgen. Es handelt sich um das Vollmer-Modell "Dettingen", dass aber, bis auf den Erker auf der den Gleisen abgewandten Seite, dem Epfendorfer Bahnhofsgebäude sehr ähnlich sieht.



Die drei neuen DoStos in der Gesamtansicht. Es fehlt noch ein weiterer Wagen, dieser soll aber bald folgen.



Eigentlich ist die Br 146 von Trix als Zuglok vorgesehen, leider haben Trix und Fleischmann eine andere Vorstellung von Verkehrsrot...



Sobald der letzte Wagen auch eingetroffen ist, werde ich die Beschriftungen anpassen, alle Wagen haben "Kassel HBF" als Zugziel, dies wird entweder auf Stuttgart oder Singen geändert, zudem handelt es sich bei den zwei Mittelwagen um 1./2. Klasse Wagen, welche ich komplett auf 2. Klasse umschreiben werde. Dafür wird der Steuerwagen einen kleinen 1. Klasse Bereich bekommen.


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#12 von gäubahner , 24.01.2019 08:58

Hallo zusammen,

der Bahnhofsbereich ist soweit grob fertig - hier werde ich erst wieder Hand anlegen, wenn die Landschaft rundherum auch soweit ist. Damit wird es jetzt weitergehen!

Zuerst aber der jetzt vollständige Regionalexpress:




Für den folgenden Landschaftsbau mussten Baumaschinen und Wagen zum Abtransport von Verschnitt, Spänen etc. herbeigeschafft werden. Im Video seht ihr V90 und V60 bei der Arbeit. Erstmals wird auch das Entkupplungsgleis in der Kurve genutzt. Bitte entschuldigt die etwas "rucklige" Fahrweise, vor allem bei der V60. Diese braucht dringend eine Wartung, wobei sie vermutlich das Schnäppchen des vergangenen Jahres war. Eine funktionstüchtige Lok für unter 10€!



Nach getaner Arbeit:



Anschließend habe ich zum ersten mal seit Monaten das komplette Rollmaterial von der Anlage genommen. Ich war erschrocken, wie stark der Fuhrpark gewachsen ist! In der Vitrine sind nur noch wenige Plätze frei:


Gut zu erkennen die vorherrschende Traktionsart, wobei gesagt werden muss, dass der ICE-T nicht betriebsfähig ist und eine sehr aufwenige Reparatur benötigt, da zahlreiche Teile fehlen oder abgebrochen sind - so ist das eben mit "Bastlerware". Die Ae 6/6 ist ebenfalls derzeit nicht einsatzbereit, ein kleines Zahnrad direkt am Motor fehlt, mal sehen wo ich das herbekomme.

Bei Güter- und Personenwagen sieht es schon anders aus, wenn man nicht stapeln will!






Nun aber zum Landschaftsbau - zuerst werde ich mich dem Bereich hinter dem Bahnhof widmen, die Grundplatte ist bereits zugesägt und eingepasst. Dieser Teil wird ebenfalls Abnehmbar gestaltet.




Das wars bis heute - Neuigkeiten beim Landschaftsbau werde ich euch natürlich nicht vorenthalten!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#13 von gäubahner , 13.02.2019 15:44

Hallo zusammen,

leider hat sich in den letzten 3 Wochen nicht so viel getan, wie ich mir erhofft hatte. Den kleinen Fortschritt möchte ich euch jedoch heute zeigen! Auch der Fuhrpark hat mal wieder Junge bekommen, mehr dazu am Ende!

Weiter mit dem Landschaftsbau:

Ursprünglich war ja mein Plan, den kompletten sichtbaren Bereich in 3 Segmente einzuteilen, leider musste ich schnell feststellen, dass die "Landschaftssegmente" so deutlich zu schwer und unhandlich werden würden. Somit werden es vermutlich 5 einzelne Abschnitte.

Damit ich den Hang am rechten Rand aufbauen kann, habe ich zuerst aus dünnen Holzlatten einen Rahmen über den Gleiswendel gebaut, auf dem das Segment später ruhen soll:



Anschließend habe ich aus Sturodur zwei Grundplatten geschnitten und diese später zu einer verbunden.



Anschließend habe ich die Hauptstraße, welche der Bahnlinie folgen, kurz vor dem Anlagenrand aber auf Höhe des Tunnels ansteigt, mittels Styrodur und Styroporplatten grob angelegt. Zudem wurden einzelne Häuser probeweise platziert.



So sieht es aktuell aus:



Das nächste Landschaftssegment soll am linken Rand anschließen.

Als nächstes muss ich Aluminiumgitter besorgen und das ganze überspannen. Anschließend mit Gips und/oder Leim und Zeitungspapier die Straßen, Hänge und Ebenen für die Häuser genau modellieren. Soviel zum Landschaftsbau, ich hoffe es geht in nächster Zeit wieder etwas schneller voran, allerdings mache ich mir keinen Stress, ich möchte Spaß haben an meinem Hobby und somit gehört ausgiebiges fahren natürlich dazu!

Damit wäre auch die Überleitung geschafft, was zieht die V60 hier wohl aus dem Tunnel?



Das sieht interessant aus...



Nachdem der Wagen auf Gleis 4 geschoben und dort abgekuppelt wurde...



...verschwindet die Lok wieder Richtung Tunnel. Was es mit diesem Transport wohl auf sich hat?




AUFLÖSUNG:



Neu im Fuhrpark: 218 306 und zwei Silberlinge! Zusammen mit dem "Hasenkasten" den ich bereits hatte, wird der Zug in Zukunft seine Runden drehen. Ich weiß zwar nicht ob auf der Gäubahn so ein Zug unterwegs war, denkbar wäre es aber allemal.
Zudem kamen noch einige Güterwagen hinzu, diese werden aber zusammen mit ihren Zugloks immer mal wieder auftauchen.


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#14 von Brumfda , 11.03.2019 12:27

Moin Mirko!

Du hast ja inzwischen riesen Fortschritte gemacht, seitdem ich das letzte Mal bei Dir reingeschaut habe . Deine Trauer über das langsamere Vorankommen gegenüber Wolfgang kann ich nicht nachvollziehen . Du bist noch bei den Basics gewesen, die tierisch aufhalten. Eine bergige Anlage zu kreieren, wie Du es machst, ist dabei deutlich aufwendiger (Ausschnitte dauern und werden massiv unterschätzt).

Deine Idee einen kleinen Durchgangsbahnhof in den Bergen zu gestalten, finde ich mega genial. Reduce to the max. Raumangebot gering: Komprimieren oder trotzdem großzügig wirken. Fernzüge müssen nicht überall halten und können trotzdem ein Teil der Anlage sein. Und von der Skizze am Anfang auf einem Zettel zu dem, was Du da geschaffen hast ist beeindruckend . Du scheinst alles im Kopf zu haben. Ich würde gerne da mal hineinschauen, was in Deinem Kopfkino sich zusammenbraut und aufeinander zubewegt . Insbesondere, was Du aus den Häusern am Hang machst, ihren Gärten und Bewohnern.

Der Schotter und rotzig betonierter Bahnsteig wirken sehr real. Wie wird es erst, wenn Du mit der Ausstattung beginnst und Szenen entwirfst. Die Fleischmann Schienen scheinen schwierig zu sein bezüglich der Beschotterung zwischen den Holzbohlen. Die typisch sporadische Begrünung zwischen den Gleisen der Kämpfergräser wirkt absolut echt.


Schönen Restmontag und bald ist WOCHENENDE! Felix


Flauschigfluffige Grüße, Felix



BR 103 in türkis (fiktive was wäre wenn Bahn): Die Zusammenfassung der über 430 Seiten und Sortierung nach Themen mit Inhaltsverzeichnis
103 in Türkis Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Loks und Züge, die es niemals gab, aber teils geplant waren:
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DR V270, die geplante dieselelektrische Lok, die nie gebaut wurde. Außer hier:
RE: Umbau V200 BR 220 zur sechsachsigen dieselelektrischen nie umgesetzten DR V270


 
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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#15 von gäubahner , 13.03.2019 22:33

Hallo Felix,

danke für die aufmunternden Worte!
Du hast recht, ich hab ab und zu den Fall, dass ich irgendwas baue, aber kurz drauf merke dass das mit dem Betrieb dann nicht hinhauen wird, das nächste Segment dann nicht mehr passt etc. Da geht wirklich sehr viel Zeit flöten!

Zum Thema Schnellzüge müssen nicht überall halten können, das ich hab das direkt ausprobiert und den Platz im Schattenbahnhof mal maximal ausgenutzt:


Der vorletzte Wagen würde vielleicht grade noch so in den Bahnhof passen, allerdings ist es auch schön mal einen längeren Zug einfach "durchrauschen" zu lassen.

Tatsächlich plane ich nicht alles im Voraus. Das wird mir zwar manchmal zum Verhängnis, trotzdem macht es für mich irgendwo auch den Reiz aus.

Und es hat sich einiges getan!
Zuerst habe ich das Styropor mit Alugitter überzogen und die Straßen mit Gips gestaltet.

Als nächstes hatte ich mich an einige Basteltipps aus dem Internet gehalten. Leim einfach mit Wasser und Mehl herstellen und dann das Alugitter mit Zeitungspapier überziehen - würde ja perfekt zu meinem Low-Budget-Gedanken passen!
Leider ein Fehlschlag. Anfangs sah alles super aus, doch als der "Leim" getrocknet war hielt die Zeitung kaum noch und wellte sich überall.

Alles noch nass:


Nach dem durchtrocknen:




Die Lösung:
Gipsbinden, die es wirklich unglaublich günstig im Internet gibt - macht ja auch Sinn, wenn die Dinger normal weggeworfen werden wenn das Haltbarkeitsdatum abläuft. So sind sie zwar nicht mehr geeignet um einen Arm einzugipsen, für meine Anlage reicht es aber allemal!
Leider habe ich am Anfang kein Bild gemacht.

Hier also bereits teilweise grundiert:


Für die Grundierung verwende ich einfach Wasserfarben und für den Waldboden - Dreck. Genau. Gesiebten Dreck aus dem Garten, denn was bildet die Natur besser nach als die Natur selbst?

Bei genauerer Betrachtung fiel mir eine Stelle auf, welche sich für eine Mauer aus Findlingen anbieten würde, doch welche Steine verwende ich dafür? Kieselsteine könnten die Lösung sein, gut das der Winter nochmal zurück kam und der Schneepflug so Rohmaterial ohne Ende direkt vors Haus geliefert hat!
Der Bauinspektor nimmt die Größe der Steine unter die Lupe. Dieser hier ist wohl zu klein!


Die Mauer während dem Bau:


Mal sehen wie es wirkt wenn alles durchgetrocknet und begrünt ist. Sollte es nichts sein, fange ich eben wieder neu an.

Auch erste Begrünungsversuche fanden statt. Nur mit sehr kurzen Halmen, ich muss mir erst noch einen Grassmaster basteln.
Zudem wurde - passend zum aktuellen Zustand der Anlage - das erste Haus gesetzt. Eine Baustelle.




Einige weitere Häuser folgten für Stellproben. Das Haus gegenüber der Baustelle wird definitiv ersetzt werden.


Noch einmal die Findlingsmauer im Detail:


Und die Gesamtansicht zum Ende - wir sind nämlich beim heutigen Stand angekommen!



Nun ja, fast. Mittlerweile ist es ja fast Tradition am Ende eines Beitrags einen Neuzugang vorzustellen.. Ich kann es einfach nicht lassen

Herzlich Willkommen 185 052! Unterwegs ist die Lok mit einem modernen Güterzug.




Dem Holztransportwagen direkt hinter der Lok habe ich noch etwas Ladegut spendiert:



Nun ist aber wirklich Ende! Ich freue mich wie immer über Tipps, Kritik und Anregungen!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#16 von gäubahner , 04.04.2019 18:53

Hallo zusammen,

da ich momentan an meiner Bachelorarbeit sitze und daher wohl die nächsten Monate eher selten dazu komme, größere Fortschritte an der Modellbahn zu machen, möchte ich gerne den heutigen Stand zeigen.
Ich werde den Beitrag in zwei Teile gliedern, Landschaftsbau am Anfang, Digitaltechnik am Ende.

Das Segment, mit dem ich den vorherigen Beitrag beendet habe, ist fast fertig. Alles ist vorläufig begrünt und die Bäume von meiner ersten Anlage sind ebenfalls gewachsen. Gut, dass ich die behalten habe!
Der vordere Bereich kann vom Anlagenrand aus gestaltet werden. Es fehlt allerdings an Bäumen, Mauersteinchen, Straßenmarkierungfarbe etc. Dem werde ich mich vermutlich nach Feierabend immer mal wieder ein paar Minuten widmen.







Die Findlingsmauer im Detail:



Anschließend habe ich mich an das Segment hinter dem Bahnhof gemacht:

Die Rampe links des Bahnhofs:


Nach Vollendung:


Der Rest sieht leider noch sehr nach Rohbau aus - viel mehr wird in nächster Zeit wohl auch nicht passieren. Es sieht aber schon mehr nach Modellbahn aus, der rechte Wendel ist jetzt komplett verdeckt.







Folgende Perspektive wird in Zukunft sicher noch einige interessante Bilder liefern:




Soviel vom Landschaftsbau. Weiter mit der begonnenen Digitalisierung, auf die ich mich in nächster Zeit eher konzentrieren möchte, wenn ich die Zeit finde.
Eigentlich wollte ich mit der Digitalisierung warten, bis der Landschaftsbau fertig ist - durch Zufall bin ich aber auf ein gutes Angebot mit z21 start + WLAN Package mit der grauen Fleischmann Multimaus (finde ich persönlich schöner) gestoßen.



Da 185 052 bereits einen Decoder hatte und ich sowieso etwas rumprobieren wollte, wurde kurzerhand auf Digitalstrom umgestellt. Schon mit nur einem Zug macht die digitale Technik wirklich Spaß, Anfahr und Bremsverzögerung, Licht an und aus. Eigentlich nichts besonderes, trotzdem ein großer Spaßfaktor!

Drei weitere Loks haben einen Decoder spendiert bekommen, 146 107 zusätzlich den Umbausatz von Modellbau Schönwitz mit Schlusslicht und Fernlicht. Ein tolles Produkt, vor allem im Vergleich mit den gelben LEDs der 185.



Lichthupe!

[youtu-be]https://youtu.be/CrCttXigO5M[/youtu-be]


Was mich besonders begeistert:
Die Steuerung über ein Tablet und Z21 App. Modellbahn im 21. Jahrhundert, besser lassen sich Handyspiele und Realität nicht verbinden. Jetzt müsste man noch eine Kameralok haben!
Wäre das nur mal einige Jahre früher gekommen, unser Hobby würde sicherlich nicht so ein Nischendasein fröhnen.
Schade das diese Chance verpasst wurde, aber toll, das die Hersteller nicht aufgegeben haben und den Wandel der Zeit verstanden haben.



Der nächste Schritt wird sein, Weichendecoder zu verbauen, um diese ebenfalls über Tablet, Smartphone, Mulitmaus oder Laptop ansteuern zu können.
Die Ausstattung der Gleise mit Hallsensoren wird der letzte Schritt sein.
Nebenbei werden Lok für Lok Digitaldecoder eingebaut, die 4 oben waren dank Schnittstelle die ersten, die alten Fleischmann-Loks werden da deutlich aufwändiger.

Der Neuzugang wurde diesmal in den Bildern eingebaut - die 110 320 von Roco mit den 4 n-Wagen

Soweit von mir, wie immer vielen Dank fürs reinschauen!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#17 von DavidW , 04.04.2019 18:58

Moin,

ich verfolge deinen Thread schon seit längerem und muss sagen das du da eine schöne Anlage geplant hast und der bisherige Abschnitt

Ich bin schon auf weitere Bauabschnitte gespannt und vor allem auch was da noch mit der Umstellung auf Digital kommen wird.


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#18 von Stephen , 04.04.2019 23:07

Hallo Mirko,

Nachdem ich nun auch schon etwas länger still mitlese, nun auch mal ein Mucks von mir. Eine kleine, aber sehr feine Anlage baust Du da. Und das man mit dem Fleischmann Gleis mit Willen und Kreativität etwas anfangen kann, gefällt mir ebenfalls!
Glückwunsch zum Einstieg in die digitale Welt, ich möchte es auch nicht mehr missen. Wünsche dir noch viel Spaß damit!

Viele Grüße,
Stephen


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Mein Bau-Tagebuch: viewtopic.php?f=15&t=164709


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#19 von gäubahner , 13.04.2019 11:21

Hallo zusammen,

danke für eure netten Worte!

Bisher habe ich weiterhin nur die 4 digitalen Loks im Einsatz, nach und nach sollen es aber mehr werden. Mit dem vorhandenen Rollmaterial lässt sich ja auch etwas variieren, ich hab daher mal ein kleines Video zusammengeschnitten:



Anschließend habe ich noch den kleinen Parkplatz neben dem Güterschuppen weiter gestaltet:



Bäume wurden geplanzt und der große Spalt zwischen Straße und Stützmauer, der später begrünt wird, wurde verfüllt:



Auf der anderen Seite gefiel mir die große Lücke zwischen Weiche und Mauer garnicht, das würde später neben dem Tunnelportal auch irgendwie komisch aussehen. Daher eine zweite Mauer und etwas grün, um das ganze etwas aufzulockern:



Das wars auch schon für heute! Das Wetter momentan bietet sich ja wirklich an um weiter an der Moba zu basteln!

Nachtrag: Der erste Beitrag ohne eine neue Lok! Neu sind allerdings die 4 IC-Wagen die im Video von der 110 gezogen werden.


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#20 von gäubahner , 07.06.2019 07:54

Hallo zusammen,

was den Baufortschritt angeht, muss ich leider enttäuschen. In den letzten Wochen habe ich lediglich die Unterkonstruktion über dem linken Gleiswendel fertiggestellt, alles andere steht im Zeichen der Digitalisierung. Das dabei schon 6 Decoder "über den Jordan" sind, 3 davon unverschuldet, ist natürlich keine große Hilfe.

Etwas möchte ich dennoch nicht vorenthalten, meine Br 50, welche ich seit 2003 besitze und eine meiner ersten Loks war, die ich selbst von zusammen gespartem Taschengeld gekauft habe, wurde digitalisiert und in einem kleinen Video verewigt. Eine kurze Bildergeschichte zur Digitalisierung der Lok und zum Baufortschritt werde ich später nachreichen.

Vielen Spaß!


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#21 von gäubahner , 13.06.2019 21:14

Hallo zusammen,

hier der versprochene Bericht und die kleine Geschichte zur 50er

Der Anlagenbau geht zur Zeit mehr oder weniger kaum voran, allerdings steht das zweite Grundgerüst über dem anderen Wendel. Hier seht ihr V90 066 mit einem kurzen Güterzug unter der Konstruktion:



Wenn ich Zeit finde befasse ich mich mit der Digitalisierung meiner Loks, einige Decoder gingen schon über den Jordan, manche durch Blödheit, andere durch schlechte Qualität. So hat es sich auch kürzlich zugetragen:

Einige Eisenbahnfreunde hatten 50 167 verstaubt in einer Vitrine entdeckt und beschlossen, diese wieder fahrtüchtig zu machen.
Um die Lokomotive auf den Strecken der Anlage einsetzen zu können, war es notwendig, das neue Zugsteuerungssystem DCC nachzurüsten. Nach erfolgreichen Spendenaufrufen geschah dies am 29.05. mit dem Einsetzen des lange erwarteten Decoders.
Die alte Lok wurde sofort auf eine Testrunde geschickt - das Spitzensignal konnte noch nicht repariert werden, allerdings tat das der Freude über die wiedererlagte Fahrtüchtigkeit der Lok keinen Abbruch:



Nach einigen Testrunden mit dazugehörenden Anpassungsarbeiten am Steuerungssystem sollte eine Sonderfahrt mit einem historischen Nahverkehrszug folgen.
Doch bereits beim ersten Halt im Bahnhof war ein unheilvolles Piepen zu hören, die Beleuchtung der Lok spielte verrückt und nichts ging mehr. Das Ausweichgleis des Bahnhofs war blockiert, somit wurde schnellstmöglich Hilfe angefordert. Diese kam innerhalb weniger Minuten in Form von 218 296. Nach etwas rangieren konnte die defekte Lok auf Gleis 3 vor dem Güterschuppen abgestellt werden. Eine Diagnose, was zum Ausfall geführt hat, liegt lag in diesem Moment noch nicht vor.
Ein Bauarbeiter auf einer nahe gelegenen Baustelle konnte folgende Bilder schießen:





Die 218 zog anschließend den liegen gebliebenen Sonderzug in nördliche Richtung aus dem Bahnhof. Von der Gegenüberliegenden Talseite wurde dies bildlich dokumentiert, aufgrund der Entfernung und des notwendigen Zooms litt leider die Qualität.




Da 50 167 nun nicht mehr die Durchgangsgleise blockiert, konnte mit einer Fehleranalyse gestartet werden. Die Lok hatte nach nicht mehr als 2 Stunden einen kapitalen Decoderschaden erlitten. Somit war klar, dass sie wohl einige Tage auf dem Abstellgleis vor dem Güterschuppen verbringen würde. Da die Güterverladung nun nur noch über Gleis 4, ohne Laderampe, erfolgen kann, war die Freude beim Bahnhofspersonal über den unangekündigten Gast weniger groß. Einige Schaulustige hingegen nutzen die Gelegenheit um Fotos der abgestellten Lok zu schießen:





Glücklicherweise konnte schnell ein Ersatzdecoder beschafft werden - welcher von der V90 schnell bei ESU in Ulm abgeholt und an die Gäubahn transportiert wurde. Doch zuerst musste mit Hilfe eines Autokrans das Tendergehäuse abgenommen werden, und der defekte Decoder (jaja, wer billig kauft, kauft zweimal..) herausgenommen werden. Hier der Hilfszug bei der Einfahrt in den Bahnhof:



Nachdem das Gehäuse abgenommen war, konnte der Decoder entnommen und in den bereitgestellten Wagen mit weiteren defekten Decodern verfrachtet werden.



Der Eaos wurde auf das zweite Abstellgleis manövriert...



...und die Plane des Flachwagens abgenommen



Nachdem der LokPilot V4.0 Nano eingesetzt war, konnte auch das Tendergehäuse wieder aufgesetzt werden und Br 50 ist wieder einsatzbereit.



Die Digitalisierung meiner 111 lief dagegen deutlich besser. Etwas stolz bin ich ja schon, schließlich ist es die erste von mir digitalisierte Lok die keine Schnittstelle hatte.



Es warten jetzt nur noch 23 weitere Loks auf ihren Decoder, davon keine einzige mit Schnittstelle und teilweise um die 50 Jahr alt.


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#22 von philk1285 , 14.06.2019 17:04

Hallo Mirko

Ich verfolge deinen Thread jetzt auch schon länger. Bin ich doch auch schon ein paar Mal mit dem Zug durch Epfendorf gefahren. Ich finde deine Umsetzung sehr gelungen.
Deine Geschichte zum abgerauchten Decoder hast du toll verpackt.

Aber zu deinen Digitalisierungen habe ich jetzt mal eine Frage. Warum verwendest du in der BR 50 einen ESU LoPi Nano? Ich würde behaupten, bei einer "grossen" Lok, wie der BR 50, stösst der Leistungsmässig eher an seine Grenzen. Hat es in der Lok nicht genügend Platz, um einen normalen LoPi V4 einzubauen? Da hast du auf jeden Fall Reserve, falls an der Lok mal ein schwererer Zug hängt. Ich habe bei mir bei allen H0 Fahrzeugen bisher immer noch einen Platz für einen LoPi V4 gefunden.

Ich wünsche dir weiter viel Erfolg bei der weiteren Digitalisierung deiner Fahrzeuge. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dran.

Schönes Wochenende
Gruss Phil


Ich freue mich über jeden Besuch.

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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#23 von wolferl65 , 16.06.2019 11:14

Morgen Mirko,

bei mir geht momentan auch nichts vorwärts, dafür bleibt umso mehr für die nächsten 20 Winter übrig . Dampfloks sind ja eigentlich so überhaupt nicht mein Ding, wenn sich allerdings jemals eine als Museumslok in die Gleiswüste verirren sollte, dann einer 50´er mit Kabinentender!

Gruß
Wolfgang


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#24 von gäubahner , 16.06.2019 23:17

Hallo Phil, Hallo Wolfgang,

vielen Dank für eure Komplimente ops:
Freut mich das ihr mal wieder vorbeischneit


Zitat

Aber zu deinen Digitalisierungen habe ich jetzt mal eine Frage. Warum verwendest du in der BR 50 einen ESU LoPi Nano? Ich würde behaupten, bei einer "grossen" Lok, wie der BR 50, stösst der Leistungsmässig eher an seine Grenzen. Hat es in der Lok nicht genügend Platz, um einen normalen LoPi V4 einzubauen? Da hast du auf jeden Fall Reserve, falls an der Lok mal ein schwererer Zug hängt. Ich habe bei mir bei allen H0 Fahrzeugen bisher immer noch einen Platz für einen LoPi V4 gefunden.



Die 50er hat eine 6-polige Schnittstelle und ich wollte nicht mit aller Gewalt die Kabel unter dem Gehäuse einklemmen bzw am Decoder rumlöten. Damit der Nano passt musste ich schon mit der Standbohrmaschine das Gewicht bearbeiten, bisher funktioniert das auch mit schweren Zügen völlig problemlos. Getestet wurde mit einem langen Güterzug inkl. 2 Schienenreinigungswagen und 10 Reisezugwagen (doppelt so lang wie das Überholgleis ). Die ESU Decoder können ja Gott sei dank einiges ab!


Zitat

Morgen Mirko,

bei mir geht momentan auch nichts vorwärts, dafür bleibt umso mehr für die nächsten 20 Winter übrig . Dampfloks sind ja eigentlich so überhaupt nicht mein Ding, wenn sich allerdings jemals eine als Museumslok in die Gleiswüste verirren sollte, dann einer 50´er mit Kabinentender!

Gruß
Wolfgang



Ja so denke ich auch, es werden sicher noch genug Regentage kommen, da genießt man lieber das schöne Wetter draussen
Mein Wunsch wäre noch die 01 519 der EFZ von Trix mit passender Garnitur, allein schon aus dem Grund das sie öfters durch Epfendorf fährt und ich schon das eine oder andere mal in einem Sonderzug bespannt mit der Lokomotive gesessen habe.

Einen kleinen Fortschritt gibt es dennoch:
Ich habe ein pasr Gleise auf einem Brett befestigt und werde hier meine digitalisierten Loks (ich baue in alle eine Schnittstelle ein) mittels der Brücken für Analogbetrieb prüfen, bevor ein Decoder eingesetzt wird. Zudem hab ich in der Bucht für einen 1-stelligen Betrag zwei alte Tams Decoder ergattert, das werden meine Testopfer für neue Loks, nicht das ich wieder einen guten ESU Decoder zerlege.

Meine 120 wurde so schon getestet und dreht jetzt mit einem der Tams Decoder ihre Runden, bis ein ESU Decoder da ist.





Momentan zieht sie den IC, der normal an der 110 hängt. Nach und nach möchte ich allerdings SBB IC Wagen anschaffen, um einen originalen Gäubahn-IC aus dem Jahr 2009 nachzustellen. Hier ein schönes Beispiel:
BW Vacha
Die Züge verkehrten in der Regel mit 5 Wagen, es kamen auch die Baureihen 110 (in Verkehrsrot, wie meine), 101oder sogar 185 zum Einsatz. Gekreuzt wurde in Epfendorf.

Ob ich die Kekse noch ersetze weiß ich nicht.

Soviel von mir


Gruß Mirko


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RE: Re: Willkommen in Epfendorf! Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

#25 von Der Bahner Phil , 14.07.2019 14:59

Sehr interressant habe das gleiche Gleis wie sie und das etwa gleiche Steuerungssystem MfG Phil


Hier mein Anlagenbau
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=15&t=171302
Und hier zu meinen fertigen Modulen:
https://stummiforum.de/viewtopic.php?f=1...071365#p2071365

MfG Phil


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