Ich plane zurzeit eine Feldbahnstrecke, habe aber ein kleines Problem. Unzwar kreuzt die Strecke die ich plane (H0f), mein H0-Gleis. Gibt es irgendeine Möglichkeit diese beiden Gleise (Piko A-Gleis und Busch Feldbahngleis) miteinander Ebenerdig zu kreuzen, oder muss mann eine Brücke bauen? Ich freue mich über eure Antworten.
Hallo breuert. Für H0e/H0f habe ich mir so etwas selber gebaut. Siehe viewtopic.php?p=1777123#p1777123 ab # 200. Und so im Betrieb [youtu-be]https://youtu.be/dr7cI-THGek[/youtu-be]
PS. Das Abkuppeln geschah von Hand während einer Drehpause.
Edith: Die Kreuzung ist aber leider nur für die Buschbahn kompl. zu durchfahren. Die H0e-Strecke ist unterbrochen und wird mit zwei Loks bedient.
Hallo, ich nochmal. Beim Vorbild gab es noch die Variante, dass man die Normalspurstrecke nur bei Bedarf mit einem Feldbahngleisstück überbrückt hat. Wurde dann angewendet, wenn die Feldbahn öfter verlegt werden musste. Hab auf die Schnelle leider den Artikel/Bilder dazu nicht mehr finden können. Die Feldbahngleise müssten dann im Kreuzungsbereich auf ein Niveau angehoben werden, das knapp über Oberkante Normalspurgleis liegt, damit der Feldbahngleiseinsatz auf den Normalspurgleisen aufliegt. Ich hoffe die Beschreibung ist einigermaßen verständlich. Wenn ich den Artikel wiederfinden sollte reiche ich ihn nach. mfG Werner
Hallo, ich nochmal. Das was ich eigentlich in Erinnerung hatte habe ich leider bis jetzt noch nicht gefunden. Der Fachbegriff dafür ist wohl "Kletterkreuzung". Hier in diesem Beitrag http://ralf-mit-f.com/category/feldbahn/page/2wird das Prinzip erklärt. (Etwas herunterskrollen bis Kletterkreuzung). Mir ist keine Kreuzung H0/H0f bekannt, die man fertig kaufen kann. Da bist du sehr wahrscheinlich auf Eigenbau angewiesen.
Das kommt ein bisschen auf den Winkel an, in dem sich die beiden Strecken kreuzen sollen und auf die Profilhöhen. Aber eventuell kannst du zumindest für die "vier Ecken" der Kreuzung Fertigherzstücke verwenden. Also das, was in meinem schnellen Gekrakel (angehängte Datei "kreuzung.pdf") rot ist.
Hallo, ich würde die Kreuzung komplett aus dem höheren Gleisprofil bauen. Die Buschschienen dann ca. 1cm vor der Kreuzung anschließen, am besten auf einem entsprechend gebogenen Messingstreifen verlöten. Bei der Feldbahn gab es oft unterschiedliche Profilhöhen. Volker
Jens Emmermann hat eine Kreuzung von N- und Nm-Gleisen: http://www.raw-nette.de/nmw1.htm Die Spurweiten entsprechen ja H0e und H0f. Ich weiss aber nicht, ob Jens noch zum Verkauf anbietet. Ausserdem entsprechen die Schwellenabstände natürlich nicht dem gewünschten Massstab. Vielleicht fertigt Jens ja auf Wunsch im passenden Massstab?
Falls Busch-Bahnen auf der Kreuzung verkehren sollen, ist noch das Blechband unter der H0F-Spur zu berücksichtigen, und darauf zu achten, dass die Schienenstücke, die von den H0f-Bahnen gequert werden, nicht aus magnetisierbarem Material gefertigt werden dürfen.
Vielleicht reicht es ja auch, die Original Busch-Kreuzung ( https://www.busch-model.info/000012340.3 ) an einer Spur aufzusägen, auf 9 mm zu erweitern und passende Messing/ Neusilber-Schienenstücke einzukleben (und elektrisch verdrahten). Es könnte aber Probleme mit der Schienenprofilhöhe in der H0e-Spur geben. Die H0e-Spur bräuchte eventuell noch Radlenker.
An eine Kletterkreuzung habe ich auch schon mal gedacht. Leider stehen dem die Magnete in den Busch-Loks entgegen, wenn man nicht gerade nicht magnetisierbare Neusilberschienen o.ä. verwendet.
Hallo Reiner. An das Problem mit dem Magneten hatte ich nicht mehr gedacht. Ist mir bei meiner Kletterdrehscheibe selber auch passiert. Als Drehzapfen sollte eine Heftzwecke dienen. [youtu-be]https://youtu.be/SVfKYn3Kr6Y[/youtu-be] mfG Werner
für mich gäbe nur 2 Möglichkeiten: 1. eine Art Klappbrücke über das Normalspurgleis bei eingleisiger Strecke. 2. Unterführung der Feldbahn bei mehrgleisigen Strecken.
Eine Überführung würde ich nur bei geeignetem Gelände machen, d.h. die Normalspur verläuft im Geländeeinschnitt. Man sollte auf jeden Fall das Busch Feldbahngleis benutzen, weil man auf die Magnetkraft angewiesen ist. Bei meinem Versuch mit Z-Gleis bekamen die Feldbahnloks sofort Kontakt- und Zugkraftprobleme; die Grubenlok übrigens auch.