Hallo zusammen. Ich habe eine kurze Frage und hoffe Ihr könnt mir helfen. Ich habe für meinen Sohn eine Anlage gebaut die mit Fleischmann Profigleis bestückt ist. Leider habe ich an vielen Weichen (vor allem an den Kurvenweichen) Probleme mit den Motoren. Sie schalten immer nur in eine Richtung. Wenn man in die andere Richtung schalten möchte geht es nur zur Hälfte und dann springt es wieder zurück. Da ich schon mehere Austäusche der Motoren vorgenommen habe und das Problem bestehen blieb sagte man mir, dass es bei älteren Weichen wohl an den Weichen selber liegen wird. Da es so langsam keinen Spaß mehr macht und ich auch an manche Stellen nicht gut dran komme wollte ich euch Fragen on es auch alternatien gibt. Also Weichenmotoren anderer Hersteller oder Universalweichenmotoren für das Fleischmann H0 Profigleis? Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen und wünsche allen ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Christian
es handelt sich in Deinem Falle um Doppelspulenantriebe. Unter Weichenmotoren versteht man in der Regel etwas anderes (s.u.). Allerdings, bevor Du irgendetwas anderes einbaust, solltest Du die Weichen prüfen bzw. reparieren.
Hast Du mal geschaut ob die Weichen nicht eventuell einen Schlag weg haben? Die Weichenzungen nicht irgendwo haken oder Schotter im Bereich liegt? Leicht verbogen, was draufgefallen oder etwas in der Art reicht manchmal.
Willst du wirklich mal Servomotoren nutzen gibt es für kleines Geld zum ausprobieren zum Beispiel den Digikeijs 4024 mit 4 Servos für unter 50 Euro. Habe ich selber auf der Testanlage im Einsatz. Ansonsten gibt es noch die Weichenantriebe zum Beispiel von Weinert, die ich persönlich superklasse finde. Nur benötigt man dann noch einen Decoder dazu.
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Da ich leider noch ein ziemlicher Anfänger bin, weiß ich nicht genau was Servos sind. Ich hätte gerne eine einfache Alternative die ich auch über die bereits vorhanden Stellpulte(grüne kleine Kästchen von Fleischmann mit dem schwarzen undroten Knopf)steuern kann. Gibt es so etwas? Die Teile von MTB sehen gut aus, aber wie funktioniert das? Werden die an dem kleinen schwarzen Hebel an der Fleischmann Weiche eingehakt? Irgendetwas muss doch den kleinen schwarzen Hebel an der Weiche nach links und rechts verstellen, oder?
Wirklich, vielen Dank für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Christian
Noch kurz zur info: Die Anlage wird über eine Fleischmann Multimaus in Digiral betrieben.
Du mußt erst mal feststellen, was nicht funktioniert, die Weiche oder der Antrieb. Du kannst ja den Antrieb abziehen. Danach kannst Du die Weiche per Hand schalten. Das sollte ohne Haken problemlos gehen. Den Weichenantrieb kannst Du auch ohne angeschlossene Weiche testen. Und dann kreuzweise testen, welche Weiche geht mit welchem Antrieb. Dann müßte sich herauskristallisieren, wo der Wurm drin ist. Aus Erfahrung ist es beim Fleischmann-Profigleis eher die Weiche, die eine Macke hat, Dreck innendrinnen, verrutsche Federn, durchgeschmorte Kontakte.
Für feinmotorisch Begabte lassen sich übrigens sowohl die Weiche als auch die Antriebe öffnen um auf Fehlersuche zu gehen. Das ist so nicht vorgesehen, mehr als kaputt geht aber nicht.
Bei den GFN = Gebr. FLEISCHMANN Nürnberg Weichen lassen sich die elektrischen Antriebe leicht von der Weiche abbauen und wieder auf den seitlichen Handhebel aufstecken. Einfach den elektrischen Antrieb zur Seite von der Weiche wegziehen.
Bevor du das aber machst, überprüfe mal, wierum der elektrische Antrieb angebaut wurde, durch einfaches Umdrehen läßt er sich auch ganz leicht als Unterflurantrieb anbauen, dann befindet sich der kleine Schiebeschalter für die Handstellung auf dem Antrieb an der Unterseite.
Liegt dieser kleine Schiebeschalter oben, dann liegt die Blockade des Stellmechanismus anderweitig vor.
GFN Weichen haben von der Unterseite eine Blechplatte, welche den Handstellmechanismus schützt, leider kann es bei widrigen Umständen auch mal vorkommen, daß Dreck sich darin ansammelt.
Den elektrischen Stellantrieb zur Seite hin abziehen und die Weiche von der Unterseite öffnen, die Blechplatte hat vier Klemmlaschen aus Metall die man mit einer Spitzzange oder kleinem Schlitzschraubendreher leicht aufbiegen kann, um an den Umstellmechanismus herankommen zu können, um diesen zu reinigen.
Wenn nach dem Abziehen des elektrischen Stellmechanismus sich aber die Weiche keicht per Hand mit dem seitlichen Schalthebel umstellen läßt dann liegt der Fehler möglicherweise beim aufgesteckten Stellantrieb selbst. In der Mittelstellung des elektrischen Antriebs und der Weiche sollte der Stellantrieb aufgesteckt werden. Liegt der Weichenstellhebel in einer der Endlagen, kann der elektrische Stellantrieb die Weiche nicht irdnungsgemäß umstellen und es kommt zu dem von dir beschriebenen Verhalten.
Die GFN Weichen sind kein "Hexenwerk" sie sind robust mit einer recht "primitiven" Technik.
Alternativ kannst du auch andere Stellantriebe von anderen Herstellern nutzen, dazu mußt du aber deine Weiche etwas umbauen und entsprechend vorbereiten.
Die Weichenzunge ist an einer Stelle mit einer Lasche oder Stellschwelle verbunden, beim Profigleis liegt diese aber über dem nachgebildeten Schotterbett. Dieses muß von unten mit einem etwa 10 mm breitem und 4 mm weitem Loch versehen werden, damit der Stelldraht des alternativen Weichenantriebes von unterhalb der Anlage durch diese Stellasche oder Stellschwelle geführt werden kann.
Ein Weichenservo ist ein Schrittmotor welcher je nach Stellrichtung den Stelldraht bewegt in dem er vorwärts oder rückwärts lauft.
Ein elektromagnetischer Doppelspulenantrieb oder auch Stellmotor genannt nutzt zur Umstellung die Magnetkraft aus welche einen Anker in die jeweilige Endlage zieht. Damit der Anker in der Endlage verbleibt wird dieses mit einem Federdraht erreicht, der die Weichenzunge an die Backenschiene preßt.
Bei den GFN Weichen ist dieser kleine Federdraht im Handantrieb der Weiche verbaut. Beim Umstellen der Weichebper Hand verspürst du einen kleinen Widerstand der überwunden werden muß, um die Weiche zu stellen.
Bei alternativen Weichenantrieben hält der Federstelldraht die Weiche in der Endlage fest und verhindert ein selbsttätiges Rückstellen der Weichenzunge.
Grundsätzlich sollte ein Aufschneiden der Weichenzunge durch Schienenfahrzeuge möglichst vermieden werden, die GFN Weichen ermöglichen zwar den Einsatz als Rückfallweichen aber dieses ist kein vorbildlicher Betrieb.
Bei der Verwendung von alternativen Antrieben sind diese unter Umständen nicht für solche Betriebssituationen ausgelegt.
Ansteuern kannst du die meisten alternativen Antriebe ebenfalls mit den Stellpulten aller namhafter Hersteller.
GFN Weichen haben von der Unterseite eine Blechplatte, welche den Handstellmechanismus schützt, leider kann es bei widrigen Umständen auch mal vorkommen, daß Dreck sich darin ansammelt.
Den elektrischen Stellantrieb zur Seite hin abziehen und die Weiche von der Unterseite öffnen, die Blechplatte hat vier Klemmlaschen aus Metall die man mit einer Spitzzange oder kleinem Schlitzschraubendreher leicht aufbiegen kann, um an den Umstellmechanismus herankommen zu können, um diesen zu reinigen.
Hallo,
bei dieser Öffnungsaktion aber VORSICHT! Die Mechanik im inneren, sozusagen das Herzstück, daß auch für das klack-klack beim Schalten sorgt, ist eine winzige, nur ein paar Millimeter große Feder. Die ist U-förmig und springt gerne weg (wenn man Pech hat für immer....). Wie es der Zufall so will, hatte ich gestern ein Weichenproblem. Die Weiche ließ sich nicht schalten, weder per Antrieb noch per Hand. Nach dem Öffnen war genau diese Feder nicht mehr korrekt eingesetzt. Trotzdem ließ sie sich immer noch nicht schalten, auch der (Roco)Taster war defekt! Danach ging sie immer noch nicht, der Stecker hatte ebenfalls eine Macke.... Einen Doppelfehler kannte ich schon, ein Dreifachfehler war mir neu. Wenn etwas nicht geht, hilft nur das Eingrenzen des Fehlers, ich nehme dann Neuteile, um erstmal den Fehler zu lokalisieren.
Hallo Christian, mit welcher Spannung schaltest du den deine Weichen? Die Antriebe reagieren bei zu hoher Voltzahl mit Prellen. Sie schalten und springen dann halb zurück. Damit ist die Endabschaltung aktiv und die Weiche schaltet nicht mehr zurück. Bei zu niedriger Voltzahl schaltet der Antrieb nicht komplett durch und bleibt in der Mitte hängen. Auch dann kannst du durch die Endabschaltung nur in einer Richtung schalten. Hier kann auch ein zu dünnes oder zu langes Kabel eine Rolle spielen und zu diesen Effekten führen. Ich hatte mir früher eine Spannungsversorgung mit Elko selbst gebaut. Das ergab einen kurzen aber kräftigen Stromstoß. Dabei musste man aber warten bis der Elko wieder aufgeladen war, bevor man eine zweite Weiche schalten konnte. Der Ladewiderstand begrenzte dabei den Stromfluss bei zu langem betätigen des Tasters. Inzwischen schalte ich Digital mit LS100 von Lenz. Das funktioniert ohne Probleme.
Hallo zusammen. Vielen Dank für eure vielen Antworten. Leider habe ich die Weiche so verbaut, dass ich zwar daran komme um den Motor zu wechseln oder eine alternative einzubauen, die ganze Weiche auszubauen wird allerdings sehr schwiereig. Ich schalte die Weichen mit einem separaten 12 Volt Netzteil. Es sind ca. 10 Weichen daran angeschlossen. Was mich nur wundert, ist das manche ja funktionieren. Gestern hat aber auch wieder eine Weiche die erst funktioniert hat wieder aufgegeben. Gleiches Problem, eine Seite funktioniert, die ander nur zur Hälfte und dann wieder zurück. Wenn ich es richtigt gelesen habe soll ich die Motoren in der Mittelstellung aufstecken, richtig ? Das habe ich nie gemacht, entweder habe ich den kleinen schwarzen Stellschalter der Weiche ganz nach links oder ganz nach rechts verschoben und dann den Motor aufgesteckt. Kann es wirklich daran liegen? Sollte es dennoch nicht funktionieren, gibt es eine Möglichkeit mit einem alternativen Antrieb den man nachträglich einbauen kann ohne die Weiche komplett auszubauen? Vielen Dank noch einmal. Liebe Grüße Christian
Die Weichenantriebe sind für 12 - 14 Volt Wechselspannung . Könnte sein das dein Netzteil mit 12 Volt etwas schwächelt . Wahrscheinlich 12 Volt DC Ein Vorschlag
Ist preislich OK und sicher kein Fehlkauf , kann auch noch andere zusätzliche Aufgaben übernehmen . https://www.ebay.de/p/1205625157
Damit hast zumindest genug Power und Durchzugkraft
Zitat von chrispiko82 im Beitrag Fleischmann Profigleis H0 Weichen Hallo zusammen. Vielen Dank für eure vielen Antworten. Leider habe ich die Weiche so verbaut, dass ich zwar daran komme um den Motor zu wechseln oder eine alternative einzubauen, die ganze Weiche auszubauen wird allerdings sehr schwiereig. Ich schalte die Weichen mit einem separaten 12 Volt Netzteil. Es sind ca. 10 Weichen daran angeschlossen. Was mich nur wundert, ist das manche ja funktionieren. Gestern hat aber auch wieder eine Weiche die erst funktioniert hat wieder aufgegeben. Gleiches Problem, eine Seite funktioniert, die ander nur zur Hälfte und dann wieder zurück. Wenn ich es richtigt gelesen habe soll ich die Motoren in der Mittelstellung aufstecken, richtig ? Das habe ich nie gemacht, entweder habe ich den kleinen schwarzen Stellschalter der Weiche ganz nach links oder ganz nach rechts verschoben und dann den Motor aufgesteckt. Kann es wirklich daran liegen? Sollte es dennoch nicht funktionieren, gibt es eine Möglichkeit mit einem alternativen Antrieb den man nachträglich einbauen kann ohne die Weiche komplett auszubauen? Vielen Dank noch einmal. Liebe Grüße Christian
12V sind zu wenig. Modellbahntrafo wie empfohlen verwenden.
Das habe ich nie gemacht, entweder habe ich den kleinen schwarzen Stellschalter der Weiche ganz nach links oder ganz nach rechts verschoben und dann den Motor aufgesteckt. Kann es wirklich daran liegen? Sollte es dennoch nicht funktionieren, gibt es eine Möglichkeit mit einem alternativen Antrieb den man nachträglich einbauen kann ohne die Weiche komplett auszubauen? Vielen Dank noch einmal. Liebe Grüße Christian
Hallo,
beim Aufstecken der Antriebe: Entweder ist das "Loch" beim Antrieb links oder rechts, genauso sollte der Weichenhebel stehen, also alles richtig gemacht Aber fiel wichtiger, gehen denn die Weichen per Hand zu schalten? Wenn ja, muß die auch nicht ausgebaut werden. Nachdem die Antriebe aufgesteckt sind, muß sich die Weiche auch noch per Hand via Antriebshebel schalten lassen. Zu den schwachen 12V kann ich nichts beisteuern, all meine Weichen hängen an Titantrafos mit genug Power.... Könnte also die Ursache sein.
Hallo Christian, das meiste ist schon gesagt worden. 12V sind ja schon die unterste Betriebsspannung, und da die Spulen relativ viel Strom verbrauchen, kommt noch hinzu, dass bei schwachem Netzteil die Spannung einbrechen kann. Ich würde hier mal mit 14V probieren, am besten Wechselstrom.
Ansonsten: wenn die Antriebe schon älter sind - es kommt auch auf die Umgebung zb. Luftfeuchtigkeit an - kann die Endabschaltung der Antriebe nach ein paar tausend Schaltvorgängen verzundern. Das kann man säubern, aber die zeitlichen Abstände bis zum nächsten Verzundern werden jedesmal kürzer. Wenn ein Antrieb durch Säubern der Kontakte gar nicht mehr zu retten ist, kann man die Endabschaltung überbrücken, muss dann aber für dem Schaltimpuls selber sorgen.
Bei neu gekauften Antrieben würde ich wie schon geschrieben über Kreuz mit funktionierenden Weichen, Kabeln, Tastern etc. testen und bei 14V unzuverlässige Antriebe reklamieren.
GFN Weichen haben von der Unterseite eine Blechplatte, welche den Handstellmechanismus schützt, leider kann es bei widrigen Umständen auch mal vorkommen, daß Dreck sich darin ansammelt.
Den elektrischen Stellantrieb zur Seite hin abziehen und die Weiche von der Unterseite öffnen, die Blechplatte hat vier Klemmlaschen aus Metall die man mit einer Spitzzange oder kleinem Schlitzschraubendreher leicht aufbiegen kann, um an den Umstellmechanismus herankommen zu können, um diesen zu reinigen.
Hallo,
bei dieser Öffnungsaktion aber VORSICHT! Die Mechanik im inneren, sozusagen das Herzstück, daß auch für das klack-klack beim Schalten sorgt, ist eine winzige, nur ein paar Millimeter große Feder. Die ist U-förmig und springt gerne weg (wenn man Pech hat für immer....). Wie es der Zufall so will, hatte ich gestern ein Weichenproblem. Die Weiche ließ sich nicht schalten, weder per Antrieb noch per Hand. Nach dem Öffnen war genau diese Feder nicht mehr korrekt eingesetzt. Trotzdem ließ sie sich immer noch nicht schalten, auch der (Roco)Taster war defekt! Danach ging sie immer noch nicht, der Stecker hatte ebenfalls eine Macke.... Einen Doppelfehler kannte ich schon, ein Dreifachfehler war mir neu. Wenn etwas nicht geht, hilft nur das Eingrenzen des Fehlers, ich nehme dann Neuteile, um erstmal den Fehler zu lokalisieren.
Gruß Roland
Hallo Roland, leider habe ich den Beitrag erst nach dem Öffnen gelesen. Feder ist noch da, aber wo und wie passt die wieder rein? Hat jemand einen Tipp?? Gruß Daisy
Man muss die Feder notfalls mit einem dünnen Plastikstreifen (Schnellhefter zerschneiden) fixieren, dann kann man das Blech wieder ansetzen, den Streifen herausziehen und das Bodenblech mit den umzubiegenden Blechnasen wieder verschließen. Die Magnetantriebe kann man nachkaufen, es könnte dann besser funktionieren. Ich habe auch baugleiche Antriebe und man sieht nicht, wieso der eine einwandfrei schaltet und der nächste nicht! Das Stromproblem mit 12 Volt sehe ich auch. Steht der Trafo unter Last, sind es vermutlich nicht mehr 12 Volt. Man könnte dazu alle anderen Verbraucher abklemmen und schauen, ob es sich bessert. Von Viessmann gibt es ein sogenanntes Power-Modul, dass solche Probleme behebt. Ich hatte damit schon Erfolg! Die Länge von Kabeln ist auch nicht zu unterschätzen! Probierst du einen neuen Magnetantrieb, sind die Kabel kurz, verbaut in der Anlage sind sie meist länger. Ich bin ein Fan vom Profigleis, dass ja nunmehr eingestellt wurde. Als Weichen im sichtbaren Bereich empfehle ich Tillig oder Peco, da Fleischmann hier so ihre Schweirigkeiten zeigen. Roco ist aber auch eine gute Wahl für Gleichstrom. PIko usw. ist Geschmackssache aus meiner Sicht! Gerade die Bogenweichen von Fleischmann haben innen den engsten Radius, was ich auch nicht wusste, bis ich mich wunderte, dass längere Reisezugwagen dort immer entgleisten. Optisch hatten die mich anfangs natürlich auch beeindruckt. LG!
Zitat von chrispiko82 im Beitrag #1. . . . Sie schalten immer nur in eine Richtung. Wenn man in die andere Richtung schalten möchte geht es nur zur Hälfte und dann springt es wieder zurück.
Leider ist diese Problemschilderung nicht genau genug. Springen die Weichen zurück, wenn Du sie per Stellpult schaltest, oder springen Sie zurück, wenn Du sie per Hand schaltest. Oder Beides ?
Wenn Sie auch zurück springen, wenn Du sie per Hand schaltest, passiert das auch, wenn der Strom aus ist ? ( Dann könnten die Verdrahtung fehlerhaft oder die Stellpulte defekt sein )
Zitat von chrispiko82 im Beitrag #4 Die Teile von MTB sehen gut aus, aber wie funktioniert das? Werden die an dem kleinen schwarzen Hebel an der Fleischmann Weiche eingehakt? Irgendetwas muss doch den kleinen schwarzen Hebel an der Weiche nach links und rechts verstellen, oder?
Zum einfachen Anstecken sind nur die GFN Weichenantriebe geeignet. Alle anderen Antriebe erfordern ein Öffnen und Entkernen der Weichen.
wenn die Weiche nicht schaltet, würde ich erstmal das Stellpult austauschen bzw. den Weichenanschluß woanders probieren. Das ist bei meinen Problemen der Hauptgrund: Defekte Schalter (Roco 10520), Ursache für mich nicht erkennbar. Da hilft nur Austausch.
Es gibt aber auch eine andere (unerfreuliche) Möglichkeit, ein Defekt in der Weiche. Genauer ein Kurzschluß auf dem Gleis kann zu leichten Verschmorungen im Innenleben führen. Das kann hervorgerufen werden, wenn beim Bau z.B. ein Metallschraubenzieher auf beiden Gleisen zum Liegen kommt und der Fahrstrom auf volle Pulle steht. Das merkt man natürlich auch daran, daß der Schraubenzieher warm wird... In der Weiche führt das dazu, daß die kleinen Schiebeteile für die Elektrik ebenfalls warm oder heiß werden und etwas "aufschmelzen" und steckenbleiben. Und/oder der ganze Schaltvorgang wird zu warm und verklemmt sich. Hatte ich beides schon...
Hallo Bevor der Weichenantrieb angesteckt wird, erst einmal direkt an der Weiche Prüfen ob diese sich ohne den Antrieb überhaupt sauber betätigen lässt ! ( Das Schwarzes Teil das seitlich an der Weiche heraussteht, damit man die Weiche auch ohne EL Antrieb betätigen kann um die Weiche umzustellen ! ) sie muss sich sauber und leicht ohne zu verhaken etc in Beide Richtungen umlegen lassen.
Bei den Ansteckbaren Fleischmann Weichenantrieben ist genau zu beachten das alle 3 Flachen Metall Plättchen die an den Antrieben unten befestigt sind auch sauber in die dafür vorgesehenen Schlitze an der Weiche eingeschoben werden ! zudem dann auf Richtige Stellung der Betätigungs Rastnase Achten ! ( Ist Das Schwarzes Teil das man an der Weiche seitlich angebracht ist, um die Weiche nur von Hand umzustellen ! )
Sind die Antriebe sauber angesteckt einfach oben einmal ( Auf ! den Weichenantrieben ist auch ein Schwarzes Teil damit man die Weiche von Hand umschalten kann ) betätigen, ob sich die Weiche nun mit EL Antrieb sauber betätigen lässt ! ist dies nicht der Fall Antriebe noch einmal abziehen und schauen ob Schmutz etc ... dazwischen ist ...und wieder aufstecken bis alles sauber läuft, danach lässt sie sich auch problemlos Elektrisch betätigen !