ich habe mir eine gebrauchte analoge Rivarossi Br117 für Märklun AC gekauft. Die Lok läuft sehr ruhig und gut. Leider gegenüber den Märklin Loks viel zu schnell - eine richtige Rennsemmel.
Aufgemacht, sind zwei Bürsten drin. Bei Märklin normal eine Bürste und eine Kohle.
Ist das bei Rivarossi normal oder gehört da auch eine Bürste und eine Kohle rein ?
Im Netz finde ich zudem keine Ersatzbürsten/Kohlen von Rivarossi. Von Märklin ist der Durchmesser zu groß.
Da gehört ein Paar aus Kupfer und Kohle-Bürsten rein. Das Originalteil (Bürstenpaar) hatte die Nummer R09550. Das ist Jahrzehnte nach Ende der Firma leider nicht mehr ganz leicht zu finden. Aber zum Beispiel hier erhältlich: https://www.ricambiagomodel.it/ita/ricam...erico-rivarossi
Nur zum Hinweis, aber noch mal deutlich, weil du Dölerichs diskrete Korrektur nicht verstanden hast:
Ganz egal, aus welchen Materialien die Dinger sind, die heißen BÜRSTEN. Nur nicht auf französisch, denn da heißen sie Besen (balai). Auch wenn sie aus Kohle sind.
Wobei es die Motoren auch nicht stört wenn sie zwei Kohlebürsten haben. Der Kupferwickel hat zwar eine beachtliche Putzwirkung aber auch spürbar mehr Reibung und erhöht das Losbrechmoment. Bei einer BR117 nicht so dramatisch, das ist keine Rangierlok, die muss nicht schleichen. Achte auf jeden Fall auf einen wirklich sauberen Kollektor und einen leichtgängigen Motor. Bei älteren Modellen, und mit dem Topfmotor ist dies eindeutig eines, kann eine gründlicher Reinigung des Motors incl. Auswaschen der Lager mit Reinigungsbenzin und frisches Öl ne' Menge bringen. Sparsam Ölen! Gut gewartet kann auch eine alte Rivarossi-Lok mit passend eingestellter Lastregelung schleichen und butterweich fahren. Siehe hier:BR 77
Ach wie lang ist das her ?? Genau so ging es mit,,,,aber viel zu lange her, ich habe die Rivarossi E 117 im Getriebe umgebaut mit einer anderen Über / Untersetzung, .Auch die E 119, mit der selben , viel zu hohen Fahrgeschwindigkeit. Aber um manchen evtl Anfragen , vorzubeugen ...Ich mach nichts mehr , aus Altersgründen und weil meine Finger , nicht mehr so beweglich sind, wie zu der damaligen Zeit.
Zitat von Stahlblauberlin im Beitrag #6Wobei es die Motoren auch nicht stört wenn sie zwei Kohlebürsten haben. .... Sparsam Ölen!
Ich bin mittlerweile von der Verwendung von Kupferbürsten ganz abgekommen. Abgesehen davon das manche dazu neigen sich im Bürstenschacht durch die Vebrationen ausgelöst abzuwickeln und in Folge zu verklemmen, beobachte ich auch einen geringeren Kommutatorverschleiß weil die Kohle - oder eigentlich Graphitbürsten weicher als das Kupfer des Kommutators sind. Sparsam ölen (am kohlebürstenseitigen Lagerschild) kann ich nur ganz fett unterstreichen denn die RR - Töpfe sind diesbezüglich leider ähnlich sensibel wie die Bühlermotoren.
Grüße von Markus
Man muß im Leben für seine Erfahrungen bezahlen, wenn man Glück hat bekommt man manchmal Rabatt (Oskar Kokoschka)