ich habe festgestellt, dass die neuen Märklin-Rheingoldwagen an den Rampenstücken des Radius 360 mm scheitern: Die am Wagenboden angebrachten Kästen und Leitern berühren das Brückengeländer innen. Beim Übergang zur nächsten Brücke kann es zum Einhaken und damit zur Entgleisung kommen.
Mein bislang längstes Fahrzeug, der Schienenzeppelin, hat dagegen keine Probleme.
Wie verhält es sich eigentlich mit den neuen 282 mm langen Schnellzugwagen? Schaffen die Rampen in R1?
Oder der SVT? Oder der Schweizer Rote Pfeil?
(Nach dem Big Boy brauche ich glaube ich nicht zu fragen, der passt sicher nicht durch, oder?)
Große Neugier, viele Fragen - ich möchte Euch bereits jetzt für Eure Antworten danken!
Der SVT schrappt am Geländer (auch noch ein wenig bei R2), ebenso die neuen 28,2 cm Schnellzugwagen. Aus diesem Grunde habe ich meine kleine Anlage so umgebaut, dass ich auf R1 Rampenstücke verzichten konnte.
Ich habe damals Streifen aus Wellpappe geschnitten und unters Gleis gelegt. So wurde das Rollmaterial angehoben so daß es nicht hängen blieb. Das Problem entdeckte ich als ich zum ersten Mal mit dem Kato VT18 fremd ging... Auch darauf achten daß immer ein gerades stück vor der Bogenbrücke oder den anderen Teilen mit hohem Geländer kommt, sonst können die Wagenenden anschlagen/hängen bleiben. Alternative kann man auch den Bogen am Ende ausklipsen so das etwas mehr Freiraum geschaffen wird.
Das mit der Wellpappe ging aber wirklich gut und fremd gegangen bin ich auch immer häufiger. Die Anlage ist auch länger tot, war aber mein Wiedereinstieg und hat viel spaß gemacht.
Gruß, Peter
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Der alte rote Pfeil 3125 geht nicht durch die Rampe. Ebenfalls die neuen Leichtbau-Stahlwagen der SBB. Sie schrammen auch an den Wagenkästen. Ich habe alle gebogenen Rampen eliminiert.
der Pendolino BR 610 (3776) streift auch mit der Innenseite am Geländer. Wahrscheinlich entsteht die Berührung durch die starke Neigung des Triebwagens. Der 628er mit ähnlichen Abmessungen macht da keine Probleme.
ich habe bei mir jetzt die Brückengeländer der R1-Rampenstücke einfach umgedreht angeklipst. Die Geländer zeigen nun nach unten, das ist optisch aber gar kein Problem. Es ist sogar von Vorteil, weil die fahrenden Züge nun besser zur Geltung kommen, man sieht z.B. die Steuerung der Dampfloks besser.
Die letzte kritische Stelle bei mir ist nun eine Bogenbrücke, die direkt in Rampenstücke R2 mündet. Die 282 mm Wagen gehen gut durch (ca. 1 mm Freiraum), der Big Boy wird es wohl nicht schaffen.
Hallo - nachdem ich im Forum zu diesem Thema einige Anregungen gelesen habe, hier noch eine praktische Alternative, wenn man wirklich weder auf R1 Rampenstücke noch auf lange Personenwagen verzichten will.
Auch bei mir wollten diverse längere Wagen von Märklin und Roco nicht durch die R1 Rampenstücke. Ich hab jetzt ganz einfach das Geländer mit dem Heissluftföhn vorsichtig und kurz auf ca. 120 Grad erwärmt und dann einfach etwas nach aussen gebogen. Mit noch etwas Farbe nachgealtert schauen die Geländer dann viel echter aus als vorher. Und meine Personen-Wagen mit Länge bis ca. 28 cm kommen jetzt alle durch
allei das Lesen des Bergriifs "gebogene Rampenstücke für R1" jagt mir einen Schauer über den Rücken. Nur ein mal habe ich bei meiner 1. fest aufgebauten Anlage 1959/60 eine gebogene Brücke des M-Gleises 7167 eingebaut; die damals von Märklin erhältlichen Blechwagen fuhren da auch alle anstandslos rüber. Nachdem ich mir beim Vorbild Brücken angesehen hatte, die im Bogen liegen, war es vorbei mit dem Spielzeugkram.
Ahhh... 7196. ... Auf diesen Schauer feue ich mich schon jetzt. Sollte ich mich irgendwann einmal aus den Untiefen der SBH auf Ebene Null hochgearbeitet haben, wird es ueber solche Brueckenelemente nebst Brueckenpfeilern aus Guss (ahhhh...) zum Ablaufberg gehen
Falls da lange Personenwagen nicht durchgehen - macht mir nix, Pw den Ablaufberg runterrasseln lassen macht sich ohnehin nich' so gut