An Aus


RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#1 von Badaboba , 02.01.2009 09:52

Hallo zusammen,

wer hat im Wortsinne Erfahrungen mit dem Uhlenbrock 76200 gesammelt (mm und DCC)?
Auf der von mir sehr geschätzten Seite von Friedel Weber wird der Umbau mit diesem Dekoder favorisiert.
Ist das der einzige Dekoder, der lastgeregelt Allstrommotoren mit Feldspule ansteuern kann? Wie sind die Erfahrungen mit den verschiedenen Motortypen, vor allem mit Trommelkollektormotoren (da gibt es m.W. ja 3 verschiedene Anker). Kann er auch den fünfpoligen Anker des 5*Antriebs regeln? Uhlenbrock hatte m.W. seinerzeit dieses analoge Antriebskonzept entwickelt, das mir immer gut gefallen hat.
Bitte hier keine Diskussion über den Einbau von HAMO-Magneten, ich weiß, dass dies der einfache Weg ist, aber ich möchte mir die Fahrdynamik der Feldspulenmotoren bei einigen Loks gerne erhalten...


Liebe Grüße
Volker

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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#2 von Asslstein , 02.01.2009 10:14

Hallo Volker,

ich habe damit Erfahrung gesammelt. Leider!
Ich hab Ihn in eine 103 mit LFCM eingebaut und die Lok fährt.
Das war es dann aber schon.
Unter Lastregelung verstehe ich auch etwas anderes. Die Lok hat im unteren Geschwindigkeitsbereich keine Kraft mehr. Langsamfahren mit Zug und bergauf geht nicht wie bei echter Lastraglung gewohnt.

Gruß
Knut


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#3 von X2000 , 02.01.2009 11:40

Forget it. Decoder aus dem Hause kaufe ich seit langem nicht mehr. Leider habe die Leute aus Bottrop wohl die Zeit verschlafen.


Gruß

Martin


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#4 von Harry Lorenz ( gelöscht ) , 02.01.2009 11:50

hallo zusammen

Ich muss dem Asselstein und X2000 einfach recht geben.

So ein "Ding" hatte ich auch mal. Habe ihn in eine BR 89 006 (MäNr. 3000) eingebaut. Probefahrt, noch ein paar Einstellungen versucht und dann wieder ausgebaut.
Da ihn keiner haben wollte - noch nicht mal geschenkt, habe ich ihn der Müllabfuhr anvertraut.

Von Fahrkultur keine Rede. Ein Gebrumme und einen Krach hat das Ding gemacht und von Lastregelung war auch nix zu merken.

Für mich ein absolut untauglisches Glumpp!!!

Das nenne ich Vera......g von Modellbahnern. Seit dort gab es für mich keine Uhlenbrock Artikel mehr und es wird wohl in Zukunft auch keine mehr geben.


Harry Lorenz

RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#5 von 0815 ( gelöscht ) , 02.01.2009 11:51

Hallo Volker,

ich habe Erfahrungen mit diesem Dekoder und zwar sind es viele und vor allem schlechte. Von etwa 40 bis 50 verbauten Bausteinen dieses Typs sind rund ein Drittel im Lauf des ersten Jahres ohne ersichtlichen Grund defekt gegangen. Der Schaden betrifft immer die Motorregelung, indem der Motor gar nicht mehr oder nur noch langsam läuft; der Dekoder wird dabei glühend heiß. So lange der Dekoder intakt ist, ist das Fahrverhalten der Modelle nicht wirklich gut, jedenfalls deutlich schlechter als mit einem auf Permamagneten umgebauten Motor und z.B. einem ESU LoPi 3; dabei kostet die letztgenannte Lösung je nach Einkaufsquelle das gleich oder nur wenig mehr als der UB Dekoder. Was mich an dem 76200 auch noch stört ist das starke Motorbrummen was ein so ausgestattetes Modell beim Anfahren und bei langsamer Fahrt erzeugt.

Gruß Stefan


0815

RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#6 von KBS971 , 02.01.2009 11:55

Servus,
ich kann nur das bestätigen was meine Vorschreiber schreiben. Ich hab ihn nach dem Test ebenfalls der Müllabfuhr übergeben.

Gruß
olli


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#7 von kaeselok , 02.01.2009 11:56

Uhlenbrock? Niemals wieder ......

Klingt vielleicht polemisch, ist aber die reine Wahrheit!


Gruß,

Kalle


 
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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#8 von Jens Wulf ( gelöscht ) , 02.01.2009 12:17

Moin Moin

ich weiss ihr macht, ich bin jedenfalls mit meinen 8 im Einsatz befindlichen zufrieden. Ich hab erst in den letzten 2 Wochen einen VT628 (3376) und eine E118 (3367) umgeruestet. Die 118 war allerdings danach zuerst langsam, da hab ich einen 5 poligen Anker eingebaut, jetzt war sie zu schnell, aber das kann man ja einstellen (CV5 & 6).

Ein Riesenvorteil hat das Teil: Bei Stromausfaellen gibt es laengeren Auslauf als bei bauartgleichen aber mit Permanentmagneten ausgestattete Modelle.

Gegen gute Designs mit Laengsmotoren und Schwungscheibe hat das Ganze zwar keine Chance (insbesondere Laermminderung ist nur minimal), aber das ist keine Sache des Dekoders, sondern hauptsaechlich des Getriebes.

Wichtig: Motor entstoeren! Die notwendigen Drosseln liegen leider nicht bei, daher hab ich pro Motor zwei 10uH von Conrad genommen (und den Originalkondensator). Die Originalmaerklindrossel bau ich in die Zuleitung vom Schleifer zum Dekoder ein, im Falle der 118 zwischen Wahlschalter Ober-/unterleitung und Dekoder.


Jens Wulf

RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#9 von Senator , 02.01.2009 14:53

Hallo zusammen,

ich hatte auch zwei Uhlenbrock 76200 im Einsatz, die ich mittlerweile durch ESU-Lokpiloten V3 ersetzt habe. Am 76200 störten mich die schlechten Fahreigenschaften bei Langsamfahrt, die schlechte Lastregelung und die im Vergleich zu anderen Decodern ernorme Hitzeentwicklung. Den 76200
würde ich nicht einbauen.

Schöne Grüsse

Günter


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#10 von Badaboba , 02.01.2009 16:34

Euro Antworten sind ja regelrecht ernüchternd...
Gibt es denn eine günstige Alternative, wenn man den Feldspulenmotor weiterverwenden will?


Liebe Grüße
Volker

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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#11 von X2000 , 02.01.2009 16:48

Nein, dazu gibt es keine Alternative. Zumindest keine mit Lastregelung. Deltamodul kannst du nehmen. Aber es ist von vorvorgestern. Nimm Esu und die Märklin Motorenteile- fertig - und gut.


Gruß

Martin


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#12 von Martin Lutz , 02.01.2009 16:58

Hallo VOlker,

Es gibt schon noch eine Methode um normale Decoder mit einem Allstrommotor zu betreiben. Allerdings sollte man da die Lastregelung ausschalten. Ich habs zwar auch noch nie ausprobiert.

Vorgeschlagen und gefunden auf Torsten Kühns Webseite:

http://www.kuehn-digital.de/tk5440d.htm


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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#13 von KBS971 , 02.01.2009 17:00

Zitat von Badaboba
Euro Antworten sind ja regelrecht ernüchternd...
Gibt es denn eine günstige Alternative, wenn man den Feldspulenmotor weiterverwenden will?



Jedenfalls nicht wenn du auf Lastregelung wert legst, denn diese ist bei den Allstrommotoren eigentlich nicht möglich, was rauskommt wenn man versucht es möglich zumachen, s.o.

Wieso baust du nicht einfach ein Magnet rein? Mir wäre noch nicht aufgefallen das der eine andere Fahrkultur hat.

Gruß
Olli


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#14 von Badaboba , 02.01.2009 17:15

Zitat von Martin Lutz
Hallo VOlker,

Es gibt schon noch eine Methode um normale Decoder mit einem Allstrommotor zu betreiben. Allerdings sollte man da die Lastregelung ausschalten. Ich habs zwar auch noch nie ausprobiert.

Vorgeschlagen und gefunden auf Torsten Kühns Webseite:

http://www.kuehn-digital.de/tk5440d.htm



Hallo Martin,

danke für den Link. An so etwas habe ich auch schon gedacht. Gerade in der Schweiz mit den vielen HAG Loks müsste es doch Lösungen geben?


Liebe Grüße
Volker

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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#15 von Badaboba , 02.01.2009 17:17

Zitat von KBS971

Zitat von Badaboba
Euro Antworten sind ja regelrecht ernüchternd...
Gibt es denn eine günstige Alternative, wenn man den Feldspulenmotor weiterverwenden will?



Jedenfalls nicht wenn du auf Lastregelung wert legst, denn diese ist bei den Allstrommotoren eigentlich nicht möglich, was rauskommt wenn man versucht es möglich zumachen, s.o.

Wieso baust du nicht einfach ein Magnet rein? Mir wäre noch nicht aufgefallen das der eine andere Fahrkultur hat.

Gruß
Olli




Hallo Olli,

ein Allstrommotor mit Feldspule hat schon eine schöne Fahrdynamik. Die würde ich schon gerne erhalten.


Liebe Grüße
Volker

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#16 von Badaboba , 02.01.2009 17:21

Zitat von X2000
Nein, dazu gibt es keine Alternative. Zumindest keine mit Lastregelung. Deltamodul kannst du nehmen. Aber es ist von vorvorgestern. Nimm Esu und die Märklin Motorenteile- fertig - und gut.



Delta-Module habe ich noch. Aufgrund der großzügigen Märklin-Getriebe werden da viele Loks zu Rennsemmeln. Geht nach meiner Erfahrung nur bei wenigen Loks halbwegs...
Spaß macht z.B. mein RAm TEE 3471 mit Delta-Modul. Da will ich gar nichts anderes drinhaben.


Liebe Grüße
Volker

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RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#17 von 0815 ( gelöscht ) , 02.01.2009 19:43

Hallo Volker,

offenbar willst du also HAG-Modelle digitalisieren. Das ist auch kein Problem, weil du über den HAG-Shop für alle deren Modelle Permamagneten erhalten kannst. Ich habe schon vier HAG Loks so umgebaut und dann einen ESU LoPi 3 spendiert (Einstellwerte für den Dekoder findest du bei ESU oder auch bei HAG). Die Modelle laufen derart umgebaut so hervorragend, daß du die Diskussion über den UB Dekoder unter Beibehaltung der originalen Feldmagneten rückwirkend für völlig überflüssig halten wirst. Das kann ich die versprechen.

Und noch ein Wort zur Fahrdynamik: Die bekommt die Elektronik heutiger Dekoder weitaus besser hin als es das Märklin- bzw. HAG-Antriebskonzept mit reinen Stirnradgetrieben und Motoren ohne Beharrungsmoment jemals schaffen.

Gruß Stefan


0815

RE: Erfahrungen mit Uhlenbrock Dekoder 76200?

#18 von smally ( gelöscht ) , 07.01.2009 22:17

@Badaboba
ich bin die Tage auf diesen Thread gestoßen.
Ich habe vier ältere Loks mit dem 76200 Dekoder ausgerüstet und war eigentlich bisher zufrieden, habe aber als Anlage bisher nur eine Lokbetriebswerk ohne Steigungen.
Nach all den negativen Stimmen habe ich jetzt provisorisch eine Steigung eingebaut und ein paar mit Schrauben als Belastung beladene Wagen an die Loks angehängt, um mal das Verhalten auszuprobieren.
Nach meinem Dafürhalten ist das Laufverhalten der Loks nicht soo schlecht, dass man die Dekoder auf den Müll werfen muss.
Natürlich ist eine mfx-Lok deutlich besser.
Es hängt natürlich auch von den Ansprüchen ab, die man stellt.
(In den Augen ernsthafter Modellbahner bin ich wahrscheinlich eher ein "Spiel-Modellbahner"javascript:emoticon(''))
Wenn eine Dampflok am Berg etwas langsamer wird, entspricht dies doch eigentlich der Realität.
Auch in Langsamfahrt hat eine BR 012 mit den Wagen die Steigung noch problemlos bewältigt.

Ich werde aber mal den angesprochenen TAMS-Dekoder ausprobieren (schon aus Preisgründen ist der interessant)

Grüße
Reiner


smally

   


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